CH355522A - Elektrolumineszierendes Element - Google Patents

Elektrolumineszierendes Element

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CH355522A
CH355522A CH355522DA CH355522A CH 355522 A CH355522 A CH 355522A CH 355522D A CH355522D A CH 355522DA CH 355522 A CH355522 A CH 355522A
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CH
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electroluminescent element
electroluminescent
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Inventor
Anne Klasens Hendrik
Maria Joormann Hendrik Jacobus
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Philips Nv
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B33/00Electroluminescent light sources
    • H05B33/12Light sources with substantially two-dimensional [2D] radiating surfaces
    • H05B33/20Light sources with substantially two-dimensional [2D] radiating surfaces characterised by the chemical or physical composition or the arrangement of the material in which the electroluminescent material is embedded
    • HELECTRICITY
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    • H05B33/22Light sources with substantially two-dimensional [2D] radiating surfaces characterised by the chemical or physical composition or the arrangement of auxiliary dielectric or reflective layers

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  • Luminescent Compositions (AREA)
  • Electroluminescent Light Sources (AREA)

Description


      Elektroluntineszierendes    Element    Elektroleuchtende, d. h. elektrolumineszierende,  Elemente bestehen meist aus einer eine Elektrode  bildenden oder eine Elektrode tragenden Grund  schicht, einer Schicht eines in ein geeignetes Binde  mittel aufgenommenen elektrolumineszierenden  Stoffes und einer auf dieser Schicht angebrachten  Elektrode, wobei meist eine der Elektroden für die  von der elektrolumineszierenden Schicht emittierte  Strahlung durchlässig ist. Ein besonders einfacher  Aufbau eines solchen Elementes besteht aus einem  Glasträger, dessen eine Oberfläche mit Hilfe von  Zinnoxyd leitend gemacht ist, einer Schicht eines  in ein Kunstharz, z.

   B. polymerisiertes     Harnstoff-          Formaldehyd,        aufgenommenen    elektroleuchtenden  Stoffes und einer auf dieser Schicht angebrachten  Elektrode, z. B. aus Aluminium oder Silber. Die in  der elektroleuchtenden Schicht erzeugte Strahlung  kann die leitend gemachte     Glasoberfläche    passieren  und durch das Glas hindurch ausstrahlen.  



  Zur Anwendung in solchen Elementen wurden  insbesondere die Sulfide von Zink und     Cadmium,     gegebenenfalls mit z. B. Kupfer, Silber, Gold oder  Mangan aktiviert, vorgeschlagen. Auch wurde die  Verwendung von     Seleniden    statt Sulfiden vorgeschla  gen. Obzwar mit diesen Stoffen besonders gute Er  gebnisse erzielbar sind, ist das damit erreichbare  Farbgamma, falls gleichzeitig eine grosse Helligkeit  gewünscht wird, verhältnismässig beschränkt. Insbe  sondere fehlen diejenigen Stoffe, welche im     Langwel-          lenteil    des Spektrums     intensiv        elektroleuchten.     



  Ein elektrolumineszierendes Element nach der  Erfindung besteht aus-einer zwischen zwei Elektroden  angebrachten leuchtenden Schicht und weist das  Kennzeichen auf, dass diese Schicht aus einem Ge  misch eines elektrolumineszierenden Stoffes, einem  Kunstharz und einem Leuchtstoff besteht, der durch    die Strahlung des elektrolumineszierenden Stoffes er  regt werden kann und dadurch Licht emittiert.  



  Der Leuchtstoff kann ein Pigment oder ein in  Kunstharz gelöster Farbstoff sein.  



  Der Erfindung liegt die Tatsache zugrunde, dass  es viele Leuchtstoffe, insbesondere organische Stoffe,  gibt, die     Ultraviolettstrahlen    oder Licht mit hoher  Ausbeute in     längerwelliges    Licht umsetzen können.  Da es eine grössere Zahl dieser Stoffe gibt, wird das  mit elektroleuchtenden Elementen nach der Erfin  dung erreichbare Farbengamma beträchtlich ausge  dehnt. Dabei ist es     möglich,    Farben zu erzeugen, die  durch Zusammenfügung der vom elektroleuchtenden  Stoff ausgestrahlten Lichtfarbe und der vom     Leucht-          stoff    emittierten Lichtfarbe entstehen.

