CH355349A - Photographische Kamera mit Irisblende - Google Patents

Photographische Kamera mit Irisblende

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CH355349A
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CH
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ring
scale
camera according
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aperture
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Inventor
Sauer Edgar
Hahn Johann
Otto Dipl Ing Metzger
Original Assignee
Zeiss Ikon Ag
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/003Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly setting of both shutter and diaphragm

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description


  Photographische Kamera     mit        Irisblende       Die Erfindung betrifft eine photographische Ka  mera mit     irisblende,    deren die     Blendenlamellen    fas  senden zwei     Blendenlamellensteuerringe    je für sich  drehbar sind.  



  Bisher wurden, wenn nach der     Lichtwertmethode     gearbeitet werden sollte, die     Lichtwerteinstellglieder     (Skalen oder ihre Gegenmarke) mit denen der Blen  den- und     Verschlusseinstellglieder    derart kombiniert,  dass die Skala der Lichtwerte auf dem Skalenring der  Blendenzahlen und die Gegenmarke der Lichtwert  skala auf dem     Verschlusszeitenskalenring    angeordnet  wurden.

   Die Lichtwertskala und ihre Gegenmarke  konnten auch vertauscht werden, so dass die Licht  wertskala sich auf dem     Verschlusszeitenskalenring    be  fand und die der Lichtwertskala zugeordnete Gegen  marke auf dem     Blendenskalenring.    Die Folge dieser  bisherigen Anordnung der Einstellskalen ist, dass zwi  schen den Zeit- und     Blendeneinstellringen-        eine    lös  bare Kupplung     erforderlich    ist, die aufgehoben wer  den muss, wenn neue Lichtwerte eingestellt werden  sollen.

   Eine weitere,     zwangläufige    Folge der beschrie  benen, bekannten Anordnung liegt in der Tatsache,  dass die     Lichtwerteinstellglieder    keine gehäusefeste  Orientierung besitzen,     was,das    Einstellen nach Licht  werten wesentlich erschwert und eine Kupplung mit  kamerafesten Einstellgliedern nur unter Verwendung  komplizierter Getriebe ermöglicht.  



  Wird bei photographischen Kameras eine Iris  blende benutzt, deren     Blendenlamellen    fassende Ringe  je für sich drehbar sind, .so können unter Verwendung  einer     Lichtwerteinstellung    die nachteiligen Folgen der  bisherigen Anordnung der     Lichtwerteinstellglieder    da  durch beseitigt werden, dass gemäss der Erfindung  einer der     Blendenlamellensteuerringe    mit einem Zeit  einstellglied und der andere Steuerring mit einem       Blendeneinstellglied    verbunden ist, derart,

   dass das       Zeiteinstellglied        zusätzlich    die     Blendenöffnung    im    Sinne eines annähernd konstanten Lichtwertes regelt  und das     Blendeneinstellglied    den jeweils gültigen  Lichtwert einbringt.  



  Bei einer Kamera mit     Zentralverschluss    ist die       Irisblende    organisch in dem Verschluss eingebaut.  Eine zweifache     Einstellbarkeit    der     Irisblende    im Sinne  obiger Ausführungen macht daher einen Eingriff in  das System des Zentralverschlusses notwendig, den  man scheut. Zum Einbringen der aufgezählten Kor  rekturfaktoren waren andere Möglichkeiten gefunden.

    Trotzdem wird hierin eine Einschränkung gesehen,  die mehr und mehr nachteilig empfunden wird, weil  man neuerdings auch Kameras mit     Zentralverschluss     durch Auswechseln von mindestens Teilen der Auf  nahmeoptik mit verschieden     brennweitigen    Aufnahme  systemen auszurüsten pflegt und infolgedessen auch  bei diesem Kameratyp eine     Blendenkorrektur    erfor  derlich sein kann.  



  Die     Öffnung    der     Irisblende    wird durch Drehen  der die     Blendenlamellen    fassenden Ringe     gegenein-          andergesteuert.    Da einer dieser Steuerringe zum Ein  bringen der     Blendenwerte    benötigt wird, steht nur  noch ein Steuerring zur Verfügung, um Korrektur  faktoren berücksichtigen zu können.

   Wenn ausser den  aufgezählten Faktoren beispielsweise auch die Licht  empfindlichkeit des Aufnahmematerials durch Ände  rung der     Blendenverstellung    berücksichtigt werden  soll und beispielsweise gleichzeitig Funktionszusam  menhänge zwischen der Aufnahmeentfernung und  dem     Blendenwert    beachtet werden müssen, falls mit  der Kamera die Aufnahmelichtquelle fest verbunden  ist, so erhellt daraus die Notwendigkeit, Vorkehrun  gen zu     treffen,    eine Reihe von die Belichtung beeinflus  senden Faktoren gleichzeitig berücksichtigen zu  müssen.  



  Dem     kann    bei photographischen Kameras mit  einem     Objektivverschluss,    insbesondere mit einem           Zentralverschluss,    und eingebauter     Irisblende    zum Be  einflussen der     Blendenöffnung    mit verschiedenen  Steuerimpulsen dadurch Rechnung getragen werden,  dass wenigstens zwei Steuerringe in der bei gesonder  ten Blenden :bekannten Art je für sich im Verschluss  drehbar angeordnet werden.  



  Ein     Zentralverschluss    mit diesen Merkmalen bil  det die Voraussetzung für einen grundsätzlich neuen  Kameratyp, bei dem der     Zentralverschluss    mittels  einer     Lichtwertskala    einstellbar ist, ohne eine geson  derte Kupplung zwischen     derZeit-und        Blendenverstell-          einrichtung    zu benutzen.  



  Eine besonders zweckmässige Anordnung der Ein  stellglieder wird erzielt, wenn der dem     Zeiteinstell-          glied        benachbarte        Blendensteuerring    mit ersterem und  der dem Kameragehäuse zugewandte     Blendensteuer-          ring    mit dem     Lichtwerteinstellglied    gekuppelt wird.  



