CH355163A - Registerstreifen-Locheinrichtung an mit Typenhebelschreibwerken ausgerüsteten Büromaschinen - Google Patents

Registerstreifen-Locheinrichtung an mit Typenhebelschreibwerken ausgerüsteten Büromaschinen

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CH355163A
CH355163A CH355163DA CH355163A CH 355163 A CH355163 A CH 355163A CH 355163D A CH355163D A CH 355163DA CH 355163 A CH355163 A CH 355163A
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Lapp Ernst
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Lapp Ernst
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B25/00Apparatus specially adapted for preparation of record carriers for controlling composing machines

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description


      Registerstreifen-Locheinrichtung    an     mit        Typenhebelschreibwerken     ausgerüsteten     Büromaschinen       Die Erfindung     betrifft    eine     Registerstreifen-          Locheinrichtung    an mit     Typenhebelschreibwerken     ausgerüsteten Büromaschinen,     die    von der Tastatur  gesteuerte, die Symbole der jeweiligen Lochkombina  tionen für den Streifenlocher gebende     Vorwähler    be  sitzen.  



  Die Locheinrichtung erzeugt bekanntlich im Loch  streifen sowohl alphabetische als auch numerische  Kombinationslochungen nach dem internationalen  Fernschreibcode     5er-Kanalsystem.    Der gesamte Bu  chungsvorgang wird auf diese Weise auf relativ engem  Raum in einem schmalen Papierstreifen gespeichert  und können die Buchungen jederzeit und beliebig oft  wieder aus dem Streifen entnommen und in sichtbare  Schrift umgewandelt werden, ohne dass menschliche  Fehler auftreten können. Die Streifenbuchungen sind  u. a. beispielsweise über die Fernschreibanlage einer  Verrechnungszentrale     zuleitbar    oder können einer  Kartenlochmaschine zugeführt werden, um Lochkar  ten zur Weiterverarbeitung in Sortier- und Tabellier  maschinen zu erzeugen.  



  Bei solchen Büromaschinen mit     Registerstreifen-          Locheinrichtungen    empfängt der Streifenlocher die  Symbolgebung zur jeweiligen Lochkombination von  durch die Tastatur setzbaren     Vorwählern,    so dass  solche Maschinen erfordern, dass zum Beispiel bei  Summenzug zum Zweck der Niederschrift der Summe  auf dem Buchungsformular die jeweilige Taste anzu  schlagen ist. Die Tastatur ist somit mit der     Lochkom-          binationsvorwahl    belastet.

   Für Buchungsmaschinen  mit selbsttätigem Summenzug und automatischer Nie  derschrift der Summe     unmittelbar    über das Typen  hebelschreibwerk ohne Tastenniederdruck sind solche       Lochbandeinrichtungen    unbrauchbar. Erfindungsge  mäss sind die die Symbole der jeweiligen Lochkombi  nation im Streifenlocher gebenden     Vorwähler    von         Steuermitteln    setzbar, die     unmittelbar    einerseits an  den die Typenträger antreibenden Zwischengliedern  und anderseits an den das Schreibwerk auswählenden  Wählern der     Summenzugvorrichtung    angeschlossen  sind.

   Auf diese Weise wird     automatischer    Summen  druck und gleichzeitige Streifenlochung ermöglicht,  ohne dass die Tastatur selbst bedient wird.  



  An sich ist es bei mit einer     Kartenlochvorrichtung     kombinierten Schreibrechenmaschinen     bekannt,    die       Kartenlochstempel    vom Zwischenhebel des     Ziffern-          typenhebelschreibwerkes    aus     anzutreiben.     



  Es     sind    weiter Kombinationen einer Schreib  maschine mit Streifenlocher und einer     Vierspezies-          Rechenmaschine    bekannt. Die Schreibmaschine ist da  bei mit     auswechselbaren    Steuerschienen ausgerüstet,  die auf die jeweilige     Kapazität    der Formularspalten  eingestellt sind.

   Durch sie werden die Buchungswerte  spaltengetreu und     dezimalstellengleich    auf dem For  mular     niedergeschrieben.    Bei nicht voll     ausgenutzter     Spaltenkapazität sind zum     überlauf    nicht genutzter       Dezimalstellen    bis zur höchsten tatsächlichen Wert  stelle entsprechend viele Anschläge der     Leertaste    er  forderlich, wobei bei jedem     Leertastenanschlag    eine  entsprechende Symbolkombination im Lochband ein  gelocht wird.

   Bei     Summenübernahme    aus der Rechen  maschine in die     Schreibmaschine    wird dagegen durch  Betätigung des Sprungtabulators der Schreibmaschi  nenwagen in die höchste     Dezimalstelle    der betreffen  den Formularspalte eingefahren und die Rechen  maschine erteilt Impulse,     die    den     Leertastenanschlag     entsprechend oft     bewirken,    so dass in Abhängigkeit  vom     Leertastenanschlag    die erforderliche Anzahl von       Leerschrittkombinatiönslochungen    im Lochband ein  gelocht werden.  



       Derartige    Einrichtungen sind ungeeignet     für    Büro  maschinen mit     Dezimaltabulatoren,    bei deren An-      schlag nicht nur die Formspalte,     sondern    die der höch  sten Wertstelle entsprechende Dezimale angelaufen  wird, so dass die nicht genutzten Dezimalstellen der       Spaltenkapazität    automatisch     übersprungen    werden,  ohne dass Leerschritte     geschaltet    werden.  



  In den Zeichnungen ist beispielsweise eine Aus  führungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt,  und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Vorderansicht des Streifenlochers, und  zwar nur dessen wesentlichste Teile;       Fig.    2 eine Draufsicht auf den Streifenlocher;

         Fig.    3 eine     Schaubilddarstellung    des Antriebes des  Streifenlochers und die Locheinrichtung selbst teil  weise     auseinandergeschachtelt;          Fig.    4     ebenfalls    in schaubildlicher Darstellung die       Wählmittel    für die     Codekombinationslochungen    und  das     Typenhebelschreibwerk    einer beliebigen Taste der  Tastatur einer Buchungsmaschine;

         Fig.    5 die einzelnen Wähl- und Schaltmittel senk  recht     zueinandergelegt;          Fig.    6     die    Transporteinrichtung für den Lochstrei  fen und die     Kommasymbolisierungsmittel    gleichfalls  in     Schaubilddarstellung    und     auseinandergeschachtelt;          Fig.    7 eine Einzelheit dieser Transporteinrichtung  in Seiten- und Draufsicht in grösserem Massstab;

         Fig.    8 in     Schaubilddarstellung        eine    Einrichtung,  die im Lochband die beim     Dezimaltabulieren    überlau  fenen Rechendezimalen anzahlmässig durch     Leer-          schrittkombinationslochungen        symbolisiert;

            Fig.    9     Handsteuer-    und Sperrmittel für die     Sym-          bolvoreinstellung    der Buchstaben- und     Ziffernkombi-          nationslochungen    und für wahlweises Absperren der  Buchstaben- oder der     Zifferntasten    in     Schaubilddar-          stellung.     



  Die     Fig.    10 bis 12 zeigen verschiedene Stellungen  der     Tastensperrmittel    in     Vorder-    und Draufsicht. Da  bei zeigt     Fig.    10 die Stellung der     Sperrmittel    bei ge  sperrten Buchstabentasten;     Fig.    11 die Stellung bei  gesperrten     Ziffern-    und Zeichentasten und     Fig.    12 die       Mittenstellung    der     Sperrmittel,    in welcher die gesamte  Tastatur     entsperrt    ist;

         Fig.    13 eine Draufsicht auf eine Einrichtung zum  wahlweisen Abschalten der     Lochbandvorrichtung;          Fig.    14 eine Vorderansicht auf     handschaltbare     Mittel     zum    Voreinstellen des     fortwährenden    Trans  portes des Lochstreifens;       Fig.    15 eine Draufsicht dieser Mittel.  



  Die Erfindung     ist    nachfolgend im Zusammenwir  ken mit     einer    üblichen Buchungsmaschine mit selbst  tätiger     Summenzugvorrichtung    beschrieben. Derartige       Maschinen    besitzen bekanntlich ein elektrisches     Ty-          penhebelschreibwerk,    das sowohl von der Schreib  und     Rechentastatur    der Buchungsmaschine als auch  von deren der     Summenzugvorrichtung    zugehörenden       Summendruckauswähleinrichtung        vorwählbar    ist.

   Der  Antrieb des     Typenhebelschreibwerkes    erfolgt von  einem Motor aus, der gleichzeitig das Rechenwerk  der Maschine, deren     Summenzugvorrichtung    und an  dere Einrichtungen antreibt. Der gleiche Motor ist der    Antriebsteil der     Lochbandeinrichtung    gemäss der  Erfindung, indem von ihm ein Flachriemen 2     (Fig.    1)  einer Riemenscheibe 3 zuläuft, die selbst fest auf  einer Triebwelle 4 sitzt. Letztere lagert gemeinsam  mit den übrigen Getriebeteilen und Einrichtungen der       Lochbandeinrichtung    in einem Getriebekasten 1.

