CH356020A - Zentralverschluss an einer photographischen Kamera - Google Patents

Zentralverschluss an einer photographischen Kamera

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CH356020A
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sector ring
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closure
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Gerd Dr Kiper
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Agfa Ag
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
    • G03B9/18More than two members
    • G03B9/22More than two members each moving in one direction to open and then in opposite direction to close, e.g. iris type

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description


      Zentralverschluss    an einer photographischen Kamera    Es sind Zentralverschlüsse an photographischen  Kameras mit     zwei    axialen, durch relatives Drehen  gegeneinander die     öffnungs-    und Schliessbewegung  der Sektoren bewirkenden     Sektorenringen    bekannt,  von denen jeder unter dem Einfluss einer eigenen  Antriebsfeder steht, wobei während des Spannvor  ganges zum     gleichzeitigen    und gleichsinnigen Drehen  beider Sektorenringe durch eine einzige Handhabe       ineinandergreifende        Mitnehmerlappen    an den Sek  torenringen vorgesehen sind.

   Das Zusammenarbeiten  der beiden     Sektorenringe        untereinander    und mit einem       Zeitregelwerk    ist jedoch bei diesen bekannten Ver  schlüssen so kompliziert, dass es bisher nicht möglich  war, dieses     Verschlussprinzip    für     Automatverschlüsse     oder     billige    Spannverschlüsse nutzbar zu machen.  Insbesondere erfolgt die Auslösung des zweiten Sek  torenringes und die Einschaltung des     Zeitregelwerks     bei den bekannten Verschlüssen mittels komplizierten  zusätzlichen Hebel- und Federaggregaten.  



  In preiswerten Kameras bevorzugt man Automat  verschlüsse gegenüber Spannverschlüssen, da     bei    die  sen das Spannen und Auslösen mittels einer einzigen  Handhabe vorgenommen werden     kann,    was den Ein  bau in das     Verschlussgehäuse    und die hierzu benötig  ten Teile wesentlich     verbilligt.    Als Ein- oder Zwei  sektorenverschlüsse ausgeführte     Automatverschlüsse     besitzen aber den schwerwiegenden Nachteil, dass sie  für kürzere Zeiten als etwa     1/1s.    sec nicht mehr ge  eignet sind. Dies ergibt sich aus den verhältnismässig  hohen     Massenträgheitsmomenten    der erforderlichen  Sektorenformen.

   Ein weiterer     Nachteil    dieser bekann  ten     Automatverschlüsse    liegt im verhältnismässig un  günstigen Durchmesserverhältnis zwischen der freien       Durchlassöffnung    und dem erforderlichen Durchmes  ser des     Verschlussgehäuses.     



  Die vorliegende Erfindung betrifft einen Zentral  verschluss der     eingangs    erwähnten Art, der die ge-    nannten Nachteile vermeidet und dadurch gekenn  zeichnet ist, dass er einen einzigen, beweglich     im          Verschlussgehäuse    gelagerten Sperrhebel und Mittel  zu dessen selbsttätigen     überführung    in eine Sperrlage  gegen     Wid'erablauf    des einen     Sektorringes    im     End-          gang    des     Verschlussspannvorganges    sowie ferner vom  anderen zuerst ablaufenden Sektorenring gesteuerte  Mittel zum     Wiederherausführen    des Sperrhebels aus  dieser 

  Sperrstellung aufweist.  



  Die Zeichnung zeigt in den     Fig.    1 bis 3 in Ansicht  parallel zur optischen Achse je ein     Ausführungsbei-          spiel    des     Erfindungsgegenstandes.     



       Fig.    4 zeigt in der gleichen Darstellung eine Va  riante.  



  Der im Ausführungsbeispiel ,gemäss     Fig.    1 darge  stellte     Zentralverschluss    weist ein. Gehäuse 1 auf, wel  ches mit einem     Zentrierungsring    2 versehen ist, an  dessen Innen- und Aussenseite je ein Sektorenring 3  bzw. 4 drehbar gelagert ist. An den Sektorenringen 3,  4 sitzen     in    gleicher Teilung je eine Reihe von Steuer  stiften 5     bzw.    6, von denen nur je einer     dargestellt     ist. Sie greifen paarweise in eine Lagerbohrung bzw.  einen Schlitz der     Verschlusssektflren    7, von welchen  wegen der besseren Übersicht ebenfalls nur einer dar  gestellt ist, ein.

