CH355463A - Einrichtung zur Zuführung der farbabstossenden Flüssigkeit zum Hauptzylinder einer lithographischen Druckmaschine - Google Patents

Einrichtung zur Zuführung der farbabstossenden Flüssigkeit zum Hauptzylinder einer lithographischen Druckmaschine

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CH355463A
CH355463A CH355463DA CH355463A CH 355463 A CH355463 A CH 355463A CH 355463D A CH355463D A CH 355463DA CH 355463 A CH355463 A CH 355463A
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R Fowlie Wallace
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Dick Co Ab
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F7/00Rotary lithographic machines
    • B41F7/20Details
    • B41F7/24Damping devices
    • B41F7/36Inking-rollers serving also to apply ink repellants

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description


  Einrichtung zur     Zuführung    der farbabstossenden Flüssigkeit zum     Hauptzylinder     einer     lithographischen    Druckmaschine    Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung  zur Zuführung der farbabstossenden Flüssigkeit zum  Hauptzylinder einer eine erste Walze aufweisenden  lithographischen Druckmaschine.

   Sie ist dadurch ge  kennzeichnet, dass eine zweite Walze kontinuierlich  von einer     Zuführwalze    mit     Abweiserflüssigkeit    ver  sorgt wird und dass zur Steuerung und Veränderung  der der zweiten Walze zugeführten Flüssigkeitsmenge  und der dem     Hauptzylinder    durch die erste     Walze          zugeführten    Flüssigkeitsmenge die zweite Walze dreh  bar um die eigene Achse und um eine seitlich davon  angeordnete Achse gelagert ist, um an die erste Walze  heran und von ihr     fortgeschwenkt    zu werden.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des       Erfindungsgegenstandes    dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 eine schematische Seitenansicht einer Off  set-Druckmaschine, die mit einer Einrichtung zur Zu  fuhr von farbabstossender Flüssigkeit zum Hauptzylin  der ausgerüstet ist.  



       Fig.    2 eine Teilseitenansicht in grösserem Massstab  mit einem     Handeinstellhebel    und einer damit verbun  denen Vorrichtung zum Einstellen der Menge der  farbabstossenden Flüssigkeit, die dem Hauptzylinder       zugeführt    wird, wobei es sich der Deutlichkeit halber  teilweise um eine     Schnittzeichnung    handelt,       Fig.    3 eine schaubildliche Teilansicht eines Teiles  der Druckmaschine,       Fig.4    eine Teilseitenansicht in grösserem Mass  stab des in     Fig.    3 dargestellten Teiles der Maschine.

         Fig.    5 eine ähnliche Ansicht wie     Fig.    4, wobei  jedoch einzelne Teile im Schnitt dargestellt sind und  die Einstellung der Einrichtung so     getroffen    ist, dass  ein Maximum an farbabstossender Flüssigkeit auf den  Hauptzylinder gelangt,       Fig.    6 eine ähnliche Ansicht wie     Fig.    5, wobei  jedoch die Einrichtung so eingestellt ist, dass der Auf-    trag der farbabstossenden Flüssigkeit unterbrochen ist  und       Fig.    7 ebenfalls eine ähnliche Ansicht wie     Fig.    5  und 6, wobei jedoch die Einrichtung so eingestellt ist,  dass eine Zwischenzufuhr von farbabstossender Flüs  sigkeit zu dem Hauptzylinder erfolgt.  



  In     Fig.    1 ist eine lithographische     Offset-Druck-          maschine    10 dargestellt, die mit einem Hauptzylinder  12, einem Offset- oder     Druckfilzzylinder    14 und  einem Druckzylinder 16 ausgerüstet ist. Derartige  Maschinen sind bekannt. Auf dem Hauptzylinder 12  kann eine lithographische     Platte    oder dergleichen be  festigt werden, auf der sich ein Druckfarbe aufneh  mendes Bild oder Muster befindet. Die bildfreien  Flächen des Hauptzylinders können Wasser oder eine  andere farbabstossende Flüssigkeit aufnehmen. Sind  die bildfreien Flächen mit der farbabstossenden Flüs  sigkeit überzogen, so nehmen sie keine Druckfarbe an.  



