CH355324A - Gaskolbenmaschine - Google Patents
GaskolbenmaschineInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02G—HOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02G1/00—Hot gas positive-displacement engine plants
- F02G1/04—Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
- F02G1/043—Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines
- F02G1/053—Component parts or details
- F02G1/057—Regenerators
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Gaskolbenmaschine Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Gaskol@benmaschine mit einem Expansionsraum und einem Kompressionsraum, die durch einen ersten Wärmeaustauscher, einen Regenerator und einen zweiten Wärmeaustauscher miteinander in Verbin dung stehen,
wobei die Volumina des Expansions- und des Kompressionsraumes mit einem annähernd konstanten Phasenunterschied geändert werden und in welcher Maschine ein Gas unveränderlicher che mischer Zusammensetzung einen thermodynamischen Kreisprozess durchläuft, wobei es sich stets irn glei chen Aggregatszustand befindet.
Hierbei sind unter einer Gaskolbenmaschine so wohl ein Gasmotor als auch eine Kältemaschine und eine Wärmepumpe zu verstehen, welch letztere nach dem umgekehrten Heissgaskolbenmotorprinzip arbei ten. Bekanntlich können diese Gaskolbenmaschinen auf verschiedene Weise ausgebildet sein, z. B. als Verdrängermaschine, als Maschine mit auf beiden Seiten des Kolbens vorhandenen Arbeitsräumen oder als Maschine, bei der zwei Zylinder einen Winkel miteinander einschliessen.
Bei einzylindrigen Gaskolbenmaschinen ist es üb lich, den Regenerator in einem den Zylinder der Ma schine umgebenden ringförmigen Raum unterzubrin- gen.
Wenn die Leistung, welche die Maschine liefert, oder aufnimmt, erhöht wird, z. B. durch Vergrösse rung des Zylinderdurchmessers oder des Druckpegels, bei dem der Zyklus erfolgt, oder durch beides, hat dies zur Folge, dass aus Festigkeitsgründen die den Regeneratorraum begrenzenden Wände, das heisst die zylindrische Seitenwand, die Stirnwände und. die be nachbarten Teile des Maschinengehäuses dicker als bei den kleineren Maschinen sein müssen. Das Tem peraturgefälle über die zylindrische Seitenwand be trägt bei Motoren z. B. 600 und bei Kältemaschinen z. B. 300 , so dass infolge dieser grossen Temperatur unterschiede in der Wand unerwünscht grosse Wärme spannungen entstehen können.
Die Erfindung bezweckt, die Maschine derart zu bauen, dass auch bei grosser Leistungsabgabe oder Leistungsaufnahme, z. B. 20 PS und höher, die Wärmespannungen in der den Regeneratorraum be grenzenden Wand innerhalb erwünschter Grenzen bleiben.
Es sei bemerkt, dass es bekannt ist, bei einer mehrzylindrige Maschine mit auf beiden Seiten je des Kolbens vorhandenen Arbeitsräumen die Regene- ratoren und die Zylinder kreisförmig anzuordnen, aber so, dass jedem Expansions- und Kompressions raum ein nicht unterteilter Regenerator zugeordnet ist.
Nach der Erfindung ist der den Expansions- mit dem Kompressionsraum verbindende Regenerator in eine Anzahl parallel geschalteter Regeneratorelemente unterteilt. Jedes der Regeneratorelemente hat deshalb kleinere Abmessungen als ein gleich wirksamer, aus einem Stück hergestellter Regenerator oder ein ring förmiger, den Zylinder umgebender Regenerator, so dass die die Regeneratorelemente abschliessenden Wände beträchtlich dünner sein dürfen.
Nach einer zweckmässigen konstruktiven Ausbil dung des Erfindungsgegenstandes sind die Regene- ratorelemente kranzförmig um den Zylinder angeord net, in dem sich der Expansionsraum befindet.
