CH355675A - Filterkörper zum Abscheiden feinster Schwebeteilchen, insbesondere aus Gasen, und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Filterkörper zum Abscheiden feinster Schwebeteilchen, insbesondere aus Gasen, und Verfahren zu seiner Herstellung

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CH355675A
CH355675A CH355675DA CH355675A CH 355675 A CH355675 A CH 355675A CH 355675D A CH355675D A CH 355675DA CH 355675 A CH355675 A CH 355675A
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CH
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filter
gases
filter body
suspended particles
separating
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English (en)
Inventor
Frehn Fritz
Stempel Guenter
Original Assignee
Deutsche Edelstahlwerke Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D39/00Filtering material for liquid or gaseous fluids
    • B01D39/14Other self-supporting filtering material ; Other filtering material
    • B01D39/20Other self-supporting filtering material ; Other filtering material of inorganic material, e.g. asbestos paper, metallic filtering material of non-woven wires
    • B01D39/2027Metallic material
    • B01D39/2031Metallic material the material being particulate
    • B01D39/2034Metallic material the material being particulate sintered or bonded by inorganic agents
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/24Particle separators, e.g. dust precipitators, using rigid hollow filter bodies
    • B01D46/2403Particle separators, e.g. dust precipitators, using rigid hollow filter bodies characterised by the physical shape or structure of the filtering element
    • B01D46/2407Filter candles

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Description


  
 



  Filterkörper zum Abscheiden feinster Schwebeteilchen, insbesondere aus Gasen, und Verfahren zu seiner Herstellung
Es ist bekannt, für die Feinststaubfilterung, das heisst also für das Abscheiden von Schwebeteilchen aus Gasen, unter anderem Kunststoffilterkörper zu verwenden. Diese porösen Kunststoffilterkörper werden nach verschiedenen Verfahren hergestellt. Die Eignung dieser Kunststoffilterkörper gerade für den Zweck der Feinststaubabscheidung liegt neben der Feinporigkeit besonders darin, dass Kunststoffe die Eigenschaft haben, sich durch vorbeistreichende Gase elektrostatisch aufzuladen. Die elektrostatische Aufladung verhindert, dass die Schwebeteilchen in die Poren eindringen und das Filter zusetzen. Der abgeschiedene Staub lagert nur lose auf der Oberfläche und kann zum Zwecke der Reinigung der Filter abgeklopft werden.



   Insoweit eignen sich die Kunststoffilter gut für den gedachten Zweck; sie haben aber den Nachteil, dass sie keine erhöhten Temperaturen aushalten und höchstens bei Gastemperaturen bis zu   1000 C    brauchbar sind.



   Es ist ferner bekannt, sowohl für die Trockenals auch Nassfilterung porös gesinterte   Metalifilter-    körper zu verwenden. Sie für die Zwecke der Feinststaubfilterung einzusetzen, scheiterte bisher daran, dass sich Metallfilterkörper nicht elektrostatisch aufladen und infolgedessen selbst bei Verwendung feinstporös gesinterter Filterkörper die Schwebeteilchen in die Poren eindringen. Das Filter ist daher durch Klopfen nicht zu reinigen. Anderseits wäre es aber von gro ssem Vorteil, wenn Metallfilterkörper für die Feinststaubfilterung eingesetzt werden könnten, weil solche Körper, beispielsweise Bronzefilterkörper, Temperaturen bis etwa 5000 C ohne Schaden und ohne nennenswerte Oxydation aushalten.

   Von Schwebeteilchen zu reinigende Gase haben aber im Höchstfalle Temperaturen von 400 bis   500"    C, so dass solche Filterkörper zur Reinigung heisser Gase eingesetzt werden könnten, ohne dass es erforderlich wäre, wie bei Verwendung von Kunststoffiltern, die zu reinigenden Gase durch Zusatz von Kaltluft oder durch andere umständliche Mittel auf eine tragbare Temperatur von unter   100"    C abzukühlen.



   Überraschenderweise ist nun festgestellt worden, dass porösgesinterte   Metallfilterkörper    in einfacher Weise in einen Zustand versetzt werden können, in welchem es für die feinen Schwebeteilchen nicht möglich ist, in die Poren einzudringen. Dabei wird die Durchlässigkeit für das zu reinigende Medium nicht nennenswert verringert, das heisst der Druckverlust, der beim Durchströmen des Filterkörpers eintritt, wird nicht nennenswert vergrössert. Es ist hierzu gemäss der Erfindung nur notwendig, die bekanntermassen verhältnismässig rauhe Oberfläche porös gesinterter Metallkörper auf der der Filtereintrittsseite zuzukehrenden Seite zu glätten. Das abgeschiedene Gut bleibt praktisch auf dieser glatten Oberfläche des Filterkörpers sitzen und kann zum Zwecke der Reinigung des Filters durch einfaches Klopfen leicht entfernt werden.



