Registerstreifen-Locheinrichtung an mit Typenhebelschreibwerken ausgerüsteten Büromaschinen Die Erfindung betrifft eine Registerstreifen- Locheinrichtung an mit Typenhebelschreibwerken ausgerüsteten Büromaschinen, die von der Tastatur gesteuerte, die Symbole der jeweiligen Lochkombina tionen für den Streifenlocher gebende Vorwähler be sitzen.
Die Locheinrichtung erzeugt bekanntlich im Loch streifen sowohl alphabetische als auch numerische Kombinationslochungen nach dem internationalen Fernschreibcode 5er-Kanalsystem. Der gesamte Bu chungsvorgang wird auf diese Weise auf relativ engem Raum in einem schmalen Papierstreifen gespeichert und können die Buchungen jederzeit und beliebig oft wieder aus dem Streifen entnommen und in sichtbare Schrift umgewandelt werden, ohne dass menschliche Fehler auftreten können. Die Streifenbuchungen sind u. a. beispielsweise über die Fernschreibanlage einer Verrechnungszentrale zuleitbar oder können einer Kartenlochmaschine zugeführt werden, um Lochkar ten zur Weiterverarbeitung in Sortier- und Tabellier maschinen zu erzeugen.
Bei solchen Büromaschinen mit Registerstreifen- Locheinrichtungen empfängt der Streifenlocher die Symbolgebung zur jeweiligen Lochkombination von durch die Tastatur setzbaren Vorwählern, so dass solche Maschinen erfordern, dass zum Beispiel bei Summenzug zum Zweck der Niederschrift der Summe auf dem Buchungsformular die jeweilige Taste anzu schlagen ist. Die Tastatur ist somit mit der Lochkom- binationsvorwahl belastet.
Für Buchungsmaschinen mit selbsttätigem Summenzug und automatischer Nie derschrift der Summe unmittelbar über das Typen hebelschreibwerk ohne Tastenniederdruck sind solche Lochbandeinrichtungen unbrauchbar. Erfindungsge mäss sind die die Symbole der jeweiligen Lochkombi nation im Streifenlocher gebenden Vorwähler von Steuermitteln setzbar, die unmittelbar einerseits an den die Typenträger antreibenden Zwischengliedern und anderseits an den das Schreibwerk auswählenden Wählern der Summenzugvorrichtung angeschlossen sind.
Auf diese Weise wird automatischer Summen druck und gleichzeitige Streifenlochung ermöglicht, ohne dass die Tastatur selbst bedient wird.
An sich ist es bei mit einer Kartenlochvorrichtung kombinierten Schreibrechenmaschinen bekannt, die Kartenlochstempel vom Zwischenhebel des Ziffern- typenhebelschreibwerkes aus anzutreiben.
Es sind weiter Kombinationen einer Schreib maschine mit Streifenlocher und einer Vierspezies- Rechenmaschine bekannt. Die Schreibmaschine ist da bei mit auswechselbaren Steuerschienen ausgerüstet, die auf die jeweilige Kapazität der Formularspalten eingestellt sind.
Durch sie werden die Buchungswerte spaltengetreu und dezimalstellengleich auf dem For mular niedergeschrieben. Bei nicht voll ausgenutzter Spaltenkapazität sind zum überlauf nicht genutzter Dezimalstellen bis zur höchsten tatsächlichen Wert stelle entsprechend viele Anschläge der Leertaste er forderlich, wobei bei jedem Leertastenanschlag eine entsprechende Symbolkombination im Lochband ein gelocht wird.
Bei Summenübernahme aus der Rechen maschine in die Schreibmaschine wird dagegen durch Betätigung des Sprungtabulators der Schreibmaschi nenwagen in die höchste Dezimalstelle der betreffen den Formularspalte eingefahren und die Rechen maschine erteilt Impulse, die den Leertastenanschlag entsprechend oft bewirken, so dass in Abhängigkeit vom Leertastenanschlag die erforderliche Anzahl von Leerschrittkombinatiönslochungen im Lochband ein gelocht werden.
Derartige Einrichtungen sind ungeeignet für Büro maschinen mit Dezimaltabulatoren, bei deren An- schlag nicht nur die Formspalte, sondern die der höch sten Wertstelle entsprechende Dezimale angelaufen wird, so dass die nicht genutzten Dezimalstellen der Spaltenkapazität automatisch übersprungen werden, ohne dass Leerschritte geschaltet werden.
In den Zeichnungen ist beispielsweise eine Aus führungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Vorderansicht des Streifenlochers, und zwar nur dessen wesentlichste Teile; Fig. 2 eine Draufsicht auf den Streifenlocher;
Fig. 3 eine Schaubilddarstellung des Antriebes des Streifenlochers und die Locheinrichtung selbst teil weise auseinandergeschachtelt; Fig. 4 ebenfalls in schaubildlicher Darstellung die Wählmittel für die Codekombinationslochungen und das Typenhebelschreibwerk einer beliebigen Taste der Tastatur einer Buchungsmaschine;
Fig. 5 die einzelnen Wähl- und Schaltmittel senk recht zueinandergelegt; Fig. 6 die Transporteinrichtung für den Lochstrei fen und die Kommasymbolisierungsmittel gleichfalls in Schaubilddarstellung und auseinandergeschachtelt; Fig. 7 eine Einzelheit dieser Transporteinrichtung in Seiten- und Draufsicht in grösserem Massstab;
Fig. 8 in Schaubilddarstellung eine Einrichtung, die im Lochband die beim Dezimaltabulieren überlau fenen Rechendezimalen anzahlmässig durch Leer- schrittkombinationslochungen symbolisiert;
Fig. 9 Handsteuer- und Sperrmittel für die Sym- bolvoreinstellung der Buchstaben- und Ziffernkombi- nationslochungen und für wahlweises Absperren der Buchstaben- oder der Zifferntasten in Schaubilddar- stellung.
Die Fig. 10 bis 12 zeigen verschiedene Stellungen der Tastensperrmittel in Vorder- und Draufsicht. Da bei zeigt Fig. 10 die Stellung der Sperrmittel bei ge sperrten Buchstabentasten; Fig. 11 die Stellung bei gesperrten Ziffern- und Zeichentasten und Fig. 12 die Mittenstellung der Sperrmittel, in welcher die gesamte Tastatur entsperrt ist;
Fig. 13 eine Draufsicht auf eine Einrichtung zum wahlweisen Abschalten der Lochbandvorrichtung; Fig. 14 eine Vorderansicht auf handschaltbare Mittel zum Voreinstellen des fortwährenden Trans portes des Lochstreifens; Fig. 15 eine Draufsicht dieser Mittel.
Die Erfindung ist nachfolgend im Zusammenwir ken mit einer üblichen Buchungsmaschine mit selbst tätiger Summenzugvorrichtung beschrieben. Derartige Maschinen besitzen bekanntlich ein elektrisches Ty- penhebelschreibwerk, das sowohl von der Schreib und Rechentastatur der Buchungsmaschine als auch von deren der Summenzugvorrichtung zugehörenden Summendruckauswähleinrichtung vorwählbar ist.
Der Antrieb des Typenhebelschreibwerkes erfolgt von einem Motor aus, der gleichzeitig das Rechenwerk der Maschine, deren Summenzugvorrichtung und an dere Einrichtungen antreibt. Der gleiche Motor ist der Antriebsteil der Lochbandeinrichtung gemäss der Erfindung, indem von ihm ein Flachriemen 2 (Fig. 1) einer Riemenscheibe 3 zuläuft, die selbst fest auf einer Triebwelle 4 sitzt. Letztere lagert gemeinsam mit den übrigen Getriebeteilen und Einrichtungen der Lochbandeinrichtung in einem Getriebekasten 1.