   Sendet der  elektroleuchtende Stoff nur     Ultraviolettstrahlen    aus  oder wird die Strahlung des elektroleuchtenden Stof  fes völlig umgesetzt, so ist die Farbe des vom Element  ausgestrahlten Lichtes naturgemäss gleich der von  Leuchtstoff     emittierten    Lichtfarbe.  



  Die Kunstharze, in welche die elektroleuchtenden  und leuchtenden Stoffe aufgenommen sind, sind von  der für elektroleuchtende Elemente üblichen Art.  Zu diesem Zweck kann z. B. ein polymerisiertes       Harnstoff-Formaldehyd    gewählt werden.  



  Zur Erhöhung der Durchschlagfestigkeit und/oder  zur Erhöhung des nach     einer    Seite ausgestrahlten  Lichtes durch     Reflektion    kann     eine    zusätzliche  Schicht angebracht werden, die vorzugsweise aus       Titandioxyd    besteht.

   Dieses     Titandioxyd    hat  eine hohe     Dielektrizitätskonstante    und ein ho  hes     Reflektionsvermögen.    Eine aus     Titandioxyd          beastehende    Schicht an derjenigen Seite, an der  das Element kein Licht auszustrahlen braucht,  reflektiert die nach dieser Seite emittierte Strahlung,  so dass die reflektierte Strahlung sich der nach der      anderen Seite ausgesandten direkten Strahlung hinzu  fügt. Das     Titandioxyd    wird vorzugsweise in der     Rutil-          modifikation    verwendet, da dieses bessere     etektri-          sche    Eigenschaften besitzt.

   Zur Bildung der Schicht  wird als Bindemittel vorzugsweise derselbe Kunst  harz verwendet, mit dem auch der elektroleuchtende  und der Leuchtstoff gebunden werden. Ist der     Leucht-          stoff    ein Farbstoff, der sich im Kunstharz lösen kann,  so ist es erwünscht, auch den Kunstharz für die       Titandioxydsehicht    vorher mit dem leuchtenden Farb  stoff zu mischen, da sonst ein Teil des Farbstoffes  der leuchtenden Schicht in den Kunstharz der Titan  dioxydschicht diffundiert. Wird die Konzentration  des Farbstoffes in der     Titandioxyd-Kunstharzsehicht     gleich der Konzentration des Farbstoffes in der  Leuchtschicht gewählt, so ist diese Diffusion natur  gemäss unmöglich.  



  Zur Verdeutlichung folgen im nachstehenden  einige Ausführungsbeispiele des elektroleuchtenden  Elementes nach der Erfindung.  



  Bei sämtlichen Beispielen besitzt das Element eine       Glasgrundschicht,    die auf einer Seite z. B. mit Zinn  oxyd leitend gemacht und auf der die Leuchtschicht  angebracht ist. Das Element ist auf der vom Glas  träger abgekehrten Seite mit einer Metallschicht, z. B.  Aluminium oder Silber, bedeckt. Eine solche Schicht  kann z. B. durch Spritzen oder Aufdampfen aufge  bracht oder, insbesondere bei Silber, einfach als  Farbe aufgestrichen werden.  



  <I>Beispiel l</I>  Als elektroleuchtender Stoff wird blauleuchtendes,  mit Kupfer aktiviertes Zinksulfid verwendet. 35 g  dieses     Zinksulfides    wird mit 29 g einer Lösung einer       65        %        igen        Harnstoff-Formaldehydlösung        in        Butanol     gemischt. Darauf wird 8 g einer     2,5o/oigen        Fluores-          ceinlösung    in einem Gemisch von gleichen Teilen  Glykol und Ethanol zugesetzt.

   Eine Schicht der er  zielten Suspension wird auf die leitende Seite des  Glasträgers     aufgzspritzt,    in     der-Weise,    dass die Stärke  nach Trocknung etwa 40     Mikron    beträgt. Die Glas  platte mit der aufgebrachten Schicht wird dann 1  Stunde lang bei etwa 1550 C an Luft erhitzt. Darauf  wird auf die dann polymerisierte Schicht eine dünne  Aluminiumschicht aufgedampft. Das erzielte Element  strahlt     nahezu    weisses Licht aus.

      <I>Beispiel</I>     I1     Als elektroleuchtender Stoff wird     grün-elektro-          leuchtendes,    mit Kupfer und Aluminium aktiviertes  Zinksulfid verwandet. 35 g dieses Zinksulfids wird       mit        29        g        einer        65%igen        Lösung        von        Harnstoff-          Formaldehyd    in     Butanol    gemischt.