  Mit einer     derartigen    Anordnung der     Einstellglie-          der    wird, wie     angestrebt,    vermieden, dass das Licht  werteinstellglied verstellt wird, wenn keine Lichtwert  änderung eintritt. Infolgedessen ist es bei photogra  phischen Kameras möglich, das     Lichtwerteinstellglied     kamerafest zu orientieren.  



  Ferner wird dadurch die Grundvoraussetzung für  eine     Kupplungsmöglichkeit    der     Lichtwerteinstellglie-          der    mit einem kamerafesten Einstellglied geschaffen,  ohne zusätzliche,     komplizierte    Getriebeeinrichtungen  verwenden zu müssen. Dies trifft insbesondere für  Zentralverschlüsse mit     Lichtwerteinstellung    zu, die  mit     einem    kamerafesten     Lichtwertgeber    in Wirkver  bindung zu bringen sind.  



  Zentralverschlüsse der beschriebenen Art     lassen     mehrere     Möglichkeiten    zu, ihre Einstellglieder in  zweckmässiger und üblicher Weise anzuordnen.  



  In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele  des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt       Fig.    1 einen     Vertikalschnitt    durch einen Zentral  verschluss mit eingebauter     Irisblende    und Aufnahme  optik,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     II-11    in       Fig.    1,       Fig.    3 bis 5 je eine der verschiedenen Anordnun  gen der am     Zentralverschluss    angebrachten Einstell  skalen,       Fig.    6 eine Vorderansicht,

         Fig.    7 eine Draufsicht einer Kamera und die       Fig.    8 bis 11 schematisch im Querschnitt durch  die optische Achse je eine von verschiedenen Aus  führungsbeispielen der     Blendeneinrichtung    bei Spie  gelreflexkameras.  



  Der     Zentralverschluss,    dessen     Triabwerksteile    nicht  dargestellt und beschrieben werden, ist in einem ka  merafesten Teil 1 gemeinsam mit dem     Objektivsystem     angeordnet. In vorliegendem Ausführungsbeispiel  dient eine Frontlinse 2 mit ihrer verstellbaren Fassung  3 zur Einstellung der Entfernung. Zu dem gleichen  Zweck kann in bekannter Weise auch ein zwischen  dem Kameragehäuse und dem Verschluss liegender  Schneckengang benutzt werden.    In     Fig.    1 sind fünf     Blendenlamellen    schematisch  wiedergegeben, die je zwei Stifte tragen, die sich in       entgegengesetzter    Richtung erstrecken.

   Die Stifte der  einen Richtung liegen in Bohrungen 4 eines     Blen.den-          lamellensteuerringes    5, während die anderen Stifte in       Schlitzen    6 eines Steuerringes 7 geführt werden. In       Fig.    2 sind die beiden Steuerringe 5 und 7 im Gegen  satz zu der in     Fig.    1 wiedergegebenen Stellung ihrer  Erkennbarkeit halber gegeneinander verdreht dar  gestellt. In     Fig.    2 ist aus dem gleichen Grund nur eine  Lamelle wiedergegeben.  



  Der     Blendenlamellensteuerring    5 ist über einen  Steg 8, der Steuerring 7 über einen Steg 9 mit den  Einstellringen 10 bzw. 11 form- und kraftschlüssig  verbunden. Auf einem Einstellring 12 ist eine Zeit  skala 13 vorgesehen, die auf eine gehäusefeste Gegen  marke 14     orientiert    ist. Der     Einstellring    10 trägt eine       Blendenskala    15, der Einstellring 11 eine Gegen  marke 16 für die     Blendenskala    15. Auf dem Einstell  ring 17 befindet sich eine Skala 18 der     Lichtleitwerte,     die auf eine gehäusefeste Gegenmarke 19 einzustellen  ist. Diese Skalenanordnung wird in     Fig.    3 abgewickelt  wiedergegeben.  



  Der     Zeiteinstellring    12 ist, wie schematisch in       Fig.    3 angedeutet, durch einen Bügel 21 mit dem Ein  stellring 11 und der Einstellring 10 durch einen Steg  20 mit dem Einstellring 17 fest verbunden. Dieser  Steg 20 gleitet in einer in dem Einstellring 11 befind  lichen     Ausnehmung    22, deren Erstreckung in Um  fangsrichtung der Länge der     Blendenskala    15 ent  spricht.  



  Die in den     Fig.    1 und 3 wiedergegebene Anord  nung der verschiedenen     Skalen    trägt den bisherigen  Abmessungen eines Zentralverschlusses Rechnung.  Wie aus der Gegenüberstellung der     Fig.    4 und 5 her  vorgeht, kann die Anzahl der Einstellglieder verrin  gert werden, wodurch eine bessere     LUbersicht    der Ska  len erzielt wird und damit auch eine Erleichterung für  die Bedienung.  



  In der in     Fig.    1 dargestellten Ausführungsform  sind sämtliche Einstellskalen sowie die zur Blenden  skala zugeordnete Gegenmarke auf je einem dreh  baren Einstellring angeordnet, wobei der die Gegen  marke der     Blendenskala    tragende Ring mit dem Zeit  einstollring fest verbunden ist, während der     Lichtwert-          skalenring    derart mit dem     Blendenskalenring    gekup  pelt ist, dass ausserhalb des     Blendenskalenbereiches     der     Lichtwertskalenring    den     Zeiteinstellring    mitnimmt.  



  Nach     Fig.    5 wird eine andere, zweckmässige An  ordnung der Einstellglieder erreicht, indem die Gegen  marken der Lichtwert- wie auch der Zeitskala gehäuse  fest     ausserhalb    der Skalenbereiche angeordnet wer  den; dann liegen die Blenden- und Lichtwertskalen  einerseits und die Zeitskala gemeinsam mit der für  die     Blendenskala    bestimmten Gegenmarke anderseits  auf je einem verstellbaren Einstellring. Die Blenden  skala ist also mit der für die     Lichtwerte    fest verbun  den. Infolgedessen kann beim Einstellen von Lichtwer  ten ausserhalb des     Blendenzahlenbereiches    keine dem  Lichtwert angepasste Variation der Blendenzahlen er-      folgen.