Die ser setzt sich vornehmlich aus Aufbauplatinen la, 1b, 1 c zusammen, die zu einem gemeinsamen Ganzen zusammenschraubbar und an der linken Seitenwand S (in Fig. 4 strichpunktiert angedeutet) der Buchungs maschine ansetzbar sind. Auf der Triebwelle 4 sitzt ferner ein Schraubenrad 5 (Fig. 1).
In ihm kämmt ein Gegenrad 6, das auf einer gleichfalls im Getriebe kasten 1 lagernden Welle 7 befestigt ist. Letztere be sitzt an ihrem unteren Ende ein sägeartig verzahntes Kupplungsrad 8 (Fig. 1 und 3). Axial zur Welle 7 lagert in einer Lagerbuchse 9a (Fig. 1) der Platine 1 b eine zweite Welle 9 (Fig. 1, 3), die an ihrem oberen Ende eine übliche Eintourenkupplung 10 trägt.
Sie ist geeignet, sich mittels ihrer Kupplungsklinke 10a (Fig. 3) in das Kupplungsrad 8 der Triebwelle 7 ein zukuppeln und auf diese Weise für die Dauer des Ein griffs die Wellen 7 und 9 zu einer gemeinsam umlau fenden Welle zu verbinden. Die Freigabe und Wieder einrückung der Kupplungsklinke 10a regelt ein Fang glied 33. Auf dieses wird noch näher eingegangen.
Das entgegengesetzte Ende der Welle 9 besitzt eine Scheibe 9b, in der exzentrisch zur Welle 9 (Fig.2 und 3) ein Lagerbolzen 9c eingearbeitet ist. Auf ihm lagert ein Stössel 11. Er vermag Lochstifte eines in der Lochbandtechnik bekanntgewordenen Streifenlochers 12 zu steuern, der geeignet ist entsprechend dem inter nationalen Code-5-Kanal-System Kombinationslochun gen in einem ihm zugeführten Papierstreifen zu erzeu gen. Der Locher 12 selbst ist auf einem in dem Ge triebekasten 1 auf geeignete Art und Weise einschieb baren Sockel 13 befestigt.
Die Auswahl der Lochkombinationen und die Einschaltung des Locherantriebes 8-10 regelt ein Schienenpaket 14 (Fig. 4). Dieses setzt sich aus fünf Wählschienen 17 bis 21 und einer Schaltschiene 16 (Fig.4 und 5) zusammen. Sie sind gemeinsam in einem U-förmigen Lagerstück 15 (Fig. 4) quer zum Typenhebelschreibwerk der Buchungsmaschine unab hängig voneinander horizontal verschiebbar im Ma schinengestell S angeordnet und ragen links aus letz terem heraus.
Die Wählschienen 17 bis 21 besitzen gemäss Fig. 5 unterschiedliche Verzahnungen mit Steuerschrägen, auf die vom Typenhebelschreibwerk der Maschine einerseits und von den Summendruck vorwählenden Mitteln der Summenzugvorrichtung an derseits steuerbare Stellstücke 22 (Fig. 4) einwirken können. Ein solches Stehstück 22 ist jedem der Schreibtastatur 23 zugehörenden Typenhebelantriebs- gestänge 24-26 des Typenhebelschreibwerkes 1 zu geordnet.
Dabei sind die Stellstücke 22 mittels Längs schlitzen<I>22a</I> auf einer Querachse<I>22b</I> innerhalb der Buchungsmaschine im Sinne des Pfeiles A nach hin ten verschiebbar und werden in Schlitzen 15a des Lagerstückes 15 vertikal geführt. Jedes Stellstück 22 ist bei 22c an einem zu diesem Zweck nach unten verlängerten Arm 26a des ihm zu gehörenden üblichen Zwischenhebels 26 des jeweili gen Typenhebelschreibwerkes 24-27 angelenkt. Fer ner ist jeweils an den den Zifferntypenhebelschreib- werken der Ziffern 0-9 zugeteilten Stehstücken 22 ausserdem eine Zugstange 28 <RTI
ID="0003.0008"> angelenkt, die mit Grei fern 28a in Verbindung steht. Die Greifer 28a greifen bekannterweise beim selbsttätigen Summenzug von Summen oder Differenzen aus den Zählwerken der Buchungsmaschine entsprechend dem Summenwert zwanaläufig einstellbare, nicht dargestellte Summen druckwähler ab.
An den Wählschienen 17-21 sind links Loch stempelwähler 17a-21a angelenkt. Dabei ist der Wählschiene 17 der Wähler 17a (Fig. 4), der Wähl- schiene 18 der Wähler 18a, der Wählschiene 19 der Wähler 19a usw. zugeordnet. Die Wähler 17a-21a werden gemeinsam in Längsschlitzen 29a (Fig. 3) eines am Getriebekasten 1 angeschraubten Führungs kammes 29 horizontal geführt.
Ihre linken Nasen 17b-21b (Fig. 4) ragen über die Lochstifte 12a-12e (Fig. 3) des Streifenlochers 12, wobei die Nase 17b des Wählers 17a der obersten Wählschiene 17 über den Lochstift 12a, die Nase 18b des Wählers 18a der zweiten Wählschiene 18 über den Lochstift 12b, die Nase 19b der Wählschiene 19 über den Lochstift 12c usw. ragt.
Somit steuert jede Wählschiene der Schie nen 17-21 einen einzigen Lochstift des Streifen lochers 12 und sind demzufolge, um Lochkombinatio nen im Papierstreifen lochen zu können, in Abhän gigkeit vom Typenhebelschreibwerk eines Buchstabens oder einer Ziffer, mehrere Wählschienen des Schie nenpaketes 17-21 wahlweise steuerbar. Zu diesem Zweck sind, wie aus dem Vergleich der Schienen 17-21 in Fig.5 hervorgeht, die Steuernasen und -schrägen der Wählschienen 17-21 gleich oder ver setzt angeordnet.
Die Lochstempelwähler 17a-21a (Fig.4) besit zen ferner Ansätze 17c-21c. Sie gelangen bei ent sprechender Linksverschiebung der Wählschienen 17 bis 21 in Bereitschaft zu einer Zunge l la (Fig. 3) des Stössels 11.
Dem Schieberpaket 14 (Fig. 4) gehört ferner wie schon erwähnt - eine Schaltschiene 16 an. Ihre Steuerzähne sind gemäss Fig. 5 derart ausgebildet, dass sie von jedem Typenhebelschreibwerk 24-27 (Fig.4) bzw. von dessen Stellstück 22 schaltbar ist. Die Schalt schiene wird demnach bei jedem Typenabdruck, gleichgültig, ob es sich um einen Buchstaben- oder Zifferndruck handelt, zwangsweise betätigt. Eine Zug feder 16a zieht sie dauernd nach rechts.
Am linken Ende der Schaltschiene 16 ist ein Schalthebel <I>16b</I> (Fig. 1 und 4) schwenkbar angelenkt. Auch er wird in dem Führungskamm 29 (Fig.3), und zwar im Schlitz 29b, geführt. Mittels seiner Kante<B>16e</B> wirkt der Schalthebel<I>16b</I> (Fig. 4) mit einer Abbiegung 30 (Fig. 3) eines Hebels 31 zusammen. Er ist durch eine Distanzmuffe 32 mit dem bereits erwähnten, die Kupplungsklinke 10a beherrschenden Fangglied 33 fest verbunden.
Beide Hebel 31 und 33 lagern schwenkbar auf einem Bolzen der Aufbauplatine 1b (Fig. 1). Dabei durch-ragt die Abbiegung 30 des He bels 31 eine entsprechend vorgesehene Ausnehmung in der Platine 1b. Eine Zugfeder 34 beeinflusst die Hebel 31 und 33 derart, dass normalerweise das Fang glied 33 in Fangstellung zur Kupplungsklinke 10a steht und letztere ausser Eingriff des Kupplungsrades 8 der Triebwelle 7 hält. <I>Lochvorgang</I> Dem Locher 12 (Fig. 3) wird von einer geeigne ten, z.
