CH355393A - Olfeuerung für keramische Brennöfen - Google Patents

Olfeuerung für keramische Brennöfen

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CH355393A
CH355393A CH355393DA CH355393A CH 355393 A CH355393 A CH 355393A CH 355393D A CH355393D A CH 355393DA CH 355393 A CH355393 A CH 355393A
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CH
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fuel
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oil
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coaxial parts
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Inventor
Rinke Carl
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Jakob Buehrer Ziegeleitechnisc
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • F27D99/0001Heating elements or systems
    • F27D99/0005Injecting liquid fuel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/24Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space by pressurisation of the fuel before a nozzle through which it is sprayed by a substantial pressure reduction into a space

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Ölfeuerung    für keramische Brennöfen    Es sind Ölfeuerungen für Grossraumöfen vornehm  lich für die Ziegelei- und Keramikindustrie bekannt,  bei denen eine längs, des Ofens liegende Brennstoff  leitung in bestimmten Zeitabständen Druckimpulse  erhält. Diese     Druckimpulse    drücken direkt oder in  direkt den Brennstoff durch die Düsen in den Ofen.  Der     Nachteil        dieser    Feuerungen besteht     hauptsächlich     darin, dass der     Einspritzdruck    durch die einzelnen  Düsen mit zunehmender Entfernung vom Kompres  sor geringer     @    wird. Dieser Druckverlust ist bedingt  durch die grosse Länge der Brennstoffleitung.

   Die       Einspritzfrequenz        liegt    bei diesen Feuerungen bei ca.  20 Impulsen/min. Eine     Frequenzerhöhung    ist wegen  der grossen Reibung in der langen     Brennstoffleitung     nicht möglich, wäre aber bei gleichzeitiger Vermin  derung der pro Hub durch die Düse in den Ofen ein  gespritzten     Brennstoffmenge    mit Rücksicht auf den  Brennprozess erwünscht.  



  Bei einer anderen bekannten     Ölfeuerung    steht die  Ölleitung unter konstantem Druck. Die durch die  Düsen     einzuspritzende        Ölmenge    wird durch ein Elek  troventil gesteuert. Da bei den kleinen einzuspritzen  den     Ölmengen    die Öffnungszeiten des Elektroventils  sehr kurz sind und zur     Steuerung    jeder einzelnen  Brennstelle     eine    Elektronenröhre     erforderlich    ist, ist  diese     Ölfeuerung    sehr     kompliziert    und     störanfällig     und die Regelung der aus der Düse austretenden Öl  menge ist ungenau und schwierig.

   Mit Rücksicht auf  die Form des einzuspritzenden Ölstrahles wäre es  sehr     erwünscht,    bei verschiedenen Ölen mit ver  schiedener Viskosität den Einspritzdruck     regulieren     zu können. Die beiden vorgenannten     Ölfeuerungen     gestatten dieses nicht, höchstens eine Druckregelung  sämtlicher Brennstellen gemeinsam, aber nicht eine  Druckregelung der einzelnen Düsen.  



  Die Erfindung bezweckt, eine sehr einfache Öl  feuerung schaffen zu können, welche diese Nachteile         vermeidet,    rein mechanisch arbeitet, nicht störanfäl  lig ist und keiner elektrischen Steuerungsorgane be  darf. Ein     wesentlicher        Vorteil    ist die Möglichkeit, mit  Rücksicht auf die Brennzone im Ofen, an jeder Düse  den Einspritzdruck verändern     und    den Erfordernis  sen anpassen zu können, wobei gleichzeitig die an  der     Brennstelle        einzuspritzende    Ölmenge genau do  siert werden kann.  



