CH355351A - Kopiervorrichtung mit einem Maskenrahmen - Google Patents

Kopiervorrichtung mit einem Maskenrahmen

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CH355351A
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CH
Switzerland
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frame
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paper
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English (en)
Inventor
Westendorp Hans
Original Assignee
Agfa Ag
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/52Details
    • G03B27/58Baseboards, masking frames, or other holders for the sensitive material
    • G03B27/582Baseboards, easels

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Holders For Sensitive Materials And Originals (AREA)

Description


      Kopiervorrichtung    mit einem Maskenrahmen    Die Erfindung     betrifft    eine Kopiervorrichtung  mit einem Maskenrahmen, der um eine     horizontale     Achse auf eine an einer Grundplatte     befestigte        Pa-          pierauflageplatte    schwenkbar ist und hat den Zweck,  Photopapiere jeder Toleranz im Rahmen auszurich  ten und an allen vier Seiten exakt mit     gleichmässig     breiten weissen Rändern abzudecken, wodurch ein  nachträgliches Beschneiden .der Bilder erspart     wird.     



  Dieser Zweck wird dadurch erreicht, dass der  Rahmen der Vorrichtung     erfindungsgemäss    mit zwei  getrennten Winkelmasken ausgerüstet ist, die zusam  men einen vierseitigen Rahmen bilden, wobei eine  Winkelmaske starr und die andere federnd und in  der Rahmenebene beweglich am Rahmen befestigt ist  und die starrbefestigte Winkelmaske mit ortsfest an  geordneten Anschlägen zusammen arbeitet, während  die bewegliche     Winkelmaske    als federnder Winkel  anschlag ausgebildet ist. Die bewegliche Winkelmaske  kann auch als zwei im rechten Winkel zueinander an  geordnete     Einzelmaskenbänder,    wobei jedes Band  mit einem Papieranschlag versehen ist, ausgebildet  sein.  



  Die vierseitige     Winkeirandabdeckung    erfolgt also  durch zwei getrennte Winkelmasken oder durch eine  feststehende und zwei elastisch bewegliche Einzel  maskenbänder, wobei sich die federnd angeordneten  Winkelmaske oder     Einzelmaskenbänder    den Aussen  massen des Papierblattes anpassen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, und  <I>zwar</I> zeigt     Fig.    1 einen Querschnitt durch die Vor  richtung mit     ausgeschwenktem    Maskenrahmen und       Fig.    2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung in Schliess  stellung.  



  Hierin bedeuten 1 das     Photopapierblatt,    2 die       Papierauflageplatte,    3 die an dieser Platte ortsfest  angebrachten Winkelanschläge, 4 den schwenkbaren    Rahmen, 5 die daran starr befestigte Winkelmaske  und 6 die daran verschiebbar angeordnete Winkel  maske. Beide Winkelmasken bilden zusammen die  vierseitige Maske, die das Papierblatt 1 an seinen vier  Seiten exakt mit gleichmässig breiten weissen Rändern  versieht.

   Die bewegliche Winkelmaske bringt, wenn  der Rahmen 4     heruntergeschwenkt    wird, mit ihrer       Fläche    6a das auf der     Auflageplatte    2 liegende Pa  pierblatt 1 nicht nur in die richtige winkelgerechte  Lage zur     Winkelsmaske    6 selbst, sondern drückt das  Papierblatt auch gleichzeitig gegen die feststehenden  Winkelanschläge 3, gegen die auch die am Rahmen 4  starr befestigte Winkelmaske 5 anschlägt, so dass das  Blatt 1 ausgerichtet wird und     alle    vier Seiten des  Blattes gleichmässig breit, z. B. 3 mm, von den Win  kelmasken 5 und 6 abgedeckt werden.  



  Der mechanische Vorgang ist folgender: Das zu  belichtende Papier 1     wird    auf die     Papierauflageplatte     2 gelegt und gegen die an dieser Platte 2 fest anmon  tierten Anschläge 3 geschoben. Das Papier steht in  dieser Lage     an    seiner den Winkelanschlägen 3 gegen  überliegenden Aussenränder der Papierauflage 2     etwa     1 bis 2 mm vor. Jetzt wird der die Masken tragende  Rahmen 4, an dem die     Winkelmaske    5 ortsfest an  geordnet und die gefederte Winkelmaske 6 lose an den  Trägern 7 verschiebbar in den Schlitzen 8 aufgehängt  ist, um die Achse 21 auf die Grundplatte 9 herunter  geschwenkt.

   Während dieser Schwenkbewegung     des          Rahmens    4 wird das Blatt Papier 1, sofern es nicht  exakt, sondern schief an dem Anschlagwinkel 3     an-          liegt    oder sich nachträglich     verschoben    hat, durch  die Richtleisten 10 der Maske 6 zunächst     geradege-          richtet    und in Richtung zu den Anschlägen 3 bewegt.       Inzwischen    haben die an den     Richtleisten    10 der  Maske 6 mittels Scharnier 11 schwenkbar befestigten  Leisten 12, die auf der Grundplatte 9 angebrachten  Nasen 13 erreicht. Diese drücken     jetzt    die Leisten 12      nach oben.