B. an der Maschinenrückwand lagernden, nicht dargestellten Papierabrollspule über Führungsrollen 34 ein Papierstreifen zugeführt. Er wird von einer noch näher erläuterten Transporteinrichtung in Rich tung des Pfeiles B bewegt.
Schlägt der Bedienende der Buchungsmaschine eine Taste der üblichen Tastatur an, so schwenkt be kanntlich deren Tastenhebel 23 (Fig. 4) im Uhrzei- gersinn aus. Er zieht dabei die Zugklinke 24 nach unten, die ihrerseits die Zugstange 25 des üblichen elektrischen Typenhebelschreibwerkes ausschwenkt und deren Fangzahn 25a in Eingriff mit der bekann ten, vom Motor dauernd im Uhrzeigersinn getriebenen Nockenwelle N bringt. Von ihr wird die Zugstange 25 nach vorne geschleudert.
Diese verschwenkt den Zwischenhebel 26 im Uhrzeigerdrehsinn, wobei er den Typenhebel 27 zum Anschlag an die Schreibwalze bringt. Der Arm 26a des Zwischenhebels 26 bewegt gleichzeitig das an ihm angelenkte Stellstück 22 im Sinne des Pfeiles A nach hinten.
Dieses Stellstück 22 wirkt dabei mit seiner Hinterkante auf in seinem Bereich stehende Schrägen (Fig. 5) der Steuerverzah nungen einzelner der Wählschienen 17-21 ein und schiebt die betreffenden Schienen 17-21 nach links (Fig. 4 und 5).
Aus der Fig. 5 ist entnehmbar, dass die Steuer verzahnungen der Wählschienen 17-21 mit Schrä gen versehen sind, die einesteils nach links und ander seits nach rechts bzw. nach beiden Seiten gleichzeitig abfallen.
Dadurch wird erreicht, dass beim Steuern der Wählschienen 17-21 durch ein Stellstück 22 durch vorangegangene Steuerungen anderer Stellstücke nach links verschobene Wählschienen 17-21, die zur derzeitigen Lochkombination nicht benötigt werden, wieder nach rechts, andere dagegen zur derzeitigen Lochkombination gebrauchte Wählschienen nach links verschoben werden.
Mit den nach links gesteuerten Wählschienen wandern deren Wähler 17a-21a mit. Ihre Ansätze 17c-21c (Fig. 4) gelangen dabei in den Bereich der Zunge lla des Stössels 11 (Fig. 2).
Gleichzeitig wird vom Stellstück 22 (Fig. 4), in dem dieses auf die ihm gegenüberstehende Schräge (Fig. 5) eines der Steuerzähne der Schaltschiene 16 einwirkt, letztere entgegen deren Feder 16a nach links verschoben. Der Schalthebel 16b (Fig. 4) macht diese Bewegung mit.
Seine linke Kante 16c stösst dabei an die Abbiegung 30 (Fig. 2 und 3) des Hebels 31, wo- durch er und das Fangglied 33 entgegen der Zugfeder 34 und entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn ausge schwenkt wird. Das Fangglied 33 gibt infolgedessen die Kupplungsklinke 10a der Kupplung 10 frei. Nun mehr kuppelt die Kupplungsklinke 10a in das Kupp lungsrad 8 der umlaufenden Triebwelle 7 und wird dadurch die Kupplung 10 und die Welle 9 mit der Triebwelle 7 zusammengekuppelt. Letztere dreht sich demnach im umgekehrten Uhrzeigersinn.
Von dem Exzenterbolzen 9c der Scheibe 9b der Welle 9 wird bei deren Drehung der Stössel 11 in Pfeilrichtung A nach hinten (Fig. 2 und 3) gestossen. Seine Zunae 1 la trifft dabei auf die Ansätze 17c-21c (Fig. 4) der vorher nach links gesteuerten Lochstem- pelwähler 17b-21b und schwenkt diese Wähler nach hinten. Dabei wirken sie mit ihrer Hinterkante auf die ihnen gegenüberstehenden Lochstifte 12a-12e (Fig. 1, 2, 3) und stossen diese nach hinten.
Die Loch stifte 12a-12e stanzen nunmehr je nach Verstellung der Wählschienen ein, zwei usw. bis fünf Löcher in den hinter ihnen vorbeigeführten Papierstreifen.
Mittlerweile hat die Welle 9 eine halbe Umdre hung ausgeführt. Während der folgenden zweiten Um drehungshälfte holt der Exzenter 9c den Stössel 11 in seine Ausgangslage zurück. Letzterer bringt dabei mit tels seines Rückholgliedes <B>1<I>1</I></B> b (Fig. 3) in der bei sol chen Streifenlochern bekannten Art und Weise dessen Lochstifte in die Ausgangsstellung zurück.
Kurz nach Beginn der genannten Umdrehung der Kupplung 10 (Fig.3) dreht sich deren Kupplungs klinke 10a vom Fangglied 33 weg. Dadurch kann die am Teil 31 angreifende Zugfeder 34 die Glieder 31-33 wieder in die Grundstellung einschwenken, so dass am Ende der Umdrehung der Antriebsmittel 7, 9, 10 die Kupplungsklinke 10a wieder vom Fangglied 33 abgefangen und aus dem Kupplungsrad 8 der Welle 7 ausgekuppelt wird. Die Kupplung 10 und die Welle 9 stehen somit wieder still.
Die Kombinationslochungen werden sowohl beim Schreiben von Text als auch bei der Verrechnung von Buchungswerten in der Buchungsmaschine durchge führt. Letzteres geschieht dadurch, dass bei der Wert verrechnung in solchen Buchungsmaschinen die Zif fern in bekannter Weise zwangläufig über das Typen hebelschreibwerk geschrieben werden und das der jeweiligen Ziffer zugehörende Typenhebelschreibwerk in der beschriebenen Art und Weise die betreffenden Wählschieber 17-21 voreinstellt.
Auf die gleiche Art und Weise werden beim selbst tätigen Summenzug von Summen und Differenzen aus den Zählwerken diese Werte insofern zwangsweise ge locht, als die Summenzugvorrichtung der Maschine beim selbsttätigen Summenzug zwangsweise ein Zif- fernschreibwerkvorwählglied voreinstellt, welches von den Wählern 28a (Fig.4) abgefühlt wird. Der der Summenziffer entsprechende Wähler 28a wird dabei entgegen dem Uhrzeigersinn ausgeschwenkt, und er zieht seine Zugstange 28 in Pfeilrichtung A nach hin ten.
Die Zugstange 28 nimmt dabei ihr Stellstück 28 mit, welches in der beschriebenen Art und Weise einerseits die entsprechenden Wählschienen 17-21 sowie die Schaltschiene 16 steuert und anderseits das Typenhebelschreibwerk 26, 27 bedient.
Zwischen den Lochstiften 12c und 12d (Fig. 1 und 3) des Streifenlochers 12 ist ein weiterer Loch stift 12f vorgesehen. Er ist nach der Zunge 11a hin verlängert und wird dadurch bei jedem Hub des Stö ssels 11 von dessen Zunge l la betätigt. Dieser Loch stift 12f locht ein Transportloch in den Papierstreifen, mittels welchem er nach jeder Lochung durch eine nachfolgend beschriebene Transporteinrichtung schritt weise weitergeschaltet wird.
