CH355198A - Steuervorrichtung an einem Heizelement - Google Patents

Steuervorrichtung an einem Heizelement

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CH355198A
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switch
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Brandl Willi
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Brandl Willi
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B1/00Details of electric heating devices
    • H05B1/02Automatic switching arrangements specially adapted to apparatus ; Control of heating devices
    • H05B1/0202Switches
    • H05B1/0208Switches actuated by the expansion or evaporation of a gas or liquid

Landscapes

  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description


  Steuervorrichtung an einem Heizelement    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  Steuervorrichtung an einem Heizelement, wie bei  spielsweise aus dem Schweizer Patent     Nr.   <B>318874</B>  bekannt. Diese Steuervorrichtung ist mit einem  druckempfindlichen Schaltelement, das über ein  einstellbares Schaltmesser einen Schalter für die  Stromzufuhr zum Heizelement steuert, mit welchem  es über eine Leitung verbunden ist, versehen.  



  Die erfindungsgemässe Steuervorrichtung ist da  durch gekennzeichnet,     dass    dem Schaltmesser eine  Kompensationsfeder überlagert ist, die<B>je</B> nach Ein  stellung desselben derart einwirkt,     dass    beim Ver  sagen des Schalters das Schaltmesser nach einem von  der eingestellten Temperatur unabhängigen Druck  anstieg im Heizelement eine     Kurzschlusssicherung     schliesst.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.  Das Heizelement, an welchem die Steuervorrichtung  angeschlossen ist, ist im kleineren Massstab und  schematisch dargestellt.  



  Die Steuervorrichtung<B>1</B> weist eine Tragplatte 2  auf, an welcher ein druckempfindliches Element an  gebracht ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel  besteht dieses druckempfindliche Element aus einem  Balg<B>3,</B> dessen Boden fest an einer Lasche 4 der  Tragplatte 2 befestigt ist. Das bewegliche Ende des  Balges<B>3</B> ist mittels einer Stange<B>5</B> und Mutter<B>6</B>  mit einem federnden Schaltmesser<B>7</B> verbunden.  Dieses Schaltmesser<B>7</B> erstreckt sich durch einen  Lagerteil<B>8,</B> der an der Tragplatte 2 befestigt ist.  Parallel zu diesem Lagerteil<B>8</B> verläuft ein zweiter  Lagerteil<B>9,</B> in welchem eine Einstellschraube<B>10</B>  gelagert ist. Diese Schraube<B>10</B> trägt einen Knopf<B>11,</B>  dessen Spitze 12 vor einer Skala<B>13</B> läuft.

   Am Ende  des Lagerteils<B>9</B> ist eine weitere Schraube 14 vor  gesehen, mittels welcher der Vorsprung des Schalt-         messers   <B>7</B> reguliert werden kann. Stellmuttern<B>15</B>  dienen zur Festhaltung des gewählten Vorsprunges.  Zwischen dem Schaltmesser<B>7</B> und der Spitze der  Schraube<B>10</B> ist eine Kompensationsfeder<B>16</B> vor  gesehen. Diese verläuft vom untern Ende des  Schaltmessers<B>7</B> bis zur Spitze der Schraube<B>10</B>  parallel zum Schaltmesser<B>7,</B> uni dann im Winkel  zu demselben über einen Schlitz des verbogenen  Endes<B>17</B> des Lagerteils<B>9</B> zu verlaufen. Das Ende  <B>18</B> der Kompensationsfeder<B>16</B> befindet sich über  dem Kopf<B>19</B> des am Ende des Schaltmessers<B>7</B> be  festigten Bolzens 2.0.

   Das freie Ende dieses Bolzens  20 betätigt den Druckknopf 21 des Mikroschalters  22, der mittels Schrauben<B>23</B> an der Tragplatte 2  befestigt ist. Ferner trägt dieses Ende ein Kontakt  glied 24, das mit einem festen, einstellbaren, an der  Tragplatte 2 angebrachten Kontaktglied<B>25</B> zusam  menwirkt.  



  Der Balg<B>3</B> ist über ein Rohr<B>26</B> (oder einen  Schlauch) mit dem evakuierten Gefäss<B>27</B> eines     Heiz-          elementes   <B>28</B> verbunden, das zum Beheizen eines  Körpers<B>29</B> (z. B. eines Kochtopfes oder eines       Waschmaschinenhafens)    dient. Das Gefäss<B>27</B> enthält  ein Heizmedium, das mittels eines Heizwiderstandes  <B>30</B> beheizt wird. Dieser Heizwiderstand<B>30</B> ist über  eine Leitung<B>31</B> mit dem Schalter 22 und über eine  Leitung<B>32</B> mit der einen Phase der Stromquelle<B>33</B>  verbunden. Die andere Phase ist über eine Leitung  34 mit dem andern Kontaktglied des Schalters 22  verbunden.

   Ferner dienen die Kontaktglieder 24,<B>25</B>  als     Kurzschlusssicherung    gegen ein Versagen des  Schalters 22, da sie über Leitungen<B>35</B>     bzw.   <B>36</B>  mit der Leitung<B>31</B>     bzw.   <B>32</B> verbunden sind.  