   Die  ser     setzt    sich vornehmlich aus Aufbauplatinen la,     1b,     1 c zusammen, die zu einem gemeinsamen Ganzen       zusammenschraubbar    und an der linken Seitenwand S  (in     Fig.    4 strichpunktiert angedeutet) der Buchungs  maschine     ansetzbar    sind. Auf der Triebwelle 4     sitzt     ferner ein Schraubenrad 5     (Fig.    1).

   In ihm kämmt ein  Gegenrad 6, das auf     einer    gleichfalls im Getriebe  kasten 1 lagernden Welle 7     befestigt    ist.     Letztere    be  sitzt an ihrem unteren Ende ein sägeartig verzahntes  Kupplungsrad 8     (Fig.    1 und 3). Axial zur Welle 7  lagert in einer Lagerbuchse 9a     (Fig.    1) der Platine 1 b  eine zweite Welle 9     (Fig.    1, 3), die an ihrem oberen  Ende eine übliche     Eintourenkupplung    10 trägt.

   Sie ist  geeignet, sich mittels ihrer Kupplungsklinke 10a       (Fig.    3) in das Kupplungsrad 8 der Triebwelle 7 ein  zukuppeln und auf diese Weise für die Dauer des Ein  griffs die Wellen 7 und 9 zu einer gemeinsam umlau  fenden Welle zu verbinden. Die Freigabe und Wieder  einrückung der Kupplungsklinke 10a regelt ein Fang  glied 33. Auf dieses wird noch näher eingegangen.  



  Das     entgegengesetzte    Ende der Welle 9 besitzt  eine Scheibe 9b, in der exzentrisch zur Welle 9     (Fig.2     und 3) ein Lagerbolzen 9c eingearbeitet ist. Auf ihm       lagert    ein Stössel 11. Er vermag Lochstifte eines in der       Lochbandtechnik    bekanntgewordenen Streifenlochers  12 zu steuern, der geeignet ist entsprechend dem inter  nationalen     Code-5-Kanal-System    Kombinationslochun  gen in einem ihm zugeführten Papierstreifen zu erzeu  gen. Der Locher 12 selbst ist auf einem in dem Ge  triebekasten 1 auf geeignete Art und Weise einschieb  baren Sockel 13     befestigt.     



  Die Auswahl der Lochkombinationen und die  Einschaltung des     Locherantriebes    8-10 regelt ein  Schienenpaket 14     (Fig.    4). Dieses setzt sich aus fünf  Wählschienen 17 bis 21 und einer Schaltschiene 16       (Fig.4    und 5) zusammen. Sie sind gemeinsam in  einem U-förmigen Lagerstück 15     (Fig.    4) quer zum       Typenhebelschreibwerk    der Buchungsmaschine unab  hängig voneinander horizontal verschiebbar im Ma  schinengestell S angeordnet und ragen links aus letz  terem heraus.

   Die     Wählschienen    17 bis 21 besitzen  gemäss     Fig.    5 unterschiedliche Verzahnungen mit  Steuerschrägen, auf die vom     Typenhebelschreibwerk     der Maschine einerseits und von den Summendruck  vorwählenden Mitteln der     Summenzugvorrichtung    an  derseits steuerbare     Stellstücke    22     (Fig.    4) einwirken  können. Ein solches Stehstück 22 ist jedem der  Schreibtastatur 23 zugehörenden     Typenhebelantriebs-          gestänge    24-26 des     Typenhebelschreibwerkes    1 zu  geordnet.

   Dabei sind die     Stellstücke    22 mittels Längs  schlitzen<I>22a</I> auf einer Querachse<I>22b</I> innerhalb der  Buchungsmaschine im Sinne des Pfeiles A nach hin  ten verschiebbar und werden in Schlitzen 15a des  Lagerstückes 15 vertikal geführt.      Jedes     Stellstück    22 ist bei 22c an einem     zu    diesem  Zweck nach unten     verlängerten    Arm 26a des ihm zu  gehörenden üblichen Zwischenhebels 26 des jeweili  gen     Typenhebelschreibwerkes    24-27     angelenkt.    Fer  ner ist jeweils an den den     Zifferntypenhebelschreib-          werken    der Ziffern 0-9 zugeteilten Stehstücken 22  ausserdem eine Zugstange 28  <RTI  

   ID="0003.0008">   angelenkt,    die mit Grei  fern 28a in Verbindung steht. Die     Greifer    28a greifen       bekannterweise    beim selbsttätigen     Summenzug    von  Summen oder     Differenzen    aus den Zählwerken der  Buchungsmaschine entsprechend dem     Summenwert          zwanaläufig    einstellbare, nicht dargestellte Summen  druckwähler ab.  



  An den Wählschienen 17-21 sind links Loch  stempelwähler     17a-21a        angelenkt.    Dabei ist der  Wählschiene 17 der Wähler 17a     (Fig.    4), der     Wähl-          schiene    18 der Wähler 18a, der Wählschiene 19 der  Wähler 19a usw. zugeordnet. Die Wähler     17a-21a     werden gemeinsam in Längsschlitzen 29a     (Fig.    3)  eines am Getriebekasten 1 angeschraubten Führungs  kammes 29     horizontal    geführt.

   Ihre     linken    Nasen       17b-21b        (Fig.    4) ragen über die Lochstifte     12a-12e          (Fig.    3) des Streifenlochers 12, wobei die Nase 17b  des Wählers 17a der obersten Wählschiene 17 über  den Lochstift 12a, die Nase 18b des Wählers 18a der       zweiten    Wählschiene 18 über den Lochstift 12b, die  Nase 19b der Wählschiene 19 über den Lochstift 12c  usw. ragt.

   Somit steuert jede Wählschiene der Schie  nen 17-21 einen einzigen Lochstift des Streifen  lochers 12 und sind     demzufolge,    um Lochkombinatio  nen im Papierstreifen lochen zu können, in Abhän  gigkeit vom     Typenhebelschreibwerk    eines Buchstabens  oder einer Ziffer, mehrere Wählschienen des Schie  nenpaketes 17-21 wahlweise steuerbar. Zu diesem  Zweck sind, wie aus dem Vergleich der Schienen  17-21 in     Fig.5    hervorgeht, die Steuernasen und  -schrägen der Wählschienen 17-21 gleich oder ver  setzt angeordnet.  



  Die     Lochstempelwähler        17a-21a        (Fig.4)    besit  zen ferner Ansätze     17c-21c.    Sie gelangen bei ent  sprechender Linksverschiebung der Wählschienen 17  bis 21 in Bereitschaft zu einer Zunge l la     (Fig.    3) des  Stössels 11.  



  Dem     Schieberpaket    14     (Fig.    4) gehört ferner   wie schon erwähnt - eine Schaltschiene 16 an. Ihre  Steuerzähne sind gemäss     Fig.    5 derart ausgebildet, dass  sie von jedem     Typenhebelschreibwerk    24-27     (Fig.4)     bzw. von dessen     Stellstück    22 schaltbar ist. Die Schalt  schiene wird demnach bei jedem Typenabdruck,  gleichgültig, ob es sich um einen Buchstaben- oder  Zifferndruck handelt, zwangsweise     betätigt.    Eine Zug  feder 16a zieht sie dauernd nach rechts.

   Am linken  Ende der Schaltschiene 16 ist ein     Schalthebel   <I>16b</I>       (Fig.    1 und 4) schwenkbar     angelenkt.    Auch er wird  in dem Führungskamm 29     (Fig.3),    und zwar im  Schlitz 29b, geführt. Mittels     seiner    Kante<B>16e</B> wirkt  der Schalthebel<I>16b</I>     (Fig.    4) mit einer Abbiegung 30       (Fig.    3) eines Hebels 31     zusammen.    Er ist durch eine  Distanzmuffe 32 mit dem bereits erwähnten, die  Kupplungsklinke 10a beherrschenden Fangglied 33    fest verbunden.

   Beide Hebel 31 und 33 lagern  schwenkbar auf einem     Bolzen    der     Aufbauplatine        1b          (Fig.    1). Dabei durch-ragt die Abbiegung 30 des He  bels 31 eine entsprechend vorgesehene     Ausnehmung     in der Platine     1b.    Eine Zugfeder 34 beeinflusst die  Hebel 31 und 33 derart, dass normalerweise das Fang  glied 33 in Fangstellung zur Kupplungsklinke 10a  steht und letztere ausser     Eingriff    des Kupplungsrades 8  der Triebwelle 7 hält.    <I>Lochvorgang</I>  Dem Locher 12     (Fig.    3) wird von einer geeigne  ten, z.

   B. an der Maschinenrückwand lagernden, nicht  dargestellten     Papierabrollspule    über Führungsrollen  34 ein Papierstreifen     zugeführt.    Er wird von einer  noch näher erläuterten Transporteinrichtung in Rich  tung des Pfeiles B bewegt.  