   Daher muss das Einstellen von Lichtwerten  mit einer entsprechenden Änderung der Verschluss  zeit verbunden werden. Dies kann dadurch erreicht  werden, dass die beiden     Verstellringe    derart miteinan  der gekuppelt sind, dass der     Lichtwertskalenring     ausserhalb des     Blendenskalenbereiches        kraftschlüssig     mit dem     Zeiteinstellring    verbunden wird.  



  Eine weitere Vereinfachung wird     erzielt,    wenn  auf die Gegenmarke für die     Blendenskala,    die bei den  bisher beschriebenen Anordnungen entweder auf  einem verstellbaren Ring liegt, der mechanisch mit  dem     Zeiteinstellring    verbunden ist, oder sich auf dem       Zeiteinstellring    selbst befindet, verzichtet wird, und  die kamerafest angeordnete Gegenmarke der Zeitskala  gleichzeitig     als    Gegenmarke der     Blendenskala    dient.  



  Vorteilhaft kann es auch sein, die Anordnung der  Einstellglieder nach     Fig.    4 derart     zu    treffen, dass die       Zeiteinstellskala    und die Gegenmarke der Lichtwert  skala gehäusefest angeordnet werden, und die Gegen  marke der Zeitskala sowie die Blenden- und Licht  wertskalen auf je einem drehbaren Einstellring liegen.  



  Die bei sämtlichen beschriebenen Anordnungen  der     Einstellskalen    benötigte kraftschlüssige Kupp  lung     zwischen    dem     Lichtwerteinstellring    und dem       Zeiteinstellring    kann bei Verwendung je eines dreh  baren Einstellringes für sämtliche Einstellskalen da  durch erzielt werden, dass die Einstellringe für die  Blendenzahlen und die Lichtwerte mittels eines Ste  ges fest verbunden werden, der in einer im Blenden  gegenmarkenring befindlichen     Segmentausnehmung     beschränkt beweglich ist, deren Ausdehnung in Um  fangsrichtung dem     Verstellbereich    der     Blendenskala     entspricht.  



  Werden nur zwei verstellbare     Skaleneinstellringe     gewählt, so können die beiden Skalenringe     mittels     einer     Stift-Schlitz-Kupplung    kraftschlüssig miteinan  der verbunden werden, wobei die Ausdehnung des  Schlitzes in Umfangsrichtung dem     Verstellbereich    der       Blendenskala    entspricht.  



  Werden Zentralverschlüsse der beschriebenen Art  in eine photographische Kamera eingebaut, die einen  wenigstens mit einem der     Verschlusseinstellglieder        ge-          kuppelten    Belichtungsmesser besitzt, so kann eine  weitere zweckmässige Vereinfachung dadurch erzielt  werden, dass man auf die     Lichtwerteinstellglieder    ver  zichtet, da die     Lichtwertanzeige    -am Belichtungsmesser  abgelesen werden kann.

   Dadurch vereinfacht sich die  Anordnung der Einstellglieder am     Zentralverschluss     insofern, als einer der Einstellringe     lediglich    die     Blen-          denskala    trägt, als deren Gegenmarke die für die     Ver-          schlusszeitskala    dient.  



  In der Kamera der     Fig.    6 und 7 nimmt ein Ka  meragehäuse 23 mit seiner Frontplatte 24 einen Zen  tralverschluss 25 auf. Dieser trägt einen Einstellring  26 mit einer     Zeiteinstelhnarke    27 und einen     Blen-          deneinstellring    28. Ein mit diesem     Blendeneinstell-          ring    verbundener Ring 29 kann     als    Träger einer Licht  wertskala dienen, die in dem Ausführungsbeispiel  nicht aufgetragen ist.

   Eine der     Blendenskala    und ge  gebenenfalls der Lichtwertskala zugeordnete Gegen-    marke 30 liegt auf einem gehäusefesten Tragring 31,  mit dem der     Zentralverschluss    25     an    der Frontplatte  befestigt wird.  



  Die Kamera     besitzt    einen in ihrem Gehäuse auf  genommenen Belichtungsmesser, dessen Zeiger 32 in  einem Fensterausschnitt 33 sichtbar ist. Der Belich  tungsmesser ist als     Nachführzeigerinstrument    aus  gebildet.     Das        ringförmige    Ende 34 des     Nachführ-          zeigers    ist in dem Fensterausschnitt 33 ebenfalls sicht  bar. Das Betätigen des     Nachführzeigers    erfolgt     i11    be  kannter Weise über eine Steuerkurve durch ein Ein  stellglied 35, das koaxial zu einem     Filmrückspulknopf     36 liegt.

   Mit dem Einstellglied 35 steht das Blenden  einstellglied 28 durch an sich bekannte Mittel     in    Ge  triebeverbindung.  



  Eine Kamera mit den     angegebenen    Merkmalen  erlaubt eine photographische Aufnahme in folgender,  überraschend     einfacher    Weise     durchzuführen:     Die     Zeiteinstellmarke    27 wird auf die gewünschte  Belichtungszeit, z. B.<B>1160</B> sec., eingestellt. Dabei wird  infolge der Kupplung zwischen dem     Zeiteinstellglied     und dem einen Steuerring der     Blendenlamellen    die       Irisblende    auf einen, der jeweiligen     Stellung    des     Blen-          denringes    entsprechenden Lichtwert     eingestellt.     



  Die     Sucheraustrittsöffnung    37 wird nunmehr auf  das Aufnahmeobjekt ausgerichtet. Das vom Objekt  zurückgestrahlte Licht fällt dabei in den Lichtschacht  38 der Photozelle. Der Zeiger ihres     Messinstrumentes          nimmt    dann eine bestimmte Lage im Fensterausschnitt  33     ein.    Durch Betätigen des Einstellgliedes 35 wird  der Ring 34 des     Nachführzeigers    auf den     Messinstru-          mentenzeiger    32 eingestellt.