  Der     Offsetzylinder    14 wirkt mit dem     Hauptzylin-          der    12     zusammen    und nimmt ein     spiegelbildliches          Farbbild    von ihm auf.     Abzugsblätter    oder dergleichen  werden zwischen dem Offset- und dem Druckzylinder  14 und 16     zugeführt,    und zwar so,     daJ3        das        Farbbild     auf dem     Offsetzylinder    14 auf die     Abzugsblätter    über  tragen wird.  



  Druckfarbe wird in bekannter Weise mit     Hilfe     einer     Einfärbvorrichtung    18 auf die Druckplatte des       Hauptzylinders    12 aufgetragen. Bei diesem Ausfüh  rungsbeispiel     erfolgt    die     Druckfarbversorgung    aus  einer Farbquelle 20, die eine     Farbvorratswalze    .22       aufweist.    Eine hin- und     herschwenkende        Abstraich-          walze    24     überträgt    die Druckfarbe     intermittierend    auf  eine     übertragerwalze    26,

   die die Druckfarbe     an    eine  zweite     übertragerwalze    28 weitergibt. Eine     Verteiler-          walze    32 bringt die Druckfarbe von der     übertrager-          walze    28 auf eine zweite     übertragerwalze    30. Um die      Farbe     gleichmässig    zu     verteilen,    kann die     Verteiler-          walze    32 in bekannter Weise so eingerichtet werden,  dass sie in axialer Richtung hin und her geht.

   Die       Übertragerwalze    30 wirkt mit einer Zwischenwalze 34  zusammen, die wiederum mit zwei Formwalzen 36  und 38 zusammenwirkt. Man sieht, dass die Form  walzen 36 und 38 den Hauptzylinder 12 berühren  und die Druckfarbe auf die Druckplatte übertragen.  



  Bei der dargestellten Maschine     berührt    eine zu  sätzliche     Verteiler-    oder     übertragerwalze    40 die  Formwalze 36. Die     Verteilerwalze    40 kann zur Ver  teilung der Druckfarbe in axialer Richtung hin und  her bewegt werden; diese hin und her gehende Bewe  gung braucht aber nicht zu erfolgen. Ausserdem dient  die     Verteilerwalze    40 dazu, farbabstossende Flüssig  keit auf die Formwalze 36 und von dort auf die litho  graphische     Platte    des Hauptzylinders 12 zu übertra  gen.

   Die     Verteilerwalze    40 und die Formwalze 36  sind daher Bestandteile sowohl der     Farbauftragevor-          richtung    als auch der     Auftragvorrichtung    der Ma  schine für die farbabstossende Flüssigkeit. Die andere  Formwalze 38 und die Walze 34 spielen ebenfalls  eine Rolle bei der Verteilung und der Zufuhr des  farbabstossenden Mittels.  



  Das farbabstossende Mittel wird der Verteiler  walze 40 mit Hilfe einer Vorrichtung 42 zugeführt.  Die meisten Teile dieser Vorrichtung 42 befinden  sich auf einem     Hilfsrahmen    44, der abnehmbar auf  der     Druckmaschine    10 befestigt ist, so dass diese Vor  richtung zum     Farbabstossen.dmachen    leicht von der  Druckmaschine abgenommen werden kann. Bei dem  dargestellten Ausführungsbeispiel hat der Hilfsrahmen  44     gabelartige    Augen 46 und 48, die auf Schraub  bolzen oder dergleichen 50 und 52 befestigt werden.  Diese     Schraubbolzen    befinden sich in den Seitenteilen  oder -platten der Maschine 10.  



  Die die farbabweisende Wirkung erzeugende An  feuchtvorrichtung 42 weist einen     trogförmigen        Flüs-          sigkeitsfüllbehälter    56 auf, der bei diesem Ausfüh  rungsbeispiel durch einen Teil des Hilfsrahmens 44  gebildet wird     (Fig.    3). Eine     Zuführwalze    58 ist in  dem Füllbehälter 56 so     gelagert,    dass sie teilweise in  ein     Abweiserbad    60     (Fig.    5) eintaucht, das sich in  dem Füllbehälter befindet.