Strei <I>f</I> entransporteinrichtung Der Papierstreifen wird vom Locher 12 ab wei ter in Pfeilrichtung B einem entsprechend der Fig. 6 ausgebildeten Papierleitblech 35 zugeführt. Dieses führt den Papierstreifen um ein als Stiftenrad aus gebildetes Transportrad 36 herum und lenkt ihn wei ter einem Abführkanal 37 zu, von welchem der Pa pierstreifen über eine Ablenkrolle 38 hinweg einer geeigneten, nicht gezeichneten Aufwickelspule bzw.
einer Austrittöffnung der Verkleidung zugeleitet wird. Der Transport des Papierstreifens wird durch Dre hung des Transportrades 36 bewirkt, dessen nicht dar gestellte Stifte in die Transportlochungen des Papier streifens eingreifen.
Das Transportrad 36 ist selbst auf einer Trans portachse 39 befestigt. Sie ist in dem Getriebekasten 1. drehbar gelagert. Auf dieser Transportachse 39 ist ferner ein kreissägeartiges Schaltrad 40 fest angeord net. In seine Verzahnung kann eine Schaltklinke 41 (Fig. 6 und 7) eingreifen, die auf einem um die Schalt achse 39 schwenkbaren Schwenkstück 42 selbst schwenkbar lagert. Den beiden Organen (41 und 42) ist eine Zugfeder 43 zwischengeordnet.
Sie beeinflusst die Schaltklinke 41 stets im umgekehrten Uhrzeiger drehsinn, wodurch der Schaltzahn 41a der Schalt klinke 41 an eine bogenartige Ablaufkante 44 eines Steuerstückes 45 zur Anlage gebracht wird. Auch die ses ist auf der Schaltachse 39 schwenkbar gelagert. Am Schwenkstück 42 ist bei 46 ein zweiarmiger He bel 47 angelenkt. Er lagert auf einem Bolzen 48 der Aufbauplatine<B>l b.</B> Eine an ihm angreifende Zugfeder 49 beeinflusst den Hebel 47 dauernd im entgegengesetz ten Uhrzeigerdrehsinn, wodurch seine rechte Nase 47a in Fühlung mit einer Kurvenscheibe 50 gebracht wird.
Letztere ist an der schon, beschriebenen Eintouren kupplung 10 (Fig. 3) befestigt.
Die Transportachse 39 (Fig. 6) ist ferner mit einem Sternrad 51 versehen, in das die Rolle 52a eines gefederten Arretierungshebels 52 einrastet, wo durch die Transportachse 39 in der jeweiligen Schalt endstellung gerastet wird.
<I>Streifentransport</I> Nachdem die Lochung des Papierstreifens durch geführt ist, bewirkt im letzten Umdrehungsdrittel der Eintourenkupplung 10 deren Kurvenscheibe 50, in dem sie mit ihrem ansteigenden Kurvenabschnitt auf die Nase 47a des zweiarmigen Hebels 47 einwirkt, eine Ausschwenkung des letzteren entgegen der Feder 49 im Uhrzeigersinn. Der Hebel 47 schwenkt seiner seits das Schwenkstück 42 entgegen dem Uhrzeiger sinn aus, wobei dessen Schaltklinke 41 mit ihrem Schaltzahn 41a zunächst an der Ablaufkante 44 des Steuerstückes 45 entlang gleitet.
Nach ungefähr der Hälfte ihres Schwenkweges der Teile 42 und 41 hat der Schaltzahn 41a die Endkante 44a (Fig. 7) der Ab laufkante 44 erreicht, und er gleitet bei der Weiter bewegung an der abfallenden Kante 44b abwärts und tritt dabei in eine Zahnlücke des Schaltrades 40 ein. Die dazu erforderliche Verschwenkung der Schalt klinke 41 bewirkt deren Zugfeder 43. Bei der Weiter schwenkung der Teile 42 und 41 schaltet danach die Schaltklinke 41 die Schaltachse 39 (Fig. 6) und deren Transportrad 36 im umgekehrten Uhrzeigersinn um eine Teilung weiter.
Letzteres bewegt dabei den Pa pierstreifen um einen Schaltschrittabstand in Pfeilrich tung B.
Danach gibt beim Weiterdrehen der Eintouren kupplung 10 (Fig. 3) und ihrer Exzenterscheibe 50 (Fig. 6) der erhöhte Exzenterteil den Hebel 47 wieder frei. Dieser und die Schaltmittel 42 und 41 kehren daraufhin unter dem Zuge der Feder 49 in die dar gestellte Ausgangslage zurück.
Bei entsprechender Umsteuerung des Steuerstük- kes 45 gestattet dessen Ablaufkante 44, dass die Schaltklinke 41 schon zu Anfang ihrer Bewegung in das Schaltrad 40 einfallen kann. Dadurch ist es der Schaltklinke 41 möglich, die Schaltachse 39 um zwei Teilungen weiterzuschalten. Der Zweck dieser Dop pelschaltung wird noch eingehend erläutert. Kommasprunglocheinrichtung Die Buchungsmaschine schreibt bekanntlich das Komma zwischen den Buchungswerten nicht. Die Kommastelle wird lediglich durch einen Zwischen raum in Schrittschaltentfernung im Druckbild auf dem Buchungsformular angedeutet.
Zu diesem Zweck schaltet der Papierwagen der Maschine in der Komma stelle einen Leerschritt, der vom üblichen Tabulator- und Kommareiter zwangläufig eingeleitet wird. Diese Leerschrittschaltung muss im Lochstreifen symboli siert werden, um bei der Auswertung des Lochstrei fens automatisch die Leerschrittschaltung des Papier wagens zu erhalten. Diesem Zweck dient folgende Kombinationslochungseinrichtung.
Am Getriebekasten 1 ist ein Magnet 53 (Fig. 6) angeordnet. Er kann durch einen Kontakt erregt wer den, der vom Kommareiter oder sonstigen geeigneten Steuermitteln des Papierwagens der Buchungsma schine schliessbar ist. Der Magnetkern 54 greift an einer schwenkbar am Magnetgehäuse lagernden Wippe 55 an. An dieser wiederum ist eine Zugstange 56 an gelenkt, die einen Bolzen 57 besitzt, der in Gelenk verbindung mit sowohl einem Arm 58 des Steuerstük- kes 45 als auch einem Arm 59 eines Winkelhebels 60 steht.
Letzterer lagert auf einem Bolzen 61 der Ka- stenwand 1b. Von einer Zugfeder 62 empfängt der Winkelhebel 60 eine Schwenkbeeinflussung im Uhr- zeigersinn. In einen zweiten Arm 63 des Winkelhebels 60 ist ein Bolzen 64 eingenietet.
Er durchragt einen Bogenlängsschlitz 65 der Kastenwand lb, und es ist an seinem unteren Ende ein Wählstück 66 schwenk bar angeordnet. Seine rechte Nase 67 kann einen Lochstift 68 (Fig. 1) auswählen, der in der Horizon talebene des Lochstiftes 12c in Schaltschrittabstand im Bandlocher 12 zusätzlich vorgesehen ist. Gegen über diesem Zusatzlochstift 68 ist ein zweiter Trans portlochstift 69 vorhanden.
Er gleicht in seiner Aus führungsform dem danebensitzenden Lochstift 12f und wird ebenso wie letzterer bei jedem Hub des Stössels 11 von diesem zwangläufig mitbetätigt. Das Wählstück 66 (Fig. 6) wird von einer Zugfeder 70 dauernd im Uhrzeigersinn ausgeschwenkt und an einem Anschlag 71 geführt.
Die Anordnung des den Magneten 53 erregenden Kontaktes und seiner Schliessungsmittel sind derart getroffen, dass der Kontakt bereits beim Schreiben und Lochen der links vom Komma stehenden Ziffer ge schlossen wird. Dadurch wird zusammen mit der Kombinationslochung der links vom Komma stehen den Ziffern im Lochband gleichzeitig folgendermassen die Leerschrittkombination gelocht.