       Infolge    der vorhandenen  Kupplung zwischen .dem Einstellglied 35 und dem       Blendenring    28 wird letzterer entsprechend der Ver  stellung des Einstellgliedes 35 gedreht, wobei der mit  dem     Blendeneinstellring    gekuppelte Steuerring der       Blendenlamellen    eine abermalige Verstellung der Iris  blende     im    Sinne des von dem Belichtungsmesser er  mittelten     Lichtwertes    bewirkt. Damit ist die Auf  nahmebereitschaft der Kamera hergestellt.  



  Um eine unterschiedliche Lichtempfindlichkeit  des     Aufnahmematerials    bei der beschriebenen Kupp  lung zwischen dem     Lichtwertgeber    und dem Licht  werteinstellglied berücksichtigen zu können, wird die       Filmempfindlichkeitsscheibe    39 in nicht dargestellter,  an sich bekannter Weise     derart    in die Getriebekette  zwischen dem Kameragehäuse und den am Objektiv  liegenden     Stellgliedern    eingeführt, dass eine Änderung  der     Lichtwerteinstellung    erfolgt, ohne das     Belichtungs-          messereinstellglied    zu beeinflussen.  



  Infolge der beschriebenen Kupplung     zwischen     dem     Zeiteinstellglied    mit dem     Blendeneinstellglied     wird beim Drehen des     Zeiteinstellgliedes    im Bereich  der     Blendenskala    die     Stellung    des     Lichtwerteinstell-          gliedes    nicht geändert. Wird das     Zeiteinstellglied    über  den     Blendenskalenbereich    hinaus verstellt, würde dies  eine Änderung des     Lichtwertes    zur Folge haben.

    Durch Einbau einer Sperre im     Lichtwerteinstellglied     oder im     Zeiteinstellglied    bzw. in beiden, die lösbar      gestaltet sein     kann,    wird eine solche     unerwünschte          Änderung    des Lichtwertes verhütet.  



  Zur Berücksichtigung von     Verlängerungsfaktoren     für die Belichtungszeit kann bei Verwendung von  Farbfiltern der Lichtschacht der Photozelle durch  Vorschalten einer Iris- oder     Schieberblende    stetig ab  deckbar gestaltet sein, wobei die Grösse der     Blenden-          öffnung    dem jeweiligen Verlängerungsfaktor des be  nutzten Filters entspricht. Anstelle einer stetigen Ab  deckung der Photozelle kann der Lichtschacht mit  Klappen verschlossen werden, die unterschiedliche,  dem jeweiligen     Filterfaktor    angepasste Öffnungen be  sitzen.  



       Trägt    die Zeitskala einen      B -Einstellwert,    so  besteht die Möglichkeit, dass bei der für konstanten       Lichtwert    zulässigen Variation der Blendenzahl und       Verschlusszeiten    auf diesen Wert eingestellt wird.  Dann ist einem bestimmten     Blendenwert,    vornehmlich  einer kleinen     Blendenöffnung,    nicht mehr ein fest  gelegter Zeitwert zugeordnet, sondern eine un  bestimmte Zeit, deren Dauer von der jeweiligen Betä  tigung des Auslösers     abhängt.    Fehlbelichtungen sind  die nachteilige Folge.

   Zur Behebung dieses Übelstan  des kann eine lösbare, vorzugsweise selbsttätig wirk  same Sperre vorgesehen sein, die das     Zeiteinstellglied     am Einnehmen der      B -Stellung    hindert.  



  Die oben erörterten Einrichtungen und Anord  nungen für eine photographische Kamera mit Iris  blende, deren die     Blendenlamellen    fassenden zwei  Steuerringe je für sich drehbar sind, sind auch auf       Spiegelreflexkameras    anwendbar. Bei dieser     Kamerart     steht ein Klappspiegel in Wirkungsverbindung mit der  Verschluss- und     Blendeneinrichtung,    damit sich so  wohl beim Aufziehen der Kamera wie bei ihrem Aus  lösen verschiedene Vorgänge in gehöriger Folge auf  einander vollziehen. Insbesondere soll die Blende für  Sucherzwecke und zum     Scharfeinstellen    voll geöffnet  sein und für die Aufnahme selbsttätig auf eine vor  gewählte Öffnung zugehen.

   Es sind also ausser den  Belichtungsfaktoren noch andere     Verstellwerte    in die  Blenden- und in die     Verschlusseinrichtung    einzubrin  gen und das soll sowohl beim gespannten wie im ab  gelaufenen Zustand der Kamera möglich sein.  



  Zur Schaffung des dazu     notwendigen        getrieblichen     Freiganges steht ein Steuerring der     Blendenlamellen     mit seinem Einstellorgan, vorzugsweise mit dem Or  gan zum     Lichtwerteinbringen,    in höchstens einsin  niger     formschlüssiger        Mitnahmeverbindung    und wird  zur Aufnahme einer den vollen     Lichtwertbereich     überstreichenden zusätzlichen     Verstellwirkung    da  durch befähigt, dass im     Mitnahmegetriebe    ein Aus  gleichsweg (Überzug) wenigstens von der Grösse des       Zeiteinstellbereiches    vorgesehen ist.  



  Unter     Mitnahmegetriebe    sei hier die Gesamtheit  der an der     zusätzlichen        Verstellwirkung        beteiligten     Getriebeglieder verstanden. Der     Überzug    kann also  etwa im schon erwähnten Kulissengetriebe vorgesehen  werden, das heisst im Abtrieb der     Lamellensteuer-          ringe,    oder er wird an irgend geeigneter Stelle in die    Antriebsseite des Steuerringes gelegt, der von seinem       Belichtungseinstellglied    her formschlüssig höchstens  in einem Drehsinn mitgenommen wird.  



  Zur zusätzlichen     Verstellwirkung    auf den Steuer  ring dient beispielsweise ein Organ, das von den Stel  lungen des Klappspiegels der     Kamera    abhängig ist  oder diese Stellungen steuert. Das Organ kann auch  weiteren Funktionen dienstbar sein, z.

