CH355425A - Apparat zum Behandeln von Garnen oder bahnförmigen Textilmaterialien - Google Patents

Apparat zum Behandeln von Garnen oder bahnförmigen Textilmaterialien

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CH355425A
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Description


  Apparat     zum        Behandeln    von Garnen oder     bahnförmigen        Textilmaterialien       Das Färben dichtgeschlagener oder wegen ihrer  Feinheit     leichtverletzbarer    Gewebe verursacht erheb  liche Schwierigkeiten. Da die     Haspelkufe    gewöhnlich  für dieses Verfahren ausscheidet und auch der     Jigger     nur     begrenzt        einsetzbar    ist, hat man versucht, durch  spiralförmiges Aufhängen der Ware im Stern oder  durch Aufrollen auf Zylindern mit perforierter Wand,  durch die die Färbeflotte gepumpt wird, bessere  Ergebnisse zu erzielen.  



  Das letztere Verfahren hat man besonders dann  angewendet, wenn man bei Temperaturen über  100 C, also unter Druck, färben wollte.  



  Die Sternfärberei ist aber sehr unwirtschaftlich,  da die unterzubringende Meterzahl auch bei leichten  Geweben sehr klein ist. Beim Aufrollen der Gewebe  auf einen sogenannten  Baum  lassen sich ebenfalls  nur niedrige     Metragen    unterbringen, da bei den hier  üblichen geringen Durchmessern von 10-20 cm die  Schicht der auflaufenden Gewebebahn sehr bald so  dick wird, dass die     Färbeflotte    auch bei hohem Pum  pendruck nicht mehr genügend durch die Ware zir  kulieren kann. Auch ein langsames Umlaufen solcher   Bäume  um ihre Achse in der umgepumpten Färbe  flüssigkeit ändert diese Situation kaum.  



  Wegen dieser geringen     Zirkulationsmöglichkeit     lassen sich solche Apparate auch nicht zum     Vorreini-          gen    der Rohware verwenden. Sie lassen zwar gelöste  Substanzen, z. B. Farbstoffe, passieren, halten aber  die z. B. beim Waschen entstehenden     Ölemulsionen     und Pigmentdispersionen zwischen und in den Ge  webelagen weitgehend zurück. Ähnlich verhält es sich  mit zahlreichen Problemen der Nachbehandlung, z. B.       Appreturvorgängen.     



  Die Möglichkeit, sowohl einzelne wie auch auf  einander folgende Prozesse auf ein und derselben  Apparatur ohne Umpacken der Ware durchzuführen,  bedeutet also infolge     Arbeits-,    Zeit- und Energie-Er-         sparnis    oft einen entscheidenden wirtschaftlichen Vor  teil.  



  Die Erfindung     betrifft    einen Apparat zum Be  handeln von Garnen oder     bahnförmigen    Textilmate  rialien mit Flüssigkeiten, mit einer     rotierbaren    per  forierten Trommel mit waagrechter Achse zum Auf  wickeln des Behandlungsgutes und     einer    Vorrichtung  zum Zuführen der     Behandlungsflüssigkeit    in     das     Innere der Trommel.

   Der Apparat ist gekennzeichnet  durch eine Trommel von mindestens 40 cm Durch  messer, deren Mantel mit einer grossen     Zahl    von     öff-          nungen    zum Passieren der     Behandlungsflüssigkeit    ver  sehen ist und in     derem    Innern ein Rohr verläuft, das  mit einer grossen Zahl von Öffnungen zum Durch  lassen der Behandlungsflüssigkeit zur Innenseite des  Trommelmantels versehen ist, welcher Mantel zum  Aufwickeln des Behandlungsgutes dient.

   Der erfin  dungsgemässe Apparat kann     vorteilhaft    mit     einem     feststehenden,     geschlossenen,    mit aufklappbarem     Dek-          kel    versehenen     Hüllkörper    versehen sein, der den       rotierbaren    Hohlkörper derart einschliesst, dass sich  die Achse des Hohlkörpers etwa zentral durch ihn  hindurch erstreckt, wobei der     Achsendurchgang    ab  gedichtet ist.  