Kommasprunglochung Sobald beim Buchen eines Wertes die links der Kommastelle im Zählwerk gelegene Dezimalstelle in Arbeitsstellung rückt, schliesst sich der vorerwähnte Kontakt, und der Magnet 53 (Fig. 6) wird erregt. Sein Kern 54 wird dabei nach innen gezogen, wodurch er die Wippe 55 entgegen dem Uhrzeiger ausschwenkt. Letztere zieht ihrerseits die Zugstange 56 in Pfeilrich tung C nach hinten. Sie schwenkt den Winkelhebel 60 entgegen dessen Feder 62 gleichfalls entgegengesetzt dem Uhrzeiger aus.
Der Bolzen 64 des Winkelhebels 60 verschiebt dabei das Wählstück 66 (Fig. 6) in Pfeil richtung B nach rechts, wodurch dessen Nase 67 über den Zusatzlochstift 68 (Fig. 1 und 3) zu stehen kommt.
Wird nach solchen Voreinstellungen die Kombi nationslochung für die Ziffer links vom Komma in der weiter oben beschriebenen Weise durchgeführt, das heisst, wird der die Lochung betätigende Stössel 11, 11a (Fig. 3) nach hinten gestossen, so trifft seine Zunge 11a gleichzeitig auch auf den zweiten Trans portlochstift 69 und ferner auf die Nase 67 (Fig. 6) des Wählstückes 66. Letzteres wird dabei entgegen der Feder 70 sowie dem Uhrzeigerdrehsinn ausge schwenkt, wodurch es den Zusatzlochstift 68 betätigt.
Es werden somit beim Lochen der Lochkombination der Ziffer links des Kommas in Schaltschrittabstand von dieser Kombinationslochung zwangsweise ein zweites Transportloch und eine Zusatzlochung vor weg (Fig. 1), das heisst, es wird zweireihig gelocht. Die beiden von den Lochstiften 68 und 69 erzeugten Löcher bilden die Lochkombination für den Komma sprung. Die beschriebene Kommalochung findet in der gleichen Art und Weise beim selbsttätigen Summen zug statt, da - wie bekannt - auch in diesem Fall der gleiche Kommareiter zwangsweise eine Leerschritt schaltung des Papierwagens auslöst.
Die vorbeschriebene Zweireihenlochung beim Kommasprung erfordert verständlicherweise eine Zweifachschrittschaltung des Papierlochstreifens. Diese Doppelschaltung wird von der Zugstange 56 (Fig. 6) voreingestellt, indem sie - wenn sie sich in Pfeil richtung C nach hinten bewegt - gleichzeitig über den Stift 57, den Arm 58 und das Steuerstück 45 (Fig. 7) im Uhrzeigersinne in die strichpunktierte Stel lung ausschwenkt.
Die Ablaufkante 44 des Steuer stückes 45 kommt dadurch derart zur Schaltklinke 41 zu stehen, dass diese auf ihrem unter der Überschrift Streifentransport erläuterten Schaltweg gleich zu Beginn in die nächste Zahnlücke des Transportrades einfallen kann und sie die Transportmittel 40, 39, 36 (Fig. 6) um zwei Schaltschritte weiterschaltet.
Nachdem die Lochung und die Schaltungen des Lochstreifens beendet sind, wird durch Öffnung des Kontaktes die Stromzufuhr zum Magneten 53 wieder unterbrochen, worauf die Zugfedern 62 und 70 die Mittel 55, 57, 60, 45, 64, 66 in die ursprüngliche Ausgangsstellung zurückbewegen.
<I>Einrichtung zur</I> Lochbandsymbolisierung <I>der</I> Über- laufenen <I>Dezimalen beim</I> Antabulieren <I>einer Zähl-</I> <I>werksdezimale</I> Beim Verbuchen von Buchungswerten ist es bei Buchungsmaschinen mit mit dem Papierwagen wan dernden Zählwerken üblich, die betreffende Buchungs spalte des Buchungsformulars und dessen Zählwerk mittels einer Tabuliervorrichtung in Arbeitsstellung zu bringen.
Die dezimalstellengleiche Vertikalunterein- anderbuchung der Werte regeln Dezimaltabulatoren, die sich aus so vielen Dezimaltabulatortasten zusam mensetzen, wie die Zählwerke Dezimalstellen aufwei sen. Es sei angenommen, die Buchungsmaschine sei mit einer üblichen neunteiligen Dezimaltabulatortasta- tur ausgerüstet. Die Zählwerke besitzen demzufolge neun Rechendezimalen und eine Kommadezimale. Wird beispielsweise ein Buchungswert mit vier Dezi malstellen links des Kommas verrechnet, so wird die Tausender-Dezimaltabulatortaste angeschlagen.
Da durch überläuft der Papierwagen mit seinen Zählwer ken die drei höchsten Zählwerksdezimalen, und er wird sodann in der Tausenderdezimale angehalten. Es ist notwendig, die überlaufenen Dezimalen als solche auf dem Lochband zu symbolisieren, um bei der Aus wertung des Lochbandes automatisch den auszuwer tenden Buchungswert dezimalgleich mit der Tausen derdezimale, beginnend auf dem Auswertformular, vorzutragen. Der Symbolisierung der Überlaufdezima- len dient folgende Einrichtung: Dezimaltabulatoren sind an sich vielfach bekannt. Auf ihre nähere Beschreibung kann somit verzichtet werden.
Jeder vom Dezimaltabulatortastenhebel ge steuerten Tabulatorstange 72 (in Fig. 8 ist nur eine solche Tabulatorstange dargestellt) ist eine Stellstange 73 beigegeben. Die neunteilige Dezimaltabulatortasta- tur T weist somit neun Stehstangen 73 auf. Sie wer den gemeinsam in einem im Buchungsmaschinen- gestell vorgesehenen Führungskamm 74 verschiebbar geführt. Jede Stellstange 73 steuert einen Steuerschie ber 75.
Entsprechend der Anzahl der Dezimaltabula- tortasten sind ebensoviele, das heisst neun Steuerschie ber 75, zu einem Paket geordnet quer zu den Steh stangen 73 im Buchungsmaschinengestell seitlich ver schiebbar angeordnet. Gegenüber seiner Stellstange 73 besitzt jeder Steuerschieber 75 eine Aussparung 76, deren Schräge 76a von der abgerundeten Hinterkante 73a der betreffenden Stellstange 73 beeinflussbar ist.
Die einzelnen Steuerschieber 75 besitzen dreieck- förmige Ausnehmungen 77, durch die eine nicht dar gestellte Halterungs- und Führungsstange ragt. In der Grundstellung der Schieber 75 durchragt sie die lin ken Dreieck-spitzen und zentriert so die Schieber. Wird ein Schieber 75 nach links (entgegen Pfeil B) verscho ben, gleitet die parallel zu den Seitenflanken des Schiebers verlaufende Seitenkante der Ausnehmung 77 an der Halte- und Führungsstange entlang bis zum Anschlag durch die rechte Kante der Ausnehmung 77.
Die Dreiecksform gestattet jetzt, dass der Schieber 75 nach hinten (Pfeil A) verlagerbar ist. Jeder Schieber 75 besitzt eine linke Nase 78. Sie kann mit einer ihr gegenüberliegenden Stellscheibe 79 zusammenwirken. Diese einzelnen Stellscheiben 79 sind übereinander liegend gemeinsam auf einer im Getriebekasten 1 der Lochbandeinrichtung gelagerten Welle 80 fest ange ordnet. Jede Stellscheibe 79 besitzt eine Anschlag kante 81. Die Kanten 81 der einzelnen Scheiben 79 sind dabei zueinander stufen- und spiralartig versetzt (Fig. 8).