   Die     Abweiserflüssigkeit     wird aus einem Vorratsbehälter 62 dem Füllbehälter  56     zugeführt.    Auf diese Weise wird der     Abweiser-          spiegel    in dem Füllbehälter 56 annähernd konstant  gehalten.  



  Die     Zuführwalze    58 nimmt Wasser oder einen  anderen     Abweiser    aus dem Füllbehälter 56 und bringt  ihn auf die     übertragerwalze    64, die ständig an der       Zuführwalze    58 anliegt. Die     Zuführwalze    58     kann     aus jedem geeigneten     Material    bestehen, wie z. B.  Metall mit     aufgerauhter    Oberfläche. Ebenso kann je  des geeignete Material für die     Übertragerwalze    64  verwendet werden, wie z. B. natürlicher oder synthe  tischer Gummi oder andere weiche nachgiebige Ma  terialien.

   Die     Zuführwalze    58 kann durch ein geeig  netes, nicht dargestelltes Getriebe oder dergleichen  ständig angetrieben werden, und zwar mit der Um-         fangsgeschwindigkeit    des     Matrizenzylinders    12 und  der verschiedenen Farbwalzen. Die     übertragerwalze     64 kann durch Reibung von der     Zuführwalze    58 an  getrieben werden.  



  Bei der dargestellten Maschine ist die Übertrager  walze 64 drehbar um ihre eigene Achse     gelagert    und  so, dass sie um die Achse der     Zuführwalze    58 schwen  ken kann. Man kann feststellen, dass die     übertrager-          walze    64 in und ausser Eingriff mit der Verteiler  walze 40 geschwenkt werden kann. Wenn die über  tragerwalze 64 an der     Verteilerwalze    40 anliegt, so  wird     Abweiserflüssigkeit    auf sie übertragen und von       dort    auf den Hauptzylinder 12.  



  Man kann ferner feststellen, dass die dargestellte       Übertragerwalze    64 drehbar auf einer Welle 66 ge  lagert ist, die in einem     Schwenkrahmenpaar    oder       Schlitten    68 sitzt. Damit sich die     übertragerwalze    64  der Walze 58 nähern und sich von ihr wieder entfer  nen kann, ist jeder Schlitten 68 mit einem Längs  schlitz 68a versehen. In den Schlitzen 68a gleitet je  ein Lager 69, in dem sich ein Ende der Welle der  Walze 66 befindet. Auf den Schlitten 68 befinden  sich Federn 70, um die     Übertragerwalze    64 gegen die       Zuführwalze    58 zu drücken.

   Das     Widerlager    der Fe  der 70 wird durch von Hand einstellbare Schrauben  72 gebildet, die zur Veränderung des     Anpressdruckes     der Walzen 58 und 64 gedreht werden können. Diese  Druckänderung bestimmt die     Abweisermenge,    die  dem Hauptzylinder 12     zugeführt    wird.  



  Aus den Zeichnungen ist ferner zu ersehen, dass  die     Zuführwalze    58 mit Zapfen 74     (Fig.    7) versehen  ist, mit denen sie drehbar um die eigene Achse gela  gert ist. Ausserdem sind die Schlitten 68 koaxial zu  den Zapfen 74 drehbar gelagert, um eine Schwing  bewegurig um die Achse der     Zufühiwalze    zu ermög  lichen.  



  Die Walze 64 und die Schlitten 68 sind in ver  schiedener Weise drehbar angeordnet, um die Inter  valle zu verändern, in denen die Walze 64 an der Ver  teilerwalze 40 anliegt. Bei dem dargestellten Beispiel  wird die     übertragerwalze    64 durch Federn 76 (vgl.       Fig.    4) gegen die     Verteilerwalze    40 gedrückt, die auf  die Schlitten 68 wirken. Schwinghebel 78, die mit       Nockenscheiben    86 zusammenwirken, dienen dazu,  die     1.lbertragerwalze    64 von der Verteilerwalze 40 zu  entfernen, entgegen der     Andrückwirkung    der Federn  76.

