CH355351A - Kopiervorrichtung mit einem Maskenrahmen - Google Patents
Kopiervorrichtung mit einem MaskenrahmenInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
Kopiervorrichtung mit einem Maskenrahmen Die Erfindung betrifft eine Kopiervorrichtung mit einem Maskenrahmen, der um eine horizontale Achse auf eine an einer Grundplatte befestigte Pa- pierauflageplatte schwenkbar ist und hat den Zweck, Photopapiere jeder Toleranz im Rahmen auszurich ten und an allen vier Seiten exakt mit gleichmässig breiten weissen Rändern abzudecken, wodurch ein nachträgliches Beschneiden .der Bilder erspart wird.
Dieser Zweck wird dadurch erreicht, dass der Rahmen der Vorrichtung erfindungsgemäss mit zwei getrennten Winkelmasken ausgerüstet ist, die zusam men einen vierseitigen Rahmen bilden, wobei eine Winkelmaske starr und die andere federnd und in der Rahmenebene beweglich am Rahmen befestigt ist und die starrbefestigte Winkelmaske mit ortsfest an geordneten Anschlägen zusammen arbeitet, während die bewegliche Winkelmaske als federnder Winkel anschlag ausgebildet ist. Die bewegliche Winkelmaske kann auch als zwei im rechten Winkel zueinander an geordnete Einzelmaskenbänder, wobei jedes Band mit einem Papieranschlag versehen ist, ausgebildet sein.
Die vierseitige Winkeirandabdeckung erfolgt also durch zwei getrennte Winkelmasken oder durch eine feststehende und zwei elastisch bewegliche Einzel maskenbänder, wobei sich die federnd angeordneten Winkelmaske oder Einzelmaskenbänder den Aussen massen des Papierblattes anpassen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, und <I>zwar</I> zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch die Vor richtung mit ausgeschwenktem Maskenrahmen und Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung in Schliess stellung.
Hierin bedeuten 1 das Photopapierblatt, 2 die Papierauflageplatte, 3 die an dieser Platte ortsfest angebrachten Winkelanschläge, 4 den schwenkbaren Rahmen, 5 die daran starr befestigte Winkelmaske und 6 die daran verschiebbar angeordnete Winkel maske. Beide Winkelmasken bilden zusammen die vierseitige Maske, die das Papierblatt 1 an seinen vier Seiten exakt mit gleichmässig breiten weissen Rändern versieht.
Die bewegliche Winkelmaske bringt, wenn der Rahmen 4 heruntergeschwenkt wird, mit ihrer Fläche 6a das auf der Auflageplatte 2 liegende Pa pierblatt 1 nicht nur in die richtige winkelgerechte Lage zur Winkelsmaske 6 selbst, sondern drückt das Papierblatt auch gleichzeitig gegen die feststehenden Winkelanschläge 3, gegen die auch die am Rahmen 4 starr befestigte Winkelmaske 5 anschlägt, so dass das Blatt 1 ausgerichtet wird und alle vier Seiten des Blattes gleichmässig breit, z. B. 3 mm, von den Win kelmasken 5 und 6 abgedeckt werden.
Der mechanische Vorgang ist folgender: Das zu belichtende Papier 1 wird auf die Papierauflageplatte 2 gelegt und gegen die an dieser Platte 2 fest anmon tierten Anschläge 3 geschoben. Das Papier steht in dieser Lage an seiner den Winkelanschlägen 3 gegen überliegenden Aussenränder der Papierauflage 2 etwa 1 bis 2 mm vor. Jetzt wird der die Masken tragende Rahmen 4, an dem die Winkelmaske 5 ortsfest an geordnet und die gefederte Winkelmaske 6 lose an den Trägern 7 verschiebbar in den Schlitzen 8 aufgehängt ist, um die Achse 21 auf die Grundplatte 9 herunter geschwenkt.
Während dieser Schwenkbewegung des Rahmens 4 wird das Blatt Papier 1, sofern es nicht exakt, sondern schief an dem Anschlagwinkel 3 an- liegt oder sich nachträglich verschoben hat, durch die Richtleisten 10 der Maske 6 zunächst geradege- richtet und in Richtung zu den Anschlägen 3 bewegt. Inzwischen haben die an den Richtleisten 10 der Maske 6 mittels Scharnier 11 schwenkbar befestigten Leisten 12, die auf der Grundplatte 9 angebrachten Nasen 13 erreicht. Diese drücken jetzt die Leisten 12 nach oben.
Der dadurch verursachte Druck der Fe dern 14 bewegt die Winkelmaske 6 gegen die Aussen ränder des Papiers und schiebt dieses endgültig gegen den ortsfesten Winkelanschlag 3. Durch den Druck der Federn 14 steht nun das Papier allseitig in festem Kontakt mit den beiden Schenkeln der am Rahmen 4 starr befestigten Winkehnaske 5 und der am Rah men 4 nachgiebig befestigten Winkelmaske 6. Gleich zeitig greifen die Winkelmasken 5 und 6 allseitig in einer bestimmten Breite, z. B. 3 mm, über den Pa pierrand und decken diesen gleichmässig ab.
