CH355967A - Mikroskop mit Grob- und Feintrieb - Google Patents

Mikroskop mit Grob- und Feintrieb

Info

Publication number
CH355967A
CH355967A CH355967DA CH355967A CH 355967 A CH355967 A CH 355967A CH 355967D A CH355967D A CH 355967DA CH 355967 A CH355967 A CH 355967A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
coarse
drive
microscope
fine
gear
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Riehm Heinrich
Original Assignee
Wild Heerbrugg Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wild Heerbrugg Ag filed Critical Wild Heerbrugg Ag
Publication of CH355967A publication Critical patent/CH355967A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B21/00Microscopes
    • G02B21/24Base structure
    • G02B21/241Devices for focusing
    • G02B21/242Devices for focusing with coarse and fine adjustment mechanism

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


      Mikroskop        mit    Grob-     und        Feintrieb       Die vorliegende Erfindung     betrifft    ein     Mikroskop     mit Grob- und Feintrieb zur Einstellung des Schlit  tens, wobei der Grob- und Feintrieb     mittels    eines  Zahnrades auf eine mit dem Schlitten verbundene  Zahnstange einwirken und das Zahnrad durch den  Grobtrieb gedreht wird.  



       Üblicherweise    wirkt jeder Trieb auf einen Füh  rungsschlitten, wobei entweder beide Triebe das Ob  jektiv gegenüber dem feststehenden Objekt oder das  Objekt gegenüber dem feststehenden Objektiv verstel  len oder wobei der     eine    Trieb auf das Objekt, der  andere auf das Objektiv wirkt.  



  Die dabei notwendigen zwei Schlitten mit     Schwal-          benschwanzführung    oder Kugelbahn bedeuten einen  erheblichen Aufwand.  



  Die     Erfindung    besteht nun darin, nur eine gerad  linige Führung und eine waagerechte     Bolzenführung     anzuwenden, wobei um den Bolzen ein     Arm    schwenk  bar ist, der das Zahnrad trägt und wobei weiterhin  der Feintrieb an diesem     Arm    angreift und dessen Win  kellage verstellt, wobei schliesslich eine Feder den  schwenkbaren Arm nach unten auf Stützen drückt.  



  Es sind zwar schon Mikroskoptriebe bekannt  geworden, die einen Schlitten mit     Zahnstangen    und  einem     Ritzel    aufweisen, welches in die     Zahnstangen     eingreift. Dort ist jedoch die Aufhängung der An  triebsvorrichtung für dieses     Ritzel    nicht     verschwenk-          bar,        sondern    axial verschiebbar, was wiederum einen  beträchtlichen mechanischen Mehraufwand bedingt.  Dort sind zwei Antriebe einander     überlagert,    wobei  der Feintrieb den Grobtrieb trägt.  



  Ein anderer     ähnlicher        Mikroskoptrieb    sieht     zusätz-          lich    Mittel zur     Änderung    des     übersetzungsverhältnis-          ses    vor, ist jedoch sonst im wesentlichen gleich aus  gebildet wie der     vorbeschriebene.     



  Schliesslich sind bei anderen     bekannten    Mikro  skoptrieben, die die     Grobtriebwelle    haltende Bauein-         heit    entweder stationär angeordnet oder mittels des  Feintriebes parallel zur     Tubusachse    verschiebbar. Kei  ner dieser Triebe zeigt die Lösung, die den     Grobtrieb     haltende Einheit um einen Drehpunkt     verschwenkbar     auszubilden.  



  Der     erfindungsgemässe    Trieb     bringt    insbesondere  den Vorteil mit sich, dass demgemäss eine     Präzisions-          führung    eingespart werden kann, da die an deren  Stelle tretende     waagerechte        Bolzenführung    einen ge  ringen konstruktiven Aufwand erfordert. Ebenso ist  der Betrieb mit dem vorliegenden Trieb einfacher und  unter gewissen Umständen sogar zuverlässiger als die  bisher bekanntgewordenen Triebe.

   Zum Beispiel dann,  wenn das Mikroskop auch bei grosser Kälte betrieben  werden soll, dann reduzieren sich die Schwierigkeiten,  die infolge gehärteten Fettes in den Präzisionsführun  gen auftreten, nunmehr auf eine.     Führung.    Auch ist       dort    eine auftretende     Verhärtung    des Fettes     insofern     nicht mehr allzu     unangenehm,    da durch die der Fein  einstellung vorhergehenden Grobeinstellung die Füh  rung wieder     gängig    gemacht wird.  



  Das zwischen     schwenkbarem    Arm und     Zahnstan-          gen    auftretende Spiel ist hinsichtlich der     vertikalen     Einstellung des Mikroskoptisches bedeutungslos, da  durch das Gewicht des     letzteren        in    jedem Falle für  eine präzise Auflage nach unten gesorgt wird.  



