CH355874A - Elektrisch beheiztes Gerät zum Ausbacken von Nahrungsmitteln - Google Patents

Elektrisch beheiztes Gerät zum Ausbacken von Nahrungsmitteln

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CH355874A
CH355874A CH355874DA CH355874A CH 355874 A CH355874 A CH 355874A CH 355874D A CH355874D A CH 355874DA CH 355874 A CH355874 A CH 355874A
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CH
Switzerland
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glass bowl
heating coils
bowl
oil
bath
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Application number
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English (en)
Inventor
Roensch Kurt
Original Assignee
Roensch Kurt
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Publication of CH355874A publication Critical patent/CH355874A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/12Deep fat fryers, e.g. for frying fish or chips
    • A47J37/1204Deep fat fryers, e.g. for frying fish or chips for domestic use
    • A47J37/1209Deep fat fryers, e.g. for frying fish or chips for domestic use electrically heated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description


      Elektrisch        beheiztes    Gerät     zum.    Ausbacken von     Nahrungsmitteln       Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich auf ein  elektrisch beheiztes Gerät zum Ausbacken von Nah  rungsmitteln, insbesondere von     Kartoffeln,    Gemüse,       Teigwaren,    Fisch, in einem Öl- oder Fettbad, welches  sich dadurch auszeichnet, dass in einer feuerfesten  Glasschüssel für das Bad ein Sieb und zwischen die  sem und dem Boden der Glasschüssel Heizschlangen  angeordnet sind, wodurch eine unter den Heizschlan  gen liegende sogenannte neutrale Zone mit Wärme  gefälle geschaffen ist,

       in    der beim Back- oder     Brat-          vorgang    entstandene     Abfälle    von     Nahrungsmitteln     aufgefangen und von der Oberfläche des Öl- oder  Fettbades ferngehalten werden, so dass durch die Ab  fälle der Geschmack der nachfolgend zuzubereitenden  anderen Nahrungsmittel nicht beeinflusst wird.  



  Die Erfindung wird nunmehr in einem Ausfüh  rungsbeispiel an Hand der Zeichnung beschrieben. Es  zeigen:       Fig.    1 eine teilweise geschnittene Vorderansicht  des erfindungsgemässen Gerätes,       Fig.    2 eine teilweise geschnittene Draufsicht des  gleichen Gerätes nach     Fig.    1.  



  Wie     Fig.    1 zeigt, sitzt das gesamte Gerät auf einem  nach unten wärmeisolierenden Grundsockel 1, der aus  Holz, Hartgummi,     Kunststoff    oder einem sonstigen  wärmeisolierenden     Werkstoff    bestehen kann. Auf dem  Grundsockel 1 ist ein Metallsockel 2 befestigt. Beide  Sockel können auch aus     einem    Stück, z. B. aus Por  zellan, bestehen, an dessen Unterseite dann eine  Asbestplatte angebracht ist. In den Metallsockel 2 ist  ein Kabel 3 eingeführt und ein     Stufenschalter    4 be  festigt, der wie     bekannt    einen nicht gezeigten Wärme  regler schaltet.

   Auf dem Metallsockel 2     sitzt    form  schlüssig und unverrückbar fest eine Glasschüssel 5,  die, mit Erhöhungen versehen, in Vertiefungen des  Metallsockels 2 eingreift. In der Glasschüssel 5 befin  det sich im Boden 6 eine zentrische Bohrung 7, durch    die der Einfachheit wegen nicht gezeigte, am Wärme  regler angeschlossene     Heizwendel    zu darüber angeord  neten     Heizschlangen    8 hindurchgeführt sind. Um ein  Auslaufen des Öles oder Fettes aus der Glasschüssel 5  zu     verhindern,    ist die Bohrung 7 der Glasschüssel 5  mit Verbindungsplatten 9 abgedichtet, die von einer  Feder 10 ständig unter     Pressdruck        gehalten    werden.

    Für die Feder 10 kann vorzugsweise ein Werkstoff  mit einem grossen Ausdehnungskoeffizienten verwen  det werden, so dass sich der     Anpressdruck    bei Erwär  mung des Gerätes und     Flüss        ggwerden    des Inhaltes we  sentlich vergrössert. Die Feder 10 zum Zusammen  pressen der Scheiben kann eine     Metallfeder        sein.    Zum  gleichen Zweck kann auch eine     andere    Vorrichtung  beliebiger Art verwendet werden. In die Glasschüssel  5 ist     ein    Sieb 11     eingehängt,    das bis über die Heiz  schlangen 8 reicht und auf einem     Haltering    12 auf  sitzt.

   An einem an dem Sieb 11 angeordneten Gelenk  13 ist beweglich ein ein- und ausklappbarer     Siebgriff     14     befestigt,    wodurch das Sieb 11 mit dem Inhalt  leicht in die Glasschüssel 5 eingesetzt und nach er  folgtem     Backvorgang    wieder herausgehoben werden       kann.    Zum     Transport    des gesamten Gerätes     sind,    wie       Fig.    2 zeigt, an der Glasschüssel formschöne     Griffe    15  angeordnet.

   Abgedeckt wird die Glasschüssel 5 durch  einen mit     Griffen    16 versehenen Deckel 17, der durch  seine     vorteilhafte    Ausbildung auch     gleichzeitig        als     Teller oder Schüssel zum Servieren der im Gerät zu  bereiteten Nahrungsmittel verwendet werden kann.  