  Schlägt der Bedienende der Buchungsmaschine  eine Taste der üblichen Tastatur an, so schwenkt be  kanntlich deren Tastenhebel 23     (Fig.    4) im     Uhrzei-          gersinn    aus. Er     zieht    dabei die Zugklinke 24 nach  unten, die ihrerseits die Zugstange 25 des üblichen  elektrischen     Typenhebelschreibwerkes    ausschwenkt  und deren Fangzahn 25a in     Eingriff    mit der bekann  ten, vom Motor dauernd im Uhrzeigersinn getriebenen  Nockenwelle N     bringt.    Von ihr wird die Zugstange  25 nach vorne geschleudert.

       Diese        verschwenkt    den       Zwischenhebel    26 im     Uhrzeigerdrehsinn,    wobei er den  Typenhebel 27 zum Anschlag an die     Schreibwalze     bringt. Der     Arm        26a    des Zwischenhebels 26     bewegt     gleichzeitig das an     ihm        angelenkte        Stellstück    22 im  Sinne des Pfeiles A nach hinten.

   Dieses     Stellstück    22  wirkt dabei mit seiner Hinterkante auf in seinem  Bereich stehende Schrägen     (Fig.    5) der Steuerverzah  nungen     einzelner    der Wählschienen 17-21 ein und  schiebt die     betreffenden    Schienen 17-21 nach links       (Fig.    4 und 5).  



  Aus der     Fig.    5 ist     entnehmbar,    dass die Steuer  verzahnungen der     Wählschienen    17-21 mit Schrä  gen versehen     sind,    die einesteils nach links und ander  seits nach rechts bzw. nach beiden Seiten gleichzeitig  abfallen.

   Dadurch wird erreicht, dass beim     Steuern     der Wählschienen 17-21 durch ein     Stellstück    22  durch vorangegangene Steuerungen anderer     Stellstücke     nach     links    verschobene Wählschienen 17-21, die zur  derzeitigen Lochkombination     nicht    benötigt werden,  wieder nach rechts, andere dagegen zur derzeitigen  Lochkombination gebrauchte Wählschienen nach links  verschoben werden.  



  Mit den nach links gesteuerten Wählschienen  wandern deren Wähler     17a-21a    mit.     Ihre    Ansätze       17c-21c        (Fig.    4) gelangen dabei in den Bereich der  Zunge     lla    des Stössels 11     (Fig.    2).  



  Gleichzeitig wird vom     Stellstück    22     (Fig.    4), in  dem dieses auf die ihm gegenüberstehende     Schräge          (Fig.    5) eines der Steuerzähne der     Schaltschiene    16  einwirkt,     letztere    entgegen deren Feder 16a nach     links     verschoben. Der Schalthebel 16b     (Fig.    4) macht diese  Bewegung mit.

   Seine     linke    Kante 16c stösst dabei an  die Abbiegung 30     (Fig.    2 und 3) des Hebels 31, wo-      durch er und das     Fangglied    33 entgegen der     Zugfeder     34 und entgegen dem     Uhrzeigerdrehsinn    ausge  schwenkt wird. Das Fangglied 33 gibt infolgedessen  die Kupplungsklinke 10a der Kupplung 10 frei. Nun  mehr kuppelt die Kupplungsklinke 10a in das Kupp  lungsrad 8 der umlaufenden Triebwelle 7 und wird  dadurch die Kupplung 10 und die Welle 9 mit der  Triebwelle 7 zusammengekuppelt. Letztere dreht sich  demnach im umgekehrten Uhrzeigersinn.  



  Von dem     Exzenterbolzen    9c der Scheibe 9b der  Welle 9 wird bei deren Drehung der Stössel 11 in  Pfeilrichtung A nach hinten     (Fig.    2 und 3) gestossen.  Seine     Zunae    1 la trifft dabei auf die     Ansätze        17c-21c          (Fig.    4) der vorher nach links gesteuerten     Lochstem-          pelwähler        17b-21b    und schwenkt diese Wähler nach  hinten. Dabei wirken sie mit ihrer Hinterkante auf  die ihnen gegenüberstehenden Lochstifte     12a-12e          (Fig.    1, 2, 3) und stossen diese nach hinten.

   Die Loch  stifte     12a-12e    stanzen nunmehr je nach     Verstellung     der     Wählschienen    ein, zwei usw. bis     fünf    Löcher in  den hinter ihnen vorbeigeführten Papierstreifen.  



  Mittlerweile hat die Welle 9 eine halbe Umdre  hung ausgeführt. Während der folgenden zweiten Um  drehungshälfte holt der Exzenter 9c den Stössel 11 in  seine Ausgangslage zurück. Letzterer     bringt    dabei mit  tels seines     Rückholgliedes   <B>1<I>1</I></B> b     (Fig.    3) in der bei sol  chen Streifenlochern bekannten Art und Weise dessen  Lochstifte in die Ausgangsstellung     zurück.     



  Kurz nach Beginn der genannten Umdrehung der  Kupplung 10     (Fig.3)    dreht sich deren Kupplungs  klinke 10a vom Fangglied 33 weg. Dadurch kann die  am Teil 31 angreifende Zugfeder 34 die Glieder  31-33 wieder in die     Grundstellung    einschwenken, so  dass am Ende der Umdrehung der     Antriebsmittel    7, 9,  10 die Kupplungsklinke 10a wieder vom     Fangglied    33  abgefangen und aus dem Kupplungsrad 8 der Welle 7  ausgekuppelt wird. Die Kupplung 10 und die Welle 9  stehen somit wieder still.  



  Die Kombinationslochungen werden sowohl beim  Schreiben von Text als auch bei der Verrechnung von  Buchungswerten in der Buchungsmaschine durchge  führt. Letzteres geschieht dadurch, dass bei der Wert  verrechnung in solchen Buchungsmaschinen die Zif  fern     in    bekannter Weise     zwangläufig    über das Typen  hebelschreibwerk geschrieben werden und das der  jeweiligen Ziffer zugehörende     Typenhebelschreibwerk     in der beschriebenen Art und Weise die betreffenden  Wählschieber 17-21     voreinstellt.     



  Auf die gleiche     Art    und Weise werden beim selbst  tätigen Summenzug von Summen und     Differenzen    aus  den Zählwerken diese Werte insofern zwangsweise ge  locht, als die     Summenzugvorrichtung    der     Maschine     beim selbsttätigen Summenzug zwangsweise ein     Zif-          fernschreibwerkvorwählglied        voreinstellt,    welches von  den Wählern 28a     (Fig.4)    abgefühlt     wird.    Der der       Summenziffer    entsprechende Wähler 28a wird dabei  entgegen dem Uhrzeigersinn ausgeschwenkt, und er  zieht seine Zugstange 28 in Pfeilrichtung A nach hin  ten.

   Die Zugstange 28 nimmt dabei ihr     Stellstück    28       mit,    welches in der beschriebenen     Art    und Weise    einerseits die entsprechenden     Wählschienen    17-21  sowie die Schaltschiene 16 steuert und anderseits das       Typenhebelschreibwerk    26, 27 bedient.  



  Zwischen den Lochstiften 12c und 12d     (Fig.    1  und 3) des Streifenlochers 12 ist ein weiterer Loch  stift 12f vorgesehen. Er ist nach der Zunge 11a hin       verlängert    und wird dadurch bei jedem Hub des Stö  ssels 11 von dessen Zunge l la betätigt. Dieser Loch  stift 12f locht ein Transportloch in den Papierstreifen,  mittels welchem er nach jeder Lochung durch eine  nachfolgend beschriebene     Transporteinrichtung    schritt  weise     weitergeschaltet    wird.  



       Strei   <I>f</I>     entransporteinrichtung     Der Papierstreifen wird vom Locher 12 ab wei  ter in Pfeilrichtung B einem entsprechend der     Fig.    6  ausgebildeten     Papierleitblech    35     zugeführt.    Dieses  führt den Papierstreifen um ein als     Stiftenrad    aus  gebildetes     Transportrad    36 herum und lenkt ihn wei  ter einem     Abführkanal    37 zu, von welchem der Pa  pierstreifen über eine     Ablenkrolle    38 hinweg einer       geeigneten,    nicht gezeichneten     Aufwickelspule    bzw.

    einer     Austrittöffnung    der Verkleidung zugeleitet wird.  Der Transport des Papierstreifens wird durch Dre  hung des Transportrades 36 bewirkt, dessen nicht dar  gestellte Stifte in die     Transportlochungen    des Papier  streifens eingreifen.  



  Das     Transportrad    36 ist selbst auf einer Trans  portachse 39 befestigt. Sie ist in dem Getriebekasten  1. drehbar gelagert. Auf dieser Transportachse 39 ist  ferner ein     kreissägeartiges    Schaltrad 40 fest angeord  net. In seine Verzahnung kann eine     Schaltklinke    41       (Fig.    6 und 7) eingreifen, die auf einem um die Schalt  achse 39 schwenkbaren Schwenkstück 42 selbst  schwenkbar lagert. Den beiden Organen (41 und 42)  ist eine Zugfeder 43 zwischengeordnet.