Um die Verschiebung des Papiers während der Schwenkbewegung des Maskenhalterahmens 4 unbe hindert ausführen zu können, ist es notwendig, die feststehenden und die beweglichen Winkelmasken am Rahmen 4 so anzuordnen, dass bei vollständig ge schlossenem Maskenrahmen zwischen den Winkel masken 5 und 6 und der Oberfläche der Auflage platte 2 ein Spielraum in der Grössenordnung eines kartonstarken Blattes Photopapier offenbleibt.
Wird nach der Belichtung des Papiers der Mas kenrahmen 4 wieder geöffnet, so wird durch diese Bewegung der Schenkel 12 von der Nase 13 frei gegeben und durch die Feder 14 in die Ausgangs stellung zurückgedrückt. Gleichzeitig ziehen die Fe dern 15 (Fig. 2) die federnd gelagerte Winkelmaske 6 ebenfalls in die Ausgangsstellung zurück.
Die Schwenkbewegung des Maskenrahmens 4 kann auch zur Betätigung eines Papierauswurfmecha- nismus ausgenutzt werden. In der Zeichnung bewegt sich beispielsweise der am Rahmen 4 einseitig schwenkbar befestigte Bügel 16 während der Schliess bewegung über ein senkrecht freistehendes, nur an seinem Fuss mittels der Schraube 20 an der Platte 2 befestigtes Federblatt 17 und fällt am Ende dieser Bewegung wie eine Schlinge über das obere Ende des Federblattes 17.
Der Bügel 16 bleibt in dieser Stel lung liegen. Wird der Maskenrahmen 4 nach der Belichtung wieder nach oben geschwenkt, so biegt der Bügel 16 das Federblatt 17 nach hinten und gleitet in Fortsetzung dieser Bewegung über das freie Ende des Federblattes nach oben ab. Dadurch gibt er das Federblatt 17 frei und lässt es gegen den Aussenrand des Papiers 1 schnellen.
Dadurch wird das Papier von der Auflageplatte 2 geschleudert, während der Federbügel 16 in die Grundstellung zurückkehrt, das heisst sich wieder auf die Nase 18 auflegt, über die er bei der nächsten Schliessbewegung hinweggleitet, bis er durch die Ausnehmung 19 hindurch und über das Federblatt 17 fällt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kopiervorrichtung mit einem Maskenrahmen, der um eine horizontale Achse auf eine an einer Grund platte befestigten Papierauflageplatte schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen zwei ge trennte Winkelmasken trägt, die zusammen einen vierseitigen Rahmen bilden, wobei die eine Winkel maske starr und die andere federnd und in der Rah menebene beweglich am Rahmen befestigt ist und die starr befestigte Winkelmaske mit ortsfest ange ordneten Anschlägen zusammen arbeitet, während die bewegliche Winkelmaske als federnder Winkel anschlag ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die bewegliche Winkelmaske des Rahmens als zwei Einzelmasken'bänder ausgebildet ist, wobei jedes Maskenband mit einem Papier anschlag versehen ist. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch g Cr kennzeichnet"dass die bewegliche Winkelmaske mit e anscharnierten Leisten versehen ist und auf die Innenseiten der Scharnierleisten und der Winkel maske sich Winkelfedern abstützen. 3.Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Grundplatte Nasen an geordnet sind, die beim Schwenken des Rahmens in Schliessstellung die Scharnierleisten gegen die Win kelfedern drücken, so dass die bewegliche Winkel maske bzw. Maskenbänder in Richtung zu den ge genüberliegenden ortsfesten Anschlägen bewegt wird. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die bewegliche Winkelmaske des Rahmens mit Richtleisten versehen ist, die das Pa pier beim Schwenken des Rahmens an den ortsfesten Anschlägen zur Anlage bringen. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Winkelmasken am Rahmen derart angeordnet sind, dass bei Schliessstellung des Rahmens zwischen den Winkelmasken und der Ober fläche der Papierauflageplatte ein Spielraum in der Grössenordnung eines kartonstarken Papierblattes offenbleibt. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass am Rahmen in der Nähe der Schwenkachse ein Bügel angeordnet ist, der eine an der Auflageplatte einseitig eingespannte Blattfeder als Auswurfvorrichtung für das Papierblatt betätigt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE355351X | 1956-09-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH355351A true CH355351A (de) | 1961-06-30 |
Family
ID=6289951
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH355351D CH355351A (de) | 1956-09-29 | 1957-08-28 | Kopiervorrichtung mit einem Maskenrahmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH355351A (de) |
-
1957
- 1957-08-28 CH CH355351D patent/CH355351A/de unknown
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