CH355636A - Raumtemperaturregler - Google Patents

Raumtemperaturregler

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CH355636A
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Studer Robert
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Landis & Gyr Ag
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/275Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing element expanding, contracting, or fusing in response to changes of temperature
    • G05D23/27535Details of the sensing element
    • G05D23/2754Details of the sensing element using bimetallic element
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H37/00Thermally-actuated switches
    • H01H37/02Details
    • H01H37/64Contacts
    • H01H37/66Magnetic reinforcement of contact pressure; Magnet causing snap action
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/50Means for increasing contact pressure, preventing vibration of contacts, holding contacts together after engagement, or biasing contacts to the open position
    • H01H1/54Means for increasing contact pressure, preventing vibration of contacts, holding contacts together after engagement, or biasing contacts to the open position by magnetic force
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Description


      Raumtemperaturregler       Die Erfindung bezieht sich auf einen     Raumtem-          peraturregler    mit durch     Bimetallstreifen    betätigtem  Magnetkippschalter, der z. B. durch Ein- und Aus  schalten von     .elektrischen    Stromkreisen eine     Heiz-          oder    Klimaanlage steuert.  



  Die bekannten Temperaturregler dieser Art wei  sen öfters einen sogenannten Magnetkippschalter mit  einem fest angeordneten Magneten, Anschläge zur  Einstellung des Kippweges, d. h. der beiden     End-          lagen    des     Bimetallstreifens,    und verstellbare Kontakte  auf. Solche Einrichtungen besitzen entweder beweg  liche Stromzuleitungen zum Kontakt, oder der       Bimetallstreifen    wird von dem zu schaltenden Strom  direkt erwärmt.  



  Die beim Zusammenbau solcher Temperatur  regler notwendige, sorgfältige Einstellung des     Kipp-          weges    und der Lage der Kontakte zur Lage des  Magneten ist wegen der gegenseitigen Beeinflussung  sehr zeitraubend und daher kostspielig. Durch Ein  griffe des Benutzers, der oft eine nachträgliche Kor  rektur der Temperatureichung vorzunehmen wünscht,  geht die ursprüngliche, werkmässige Eichung verlo  ren. Der     Bimetallstreifen    übt ferner in der einen  oder in beiden Endlagen einen Druck auf Kontakte  und gleichzeitig auf Anschläge aus, was den Nach  teil hat, dass nur ein Teil der zur Verfügung stehen  den Druckkraft als Kontaktdruck     ausgenutzt    wird,  wodurch die Schaltleistung herabgesetzt wird.

   Es ist  bei den meisten bekannten     Temperaturreglern    der in  Frage stehenden Art infolge der gegenseitigen An  ordnung der Kontakte und des Magneten nicht mög  lich, eine konstante Schaltdifferenz über den ganzen  Einstellbereich des Temperaturreglers einzuhalten.  Durch die Steifheit der beweglichen Stromzuleitungen  bzw. durch den     Stromfluss    durch den     Bimetallstreifen     wird die Tätigkeit desselben ungünstig beeinflusst und    die Belastbarkeit des Temperaturreglers stark be  grenzt.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft     einen    Raum  temperaturregler mit durch     Bimetallstreifen    betätig  tem Magnetkippschalter, bei dem die oben erwähn  ten Nachteile dadurch vermieden sind, dass der  Magnet des Magnetkippschalters in der Richtung des  Kippweges des     Bimetallatreifens    verstellbar angeord  net ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.  



  Es zeigen:       Fig.    1 einen     Raumtemperaturregler    im Schnitt,       Fig.    2 einen     Schnitt    nach der     Schnittlinie        A-A     in     Fig.    1 und       Fig.    3 eine Ansicht der Kontakte in Richtung des       Pfeiles        S    in     Fig.    2 in     einem    grösseren Massstab.  



  In     Fig.    1 bedeutet 1 eine Grundplatte, die einen  Träger 2 aufweist, auf dem     mittels    Schrauben 3  und einer Gegenplatte 4 eine Blattfeder 5 befestigt  ist. Letztere trägt an ihrem einen Ende 6 ein Ver  bindungsstück 7, das mit einem     Bimetallstreifen    8  verbunden ist. Das Verbindungsstück und der Bi  metallstreifen 8 sind mit einer     Eichschraube    9 ver  sehen, die gegen eine Kurvenbahn 10 einer Nocken  scheibe 11 drückt. Letztere weist eine konische  Fläche 12 auf, mit der sie auf einer     ebenfalls    koni  schen Fläche 13 einer in üblicher Weise mit Tem  peraturwerten versehenen     Stellscheibe    14 aufliegt.