  An Hand der Figuren     I-IV    sind nachstehend  Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben.       Fig.    I stellt einen Schnitt durch einen Apparat  zum Behandeln von Garnen oder bahnförmigen Tex  tilmaterialien dar,         Fig.        1I    stellt einen Schnitt durch den Apparat der       Fig:    I dar, und zwar in der Richtung     II-11    der     Fig.    I.  



       Fig.        III    zeigt eine spezielle     Ausführungsform    der  Zuführung der     Behandlungsflüssigkeit    in den Apparat.       Fig.    IV stellt einen Schnitt durch die Vorrichtung  der     Fig.        III    dar, und zwar in Richtung     IV-IV    der       Fig.        11I.         In     Fig.    1 bedeutet     ABCD        (D    eine rotierende  Trommel, d. h. einen walzenartigen Hohlkörper, des  sen     Walzenwand    (12) bzw.

   deren Mantel aus     perfo-          riertem    Blech, Drahtgaze, Siebgewebe oder anderem  infolge einer grossen Zahl von Öffnungen flüssigkeits  durchlässigem Material besteht. Beide Seitenwände  (13) der Trommel sind geschlossen, ausser dem       Durchlass    einer Flüssigkeitsleitung (8). Der Hohlkör  per ist drehbar gelagert und .enthält in seiner Längs  achse ein perforiertes Rohr (2), das mit dem Hohl  körper (1) starr verbunden ist, aber auch so ange  ordnet sein könnte, dass es an der Rotation nicht teil  nimmt.  



  Durch das Rohr (2) wird die Behandlungsflüssig  keit, z. B. die     Farbstofflösung,    aus der Leitung (8)  zugeführt. Die Flüssigkeit wird in einem Vorrats  gefäss (7) angesetzt, in das sie über das Sammelgefäss  (4) und Pumpenaggregat (5) über eine Leitung (6)       gelangt.     



  Die Trommel (1)     bewegt    sich innerhalb eines  fest montierten     Hüllkörpers        EFGH   <I>(3),</I> durch den  die Achse der Trommel (1) unter Abdichtung zentral       hindurchgeführt    ist. Der     Hülikörper    (3) kann eben  falls einen runden Querschnitt haben oder auch von  anderer     Form    sein. Er dient als Schutzabdeckung  bzw. als Wärmeschutz und vor allem zum Auffangen  der durchgetretenen     Farbstofflösung.    Diese läuft an  den Wänden des     Hüllkörpers    (3) ab, wird über den  Sammler (4) und die Pumpe (5) bzw.

   Rohrleitung (6)  wieder in das Vorratsgefäss (7)     zurückgeführt,    worauf  sie über Leitung (8) aufs neue der Hohlachse (2) mit  ihren Perforationen zugeleitet wird. Auf diese Weise  kommt man mit einer sehr geringen Pumpenleistung  aus.  



  Der Radius des     Walzenkörpers    (1) Radius b in       Fig.l)    kann schwanken, muss jedoch mindestens  20 cm betragen. Je grösser er ist, desto höher werden  die Umlaufgeschwindigkeiten, die zentrifugal auf die  Färbeflotte wirksamen Kräfte und die     auflegbare          Metrage.     



  Der Radius     (a+b)    des     Hüllkörpers    3 richtet sich  nach den Aufgaben oder der gewünschten Leistung  des Apparates, da in dem ringförmigen Raum zwi  schen     Hüllkörper    3 und Trommel 1 die zu behan  delnde Ware zu liegen kommt.  



  Der     Hüllkörper    3 ist fest verschliessbar. Auf sei  nem Umfang befindet sich ein aufklappbarer     Dek-          kel    9 mit Griff 10 und Scharnier 11 (s.     Fig.11).    Er  dient zur Zuführung der Ware. Zentral durch den  feststehenden     Hüllkörper    3 hindurch verläuft die  abgedichtete Achse der Trommel 1, die durch den  Antrieb 9 in Bewegung gesetzt wird. Er dient auch  der Bremsung. Die Heizung der Färbeflotte oder des  Innenraumes der Apparatur kann auf verschiedene  Weise, z. B. im Vorratsgefäss, im Sammelgefäss       oder,'und    im Innenraum erfolgen.  



