CH355555A - Heizvorrichtung für flüssigen Brennstoff - Google Patents

Heizvorrichtung für flüssigen Brennstoff

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CH355555A
CH355555A CH355555DA CH355555A CH 355555 A CH355555 A CH 355555A CH 355555D A CH355555D A CH 355555DA CH 355555 A CH355555 A CH 355555A
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Inventor
Matthes Huibert
Rudolf Matthes Hendrik Johan
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Matthes Huibert
Rudolf Matthes Hendrik Johan
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D5/00Burners in which liquid fuel evaporates in the combustion space, with or without chemical conversion of evaporated fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Evaporation-Type Combustion Burners (AREA)

Description


      Heizvorrichtung        für    flüssigen     Brennstoff       Die     Erfindung    bezieht sich auf eine     Heizvorrich-          tung    für flüssigen Brennstoff. Derartige     Heizvorrich-          tungen    wurden bisher meistens mit einem sogenann  ten Topfbrenner ausgestattet. Hierbei erstreckt sich  über dem Brennstoffspiegel ein Raum, der von einem  in der     Heizvorrichtung    angeordneten und am oberen  Ende offenen Topf begrenzt wird.

   Wenn die Heiz  vorrichtung im Betrieb ist,     wird    dem Topf unten Öl       zugeleitet    und unter der Wirkung der im Topf herr  schenden Temperatur verdunstet. Die Verbrennungs  luft strömt durch im Umfang des Topfes angeordnete  Löcher in den Topf hinein und mischt sich mit den  Öldünsten. Bei kleiner Belastung brennen die     Öl-          dünste    innerhalb des Topfes,     während    bei     normaler     Belastung die Dünste in Form einer grossen Flamme  im Topf brennen.  



  Ein wesentlicher Nachteil der     bekannten    Topf  brenner ist, dass die Belastung nicht auf kleine Werte  gedrosselt werden kann. Wenn die Belastung ernied  rigt wird, wird die Flamme von der grossen Luftmenge       übermässig    stark gekühlt, während gleichzeitig sich  die Wandtemperatur der Verbrennungsvorrichtung er  niedrigt. Dies hat zur Folge, dass die Flamme     russt.     



  Man hat schon vorgeschlagen, bei einem solchen       Topfbrenner    einen Raum zwischen     koaxial    angeord  neten     rohrförmigen    Wänden zu     schaffen,    deren innere  Wand mit Öffnungen versehen ist und der Zuleitung  der Verbrennungsluft dient. Dadurch, dass man die  Luft mittels eines zentral angeordneten Rohres zulei  tet, erreicht man, dass die Verbrennungsluft von innen  her in den Verbrennungsraum gebracht und zugleich  vorgeheizt wird. Es zeigt sich aber, dass die charak  teristischen Nachteile des     Topfbrenners    doch bestehen  bleiben.

   Die     Erfindung    bezweckt, eine ganz neue Ver  brennungsvorrichtung zu     schaffen,    die diese     Nachteile     nicht zeigt und ausserdem noch andere Vorteile auf  weist.    Nach der Erfindung wird dies bei     einer        Heizvor-          richtung    für flüssigen Brennstoff mit einem sich über  dem Brennstoffspiegel erstreckenden     ringförmigen     Raum, der von koaxial zueinander angeordneten       rohrförmigen    Wänden mit     vertikaler    Achse     begrenzt     ist, wobei die innere Wand     mit    Öffnungen versehen  ist,

   die wenigstens annähernd über die     ganze    Höhe die  ser Wand verteilt sind und der     horizontalen    Zulei  tung von Verbrennungsluft in jenen Raum dienen,  dadurch erreicht, dass die äussere Wand des Raumes  die     wärmeabgebende    Wand der Vorrichtung ist, dass  der     als    Brennraum dienende     ringförmige    Raum sich  über den grösseren Teil der Höhe der Vorrichtung er  streckt und sein unteres Ende zur     Aufnahme    von in  diesem Raum hochsteigenden Öldämpfen bestimmt ist,  während er oben mit einem     Rauchgasabzug        in    Verbin  dung steht,

   und dass der     Durchmesser    der äusseren  Wand höchstens     zweimal    so gross ist wie der Durch  messer der     inneren    Wand, das     Ganze    so, dass mit  zunehmender Belastung die Höhe der Zone, in welcher       Flammen        an    den     erwähnten    Öffnungen gebildet wer  den und die äussere Wand solchen     Flammen    gegen  über auf Rotglut erhitzt wird, nach oben hin grösser  wird.  



  Die     Heizvorrichtung        besitzt    also zwei koaxiale,       rohrförmige    Wände mit einem     dazwischenliegenden,     verhältnismässig engen,     ringförmigen,    den Verbren  nungsraum der Heizvorrichtung bildenden Raum,  wobei das untere Ende dieses Raumes zur     Aufnahme     von in diesem Raum hochsteigenden Öldämpfen dient  und die     Rauchgasabfuhr    am oberen Ende dieses Rau  mes stattfindet.  