   Zwischen den Hebeln 78 und den Schlitten 68  sind Verbindungen im Spiel vorgesehen, so dass der Be  wegungsbereich der Schwinghebel über den der Schlit  ten hinausgehen kann. Genauer gesagt, jeder Schwinghebel 78 hat einen oberen Arm 80 mit einer Rolle 82,  die mit einem Hebel 84 an dein zugeordneten Schlit  ten 68 zusammenwirkt.  



  Die Schwingbewegung wird den Schwinghebeln 78  durch     Nockenscheiben    86 erteilt, die sich um Wellen  88 drehen. Ein geeignetes Getriebe wird zum Antrieb  der     Nockenscheiben    86 verwendet, deren Umlauf  geschwindigkeit vorzugsweise etwas von der des       Hauptzylinders    12 abweicht und nicht ein Vielfaches  oder ganzes Vielfaches davon beträgt. Infolgedessen      weicht der Zyklus der     Nockenscheiben    86 etwas von  dem des     Hauptzylinders    ab, so dass     Abweiserflüssig-          keit    dem     Hauptzylinder    mit erhöhter Gleichmässigkeit       zugeführt    wird.

   Genauer gesagt, alle dargestellten       Nockenscheiben    86 sind mit einem Zahnrad 90       (Fig.4)    versehen, das mit einem     etwas    kleineren  Zahnrad 92 kämmt, welches an dem Hauptzylinder  12 befestigt ist. Infolge dieser Antriebsweise für die       Nockenscheiben    86 vergeht eine ganze Anzahl von  Umdrehungen des Hauptzylinders 12, bevor sich das  gleiche Verhältnis     zwischen    dem     Hauptzylinder    12  und dem     Abweisersystem    wiederholt.  



  Eine Rolle 94 befindet sich an dem unteren     Arm     96 der Schwinghebel 78, die die     Nockenscheiben    86  berührt. Zum Andrücken des Schwinghebels 78 ist  eine Feder 98 vorgesehen     (Fig.    4), so dass die Rolle  oder der Reiter 94 an der ihr zugeordneten     Nocke    86       anliegt.     



  Die Schwinghebel 78 sind drehbar an einem Zap  fen 100 gelagert. Diese Zapfen können seitlich ver  schoben werden, so dass die Walze 64 verschieden hin  und her     verschwenkt    werden kann. Bei dem dar  gestellten Beispiel sitzen die Zapfen 100     exzentrisch     auf einer drehbar gelagerten Welle 102. Eine Dre  hung dieser Welle 102 versetzt die Achse der Zapfen  100, so dass der Weg der Rollen 82 verändert wird.  



  Die Einstellung der Zapfenwelle 102 kann durch       Verschwenken    eines von Hand zu bedienenden Stell  hebels 104 um seinen Lagerzapfen 106 erfolgen. Hier  weist der Hebel 104 ein Zahnsegment 108 auf, das  mit einem auf der Zapfenwelle 102 befestigten Zahn  rad 110 kämmt. Der Schwenkbereich des Stellhebels  104 wird durch einen Stift 112 begrenzt, der einen  bogenförmigen, in dem Stellhebel angeordneten  Schlitz 114     durchragt.     



  Eine Drehung der     Exzenterzapfen    100 bewegt die  Rollen 82 zu den Hebeln 84 auf den     Schlitten    68  oder entfernt sie davon. Wenn die     Exzenterzapfen     100 so eingestellt sind, dass die Rollen 82 am wei  testen von dem Schlitten 68 entfernt sind     (Fig.    5), so  berühren die Rollen 82 auf den Schwinghebeln die  Schlitten 68 während der gesamten Schwingbewegung  der Schwinghebel 78 nicht. Infolgedessen bleibt die       Übertragerwalze    64 ständig an der     Verteilerwalze    40.  Unter diesen Umständen wird dem Hauptzylinder 12  die grösste     Abweisermenge        zugeführt.     



