CH355919A - Bauplatte zur Herstellung von Decken in Verbindung mit einer Überbetonschicht - Google Patents
Bauplatte zur Herstellung von Decken in Verbindung mit einer ÜberbetonschichtInfo
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Description
Bauplatte zur Herstellung von Decken in Verbindung mit einer Überbetonschicht Es ist bekannt, zur Herstellung von Decken Hohl steinplatten in Verbindung mit einer überbetonschicht zu verwenden. Wenn es sich dabei bei der herzustel lenden Deckenkonstruktion um eine solche handelt, bei der die Überbetonschicht zu armieren ist, müssen besondere Vorkehren getroffen werden, damit die Ar mierungseisen nicht auf die Hohlsteinplatten zu liegen kommen, da sonst ein vollständiges Umhüllen der Eisen durch den Beton ausgeschlossen wäre.
Derar tige Massnahmen beanspruchen viel Arbeitszeit und wirken sich im Sinne einer Erhöhung der Baukosten aus.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Bauplatte zur Herstellung von Decken in Verbindung mit einer überbetonschicht, welche Platte sich zwecks Vermeidung der genannten Nachteile der bekannten Hohlsteinplatten durch hinterschnittene Stufen, um die Platte an der überbetonschicht zu halten, auszeich net und durch Abstützmittel, um Armierungseisen derart auflegen zu können, dass sie vom Beton prak tisch ganz umhüllt werden können.
In der Zeichnung sind ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes und einige Detailvarian ten dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Bauplatte im Aufriss zur Herstel lung von Decken in Verbindung mit einer Überbeton- Schicht, während die Fig. 2 bis 5 Detailvarianten zu Fig. 1 zeigen.
Fig. 6 zeigt die Bauplatte nach Fig. 5 im Grund riss.
Die Bauplatte nach Fig. 1 hat die Form einer rechteckförmigen Platte 1 mit einer ebenen, die untere Seite bildenden Fläche 2, während die obere Seite zwei nach der Quermittelebene ansteigende Flächen teile 3 besitzt, die an einer in der Quermittelebene befindlichen, über die ganze Plattenbreite sich erstrek- kenden Rippe 4 endigen. Jedes der beiden parallel zur Querrippe 4 liegende Ende der Platte 1 ist mit einem Absatz 5 versehen.
Den Übergang von einem Flächenteil 3 zur Fläche des Absatzes 5 bildet eine geneigt zur Plattenunterseite 1 stehende Fläche 6, die in einer Ebene liegt, deren Schnittlinie mit der Quer mittelebene der Platte unterhalb der Unterseite der letzteren liegt. Dadurch werden an der Platte 1 hin terschnittene Stufen gebildet, um die Platte 1 an der darüberzugiessenden überbetonschicht zu halten.
Das Bauelement 1 eignet sich zur Herstellung von Decken ohne Holzschalungen, wie solche bei andern Betonkonstruktionen notwendig sind. Zu diesem Zwecke werden die einzelnen Bauelemente aneinan der- und nebeneinandergereiht, wobei an den Stoss stellen von zwei aneinanderstossenden Elementen je eine Stütze 7, wie eine solche in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet ist, vorzusehen ist.
Nach erfolgter Ver legung der Bauelemente bilden die Rippen unter sich parallele Reihen, und es sind zwischen je zwei Rip penreihen je eine schwalbenschwanzförmige, durch die Absätze 5, 6 gebildete Nut 8 vorhanden.
Der zur Bil dung der Betonüberschicht auf der Baustelle einzu bringende Füllbeton füllt die schwalbenschwanzförmi- gen Rillen 8 aus und hintergreift die geneigten Seiten flächen der Rippen 4, die den gleichen Neigungswin kel wie die Flächen 6 haben können, so dass nach dem Erhärten des Betons die Bauelemente fest mit der überbetonschicht zu einem Gebilde verbunden sind.
Ist die überbetonschicht zur Erhöhung der Trag fähigkeit der Decke zu armieren, können die Armie- rungseisen 9 ohne Gebrauch von Stützmitteln quer über die als Abstützmittel dienenden Rippen 4 der Bauelemente gelegt werden.
Der eingebrachte Füll beton schliesst alsdann die Armierungseisen praktisch völlig ein, das heisst umhüllt sie praktisch ganz, da die Rippen als scharfkantige Gebilde ausgebildet sind, die eine punktförmige Abstützung ermöglichen.
Zur Herstellung von Decken geringerer Dicke mit oder ohne Armierungseisen in der überbetonschicht können auch, wie Fig.2 zeigt, plattenförmige Bau elemente verwendet werden, die geneigte Flächen teile 3 auf der Oberseite besitzen, aber keine ausge prägte rippenartige Erhöhungen aufweisen. Da die Flächenteile 3 eine gemeinsame Kante besitzen, kann diese als Abstützmittel von quer aufzulegenden Ar mierungseisen gebraucht werden.
Die Ausführungsform des plattenförmigen Bau elementes nach Fig. 3 unterscheidet sich von derjeni gen nach Fig. 1 dadurch, dass eine Rippe 4a von drei eckförmigem Querschnitt vorhanden und in jedem ge neigten Flächenteil 3 auf der Oberseite eine schwal- benschwanzförmige Nut 10 vorgesehen ist.
