CH356043A - Schiesscheiben-Transportanlage - Google Patents

Schiesscheiben-Transportanlage

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CH356043A
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CH
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transport system
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Himmel Otto
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Himmel Otto
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J7/00Movable targets which are stationary when fired at
    • F41J7/02Movable targets which are stationary when fired at movable for checking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Vehicles With Linear Motors And Vehicles That Are Magnetically Levitated (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Schiesscheiben-Transportanlage   Die Erfindung bezieht sich auf eine Schiessscheiben-Transportanlage, d. h. eine Einrichtung, welche zum Verbringen einer Schiesscheibe vom    Schiesstand   auf    die      Schussentfernung,      also   zum Scheibenstandort, und von dort wieder zurück zum Schützen ausgebildet ist. 



  Einrichtungen dieser Art sind im    Prinzip      bekannt.   Sie besitzen    im      allgemeinen   eine Schiesscheibe, die auf einem Wagen montiert ist, der auf einem oder zwei    Tragseilen   läuft. 



  Der Antrieb des Wagens erfolgt im allgemeinen mittels eines durch einen ortsfesten Motor betätigten    Zugseiles,   das mit dem Wagen verbunden ist. Das Zugseil wird über    eine   üblicherweise am Schiesstand angeordnete Triebscheibe und eine    am   anderen Ende der Laufbahn angeordnete    Umlenkscheibe   geführt. 



  Um ein    Auflaufen   des Wagens an den Fahrbahnenden zu vermeiden, muss der Motor rechtzeitig ausgeschaltet    we.rdlen,   was    zweckmässigerweise   .selbsttätig erfolgt. 



  Bei einer bekannten Anlage dieser Art    erfolgt   das Ausschalten des Motors mittels Steuerorgane, deren Bewegung durch Untersetzung von der    Treib-      scheibe   abgeleitet wird und im Verhältnis zu der von dem Scheibenwagen zurückgelegten Wegstrecke sehr verkleinert ist, wodurch sich zwangsläufig Ungenauigkeiten ergeben. 



  Diese Art der    Steuerung   verlangt, dass das Zugseil    verhältnismässig   straff gespannt    wird,   damit es auf der Treibscheibe nicht rutscht. Durch diese grosse Seilspannung werden nicht nur das Zugseil selbst, sondern auch die Lager der Treib- und    Umlenk-      scheibe   stark in Anspruch genommen, ohne dass jedoch ein Rutschen des Seiles auf der    Treibscheibe   mit Sicherheit ausgeschlossen werden könnte. Dazu kommen erhebliche Lagerreibungsverluste und die Notwendigkeit, die beiden Endstationen so fest    im   Boden oder anderweitig zu verankern, dass sie den hohen, auf sie ausgeübten Zugspannungen gewachsen sind.

   Bei    Spannweiten   über 50 m müssen die Tragseile mindestens. einmal auf der Hälfte der Förderstrecke abgestützt werden. Da die    jeweiligen   Stützpunkte Gipfelpunkte der Fahrbahn sind, ergeben sich Schwierigkeiten beim überrollen dieser Stützpunkte. 



  Die    vorstehend   genannten Nachteile der bisher bekannten    Scheibentransportanlagen   bezweckt die    Erfindung   zu beseitigen, welche sich auf eine    Schiesscheiben-Transportanlage   mit zwei Tragseilen, auf denen von einem Zugseil gezogen, ein die Scheibe    tragender      Wagen      transportierber   ist,    bezieht,   wobei der das Zugseil antreibende Motor jeweils dann abgeschaltet wird, wenn sich der Wagen auf seinem Wege bis in eine vorgegebene Entfernung von jedem der beiden Enden    seiner   Laufbahn gelangt ist.    Erfin-      dungsgemäss   erfolgt die Steuerung des Motors durch den Wagen oder einen    mit   diesem    bewegten   Teil.

   



  Zur Erzielung dieses    Effektes   können die z. B.    mit   dem Wagen in elektrischem Kontakt    stehenden   Seile, also insbesondere die beiden Tragseile und gegebenenfalls das    Zugseil   gegeneinander und gegen Erde isoliert und als Stromleitungen von Steuerstromkreisen verwendet sein, die durch den Wagen selbst geschlossen oder unterbrochen werden können. Zu diesem Zwecke können die Tragseile von auf dem Wagen angeordneten Schleifkontakten abgetastet oder auf gewissen Strecken durch die auf ihnen laufenden Räder leitend miteinander    verbindbar   sein. 