Bei einer weiteren, baulich einfachen Ausbildung sind die Regeneratorelemente zylindrisch.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung an schliessend beispielsweise näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch einen Kopf eines Heissgaskolbenmotors längs der Linie 1-1 der Fig. 2 und Fig. 2 eine Draufsicht auf diesen Kopf. Der in der Zeichnung dargestellte Heissgaskolben- motor besitzt einen Zylinderraum, in dem sich ein Verdränger 1 mit einer Kappe 2 und ein Kolben 3 auf und nieder bewegen können.
Der Verdränger 1 ändert hierbei das Volumen eines Kompressionsraumes 4, der durch einen Erhitzer, der aus einer Anzahl parallel Qeschalteter Rohre 5 besteht, durch eine Anzahl par allel geschalteter zylindrischer, den Regenerator bil dender Regenerätorelemente 6 und durch eine Anzahl von einen Kühler bildenden Kühlerelementen 7 mit einem Expansionsraum 8 in Verbindung steht,
wobei das Volumen des letztgenannten Raumes sowohl durch den Verdränger 1 als auch durch den Kolben 3 beeinflusst wird, derart, dass die Volumina des Expan- sions- und des Kompressionsraumes mit einem an nähernd konstanten Phasenunterschied geändert wer den. Jedes Regeneratorelzment 6 hat ein eigenes Re Qeneratorgehäuse 9, in welches bei der dargestellten Ausbildung zwei Rohre 5 münden. In dem Heissgas kolbenmotor durchläuft ein Gas unveränderlicher chemischer Zusammensetzung einen thermodynami schen Kreisprozess.
Der Zylinderraum und die Regeneratorgehäuse 9 sind mittels einer Platte 10 und mit Schrauben 11 an den Kühlerelementen 7 befestigt. Weil jedes Regene- ratorelement 6 einen verhältnismässig kleinen Durch messer hat, können sowohl die Seitenwand des ent sprechenden Regeneratorgehäuses 9 als auch seine obere Wand verhältnismässig dünn ausgebildet werden.
Dem durch die Rohre 5 gebildeten Erhitzer kann in bekannter Weise von einem nicht dargestellten Brenner Wärme zugeführt werden. Wird die Maschine als Kältemaschine verwendet, so kann einem zu<B>küh-</B> lenden Raum durch das durch die Rohre 5 strömende Kühlgas Wärme entzogen werden.
Die Bauart nach der Erfindung ist nicht nur bei einer Verdrängermaschine wie eingangs geschildert, sondern auch bei anderen Arten von Gaskolben maschinen anwendbar. Für die Auf- und Niederbewe gung des Kolbens 3 und des Verdrängers 1 kann ein zu solchen Zwecken übliches Triebwerk verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gaskolbenmaschine mit einem Expansionsraum und einem Kompressionsraum, die durch einen ersten Wärmeaustauscher, einen Regenerator und einen zweiten Wärmeaustauscher miteinander in Verbin dung stehen, wobei die Volumina des Expansions- und des Kompressionsraumes mit einem annähernd kon stanten Phasenunterschied geändert werden, und in welcher Maschine ein Gas unveränderlicher chemi scher Zusammensetzung einen thermodynamischen Kreisprozess durchläuft, wobei es sich stets im glei chen Aggregatzustand befindet, dadurch gekennzeich net,dass der den Expansions- mit dem Kompressions raum verbindende Regenerator in eine Anzahl paral lel geschalteter Regeneratorelemente unterteilt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Gaskolbenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Regeneratorelemente kranzförmig um einen Zylinder, in dem sich der Ex pansionsraum befindet, angeordnet sind. 2. Gaskolbenmaschine nach dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Regeneratorelemente zylindrisch ausgebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL355324X | 1956-09-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH355324A true CH355324A (de) | 1961-06-30 |
Family
ID=19785190
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH355324D CH355324A (de) | 1956-09-12 | 1957-09-09 | Gaskolbenmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH355324A (de) |
-
1957
- 1957-09-09 CH CH355324D patent/CH355324A/de unknown
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