  Soll das Gerät     in    Betrieb genommen werden, ist  vorerst die Glasschüssel 5 mit genügend<B>öl</B> und/oder  Fett zu füllen. Hat das Fett nach dem Einschalten  des     Heizstromes    einen flüssigen Zustand angenom  men, wird das mit     Nahrungsmitteln        gefüllte    Sieb 11  in das Fett- bzw. Ölbad eingesetzt.

   Die beim     Back-          oder        Bratvorgang    von den     Nahrungsmitteln    sich lösen  den Teilchen sinken auf Grund ihres dem Öl- oder      Fettbad gegenüber grösseren spezifischen Gewichts  nach dem Sieden oder Wallen des     Fettes    oder Öles  nach unten auf den Boden 6 der Glasschüssel 5. Nach       erfolgtem    Kochvorgang wird das Sieb 11 herausge  nommen und der     Inhalt        in    den     als    Schüssel oder Tel  ler ausgebildeten Deckel 17 umgefüllt.

   Das<B>öl</B> oder  Fett     erstarrt        mit    den am Boden 6 gesammelten Nah  rungsmittelresten, die dadurch ihre     Geruchs-    bzw.  Geschmacksausströmung verlieren. Bei     einer    nachfol  genden Benutzung werden die     Nahrungsmittelreste    in  folge der besonderen Anordnung der     Heizschlangen    8  am Boden 6 der Glasschüssel 5 festgehalten, da un  ter den Heizschlangen 8 eine Art neutrale Zone mit  Wärmegefälle entsteht.

   Dadurch werden die     Nah-          rungsmittelreste    beim Aufwallen des Öl- oder Fett  bades nicht     an    die Oberfläche gerissen und können  somit auch den Geschmack der zuzubereitenden Spei  sen nicht     beeinflussen.    Es ist also möglich, mit dem  Gerät     Nahrungsmittel    unterschiedlicher Art und mit       unterschiedlichem    Geschmack, z. B. Fisch, dann Ge  müse, dann     Kartoffeln    oder dergleichen, nachfolgend  zuzubereiten.  



  Wird die Glasschüssel 5 nur bis oberhalb der  Heizschlangen 8 mit Öl oder     Fett    gefüllt, kann das  Gerät auch zum Grillen von Fleisch     verwendet    wer  den, das in das eingesetzte und nicht in das Öl tau  chende Sieb 11     eingelegt    wird und infolge des kleinen  Volumens der mit dem Deckel 17 abgedichteten Glas  schüssel schnell gar bäckt und durch die beim     Grillen     entstehenden Wasserdämpfe des Fleisches und durch  die beim Sieden des Öles entstehenden Öldämpfe  schnell weich gemacht     wird.    Das aus dem Fleisch  ausbackende Fett kann in das darunter befindliche  Ölbad     abtropfen.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Elektrisch beheiztes Gerät zum Ausbacken von Nahrungsmitteln, insbesondere von Kartoffeln, Ge müse, Teigwaren, Fisch in einem Öl- oder Fettbad, dadurch gekennzeichnet, dass in einer feuerfesten Glasschüssel für das Bad ein Sieb und zwischen die sem und dem Boden der Glasschüssel Heizschlangen angeordnet sind, wodurch eine unter den Heizschlan gen liegende sogenannte neutrale Zone mit Wärme- gefälle geschaffen ist, in der beim Back- oder Brat- vorgang entstandene Abfälle von Nahrungsmitteln aufgefangen und von der Oberfläche des Öl- oder Fettbades ferngehalten werden,
    so dass durch die Ab fälle der Geschmack der nachfolgend zuzubereiten den anderen Nahrungsmittel nicht beeinflusst wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Glasschüssel (5) mit einer im Boden (6) befindlichen zentralen Bohrung (7) versehen ist und formschlüssig mit Erhöhungen in Vertiefungen eines Metall- oder Porzellansockels (2) eingreift und unverrückbar damit verbunden ist, und dass in den Sockel (2) ein elektrisches Kabel (3) eingeführt ist und weiterhin ein Stufenschalter (4) und ein Wärme regler angeordnet sind, von dem aus die Zuleitungen durch die Bohrung (7) der Glasschüssel (5)
    zu den über dem Boden (6) angeordneten Heizschlangen (8) führen. 2. Gerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Bohrung (7) durch je eine- darüber und darunter liegende Ver bindungsplatte (9) abgedichtet wird, die von einer Feder (10), die vorzugsweise aus einem Material mit einem hohen Ausdehnungskoeffizienten besteht und besonders bei Erwärmung der Heizschlangen (8) un ter Druck gesetzt werden. 3. Gerät nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das auf einem Haltering (12) aufsitzende auswechsel bare Sieb mit einem Gelenk (13) versehen ist, an dem beweglich ein ein- und auswechselbarer Griff (14) befestigt ist. 4.
    Gerät nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen die Glasschüssel (5) verschliessenden Deckel (17), der so ausgebildet ist, dass er gleichzeitig als Teller oder Schüssel zum Servieren des Inhaltes verwendet wer den kann.
CH355874D 1956-10-01 1956-10-01 Elektrisch beheiztes Gerät zum Ausbacken von Nahrungsmitteln CH355874A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH355874D CH355874A (de) 1956-10-01 1956-10-01 Elektrisch beheiztes Gerät zum Ausbacken von Nahrungsmitteln

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CH (1) CH355874A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3806701A (en) * 1972-11-03 1974-04-23 Rival Manufacturing Co Electric cooking utensil having a removable vessel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3806701A (en) * 1972-11-03 1974-04-23 Rival Manufacturing Co Electric cooking utensil having a removable vessel

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