CH356064A - Transformator mit Regler für Spielzeuge - Google Patents
Transformator mit Regler für SpielzeugeInfo
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Description
Transformator mit Regler für Spielzeuge Die Erfindung befasst sich mit einem Transfor mator mit Regler für Spielzeuge.
Bei einem Transformator mit Regler für Spiel zeuge besteht die Forderung, dass sie einerseits eine Gefährdung des Spielenden durch Netzspannung ausschliessen und anderseits in den Herstellungs kosten niedrig liegen. Deren Höhe ist weitgehend von den beim Aufbau der Regeleinrichtung angewendeten Massnahmen zum Schutz des Spielenden vor gefähr licher Berührungsspannung abhängig.
Es, ist nun bekannt, dass der Umgang mit elek trischer Kleinspannung bis 24 V praktisch ungefähr- lich ist. Infolgedessen bedürfen Geräte, die mit sol cher Spannung betrieben werden, keiner besonderen Schutzeinrichtung, die den unbeabsichtigten Zugang zu stromführenden Teilen verhindert. Letztere können vielmehr offen zugänglich angebracht werden.
Auch die Anforderungen an die Massnahmen zur elektri schen Isolierung der einzelnen Bauteile sind bei An wendung von Kleinspannung wesentlich geringer als bei Verwendung von Niederspannung, wie diese allge mein in den Hausnetzen zur Verfügung steht. Des halb lassen sich Geräte, die nur für Kleinspannung ausgelegt sind, wesentlich einfacher aufbauen als solche, die zum Betreiben mit Netzspannung Ver wendung finden sollen.
Es können daher auch die Geräte für Kleinspannung wesentlich billiger als Ge räte für Netzspannung erstellt werden.
Hiervon ausgehend, ist bereits vorgeschlagen worden, die Stromversorgung von elektrisch betreib baren Spielzeugen so vorzunehmen, dass der Spiel zeuganlage Kleinspannung zugeführt wird, indem zwischen Hausnetz und Spielzeuganlage ein handels üblicher Transformator geschaltet wird, der die Netzspannung auf ungefährliche Kleinspannung um spannt. Dies bringt den Vorteil, dass kein Bauteil der elektrischen Spielzeuganlage einen Schutz gegen die Berührung stromführender Teile benötigt.
Es lassen sich demzufolge die elektrischen Bauteile der Spiel- zeuganlage äusserst einfach in. ihrem Aufbau und ihrer Anordnung halten, so dass sich auch die Her stellungskosten der Spielzeuganlagenteile niedrig halten lassen.
Um die bei Anwendung der elektrischen Klein spannung erzielbaren Vorteile nutzen und trotzdem auf den Zwischentransformator verzichten zu kön nen, geht nun die Erfindung dahin, den Spielzeug- transformator und den Regler als gesonderte Bau teile derart zu erstellen, dass sie über eine Steckvor richtung lösbar miteinander verbunden werden können, wobei der Transformator die angelegte Hausnetzspannung auf ungefährliche Kleinspannung umspannt.
Wenn die Regeleinrichtung in dieser Weise auf gebaut wird, dann muss nur der Transformator allein so ausgelegt werden, dass eine zufällige Berührung spannungsführender Teile verhindert wird. Der Re gler dagegen benötigt keinerlei Vorkehrung,
welche die zufällige Berührung von spannungsführenden Teilen ausschliesst. Es kommt hinzu, dass allein der Transformator den verhältnismässig hohen Anfor- derungen an die isolierenden Massnahmen genügen muss, an den Regler dagegen weit geringere Anfor- derungen gestellt werden.
Soll die elektrische Spielzeuganlage nur mit Gleichstrom betrieben werden, dann kann es sich empfehlen, den Gleichrichter mit dem Transforma tor zusammenzubauen. Hierdurch wird erreicht, dass trotz zusätzlicher Verwendung eines Gleichrichters die Regeleinrichtung lediglich in zwei Bauteile, näm lich den Transformator mit Gleichrichter und den Regler aufzuteilen ist.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeich nung beispielsweise erläutert. Dabei zeigt die Fig. 1 die aus Transformator mit Gleichrichter und Regler bestehende Einrichtung, während Fig. 2 den Regler in Seitenansicht und Fig. 3 den Regler in Draufsicht wiedergibt. Fig. 4 stellt eine abgewandelte Ausbildung einer Isolierträgerscheibe mit Gleitbahnen und Wi derstandswicklung dar.