   Sie     beeinflusst     die     Schaltklinke    41 stets im umgekehrten Uhrzeiger  drehsinn, wodurch der     Schaltzahn    41a der Schalt  klinke 41 an eine     bogenartige    Ablaufkante 44 eines  Steuerstückes 45 zur Anlage gebracht wird. Auch die  ses ist auf der Schaltachse 39 schwenkbar gelagert.  Am Schwenkstück 42 ist bei 46 ein zweiarmiger He  bel 47     angelenkt.    Er     lagert    auf einem Bolzen 48 der  Aufbauplatine<B>l b.</B> Eine an ihm angreifende Zugfeder  49 beeinflusst den Hebel 47     dauernd    im entgegengesetz  ten     Uhrzeigerdrehsinn,    wodurch seine rechte Nase 47a  in Fühlung mit einer Kurvenscheibe 50 gebracht wird.

    Letztere ist an der schon, beschriebenen Eintouren  kupplung 10     (Fig.    3) befestigt.  



  Die Transportachse 39     (Fig.    6) ist ferner mit  einem     Sternrad    51 versehen, in das die Rolle 52a  eines     gefederten        Arretierungshebels    52 einrastet, wo  durch die Transportachse 39 in der jeweiligen Schalt  endstellung gerastet wird.  



  <I>Streifentransport</I>  Nachdem die Lochung des Papierstreifens durch  geführt ist, bewirkt im letzten Umdrehungsdrittel der       Eintourenkupplung    10 deren Kurvenscheibe 50, in  dem sie mit ihrem ansteigenden Kurvenabschnitt auf      die Nase 47a des zweiarmigen Hebels 47 einwirkt,  eine     Ausschwenkung    des letzteren entgegen der Feder  49 im Uhrzeigersinn. Der Hebel 47 schwenkt seiner  seits das Schwenkstück 42 entgegen dem Uhrzeiger  sinn aus, wobei dessen Schaltklinke 41 mit     ihrem     Schaltzahn 41a zunächst an der     Ablaufkante    44 des  Steuerstückes 45 entlang gleitet.

   Nach ungefähr der  Hälfte ihres Schwenkweges der Teile 42 und 41 hat  der Schaltzahn 41a die Endkante 44a     (Fig.    7) der Ab  laufkante 44 erreicht, und er gleitet bei der Weiter  bewegung an der abfallenden Kante 44b abwärts und  tritt dabei in eine Zahnlücke des     Schaltrades    40 ein.  Die dazu erforderliche     Verschwenkung    der Schalt  klinke 41 bewirkt deren     Zugfeder    43. Bei der Weiter  schwenkung der Teile 42 und 41 schaltet danach die  Schaltklinke 41 die Schaltachse 39     (Fig.    6) und deren  Transportrad 36 im umgekehrten     Uhrzeigersinn    um  eine Teilung weiter.

   Letzteres bewegt dabei den Pa  pierstreifen um einen     Schaltschrittabstand    in Pfeilrich  tung B.  



  Danach gibt beim Weiterdrehen der Eintouren  kupplung 10     (Fig.    3) und ihrer     Exzenterscheibe    50       (Fig.    6) der erhöhte     Exzenterteil    den Hebel 47 wieder  frei. Dieser und die Schaltmittel 42 und 41 kehren  daraufhin unter dem Zuge der Feder 49 in die dar  gestellte Ausgangslage zurück.  



  Bei entsprechender Umsteuerung des     Steuerstük-          kes    45 gestattet dessen Ablaufkante 44, dass die  Schaltklinke 41 schon zu Anfang ihrer Bewegung in  das Schaltrad 40     einfallen    kann. Dadurch ist es der  Schaltklinke 41 möglich, die Schaltachse 39 um zwei  Teilungen     weiterzuschalten.    Der Zweck dieser Dop  pelschaltung wird noch eingehend erläutert.         Kommasprunglocheinrichtung     Die Buchungsmaschine schreibt bekanntlich das  Komma zwischen den Buchungswerten nicht. Die       Kommastelle    wird lediglich durch einen Zwischen  raum in     Schrittschaltentfernung    im Druckbild auf dem  Buchungsformular angedeutet.

   Zu diesem Zweck  schaltet der Papierwagen der Maschine in der Komma  stelle einen Leerschritt, der vom üblichen     Tabulator-          und        Kommareiter        zwangläufig    eingeleitet wird. Diese       Leerschrittschaltung    muss im Lochstreifen symboli  siert werden, um bei der Auswertung des Lochstrei  fens automatisch die     Leerschrittschaltung    des Papier  wagens zu erhalten. Diesem Zweck dient folgende       Kombinationslochungseinrichtung.     



  Am Getriebekasten 1 ist ein Magnet 53     (Fig.    6)  angeordnet. Er kann durch einen Kontakt erregt wer  den, der vom     Kommareiter    oder sonstigen geeigneten  Steuermitteln des Papierwagens der Buchungsma  schine schliessbar ist. Der Magnetkern 54 greift an  einer schwenkbar am     Magnetgehäuse    lagernden Wippe  55 an. An dieser wiederum ist eine Zugstange 56 an  gelenkt, die einen Bolzen 57 besitzt, der in Gelenk  verbindung mit sowohl einem Arm 58 des     Steuerstük-          kes    45 als auch einem Arm 59 eines Winkelhebels 60  steht.

   Letzterer lagert auf einem     Bolzen    61 der Ka-         stenwand        1b.    Von einer Zugfeder 62 empfängt der  Winkelhebel 60 eine Schwenkbeeinflussung im     Uhr-          zeigersinn.    In einen zweiten     Arm    63 des Winkelhebels  60 ist ein     Bolzen    64 eingenietet.

   Er     durchragt        einen          Bogenlängsschlitz    65 der Kastenwand     lb,    und es ist  an seinem unteren Ende ein Wählstück 66 schwenk  bar angeordnet.     Seine    rechte Nase 67 kann einen  Lochstift 68     (Fig.    1)     auswählen,    der in der Horizon  talebene des Lochstiftes 12c in     Schaltschrittabstand     im Bandlocher 12 zusätzlich vorgesehen ist. Gegen  über diesem     Zusatzlochstift    68 ist ein zweiter Trans  portlochstift 69 vorhanden.

   Er gleicht in     seiner    Aus  führungsform dem     danebensitzenden    Lochstift 12f  und wird ebenso wie letzterer bei jedem Hub des  Stössels 11 von diesem     zwangläufig        mitbetätigt.    Das  Wählstück 66     (Fig.    6) wird von einer Zugfeder 70  dauernd im     Uhrzeigersinn    ausgeschwenkt und an  einem Anschlag 71 geführt.  



  Die Anordnung des den     Magneten    53 erregenden  Kontaktes und seiner Schliessungsmittel sind     derart     getroffen, dass der Kontakt bereits beim Schreiben und  Lochen der links vom Komma stehenden     Ziffer    ge  schlossen wird. Dadurch wird zusammen mit der  Kombinationslochung der     links    vom Komma stehen  den     Ziffern    im Lochband     gleichzeitig        folgendermassen     die     Leerschrittkombination    gelocht.

           Kommasprunglochung     Sobald beim Buchen eines Wertes die     links    der       Kommastelle    im Zählwerk gelegene Dezimalstelle in  Arbeitsstellung rückt, schliesst sich der     vorerwähnte     Kontakt, und der Magnet 53     (Fig.    6) wird erregt. Sein  Kern 54 wird dabei nach innen gezogen, wodurch er  die Wippe 55 entgegen dem     Uhrzeiger    ausschwenkt.  Letztere zieht ihrerseits die Zugstange 56 in Pfeilrich  tung C nach hinten. Sie schwenkt den     Winkelhebel    60  entgegen dessen Feder 62     gleichfalls    entgegengesetzt  dem Uhrzeiger aus.

   Der Bolzen 64 des Winkelhebels  60 verschiebt dabei das Wählstück 66     (Fig.    6) in Pfeil  richtung B nach rechts, wodurch dessen Nase 67 über  den     Zusatzlochstift    68     (Fig.    1 und 3) zu stehen  kommt.  



  Wird nach solchen     Voreinstellungen    die Kombi  nationslochung für die Ziffer links vom Komma in  der weiter oben beschriebenen Weise durchgeführt,  das heisst, wird der die Lochung betätigende Stössel  11, 11a     (Fig.    3) nach hinten gestossen, so     trifft    seine  Zunge 11a gleichzeitig auch auf den zweiten Trans  portlochstift 69 und     ferner    auf die Nase 67     (Fig.    6)  des Wählstückes 66. Letzteres wird dabei entgegen  der Feder 70 sowie dem     Uhrzeigerdrehsinn    ausge  schwenkt, wodurch es den     Zusatzlochstift    68 betätigt.

