CH355918A - Wasserdurchlauferhitzer, insbesondere elektrisch beheizter Durchlauferhitzer - Google Patents

Wasserdurchlauferhitzer, insbesondere elektrisch beheizter Durchlauferhitzer

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CH355918A
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membrane
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Inventor
Schomann Leonid
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Eckerfeld Alfred
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
    • F24H1/10Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium
    • F24H1/12Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium in which the water is kept separate from the heating medium
    • F24H1/14Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium in which the water is kept separate from the heating medium by tubes, e.g. bent in serpentine form
    • F24H1/142Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium in which the water is kept separate from the heating medium by tubes, e.g. bent in serpentine form using electric energy supply

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Description


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 Wasserdurchlauferhitzer, insbesondere elektrisch    beheizter      Durchlauferhitzer   Die Erfindung bezieht sich auf einen Wasserdurchlauferhitzer, insbesondere auf einen elektrisch beheizten Durchlauferhitzer. Bei Wasserdurchlauferhitzern ist es üblich, die Heizleistung durch eine vom Wasserdruck    beaufschlagte   Membran zu schalten. Solche im allgemeinen als    Wassermangelsicherung   bezeichnete    Membranschalter   besitzen entweder eine Gummimembran oder eine steife Membran aus Metallblech.

   Gegenüber den bekannten Wasserdurchlauferhitzern mit    druckbeaufschlagtem      Membranschalter   besteht die    Erfindung   darin, dass die    druckbeaufschlagte   Membran aus Bimetall hergestellt ist und    infolgedessen   sowohl auf Druck als auch auf Temperatur mit einem Hub anspricht.

   Wenn man einen solchen Membranschalter als    Wassermangelsicherung   im Warmwasserkanal eines Durchlauferhitzers anordnet, kann man einen sonst üblichen    zusätzlichen,   temperaturempfindlichen Schalter einsparen, da die    Bimetallmembran   bei geeigneter Ausbildung dessen Funktion mit übernimmt.    Zweckmässigerweise   wird in solchem Falle die    Bimetallmembran   so angeordnet, dass die durch Erwärmung eintretende    Formveränderung   der Bimetallmembran der durch den Wasserdruck hervorgerufenen    Formverändeung      entgegenwirkt,      derart,   dass bei Übertemperatur der Schalthub der Membran aufgehoben wird.

   Je grösser dann also der auf der Membran lastende Wasserdruck ist, um so grösser muss die zur Abschaltung erforderliche    Erwärmung   der Membran sein. Durch Einstellung der den Staudruck erzeugenden Drosselstelle kann man daher die Wassertemperatur einstellen, die ein Abschalten der Heizenergie veranlasst. 



     Zweckmässigerweise   ist die    Bimetällmembran      in   kaltem Zustande nach der    Druckkammer   zu konvex gekrümmt und die Schicht grösster Ausdehnung der    Druckkammer   zugewandt. Der Wasserdruck wirkt dann in    entkrümmendem   und die    Erwärmung   im    krümmenden   Sinne auf die    Bimetallmembran   ein, und    durch   die    Vorkrümmung   wird die    innere   Spannung der Membran    ausgenutzt,   um ein plötzliches Abschalten der Heizenergie zu erreichen, sobald die durch Erwärmung verursachte    Krümmungskraft   überwiegt. 



  Die Erfindung lässt sich sowohl bei Speichergeräten als auch bei drucklosen oder    druckfesten   Durchlauferhitzern anwenden. 



     Fig.   1 zeigt als    Ausführungsbeispiel   der Erfindung ein    druckloses,   elektrisch    beheiztes   Gerät,    Fig.   la einen Querschnitt durch die Membran, in grösserem Massstab. 



     Fig.   2 stellt ein entsprechend    ausgebildetes,   druckfestes Gerät dar und    Fig.   2a den vergrösserten Querschnitt der Membran. 



  Bei dem in    Fig.   1 abgebildeten Gerät ist am Einlassstutzen ein    Zapfventil   2    vorgesehen,   durch das Kaltwasser in einen eine Heizwendel 3    enthaltenden   Heizkanal 4 eintritt. Das    Wasser   strömt aus dem    Heizkanal   4 durch einen Kanal 5 in eine Membrankammer 6, die von einer konvex    gekrümmten   Bimetallmembran 7 abgeschlossen ist. Aus der    Mem-      brankammer   6 fliesst das Wasser durch einen Kanal 8 zu    einem   Schwenkauslauf 9. In den    Kanal   8 ist eine einstellbare Drosselschraube 10    eingesetzt,   durch die der Wasserstrom mehr oder weniger stark gedrosselt werden kann.

   Dadurch entsteht in der    Membrankam-      mer   6 ein    Staudruck,   der die    Bimetalhnembran   7 zu    entkrümmen   sucht. An der    Bimetallmembran   7 liegt ein Schaltstift 11 an, der mit der Schaltfeder 12 eines den Stromkreis der    Heizwendel   3    anschliessenden   Schalters 13 verbunden ist. 



     Beim   Öffnen des    Zapfventils   2    wird   Wasser in das Gerät eingelassen. Der beim    Durchfluss   in der    Mem-      brankammer   6 entstehende Staudruck    bewirkt   eine 

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    Durchbiegung   der Membran 7 und damit eine Einschaltung der    Heizwendel   3 und eine Erwärmung des Wassers im    Heizkanal   4. Das    erhitzte   Wasser erwärmt die    Bimetallmembran   7. Wie in    Fig.   la dargestellt ist, liegt die sich stärker ausdehnende Schicht 14 des Bimetalls auf der Seite der    Membrankammer   6, während die Schicht 15 mit geringerer Ausdehnung innen angeordnet ist.