  Es ist klar, dass angesichts der sehr verschieden  artigen textilen     Artikel    und Behandlungsaufgaben die  in den Abbildungen skizzierte Einrichtung modifiziert  werden kann. So kann die Apparatur für verschiedene    Warenbreiten gebaut werden,     Heizungs-    und     Isolier-          vorrichtungen    können wechseln, die Antriebsvorrich  tungen können nach besonderen     Bedürfnissen    gere  gelt werden, insbesondere kann mit Hilfe von  Schwungrädern die Arbeitsleistung besser ausgenutzt  werden.  



  Es können ferner ein oder mehrere andersartige  Vorrats- bzw. Speichergefässe für den Ansatz bzw.  die laufende Zufuhr von Behandlungsflüssigkeiten  verwendet werden; die Zufuhr der     Behandlungstlüs-          sigkeit    in das Innere des Hohlkörpers kann zentral  durch das Rohr 2, oder mittels mehrerer, z. B.     2-4     Zweigrohre 14, die mit dem Hohlkörper 1     rotierbar     oder nicht     rotierbar    angeordnet sein können, erfol  gen, wobei infolge der raschen Rotation des Material  trägers 1 die Ware in jedem Fall gleichmässig durch  tränkt wird. Am zweckmässigsten verwendet man zur  Förderung der     Behandlungsflüssigkeit    ein Pumpen  system. Beim Spülen der Ware, z.

   B. nach dem Wa  schen oder Färben, erfolgt die Entfernung der     Spül-          flüssigkeit    in üblicher Weise durch einen Spund, der  in Bodennähe des Gefässes 3 angebracht ist. Man  kann auch einen Teil der an die unbewegte Wand des  Gefässes 3     abgeschleuderten    Flüssigkeit über eine       Auffangvorrichtung    direkt wieder dem Hohlkörper zu  führen. Bei Verwendung solcher Mengen Behand  lungsflotte, dass deren Spiegel über die Linie<I>CD</I> an  steigt, kann, da die Flüssigkeit dann von selbst in  den Hohlzylinder eintreten kann, der Einbau eines  Pumpensystems unterbleiben.

   Durch die Bewegung  der Ware auf dem Hohlzylinder I und der der Be  handlungsflüssigkeit findet laufend eine gründliche       Durchmischung    statt.  



       Sofern    die Warenbehandlung unter überatmo  sphärischem Druck oder und bei Temperaturen über  100 C stattfinden soll, müssen     selbstverständlich    die  dafür nötigen Material- und Konstruktionserforder  nisse erfüllt sein.  



  Der dargestellte Apparat unterscheidet sich in  Arbeitsweise und Leistung von den üblichen. Wenn  auch .eine scharfe Begrenzung der Dimensionen der  Apparatur und der Arbeitsmethodik nicht angebracht  ist, so sollen doch die     vielfältigsten        textilen    Erzeug  nisse verarbeitet werden können. Es kann z. B. das  Gewicht eines Quadratmeters einer Webware etwa 30  bis 1000 g betragen, wobei Dicke, Dichte, Durch  lässigkeit und Musterung grosse Abweichungen zeigen.  Es hat sich als notwendig erwiesen, für den Radius b  mindestens 20 cm zu wählen. Für grössere Leistungen  beträgt er bis zu 1 m und mehr. Bei einem Radius b  = 10 cm würden bei einer     Auflagedicke    von 10 cm  nur etwa 113 m Ware aufgelegt werden können, was  ungenügend ist, bei Radius b -= 100 cm dagegen  770 m.

    



  Die Vorteile des dargestellten Apparates sind  mannigfach. Da die Ware aufgerollt, also faltenfrei  festgelegt und nicht über     rauhende    oder schleifende  Objekte geführt wird, wie bei der Behandlung auf       Haspelkufen,    wird sie mechanisch aufs äusserste ge  schont. Faserverluste, Scheuerstellen und Knitter tre-           ten    nicht auf. Das Verhältnis Warengewicht : Be  handlungsflüssig kann ausserordentlich niedrig  gehalten werden.  



