CH355875A - Elektroden-Dampferzeuger mit selbsttätiger Regelung - Google Patents

Elektroden-Dampferzeuger mit selbsttätiger Regelung

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CH355875A
CH355875A CH355875DA CH355875A CH 355875 A CH355875 A CH 355875A CH 355875D A CH355875D A CH 355875DA CH 355875 A CH355875 A CH 355875A
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CH
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electrode
receptacle
control
steam generator
pressure
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Inventor
Kluen Gerhard
Original Assignee
Junker & Ruh Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C7/00Stoves or ranges heated by electric energy
    • F24C7/006Stoves or ranges heated by electric energy using electrically heated liquids
    • F24C7/008Stoves or ranges heated by electric energy using electrically heated liquids using electrode heaters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Elektroden-Dampferzeuger    mit selbsttätiger Regelung    Die Erfindung bezieht sich auf einen mittels Elek  troden     beheizten    Dampferzeuger, speziell für     Heiz-          und    Kochzwecke, mit selbsttätiger Regelung, bei dem  der Elektrolyt aus der     Elektrodenkammer    in ein Auf  nahmegefäss verdrängt werden kann.  



  Es ist eine     Handregeleinrichtung    von elektrischen       Kochgeräten    für     Elektrodenbeheizung    bekanntgewor  den, welche in der Verbindungsleitung     zwischen    dem       Elektrodendampfraum    und dem Aufnahmegefäss für  den     Elektrolyt    eine     Absperr-    und Umschaltvorrich  tung zur wahlweisen Verbindung des Aufnahmegefä  sses entweder mit dem oberen Teil des Elektroden  dampfraumes oder mit der Aussenluft hat.  



  Diese Einrichtung hat sich in der Praxis als sehr       unzweckmässig    erwiesen, da die manuelle Bedienung  äusserst     zeitraubend    ist. Aus diesem Grunde versuchte       man,    die Handregulierung durch eine automatische  Betätigung zu ersetzen, derart, dass zwischen dem  Hauptschalter für den     Elektrodenstrom    und dem Ab  schlussglied in der Verbindungsleitung zwischen  Dampf- und Aufnahmeraum eine die     öffnung    des  Verbindungsgliedes nur bei geschlossenem Haupt  schalter freigebende     Verriegelungseinrichtung    ange  ordnet ist, und ferner,

   dass ein zwischen dem Dampf  raum und der Atmosphäre oder einem     selbsttätigen          Ent-    und     Belüfter    angeordnetes     Abschlussglied    über  eine seine Schliessung erst bei eingelegtem Haupt  schalter gestattende     Verriegelungseinrichtung    mit     dem     Hauptschalter gekuppelt ist.  



  Diese Einrichtung ist so kompliziert, dass     ihr    eine  praktische Bedeutung nicht zukommt. Ausserdem ar  beitet die Einrichtung sehr träge und ist sehr repara  turanfällig.  



  Die Nachteile der bekannten Ausführungen wer  den durch die     Erfindung    beseitigt, und die Aufgabe  wird durch viel einfachere Mittel gelöst, indem erfin  dungsgemäss in der Verbindung     zwischen    dem Elek-         trodendampfraum    und dem Aufnahmegefäss     eine     Steuerdrossel vorgesehen und so bemessen ist, dass  erst bei Erreichen des Sollwertes des     Dampfdruckes     in Verbindung mit einem mit dem Aufnahmegefäss  verbundenen, auf Druck ansprechenden Steuerventil  im Aufnahmegefäss ein Druckabfall erzeugt     wird,    da  durch, dass der Eintrittsquerschnitt der Steuerdrossel  kleiner als der sich dann einstellende Austrittsquer  schnitt des Steuerventils ist.  



  Die Vorteile, die sich dadurch ergeben, sind der  äusserst einfache Aufbau, das Fehlen sämtlicher be  weglicher, von Hand oder elektrisch betätigter Teile,  eine äusserst kurze     Regelzeit    und eine völlig narren  sichere Regelung.  



  Die Zeichnung stellt die     Erfindung    in einem Aus  führungsbeispiel dar, und     zwar    zeigt:       Fig.    1 einen     Elektroden-Dampferzeuger    schema  tisch im     Schnitt,          Fig.    2     einen    Teil des Aufnahmegefässes für den  Elektrolyt mit der Steuerdrossel im Schnitt.  



  Mit 1 ist der Behälter bezeichnet, in dem     warmes     Wasser oder Speisen gekocht werden. Derselbe wird  von dem     Elektrodendampfraum    2 umgeben. An der  unteren Seite ist für die     Aufnahme    der Elektroden 3  eine     Elektrodenkammer    3a ausgebildet, von der     zur     Verdrängung des Elektrolyten     eine    Leitung 4 in ein  Aufnahmegefäss 5     zur    Aufnahme des     Elektrolyten,     welches Aufnahmegefäss 5 höher als die Elektroden 3  liegt, mündet.