   Die Sektorenringe 3 und 4 stehen  unter dem     Einfluss    je einer Antriebsfeder 8 bzw. 9.  Beide Federn haben die Tendenz, die Sektorenringe  im     Gegenuhrzeigerdrehsinn    zu drehen. Der Sektoren  ring 3 weist zwei radial nach aussen     vorspringende     Arme 10 bzw.

   12 auf, in deren Bewegungsbahn je  ein Ansatz 11 des Sektorenringes 4     bzw.    eines     zwei-          armigen    Sperrhebels 13     hineinragen.    Der Sperrhebel  13 ist um     eine    gehäusefeste Achse 14 schwenkbar im  Gehäuse 1 gelagert und steht unter dem     Einfluss    einer       Rückstellfeder    15, welche die Tendenz hat,     ihn    im       Gegenuhrzeigerdrehsinn    um die Achse 14 zu schwen  ken. Am Sperrhebel 13 sitzen     zwei    Stifte 17     bzw.    18.

        Der Stift 17 liegt unter dem Einfluss der Antriebs  feder 8 des Sektorenringes 3, dessen Arm 12 am  Ansatz 16 anliegt, kraftschlüssig an einem gehäuse  festen, zweckmässig     justierbaren    Anschlag 19 an,  wogegen der Stift 18 mit einer Stufenkurve 20 einer  wegen der besseren Übersicht nicht weiter dargestell  ten     Zeiteinstellscheibe    in vorbestimmter Weise zusam  menarbeitet. Der Sperrhebel 13 ist ferner mit einem       Zahnkranzsegment    21 versehen, das mit einem     Ritzel     22 in     Eingriff    steht. Dieses ist um eine gehäusefeste  Achse 23 drehbar gelagert und mit einer     Schwung-          scheibe    24 starr verbunden.

   Im Gehäuse 1 ist ein       Auslöseglied    25 um eine gehäusefeste Achse 26  schwenkbar gelagert, das unter dem Einfluss einer       Rückstellfeder    28 steht. Diese hat die Tendenz, das       Auslösegläed    25 gegen einen Gehäuseanschlag 27 zu  pressen. Um einen Zapfen 29 des     Auslösegliedes    25  ist eine Schwinge 30 schwenkbar gelagert, die mittels  einer Feder 32, welche anderseits am     Auslöseglied     25 angreift, in kraftschlüssiger Anlage an einem Stift  31 des     Auslösegliedes    25 gehalten ist.  



  Bei der     Verschlussbetätigung    wird das     mit    einer  Handhabe versehene     Auslöseglied    25 in Richtung des       Pfeils    33 geschwenkt. Dabei gelangt die Schwinge 30  in     Eingriff    mit dem Arm 10 des Sektorenringes 3, so  dass dieser entgegen dem Einfluss seiner sich spannen  den Antriebsfeder 8 im     Uhrzeigerdrehsinn    gedreht  wird. Der Arm 10 nimmt zugleich mittels des An  satzes 11 den Sektorenring 4 unter Spannung seiner  Antriebsfeder 9 mit. Infolgedessen werden die beiden  Sektorenringe 3, 4 während des     Verschlussaufzuges     ohne gegenseitige Relativbewegung gedreht, so dass  die Sektoren geschlossen bleiben.

   Infolge der kraft  schlüssigen Anlage des Ansatzes 16 am Arm 12 wird  der Sperrhebel 13 im     Gegenuhrzeigerdrehsinn    ge  schwenkt, bis sein Stift 17 am peripheren Rücken  eines am Sektorenring 4 nach aussen vorspringenden  Nockens 34 zur Anlage kommt. Der Nocken 34 glei  tet unter dem Stift 17 hinweg, der im Endgang des       Verschlussaufzuges    am betreffenden     Nockenende     anlangt und alsdann in eine Rast 35 des Sektoren  ringes 4 einfällt, unter entsprechender Schwenkung  des Sperrhebels 13. Hierdurch ist der Sektorenring 4  gegen Zurückdrehen gesichert. Das Sperrglied kann  je nach Zustellung der Stufenkurve 20 mehr oder  minder tief in die Rast 35 eingreifen.  



  Der     Aufzug    des Verschlusses ist begrenzt durch  das     Aussereingrifftreten    der Schwinge 30 des Auslöse  gliedes 25 mit dem Arm 10 des Sektorenringes 3,  wodurch unmittelbar der     Verschlussablauf    eingeleitet  wird, indem der Sektorenring 3 nun unter dem Ein  fluss seiner gespannten Antriebsfeder 8 entgegen dem       Uhrzeigerdrehsinn    zurückgedreht wird. Infolge der  Sperrung des Sektorenringes 4 findet nunmehr eine       Relativdrehbewegung    der Sektorenringe 3, 4 und  damit     zwangläufig    die Öffnungsbewegung der Sek  toren 7 statt.