Die Welle 80 wird von einer Uhrfeder 82 dauernd im umgekehrten Uhrzeigersinn gedreht. Ein auf der Welle 80 festsitzendes, sägeartiges Arretier rad 83 wird von einer Sicherungsklinke 84 abgefan gen. Sie ist auf einem Lagerbolzen 85 der Platine 1c schwenkbar gelagert und wird von einer Zugfeder 86 ausweichbar in Eingriff mit dem Arretierrad 83 ge halten. Die Sicherungsklinke 84 ist von einem gleich falls auf dem Bolzen 85 lagernden Teil 87 aus dem Arretierrad 83 aushebbar. Diese Aushebung ist von den Steuerschiebern 75 steuerbar. Letztere besitzen zu diesem Zweck Nasen 88, die auf eine Abwinkelung 87a des Teiles 87 einwirken können.
Die Mittel 83, 80, 79 sind von einer Rückschaltklinke 87 schrittweise in Grundstellung rückschaltbar. Diese ist schwenkbar und nach einer Seite nachgiebig an einem Schwenk glied 90 angeordnet, das gleichfalls auf dem Bolzen 48 lagert. Eine Zugfeder 91 beeinflusst das Schwenkglied 90 stets im Uhrzeigersinn und bringt eine Nase 92 des letzteren in Fühlung mit dem Umfang der Kurven scheibe 50 der Eintourenkupplung 10 (Fig. 3).
Die Stehstangen 73 (Fig. 8) besitzen ferner eine Nase 93. Mit ihr können die Stellstangen 73 eine in geeigneten Lageraugen des Führungskammes 74 schwenkbar lagernde Klappe 94 bedienen. An dieser Klappe 94 ist bei 95 ein ganz links im Lagerstück 15 geführtes, zusätzliches Stehstück 96 angelenkt. Dieses Stellstück 96 steuert sowohl die Schaltschiene 16 als auch die Wählschiene 19, die den Lochstempel 12c vorwählt. Die von letzteren erzeugte Lochung ist mit der Leerschrittlochkombination identisch.
Symbolisierung <I>der beim</I> Tabulieren überlaufenen <I>Dezimalstellen im</I> Lochstreifen Beim Anschlagen einer Dezimaltabulatortaste T wird deren Tabulatorstange 72 (Fig. 8) in Pfeilrich tung A nach hinten verschoben. An dieser Bewegung nimmt die zugehörige Stellstange 73 teil. Sie wirkt dabei mit ihrer Nase 73a auf die Schräge 76a des von ihr gesteuerten Steuerschiebers 75 ein und schiebt die sen entgegen dem Pfeil B nach links.
Die linke Nase 78 dieses Steuerschiebers 75 gelangt dabei in die Be wegungsbahn der Anschlagkante 81 der betreffenden Stellscheibe 79. Gleichzeitig wirkt bei der Linksver schiebung des Steuerschiebers 75 dessen Nase 88 auf die Abwinkelung 87a des Teiles 87 ein und schwenkt diesen im Uhrzeigersinn aus. Der Teil 87 nimmt dabei die Sicherungsklinke 84 im gleichen Schwenksinn mit, wodurch diese das Arretierrad 83 freigibt. Von der Uhrfeder 82 wird in diesem Augenblick die Welle 80 und deren Stellscheiben 79 entgegen dem Uhrzeiger drehsinn gedreht, bis die Fangkante 81 der betreffen den Stehscheibe 79 gegen die Nase 78 des nach links gesteuerten Steuerschiebers 75 stösst.
Beim Auftreffen der Anschlagkante 81 auf die Nase 78 wird der Steuerschieber 75 um die durch den Dreieckdurch- bruch 77 begrenzte Wegstrecke mit nach hinten ge nommen. Die Welle 80 und deren Mittel 79, 83 sind nunmehr um eine Anzahl von Einheiten voreingestellt, die der Anzahl der beim Antabulieren der höchsten Dezimale des Rechenwertes zu überlaufenden Rechen dezimalen entspricht.
Beim Mitgehen des Steuerschiebers 75 nach hin ten gibt seine Nase 88 gleichzeitig die Abwinkelung 87a des Teiles 87 wieder frei. Unter der Wirkung der Feder 86 schwenken jetzt die Arretiermittel 84 und 87 in die Grundstellung zurück und sichern so die Einstellage der Welle 80 und deren Mittel 79 und 83.
Die beim Anschlagen der Dezimaltabulatortaste T in Pfeilrichtung A nach hinten gesteuerte Stellstange 73 wirkt ferner gleichzeitig mittels ihrer Nase 93 (Fig. 7) auf die Klappe 94 ein und schwenkt diese im Uhrzeigersinn aus. Von ihr wird dabei das Stellstück 96 im Sinne des Pfeiles A nach hinten geschoben. Dieses Stellstück 96 steuert nun einerseits die Schalt schiene 16 und anderseits die Wählschiene 19 ent gegen dem Pfeil B nach links, wodurch der Loch stempelwähler 19a sich mit seiner Nase 19b über den Lochstift 12c (Fig. 1 und 3) des Streifenlochers 12 legt.
Von der Schaltschiene 16 wird gleichzeitig in der eingangs schon erläuterten Art und Weise die An triebskupplung 10, 8 (Fig. 3) geschlossen und von dieser die Triebwelle 9 gedreht, so dass der Stössel 11 nach hinten bewegt und die beiden Lochstempel 12e und 12f betätigt werden. Im Papierstreifen wird somit die Leerschrittlochkombination eingelocht. Während der Drehung der Kupplung 10 wirkt deren Kurvenscheibe 50 - nachdem diese die schon beschriebene Transporteinrichtung für den Lochstrei fen betätigt hat - auf die Nase 92 des Schwenkglie des 90 (Fig. 8) ein.
Dieses wird dadurch entgegen der Feder 91 im umgekehrten Uhrzeigersinn ausge schwenkt. Seine mitwandernde Rückschaltklinke 89 kommt dabei an dem gerade gegenüberstehenden Zahn des Arretierrades 83 zum Angriff und werden dadurch die Mittel 83, 80, 79 um eine Einheit im Uhrzeigersinn zurückgeschaltet. Die Arretierklinke 84 ratscht dabei über den betreffenden Zahn des Rades 83 hinweg und springt in die nächste Zahnlücke ein.
Es ist notwendig, die beschriebenen Leerschritt- kombinationslochungen und die schrittweise Rück schaltung der Voreinstellmittel 83, 80, 79 so lange fortzusetzen, bis die der Anzahl der beim Dezimal- tabulieren zu überlaufenden Dezimalen entsprechende Zahl von Leerschrittkombinationslochungen im Loch streifen gelocht worden sind. Der Stössel 11 (Fig. 3) muss demnach seinen Hub mehrfach wiederholen. Dies bedingt, dass die Kupplung 10, 8 für die Dauer meh rerer Umdrehungen geschlossen bleibt.
Zu diesem Zweck wird die Fangklinke 33 der Kupplung 10, 10a, wenn erstere in Abhängigkeit von der Schaltschiene 16 ausser Wirldage geschwenkt wird, von einem Ab fanghebel 97 (Fig. 8) abgefangen. Dieser schwenkt um einen Bolzen 98 und wird von einer Zugfeder 99 dauernd im Uhrzeigersinn beeinflusst. Normalerweise, das heisst in Grundstellung der Schaltwelle 80, wird der Abfanghebel 97 von einem Stift 100 einer auf der Schaltwelle 80 festsitzenden Scheibe 101 derart ge steuert, dass er ausserhalb der Bewegungsbahn der Fangklinke 33 zu liegen kommt.
Wird jedoch die Schaltwelle 80 - wie oben beschrieben - vorein gestellt, das heisst um eine oder mehrere Einheiten im umgekehrten Uhrzeigersinn gedreht, so gibt der Stift 100 der Scheibe 101 die Abfangklinke 97 frei. Sie schwenkt nun unter der Wirkung ihrer Feder 99 im Uhrzeigersinn aus, so dass sie, wenn die Fangklinke 33 ausser Fangstellung gesteuert wird, diese abfängt. Die Kupplung 8, 10 (Fig. 3) bleibt somit weiterhin geschlossen, und die vorbeschriebenen Loch- und Schaltvorgänge wiederholen sich.