  In     Fig.    6 sind die     Exzenterzapfen    100 um 180   gedreht worden, so dass die Schwinghebel 78 soweit  wie möglich an die Schlitten 68 bewegt worden sind.  Unter diesen Verhältnissen folgen die Schlitten 68  den Schwinghebeln 78 während ihrer gesamten  Schwenkbewegung und die     übertragerwalze    64 bleibt  immer von der     Verteilerwalze    40 abstehend. Mit an  deren     Worten,    es kommt keine Berührung zwischen  der     übertragerwalze    64 und der Verteilerwalze 40  zustande.     Infogedessen    gelangt kein     Abweiser    auf die       Verteilerwalze    40.  



  Man sieht, dass die     Exzenterzapfen   <B>100</B> auf jede  Zwischenstellung zwischen den in     Fig.    5 und 6 dar  gestellten Endstellungen eingestellt werden können.         Fig.7    stellt eine Zwischenstellung dar, in der die       Übertragerwalze    64 die Verteilerwalze 40 vorüber  gehend für einen Teil eines jeden     Umlaufes    der     Nok-          ken    86 berührt.  



  Durch Einstellung des Stellhebels 104 kann die  Berührungszeit     zwischen    den     Walzen    64 und 40 nach  Wunsch verändert werden. Auf diese Weise kann die       Abweiserlänge,    die dem Hauptzylinder     zugeführt     wird, genau gesteuert werden.  



  Es ist Vorsorge getroffen, dass die     übertrager-          walze    64 von der     Verteilerwalze    40     entfernt    werden  kann, ohne dass die Einstellung des Stellhebels 104  beeinträchtigt wird. Wenn die Maschine ausser Betrieb  ist, dann ist es nämlich erwünscht, dass sich die Wal  zen 64 und 40 nicht berühren. Hier kann die     Walze     64 zurückgezogen werden, indem ein Handhebel 116  in die in     Fig.    4 dargestellte Stellung gebracht wird.

    Man sieht, dass der Handhebel<B>116</B> auf einer Welle  <B>118</B> sitzt, auf der sich ein Paar Nocken 120 befin  den, die mit Rollen 122 oder dergleichen auf dem  Schlitten 68     zusammenwirken.    Wird der     Handhebel     116 mit dem Uhrzeiger in die in     Fig.    4 dargestellte  Stellung gedreht, so schwingt der obere     Teil    jeder       Nocke    120 in dem zugeordneten Schlitten 68 mit dem  Uhrzeiger, so dass die Walze 64 von der Verteiler  walze 40 entfernt wird.

   Eine Bewegung des Hand  hebels 116 in entgegengesetzter Richtung in die in       Fig.    7 dargestellte Stellung bringt den unteren Teil  der     Nocke    120 an die zugeordneten Rollen 122 und       ermöglicht    dadurch den Federn 76, die     Walze    64 an  die Verteilerwalze 40 zu drücken. Anschläge 124 und  126 sind an den entgegengesetzten Enden der Nocken  120 vorgesehen, um den Bewegungsbereich des Hand  hebels 116 zu begrenzen.  



  Wird die     Walze    64 von der Verteilerwalze 40 ent  fernt, durch Betätigung des Handhebels 116, so wird  die     Walze    64 ausserdem von der     Zuführwalze    58 ge  trennt. Dies bewirken     Nockenarme    130, die auf Zap  fen 132     gelagert    sind, die     wiederum    auf den Schlitten  68 sitzen.  



  Beim Betrieb versorgt die Flasche 62 den Füll  trog 56 mit dem     Abweisermittel    und hält den     Abwei-          serspiegel    darin konstant. Der     Abweiser    wird durch  die umlaufende     Zuführwalze    58 aufgenommen und  auf die Walze 64 übertragen. Durch den Druck, mit  dem die beiden     Walzen    64 und 58     aneinandergedrückt     werden, breitet sich der     Abweiser    auf der Oberfläche  der     Walze    64 zu einem dünnen     Film    aus.  



  Die Nocken 86 bewegen ständig die Schwinghebel  78. Wenn die     Exzenterzapfen    100 für die Schwing  hebel auf die in     Fig.    7 dargestellte Stellung eingestellt  sind, so liegen die Rollen 82 der Schwinghebel 78 an  den Ansätzen 84 der Schlitten 68 für einen Teil des  Umlaufes der Nocken 86 an.