   Im     Endgang    stösst der Sektorenring 3  mit seinem Arm 12 wieder auf den Ansatz 16 des  Sperrhebels 13 auf, was das     Zurückschwenken    des  letzteren durch seine     Rückstellfeder    15 zur Folge hat.    Nach Ablauf der mittels der Stufenkurve 20 einge  stellten Hemmzeit gibt daher der Stift 17 den Sek  torenring 4 frei, wogegen der Sektorenring 3 infolge  des     Anstossens    des Stiftes 17 am Anschlag 19 arretiert  wird. Der freigesetzte     Sektorenring    4 wird nun unter  dem Einfluss seiner gespannten Antriebsfeder 9 ent  gegen dem     Uhrzeigerdrehsinn    zurückgedreht, wodurch  die Sektoren 7 wieder geschlossen werden.

   Die  Schliessbewegung der Sektoren ist beendet, wenn der  Sektorenring 4 mit seinem Ansatz 11 auf den Arm 10  des Sektorenringes 3 auftritt. Nach Loslassen des       Auslöseglied'es    25 wird dieses unter dem     Einfluss    sei  ner     Rückstellfeder    28 in die durch den Gehäuse  anschlag 27 bestimmte Ausgangslage zurückbewegt.  Dabei kann auch die Schwinge 30 zufolge ihrer  gelenkigen Verbindung mit dem     Auslöseglied    25 den  Arm 10 des Sektorenringes 3 in die Ausgangsstellung       zurückschwenken.     



  Beim Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.2    erfolgt  die Steuerung des Bewegungsablaufes des Sektoren  ringes 4 mittels eines Sperrhebels 36     und    eines davon  getrennten     Zeitreglergliedes    37. Der Sperrhebel 36  ist um eine gehäusefeste Achse 38 schwenkbar im  Gehäuse 1 gelagert und steht unter dem Einfluss einer  Feder 39, welche die Tendenz hat, ihn in der Sperr  stellung zu halten. Er weist eine Sperrnase 40 sowie  eine Steuerkurve 41 auf, welche mit einem Stift 42  zusammenarbeitet. Dieser sitzt am Arm des Sektoren  ringes 3. Das Glied 37 des Zeitreglers ist um eine  gehäusefeste Achse 43 schwenkbar im Gehäuse 1 ge  lagert und steht unter dem Einfluss einer     Rückstell-          feder    44.

   Es weist ein     Zahnkranzsegment    45 auf, mit  welchem es im Eingriff mit einem     Ritzel    46 steht  sowie einen Steuerstift 47 und eine Steuernase 48.  Das     Ritzel    46 ist um eine gehäusefeste Achse 49  drehbar gelagert und mit einer Schwungscheibe 50  starr verbunden. Die Regelung der     Verschlusszeit     erfolgt mittels einer Stufenkurve 51, einer wegen der  besseren Übersicht nicht weiter dargestellten Zeit  einstellscheibe, die mit dem Steuerstift 47 des Gliedes  37 zusammenarbeitet. Der Sektorenring 4 weist einen  Lappen 52, der mit der Steuernase 48 zusammen  arbeitet, sowie eine Rast 53 auf, in welche die Sperr  nase 40 des Sperrhebels 36 einfallen kann.  



  Bei     Betätigung    des     Auslösegliedes    25 werden die  Sektorenringe 3, 4 und mit diesen die geschlossenen  Sektoren 7 zunächst wie im Ausführungsbeispiel nach       Fig.    1 zusammen im     Uhrzeigerdrehsinn    unter Span  nung ihrer Antriebsfedern 8, 9 gedreht, wobei der  Stift 42 den Sperrhebel 36 freigibt. Dieser fällt daher  im Endgang der Aufzugsbewegung mit seiner Sperr  nase 40 in die Rast 53 des Sektorenringes 4 ein und  sichert diesen gegen Zurückdrehen. Inzwischen ist  auch der Lappen 52 des Sektorenringes 4 so weit  am Glied 37 des Zeitreglers vorbeigeführt worden,  dass dieses unter dem Einfluss der     Rückstellfeder    44  mit seiner Steuernase 48 hinter dem Lappen 52 ein  fallen kann.