  Damit die von Bauteilen des Wagens selbst oder durch die auf ihm angeordneten Schleifkontakte gebildeten Strombrücken an vorgegebenen    Stellen   beispielsweise unterbrochen werden, können an diesen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Stellen die Tragseile mit einem isolierenden Überzug    versehen,   z. B. mit einem    Isolierschlauch,   überzogen sein. 



  Es    kann      auch   das Zugseil gegen Erde und gegen die    Tragseile   elektrisch    isoliert   und zwischen dem    Zugseil   einerseits und den beiden Tragseilen andererseits je ein Steuerstromkreis vorgesehen sein, der in    ähnlicher      Weise      geschlossen   und geöffnet werden kann. 



  Der nach    Abschalten   des Motors    im   Freilauf zurücklegende Auslauf des, Wagens kann durch mehr oder minder starkes Abbremsen der von dem Motor angetriebenen Treibscheibe    variierbar   sein. 



  Um    jegliche   Gefahr für Benützer der Anlage    aus-      zuschliessen,      können   die in    dem      Zugseil   und die in den Tragseilen    fliessenden   Steuerströme eine    niedrige   Spannung aufweisen, die entweder einer Batterie oder über Transformatoren dem    Leitungsnetz   entnommen sein kann. 



  Gemäss einer beispielsweisen Ausführungsform der Erfindung ist das mit dem Wagen laufende und keinerlei Schlupf    gegenüber   dem Wagen aufweisende Zugseil als    Steuerglied   verwendet. Dieses kann ein Steuerorgan tragen, oder auf dem Zugseil    können   elektrisch leitende und elektrisch    isolierte   Abschnitte vorgesehen sein, die von Schleifkontakten oder dergleichen    abgetastet   werden. 



  Auch können einzelne    Teilstücke   des Zugseiles und/oder der    Tragseile      magnetisiert   sein, wobei das Abtasten dieser    Teilstücke   mittels elektromagnetischer, an sich    bekannter   Fühler oder dergleichen erfolgen kann. Ebenso können zur Steuerung des Motorstromes an sich bekannte    mechanische,   akustische, elektrische, elektromagnetische und optische Organe oder    Hilfsmittel   verwendet sein, sofern nur der Wagen selbst oder ein mit ihm fest verbundenes, die gleiche Wegstrecke    zurücklegendes   Organ - wie beispielsweise    das   Zugseil - für die Auslösung dieser Steuerorgane bzw. -mittel vorgesehen ist. 



  Ferner können bei    grosser   Distanz zwischen Schiesstand und    Scheibenstandort   für die Tragseile derart nachgiebige Zwischenstützpunkte vorhanden sein, dass die sich bei Zwischenabstützungen von durchhängenden Tragseilen grosser Länge an den einzelnen Unterstützungsstellen ergebenden mehr oder minder scharf ausgeprägten Gipfel der Fahrbahn, die nur eine geringe Geschwindigkeit des überrollenden Wagens zulassen, durch das Gewicht des sich annähernden und den    Stützpunkt   überrollenden Wagens mehr oder minder eingeebnet, mindestens aber abgeschwächt werden. 



  Die Nachgiebigkeit der Stützpunkte kann durch Gegengewichte oder durch federnde Organe erzielt    sein.   Im erstgenannten Fall können die    Stützpunkte   an den oberen Enden von vertikal    beweglichen   Lenkern angeordnet sein, welche je die eine Vertikalseite eines    Lenkerparallelogramms   bilden. 



     In   der    Zeichnung      ist      ein      Ausführungsbeispiel      der      erfindungsgemässen      Schiesscheiben-Transportanlage   dargestellt. Im einzelnen zeigen    Fig.   1 ein Schaltschema für die Motorsteuerung, bei welchem lediglich die beiden Tragseile Teile des    Steuerstromkreises   bilden ;    Fig.   2 eine schematische    Seitenansicht   einer nachgiebigen,    gewichtsbelasteten      Tragseilabstützung   ;    Fig.   3 einen Vertikalschnitt gemäss Linie    III-III   der    Fig.   2. 