   Bei Erwärmung sucht sich daher die    Bimetallmembran   stärker zu krümmen. Bei einer bestimmten    Membrantemperatur      überwiegt   die    Krüm-      mungskraft   gegenüber dem in der Kammer 6 vorhandenen    Staudruck,   so dass die    Bimetallmembran   7, unterstützt durch    ihre   Eigenspannung, plötzlich in ihre Ausgangsstellung zurückgeht und den Schaltkontakt 12/l3 öffnet. Diese    Abschalttemperatur   hängt ab von dem in der    Membrankammer   6 vorhandenen Staudruck und kann daher durch Einstellung der Drosselschraube 10    verändert   werden. 



  Bei dem in    Fig.   2 dargestellten druckfesten Durchlauferhitzer ist das    Zapfventil   16 hinter dem Gerät angeordnet, so dass das Gerät immer unter dem in der    Kaltwasserleitung   herrschenden Druck steht. Vor dem    Heizkanal   17 ist ein    Verbindungskanal   18    abgezweigt   und zur    Druckkammer   19 geführt. Der Heizkanal 17 ist durch einen mit einer Drosselschraube 20    ver-      sehenen   Kanal 21 mit der    Unterdruckkammer   22 verbunden, an die über den Kanal 23 und das    Zapfventil   16 der Schwenkauslauf 24    angeschlossen   ist.

   Die Unterdruckkammer 22 wird von einem von einer    Well-      rohrdichtung   25 umgebenden Schaltstift 26 durchsetzt, der an einer    gekrümmten,   die    Kammern   19 und 22    trennenden      Bimetallmembran   27 anliegt und den Schalter 28 des Heizstromkreises betätigt. 



  Beim Öffnen des    Zapfventils   16 entsteht beim    Wasserdurchlauf   infolge der Drosselung durch die Drosselschraube 20 in den Kammern 19 und 22 ein dynamischer    Druckunterschied,   durch den die Bimetallmembran 27 zum Einschalten des Heizstromkreises veranlasst wird. 



  Die    Bimetallmembran   27 ist, wie in    Fig.   2a gesondert dargestellt ist, in einem elastischen und wärmeisolierenden Dichtungskörper 29 eingebettet, der den Rand 27' der Membran 27 umfasst und die äussere    Membranfläche   abdeckt, so    dass   diese nicht unmittelbar mit dem im Druckraum 19 vorhandenen Kaltwasser in    Berührung   kommt. 



  Wie bereits beschrieben, bewirkt die Erwärmung der    Bimetallmembran   27, deren Innenfläche dem in der    Unterdruckkammer   22    fliessenden   Heisswasser unmittelbar    ausgesetzt   ist, bei    einer      bestimmten   Temperatur die Abschaltung des Heizstromkreises. Mit 30 ist in beiden Abbildungen eine Signallampe bezeichnet, die das Ein- und Ausschalten des Heizstromkreises von aussen zu beobachten    gestattet.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Wasserdurchlauferhitzer, bei dem die Heizenergie von einer vom Wasserdruck beaufschlagten Membran geschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die druckbeaufschlagte Membran aus Bimetall hergestellt ist und infolgedessen sowohl auf Druck als auch auf Temperatur mit einem Hub anspricht. UNTERANSPRÜCHE 1. Durchlauferhitzer nach Patentanspruch, bei dem die Bimetallmembran als Wassermangelsicherung wirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Erwärmung eintretende Formveränderung der Bimetallmembran der durch den Wasserdruck hervorgerufenen Formänderung entgegenwirkt, derart, dass bei über- temperatur der Schalthub der Membran aufgehoben wird. 2.
    Durchlauferhitzer nach Patentanspruch, bei dem die Membran unter dem Einfluss eines an der Drosselstelle entstehenden dynamischen Differenzdruckes steht und auf einer Seite vom Kaltwasser beaufschlagt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Kaltwasser in Berührung kommende Oberfläche der Bimetallmembran mit einer elastischen, Wärme isolierenden Schicht (29) bedeckt ist. 3. Durchlauferhitzer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder (27') der Bimetallmembran (7, 27) in einem elastischen Dichtring (29) eingefasst sind. 4.
    Durchlauferhitzer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bimetallmembran (27) in einen elastischen wärmeisolierenden Dichtkörper (29) eingebettet ist, der die eine Membranfläche abdeckt und die Ränder (27') der Bimetallmembran umfasst. 5. Durchlauferhitzer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bimetallmembran in kaltem Zustande nach der Druckkammer (6, 19) zu konvex gewölbt und die Schicht grösster Ausdehnung (14) der Druckkammer (6, 19) zugewandt ist. 6.
    Durchlauferhitzer nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der an der Bimetallmem- bran anliegende Schaltstift (26) in einer Wellrohrdich- tung (25) durch die Unterdruckkammer (22) hin- durchgeführt ist.
CH355918D 1957-01-31 1958-01-29 Wasserdurchlauferhitzer, insbesondere elektrisch beheizter Durchlauferhitzer CH355918A (de)

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