  In beiliegenden Zeichnungen sind beispielsweise  zwei     Ausführungsformen    des     Erfindungsgegenstandes          veranschaulicht.    Es zeigt:       Fig.    1 den Vertikalschnitt des Fusses eines     Mikro-          skops    mit Schlitten und einer     Feineinstellung    des  Schlittens, bei welcher die beiden Triebachsen räum  lich     getrennt    angeordnet     sind,          Fig.    2     einen    Schnitt nach Linie<B>A -A</B> in     Fig.    1,

         Fig.    3 den     Vertikalschnitt    des     Fusses    eines Mikro  skops mit     Schlitten    und     Einstellvorrichtung    des      Schlittens, bei welchem die Triebachsen konzentrisch  zueinander angeordnet sind,       Fig.    4 einen     Schnitt    nach Linie     B-B    in     Fig.    3.  An den Fuss 1 eines Mikroskops nach     Fig.    1 und  2 ist ein Schlitten 2 mittels     Schwalbenschwanz    3 ver  tikal gelagert.

   Der     Schwalbenschwanz    3 trägt eine  Zahnstange 4, in welche die Verzahnung 5a der Welle  5 greift, welche in der Büchse 6 gelagert ist. Auf der  Welle 5 sind     zwei    Triebgriffe 7     aufgestiftet.    Die  Büchse 6 sitzt in dem     Schwenkarm    8, der auf dem       Bolzen    9, welcher in dem Gehäuse 1 sitzt, schwenk  bar     gelagert    ist. Die     Welle    5 ist in der Büchse 6 durch  nicht näher bezeichnete Mittel     derart    abgebremst, dass  sie mit den     Triebgriffen    7     drehbar,    durch den Druck  des Schlittens aber unbeweglich ist.  



  Die Feder 11 drückt auf den Schwenkarm 8, der  sich auf den Stift 12 abstützt, welcher in den Pfan  nen 10 und 13 sitzt.  



  Zur Feineinstellung muss der Schwenkarm 8 um  den Bolzen 9 geschwenkt werden, was durch ein  Übersetzungsgetriebe erfolgt. In den Fusswänden sitzt  eine Welle 14, auf welcher ein Zahnrad 15     sitzt.    Die  Welle 14 ist mit     Triebgriffen    16 versehen. Im Fuss 1  ist ein Lagerbock 17     mittels    Schrauben 18 befestigt,  an dem auf dem     Bolzen    19 die Zahnräder 20 und 21  und auf dem Bolzen 23 die Zahnräder 24 und 25  sitzen.

   Das Zahnrad 15 der Welle 14     greift    in das  Rad 20, während das Rad 25 des Getriebes in den  Zahnsektor 26     eingreift.    Dieser dreht sich um den im  Lagerbock 17 sitzenden Bolzen 27 und weist eine       Pfanne    13 auf, in der sich der Stift 12 abstützt.  



  Die     Grobeinstellung    des     Schlittens    2 erfolgt durch  Drehen der Welle 5     mittels    den Triebgriffen 7. Der  Schwenkarm 8 ist durch die Feder 11 und den Stift 12  blockiert, so dass die     Zahnung    5a der Welle 5 beim  Drehen derselben den Schlitten 2 auf und ab bewegt.  



  Zur Feineinstellung wird die Welle 14 mittels den       Griffen    16 gedreht, so dass über die Räder 15, 20, 21,  24 und 25 der Sektor 26 auf oder ab bewegt wird,  welche Bewegung mittels des Stiftes 12 auf den  Schwenkarm übertragen wird. Da die Welle 5 ge  bremst ist, rollt sich deren     Verzahnung    5a nicht auf  der Zahnstange 4 ab,     sondern    verschiebt diese nach  oben oder unten. Durch diese     Einrichtung    ist eine  ausserordentlich feine Einstellung möglich.  



       Fig.    3 und 4 zeigen eine     variante    Ausführung.  Der     Schwenkarm    8a ist um den     Bolzen    9a schwenk  bar. Im     Schwenkarm    8a     sitzt    die Lagerbüchse 30, in  welcher das Rohr 31 gelagert ist. Das Rohr 31 weist  eine Verzahnung 32 auf, welche in die Zahnstange 4a  des Schlittens 2a     greift.    Auf dem Rohr 31 sind die    Drehgriffe 33 aufgeschraubt. In der Bohrung des Roh  res 31 sitzt die Welle 34, welche an ihren Enden mit       Griffen    35 versehen ist und in ihrer Längsmitte eine  Verzahnung 36 aufweist.

   Das Rohr 31 hat einen Aus  schnitt 37, so dass die beiden Enden nur durch den  Steg 31a miteinander verbunden sind, der eine genü  gende Drehung des Rohres 31 gestattet. Durch diesen  Ausschnitt 37 greift das Rad 38 in die Verzahnung 36  der Welle 34, das auf dem Bolzen 39 sitzt und mit  dem Rad 40 verbunden ist. Das Rad 40, welches die  miteinander verbundenen Räder 42 und 43 treibt,  sitzt auf dem Bolzen 44. Das Rad 43 greift in den  Zahnsektor 45, der, um den Bolzen 46 schwenkbar,  sich auf den Stift     12a        abstützt.    Durch Drehen an  einem der     Griffe    33 wird der Schlitten 2a grob ein  gestellt, in dem das Rohr 31 gedreht wird und dessen  Verzahnung 32 die Zahnstange 4a verschiebt.