       Verarbeitet        man        z.        B.        eine     von 400     -,m    bei 140 cm Breite, die auf einem  Hohlkörper mit Radius b = 0,5m mit einer Auf  lagedicke von 0,1 m aufgerollt ist, so beträgt die Ge  samtlänge etwa 430 m bei 172 kg Gewicht.  



  Diese Warenmenge nimmt bei dem     spez.    Gewicht  der Wolle - 1,33 ein echtes Volumen von 0,129     m3     ein, während der Gesamt-Rauminhalt des gerollten  Materials 0,484     m3        beträgt.    Die     Differenz    von  0,355     m;,    steht also für die Flüssigkeitsaufnahme  innerhalb des Gewebes zur Verfügung. Damit würde  also die Ware dauernd bedeckt sein. Es bedarf also  nur eines geringen Überschusses an Flüssigkeit, um  diesen Sättigungsgrad auch bei rasch umlaufenden  Hohlkörpern zu erhalten.

   Aber selbst bei Unter  schreitung solcher Verhältniszahlen werden noch  gute Behandlungsergebnisse erzielt, da auch bei     inter-          mittierender    Flüssigkeitszufuhr oder nicht vollstän  diger Füllung durch die Zentrifugalkräfte ein gleich  mässiges Durchströmen des Materialblockes gesichert  ist.  



  Ein weiterer, besonders wertvoller Effekt ist bei  dem dargestellten Apparat in der intensiven und  gleichmässigen Berührung aller Fasern mit der Be  handlungsflüssigkeit gegeben. Infolge der hohen mög  lichen Umlaufgeschwindigkeiten, die bei den höheren       Radiuszahlen,    z. B. 0,5-0,6 m schon bei einer Um  drehung pro Sekunde 3,1-3,77 m pro Sekunde be  tragen, entstehen erhebliche Berührungsintensitäten,  die sich in einer raschen Einwirkung der     Behand-          lungsflüssigkei.t    äussern. Im beschriebenen System  addieren sich die Kräfte der bewegten Flüssigkeit und  der bewegten Ware.

   Es können daher die eingesetz  ten Chemikalien rascher und gründlicher     ausgenutzt     werden als bei bewegter Ware in stehender Flotte  oder bei ruhender Ware in umgepumpter Flüssigkeit.  Die Behandlungszeiten werden erheblich abgekürzt,  die Effekte     gleichmässiger,    die Kosten verringert.  



  Die     Oekonomie    kommt infolge gesteigerter Pro  duktionsmöglichkeiten und der     Vielseitigküit    der Ver  wendung besonders zur Geltung. Der dargestellte  Apparat kann eingesetzt werden zum Waschen,     Ent-          schlichten,    Abkochen, Bleichen, Färben mit ver  schiedenartigen     Farbstoffklassen,    Imprägnieren, Ap  pretieren, Fixieren, bei niedrigen und hohen Tempe  raturen, normalen oder     anormalen    Drucken,  wobei die     Behandlung    auch mit Wasser oder mit  organischen Lösungsmitteln     erfolgen    kann.

   Die Lö  sungsmittel können sowohl zum Extrahieren der Ge  webe wie auch zur Übertragung von     A.ppreturmitteln,     wie zur Erzielung eines Schrumpfeffektes, z. B. bei  synthetischen Fasern dienen. Es können auf diese  Weise Web- und Wirkwaren, auch Webketten, aus  allen in der Textil-Industrie gebräuchlichen Fasern,  also aus Wolle, Baumwolle, Leinen, Seide, Rayon,  synthetischen Fasern und deren Mischungen, in der  beschriebenen Weise behandelt werden. Folgende Bei-    spiele sollen einen Überblick über     Einsatzmöglichkei          ten        und    Wirkungen des dargestellten Apparates geben.

         Zahlenbeispiel     6 Stück eines reinwollenen, ungefärbten Kamm  garngewebes von je 60 m Länge, 300 g Gewicht pro  laufenden Meter bei 145 cm Breite werden im Roh  zustand, also zusammen mit den verwendeten Spinn  ölen, auf den drehbaren Hohlkörper 1 mit einem Ra  dius (b) von 0,5 m unter leichter Spannung ohne Fal  tenbildung aufgezogen. Die Ware     wiegt    demnach  108 kg.  