  Beim Glätten verkleinert sich gleichzeitig teilweise die Porenweite in den äussersten Oberflächenschichten in gewissem Umfange, so dass selbst Feinstschwebeteilchen in Gasen oder Flüssigkeiten beim Filtern zurückgehalten werden, ohne die Filterkanäle zu verstopfen.



  Die glatte Oberfläche wird vorzugsweise erzielt durch ein Schmirgeln unter leichtem Druck, das heisst einem Druck, wie er beispielsweise von Hand ausgeübt werden kann. Es wird daher vorgeschlagen, an sich bekannte, porös gesinterte   Metailfilterkörper    mit einer vorzugsweise durch Schmirgeln unter leichtem Druck erzielten glatten Oberfläche an der Filtereintrittsseite zu versehen und diese Filterkörper alsdann einzusetzen für die Feinststaubfilterung. Obwohl sich diese   Filterkörper auch beim Reinigen von Gasen elektrostatisch nicht aufladen, dringen die Schwebeteilchen in die Poren nicht ein, sondern setzen sich aussen auf der glatten Oberfläche ab, so dass der Filterkörper durch Klopfen gereinigt werden kann.



   Solche Filterkörper sind aber nicht nur geeignet für das Abscheiden feinster Schwebeteilchen aus Gasen, sondern auch aus Flüssigkeiten.



   Zum Glätten der Filterkörper, die in den meisten Fällen in der Form von Filterkerzen, das heisst also in der Form von Körpern mit zylindrischer Oberfläche, verwendet werden, wird beispielsweise vorgeschlagen, ein gerundetes Eisen mit einem dem Filterkörper angepassten Krümmungsradius zu verwenden und in die Rundung ein Schmirgelpapier einzukleben.



  Auf den zum axialen Umlauf, beispielsweise in eine Drehbank eingespannten zylindrischen Filterkörper, wird dieses Werkzeug mit leichtem Druck angelegt, während der Körper umläuft. Es genügt ein Druck, wie er von Hand ausgeübt werden kann.



   Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die porös gesinterten Filterkörper an der Oberfläche mit einer äusserst dünnen und porösen Metallschicht zu versehen, die durch Aufspritzen mit üblichen Metallspritzpistolen hergestellt und anschliessend geglättet wird. Vorzugsweise wird die aufzuspritzende Schicht aus dem gleichen Metall oder der gleichen Metallegierung erzeugt, aus der der Filterkörper besteht. Unter   Anwendung    dieser Massnahme ist es sogar möglich, Filterkörper, also beispielsweise Filterkerzen, aus sehr grobem Pulver und daher mit grosser Durchlässigkeit zu verwenden, die zudem die Eigenschaft haben, den Staub   an - der    Oberfläche abzuweisen, so dass die Teilchen nicht eindringen und das Filter durch Abklopfen gereinigt werden kann.



   Sowohl das blosse Glätten der Oberfläche durch Schmirgeln als auch das Aufsprühen einer dünnen Metallschicht und anschliessende Glätten, beeinträchtigt die Durchlässigkeit der Filter nicht nennenswert.



   In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Filterkörpers eine Filterkerze im Axialschnitt dargestellt. Der poröse gesinterte Metallkörper 1 ist an der Fläche, die auf der Eintrittsseite des Filters liegt, mit einer Glättung versehen, die bei 2 angedeutet ist. Diese Gättung ist durch Schmirgeln unter leichtem Druck erzeugt worden, beispielsweise mit Hilfe eines Formkörpers, mit einem dem zylindrischen Filterkörper angepassten Krümmungsradius und in die   Rundung    eingeklebtem Schmirgelpapier.



   Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die in der Zeichnung dargestellte Form beschränkt. Es ist vielmehr auch jede andere Formgebung möglich.



   Als zweckmässiges Metall zur Herstellung des Filterkörpers hat sich Bronze oder Messing erwiesen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Filterkörper zum Abscheiden feinster Schwebeteilchen, insbesondere aus Gasen, der aus porös gesintertem Metall besteht, gekennzeichnet durch eine geglättete Oberfläche auf der der Filtereintrittsseite zuzukehrenden Seite.
    II. Verfahren zum Herstellen von Filterkörpern nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der porös gesinterte Metallkörper auf der der Filtereintrittsseite zuzukehrenden Seite durch Schmirgeln unter leichtem Druck geglättet wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ein Formkörper mit einem dem zylindrischen Filterkörper angepassten Krümmungsradius und in die Rundung eingeklebtem Schmirgelpapier mit leichtem Druck an den um seine Achse umlaufenden Filterkörper angelegt wird.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf den porös gesinterten Metallkörper mit grober Porenweite eine dünne und poröse Metallschicht aufgespritzt und anschliessend geglättet wird.
CH355675D 1956-02-21 1957-01-16 Filterkörper zum Abscheiden feinster Schwebeteilchen, insbesondere aus Gasen, und Verfahren zu seiner Herstellung CH355675A (de)

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