   Auf diese Weise     ent-          feinen    die Schwinghebel 78 die     Walze    64 von der       Walze    40 für einen Teil des Umlaufes.     Abweiser    wird  auf die     Walze    40     übertragen,    wenn sich die     Walzen     40 und 64 berühren, aber     nicht,    wenn sie voneinander  getrennt sind. Infolgedessen hängt die     Abweisermenge,     die auf die     Walze    40 aufgetragen wird, davon ab, wie      lange sich die Walze 40 und 64 während eines Um  laufes berühren.  



  Die Schwingbewegung der Walze 64 kann durch  Einstellen des Stellhebels 104 verändert werden, wo  durch die Welle 102 und die     Exzenterzapfen    100 ge  dreht werden. Bei Drehung der     Exzenterzapfen    nä  hern sich die Bewegungsbahnen der Schwinghebel 78  den     Schlitten    68 oder entfernen sich davon.

       Eine    An  näherung der Hebel an die Schlitten 68 vergrössert  den Teil des Umlaufes, währenddem sich die     Walze     64 von der     Walze    40     entfernt,    und     vermindert    dadurch  die der Walze 40     zugeführte        Abweisermenge.    Um  gekehrt vermehrt ein Entfernen der Schwinghebel 78  von dem     Schlitten    68 die der Walze 40 zugeführte Ab  weisermenge.

   In einer in     Fig.    6 dargestellten     Endstel-          lung    der     Exzenterzapfen   <B>100</B> wird die Walze 64 wäh  rend der ganzen Umdrehung der     Nocke    86 von der  Walze 40 entfernt, so dass sich beide Walzen über  haupt nicht mehr berühren.     Fig.    5 stellt die andere  Endstellung dar, in der die Schwinghebel 78 die       Schlitten    68 überhaupt nicht     berühren,    so dass die  Walze 64 ständig an der     Walze    40 anliegt.  



  Wenn die Maschine abgestellt werden oder kein  Abweisen     an    den     Matrizenzylinder    gelangen soll, so  kann die     übertragerwalze    64 durch Bewegung des  Handhebels<B>116</B> in die in     Fig.    4 dargestellte Stellung  von der     Verteilerwalze    40 zurückgeschwenkt werden.  Dies kann ohne     Beeinträchtigung    der Stellung des  Stellhebels 104 erfolgen. Befindet sich der Handhebel  <B>116</B> in dieser Stellung, so schwenken die Nocken 120  die Schlitten 68 von. der     Verteilerwalze    40 fort und  über den Bewegungsbereich der Schwinghebel 78 hin  aus.

   Die Bewegung der     Schlitten    68 veranlasst die       Arme    130, die     Walze    64 von der     Walze    58 zu ent  fernen. Auf diese     Weise    wirkt der Handhebel 116 als       Abschalthebel,    der die Walzen 40, 64 und 58 vonein  ander trennt, wenn die Maschine über Nacht oder  längere Zeit abgeschaltet wird. Stellt man den Hand  hebel 116 in die in     Fig.    7 dargestellte Stellung zurück,  so     kehrt    das     Abweisersystem    in die Betriebsstellung  zurück.  



  Man sieht, dass das     Abweisersystem    eine gute Kon  trolle über die dem Hauptzylinder     zugeführte        Abwei-          sermenge    ergibt. Darüber hinaus kann die     Abweiser-          menge    über einen äusserst weiten Bereich eingestellt  werden. Das     Abweisersystem    kann unabhängig von  der normalen Einstellvorrichtung ausgeschaltet wer  den, so dass es sofort wieder und     genrau    in die Be  triebseinstellung eingeschaltet werden kann.  