   In der Leitung 4 oder am Boden der       Elektrodenkammer    3a befindet sich ein Magnetventil  6, welches bei ausgeschalteten Elektroden 3 geschlos  sen ist und bei eingeschalteten Elektroden 3 sich  selbsttätig     öffnet    und offen bleibt. An dem Aufnahme  gefäss 5 ist ein Belüftungsventil 7 und ein Steuerven  til 8 angeschlossen.

   Das     Aufnahmegefäss    5 kann mit  tels einer Verbindungsleitung mit dem oberen Teil  des     Elektrodendampfraumes    2 verbunden     sein    (auf      der Zeichnung nicht dargestellt), oder es ist so aus  geführt, dass nur die Aussenwand 9 des Elektroden  dampfraumes 2 das Aufnahmegefäss 5 vom     Elektro-          dendampfraum    2 trennt, wie in     Fig.    1 dargestellt ist.  Hieraus ergeben sich die Vorteile der Unterbringung  des Aufnahmegefässes 5     in    der Ummantelung des  Dampferzeugers, der geringeren Wärmeabstrahlung  vom     Elektrodendampfraum    2 und des Fortfalls der  Verbindungsleitung.

   In der Aussenwand 9 befindet  sich eine Steuerdrossel 10, die das Aufnahmegefäss 5  mit dem     Elektrodendampfraum    2 verbindet. Zur Rei  nigung der Steuerdrossel 10 ist eine     Öffnung    11a in  der bezüglich des     Elektrodendampfraumes    2 nach  aussen liegenden Wand des Aufnahmegefässes 5 vor  gesehen, die bei Nichtgebrauch durch einen Pfropfen  11 verschlossen ist und durch die Verkleidung 12 hin  durch zugänglich ist. Die Steuerdrossel 10 kann auch  so ausgeführt werden, dass sie durch die Öffnung 11a  herausgeschraubt werden kann. Der Elektroden  Dampferzeuger weist im übrigen je ein mit dem     Elek-          trodendampfraum    2 verbundenes Sicherheitsventil 13,  Belüftungsventil 14 und Manometer 15 auf.  



  Die Funktion des Dampferzeugers ist folgende:  Nachdem die Elektroden 3 an Spannung gelegt  sind, öffnet sich gleichzeitig das Magnetventil 6 selbst  tätig, und der in dem Aufnahmegefäss 5 befindliche  Elektrolyt     fliesst    in die     Elektrodenkammer    3a. Der       Stromanstieg    ist stetig und erreicht nach     einer    gewis  sen Zeit seinen Höchstwert. Ein Stromstoss wird da  durch vermieden.

   Während der     Vorkochzeit,    das heisst  solange der Sollwert des Dampfdruckes noch nicht  erreicht ist, befindet sich der     Elektrodendampfraum     2 und das Aufnahmegefäss 5 im Gleichgewichts  zustand, da jegliche     Druckdifferenz    durch die Steuer  drossel 10 ausgeglichen wird.

   Nähert sich der Dampf  druck dem     Sollwert,    dann tritt die Steuerdrossel 10  in Tätigkeit bzw. sie wirkt als Rückkopplungsdüse     zur          Erregung    der Regelschwingung in Verbindung mit  dem Steuerventil 8, indem zwischen dem Aufnahme  gefäss 5 und dem     Elektrodendampfraum    2 eine     Druck-          differenz    hervorgerufen wird.

   Der im Aufnahmegefäss  5 verminderte Druck wird durch den grösseren     öff-          nungsquerschnitt    des Steuerventils 8 gegenüber der  Steuerdrossel 10     hervorgerufen.    Die Steuerdrossel 10  ihrerseits ist so bemessen, dass zwischen ihrem Ein  lassquerschnitt und dem     Auslassquerschnitt    des Steuer  ventils 8 eine Relation besteht, die die Schwingungs  dauer der Regelung bestimmt.  



  Zur     Erläuterung    der Regelschwingung wird noch  folgendes     ausgeführt:    In der Technik bedingen emp  findliche Regelvorgänge stets einen Schwingungsvor  gang der die Regelung     steuernden    physikalischen Grö  ssen, im vorliegenden Falle des Dampfdruckes und der       Stromaufnahme.    Solange das Steuerventil 8 nicht an  gesprochen hat, bewirkt die Steuerdrossel 10 den  Druckausgleich zwischen dem     Elektrodendampfraum     2 und dem Aufnahmegefäss 5. Der Elektrolyt befin  det sich infolge seines Gewichtes in der Elektroden  kammer 3a.