  Die     Erfindung    betrifft     eine        Ölfeuerung    für kera  mische     Brennöfen,    die dadurch     gekennzeichnet    ist,  dass     eine    oder mehrere Druckpumpen zur Versor  gung von Druckräumen mit Brennstoff vorgesehen  sind, und dass zur     Regulierung    der     Brennstoffmenge     an jeder Brennstelle ein Drehschieber vorgesehen ist,  der aus zwei     koaxialen        Teilen    besteht, die bei Be  trieb der Feuerung durch einen Motor relativ zuein  ander verdreht werden und Öffnungen     aufweisen,

      die  durch periodische     überdeckung    dem     Brennstoff    den  Durchtritt vom der     betreffenden    Brennstelle zuge  ordneten Druckraum zur     Einspritzdüse    freigeben,  und dass jeder Druckraum von einem     überlaufventil     zur     Regulierung    des     Einspritzdruckes    und zum Rück  lauf des Brennstoffes zur     Druckpumpe    bei geschlos  senem Durchtritt beherrscht ist.  



  Die Zeichnung     betrifft    zwei     Ausführungsformen     der Erfindung.         Fig.    1 ist ein Schnitt durch einen Brenner der  ersten Ausführungsform.  



       Fig.    2 ist ein Schnitt entlang der     Linie        II-II    der       Fig.    1.  



       Fig.    3 zeigt die Seitenansicht eines     Einzelteiles     in Richtung des     Pfeiles        III    der     Fig.    1.  



       Fig.    4 zeigt die     Schaltung    mehrerer Brenner der  zweiten     Ausführungsform    der Erfindung, und       Fig.    5 zeigt einen Teil eines Brenners dieser     Aus-          führungsform.         Der Brenner 1 ist auf der Ofenwand 2 angeord  net. An     seinem    Gehäuse 3 ist ein Motor 4     befestigt,     der eine     Schraubenpumpe    5 antreibt, die ihrerseits  über ein Schneckengetriebe 6 einen in einem     Druck-          raum    7 angeordneten Drehschieber antreibt.

   Dieser  Drehschieber besteht aus einer am Schneckenrad des  Schneckengetriebes 6 befestigten Hülse 9, die im Ge  häuse 3 axial     unverschiebbar    gelagert ist und aus  einem     Bolzen    10, der durch eine Stange 11 gegen  Drehung     gesichert    ist, aber axial verschoben werden  kann. Eine Schraube 12 mit einer Gegenmutter 13  dient zur Feststellung der axialen Lage der Stange  11 und infolgedessen des     Bolzens    10.  



  Der     Bolzen    10 weist eine Öffnung 15 von relativ       kleinem    Querschnitt auf     (Fig.    2), die über eine axiale       Bohrung    16 zu einer Einspritzdüse 17 führt.     Die     Hülse 9 weist eine     Regulieröffnung    18 grösseren  Querschnitts auf, deren Breite sich in axialer     Rich-          tung    verändert. In der     Fig.    3 ist eine     keilförmige    Re  gulieröffnung dargestellt.

   Aus dem     Druckraum    7  führt eine     Rücklaufleitung    20 über ein     überlaufventil     21 zum Einlauf 22 des Brennstoffes     in    die Pumpe 5  des Brenners zurück. Der     Druck    im     Druckraum    7  kann mit Hilfe einer auf das     Überlaufventil    21 wir  kenden Feder 23 durch Drehung einer Regulier  schraube 24, die in     ihrer    Lage durch eine Gegen  mutter 25 festgestellt wird, reguliert werden. Der  Brennstoff gelangt durch den Einlauf 22 in die  Schraubenpumpe 5, die ihn zum     Druckraum    7 führt.

    Der Durchgang zwischen dem     Druckraum    7 und der       Einspritzdüse    17 ist     frei,    wenn sich die Öffnungen  15, 18 überdecken und dann wird der Brennstoff in  den Ofen eingespritzt. Wenn sich die Öffnungen 15,  18 nicht überdecken, läuft der Brennstoff über das       Überlaufventil    21 und die     Rücklaufleitung    20 zum  Einlauf 22 zurück. Durch axiales Verschieben des  Bolzens 10 kann die     überdeckungszeit    der Öffnungen  15, 18 während einer Umdrehung verändert werden.

    Wenn der     Bolzen    10 in seiner oberen Stellung ist,  wird eine relativ grosse Menge Brennstoff einge  spritzt; diese Menge vermindert sich, wenn der Bol  zen nach unten bewegt wird. Da der Motor 4 sich       gleichmässig    dreht, ist keine komplizierte     Steuerung     notwendig.  