   B. den Spann  ring der     Verschlusseinrichtung    bilden.     Kommt    in der  Kamera ein     Objektivverschluss    zur Verwendung, der  die Blenden- und die Zeitbildungseinrichtungen zusam  menfasst, etwa ein     Zentralverschluss    mit Einwellen  antrieb zur Kupplung seiner Funktionen mit dem  Kameragetriebe, so kann der Überzug im     Innen-          geLriebe    des Verschlusses vorgesehen sein, und die ge  samten Anordnungen bilden zusammen mit dem Ver  schluss eine in sich geschlossene Einheit.  



  Nach     Fig.    8 ist ein     Zeiteinstellring    41, dessen Zei  ger 42 entlang einer ortsfesten     Zeitenskala    43 einstell  bar ist, über einen Arm 411 fest mit einem Steuerring  412 für die     Blendenlamellen    verbunden. Ein zweiter  Steuerring 413 steht mit dem ersten Steuerring 412  durch eine     Stiftschlitzkupplung    414, 415 in Verbin  dung. Die Kupplung wirkt nach beiden Drehrichtun  gen und belässt zwischen den Steuerringen 412 und  413 einen Freigang im Ausmass des     Blendenbereiches.     Der Steuerring 413 steht mittels eines Armes 416 in  einsinniger formschlüssiger     Mitnahmeverbindung    mit  einem Einstellring 44.

   Eine Zeigermarke 47 am Ring  44 gibt an einer ortsfesten Lichtwertskala 417 den in  den Ring 44 eingebrachten     Lichtwert    an. Gegenüber  der in     Fig.7    gezeigten Anordnung sind also Licht  wertskala und Gegenmarke miteinander vertauscht.  Ausserdem trägt der Ring 44, entlang der     Zeitenskala     43 drehbeweglich, die     Blendenskala    45. Zwischen den  Einstellringen 41 und 44 ist eine der     Stiftschlitzkupp-          lung    414, 415 der Steuerringe 412, 413 gleichwir  kende     Mitnahmekupplung    418, 419, 420 vorgesehen.  



  Jeder der Ringe 44 und 413 kann sich aus der dar  gestellten     Endstellung    heraus, die bei grösstem Licht  wert eine Einstellung auf die kürzeste     Verschlusszeit     und auf die kleinste     Blendenöffnung    ergibt, im     Uhrzei-          gerdrehsinn    um das Mass des     Lichtwertbereiches    417  drehen, der seinerseits die Summe des     Blendenbereiches     45 und des     Zeitenbereiches    43 ausmacht. Nur um den       letztgenannten    sind die Ringe 41 und 412 drehbar.

    Gegeneinander sind die Steuerringe 412 und 413 le  diglich um das Mass des     Blendenbereiches    45 dreh  bar.     Für    ihre Einstellringe 41 und 44 gilt das gleiche.  Aus der gezeichneten     Endstellung    heraus kann der  Steuerring 413 gegenüber dem Steuerring 412 im       Uhrzeigerdrehsinn    gedreht werden, bis sein Arm 416  die gestrichelte Lage einnimmt. Dann ist die Blende       mittels    des auf die Lamellen wirkenden, hier nicht  gezeichneten Kulissengetriebes auf volle Öffnung ge  bracht. Eine Feder 421, die am Arm 416 angreift,  sucht den Steuerring 413 gegenüber dem Ring 412  in der gezeichneten Lage zu halten bzw. in diese zu  rückzuführen, bei der die Blende auf kleinste Öffnung  gestellt ist.

   Werden die beiden Steuerringe 412 und      413     gleichsinnig    und gleichmässig miteinander ver  stellt, bleibt die vorhandene     Blendenöffnung    erhalten.  



  Auf den Steuerring 413 vermag     ferner    ein     Ver-          stellorgan    422 zu wirken. Das geschieht über eine um  die optische Achse verlaufende     Biegungsfeder    423.  Von ihren     schlaufenartig    gekreuzten Enden stützt sich  das eine 424 am     Verstellorgan    422 ab, das andere 425  am     Steuerringarm    416, und zwar so, dass eine Bewe  gung des     Verstellorgans    422 im     Uhrzeigerdrehsinn    den  Steuerring 413 mitnehmen will entgegen der Wirkung  der Feder 421, die weicher ist als die     Biegungsfeder     423.

   Das     Verstellorgan    422 vermag den vollen Licht  wertbereich 417 zu überstreichen und bis in die gestri  chelt gezeichnete Lage zu wandern. Es braucht nicht  von     vorneherein    am     Biegungsfederende    424 anzulie  gen, sondern kann dagegen bei Durchführung der von  ihm insgesamt     auszuübenden    Funktionen erst anlaufen  und sich beim Rückgang davon wieder entfernen.  



  Das     Verstellorgan    422 kann z. B. Glied eines  Spannringes sein, der in bekannter Weise im Innern  eines Zentralverschlusses oder aussen an diesem oder  um ihn liegt und von der Kameraseite her im Zuge  des Filmtransports und eines damit einhergehenden       Überführens    des Klappspiegels der Kamera in die  Sucherstellung im     Uhrzeigerdrehsinn    bewegt wird, um  .das     Verschlusswerk    zu spannen und die     Verschluss-          sektoren    offen zu stellen.

   Der Drehweg um den Licht  wertbereich 417, der einem solchen zugleich das     Ver-          stellorgan    422 bildenden Spannring mindestens zu  kommt, reicht für die Durchführung der genannten  Funktionen wie auch jener aus, die der Spannring bei  seiner durch das Auslösen der Kamera zu einer Auf  nahme bewirkten Rückkehr zu vollziehen hat, wie  Schliessen der     Verschlusssektoren,    Auslösen des     Ver-          schlusswerkes.    Erforderlichenfalls kann der Drehweg  des     Verstellorgans    422 auch verlängert sein, also über  die gestrichelt gezeichnete Lage von 422 hinaus.  