   Steigt der Druck über den     Ansprech-          druck    des Steuerventils 8, so     wird    durch dieses ein    wesentlich grösserer Querschnitt, als die Steuerdrossel  10 besitzt, zur Atmosphäre hin geöffnet. Der Druck  im Aufnahmegefäss 5 fällt gegenüber dem Druck im       Elektrodendampfraum    2 ab, und der Elektrolyt wird  jetzt vom Dampfdruck in das Aufnahmegefäss 5 zu  rückgedrückt, wobei die Stromaufnahme sinkt. Damit  geht gleichzeitig die Dampferzeugung zurück, wodurch  wiederum der Druck fällt. Es wird nunmehr der  Augenblick kommen, in dem das Steuerventil 8 wieder  schliesst.

   Die     Druckdifferenz    zwischen Elektroden  dampfraum 2 und Aufnahmegefäss 5 wird geringer,  und der Elektrolyt fällt in die     Elektrodenkammer    3a  zurück, wodurch wiederum der Strom und damit die  Dampferzeugung ansteigt. Der als weitere Folge wie  der ansteigende Druck öffnet schliesslich wieder das       Steuerventil    8, jedoch bereits langsamer, weil auch der  Druckanstieg langsamer     erfolgt.    Das Spiel wiederholt  sich so lange, bis sich das Steuerventil 8 so eingestellt  hat, dass die Querschnitte des geöffneten Steuerventils  8 und der Steuerdrossel 10 gleich gross sind.

   Würde  die Steuerung nicht durch eine Schwingung geregelt,  so würde der Gebrauchswert des     vorbeschriebenen          Elektroden-Dampferzeugers    erheblich herabgesetzt,  weil die Regelzeiten sonst zu lang werden.  



  Die beschriebene Schwingung des Druckverlaufs  stellt eine Regelschwingung dar, weil durch sie die  Regelung     gesteuert    wird.  



  Sobald zwischen der elektrischen Leistungsauf  nahme und der Wärmeabgabe an das Kochgut ein       Ausgleichzustand    eingetreten ist, hört die Schwingung  auf. Wird zum Beispiel im Kessel 1 kaltes Wasser,  auch in kleinen Mengen, zugeschüttet, so wird sofort  die Regelschwingung neu erregt.  



  Durch den einfachen     Aufbau    ist die Regelanlage  unbegrenzt haltbar, in der Herstellung billig und nicht       störanfällig.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektroden-Dampferzeuger mit selbsttätiger Rege lung, bei dem der Elektrolyt aus dem Elektrod'en- dampfraum in ein Aufnahmegefäss verdrängt werden kann und letzteres höher als die Elektroden angeord net ist, wobei eine Verbindung zwischen dem oberen Teil des Elektrodendampfraumes und dem Aufnahme gefäss vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass in der genannten Verbindung zwischen dem Elektroden dampfraum (2) und dem Aufnahmegefäss (5) eine Steuerdrossel (10) vorgesehen und so bemessen ist, dass erst bei Erreichen des Sollwertes des Dampf druckes in Verbindung mit einem mit dem Aufnahme gefäss (5) verbundenen,
    auf Druck ansprechenden Steuerventil (8) im Aufnahmegefäss (5) ein Druck abfall erzeugt wird, dadurch, dass der Eintrittsquer- schntit der Steuerdrossel kleiner als der sich dann ein stellende Austrittsquerschnitt des Steuerventils ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Elektroden-Dampferzeuger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerventil (8) gegenüber einem mit dem Elektrodendampfraum ver bundenen Sicherheitsventil (13) so bemessen ist, dass ersteres auf einen geringeren Druck als letzteres an spricht.
    2. Elektroden-Dampferzeuger nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmegefäss (5) und der Elektrodendampf- raum (2) mir durch eine Wand (9) des Elektroden dampfraumes (2) voneinander getrennt sind. 3. Elektroden-Dampferzeuger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass zum Reinigen oder Herausnehmen der Steuer drossel (10) eine Öffnung (11a) in der äusseren Wand des Aufnahmegefässes (5) vorgesehen ist, die bei Nichtgebrauch durch einen Pfropfen (11) abgedichtet ist.
CH355875D 1956-03-29 1957-03-20 Elektroden-Dampferzeuger mit selbsttätiger Regelung CH355875A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4590361A (en) * 1984-10-10 1986-05-20 Zanussi Grandi Impianti S.P.A. Food frying apparatus including indirect oil heater

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4590361A (en) * 1984-10-10 1986-05-20 Zanussi Grandi Impianti S.P.A. Food frying apparatus including indirect oil heater

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