   Dabei wird die     Eingrifftiefe    durch die  Einstellung der Stufenkurve 51 begrenzt. Nach dem  Einfallen des Sperrhebels 36 gelangt die Schwinge 30      des     Auslösegliedes    25 ausser Eingriff mit dem Arm 10  des Sektorenringes 3. Dieser wird daher unter dem  Einfluss seiner Antriebsfeder 8 entgegen dem Uhr  zeigerdrehsinn in seine Ausgangslage zurückbewegt.  Die Sektoren 7 werden dadurch geöffnet. Nach dem  öffnen der Sektoren wird der Sektorenring 3 vom  Sperrhebel 36 gefangen, der seinerseits durch den  an seiner Steuerkurve 41 anliegenden Stift 42 so weit  geschwenkt wird, dass seine Sperrnase 40 ausser Ein  griff mit der Rast 53 gelangt.

   Hierdurch wird der  Sektorenring 4 freigesetzt, so     d'ass    er unter dem Ein  fluss einer gespannten Antriebsfeder 9 entgegen dem       Uhrzeigerdrehsinn    in Bewegung gesetzt wird. Diese  Bewegung des Sektorenringes 4 wird zu Beginn noch  durch das Einwirken seines Lappens 52 auf die  Steuernase 48 vom Segment 37 des Zeitreglers ver  zögert, so dass die eingestellte     Verschlusszeit    verwirk  licht wird. Nach Überwindung der Ablaufhemmung  durch     Hinausschwenken    des Segmentes 37 läuft der  Sektorenring 4, bis zum Anstossen seines Ansatzes 11  am Arm 10 des Sektorenringes 3. Dabei werden die  Sektoren wieder geschlossen.

   Nach Loslassen des       Auslös,egliedes    25 und dessen Rücklauf unter dem       Einfluss    der     Rückstellfeder    28 ist die in     Fig.    2 dar  gestellte Ausgangsstellung des Verschlusses wieder  erreicht.  



  Der vorgeschlagene     Verschlussantrieb    mit zwei  Sektorenringen und einer gegenseitigen Steuerung der  Sektorenringe mittels eines     Zeitregelwerkes    ist in  seiner Anwendbarkeit nicht auf     Automatverschlüsse     beschränkt. Sollen z. B. noch kürzere     Verschluss-          zeiten    verwirklicht werden, so ist, wegen der dann auf  zuwendenden grösseren     Federspannarbeit,    eine Ausbil  dung als     Spannverschluss    zu empfehlen, z. B.     enstpre-          chend    dem Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    3.

   Aufbau  und Wirkungsweise dieser     Verschlussausführung    ent  sprechen weitgehend derjenigen gemäss     Fig.    2, indem  die Zeitregelung durch Hemmung am Beginn der  Bewegung des später ablaufenden, zum Schliessen der  Sektoren benützten Sektorenringes 4 erreicht wird.  Abweichend vom Ausführungsbeispiel gemäss den       Fig.    1 und 2 ist das dort benutzte     Auslöseglied    25  durch einen Spannhebel 54 und einen hiervon ge  trennten     Auslösehebel    55 ersetzt.

   Der     Spannhebel    54  ist um einen Zapfen 56 des     Verschlussgehäuses    1 zwi  schen Gehäuseanschlägen schwenkbar gelagert und  steht unter dem Einfluss     einer        Rückstellfeder    57. Er  arbeitet unmittelbar mit einem Stift 58 am     Arm    10  des Sektorenringes 3 zusammen. Der zwischen Ge  häuseanschlägen um einen Zapfen 59 des     Verschluss-          gehäuses    1 schwenkbare     Auslösehebel    55 steht unter  dem Einfluss einer     Rückstellfeder    60.

   Es kann nach  vollzogenem     Verschlussaufzug    durch Schwenken des  Spannhebels 54 in Richtung des Pfeils 63 hinter der  Flanke 61 eines. Nockens 62 des Sektorenringes 3  einfallen und diesen     in    der Aufzugsstellung zunächst  entgegen der Spannung der Antriebsfeder 8 festhalten.  Das Auslösen des Verschlusses erfolgt durch Schwen  ken des     Auslösehebels    55 aus einer mit     getrichelten     Linien angedeuteten Sperrstellung in Richtung des    Pfeils 64. Hierdurch wird der Sektorenring 3 frei  gesetzt, so dass er sich unter dem Einruss seiner An  triebsfeder 8 drehen kann. Der weitere Funktions  ablauf entspricht dem an Hand des Ausführungs  beispiels gemäss     Fig.    2 erläuterten.  