  Aus dem Vorratsgefäss wird zunächst eine Lösung  von 1     g/1    waschaktiver Substanz, z. B.     alkylbenzol-          sulfo.saures    Natrium in einer Menge von 200 1 dem  Inneren des Hohlkörpers bei etwa 50  C zugeführt und  bei einer Umlaufgeschwindigkeit von     etwa    9     m/Sek.,     d. h. etwa 3,0-3,5 Umdrehungen pro Sekunde, wäh  rend 5 Minuten gewaschen. Die Waschflüssigkeit wird  dabei umgepumpt.  



  Es folgt ein     Nachspülen    mit Frischwasser von       30--40 C,    das nach 5 Minuten durch Wasser von       Rar_mtemperatur    abgelöst wird. Die     Schmutz    enthal  tende Wasch- und     Spülflüssigkeit        wird    laufend abge  führt. Auch dieser Prozess ist in etwa 5     Minuten    durch  führbar.  



  Im Anschluss daran wird die Ware durch Zufuhr  von, 80-90  heissem Wasser     während    2-3 Minuten       gekrappt,    worauf sie fixiert und     farbfertig    ist.  



  Soll die Ware rohweiss (naturfarbig) bleiben, so  wird nach dem Ende des Spülprozesses kräftig     nach-          ,geschleudert,    so dass ein     Feuchtigkeitsgehalt    der Ware  von etwa     40-50"/a    erreicht wird.  



  Die Ware wird nun nass abgenommen und ge  trocknet.  



  Soll die Ware gefärbt werden, z. B. mit sauerzie  henden Farbstoffen, kann der     Färbeprozess    direkt im  Anschluss an den     Spülprozess    erfolgen.  



  Die     Farbstoff-Lösung,    die auch die nötigen Zu  sätze an Säure,     Glaubersalz    und     eVtl.        Egalisiermittel     in der in dieser Technik üblichen Weise erhält, wird  unter langsamem Aufwärmen bis zum Kochpunkt in  den Hohlkörper über die Verteilervorrichtung einge  bracht, infolge der raschen Umdrehung von Hohlkör  per und Ware durch das Textilgut     geschleudert    und  durch die Pumpe im Kreislauf     gehalten.    Das Aufzie  hen des Farbstoffs erfolgt sehr rasch und     gleichmässig.     



  Nach dem Färben wird die Ware unter Verwen  dung von Frischwasser, das kontinuierlich zu- und  nach dem Durchgang durch die Ware abgeführt     wird,     bei ebenfalls schnellem     Umlauf    bis zur völligen Rein  heit gespült. Es folgt der     Abschleud#erprozess,    der die  Ware auf etwa     40,-50    %     Wassergehält        bringt.     



  Die Ware ist nun zur Fertigappretur     bereit.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Apparat zum Behandeln von Garnen oder bahn- förmigen Textilmaterialien mit Flüssigkeiten, mit einer rotierbaren perforierten Trommel mit waag rechter Achse zum Aufwickeln des Behandlungsgutes und einer Vorrichtung zum Zuführen der Behand lungsflüssigkeit in das Innere der Trommel, gekenn zeichnet durch eine Trommel (1) von mindestens 40 cm Durchmesser, deren Mantel (12) mit einer grossen Zahl von Öffnungen zum Passieren der Be- handlungsflüssigkei't versehen ist und in derem Innern ein Rohr (2, 14) verläuft,
    das mit einer grossen Zahl von Öffnungen zum Durchlassen der Behandlungs flüssigkeit zur Innenseite des Trommelmantels verse hen ist, welcher Mantel zum Aufwickeln des Be handlungsgutes dient. UNTERANSPRÜCHE 1. Apparat nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine feststehende, geschlossene, mit aufklapp barem Deckel (9) versehene Hülle (3) für die koaxial in ihr angeordnete Trommel, deren Achse die Hülle durchsetzt, wobei der Achsendurchgang abgedichtet Ist. 2.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass beide Seitenwände (13) der Trom mel (1) geschlossen sind, bis auf einen Durchlass für die Flüssigkeitsleitung (8).
CH355425D 1956-11-07 1957-11-05 Apparat zum Behandeln von Garnen oder bahnförmigen Textilmaterialien CH355425A (de)

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