  In diesem Verbrennungsraum entsteht ein sehr  spezielles     Flammenbild.    Der     Öldampf,    der vom un  teren Ende des ringförmigen Raumes aus     in    diesem       hochsteigt,    fängt an,     innerhalb    des ringförmigen Rau  mes     an    der Stelle der     Luftzufuhröffnungen    mit der      zur Verfügung stehenden, durch die Öffnungen strö  menden Menge Luft zu brennen. Es entstehen in  dieser Weise eine Anzahl getrennter,     horizontal    ge  richteter     Flammen,    die wegen der verhältnismässig  kleinen Entfernung (z.

   B. einige Zentimeter)     zwischen     der     Wand    des     Luftzufuhrrohres    und der äusseren  Wand der     Heizvorrichtung    die äussere Wand     berüh-          ren.    An den Stellen, wo die Flammen mit der äusse  ren Wand in Berührung kommen, wird diese Wand  notglühend. Das Muster der     Luftzufuhröffnungen     wird in horizontaler Richtung auf die äussere Wand       projiziert    und wird dort in der Form von grösseren  roten leuchtenden Stellen ersichtlich.

   Das innere Rohr  wird infolge der Strahlung der Flammen und der  äusseren Wand     ebenfalls    glühend, so dass die Ver  brennung an der Stelle einer     Luftzufuhröffnung    zwi  schen in relativ geringer     Entfernung    voneinander lie  genden, intensiv strahlenden, glühenden Oberflächen  stattfindet. Bei voller     Belastung        wird    sich in nahezu  der     ganzen    Höhe der Verbrennungsvorrichtung an  jeder     Luftzufuhröffnung_    eine Flamme bilden.  



  Wenn man nun die     Brennstoffzufuhr    drosselt,  werden alle     Brennstoffdämpfe    in einer gewissen Ent  fernung vom unteren Ende des Ringraumes schon  verbrennt sein. Die höhenliegenden Flammen werden  also auslöschen. Die tieferliegenden Flammen bren  nen jedoch in derselben Weise weiter, und auch die  Wandtemperatur bleibt an der Stelle einer Flamme  gleich wie jene bei der höheren Belastung, so dass  weiterhin eine vollkommene Verbrennung stattfindet.  Eine Kühlung der Flamme infolge der nicht benütz  ten,     zugeführten    Luft tritt     nicht    auf, weil diese Luft  in einiger Entfernung über den Flammen unmittel  bar nach dem     kauchgasabzug    strömt und deshalb  diese Flammen nicht beeinflussen kann.

   Weil ein       grosser    Teil der Wärme der Flammen sofort durch  Strahlung nach aussen abgegeben wird, ist der     Effekt     des Luftüberschusses auf die Schornsteinverluste zu  gleich viel     geringer    als bei anderen bekannten     Heiz-          vorrichtungen.     



  Die     Brennstoffzufuhr    kann nun so weit herab  gesetzt werden, dass nur die unteren Öffnungen bren  nen, wobei an der Stelle dieser     Öffnungen    die Tem  peratur sehr hoch bleibt, so dass doch eine völlige  Verdampfung und Verbrennung des Öls auftritt.  



  Die     Wärmeabgabe    der     Heizvorrichtung    wird also  nicht dadurch     gesteuert,    dass man die Temperatur des  ganzen Verbrennungsraumes     ändert,    sondern da  durch, dass man die Grösse der wärmeabgebenden  Oberfläche ändert. Man bekommt in dieser Weise       zugleich    den speziellen     Effekt,    dass bei sehr niedri  ger Belastung doch noch ein grosser Teil der erzeug  ten Wärme mittels Strahlung bei hoher Temperatur  nach aussen abgegeben wird, so dass auch bei einer  sehr niedrigen Belastung die Wärme der Heizvorrich  tung im zu heizenden Raum fühlbar ist.  



  Dank der Tatsache, dass infolge des     Glühens    der  äusseren Wand ein grosser Teil der Wärme in der  Form von Strahlung fühlbar wird, ermöglicht die  Vorrichtung eine sehr behagliche     Heizung,    während    man ausserdem von der     Aussenseite    der Vorrichtung  ohne zusätzliche Hilfsmittel die Grösse der Belastung  der Vorrichtung feststellen kann. Weiterhin hat man  den Vorteil, dass infolge der relativ nahe aneinander  liegenden, glühenden Wände ein verhältnismässig gro  sser Zug in der Heizvorrichtung selbst     erzeugt    wird,  wodurch die Vorrichtung in hohem Masse unemp  findlich für Änderungen des Schornsteinzuges wird.  



  In der folgenden Beschreibung ist als Beispiel des  Erfindungsgegenstandes einer in der Zeichnung im  Längsschnitt dargestellte Ausführungsform erläutert.  