  Die Variante gemäss     Fig.    4 besteht in einer ver  einfachten konstruktiven Ausbildung des, aus dem       Auslöseglied    25 und der Schwinge 30 bestehenden  Aggregates,     dessen,    beide Federn 28, 32 durch eine  einzige Feder 65 ersetzt sind. Die Feder 65 ist als  gewundene     Zwischenschenkelfeder    ausgebildet und  um die Achse 26' der     Auslösehandhabe    25' geschlun-    gen.  Sie stützt sich mit einem Schenkel an einem Ge  häusevorsprung 66 und mit ihrem anderen Schenkel  an einem Lappen 67 der Schwinge 30' ab.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zentralverschluss an einer photographischen Ka mera mit zwei koaxialen, durch relatives Drehen gegeneinander die öffnungs- und Schliessbewegung der Sektoren bewirkenden Sektorenringen, von denen jeder unter dem Einfluss einer eigenen Antriebsfeder steht, wobei während des Spannvorganges zum gleich zeitigen und gleichsinnigen Drehen beider Sektoren ringe durch eine einzige Handhabe ineinandergrei- fende Mitnehmerlappen an den Sektorenringen vorge sehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass er einen einzigen, beweglich im Verschlussgehäuse (1) gela gerten Sperrhebel (13;
    36) und Mittel zu dessen selbsttätigen Überführung in eine Sperrlage gegen Wiederablauf des einen Sektorenringes (4) im End- gang des Verschlussspannvorganges ;sowie ferner vom anderen, zuerst ablaufenden Sektorenring (3) ge steuerte Mittel zum Wiederherausführen des Sperr hebels (13; 36) aus dieser Sperrstellung aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verschluss nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, d'ass der Sperrhebel (13; 36) schwenk bar im Verschlussgehäuse (1) gelagert ist und der zuerst ablaufende Sektorenring (3) mit einem Steuer glied (12; 42) versehen ist, das im Endgang der Ab laufbewegung dieses Sektorenringes (3) mit einem derart exzentrisch zur Schwenkachse (14, 38) des Sperrhebels befindlichen Sperrhebelteil (16;
    41) in Eingriff gelangt, dass es den Sperrhebel (13, 36) aus seiner Sperrstellung für den anderen Sektorenring (4) herausschwenkt. 2. Verschluss nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Sperrhebel (13) zugleich ein Bestandteil eines Zeitregelwerks (21, 22) ist. 3. Verschluss nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Sperrhebel (13) ein mit dem später ablaufenden Sektorenring (4) zusam menarbeitender Sperrstift (17) und ein mit einem Arm (12) des zuerst ablaufenden Sektorenringes (3) zusammenarbeitender Ansatz (16) vorgesehen sind. 4.
    Verschluss nach .Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein vom Sperrhebel (36) unab- hängiges Zeitregelwerk (37, 45) vorgesehen ist, wel ches nach Freigabe des später ablaufenden Sektoren ringes (4) durch den Sperrhebel (36) unter den Ein fluss dieses Sektorenringes (4) gelangt. 5. Verschluss nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass am später ablaufenden Sektoren ring (4) ein Ansatz (52) angeordnet ist, welcher mit einer Steuernase (48) des Zeitregelwerks (37, 45) zu sammenarbeitet. 6. Verschluss nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass er als Automatverschluss ausge bildet ist. 7.
    Verschluss nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass er eine Verschluss-Spannhandhabe (25, 30) aufweist, die derart beschaffen ist, dass sie nach Beendigung des Spannvorganges selbsttätig den zuerst ablaufenden Sektorenring (3) zum Ablauf frei gibt und dadurch den Verschluss auslöst. B. Verschluss nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannhandhabe eine Schwinge (30) aufweist, die derart mit einem Ansatz (10) des zuerst ablaufenden Sektorenringes (3) zusam menarbeitet, dass sie vorerst den Ansatz bis zur Beendigung des Spannvorganges mitnimmt und anschliessend bei der Weiterbewegung durch Abgleiten von ihm wieder freigibt. 9.
    Verschluss nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannhandhabe ausserdem ein Auslöseglied (25) aufweist, an dem die Schwinge (30) angelenkt ist und welches mit der Schwinge (30) und mit dem Gehäuse (1) durch eine gemein same Feder (65) elastisch nachgiebig gekuppelt ist. 10. Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er als Spannverschluss ausge bildet ist. 11. Verschluss nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Auslösehebel (55) auf weist, der den zuerst ablaufenden Sektorenring (3) nach Beendigung der Spannbewegung in der gespann ten Stellung blockiert.
CH356020D 1959-06-24 1960-06-02 Zentralverschluss an einer photographischen Kamera CH356020A (de)

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