  Bei der nicht    weiter   dargestellten SchiesscheibenTransportanlage mit zwei Tragseilen 1, 2, auf    denen,   von einem durch einen    Elektromotor   angetriebenen Zugseil gezogen, der die    Schiesscheibe   tragende Wagen vom    Schiesstand   zum Scheibenstandort zum Schiessen und zurück    transportierbar   ist, wird der Motor    jeweils   dann abgeschaltet, wenn der Wagen auf den    Tragseilen   bis in eine vorgegebene    Entfernung   von jedem der beiden Enden seiner Laufbahn gelangt ist.

   Die einen Teil des Steuerstromkreises für die Motorsteuerung durch den Wagen oder einem mit diesem    bewegten      Teil      bildenden   Tragseile 1 und 2 sind elektrisch    isoliert   an den Tragsäulen 3, 4 bzw. 5, 6 mit geeignet grosser Seilspannung aufgehängt. Das in der Zeichnung rechte Endteil des    Tragseiles   1 ist mit einer Isolierschicht, beispielsweise mit einem Isolierschlauch 7, und das linke    Endteil   des Tragseiles 2 mit er    Isolierschicht,      beispielsweise   mit einem    Isolierschlauch   8, überzogen. 



  Der auf den    Tragseilen   1 und 2 laufende, die Schiesscheibe tragende Wagen 9 verbindet über    seine   Räder und/oder durch Schleifkontakte die beiden    Tragseile   1 und 2 elektrisch leitend miteinander, solange sich der Wagen auf den nicht    isolierten   Teilen 7 und 8 der Tragseile 1 und 2 befindet. 



  Die Tragseile 1 und 2 sind über die Schwachstromleitungen 29 und 19 mit der Niederspannungsseite des Transformators 20 verbunden. In der Leitung 29 liegt das Magnetrelais 25, das, solange der Schwachstromkreis durch den auf den blanken Teilen der Tragseile 1, 2 laufenden Wagen geschlossen ist, anspricht. Der    Netzstrom   N kommt von den Klemmen -, + durch die Leitungen 11 und 12 über die durch das Magnetrelais 14 betätigten Schalter 16, 17 zu dem Elektromotor 13 für    den      Zugseilantrieb.   Beim    Schliessen   der Kontakte 16 und 17 wird gleichzeitig über die Leitungen 21 und 22 die Hochspannungswicklung des Transformators 20 unter Strom gesetzt.

   Der durch das Magnetrelais 25    betätigte   Nebenkontakt 24 verbindet die Leitung 21 mit der Nebenschlussleitung 23, welch letztere über den    Neben-      schlusskontakt   15 und das Magnetrelais 14, das gleichzeitig die Kontakte 15, 16 und 17 öffnet und schliesst, und die Leitung 18 zu der positiven Netzleitung 12 führt. 



     Parallel   zu dem durch das Magnetrelais 25    betä-      tigbaren      Nebenschlusskontakt   24 liegt der Druckknopfkontakt 10. Der Einfachheit    halber   sind bei dem dargestellten Schaltschema die den Motor 13 auf    Vorwärts-   und Rückwärtsgang schaltenden Lei- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

    tungsverbindungen   sowie    der   den Stromkreis auch bei laufendem Wagen unterbrechende Hauptschalter nicht dargestellt. 



  Aus dem Vorstehenden ist ohne    weiteres   ersichtlich,    dass      der   sich von einem Ende seiner Laufbahn in Richtung auf das andere Ende dieser Laufbahn bewegende Wagen 9 den Steuerstromkreis mit dem Relais 25 unterbricht, wenn er mit seinen auf der betreffenden Wagenseite angeordneten Rädern oder den auf dieser Seite    angebrachten      Schleifkontakten   oder dergleichen auf den isolierten Teil eines der beiden Tragseile gelangt. 



  Im einzelnen arbeitet die    Scheibentransportanlage   wie folgt: Befindet sich der Wagen 9 an einem Ende der durch die Tragseile 1, 2 gebildeten Laufbahn, wobei er mit den Rädern einer Seite auf einer der Isolierstrecken 7 oder 8 steht, so ist der Steuerstromkreis 1, 29, 25, 20, 19, 2 unterbrochen. Um den Wagen 9 aus der angenommenen Stellung an dem einen Ende seiner Laufbahn nach dem anderen Ende der Laufbahn zu bewegen, wird der Druckknopfschalter 10 geschlossen. Dadurch erhält das Magnetrelais 14 Strom und schliesst die Hauptkontakte 15, 16 und 17.