Inzwischen findet der Dezimaltabuliergang des Papierwagens der Buchungsmaschine in der üblichen Weise statt. Am Ende dieses Arbeitsganges kehren die Tabulatortaste T (Fig. 3) und die von ihr gesteuer ten Mittel 73, 75, 94, 96 und 16 in die Ausgangslage zurück. Die Wählschiene 19, 19a bleibt dagegen in Wirklage, bis sie von einem anderen Stellglied 22 (Fig.4) in die Ausgangsstellung zurückgeholt wird.
Die vorgenannten Leerschrittkombinationslochun- gen und schrittweise Rückschaltungen der Welle 80 wiederholen sich, bis sich deren Stellscheiben 79 wie der in die Grundstellung eingestellt haben.
Beim Ein laufen der Welle 80 und ihrer Mittel 79, 83, 101 in die Grundstellung wird von dem Stift 100 der Scheibe 101 der Abfanizhebel 97 wieder ausser Fangstellung gesteuert (in Fig. 8 dargestellt), so dass die Fangklinke 33 in Fangstellung zur Kupplungsklinke 10a (Fig. 3) der Kupplung 10 zurückschwenken und die Entkupp- lung der letzteren bewirken kann.
<I>Einrichtung zur</I> Symbolisierung <I>des Lochstreifens bei</I> <I>Umschaltung von</I> Buchstabenkombinationslochungen <I>auf Ziffern- und</I> Zeichenkombinationslochungen <I>und</I> <I>umgekehrt</I> Das internationale Code-5-Kanal-System ermög licht bekanntlich 25 -1 = 31 Lochkombinationen. Diese reichen für das gesamte Alphabet nicht aus. Noch viel weniger können die sonstigen, der Buch staben-, Ziffern- und Zeichentastatur der Buchungs maschine angehörenden Ziffern und Sonderzeichen in von den Buchstabenkombinationen unterschiedlichen Kombinationen gelocht werden.
Demzufolge ist zum Beispiel in der Fernschreibtechnik durch Sonderkom- binationslochungen bzw. -symbolgebung vor den Buchstabensymbolen einerseits und vor den Ziffern- und Zeichensymbolen anderseits vorbestimmbar, ob die nachfolgenden Kombinationssymbole einen Buch staben oder eine Ziffer bzw. ein Zeichen charakteri sieren. Dieser Gegebenheit Rechnung tragend, sind der Buchungsmaschine Sondertasten 102 und 103 (Fig. 9) zugeordnet, die folgende Sperr- und Wählmit- tel steuern.
Im Bereich der üblichen Tastenhebel der Tastatur der Buchungsmaschine sind zwei Sperrschienen 104 und 105 unabhängig voneinander verschiebbar auf gemeinsamen Lagerungen angeordnet. Beide besitzen nach oben ragende Zähne 104a bzw. 105a, mit denen die Schienen 104 und 105 wahlweise entweder die Tasten- und Typenhebelgestänge der Buchstaben oder die der Ziffern und Zeichen wechselseitig gegen Betätigung abzusperren vermögen. Rastklinken 106 und 107 sichern durch Einfallen in entsprechende Einkerbungen 108 und 109 in den Schienen 104 und <B>105</B> die jeweilige Einstellage.
An der Sperrschiene 104 ist ein Schrägteil<B>110</B> angenietet. Mit ihm wirkt der Tastenhebel 111 der linken Sondertaste 102 zusam men. Er ist bei 112 schwenkbar gelagert. Im rück- wärtigen Endstück besitzt der Tastenhebel<B>111</B> einen Bolzen 113, der von einem Maul 114 eines auf einem Lagerbolzen 115a eines Lagerteiles 115 der Maschine lagernden Winkelhebels 116 umfasst wird. An diesem ist ein weiteres Stellstück 117 angelenkt. Es steuert die Wählschienen 17, 18, 20 und 21 (Fig. 5) sowie die Schaltschiene 16.
Dem Hebel 111 (Fig. 9) ist eine Torsionsfeder 118 zugeordnet, die ihn in Grundstel lung zu halten bestrebt ist.
Die zweite Sperrschiene 104 besitzt ebenfalls eine Schräge 119. Auf diese kann der Tastenhebel 120 der rechten Sondertaste 103 einwirken. Dem Tastenhebel 120 ist gleichfalls eine Torsionsfeder 121 beigegeben, die ihn in Ruhelage bringt.
Auch steht dieser Tasten hebel 120 in Gelenkverbindung 122, 123 mit einem auf dem Lagerbolzen <I>124a</I> eines zweiten Lagerteiles 124 lagernden Winkelhebel 125, der seinerseits an einem weiteren Stellstück 126 angelenkt ist. Letzteres vermag die Wählschienen 17, 18, 19, 20 (Fig. 5) sowie die Schaltschiene 16 zu steuern.
Beide Sperrschienen 104 und 105 (Fig. 9) steuern sich mittels Stiftenschlitzverbindungen 127 bzw. 128 gegenseitig derart, dass beim Einlaufen der einen Sperrschiene in Sperrstellung diese die andere Sperr schiene aus ihrer Sperrlage in die Nichtsperrlage be wegt. <I>Wirkungsweise der</I> Symbolisierungseinrichtung Es sei angenommen, .die Buchungsarbeit verlangt in nachfolgenden Buchungen Zifferndruck auf dem Buchungsformular und Ziffernkombinationslochungen im Lochband. Der Buchende drückt in diesem Fall die Ziffernsondertaste 102 (Fig. 9) nieder.
Ihr Tasten hebel 111 schwenkt dabei entgegen der Torsionsfeder 118 im Uhrzeigersinn aus. Er wirkt hierbei auf die Schräge 110 der Sperrschiene 104 ein und verschiebt diese nach links in die in Fig. 10 dargestellte Stellung. In dieser Stellung sperren die Sperrnasen 104 der Sperrschiene 104 sämtliche Buchstabentasten der Maschine gegen Niederdrücken ab. Gleichzeitig wird vom Tastenhebel 111 (Fig.9) der Winkelhebel<B>116</B> im umgekehrten Uhrzeigersinn ausgeschwenkt, der dabei das Stellstück 117 in Pfeilrichtung A (Fig. 4) nach hinten verschiebt.
Letzteres steuert dabei die Wählschienen 17 (Fig. 5) 18, 20 und 21 nach links (in Fig. 5 ist strichpunktiert der Impuls des Stellstük- kes 117 auf die Wählschienen angedeutet). Diese Wählschienen 17, 18, 20 und 21 wählen über ihre Wähler 17a (Fig. 4), 18a, 20a, 21a eine Symbolkom bination aus den Lochstiften 12a (Fig. 1), 12b, 12d, 12e, wie eingangs näher beschrieben, vor.
Das Stellstück <B>117</B> (Fig. 9) steuert gleichzeitig die Schaltschiene 16 (Fig. 5) nach links. Sie schaltet in der unter der Überschrift Lochvorgang bereits er läuterten Art und Weise den Antrieb des Lochers selbst ein, so dass die vorerwähnte Lochkombination im Lochstreifen eingelocht wird.
Die Sondertaste 102 (Fig. 9) wird nur kurz nieder gedrückt. Nach Freigabe durch den Bedienenden keh ren die Teile 111, 116, 117 unter der Wirkung der Feder 118 in die dargestellte Ausgangslage zurück. Die Sperrschiene 104 verbleibt dagegen in ihrer Sperr stellung gemäss Fig. 10 und wird von den Rastmitteln 106, 108 (Fig. 9) gesichert.
