CH355737A - Verfahren zum Anbringen von Kunststoffarmaturen an Behältern oder Geräten - Google Patents

Verfahren zum Anbringen von Kunststoffarmaturen an Behältern oder Geräten

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CH355737A
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CH
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hole
containers
devices
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container wall
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Application number
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English (en)
Inventor
Brauch Fritz
Brauch Helmut
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Heinrich Brauch Blechemballage
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    • B65D25/00Details of other kinds or types of rigid or semi-rigid containers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/14Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor incorporating preformed parts or layers, e.g. injection moulding around inserts or for coating articles
    • B29C45/14336Coating a portion of the article, e.g. the edge of the article
    • B29C45/14344Moulding in or through a hole in the article, e.g. outsert moulding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description


  
 



  Verfahren zum Anbringen von Kunststoffarmaturen an Behältern oder Geräten
Armaturen von Blechbehältern oder Geräten wie Kannen, Töpfen, Eimern oder Wannen werden vielfach durch Auflöten, Verschweissen, Einfalzen oder dergleichen Massnahmen befestigt, wobei auch in vielen Fällen die erreichte Dichtigkeit und Festigkeit der Anschlusstellen ausreicht.



   Es ist ferner bekannt, diese Armaturen wie Ausgiesstutzen oder Traggriffe für diese Blechbehälter aus Kunststoff zu spritzen und nachträglich in entsprechende Löcher der Behälterwandung einzusetzen.



   Dabei sind diese Armaturen an den in das betreffende Loch einzuführenden Stellen mit einer beiderseits von je einem Wulst umgebenen Ringnut versehen und werden mit dem Endwulst in die Löcher eingepresst, so dass die beiden Wulste sich beiderseits des Lochrandes an das betreffende Blech anlegen. Die für die Herstellung dieser Armaturen verwendeten thermoplastischen Kunststoffe sind bis zu einem gewissen Grad elastisch, so dass ein Hindurchdrücken eines Wulstrandes mit gegenüber dem Loch grösserem Durchmesser und anschliessendem Zurückfedern des Wulstrandes in einem bestimmten Bereich der Verschiedenheit der Durchmesser möglich ist.



   Mit diesen vorgefertigten Kunststoffarmaturen wird jedoch nicht immer die verlangte Dichtigkeit und Festigkeit erreicht.



   Diese Mängel werden nach der Erfindung dadurch vermieden, dass bei Behältern aus Blech die Kunststoffarmaturen an den Behältern angespritzt werden. Die Erfindung besteht somit darin, dass die Armatur, die durch beiderseits den Rand des sie aufnehmenden Loches übergreifende Wulstränder in dem Loch gehalten ist, an und in das zu ihrer Aufnahme dienende Loch der betreffenden Behälterwandung angespritzt wird.



   Hierdurch ist es möglich, die Wulstränder ausreichend stark und im Durchmesser so gross zu wählen, dass in jedem Falle die verlangte Dichtigkeit oder Festigkeit zwischen der Behälterwand und der von ihr aufgenommenen Armatur erreicht ist. Das Anspritzen der Armaturen in die Löcher der Behälterwand erfolgt dabei mittels zweckmässig herkömmlicher, geteilter Spritzformen, die der jeweiligen Form der Armatur entsprechen und die beim Spritzvorgang    die das s Anspritzloch aufweisende Behälterwand zwi-    schen sich einschliessen.



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist nachstehend an Hand der in der Zeichnung dargestellten Anwendungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine zur Hälfte geschnittene Ansicht des Oberteils eines Behälters mit einem in ein Loch der Deckelplatte eingespritzen   Entleerungsstutzen ;   
Fig. 2 einen Schnitt durch eine Behälterwand mit angespritztem Traggnff, und
Fig. 3 einen Teilquerschnitt der Fig. 2, wobei das Loch durch einen Lochkranz ersetzt ist.



   Die Fig. 1 zeigt ein Teilstück eines Behälters 1 mit einer Deckelplatte 4, die mit einem von einem Rollrand 3 begrenzten Loch versehen ist. In das von dem Rollrand 3 begrenzte Loch ist ein Entleerungsstutzen 2 eingespritzt, dessen Hals mit Aussengewinde 5 zur Aufnahme einer Verschlusskappe 6 versehen ist.



   Der Stutzen 2 wird unter Verwendung einer seiner Form entsprechenden, geteilten Spritzform in das von dem Rollrand 3 begrenzte Loch   ein- bzw.    angespritzt, wobei die Formhälften sich beiderseits an den Deckel 4 anlegen. Die Ausbildung dieser Spritzformen ist an sich bekannt, so dass sich eine nähere Erläuterung erübrigt. Es kommt daher auch nicht auf  die besondere Formgestaltung des anzuspritzenden Entleerungsstutzens an.



   Die Fig. 2 zeigt eine Behälterwand 18 mit zwei nebeneinanderliegenden Löchern 1 8a, die je einen Befestigungsschenkel 17a eines Griffbügels 17 aufnehmen. Zum Anspritzen des Griffbügels wird eine geteilte Form venvendet, die in der   Schliesslage    die Wandung 18 rings um die Löcher   1 8a    freilässt und die Bildung von Ankerwulsten 21 in ausreichender Grösse   zuliisst.   



   Bei der Abwandlung nach der Fig. 3 sind die Löcher   1 8a    je durch einen Lochkranz 19 ersetzt, wobei die zwischen den einzelnen Löchern verbleibenden Stege 20 eine noch bessere Verankerung der eingespritzten Schenkel   1 7a    des Griffbügels 17 bewirken.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Anbringen einer Kunststoffarmatur an einem Behälter oder einem Gerät aus Blech, die durch beiderseits den Rand des Loches in der die Armatur aufnehmenden Behälterwand übergreifende Wulstränder an dieser gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Armatur an und in das zu ihrer Aufnahme dienende Loch der betreffenden Behälterwand angespritzt wird.
CH355737D 1958-02-28 1959-01-24 Verfahren zum Anbringen von Kunststoffarmaturen an Behältern oder Geräten CH355737A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2942210A1 (fr) * 2009-02-18 2010-08-20 Alcan Packaging Capsules Capsule de bouchage ou surbouchage a bande dechirable non blessante et son procede de fabrication

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