    Es werden somit beim Lochen der Lochkombination  der Ziffer links des Kommas in     Schaltschrittabstand     von dieser     Kombinationslochung    zwangsweise ein  zweites Transportloch und eine Zusatzlochung vor  weg     (Fig.    1), das heisst, es wird     zweireihig    gelocht.  Die beiden von den Lochstiften 68 und 69 erzeugten  Löcher bilden die Lochkombination für den Komma  sprung.      Die beschriebene     Kommalochung    findet in der  gleichen Art und Weise beim     selbsttätigen    Summen  zug statt, da - wie bekannt - auch in diesem Fall  der gleiche     Kommareiter    zwangsweise eine Leerschritt  schaltung des Papierwagens auslöst.  



  Die     vorbeschriebene        Zweireihenlochung    beim       Kommasprung    erfordert verständlicherweise eine       Zweifachschrittschaltung    des Papierlochstreifens. Diese       Doppelschaltung    wird von der Zugstange 56     (Fig.    6)  voreingestellt, indem sie - wenn sie sich in Pfeil  richtung C nach hinten bewegt - gleichzeitig über  den Stift 57, den Arm 58 und das Steuerstück 45       (Fig.    7) im     Uhrzeigersinne    in die strichpunktierte Stel  lung ausschwenkt.

   Die Ablaufkante 44 des Steuer  stückes 45 kommt dadurch derart zur Schaltklinke 41  zu stehen, dass diese auf ihrem unter der Überschrift        Streifentransport     erläuterten Schaltweg gleich zu  Beginn in die nächste Zahnlücke des Transportrades  einfallen kann und sie die Transportmittel 40, 39, 36       (Fig.    6) um zwei Schaltschritte     weiterschaltet.     



  Nachdem die Lochung und die     Schaltungen    des  Lochstreifens beendet sind, wird durch Öffnung des  Kontaktes die Stromzufuhr zum Magneten 53 wieder  unterbrochen, worauf die Zugfedern 62 und 70 die       Mittel    55, 57, 60, 45, 64, 66 in die ursprüngliche  Ausgangsstellung zurückbewegen.  



  <I>Einrichtung zur</I>     Lochbandsymbolisierung   <I>der</I>     Über-          laufenen   <I>Dezimalen beim</I>     Antabulieren   <I>einer Zähl-</I>  <I>werksdezimale</I>  Beim Verbuchen von Buchungswerten ist es bei  Buchungsmaschinen mit mit dem Papierwagen wan  dernden Zählwerken üblich, die     betreffende    Buchungs  spalte des Buchungsformulars und dessen Zählwerk  mittels einer     Tabuliervorrichtung    in Arbeitsstellung  zu bringen.

   Die     dezimalstellengleiche        Vertikalunterein-          anderbuchung    der Werte regeln Dezimaltabulatoren,  die sich aus so vielen     Dezimaltabulatortasten    zusam  mensetzen, wie die Zählwerke Dezimalstellen aufwei  sen. Es sei angenommen, die Buchungsmaschine sei  mit einer üblichen neunteiligen     Dezimaltabulatortasta-          tur    ausgerüstet. Die Zählwerke besitzen demzufolge  neun Rechendezimalen und eine     Kommadezimale.     Wird beispielsweise ein Buchungswert mit vier Dezi  malstellen links des Kommas verrechnet, so wird die       Tausender-Dezimaltabulatortaste    angeschlagen.

   Da  durch überläuft der Papierwagen mit seinen Zählwer  ken die drei höchsten     Zählwerksdezimalen,    und er  wird sodann in der Tausenderdezimale angehalten. Es  ist notwendig, die überlaufenen Dezimalen als solche  auf dem Lochband zu symbolisieren, um bei der Aus  wertung des     Lochbandes    automatisch den auszuwer  tenden Buchungswert dezimalgleich mit der Tausen  derdezimale, beginnend auf dem     Auswertformular,     vorzutragen. Der     Symbolisierung    der     Überlaufdezima-          len    dient folgende Einrichtung:  Dezimaltabulatoren sind an sich vielfach bekannt.  Auf ihre nähere Beschreibung kann somit verzichtet  werden.

   Jeder vom     Dezimaltabulatortastenhebel    ge  steuerten     Tabulatorstange    72 (in     Fig.    8 ist nur eine    solche     Tabulatorstange    dargestellt) ist eine     Stellstange     73 beigegeben. Die neunteilige     Dezimaltabulatortasta-          tur    T weist somit neun Stehstangen 73 auf. Sie wer  den gemeinsam in einem im     Buchungsmaschinen-          gestell    vorgesehenen Führungskamm 74 verschiebbar  geführt. Jede     Stellstange    73 steuert einen Steuerschie  ber 75.

   Entsprechend der Anzahl der     Dezimaltabula-          tortasten    sind     ebensoviele,    das heisst neun Steuerschie  ber 75, zu einem Paket geordnet quer zu den Steh  stangen 73 im     Buchungsmaschinengestell    seitlich ver  schiebbar angeordnet. Gegenüber seiner     Stellstange    73  besitzt jeder Steuerschieber 75 eine Aussparung 76,  deren Schräge 76a von der abgerundeten Hinterkante  73a der betreffenden     Stellstange    73 beeinflussbar ist.  



  Die einzelnen Steuerschieber 75 besitzen     dreieck-          förmige        Ausnehmungen    77, durch die eine nicht dar  gestellte     Halterungs-    und Führungsstange ragt. In der  Grundstellung der Schieber 75     durchragt    sie die lin  ken Dreieck-spitzen und zentriert so die Schieber. Wird  ein Schieber 75 nach links (entgegen Pfeil B) verscho  ben, gleitet die parallel zu den Seitenflanken des  Schiebers verlaufende Seitenkante der     Ausnehmung     77 an der Halte- und Führungsstange entlang bis zum  Anschlag durch die rechte Kante der     Ausnehmung    77.

    Die Dreiecksform gestattet jetzt, dass der Schieber 75  nach hinten (Pfeil A)     verlagerbar    ist. Jeder Schieber  75 besitzt eine linke Nase 78. Sie kann mit einer ihr  gegenüberliegenden     Stellscheibe    79 zusammenwirken.  Diese einzelnen     Stellscheiben    79 sind übereinander  liegend gemeinsam auf einer im Getriebekasten 1 der       Lochbandeinrichtung    gelagerten Welle 80 fest ange  ordnet. Jede     Stellscheibe    79 besitzt eine Anschlag  kante 81. Die Kanten 81 der einzelnen Scheiben 79  sind dabei zueinander stufen- und     spiralartig    versetzt       (Fig.    8).

   Die Welle 80 wird von einer Uhrfeder 82       dauernd    im umgekehrten Uhrzeigersinn gedreht. Ein  auf der Welle 80 festsitzendes, sägeartiges Arretier  rad 83 wird von einer Sicherungsklinke 84 abgefan  gen. Sie ist auf einem Lagerbolzen 85 der Platine     1c     schwenkbar gelagert und wird von einer Zugfeder 86  ausweichbar in Eingriff mit dem     Arretierrad    83 ge  halten. Die Sicherungsklinke 84 ist von einem gleich  falls auf dem Bolzen 85 lagernden Teil 87 aus dem       Arretierrad    83     aushebbar.    Diese Aushebung ist von  den Steuerschiebern 75 steuerbar. Letztere besitzen  zu diesem Zweck Nasen 88, die auf eine     Abwinkelung     87a des Teiles 87 einwirken können.

   Die Mittel 83,  80, 79 sind von einer     Rückschaltklinke    87 schrittweise  in Grundstellung     rückschaltbar.    Diese ist schwenkbar  und nach einer Seite nachgiebig an einem Schwenk  glied 90 angeordnet, das gleichfalls auf dem     Bolzen    48  lagert. Eine Zugfeder 91 beeinflusst das Schwenkglied  90 stets im Uhrzeigersinn und bringt eine Nase 92 des  letzteren in Fühlung mit dem Umfang der Kurven  scheibe 50 der     Eintourenkupplung    10     (Fig.    3).  



  Die Stehstangen 73     (Fig.    8) besitzen ferner eine  Nase 93. Mit ihr können die     Stellstangen    73 eine in  geeigneten Lageraugen des Führungskammes 74  schwenkbar lagernde Klappe 94 bedienen. An dieser  Klappe 94 ist bei 95 ein ganz links im Lagerstück 15      geführtes,     zusätzliches    Stehstück 96     angelenkt.    Dieses       Stellstück    96 steuert sowohl die Schaltschiene 16 als  auch die Wählschiene 19, die den Lochstempel 12c  vorwählt. Die von     letzteren    erzeugte Lochung ist mit  der     Leerschrittlochkombination    identisch.  