   Dadurch wird einerseits über die Kontakte 16    und   17    der      Motor   13 in Gang    gesetzt,      andererseits   aber wird über die    Leitungen   21 und 22 die Primärwicklung des Transformators 20 mit Strom versorgt, wodurch auch    sekundärseitig   der niedertransformierte Schwachstrom für den    eigentlichen      Steuerstromkreis   erzeugt wird.

   Sobald der Wagen 9 den durch den Isolierschlauch isolierten Teil des betreffenden Tragseiles verlassen hat, wird der Steuerstromkreis geschlossen, und das Magnetrelais 25    schliesst   den Hilfskontakt 24, so dass nunmehr das Magnetrelais 14 auf    dem   Wege 11, 16, 21, 24, 23, 15, 14, 18, 12 mit Netzstrom    gespeist   wird und die Hauptkontakte 15, 16 und 17    geschlossen   hält, wenn nun der    Druck-      knopfschalter   10 durch Loslassen des Knopfes ge- öffnet wird. 



  Solange sich der Wagen 9 auf den blanken Teilen beider Tragseile bewegt, läuft der Motor 13 und wird    erst      dann      abgeschaltet,      wenn   durch    Auflaufen      dies   Wagens 9 auf den am anderen Ende seiner Laufbahn befindlichen    Isolierschlauch   des einen Trag= seile der Steuerstromkreis unterbrochen wird, worauf das Magnetrelais 25 den Schalter 24 öffnet, wodurch das Magnetrelais 14 stromlos wird und seinerseits die Hauptkontakte 15, 16 und 17 öffnet. 



     Selbstverständlich   sind zur Erzielung des    gleichen   Effektes noch    verschiedene   andere Schaltungen möglich. So ist es beispielsweise auch denkbar, dass man - was gleichzeitig das    Schalten   des Motors. 13 auf Vorwärts- und Rückwärtsgang vereinfachen würde das gegen Erde und die Tragseile 1, 2    isolierte   Zugseil als Teil des    Steuerstromkreises   verwendet, der dann praktisch in zwei Teile zerfällt, deren einer über das Zugseil und das    Tragseil   1 und deren anderer über das Zugseil und das    Tragseil   2 verläuft. In den    Fig.   2 und 3 ist eine nachgiebige Abstützung der Tragseile mittels eines Gewichtes mehr oder minder schematisch dargestellt. 



  An der Unterseite der Tragseile 1 und 2 ist je eine dreieckige vertikale    Stützplatte   31 bzw. 32 angeordnet; die beiden Platten 31 und 32 sind durch die senkrecht    übereinanderliegenden   Quertraversen 37 und 38 starr miteinander verbunden. Die Traversen 37 und 38 bilden in ihrer Mitte    Gelenkbolzen,   an denen die parallelen Lenker 30 und 33    angelenkt   sind, die mit ihrem anderen Ende an den Gelenkbolzen 39 und 40 der    vertikalen   Tragsäule 35 gelagert sind. Der Lenker 33 bildet den einen Arm    eines      dop-      pelarmigen   Hebels, an dessen anderem Arm 34 das Gewicht 36 angehängt ist.

   Die Grösse des Gewichtes 36 ist so bemessen, dass sich die Tragseile 1 und 2 und damit die an ihnen befestigten Tragplatten 31 und 32    unter   der Wirkung des Gewichtes des sich nähernden Wagens 9 absenken, so dass die gipfelartige Erhöhung der von den    Tragseilen   gebildeten Fahrbahn an der Unterstützungsstelle abgeschwächt wird, und die    Abstützstelle   gefahrlos und störungsfrei ohne Geschwindigkeitsverminderung von dem rasch laufenden Wagen 9 überrollt werden kann. 