   Zum       Feineinstellen    wird nun einer der     Handgriffe    35 und  damit die Welle 34 gedreht, welche mittels ihrer Ver  zahnung 36 über die Zahnräder 38/40 und 42/43 den  Zahnsektor 45 auf bzw. ab bewegt, wodurch der       Schwenkarm    8a auf und ab bewegt wird. Die     Zah-          nung    32 des Rohres 31 wälzt sich dabei nicht auf der  Zahnstange 4a ab, sondern sie schiebt die Zahnstange  4a nach oben oder unten, da das Rohr 31 wie die  Welle 8     (Fig.    1) gebremst ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mikroskop mit Grob- und Feintrieb zur Einstel lung des Schlittens, wobei der Grob- und der Fein trieb mittels eines Zahnrades auf eine mit dem Schlit ten verbundene Zahnstange einwirken und das Zahn rad durch den Grobtrieb gedreht wird, dadurch ge kennzeichnet, dass nur eine geradlinige Führung und eine waagerechte Bolzenführung zur Anwendung kommen, dass um den Bolzen ein Arm schwenkbar ist, der das Zahnrad trägt, und dass weiterhin der Feintrieb an diesem Arm angreift und dessen Winkel lage verstellt, wobei eine Feder den schwenkbaren Arm nach unten auf Stützen drückt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Mikroskop nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Drehgriffe für die Grob- und die Feineinstellung auf zwei räumlich getrennten Ach sen befestigt sind. 2. Mikroskop nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Drehgriffe für die Grob- und die Feineinstellung auf zwei Achsen angeordnet sind, von denen die eine den Feintrieb in der Bohrung der Achse für den Grobtrieb gelagert ist.
CH355967D 1957-11-02 1957-11-02 Mikroskop mit Grob- und Feintrieb CH355967A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH355967T 1957-11-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH355967A true CH355967A (de) 1961-07-31

Family

ID=4511026

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH355967D CH355967A (de) 1957-11-02 1957-11-02 Mikroskop mit Grob- und Feintrieb

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH355967A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2025078042A1 (en) * 2023-10-11 2025-04-17 Leica Instruments (Singapore) Pte. Ltd. Microscope stand

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2025078042A1 (en) * 2023-10-11 2025-04-17 Leica Instruments (Singapore) Pte. Ltd. Microscope stand

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3005828A1 (de) Kardankreisgetriebe zur erzeugung einer oszillierenden bewegung einer schubstange, wobei das frei schubstangenende von einem fuehrungselement gefuehrt wird
DE1925642C3 (de) Lenkeinrichtung für Kraftfahrzeuge
DE1238788B (de) Progressive Lenkung fuer Kraftfahrzeuge
DE1085010B (de) Maschinendrehtisch oder Aufsatzdrehtisch, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen
CH355967A (de) Mikroskop mit Grob- und Feintrieb
DE1109399B (de) Mikroskop mit Grob- und Feintrieb zur Einstellung des Schlittens
DE1926135B2 (de) Ausrichtvorrichtung zur positionierung einer probe
DE1218754B (de) Auswuchtkopf
DE2461084C3 (de) Druckmittelbetriebene Stellvorrichtung für lineare und/oder drehende Bewegungen
DE69216186T2 (de) Lenkrad mit Fahrrichtungsschalter für ein Fahrzeug, insbesondere für ein Kraftfahrzeug
EP0013422A1 (de) Vorrichtung zur Lagerung und zum Richten einer indirekt schiessenden Waffe
DE699069C (de)
AT210641B (de) Mikroskop
DE1577487B1 (de) Vorrichtung zum statischen Auswuchten von Schleifscheiben an Schleifmaschinen waehrend des Umlaufs
DE948747C (de) Elastische Gelenkanordnung
DE1905144B2 (de) Abrichtvorrichtung fuer schleifscheiben zum abrichten von konkaven und konvexen profilen mit geradliniger anschlussbewegung
DE2220161A1 (de) Vorrichtung zum umsetzen von teilen, insbesondere werkzeugwechselvorrichtung bei werkzeugmaschinen
AT164140B (de) Zapfenlager für kurvenbewegliche Lokomotiven u. dgl. Fahrzeugen
DE964554C (de) Vorrichtung zum axialen Verstellen der Richtrollenwellen an Profileisen-Richtmaschinen
DE1296990B (de) Vorrichtung zum statischen Auswuchten von Schleifscheiben an Schleifmaschinen waehrend des Umlaufs
DE689322C (de)
DE569885C (de) Vorrichtung zur Feineinstellung von Mikroskopen
DE481654C (de) Einstellvorrichtung fuer Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen
DE710473C (de) Zeigerzieleinrichtung fuer Geschuetze
EP0204079A2 (de) Wälzantrieb für eine Zahnradschleifmaschine