       Symbolisierung   <I>der beim</I>     Tabulieren        überlaufenen     <I>Dezimalstellen im</I>     Lochstreifen     Beim Anschlagen einer     Dezimaltabulatortaste    T  wird deren     Tabulatorstange    72     (Fig.    8) in Pfeilrich  tung A nach hinten verschoben. An dieser Bewegung  nimmt die     zugehörige        Stellstange    73 teil. Sie wirkt  dabei mit ihrer Nase 73a auf die Schräge 76a des von  ihr gesteuerten Steuerschiebers 75 ein und schiebt die  sen entgegen dem Pfeil B nach links.

   Die linke Nase  78 dieses Steuerschiebers 75 gelangt dabei in die Be  wegungsbahn der Anschlagkante 81 der betreffenden       Stellscheibe    79. Gleichzeitig wirkt bei der Linksver  schiebung des Steuerschiebers 75 dessen Nase 88 auf  die     Abwinkelung    87a des Teiles 87 ein und schwenkt  diesen im Uhrzeigersinn aus. Der Teil 87 nimmt dabei  die Sicherungsklinke 84 im gleichen Schwenksinn mit,  wodurch diese das     Arretierrad    83 freigibt. Von der       Uhrfeder    82 wird in diesem Augenblick die Welle 80  und deren     Stellscheiben    79 entgegen dem Uhrzeiger  drehsinn gedreht, bis die Fangkante 81 der betreffen  den Stehscheibe 79 gegen die Nase 78 des nach links  gesteuerten Steuerschiebers 75 stösst.

   Beim Auftreffen  der Anschlagkante 81 auf die Nase 78 wird der  Steuerschieber 75 um die durch den     Dreieckdurch-          bruch    77 begrenzte Wegstrecke mit nach hinten ge  nommen. Die Welle 80 und deren Mittel 79, 83     sind     nunmehr um eine Anzahl von Einheiten voreingestellt,  die der Anzahl der beim     Antabulieren    der höchsten  Dezimale des Rechenwertes zu überlaufenden Rechen  dezimalen entspricht.  



  Beim Mitgehen des Steuerschiebers 75 nach hin  ten gibt seine Nase 88 gleichzeitig die     Abwinkelung     87a des Teiles 87 wieder frei. Unter der Wirkung der  Feder 86 schwenken     jetzt    die     Arretiermittel    84 und  87 in die Grundstellung zurück und sichern so die  Einstellage der Welle 80 und deren Mittel 79 und 83.  



  Die beim Anschlagen der     Dezimaltabulatortaste    T  in Pfeilrichtung A nach hinten gesteuerte     Stellstange     73 wirkt ferner gleichzeitig mittels ihrer Nase 93       (Fig.    7) auf die Klappe 94 ein und schwenkt diese im  Uhrzeigersinn aus. Von ihr wird dabei das     Stellstück     96 im Sinne des Pfeiles A nach hinten geschoben.  Dieses     Stellstück    96 steuert nun einerseits die Schalt  schiene 16 und anderseits die Wählschiene 19 ent  gegen dem Pfeil B nach     links,    wodurch der Loch  stempelwähler 19a sich mit seiner Nase 19b über den  Lochstift 12c     (Fig.    1 und 3) des Streifenlochers 12  legt.

   Von der Schaltschiene 16 wird gleichzeitig in der  eingangs schon     erläuterten    Art und Weise die An  triebskupplung 10, 8     (Fig.    3) geschlossen und von  dieser die Triebwelle 9 gedreht, so dass der Stössel 11  nach hinten bewegt und die beiden     Lochstempel    12e  und 12f betätigt werden. Im Papierstreifen wird somit  die     Leerschrittlochkombination    eingelocht.    Während der Drehung der Kupplung 10 wirkt  deren     Kurvenscheibe    50 - nachdem diese die schon  beschriebene Transporteinrichtung für den Lochstrei  fen betätigt hat - auf die Nase 92 des Schwenkglie  des 90     (Fig.    8) ein.

   Dieses wird dadurch entgegen der  Feder 91 im umgekehrten     Uhrzeigersinn    ausge  schwenkt. Seine     mitwandernde        Rückschaltklinke    89  kommt dabei an dem gerade gegenüberstehenden  Zahn des     Arretierrades    83 zum Angriff und werden  dadurch die Mittel 83, 80, 79 um     eine    Einheit im  Uhrzeigersinn zurückgeschaltet. Die     Arretierklinke    84  ratscht dabei über den betreffenden Zahn des Rades  83 hinweg und     springt    in die nächste Zahnlücke ein.  



  Es ist notwendig, die beschriebenen     Leerschritt-          kombinationslochungen    und die schrittweise Rück  schaltung der     Voreinstellmittel    83, 80, 79 so lange  fortzusetzen, bis die der     Anzahl    der beim     Dezimal-          tabulieren    zu überlaufenden Dezimalen entsprechende  Zahl von     Leerschrittkombinationslochungen        im    Loch  streifen gelocht worden sind. Der Stössel 11     (Fig.    3)  muss demnach seinen Hub mehrfach wiederholen. Dies  bedingt, dass die Kupplung 10, 8 für die Dauer meh  rerer Umdrehungen geschlossen bleibt.

   Zu diesem  Zweck wird die Fangklinke 33 der Kupplung 10, 10a,  wenn erstere in Abhängigkeit von der Schaltschiene  16 ausser     Wirldage    geschwenkt wird, von einem Ab  fanghebel 97     (Fig.    8) abgefangen. Dieser schwenkt um  einen Bolzen 98 und wird von einer Zugfeder 99  dauernd im Uhrzeigersinn beeinflusst.     Normalerweise,     das heisst in Grundstellung der     Schaltwelle    80, wird  der Abfanghebel 97 von einem     Stift    100 einer auf der       Schaltwelle    80 festsitzenden Scheibe 101 derart ge  steuert, dass er ausserhalb der     Bewegungsbahn    der       Fangklinke    33 zu liegen kommt.

   Wird jedoch die  Schaltwelle 80 - wie oben     beschrieben    - vorein  gestellt, das heisst um eine oder mehrere Einheiten im  umgekehrten Uhrzeigersinn gedreht, so gibt der     Stift     100 der Scheibe 101 die     Abfangklinke    97 frei. Sie  schwenkt nun unter der Wirkung     ihrer    Feder 99 im  Uhrzeigersinn aus, so dass sie, wenn die Fangklinke  33 ausser Fangstellung gesteuert wird, diese     abfängt.     Die Kupplung 8, 10     (Fig.    3) bleibt somit weiterhin  geschlossen, und die     vorbeschriebenen    Loch- und  Schaltvorgänge wiederholen sich.  



       Inzwischen    findet der     Dezimaltabuliergang    des  Papierwagens der Buchungsmaschine in der üblichen  Weise statt. Am Ende dieses     Arbeitsganges    kehren  die     Tabulatortaste    T     (Fig.    3) und die von ihr gesteuer  ten Mittel 73, 75, 94, 96 und 16 in die Ausgangslage       zurück.    Die     Wählschiene    19, 19a bleibt dagegen in  Wirklage, bis sie von einem anderen     Stellglied    22       (Fig.4)    in die Ausgangsstellung zurückgeholt wird.  



  Die     vorgenannten        Leerschrittkombinationslochun-          gen    und schrittweise Rückschaltungen der Welle 80  wiederholen sich, bis sich deren     Stellscheiben    79 wie  der in die     Grundstellung    eingestellt haben.

   Beim Ein  laufen der Welle 80 und ihrer Mittel 79, 83, 101     in     die Grundstellung wird von dem Stift 100 der Scheibe  101 der     Abfanizhebel    97 wieder ausser Fangstellung      gesteuert (in     Fig.    8 dargestellt), so dass die Fangklinke  33 in Fangstellung zur Kupplungsklinke 10a     (Fig.    3)  der Kupplung 10     zurückschwenken    und die     Entkupp-          lung    der letzteren bewirken kann.  



  <I>Einrichtung zur</I>     Symbolisierung   <I>des Lochstreifens bei</I>  <I>Umschaltung von</I>     Buchstabenkombinationslochungen     <I>auf Ziffern- und</I>     Zeichenkombinationslochungen   <I>und</I>  <I>umgekehrt</I>  Das internationale     Code-5-Kanal-System    ermög  licht bekanntlich 25 -1 = 31 Lochkombinationen.  Diese reichen für das gesamte Alphabet nicht aus.  Noch viel weniger können die sonstigen, der Buch  staben-,     Ziffern-    und Zeichentastatur der Buchungs  maschine angehörenden     Ziffern    und Sonderzeichen in  von den Buchstabenkombinationen unterschiedlichen  Kombinationen gelocht werden.

   Demzufolge ist zum  Beispiel in der     Fernschreibtechnik    durch     Sonderkom-          binationslochungen    bzw.     -symbolgebung    vor den  Buchstabensymbolen einerseits und vor den     Ziffern-          und    Zeichensymbolen anderseits     vorbestimmbar,    ob  die nachfolgenden Kombinationssymbole einen Buch  staben oder eine Ziffer bzw. ein Zeichen charakteri  sieren. Dieser Gegebenheit Rechnung tragend, sind  der Buchungsmaschine     Sondertasten    102 und 103       (Fig.    9) zugeordnet, die folgende Sperr- und     Wählmit-          tel    steuern.  