  Verschiedene Abwandlungen, abgeänderte Aus  führungen und Äquivalente können angewendet wer  den, ohne von dem Erfindungsgedanken und dem Be  reich der     Erfindung    abzuweichen, von der die Be  schreibung und Ansprüche ein Beispiel geben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Zuführung der farbabstossenden Flüssigkeit zum Hauptzylinder einer eine erste Walze aufweisenden lithographischen Druckmaschine, da durch gekennzeichnet, dass eine zweite Walze (64) kontinuierlich von einer Zuführwalze (58) mit Abwei- serflüssigkeit versorgt wird, und dass zur Steuerung und Veränderung der der zweiten Walze (64) zu geführten Flüssigkeitsmenge und der dem Hauptzylin- der (12) durch die erste Walze (40) zugeführten Flüs sigkeitsmenge die zweite Walze (64) drehbar um die eigene Achse (66) und um eine seitlich davon an geordnete Achse (74)
    gelagert ist, um an die erste Walze (40) heran und von ihr fortgeschwenkt zu werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspnich, gekennzeich net durch bei laufender Maschine einstellbare Einrich tungen zur Unterbrechung der Abweiserflüssigkeits- zufuhr von der ersten Walze (40) zum Hauptzylinder (12), die einen an einer Achse (100) drehbar gelager ten Hebel (78) und Einrichtungen (86) aufweisen, um den Hebel periodisch um seine Drehachse zu ver- schwenken, damit der zweiten Walze (64) eine Schwingbewegung erteilt wird. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel drehachse (l02) seitlich verschiebbar ist, um die Zeit der gegenseitigen Berührung beider Walzen (40 und 64) von Null bis unendlich zu verstellen. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die zweite Walze (64) drehbar in einem schwenkbaren Schlitten (68) gelagert ist, die Achse (74) der Zuführwalze (58) mit der Schwenk achse des Schlittens zusammenfällt, und dass die zweite Walze (64) durch Reibung von der Zuführ- walze (58)
    angetrieben und gegen die Zuführwalze gedrückt wird. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass nachgiebige Mittel (76) den Schlitten (68) mit der zweiten Walze (64) gegen die erste Walze (40) drücken, und dass der Hebel (78) den Schlitten (68) und die zweite Walze gegen die Wirkung der nachgiebigen Mittel (76) bewegen kann. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtungen zur periodi schen Bewegung des Hebels (78) einen drehbaren Nocken (86), eine Nockenfolgerolle (94) an dem He bel (78) und auf den Hebel wirkende Mittel (98) auf weist, damit die Rolle (94) ständig an den Nocken (86) anliegt. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, gekenn zeichnet durch den Nocken (86) mit einer von der Geschwindigkeit des Hauptzylinders (12) abweichen den, aber nicht um ein Vielfaches oder ganzzahlig Vielfaches abweichenden Geschwindigkeit antreibende Mittel (92), eine verstellbare Lagerung mit einer mit einem Drehzapfen (100) versehenen Welle (102) für den Hebel (78), eine zum Drehzapfen (l00) exzen trische Lagerung und Einrichtungen (104, 108, 110) zur Verdrehung der Welle (102) um die Achse der exzentrischen Lagerung, um die Hebelwelle (l02) zu versetzen. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass sie Schalteinrichtungen (116, 120) aufweist, um die zweite Walze (64) von der ersten (40) fortzubewegen und zu halten. B. Einrichtung nach den Unteransprüchen 3-7, gekennzeichnet durch einen von Hand zu bedienen den, mit dem Schlitten (68) zusammenwirkenden Nok- ken (120), der den Schlitten (68) mit der zweiten Walze (64) von der ersten (40) fortschwenken kann, einen an dem Schlitten angebrachten, beweglichen, die zweite Walze (64) von der Zuführwalze (58) fort bewegenden Ansatz (124),
    und durch einen mit dem Ansatz bei Fortbewegung des Schlittens (68) von der ersten Walze (60) durch den Nocken zusammenwir kenden Anschlag zur Bewegung des Ansatzes zur Trennung der zweiten Walze (68) von der Zuführ- walze (58).
CH355463D 1956-04-26 1957-04-12 Einrichtung zur Zuführung der farbabstossenden Flüssigkeit zum Hauptzylinder einer lithographischen Druckmaschine CH355463A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4602800A (en) * 1983-04-28 1986-07-29 Haglinge Industri Ab Tractor

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