  Die Zeichnung gibt jene Einstellung der Anord  nung (auf grössten Lichtwert) wieder, bei der die zu  sätzliche     Verstellwirkung    durch 422 sich     innergetrieb-          lich    maximal auswirkt. Man erkennt:  Beim Spannhub des     Verstellorgans    422 im     Uhrzei-          gerdrehsinn    wird über 424, 423, 425, 416 zunächst  der Steuerring 413 entgegen der Federwirkung 421  bis in die gestrichelte Lage seines Armes 416 mitge  nommen. Sein Einstellring 44, der durch Getriebe  widerstände oder     Verrastung    in seinen Stufenlagen  schwergängig ist, bleibt dank der nur gegensinnig  formschlüssigen Verbindung mit 413 stehen.

   Dann ist  die Blende voll geöffnet, der Ring 413 am Weitergehen  aber durch den anderen Steuerring 412 gehindert, der  ebenfalls etwa durch     Verrastung    schwergängig ist.  Den Weitergang des     Verstellorgans    422, das ist der  Überzug, um das Mass des Zeitbereiches 43, bis 422  die gestrichelte Lage erreicht, nimmt die sich span  nende     Biegungsfeder    423 auf.  



  Die Kamera ist aufgezogen und aufnahme  bereit, ihre Blende voll geöffnet. Beim Auslösen  der Kamera zu einer Aufnahme kehrt das     Ver-          stellorgan    422 entgegen dem     Uhrzeigerdrehsinn    in    seine Ausgangsstellung zurück.

   Dabei entspannt  sich die Bieg     ungsfeder    423.     Durchfährt    das     Ver-          stellorgan    422 die     gestrichelte    Lage des     Armes    416,  so nimmt auch dieser und damit der Steuerring 413  am weiteren Rückgang teil, bis sich die     verringerte          Blendenöffnung    ergibt, die durch die Einstellage des  Ringes 44 bedingt ist.

   Nach der Zeichnung ist dies die  kleinste     Blendenöffnung.    Es können aber unabhängig  vom Betriebszustand der Kamera, also gleich ob sie  abgelaufen oder aufgezogen ist, der     Zeiteinstellring    41  wie auch der Lichtwert- bzw.     Blendeneinstellring    44  innerhalb der ihnen zugewiesenen Bereiche eingestellt  werden, ohne dass das Arbeiten des     Verstellorgans     422 beeinträchtigt ist. Wird beispielsweise bei ab  gelaufener Kamera der     Zeiteinstellring    41 in die an  dere Endstellung auf B eingestellt, so nimmt er zu  nächst ausser dem ihm zugewiesenen Steuerring 412  noch den andern Steuerring 413 mit, bei Überschrei  ten des     Blendenbereiches    zusätzlich noch den Einstell  ring 44.

   Die kleinste     Blendenöffnung    bleibt erhalten,  die     Lichtwerteinstellung    wird geändert um so viel Stu  fen, als der     Zeitenbereich    den     Blendenbereich    über  steigt. Für das Arbeiten des     Verstellorgans    422 bei  seinem Spannhub auf den     Steuerringarm    416 verbleibt  sodann ein Drehweg in Grösse des     Blendenbereiches.     Dieser reicht aus, um die auf kleinste Öffnung vor  bestimmte Blende für das Beobachten zu einer Auf  nahme auf volle     Öffnung    zu bringen.

   In -diesem Falle  wird von der zwischen dem     Verstellorgan    422 und  dem Steuerring 413 bestehenden     überzugsmöglich-          keit    kein Gebrauch gemacht. Alle anderen Einstellagen  ergeben Zwischenverhältnisse zwischen den beiden  vorbehandelten Grenzstellungen. Dabei wird die Über  zugsmöglichkeit teilweise ausgenutzt.  



  Bei den weiteren Ausführungsbeispielen nach den       Fig.    9 bis 11 sind die Verhältnisse     grundsätzlich    die  selben. Ihre Erläuterung kann deshalb im wesentlichen  auf die gestaltungsmässigen Unterschiede     beschränkt     bleiben.  



  Nach     Fig.    9 ist das eine Ende 425 der den Über  zug hergebenden     Biegungsfeder    423     ortsfest    gehalten.  Das andere, am     Verstellorgan    422 anliegende Ende  424 weist eine Rast 426 auf, in die ein     Ansatz    427  des Steuerringes 413 eingreift.

   Wenn beim Spannhub  des     Verstellorgans    422 die     Mitnehmerkupplung    414,  415 zwischen den Steuerringen 412, 413 wirksam  wird und den vom     Verstellorgan    422 mitgenommenen  Ring 413 anhält, wird die Rast 426 zufolge ihrer  Schräge 428 radial     einwärts        geführt    und aus dem       Steuerringansatz    427 gelöst. Damit hört die Einwir  kung des weitergehenden     Verstellorgans    422 auf den  Steuerring 413 auf.

   Die beiden Steuerringe 412 und  413 bedingen in der Stellung, die sie sodann zuein  ander einnehmen, volle     Blendenöffnung    und werden in  dieser Relativlage zweckmässig durch     Verrastung    ge  sichert. Beim Rückgang des     Verstellorgans    422  schnappt die Rast 426 der     Biegungsfeder    423 in den  Ansatz 427 des Steuerringes 413 wieder ein und  nimmt ihn in die durch den Einstellring 44 vor  bestimmte Lage zurück.

        Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    10 wirkt das       Verstellorgan    422 bei seinem Spannhub     starr    auf den  Steuerring 413 ein, der     gegensinnig        dazu    der Wirkung  der     Rückholfeder    421 unterliegt.