Sollen im Verlauf anderer Buchungsvorhaben Text geschrieben und entsprechende Buchstabenkombina- tionslochungen im Lochstreifen eingelocht werden, so wird zunächst die Buchstaben-Sondertaste 103 kurz niedergedrückt. Von ihrem Tastenhebel 120 wird da bei durch Einwirkung auf die Schräge 119 der Sperr schiene<B>105</B> diese in Freigabestellung zu den Buch stabentasten nach rechts gesteuert (Fig.11). Sie nimmt dabei über die Stiftschlitzverbindungen 127, 128 die Sperrschiene 104 mit nach rechts, so dass von ihr die Buchstabentasten freigegeben und durch die Sperr schiene 105 die Ziffern und Zeichentasten abgesperrt werden.
Gleichzeitig wird vorn Tastenhebel 120 (Fig. 9) über den Winkelhebel 125 das Stellstück 126 nach hinten bewegt. Von diesem werden gemäss Fig.5 sämtliche Wählschienen 17-21 sowie die Schalt schiene 16 gesteuert, so dass im Lochband die Gesamt lochkombination eingelocht wird.
Abschalteinrichtung für <I>den</I> Streifenlocher Um die Maschine wahlweise für Buchungsarbeiten ohne Streifenlochung oder mit selbsttätiger Streifen lochung benutzen zu können, ist ein Handhebel 127 (Fig.13) vorgesehen, der aus der Maschinenverklei dung seitlich herausragt. Er ist um einen Lagerbolzen 128 im Getriebekasten 1 schwenkbar gelagert. Rast mittel 129, 130 sichern die jeweilige Einstellage des Handhebels 127. An ihm ist ein Schieber 131 ange- lenkt. Dieser besitzt einen Bolzen 132, der den Schalt hebel 16b der Schaltschiene 16 abfühlt.
An dem Hebel 127 ist ferner eine Zugstange 133 angelenkt. Sie steht mit einem auf einem Lagerbolzen 134 gelagerten Winkelhebel 135 in Gelenkverbindung. An letzteren ist eine weitere Stange 136 schwenkbar angeordnet.
Sie greift an einem Schalthebel 137 an, der gemäss den Fig. 9 und 13 einerseits eine Abwink- lung <B>138</B> der Sperrschiene 104 und anderseits Stift 139 der Sperrschiene 105 steuert. <I>Abschaltung des Streifenlochers</I> Verzichtet man bei Buchungsvorgängen auf die selbsttätige Lochung der Buchungen im Lochstreifen, so wird der Handhebel 127 (Fig. 13) nach vorne in die mit Aus gekennzeichnete Stellung geschaltet. Er schwenkt dabei umgekehrt dem Uhrzeigerdrehsinn aus, wodurch der Schieber 131 nach hinten, Pfeil richtung A, gestossen wird.
Sein Bolzen 132 ver- schwenkt dabei den Schalthebel 16b des Schaltschie bers 16 im Uhrzeigersinn, so dass die Einschaltung der Antriebskupplung 10 (Fig. 3) für den Streifen locher in Abhängigkeit von der Schaltschiene 16 nicht erfolgen kann und somit die Streifenlochung unter bleibt.
Bei der Verschwenkung des Handhebels 127 wird gleichzeitig die Zugstange 133 gleichfalls in Richtung des Pfeiles A nach hinten gezogen. Sie schwenkt ihrer seits den Winkelhebel 135 im Uhrzeigersinn aus, wo bei dieser die Stange 136 nach links zieht. Von letz terer wird dabei der Schalthebel 137 entgegen dem Uhrzeiger geschwenkt. Der Schalthebel 137 wirkt da bei sowohl auf die Abwinkelung 138 der Sperrschiene 104 als auch auf den Stift 139 der Sperrschiene 105 ein und steuert beide Schienen 104 und 105 in eine Mittenstellung gemäss Fig. 12.
In dieser Stellung sind sowohl die Buchstabentasten als auch die Ziffern- und Zeichentasten der Buchungsmaschine entsperrt.
Die Ein- und Ausschaltung der Lochbandeinrich- tung, das heisst die Betätigung des Handhebels 127, wird bei automatischen Buchungsmaschinen vorteil haft von einem nicht dargestellten Magneten gesteuert, der in Abhängigkeit vom Papierwagen der Buchungs maschine erregbar ist. Der Papierwagen wird in sol- chen Fällen gegenüber den Formularspalten, deren Buchungen gleichzeitig im Streifenlocher gelocht wer den sollen, mit einer geeigneten Kontaktschiene ver sehen, die die Erregung des Kontaktes steuert, so dass dieser den Schalthebel<B>127</B> nach hinten, Ein , zieht.
<I>Abnehmen des gelochten</I> Lochstreifens <I>aus der</I> Maschine Um den gelochten Lochstreifen zum Zwecke des Auswertens oder dergleichen mühelos und ohne Ver letzungen der letzten Kombinationslochungen der Ma schine entnehmen zu können, ist es notwendig, den Lochstreifen mittels seiner Transporteinrichtung fort zuschalten. Die Transporteinrichtung arbeitet dabei vorteilhaft im Dauerlauf. Diesem Zweck dient ein wei terer Handschieber 140 (Fig. 14, 15). Er ragt auch aus dem Verkleidungsgehäuse der Maschine heraus und ist verschiebbar am Getriebekasten 1 des Strei fenlochers angeordnet.
Eine Zugfeder 141 beeinflusst den Handschieber 140 dauernd in seine unwirksame Stellung. Dieser Schieber 140 besitzt gemäss Fig. 15 eine Nase 142, die auf einen Stift 143 der Fangklinke 33 der Antriebskupplung 10 des Streifenlochers ein wirken kann. Des weiteren ist am Schieber 140 eine Nase 144 abgewinkelt. An ihr liegt ein abgewinkelter Lappen 145 eines Schiebers 148 an, der gleichfalls verschiebbar am Getriebekasten 1 angeordnet ist. Auch dieser Schieber 146 steht unter dem Einfluss einer Zugfeder 147. Das rechte Ende des Schiebers 146 ist abgewinkelt (148).
Diese Abwinkelung 148 ragt in Aussparungen 149 der Steuerschienen 17 bis 21 und der Schaltschiene 16 hinein.
Will man den gelochten Streifen der Maschine entnehmen, so drückt man den Handschieber 140 in die Maschine ein. Er bewegt sich dabei entgegen sei ner Feder 141 nach rechts, wobei seine Nase 142 auf den Stift 143 des Fanghebels 33 einwirkt und letz teren ausser Fangstellung zur Kupplungsklinke 10,a der Kupplung 10 bringt. Die Kupplung 10, 8 (Fig.3) schliesst sich nunmehr, so dass über die Welle 9 der Stössel 11, lla die Transportlochung (12f) bewirkt.
Gleichzeitig wird die Transporteinrichtung 50 (Fig. 6), 47, 42, 41, 40, 39, 36 betätigt und der Lochstreifen weitertransportiert.
Beim Eindrücken des Schiebers 140 gibt dessen Nase 144 gleichzeitig den Lappen 145 des Schiebers 146 frei. Seine Zugfeder 147 zieht ihn daraufhin nach rechts, wodurch die Abwinkelung 148 auf die rechte Begrenzung der Aussparungen 149 der Schienen 16 bis 21 einwirkt und die von vorhergegangenen Kom binationslochungen voreingestellten Steuerschienen 17-21 in die rechte Grundstellung zurücksteuert. Demzufolge können bei den vorbeschriebenen Trans- portlochungen von den Steuerschienen keine Kom binationslochungen voreingestellt sein.
Die Kupplung 10, 8 bleibt so lange geschlossen, wie der Handschieber 140 eingedrückt gehalten wird. Demzufolge finden laufend Transportlochungen und Transportschaltungen des Lochstreifens statt. Er kann somit zu gegebener Zeit abgeschnitten werden.