  Im Bereich der üblichen Tastenhebel der Tastatur  der Buchungsmaschine sind     zwei    Sperrschienen 104  und 105 unabhängig voneinander verschiebbar auf  gemeinsamen Lagerungen     angeordnet.    Beide besitzen  nach oben ragende Zähne     104a    bzw. 105a, mit denen  die Schienen 104 und 105 wahlweise entweder die  Tasten- und     Typenhebelgestänge    der Buchstaben  oder die der     Ziffern    und Zeichen wechselseitig gegen  Betätigung abzusperren vermögen. Rastklinken 106  und 107     sichern    durch     Einfallen    in entsprechende  Einkerbungen 108 und 109 in den Schienen 104 und  <B>105</B> die jeweilige Einstellage.

   An der Sperrschiene 104  ist ein Schrägteil<B>110</B> angenietet. Mit ihm wirkt der  Tastenhebel 111 der linken Sondertaste 102 zusam  men. Er ist bei 112 schwenkbar gelagert. Im     rück-          wärtigen    Endstück besitzt der Tastenhebel<B>111</B> einen       Bolzen    113, der von einem Maul 114 eines auf einem       Lagerbolzen    115a eines Lagerteiles 115 der Maschine  lagernden     Winkelhebels    116     umfasst    wird. An diesem  ist ein weiteres     Stellstück    117     angelenkt.    Es steuert  die     Wählschienen    17, 18, 20 und 21     (Fig.    5) sowie  die Schaltschiene 16.

   Dem Hebel 111     (Fig.    9) ist eine       Torsionsfeder    118 zugeordnet, die ihn in Grundstel  lung zu halten bestrebt ist.  



  Die zweite Sperrschiene 104 besitzt ebenfalls eine  Schräge 119. Auf diese kann der Tastenhebel 120 der  rechten     Sondertaste    103 einwirken. Dem Tastenhebel  120 ist gleichfalls eine     Torsionsfeder    121 beigegeben,  die ihn in Ruhelage bringt.

   Auch steht dieser Tasten  hebel 120 in Gelenkverbindung 122, 123     mit    einem  auf dem     Lagerbolzen   <I>124a</I> eines     zweiten        Lagerteiles     124     lagernden    Winkelhebel 125, der seinerseits an  einem weiteren     Stellstück    126     angelenkt    ist.     Letzteres       vermag die Wählschienen 17, 18, 19, 20     (Fig.    5) sowie  die Schaltschiene 16 zu     steuern.     



  Beide Sperrschienen 104 und 105     (Fig.    9) steuern  sich mittels     Stiftenschlitzverbindungen    127 bzw. 128  gegenseitig derart, dass beim Einlaufen der einen  Sperrschiene in Sperrstellung diese die andere Sperr  schiene aus ihrer Sperrlage in die     Nichtsperrlage    be  wegt.    <I>Wirkungsweise der</I>     Symbolisierungseinrichtung     Es sei angenommen, .die Buchungsarbeit verlangt  in nachfolgenden Buchungen Zifferndruck auf dem  Buchungsformular und     Ziffernkombinationslochungen     im Lochband. Der Buchende drückt in diesem Fall  die     Ziffernsondertaste    102     (Fig.    9) nieder.

   Ihr Tasten  hebel 111 schwenkt dabei entgegen der     Torsionsfeder     118 im Uhrzeigersinn aus. Er wirkt hierbei auf die  Schräge 110 der Sperrschiene 104 ein und verschiebt  diese nach links in die in     Fig.    10 dargestellte Stellung.  In dieser Stellung     sperren    die Sperrnasen 104 der  Sperrschiene 104 sämtliche Buchstabentasten der  Maschine gegen Niederdrücken ab. Gleichzeitig wird  vom Tastenhebel 111     (Fig.9)    der Winkelhebel<B>116</B>  im umgekehrten     Uhrzeigersinn    ausgeschwenkt, der  dabei das     Stellstück    117 in Pfeilrichtung A     (Fig.    4)  nach hinten verschiebt.

   Letzteres steuert dabei die  Wählschienen 17     (Fig.    5) 18, 20 und 21 nach links  (in     Fig.    5 ist strichpunktiert der Impuls des     Stellstük-          kes    117 auf die     Wählschienen    angedeutet). Diese  Wählschienen 17, 18, 20 und 21 wählen über ihre  Wähler 17a     (Fig.    4), 18a, 20a, 21a eine Symbolkom  bination aus den Lochstiften 12a     (Fig.    1), 12b, 12d,  12e, wie eingangs näher beschrieben, vor.  



  Das     Stellstück   <B>117</B>     (Fig.    9) steuert gleichzeitig die  Schaltschiene 16     (Fig.    5) nach links. Sie     schaltet    in  der unter der Überschrift  Lochvorgang  bereits er  läuterten Art und Weise den Antrieb des Lochers  selbst ein, so dass die     vorerwähnte    Lochkombination  im Lochstreifen eingelocht wird.  



  Die Sondertaste 102     (Fig.    9) wird nur kurz nieder  gedrückt. Nach Freigabe durch den Bedienenden keh  ren die Teile 111, 116, 117 unter der Wirkung der  Feder 118 in die dargestellte Ausgangslage     zurück.     Die Sperrschiene 104 verbleibt dagegen in ihrer Sperr  stellung gemäss     Fig.    10 und wird von den Rastmitteln  106, 108     (Fig.    9) gesichert.  



  Sollen im Verlauf anderer Buchungsvorhaben Text  geschrieben und entsprechende     Buchstabenkombina-          tionslochungen    im Lochstreifen     eingelocht    werden, so  wird zunächst die     Buchstaben-Sondertaste    103 kurz  niedergedrückt. Von ihrem Tastenhebel 120 wird da  bei durch Einwirkung auf die Schräge 119 der Sperr  schiene<B>105</B> diese in Freigabestellung zu den Buch  stabentasten nach rechts gesteuert     (Fig.11).    Sie nimmt  dabei über die     Stiftschlitzverbindungen    127, 128 die  Sperrschiene 104 mit nach rechts, so dass von ihr die  Buchstabentasten freigegeben und durch die Sperr  schiene 105 die Ziffern und Zeichentasten abgesperrt  werden.

        Gleichzeitig wird vorn Tastenhebel 120     (Fig.    9)  über den Winkelhebel 125 das     Stellstück    126 nach  hinten bewegt. Von diesem werden     gemäss        Fig.5     sämtliche Wählschienen 17-21 sowie die Schalt  schiene 16     gesteuert,    so dass im Lochband die Gesamt  lochkombination     eingelocht    wird.  



       Abschalteinrichtung        für   <I>den</I>     Streifenlocher     Um die Maschine wahlweise für Buchungsarbeiten  ohne Streifenlochung oder mit selbsttätiger Streifen  lochung benutzen zu können, ist ein Handhebel 127       (Fig.13)    vorgesehen, der aus der Maschinenverklei  dung seitlich herausragt. Er ist um einen     Lagerbolzen     128 im Getriebekasten 1 schwenkbar gelagert. Rast  mittel 129, 130 sichern die jeweilige Einstellage des  Handhebels 127. An ihm ist ein Schieber 131     ange-          lenkt.    Dieser besitzt einen Bolzen 132, der den Schalt  hebel 16b der Schaltschiene 16 abfühlt.  



  An dem Hebel 127 ist ferner eine Zugstange 133       angelenkt.    Sie steht mit einem auf     einem        Lagerbolzen     134 gelagerten Winkelhebel 135 in Gelenkverbindung.  An letzteren ist eine weitere Stange 136 schwenkbar  angeordnet.

   Sie     greift    an einem Schalthebel 137 an,  der gemäss den     Fig.    9 und 13 einerseits eine     Abwink-          lung   <B>138</B> der Sperrschiene 104 und anderseits Stift  139 der Sperrschiene 105     steuert.       <I>Abschaltung des Streifenlochers</I>       Verzichtet    man bei Buchungsvorgängen auf die  selbsttätige Lochung der Buchungen im Lochstreifen,  so wird der Handhebel 127     (Fig.    13) nach vorne in  die mit  Aus      gekennzeichnete    Stellung geschaltet. Er  schwenkt dabei umgekehrt dem     Uhrzeigerdrehsinn     aus, wodurch der Schieber 131 nach hinten, Pfeil  richtung A, gestossen wird.

   Sein Bolzen 132     ver-          schwenkt    dabei den Schalthebel 16b des Schaltschie  bers 16 im Uhrzeigersinn, so dass die Einschaltung  der Antriebskupplung 10     (Fig.    3) für den Streifen  locher in Abhängigkeit von der Schaltschiene 16 nicht  erfolgen kann und somit die Streifenlochung unter  bleibt.  



