CH355799A - Regenerator, insbesondere zur Verwendung bei einer Gaskolbenmaschine - Google Patents
Regenerator, insbesondere zur Verwendung bei einer GaskolbenmaschineInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F28D—HEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
- F28D17/00—Regenerative heat-exchange apparatus in which a stationary intermediate heat-transfer medium or body is contacted successively by each heat-exchange medium, e.g. using granular particles
- F28D17/02—Regenerative heat-exchange apparatus in which a stationary intermediate heat-transfer medium or body is contacted successively by each heat-exchange medium, e.g. using granular particles using rigid bodies, e.g. of porous material
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Regenerator, insbesondere zur Verwendung bei einer Gaskolbenmaschine Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Regenerator, insbesondere zur Verwendung bei einer Gaskolbenmaschine, der aus einer Wand und einer Füllmasse besteht.
Unter einer Gaskolbenmaschine ist im vorliegenden Fall ein Heissgaskol#benmotor, eine Kaltdampf-Kühlmaschine oder eine Wärmepumpe zu verstehen, von welchen die beiden letztgenannten nach dem umgekehrten Heissgaskolbenmotorprinzip arbei ten.
Es ist bekannt, diese Maschinen mit einem Rege nerator zu versehen, der eine aus dünnem, federndem Draht bestehende Füllmasse besitzt. Dank der Federung des Drahtes liegt die Füllmasse von selbst unter Spannung dicht an der Wand des Regene- rators an, so wie dies zur richtigen Gasführung und zum gleichmässigen Durchströmen der Füllmasse an zustreben ist, und überdies kann gewünschtenfalls die Füllmasse am ganzen Umfang an der Wand festgehef tet werden.
Besteht aber die Füllmasse aus Teilen, die quer zur Achsrichtung des Regenerators nicht federn, z. B. aus einer Anzahl sich quer zur Achsrichtung des Re generators durch den Raum desselben erstreckender Gazeschichten, oder ist sie gesintert, so bereitet die Abdichtung der Füllmasse gegenüber der Wand Schwierigkeiten. Um diesem Übelstand abzuhelfen, besteht nach der Erfindung die Wand des Regenera- tors aus einem Material, dessen Elastizitätsmodul bei Zimmertemperatur weniger als 50 000 kg/cm2 be trägt,
und die Regeneratorwand umschliesst die Füll- masse unter Spannung. Das Material der Wand kann z. B. Kautschuk oder Nylon sein. Es sei bemerkt, dass hierbei unter Gaze auch dünne, wie Siebe gelochte Folien zu verstehen sind.
Die Drähte, aus denen die Gaze hergestellt ist bzw. die Folien, sind vorzwgs- weise nicht mehr als 200 Mikron dick. Im Regenera- tor können hohe Gasdrücke auftreten, unter denen sich eine Wand aus einem Material mit dem vorer wähnten Elastizitätsmodul, selbst wenn sie die mecha nische Belastung aufnimmt, so stark verformen kann, dass Gasdurchlässe längs der Wand vorkommen.
Um zu verhüten, d'ass sich die Wand von der Füll masse abhebt und Gasdurchlässe auftreten, wird bei einer zweckmässigen konstruktiven Ausbildung der Er findung die Wand an der Füllmasse festgeheftet. Dies kann z. B. in bekannter Weise dadurch erfolgen, dass die Wand an der Innenseite mit Lot oder Leim ver sehen wird.
Auch ist es möglich, die Regeneratorwand mittels einer Stützwand zu verstärken.
Zweckmässig wählt man als Material für die Wand einen schlechten Wärmeleiter, während dies für die Stützwand oft nicht notwendig sein wird.
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungs- beispieles näher erläutert.
In der Zeichnung ist ein Regenerator mit einer Stützwand im Längsschnitt dargestellt. Der Regene- rator besitzt eine aus aufeinandergestapelten Gaze stückchen bestehende Füllmasse 1, die von einer Wand 2 umgeben ist, welche aus einem Material be steht, dessen Elastiztätsmodul bei Zimmertemperatur weniger als 50 000 kg/em2 beträgt.
Die zylindrische Wand 2 wird vor dem Einführen der Gazestückchen gedehnt, so dass sie nachher die Füllmasse unter Spannung umschliesst. Jedes Gaze stückchen erstreckt sich über den ganzen Querschnitt des Regeneratorraumes.
Die Wand 2 ist von einer Stützwand 4 umgeben, welche beim Betrieb des Regenerators die auf die Wand 2 vom unter Druck stehenden Gas ausgeübten Kräfte aufzunehmen vermag.
Es ist hierbei möglich, den Regenerator in die z. B. aus Metall bestehende Stützwand 4 einzubauen; man kann aber auch die Stützwand 4 aus einem Ma terial wie z. B. Kunstharz herstellen, das auf die elasti sche Wand 2 aufgebracht wird, nachdem diese auf die Gazestückchen aufgeschoben wurde, so dass also die Stützwand 4 erst zuletzt hergestellt wird.
Gewünschtenfalls kann die Wand 2 an der Innen seite mit einer Leimschicht versehen sein, damit die Füllmasse 1 an dieser Wand 2 festhaltet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Regenerator, insbesondere zur Verwendung bei einer Gaskolbenmaschine, der aus einer Wand und einer Füllmasse besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand aus einem Material besteht, dessen Ela- stizitätsmodui bei Zimmertemperatur weniger als 50 000 kg/cm2 beträgt, und dass diese Wand die Füll masse unter Spannung umschliesst.UNTERANSPROCHE 1. Re@generator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Füllmasse aus einer Anzahl Gazeschichten besteht, die sich je über den ganzen ssuerschnitt des Regeneratorraumes erstrecken. 2. Regenerator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wand an der Füllmasse festge heftet ist. 3. Regenerator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Regeneratorwand mittels einer zusätzlichen Stützwand verstärkt ist.4. Regenerator nach den Unteransprüchen 1 bis 3.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL355799X | 1956-09-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH355799A true CH355799A (de) | 1961-07-31 |
Family
ID=19785218
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH355799D CH355799A (de) | 1956-09-27 | 1957-09-24 | Regenerator, insbesondere zur Verwendung bei einer Gaskolbenmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH355799A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2541501A1 (de) * | 1974-09-30 | 1976-04-15 | Laing Ingeborg | Mechanisch-thermische energiespeicherung |
-
1957
- 1957-09-24 CH CH355799D patent/CH355799A/de unknown
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| DE2541501A1 (de) * | 1974-09-30 | 1976-04-15 | Laing Ingeborg | Mechanisch-thermische energiespeicherung |
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