  Die beschriebene Steuervorrichtung funktioniert  wie folgt:  Die gewünschte Heiztemperatur wird mittels des  Knopfes<B>11</B> eingestellt. Dadurch wird der Bolzen 20      gegen den Druckknopf 21 angedrückt und der  Stromkreis des Heizwiderstandes<B>30</B> geschlossen.  Durch die Bewegung der Schraube<B>16</B> wird das  Ende<B>18</B> der Kompensationsfeder<B>16</B> angehoben, so       dass    sie auf dem Bolzen 20 nicht wirkt. Wird die  eingestellte Temperatur erreicht, so steigt der Druck  im Gefäss<B>27,</B> und der Balg<B>3</B> schaltet den     Heiz-          widerstand   <B>30</B> über das Schaltmesser<B>7,</B> den Bolzen  20 und den Schalter 22 aus.

   Falls der Schalter 22  versagen und eingeschaltet bleiben sollte, so würden  die Kontaktglieder 24,<B>25</B> den Heizwiderstand<B>30</B>  kurzschliessen. Wenn keine Kompensationsfeder  <B>16</B> vorgesehen wäre, so wäre der Schaltweg des  Kontaktgliedes<B>25,</B> das heisst der Druckanstieg bis  zum     Kurzschluss,    eine Funktion der eingestellten  Temperatur.

   Dies     lässt    sich dank der Kompensa  tionsfeder<B>16</B> vermeiden, so     dass    für einen bestimm  ten Druck-     bzw.    Temperaturanstieg über dem ein  <B>-</B>     ge        stellten        Wert        ein        Schliessen        der        Kontaktglieder        24,     <B>25</B> unabhängig der Höhe dieses eingestellten Wertes  stets gewährleistet wird. Je nach Einstellung der  Schraube<B>10</B> befindet sich das Ende<B>18</B> der Kom  pensationsfeder<B>16</B> mehr oder weniger im Abstand  des Kopfes<B>19</B> des Bolzens 20.

   Wenn der Druck  im Balg<B>3</B> über den eingestellten Wert steigt,     muss     er somit nicht nur der Wirkung des federnden  Schaltmessers<B>7,</B> sondern auch noch der Kompensa  tionsfeder<B>16</B> entgegenwirken. Somit kann der einen       Kurzschluss    verursachende Druckanstieg über dem  eingestellten Wert konstant gehalten werden.  



  Zusammenfassend ist also die dargestellte  Steuervorrichtung dadurch gekennzeichnet,     dass    der  Schaltfeder eine kompensierende Feder so überlagert  und gelagert ist,     dass,    gleichgültig welcher Druck  eingestellt wird, nach dem Ausschalten immer ein  gleichbleibender überdruck notwendig ist, um das       Schaltfedermesser    so weit abzuheben,     dass    dieses  eine     Kurzschlusssicherheitsvorrichtung    oder einen       Stromunterbrecherschalter    betätigt und zudem ver  hindert,     dass    beim Entlasten der Steuervorrichtung    das eingebaute druckempfindliche Element sich mehr  als nötig ausdehnt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Steuervorrichtung an einem Heizelement mit einem druckempfindlichen Schaltelement, das über ein einstellbares Schaltmesser<B>(7)</B> einen Schalter (22) für die Stromzufuhr zum Heizelement<B>(28)</B> steuert, mit welchem es über eine Leitung<B>(26)</B> verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass dem Schaltmesser <B>(7)</B> eine Kompensation,sfeder <B>(16)</B> überlagert ist, die <B>je</B> nach Einstellung desselben derart einwirkt, dass beim Versagen des Schalters (22) das Schaltmesser <B>(7)</B> nach einem von der eingestellten Temperatur unabhängigen Druckanstieg im Heizelement<B>(28)</B> eine Kurzschlusssicherung (24,<B>25)</B> schliesst.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Steuervorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Schaltmesser<B>(7)</B> den Schalter (22) über einen Bolzen (20) betätigt, der ein Kontaktglied<B>(25)</B> trägt, welches mit einem festen Kontaktglied (24) eine Kurzschlusssicherung bildet. 2. Steuervorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Schaltmesser<B>(7)</B> mittels einer Schraube<B>(10)</B> zur Einstellung der ge wünschten Temperatur entgegen der Wirkung des druckempfindlichen Elementes<B>(3)</B> belastet wird.
    <B>3.</B> Steuervorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Kompensationsfeder <B>(16)</B> zwischen dem Schaltmesser<B>(7)</B> und der Ein stellschraube<B>(10)</B> derart angeordnet ist, dass ihr Ende<B>(18) je</B> nach eingestellter Temperatur mehr oder weniger im Abstand des Kopfes<B>(19)</B> des Bolzens (20) liegt, so dass das druckempfindliche Element<B>(3)</B> nach überschreitung des Schaltwertes einen konstanten Gegendruck überwinden muss.
CH355198D 1957-11-04 1957-11-04 Steuervorrichtung an einem Heizelement CH355198A (de)

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