  Bei der     Verschwenkung    des Handhebels 127 wird  gleichzeitig die Zugstange 133 gleichfalls in Richtung  des Pfeiles A nach     hinten        gezogen.    Sie schwenkt ihrer  seits den Winkelhebel 135 im     Uhrzeigersinn    aus, wo  bei dieser die Stange 136 nach links zieht. Von letz  terer wird dabei der Schalthebel 137 entgegen dem  Uhrzeiger geschwenkt. Der Schalthebel 137     wirkt    da  bei sowohl auf die     Abwinkelung    138 der     Sperrschiene     104 als auch auf den Stift 139 der Sperrschiene 105  ein und steuert beide Schienen 104 und 105 in eine       Mittenstellung    gemäss     Fig.    12.

   In dieser Stellung sind  sowohl die Buchstabentasten als auch die     Ziffern-    und  Zeichentasten der Buchungsmaschine     entsperrt.     



  Die Ein- und Ausschaltung der     Lochbandeinrich-          tung,    das heisst die Betätigung des Handhebels 127,  wird bei automatischen Buchungsmaschinen vorteil  haft von einem nicht dargestellten Magneten     gesteuert,     der in Abhängigkeit vom Papierwagen der Buchungs  maschine erregbar ist. Der Papierwagen wird in sol-         chen    Fällen gegenüber den     Formularspalten,    deren  Buchungen gleichzeitig im Streifenlocher gelocht wer  den sollen, mit einer geeigneten Kontaktschiene ver  sehen, die die Erregung des Kontaktes steuert, so dass  dieser den Schalthebel<B>127</B> nach hinten,  Ein , zieht.  



  <I>Abnehmen des gelochten</I>     Lochstreifens   <I>aus der</I>       Maschine     Um den gelochten Lochstreifen zum Zwecke des       Auswertens    oder dergleichen mühelos und ohne Ver  letzungen der     letzten        Kombinationslochungen    der Ma  schine entnehmen zu können, ist es notwendig, den  Lochstreifen mittels seiner Transporteinrichtung fort  zuschalten. Die Transporteinrichtung arbeitet dabei       vorteilhaft    im Dauerlauf. Diesem Zweck dient ein wei  terer Handschieber 140     (Fig.    14, 15). Er     ragt    auch  aus dem Verkleidungsgehäuse der Maschine heraus  und ist verschiebbar am Getriebekasten 1 des Strei  fenlochers angeordnet.

   Eine Zugfeder 141 beeinflusst  den Handschieber 140     dauernd    in seine unwirksame  Stellung. Dieser Schieber 140 besitzt gemäss     Fig.    15  eine Nase 142, die auf einen Stift 143 der     Fangklinke     33 der Antriebskupplung 10 des Streifenlochers ein  wirken kann. Des weiteren ist am Schieber 140 eine  Nase 144 abgewinkelt. An ihr liegt ein abgewinkelter  Lappen 145 eines Schiebers 148 an, der gleichfalls  verschiebbar am     Getriebekasten    1     angeordnet    ist.  Auch dieser Schieber 146 steht unter dem Einfluss  einer Zugfeder 147. Das rechte Ende des Schiebers  146 ist abgewinkelt (148).

   Diese     Abwinkelung    148  ragt in     Aussparungen    149 der Steuerschienen 17 bis  21 und der Schaltschiene 16 hinein.  



  Will man den gelochten     Streifen    der Maschine       entnehmen,    so drückt man den Handschieber 140 in  die Maschine ein. Er bewegt sich dabei entgegen sei  ner Feder 141 nach rechts, wobei seine Nase 142 auf  den Stift 143 des Fanghebels 33 einwirkt und letz  teren ausser Fangstellung zur     Kupplungsklinke        10,a    der  Kupplung 10 bringt. Die Kupplung 10, 8     (Fig.3)          schliesst    sich nunmehr, so dass über die Welle 9 der  Stössel 11,     lla    die     Transportlochung        (12f)    bewirkt.

    Gleichzeitig     wird    die     Transporteinrichtung    50     (Fig.    6),  47, 42, 41, 40, 39, 36 betätigt und der Lochstreifen       weitertransportiert.     



  Beim Eindrücken des Schiebers 140 gibt dessen  Nase 144 gleichzeitig den Lappen 145 des Schiebers  146 frei. Seine Zugfeder 147 zieht ihn daraufhin nach  rechts, wodurch die     Abwinkelung    148 auf die rechte       Begrenzung    der Aussparungen 149 der Schienen 16  bis 21 einwirkt und die von vorhergegangenen Kom  binationslochungen     voreingestellten    Steuerschienen  17-21 in die rechte Grundstellung     zurücksteuert.     Demzufolge können bei den     vorbeschriebenen        Trans-          portlochungen    von den Steuerschienen keine Kom  binationslochungen voreingestellt sein.  



  Die Kupplung 10, 8 bleibt so lange geschlossen,  wie der     Handschieber    140 eingedrückt gehalten wird.  Demzufolge finden laufend Transportlochungen und       Transportschaltungen    des     Lochstreifens    statt. Er     kann     somit zu gegebener Zeit abgeschnitten werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Registerstreifen-Locheinrichtung an mit Typen hebelschreibwerken ausgerüsteten Büromaschinen, die von der Tastatur gesteuerte, die Symbole der jewei ligen Lochkombination für den Streifenlocher gebende Vorwähler besitzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorwähler (17-21) von Steuermitteln (22) setzbar sind, die unmittelbar einerseits an den die Typenträ ger (27) antreibenden Zwischengliedern (26) und an derseits an den das Schreibwerk auswählenden Wäh lern (28, 28a) der Summenzugvorrichtung angeschlos sen sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Registerstreifen-Locheinrichtung nach Patent anspruch, an mit Dezimaltabulatoren ausgerüsteten Büromaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der Dezimaltabulator (T) sowohl Vorwähler (16 und 19) zur Symbolgebung der Leerschrittlochkombination und zur Locherantriebseinschaltung als auch einen entsprechend der Anzahl der zu überlaufenden, un genutzten Dezimalstellen voreinstellbaren,
    nach jeder Leerschrittkombinationslochung zwangläufig um eine Einheit rückschaltbaren Regler (79) steuert. 2. Registerstreifen-Locheinrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, an mit selbsttätiger Kommaüberspringvorrichtung ausgerüsteten Büro maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Komma- überspringvorrichtung Vorwähler (66 bis 69) zur Symbolgebung der Leerschrittlochkombination derart voreinstellt,
    dass beim Lochen der letzten Ziffer links des Kommas gleichzeitig die Leerschrittlochkombina- tion im Streifentransportschrittabstand mitgelocht wird und die Streifentransportmittel auf zweifachen Schritttransport geschaltet werden.
    3. Registerstreifen-Locheinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorwäh- ler (17 bis 21) neben den vom Typenhebelschreib- werk steuerbaren Steuermitteln (22) von Zusatzsteuer- mitteln (117 und 126) setzbar sind, die von Sonder tasten (l02 bzw.<B>103)</B> zur Erzeugung von Sonderloch kombinationen steuerbar sind.
    4. Registerstreifen-Locheinrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Sondertasten (102 und 103) gleichzeitig- Tastatursperrschienen (l04 und 105) steuern, mittels welcher wechselseitig die Alphabettastatur oder die Ziffern- und Zeichentastatur verriegelbar bzw. beide Tastaturen entriegelbar sind.
    5. Registerstreifen-Locheinrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Dezimaltabulatortasten (T) bei ihrer Be tätigung jeweils einen der zu einem Schieberpaket ge bündelten Vorwähler (75) in die Bewegungsbahn eines als spiralgestufte Achse ausgebildeten Reglers (79) setzen, welcher Regler von einem vom Locherantrieb (10, 50) treibbaren Hemm- und Schrittschaltwerk (83, 84, 89) schrittweise rückschaltbar und dieses von den Vorwählern (75, 88)
    entriegelbar ist. 6. Registerstreifen-Locheinrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die Kommaüberspringvorrichtung über einen Elektromagneten (53) ein Doppelfunktionsglied (60) steuert, welches sowohl einen Leerschrittkombina- tionslochungen vorbereitenden Wähler (66) in Vor bereitungsstellung zum Streifenlocher (12) bringt als auch den Antrieb (41) der Streifentransportmittel (40, 39, 36) derart voreinstellt, dass dieser Antrieb (41) bei einem Hub zweifache Transportschaltung ermög licht.
CH355163D 1956-09-07 1957-01-24 Registerstreifen-Locheinrichtung an mit Typenhebelschreibwerken ausgerüsteten Büromaschinen CH355163A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178377B (de) * 1961-05-06 1964-09-17 Epple Kg Otero Uhren Selbsttaetige Aufziehvorrichtung mit Schwing-masse fuer Uhrwerke, insbesondere fuer Armbanduhren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1178377B (de) * 1961-05-06 1964-09-17 Epple Kg Otero Uhren Selbsttaetige Aufziehvorrichtung mit Schwing-masse fuer Uhrwerke, insbesondere fuer Armbanduhren

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