   Die     überzugsmög-          lichkeit    ist dadurch geschaffen, dass auch der andere  Steuerring 412 mit seinem     Zeiteinstellglied    41 in der  selben nur einsinnigen formschlüssigen     Mitnahmever-          bindung    steht, wie es beim Steuerring 413 gegenüber  dem     Lichtwert-    bzw.     Blendeneinstellglied    44 der Fall  ist. Der Steuerring 412 ist dazu noch an eine     Rückhol-          feder    429 angeschlossen. Die     Rückholfedern    421 und  429 sind anderseits ortsfest gehalten oder günstiger je  am zugehörigen Einstellorgan 44 bzw. 41 befestigt.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    11 ist der  Überzug in das allen in Betracht kommenden     Blen-          deneinrichtungen    eigene Kulissengetriebe der Blenden  lamellen eingearbeitet. Der Steuerring 413 steht wie  schon beschrieben mit dem Lichtwert- bzw. Blenden  einstellring 44 Pur in einsinniger formschlüssiger Mit  nahmeverbindung. Auf ihn     wirkt    das zusätzliche     Ver-          stellorgan    422 ein. Das kann durch starre Anlage, also  einsinnig formschlüssig erfolgen. In     Bohrungen    430  des Steuerringes 413 sind die Lamellen 431     einendig     gelagert. Abständig von diesen Lagerstellen tragen die  Lamellen Zapfen 432.

   Diese sind in     Kurvenschlitzen     433 des andern Steuerringes 412 geführt. Beim Ver  stellen der beiden Steuerringe 412 und 413 gegenein  ander aus der dargestellten Lage heraus um den     Blen-          denbereich,    was durch Drehen des Einstellringes 44 im       Uhrzeigerdrehsinn    geschieht, durchfahren die     Lamel-          lenzapfen    432 die     Kurvenschlitze    433.

   Dadurch wer  den die Lamellen um ihre Lagerzapfen 430     ver-          schwenkt,    bis beim Eintreffen der     Lamellenzapfen     432 am Ende der Kurvenschlitze 433 die durch die       Objektivfassung        bedingte    volle     Blendenöffnung    er  reicht ist.

   Die Kurvenschlitze 433 sind durch indiffe  rente Führungsteile 434     verlängert.    Sie haben eine  Länge, die wenigstens dem     Zeiteinstellbereich    ent  spricht, und gestatten als     überzug    dem Steuerring 413  ein Weiterwandern in die gestrichelt gezeichnete     End-          lage,    selbst wenn der     Zeiteinstellring    41 und damit der  andere Steuerring 412 in seiner Lage auf kürzeste Zeit  verharrt. Dabei gleiten die     Lamellenzapfen    432 in den  Führungsteilen 434, die um die optische Achse ge  krümmt sein oder auch etwas schrägen Verlauf radial  nach aussen haben können, um durch gegenseitiges  Überlappen besser untergebracht zu werden.