Wie die Ausführungsform nach Fig. 4 zeigt, kann die Rippe 4b in der Quermittelebene des Elementes im Querschnitt auch eine kreisbogenförmige Begren zungslinie besitzen, und es kann jeder Flächenteil 3 mit einer parallel zur Rippe 4b liegenden Rippe 11 mit trapezförmigem Querschnitt versehen sein. Die Rippen 11 erfüllen in bezug auf die Verbindung des Bauelementes mit der überbetonschicht die gleiche Funktion wie die Nuten 8 und 10, das heisst, sie bilden hinterschnittene Stufen zum Halten der Platte 1 an der überbetonschicht.
Bei der Ausführungsform des Bauelementes nach Fig. 5 ist zum Unterschied der Ausführungsform nach Fig. 3 eine Querrippe 4c mit trapezförmigem Quer schnitt vorgesehen. Die Plattenenden sind ausserdem an Stelle der Absätze 5, 6 mit einer vorspringenden oberen Nase 12 am einen Ende und mit einem unteren Absatz 13 am anderen Ende versehen, derart, dass sich beim Aneinanderreihen der Elemente die Nase 12 einer Platte auf den Absatz 13 der anschliessenden Platte legt.
Eine analoge Ausbildung der Bauelemente könnte auch bei den Ausführungsformen der Bauele mente nach Fig. 1, 3 und 4 vorgesehen sein. Die Bau platte nach Fig. 5 besitzt weiterhin an ihrem einen Längsrande eine Vertiefung 14 zum Einschieben eines Holzstückes 15, das nach erfolgter Fertigstellung der Decke bei Montagearbeiten als Dübel, z. B. zur Be festigung von Beleuchtungskörpern, verwendet wer den kann.
Die an der Deckenkonstruktion verbleibenden Bauelemente stellen gleichzeitig Untersichtsplatten dar, so dass sich die Anbringung eines besonderen Putzes erübrigt. Zur Bildung einer unterbrochenen Untersichtsfläche können die unteren Kanten sowohl in der Längsrichtung als auch in der Breite gebrochen sein, wie in Fig. 1 gestrichelt eingezeichnet ist.
Die dargestellten Bauelemente sind vorzugsweise so ausgeführt, dass ihre Abmessungen in der Längs richtung der Rippen gemessen, kleiner sind als die Abmessungen senkrecht zu den Rippen. Die Bauele mente können aber auch, im Gegensatz zu dieser bevorzugten Ausführungsform, so ausgeführt sein, dass ihre Rippen, statt in der Quermittelebene, in der Längsmittelebene der Platten verlaufen und die Ab sätze 5, 6 bzw. die Nasen 12 und 13 sich an den Längsseiten befinden.
Die Flächenteile 3 können auch mehr als eine Rille 10 oder Rippe 11 aufweisen, oder es kann jeder Flächenteil 3 mit mindestens einer Rille 10 und mindestens einer Rippe 11 versehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Bauplatte zur Herstellung von Decken in Verbin dung mit einer überbetonschicht, gekennzeichnet durch hinterschnittene Stufen, um die Platte an der Überbetonschicht zu halten, und durch Abstützmit- tel, um Armierungseisen derart auflegen zu können, dass sie vom Beton praktisch ganz umhüllt werden können. UNTERANSPRÜCHE 1.Bauplatte nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie in einer der beiden vertikalen Mittelebenen auf der Oberseite eine Rippe<I>(4, 4a, 4b,</I> 4e) als Abstützmittel aufweist und an jedem parallel zur Rippe liegenden Rand einen Absatz (5, 6) besitzt, der beim Versetzen der Bauplatte mit einer gleicharti gen mit deren Absatz eine schwalbenschwanzförmige Nut (8) bildet, die zur Aufnahme von Beton bestimmt ist. z. Bauplatte nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rippe eine Kante besitzt, um eine punktförmige Abstützung eines Armierungseisens zu ermöglichen. 3.Bauplatte nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die zu beiden Seiten der Rippe be findlichen Flächenteile (3) der Oberseite in Richtung gegen die Ränder nach unten geneigt sind. 4. Bauplatte nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Flächenteile (3) je mindestens eine parallel zur Rippe liegende Rille (10) mit schwal- benschwanzförmigem Querschnitt aufweisen. 5. Bauplatte nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass auf den Flächenteilen (3) je min destens ein parallel zur Rippe liegender Vorsprung (11) mit schwalbenschwanzförmigem Querschnitt vor gesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19535460A1 (de) * | 1994-04-02 | 1997-03-27 | Univ Dresden Tech | Schalsteindecke |
-
1958
- 1958-02-24 CH CH355919D patent/CH355919A/de unknown
Cited By (2)
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| DE19535460A1 (de) * | 1994-04-02 | 1997-03-27 | Univ Dresden Tech | Schalsteindecke |
| DE19535460C2 (de) * | 1994-04-02 | 1999-06-17 | Univ Dresden Tech | Schalsteindecke |
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