   Dieser     Suspen-          sion        wird    6     g        einer    5     %igen        Lösung        von        Rhodamin        B     in gleichen Teilen Glykol und Ethanol zugesetzt.  Eine Schicht der erzielten Suspension wird auf die  leitende Seite des Glasträgers aufgespritzt, in der  Weise, dass die Stärke nach Trocknung etwa 90       Mikron    beträgt. Die Glasplatte     mit    der aufgebrach-         ten    Schicht wird darauf eine halbe Stunde lang bei  einer Temperatur von etwa 155  C an Luft erhitzt.  



  Weiterhin wird eine Suspension hergestellt durch  Mischung von     3.5    g     Titandioxyd    mit der     Rutilmodi-          fikation,    6     g        einer        5%igen        Rhodamin-B-Lösung        in     gleichen Teilen Glykol und Ethanol und 29 g einer       65%igen        Lösung        von        Harnstoff-Formaldehyd        in          Butanol.     



  Eine Schicht dieser     Titandioxydsuspension    wird  auf die bereits     gEIiärtete    Leuchtschicht aufgespritzt,  in der Weise, dass die Stärke nach Trocknung etwa  30     Mikron        beträgt.    Darauf wird die Glasplatte mit  den aufgebrachten Schichten aufs neue etwa 1 Stunde  lang bei einer Temperatur von etwa 155  C an Luft  erhitzt. Darauf wird auf die vom Glasträger abge  kehrte Seite eine     Silberschicht    aufgedampft. Das so  dann erzielte Element ist     rot-elektroleuchtend.     



  <I>Beispiel 111</I>  Als elektroleuchtender Stoff wird blauleuchten  des, mit Kupfer aktiviertes Zinksulfid verwendet. 40 g       dieses        Zinksulfids        wird        mit        60        g        einer        65        %        igen     Lösung von     Harnstoff-Formaldehyd    in     Butanoi    und  mit 30 g eines rotleuchtenden, mit Mangan aktivier  ten     Magnesiumarsenats    gemischt.

   Eine Schicht dieser  Suspension wird auf die leitende Oberfläche des  Glasträgers aufgespritzt, in der Weise, dass die Stärke  nach Trocknung 100     Mikron    beträgt. Der Glasträger  mit der aufgebrachten Schicht wird darauf etwa 1  Stunde lang bei einer Temperatur von etwa     155     C  an Luft erhitzt. Nach Abkühlung wird auf die leuch  tende Schicht eine     Reflektionsschicht    aus weissem       Rutil    mit einer Stärke von 30     Mikron    angebracht.

    Auch für diese     Reflektionsschicht    wird als Binde  mittel eine     Harnstoff-Formaldehydlösung    in     Butanol          verwendet.    Nach dem Aufbringen dieser Schicht  wird das Ganze von neuem etwa 1 Stunde lang bei  einer Temperatur von etwa 155  C an Luft erhitzt.  Auf die     Reflektionsschicht    wird darauf eine Silber  schicht aufgespritzt. Das sodann erzielte Element  strahlt     Purpurlicht    aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrolumineszierendes Element, welches aus einer zwischen zwei Elektroden angebrachten Leucht schicht besteht, dadurch gekennzeichnet, dass diese Schicht aus einem Gemisch eines elektrolumineszie renden Stoffes, eines Kunstharzes und eines Leucht- stoffes besteht, der durch die Strahlung des elektro lumineszierenden Stoffes erregt werden kann und dadurch Licht aussendet. UNTERANSPRÜCHE 1. Elektrolumineszierendes Element nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Leuchtschicht und einer der Elektroden eine Schicht angebracht ist, die aus in ein-,m Kunstharz suspendiertem Titandioxyd besteht. 2.
    Elektrolumineszierendes Element nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunstharz aus polymerisiertem Harnstoff-Formaldehyd besteht. 3. Elektrolumineszierendes Element nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Leucht- stoff eine organische, im Kunstharz lösbare Ver bindung ist. 4. Elektrolumineszierendes Element nach den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtschicht und die Titandioxydschicht den gleichen Kunstharz enthalten. 5.
    Elektrolumineszierendes Element nach den Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtschicht und die Titandioxydschicht die gleiche Konzentration an Leuchtstoff enthalten.
CH355522D 1956-09-21 1957-09-19 Elektrolumineszierendes Element CH355522A (de)

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