   Im letz  ten Falle bewegen sich die Lamellen über ihre wirk  same Maximalöffnung noch etwas nach aussen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographische Kamera mit Irisblende, deren die Blendenlamellen fassenden Blendenlamellensteuer- ringe je für sich drehbar sind, dadurch gekennzeich net, dass unter Verwendung einer Lichtwerteinstellung der eine B'lendenlamellensteuerring (7) mit einem Zeiteinstellglied (I1, 12) und der andere Steuerring (5) mit einem Blendeneinstellglied (10, 17) derart verbunden ist,
    dass das Zeiteinstellglied zusätzlich die Blendenöffnung im Sinne eines annähernd konstanten Lichtwertes regelt und das Blendeneinstellglied den jeweils gültigen Lichtwert einbringt. UNTERANSPRÜCHE 1. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der vom Kameragehäuse abgewandte Blendenlamellensteuerring mit dem Zeiteinstellglied, der dem Kameragehäuse zugewandte Steuerring mit dem Lichtwerteinstellglied gekuppelt ist. 2.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass eine einer Blendenskala zugeordnete Gegenmarke, welche auch als Gegenmarke für eine Lichtwertskala dient, kamerafest angeordnet ist. 3. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass sämtliche Einstellskalen sowie eine einer Blendenskala zugeordnete Gegenmarke auf je einem drehbaren Ring angeordnet sind, und ferner der diese Gegenmarke tragende Ring mit dem Zeiteinstellring fest verbunden ist, während der Lichtwertskalenring derart mit dem Blendenskalenring gekuppelt ist,
    dass ausserhalb des Blendenskalenbereiches der Lichtwert skalenring den Zeiteinstellring betätigt. 4. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Gegenmarken sowohl der Lichtwert- wie auch der Zeitskala gehäusefest angeordnet sind, während die Blenden- und Lichtwertskalen einerseits und die Zeitskala wie auch die Gegenmarke der Blen- denskala anderseits auf je einem gemeinsamen, ver stellbaren Ring angeordnet sind, wobei diese beiden Verstellringe derart miteinander gekuppelt sind,
    dass ausserhalb des Blendenskalenbereiches der Lichtwert skalenring kraftschlüssig mit dem Zeiteinstellring ver bunden ist. 5. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die gehäusefeste Gegenmarke der Zeit skala zugleich auch eine Einstellmarke <B>f</B>ür die auf dem Lichtwerteinstellring befindliche Blendenskala ist. 6. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Zeiteinstellskala und eine einer Lichtwertskala zugeordnete Gegenmarke gehäusefest angeordnet sind, während eine Gegenmarke für die Zeitskala wie auch Skalen der Licht- und Blenden werte auf drehbaren Einstellringen liegen. 7.
    Kamera nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Blendenskalenring und der Lichtwertskalenring mittels eines Steges fest mitein ander verbunden sind, der in einer im Blendengegen- markenring befindlichen Segmentausnehmung be schränkt beweglich ist, deren Ausdehnung in Um fangsrichtung dem Verstellbereich der Blendenskala entspricht. B.
    Kamera nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden verstellbaren Einstell ringe mittels einer Stift-Schlitz-Kupplung kraftschlüs sig miteinander verbunden sind, wobei die Ausdeh nung des Schlitzes in Umfangsrichtung dem Verstell bereich der Blendenskala entspricht. 9. Kamera nach Patentanspruch, mit gekuppeltem Belichtungsmesser, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Blendenlamellensteuerringe mit dem Zeiteinstell- glied und der andere Blendenlamellensteuerring mit einem Einstellglied gekuppelt ist, .das lediglich die Blendenskala trägt. 10.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Lichtwerteinstellglied mit einer lösbaren Sperre versehen ist, die verhindert, dass das Verstellen des Zeiteinstellgliedes über den Blenden skalenbereich hinaus eine Änderung des Lichtwertes verursacht. 11.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Zeiteinstellglied mit einer lös baren Sperre versehen ist, die verhindert, dass das Verstellen des Lichtwerteinstellgliedes über den Blen- denskalenbereich hinaus eine Änderung des Zeitein- stellgliedes verursacht. 12. Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Lichtwerteinstellglied und das Zeiteinstellglied mit einer lösbaren Sperre versehen sind. . 13.
    Kamera nach Patentanspruch mit Belichtungs messer, dessen Messinstrument als Rückdrehinstru- ment oder Nachführzeigerinstrument ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Lichtwerteinstell- g@ed über ein Getriebe mit einem Einstellglied des Belichtungsmessers gekuppelt ist. 14.
    Kamera nach Unteranspruch 13, dadurch ge kennzeichnet, dass das Lichtwerteirnstellglied über das Getriebe zum Zwecke der Filmempfindlichkeitsein- stellung derart verstellbar ist, dass das Einstellglied des Belichtungsmessers unbeeinflusst bleibt. 15. Kamera nach Unteranspruch 14, dadurch ge kennzeichnet, dass sowohl das Lichtwerteinstellglied durch das Getriebe als auch umgekehrt das Getriebe durch das Lichtwerteins.tellglied verstellbar sind. 16.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine lösbare selbsttätig wirksame Sperre vorgesehen ist, zum Zwecke, das Zeiteinstell- glied am Einnehmen der B -Stellung bei einer Zeit einstellung mit B -Belichtung zu verhindern. 17.
    Kamera nach Patentanspruch mit Spiegel reflexeinrichtung, wobei von den beiden Blenden lamellensteuerringen, die mittels eines Kulissengetrie bes die Blendenlamellen zur Änderung der Blenden öffnung verschwenken, und die je für sich und gegen einander um wenigstens das Mass des Blendenberei- ches drehbar sind, der eine nach einer Lichtwertskala, der andere nach einer Zeitwertskala einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass mindestens der eine Blendenlamellensteuerring mit seinem Einstellglied in höchstens einsinniger formschlüssiger Mitnahmever- bindung steht und zur Aufnahme einer den vollen Lichtwertbereich überstreichenden zusätzlichen Ver- stellwirkung dadurch befähigt ist, d'ass im Mitnahme getriebe ein Ausgleichweg wenigstens von der Grösse des Zeiteinstellbereiches vorgesehen ist. 18.
    Kamera nach Unteranspruch 17, dadurch ge kennzeichnet, dass das Kulissengetriebe der Blenden lamellen den nötigen Ausgleichsweg aufweist, indem der die Lamellenverstellung von der Minimal- bis zur Maximalöffnung bewirkende Kulissenteil durch einen indifferenten Führungsteil verlängert ist. 19. Kamera nach Unteranspruch 17, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ausgleichsweg in die Antriebs seite des der einsinnigen Mitnahme unterliegenden Blendenlamellensteuerringe gelegt ist. 20.
    Kamera nach Unteranspruch 17, gekennzeich net durch ein Verstellorgan (422), welches die zusätz liche Versteilwirkungauf den einen Blendenlamellen- steuerring ausübt. 21. Kamera nach Unteranspruch 20, dadurch ge kennzeichnet, dass das Verstellorgan von den Stellun gen eines Klappspiegels der Kamera abhängig ist. 22. Kamera nach Unteranspruch 20, welche als Spiegelreflexkamera mit Objektivverschluss ausgebil det ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Verstell organ der Spannring des Verschlusses wirkt. 23.
    Kamera nach Unteranspruch 20, dadurch ge kennzeichnet, dass das Verstallorgan (422) auf den Blendenlamellensteuerring (413) über eine Feder anordnung wirkt, die den Ausgleichsweg aufzunehmen vermag. 24. Kamera nach Unteranspruch 23, dadurch ge kennzeichnet, dass die Federanordnung eine um die optische Achse verlaufende Biegungsfeder (423) ist. 25. Kamera nach Unteranspruch 24, dadurch ge kennzeichnet, dass sich die Biegungsfeder mit ihrem einen Ende am Verstellorgan, mit ihrem andern am Steuerring abstützt, der für sich noch einer gegensin nig wirkenden Federbelastung unterliegt. 26.
    Kamera nach Unteranspruch 24, dadurch ge kennzeichnet, dass die Biegungsfeder mit ihrem einen Ende ortsfest gehalten ist, mit ihrem andern sich am Verstellorgan abstützt und bei dessen Spannhub den Blendenlamellensteuerring zunächst über eine Rast mitnimmt, die bei Wirksamwerden der zwischen den beiden Steuerringen befindlichen Mitnehmerkupplung gelöst wird, wobei die Steuerringe in dieser Stellung miteinander verrastbar sind. 27.
    Kamera nach Unteranspruch 17, dadurch ge kennzeichnet, dass beide Steuerringe (412, 413) je mit ihrem Einstellorgan (41, 44) in ein- und gleichsinniger Mitnahmeverbindung stehen. 28. Kamera nach den Unteransprüchen 20 und 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellorgan bei seinem Spannhub starr auf einen Steuerring ein wirkt und jeder der beiden Steuerringe an eine Rück- holfeder angeschlossen ist, die am zugehörigen Ein stellorgan befestigt ist. 29.
    Kamera nach Unteranspruch 17, mit eingebau tem Belichtungsmesser, dadurch gekennzeichnet, dass das Lichtwerteinstellglied mit einem den gemessenen Lichtwert angebenden Einstellorgan des Belichtungs messers in Stellverbindung steht.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112951054A (zh) * 2019-11-26 2021-06-11 长春中国光学科学技术馆 一种具有可调节光阑的小孔成像科普演示装置

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN112951054A (zh) * 2019-11-26 2021-06-11 长春中国光学科学技术馆 一种具有可调节光阑的小孔成像科普演示装置

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