  Es sind selbstverständlich verschiedene Ausfüh  rungsvarianten möglich ; beispielsweise kann der  Bolzen (10) fest und die Büchse (9) axial verschieb  bar sein. Die Regulieröffnung (18) kann im Bolzen  angeordnet und die Öffnung (15) von relativ kleinem  Querschnitt in der Büchse angebracht sein. Ferner  kann statt     einer    Schraubenpumpe eine Zahnrad  pumpe verwendet werden.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    4 ist eine       Gruppe    von Brennstellen 31-39 vorgesehen, die  durch eine einzige Pumpe 43 über eine Ringleitung  44     gespiesen    werden. Die Ringleitung 44 besteht in  diesem     Fall    aus einer Ansaugleitung 45 von einem  Tank 46 zur Pumpe 43, aus einer Speiseleitung 48,  die von der Pumpe 43 zu einem     Druckregulierventil     49 führt, das den     Druck    in der Speiseleitung 48 be-    stimmt, und ferner aus einer     Rücklaufleitung    50 vom       Druckregulierventil    49 zum Tank 46.  



  Die Brenner 1 weisen bei dieser Ausführungsform  gegenüber der Ausführungsform nach     Fig.    1 insofern  eine Änderung auf, als die     Rücklaufleitung    20 nicht  mehr in direkter Verbindung mit dem Einlauf 22 des  Brennstoffes zu einer     Druckpumpe    eines Einzelbren  ners steht. Die einzelnen Brenner 31-39 werden  durch Zweigleitungen 51-53 aus der Speiseleitung 48       gespiesen,    und der überschüssige Brennstoff läuft von  den Brennern 31-39 über Zweigleitungen 55-57  über die     Rücklaufleitung    50 der Ringleitung 44 in  den Tank 46 und zur Pumpe 43 zurück.  



  Mit dieser Anordnung spart man eine Mehr  zahl Pumpen ein, und weil der Motor 4 jeder Brenn  stelle nur noch den Drehschieber anzutreiben hat,  können dessen Dimensionen kleiner gehalten werden.  Es ist aber trotzdem möglich, in jedem Brenner den  Druck und die     Brennstoffmenge    genau zu regu  lieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ölfeuerung für keramische Brennöfen, mit einer Mehrzahl von Brennstellen, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Druckpumpen (5 bzw. 43) zur Versorgung von Druckräumen (7) mit Brenn stoff vorgesehen sind, und dass zur Regulierung der Brennstoffmenge an jeder Brennstelle ein Drehschie ber vorgesehen ist, der aus zwei koaxialen Teilen (9, 10) besteht, die bei Betrieb der Feuerung durch einen Motor (4) relativ zueinander verdreht werden und Öffnungen (15, 18) aufweisen,
    die durch periodische Überdeckung dem Brennstoff den Durchtritt vom der betreffenden Brennstelle zugeordneten Druck raum (7) zur Einspritzdüse (17) freigeben, und dass jeder Druckraum (7) von einem überlaufventil (21) zur Regulierung des Einspritzdruckes und zum Rück lauf des Brennstoffes zur Druckpumpe (5 bzw. 43) bei geschlossenem Durchtritt beherrscht ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Ölfeuerung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass einer der koaxialen Teile (9, 10) des Drehschiebers eine Öffnung (15) aufweist, die kleiner ist als eine im anderen Teil vorhandene Re gulieröffnung (18), deren Breite sich in axialer Rich tung verändert, wobei Mittel (11) zur gegenseitigen axialen Verstellung der beiden koaxialen Teile (9, 10) vorhanden sind. 2. Ölfeuerung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Regulieröffnung (18) keil förmig ist.
    3. Ölfeuerung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass bei jeder Brennstelle eine Pumpe (5) zur Erzeugung des Brennstoffdruckes vorhanden ist. , 4. Ölfeuerung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass für eine Mehrzahl von Brenn stellen eine einzige Pumpe vorhanden ist.
CH355393D 1956-06-16 1957-06-17 Olfeuerung für keramische Brennöfen CH355393A (de)

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