  In der senkrechten Achse eines Rohres 1 er  streckt sich ein Luftrohr 2, das am oberen Ende frei  mit der Aussenluft verbunden ist. Ein Boden 4 des  Rohres 2 besitzt Öffnungen 5, und auch der Mantel  des Rohres 2 weist über die ganze Höhe Öffnungen 6  mit horizontaler Achse auf. Der Durchmesser des  Rohres 1 soll höchstens doppelt so gross sein wie der  jenige des Rohres 2.  



  Der Boden 7 des Rohres 1 hat eine Vertiefung 8,  in der ein Rohrteil 9 steckt, welcher bei 10 einen  Anschluss für die     Brennstoffzufuhrleitung    aufweist.  Bei ganz geringer Brennstoffzufuhr befindet sich der  Brennstoffspiegel in der Vertiefung 8, so dass nur  eine geringe Menge     Brennstoff    verdunsten wird, die  durch die     Öffnungen    5 im Boden 4 des Luftrohres  Luft erhält und dort Flammen bildet.

   Bei einer Stei  gerung der Brennstoffzufuhr entsteht ein Brennstoff  spiegel über dem Boden 7, und die Brennstoffdämpfe  gelangen in das untere Ende des relativ engen, fast  über die ganze Höhe der Vorrichtung sich     erstrek-          kenden    ringförmigen Zwischenraumes zwischen den  Rohren 1 und 2 und steigen in diesem Raum empor,  wo die     Dämpfe    Luft aus den     Öffnungen    6 erhalten  und radiale Flammen bilden, die die Aussenwand be  rühren, so dass diese die     wärmeabgebende    Wand der  Vorrichtung bildende Wand an den den Öffnungen  gegenüberliegenden Stellen notglühend wird und in  tensiv zu strahlen beginnt.

   Je grösser die Belastung ist,  um so höher erstreckt sich die Zone, in welcher an  den     Löchern    6 Flammen gebildet werden und die  Wand 1 von solchen Flammen direkt beheizt wird.  Sehr gute Erfolge werden erreicht, wenn der Durch  messer des Rohres 1 etwa     anderhalbmal    so gross ist  wie der Durchmesser des Luftrohres 2. Die Luftströ  mung im Rohr 2 und durch die Löcher 5 und 6  wird dadurch in Gang gesetzt, dass die Vorrichtung  mittels einer mit dem     obern    Ende des erwähnten  Zwischenraumes verbundenen, einen     Rauchabzug    bil  denden     Anschlussöffnung    11 mit einem     Schornstein     verbunden ist.

   Zur Erzeugung eines genügenden  Schornsteinzuges soll der Durchmesser der Öffnun  gen 5 und 6 vorzugsweise zwischen 1 und     41/,    mm  liegen.  



  Zum Anzünden des Brenners ist ein Rohr 12 an  geordnet, wodurch Spiritus auf den Boden des Ver  brennungsraumes gebracht werden kann. Dieser Spi  ritus erwärmt beim Verbrennen die Platte 4, wodurch  das Öl im Rohrteil 9     zu    verdunsten anfängt und an  gezündet wird.      Dadurch, dass das Luftrohr 2 den Verbrennungs  raum innen     begrenzt    und im Bereich der Verbren  nung auch sehr heiss     (glühend)    wird, wird die Ver  brennungsluft gut vorgeheizt.  



  Das Rohr 1 kann von einem grösstenteils offenen       Schutzmantel    umgeben sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Heizvorrichtung für flüssigen Brennstoff, mit einem sich über dem Brennstoffspiegel erstreckenden, ringförmigen Raum, der von koaxial zueinander an geordneten rohrförmigen Wänden (1, 2) mit vertika ler Achse begrenzt ist, wobei die innere Wand (2) mit Öffnungen (6) versehen ist, die wenigstens an nähernd über die ganze Höhe dieser Wand verteilt sind und der horizontalen Zuleitung von Verbren nungsluft in jenen Raum dienen, dadurch gekenn zeichnet, dass die äussere Wand (1) des Raumes die wärmeabgebende Wand der Vorrichtung ist,
    dass der als Brennraum dienende ringförmige Raum sich über den grösseren Teil der Höhe der Vorrichtung erstreckt und sein unteres Ende zur Aufnahme von in diesem Raum hochsteigenden Öldämpfen bestimmt ist, wäh rend er oben mit einem Rauchgasabzug in Verbindung steht, und dass der Durchmesser der äusseren Wand höchstens zweimal so gross ist wie der Durchmesser der inneren Wand, das Ganze so, dass mit zuneh mender Belastung die Höhe der Zone, in welcher' Flammen an den erwähnten Öffnungen gebildet wer den und die äussere Wand solchen Flammen gegen über auf Rotglut erhitzt wird,
    nach oben hin grösser wird. UNTERANSPRUCH Heizvorrichtung nach Patentanspruch, dadurcn gekennzeichnet, dass die Öffnungen (5, 6) der inneren Wand 'und ihres Bodens einen Durchmesser von min destens 1 mm aufweisen.
CH355555D 1956-03-29 1957-03-27 Heizvorrichtung für flüssigen Brennstoff CH355555A (de)

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