    Die Stehscheibe 14 ist auf einem mit einem Sechs  kantkopf 15 und einem Schlitz 16 versehenen Bol  zen 17 drehbar gelagert, der seinerseits in der Grund  platte 1     drehbar,    aber nicht längsverschiebbar ange  ordnet ist. An seinem rechten Ende 18 ist der Bolzen  17 mit einer Abflachung versehen, mittels der er  die     Nockenscheibe    11 beim Drehen mitnimmt. Letz-           tere    ist auf dem     Bolzen    17 längsverschiebbar gela  gert. Die Grundplatte 1 weist     ferner    zwei Führungs  platten 19, 20 auf, zwischen denen ein Magnet 21  verschiebbar angeordnet ist. Durch das Ende 22 der  Blattfeder 5 wird der Magnet 21 gegen eine Magnet  stellschraube 23 gedrückt.

   Die Führungsplatte 20  ist ferner noch mit einem Vorsprung 24 versehen,  in welchen eine einen Kopf 25 und einen Bund 26  aufweisende     Kippwegbegrenzungsschraube    27 einge  schraubt ist.  



  Der     Bimetallstreifen    8 trägt an seinem Ende ein  Querstück 28 aus Isoliermaterial und eine Anker  platte 29. Das Querstück 28 ragt seitlich des Bi  metallstreifens 8 vor (s.     Fig.    2) und trägt eine Kon  taktbrücke 30, die mit auf der Grundplatte isoliert  befestigten Kontakten 31, 32 zusammenarbeitet  (s.     Fig.    3). Die Kontaktbrücke 30 ist mit Zapfen 33  in länglichen Öffnungen 34 eines am Querstück 28  befestigten Bügels 35 lose gelagert und wird durch  eine zwischen ihr und dem Bügel 35 eingesetzte  Feder 36 gegen die vom     Bimetallstreifen        entfernter     liegenden Öffnungen 34 gedrückt.

   Das Querstück  28 ist     ferner    mit einem die     Kippwegb.egrenzungs-          schraube    27 umfassenden Ausschnitt 37 versehen,  gegen dessen Ränder der Kopf 25 und der Bund 26  der     Kippwegbegrenzungsschraube    27 anschlagen  können.  



  Die Grundplatte 1 ist auf einer mit einer     Isolier-          scheibe    38 versehenen Befestigungsplatte 39 ange  bracht und mit einem vorzugsweise keine Schlitze  aufweisenden Gehäuse 40 abgedeckt.  



  Die gegenseitige Lage der Ankerplatte 29 und  der Kontaktbrücke 30 ist nun so gewählt,. dass sich  deren Mitten mindestens angenähert gleich weit ent  fernt von der augenblicklichen Drehachse des     Bim.e-          tallstreifens    8 befinden, welche Drehachse sich beim  Verstellen des oberen Endes des     Bimetallstreifens    mit  tels der Kurvenbahn 10 der     Nockenscheibe    11 .er  gibt. Diese Lage wird dadurch erreicht, dass die Kon  taktbrücke 30 seitlich der     Ankerplatte    29 und des       Bimetallstreifens    8 auf gleicher Höhe mit der An  kerplatte 29 angeordnet ist.  



  Der Kippweg des     Bimetallstreifens    8 und damit  auch derjenige der Kontaktbrücke 30 ist einerseits  durch das Auftreffen der Kontaktbrücke 30 gegen  die fest angeordneten Kontakte 31, 32 und anderseits  durch den Anschlag des Querstückes 28 gegen den  Kopf 25 der     Kippwegbegrenzungsschraube    27 ge  geben. Der Bund 26 dient lediglich dazu, um bei  anomalen Temperaturverhältnissen eine zu starke  Verwindung des     Bimetallstreifens    8 zu verhindern,  welche ein Festkleben der     Ankerplatte    29 auf dem  Magneten 21 zur Folge haben könnte.  



  Dadurch, dass der Kippweg des     Bimetallstreifens    8  durch die Kontakte 31, 32 begrenzt wird, erreicht  man, dass die zur Verfügung stehende Kraft voll als  Kontaktdruck zur Wirkung kommt. Beim Schlie  ssen der     Kippschaltereinrichtung    schwächt die Feder  36 das harte Aufprallen der Kontaktbrücke 30 auf  die feststehenden Kontakte 31, 32 ab. Beim Öffnen    beschleunigt die Feder 36 den     Bimetallstreifen    8 in  Öffnungsrichtung, so dass ein Abheben der Kontakt  brücke 30 von den feststehenden Kontakten 31, 32  infolge der länglichen Öffnungen 34 im Bügel 35  erst dann erfolgt, nachdem der     Bimetallstreifen    8  bereits eine grössere Geschwindigkeit erreicht hat.  



  Der Luftspalt zwischen der Ankerplatte 29 und  dem Magneten 21, dessen Grösse die Schaltdifferenz  des Temperaturreglers bestimmt, wird durch Ver  schieben des Magneten 21 mittels der Magnetstell  schraube 23 eingestellt.  



  Das Einstellen der durch den     Temperaturrcgler     einzuhaltenden Solltemperatur erfolgt dadurch, dass  das die     Eichschraube    9 tragende Ende des     Bimetall-          streifens    8 mit Hilfe der Kurvenbahn 10 entsprechend  gehoben wird. Durch die beschriebene     gegenseitige     Lage der Ankerplatte 29 und der Kontaktbrücke  30 wird erreicht, dass der Luftspalt zwischen der  Ankerplatte 29 und dem Magneten 21 bei dieser  Schwenkbewegung nicht verändert wird, wodurch  auch die Schaltdifferenz unverändert bleibt.