  Der Motorstrom kann auch durch in der Nähe der Unterstützungsstelle auf den Tragseilen    ange-      brachte      Isolierschichten   oder    dergleichen      unterbrochen   werden mit dem Ergebnis, dass der Wagen die Unterstützungsstelle mit geringer Geschwindigkeit überrollt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schiesscheiben-Transportanlage mit zwei Tragseilen, auf denen, von einem Zugseil gezogen, ein die Scheibe tragender Wagen vom Schiesstand zum Scheibenstandort zum Schiessen und zurück transportierbar ist, wobei der das Zugseil antreibende Motor jeweils dann abgeschaltet wird, wenn der Wagen auf seinem Wege bis in eine vorgegebene Entfernung von jedem der beiden Enden seiner von dien Tragseilen gebildeten Laufbahn gelangt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung des Motors durch den Wagen (9) oder einen mit diesem bewegten Teil erfolgt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schiesscheiben-Transportanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Tragseile (1, 2) gegeneinander und gegen Erde isoliert sind zur Bildung von Stromleitungen eines Steuerkreises, und an Endstrecken mit einer Isolierschicht (7, 8) überzogen sind, dergestalt, dass der Steuerstromkreis unterbrochen wird, wenn mit den Tragseilen (1, 2) in elektrisch leitendem Kontakt stehende Organe des Wagens oder mit dem Wagen bewegungsverbundene Organe an eine mit Isolierschicht überzogene Stelle eines Tragseiles gelangen. 2.
    Schiesscheiben Transportanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen (9) so ausgebildet ist, dass <Desc/Clms Page number 4> er über seine auf den Tragseilen (1, 2) laufenden Räder auf den nicht mit einer Isolierschicht überzogenen Tragseilstrecken eine elektrisch leitende Verbindung zwischen den gegeneinander isolierten Tragseilen (1, 2) herstellt, und diese Verbindung auf den Strecken des Wagenweges unterbrochen ist, auf denen mindestens eines der beiden Tragseile (1, 2) mit einer Isolierschicht (7, 8) überzogen ist. 3.
    Schiesscheiben-Transportanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Zugseil mit dem Wagen (9) elektrisch leitend verbunden ist und eine gegen die Tragseile (1, 2) und gegen Erde isolierte Stromleitung von Steuerkreisen bildet, dergestalt, dass zwischen den je mindestens auf einer Endstrecke mit einer Isolierschicht überzogenen Tragseilen einerseits und dem Zugseil andererseits durch den Wagen (9) je eine leitende Verbindung zwecks Steuerung des Motors (13) und damit des Wagenlaufs hergestellt werden kann. 4.
    Schiesscheiben-Transportanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem Wagen konform laufende Zugseil als Steuerglied verwendet ist, welches mit einem Steuerrelais in Wirkungsverbindung steht. 5. Schiesscheiben-Transportanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerglied mit mechanischen Anschlagorganen versehen ist. 6. Schiesscheiben-Transportanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das als Steuerglied verwendete Zugseil streckenweise aus ferromagnetischem und streckenweise aus nichtmagnetischem Material besteht, bzw.
    aus ferromagnetischem Material besteht und streckenweise mit einer Isolierschicht überzogen ist. 7. Schiesscheiben-Transportanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Wagen (9) Schleifkontakte angebracht sind, die auf den Tragseilen (1, 2) gleiten.
    B. Schiesscheiben-Transportanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für den Steuerstrom Schwachstrom verwendet ist, um eine Personengefährdung durch die einer Berührung ausgesetzten, Steuerstrom führenden Teile auszuschliessen. 9. Schiesscheiben-Transportanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragseile (1, 2) an mindestens einem Punkt zwischen ihren Enden nachgiebig abgestützt sind, dergestalt, dass die bei unbelasteten Tragseilen an dem Stützpunkt vorhandene Gipfelstelle der Fahrbahn durch das Gewicht des sich nähernden und den Stützpunkt überrollenden Wagens (9) abgeflacht wird. 10.
    Schiesscheiben-Transportanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur nachgiebigen Abstützung der Tragseile (1, 2) an dem Stützpunkt ein Gegengewicht vorgesehen ist (vgl. Fig. 2 und 3). 11. Schiesscheiben-Transportanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass für jedes Tragseil eine vertikale Stützleiste (31/32) vorhanden ist, die die eine Seite einer Lenker-Parallelogrammführung bilden. 12.
    Schiesscheiben-Transportanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur nachgiebigen Abstützung der Tragseile (1, 2) an dem Stützpunkt federnde Organe vorgesehen sind. 13. Schiesscheiben-Transportanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragseile auch bei der Unterstützungsstelle auf einer Teilstrecke mit einer Isolierschicht überzogen sind, damit der Wagen die Unterstützungsstelle mit verminderter Geschwindigkeit überrollt.
CH356043D 1957-08-08 1957-08-08 Schiesscheiben-Transportanlage CH356043A (de)

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