   Der dadurch verursachte     Druck    der Fe  dern 14 bewegt die Winkelmaske 6 gegen die Aussen  ränder des Papiers und schiebt dieses     endgültig    gegen  den ortsfesten Winkelanschlag 3. Durch den     Druck     der     Federn    14 steht nun das Papier allseitig in festem  Kontakt mit den beiden Schenkeln der am Rahmen 4  starr befestigten     Winkehnaske    5 und der am Rah  men 4 nachgiebig befestigten Winkelmaske 6. Gleich  zeitig greifen die Winkelmasken 5 und 6 allseitig in  einer bestimmten Breite, z. B. 3 mm, über den Pa  pierrand und decken diesen gleichmässig ab.  



  Um die Verschiebung des Papiers während der  Schwenkbewegung des     Maskenhalterahmens    4 unbe  hindert     ausführen    zu können, ist es notwendig, die  feststehenden und die beweglichen Winkelmasken am  Rahmen 4 so anzuordnen, dass bei vollständig ge  schlossenem Maskenrahmen zwischen den Winkel  masken 5 und 6 und der Oberfläche der Auflage  platte 2 ein Spielraum in der Grössenordnung eines  kartonstarken     Blattes    Photopapier offenbleibt.  



  Wird nach der Belichtung des Papiers der Mas  kenrahmen 4 wieder geöffnet, so wird durch diese  Bewegung der Schenkel 12 von der Nase 13 frei  gegeben und durch die Feder 14 in die Ausgangs  stellung zurückgedrückt. Gleichzeitig ziehen die Fe  dern 15     (Fig.    2) die federnd gelagerte Winkelmaske  6 ebenfalls in die Ausgangsstellung zurück.  



  Die     Schwenkbewegung    des     Maskenrahmens    4  kann auch zur Betätigung eines     Papierauswurfmecha-          nismus    ausgenutzt werden. In der Zeichnung bewegt  sich beispielsweise der am Rahmen 4 einseitig  schwenkbar     befestigte    Bügel 16 während der Schliess  bewegung über ein senkrecht freistehendes, nur an       seinem    Fuss     mittels    der Schraube 20 an der Platte 2       befestigtes    Federblatt 17 und fällt am Ende dieser  Bewegung wie eine Schlinge über das obere Ende des       Federblattes    17.

   Der Bügel 16 bleibt in dieser Stel  lung     liegen.    Wird der Maskenrahmen 4 nach der       Belichtung    wieder nach oben geschwenkt, so biegt der  Bügel 16 das Federblatt 17 nach hinten und gleitet  in     Fortsetzung    dieser Bewegung über das freie Ende  des     Federblattes    nach oben ab. Dadurch gibt er das  Federblatt 17 frei und     lässt    es gegen den     Aussenrand     des Papiers 1 schnellen.

   Dadurch wird das Papier  von der     Auflageplatte    2 geschleudert, während der  Federbügel 16 in die Grundstellung zurückkehrt, das  heisst sich wieder auf die Nase 18 auflegt, über die  er bei der nächsten Schliessbewegung hinweggleitet,  bis er durch die     Ausnehmung    19 hindurch und über  das Federblatt 17 fällt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kopiervorrichtung mit einem Maskenrahmen, der um eine horizontale Achse auf eine an einer Grund platte befestigten Papierauflageplatte schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen zwei ge trennte Winkelmasken trägt, die zusammen einen vierseitigen Rahmen bilden, wobei die eine Winkel maske starr und die andere federnd und in der Rah menebene beweglich am Rahmen befestigt ist und die starr befestigte Winkelmaske mit ortsfest ange ordneten Anschlägen zusammen arbeitet, während die bewegliche Winkelmaske als federnder Winkel anschlag ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die bewegliche Winkelmaske des Rahmens als zwei Einzelmasken'bänder ausgebildet ist, wobei jedes Maskenband mit einem Papier anschlag versehen ist. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch g Cr kennzeichnet"dass die bewegliche Winkelmaske mit e anscharnierten Leisten versehen ist und auf die Innenseiten der Scharnierleisten und der Winkel maske sich Winkelfedern abstützen. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Grundplatte Nasen an geordnet sind, die beim Schwenken des Rahmens in Schliessstellung die Scharnierleisten gegen die Win kelfedern drücken, so dass die bewegliche Winkel maske bzw. Maskenbänder in Richtung zu den ge genüberliegenden ortsfesten Anschlägen bewegt wird. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die bewegliche Winkelmaske des Rahmens mit Richtleisten versehen ist, die das Pa pier beim Schwenken des Rahmens an den ortsfesten Anschlägen zur Anlage bringen. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Winkelmasken am Rahmen derart angeordnet sind, dass bei Schliessstellung des Rahmens zwischen den Winkelmasken und der Ober fläche der Papierauflageplatte ein Spielraum in der Grössenordnung eines kartonstarken Papierblattes offenbleibt. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass am Rahmen in der Nähe der Schwenkachse ein Bügel angeordnet ist, der eine an der Auflageplatte einseitig eingespannte Blattfeder als Auswurfvorrichtung für das Papierblatt betätigt.
CH355351D 1956-09-29 1957-08-28 Kopiervorrichtung mit einem Maskenrahmen CH355351A (de)

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