   Die Ver  wendung einer Kontaktbrücke macht bewegliche  elektrische Zuleitungen zum     Bimetallstreifen    ent  behrlich, welche durch ihre Steifheit den     Bimetall-          streifen    in seiner Tätigkeit     behindern    würden. Ferner  wird. eine direkte     Aufheizung    des     Bimetallstreifens,     die diesen durch die Wärmewirkung des Stromes       nachteilig    beeinflussen. würde, vermieden.  



  Durch die konstruktive Anordnung der Blatt  feder 5, deren eines Ende 6 über das Verbindungs  stück 7 auf die     Nockenscheibe   <B>11</B> und deren an  deres Ende 22 auf den Magneten 21 drückt, wird  eine weitgehende Entlastung des Trägers 2 erreicht,  da sich die gegenseitigen     Biegungsmomente    an den  beiden Federenden grösstenteils aufheben.  



  Die werkmässige     Justierarbeit    am beschriebenen  Temperaturregler beschränkt sich auf die Einstellung  des Luftspaltes zwischen dem Magneten 21 und der  Ankerplatte 29 einerseits und auf das Eichen mit  der     Eichschraube    9 anderseits. Anschliessend werden  die Magnetstellschraube 23 und die     Eichschraube    9  durch     Kunstharztropfen    fixiert. Die     Stellscheibe    14  und die     Nockenscheibe    11 können     vorteilhafterweise     mit Zeichen versehen sein, mittels denen ihre gegen  seitige Lage erkennbar ist, so dass nach einer un  sachgemässen Verstellung die werkmässige Eichung  sofort wieder hergestellt werden kann.

   Da die     Nok-          kenscheibe    11 durch die     Stellscheibe    14 nur durch  Reibung zwischen den konischen Flächen 12 und  13 mitgenommen wird, erfolgt eine Einstellung der       Nockenscheibe    11 gegenüber der Stehscheibe 14  einfach dadurch, dass der Bolzen 17 und damit auch  die     Nockenscheibe    11 mit Hilfe eines Werkzeuges  und die Stehscheibe 14 von Hand gedreht wird.  



  Die Begrenzung des Kippweges durch den Kopf  25 der     Kippwegbegrenzungsschraube    27 ist nicht  kritisch. Es genügt, wenn dieser mit einer verhält  nismässig geringen Toleranz hergestellt wird, wie dies  beim Bund 26 der gleichen Schraube der Fall ist.  Es ist daher möglich, die Kippwegbegrenzungs-      schraube 27 mit dem Kopf 25 und dem Bund 26  aus einem Stück herzustellen und ohne genaue     Ju-          stierarbeit    zu montieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Raumtemperaturregler mit durch Bimetallstrei- fen betätigtem Magnetkippschalter, dadurch gekenn zeichnet, dass der Magnet (21) des Magnetkippschal ters in der Richtung des Kippweges des Bimetall streifens (8) versteilbar angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Raumtemperaturregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Kon takt (31, 32) des Magnetkippschalters vorgesehen ist, welcher zugleich einen Anschlag zur Begrenzung des Kippweges des Bimetallstreifens (8) bildet.
    2. Raumtemperaturregler nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetkippschalter mindestens zwei feste, un- verstellbare Kontakte (31, 32) und eine vom Bi metallstreifen bewegte Kontaktbrücke (30) aufweist. 3. Raumtemperaturregler nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Mitten der Kontaktbrücke (30) und der Ankerplatte (29) des Magnetkippschalters von der augenblicklichen Drehachse, um die sich der Bimetallstreifen (8) beim Einstellen der Solltempe ratur dreht, mindestens angenähert gleich weit ent fernt liegen.
    4. Raumtemperaturregler nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass die Kontaktbrücke (30) seitlich von der vom Bimetallstreifen (8) getragenen Ankerplatte (29) an geordnet ist, wobei ihre Symmetrieebene mindestens angenähert mit der Symmetrieebene der Ankerplatte (29) zusammenfällt. 5. Raumtemperaturregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet (21) entge gen dem Druck des einen Endes (22) einer Blatt feder (5) verstellbar ist, an deren anderem Ende (6) der Bimetallstreifen (8) befestigt ist.
    6. Raumtemperaturregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem Bimetall streifen (8) verbundene Federende (6) der Blattfeder (5) mittels einer in einer Stellscheibe (15) drehbar gelagerten Nockenscheibe (12) einstellbar ist, wobei die Blattfeder (5) die Nockenscheibe (12) über eine an ihr angebrachte konische Fläche gegen eine ent sprechende Fläche in der Stellscheibe (15) drückt.
CH355636D 1958-02-20 1958-02-20 Raumtemperaturregler CH355636A (de)

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