Der Transformator 1 hat die Anschlusskontakte 2 und 3, die zur Primärwicklung 4 führen und die zum Anschliessen des Transformators an das Haus netz dienen. Die Sekundärwicklung 5 führt zum Gleichrichter 6, der seinerseits an die Steckerbuchsen 7 und 8 angeschlossen ist.
Das übersetzungsverhält- nis zwischen Primärwicklung 4 und Sekundärwicklung 5 ist so gewählt, dass letztere beim Betreiben des Transformators ungefährliche Kleinspannung führt.
Der Transformator bildet mit dem Gleichrichter ein geschlossenes Bauteil, welches diejenigen Ele mente, die gefährdende Spannung führen können, der Zugänglichkeit entzieht. Lediglich die Steckerbuchsen 7 und 8, an welchen Kleinspannung zur Verfügung steht, sind frei zugänglich. Mit dem Transformator 1 kann der eigentliche Regler über die Steckerstifte 9 und 10 verbunden werden.
Die Steckerstifte bilden zusammen mit den Steckbuchsen eine Steckvorrich tung, welche dazu dient, einerseits die mechanische Halterung von Regler und Transformator und ander seits die elektrische Kontaktgabe zwischen den Stek- kerbuchsen und den Steckerstiften herbeizuführen. Die Steckerstifte 9, 10 und die Steckerbuchsen 7, 8 sind so gestaltet, dass sie einen Verschluss nach Art des Druckknopfverschlusses bilden können.
Der Regler besteht im wesentlichen aus einer Scheibe 11 mit Wicklung aus Widerstandsdraht 12 und Gleitbahnen 13, 14 sowie den Kontaktfingern 15 und 16 eines Knebels 17. Der Knebel 17 ist in Fig. 1 nicht dargestellt; er lässt sich jedoch der Fig. 2 ent nehmen. Die Scheibe 11 besteht aus isolierendem Werkstoff und ist an den Seiten zur Aufnahme der Wicklung gezahnt. Die Gleitbahnen 13 und 14 be stehen aus elektrisch leitendem Werkstoff, vornehm lich Metall; sie sind im übrigen segmentförmig ge staltet. Mit den Gleitbahnen fest verbunden sind die Steckerstifte 9 und 10 (Fug. 2).
An die Gleitbahn 13 mit ihrem Steckerstift 9 ist das eine Ende der Wider standswicklung 12 angeschlossen. Deren anderes Ende 18 hat keine feste Verbindung mit einem elek trisch leitenden Element. An der Scheibe 11 ist mit tels zweier Stützen 19 und 20 die Deckplatte 21 befestigt. In deren Mitte ist der- Knebel 17 schwenk- beweglich gelagert. Die Deckplatte 21 weist ferner die Anschlussklemmen 23, 24, 25 und 26 auf. Von diesen ist die Anschlussklemme 23 mit dem Finger 15 und die Anschlussklemme 24 mit dem Finger 16 über flexible Leitungen 27 und 28 verbunden.
Die beiden anderen Klemmen 25 und 26 sind über die Leitungen 29 und 30 an die Gleitbahnen 13 und 14 angeschlossen. Es steht somit an den Anschlussklem- men 25 und 26 stets die an den Steckerbuchsen 7 und 8 vorhandene nichtgeregelte Spannung zur Ver fügung. Die Klemmen 23 und 24 dagegen führen den geregelten Strom. In stromlosem Zustand befin den sich die Kontaktfinger 15, 16 in der aus Fig. 1 ersichtlichen Stellung.
Die Ausbildung ist im übrigen so getroffen, dass beim Verschwenken des Knebels 17 im Uhrzeiger drehsinn der Finger 15 mit der Gleitbahn 14 und der Finger 16 mit der Drahtwicklung 12, bei Dre hung des Knebels 17 im Uhrzeigergegendrehsinn dagegen der Finger 16 mit der Gleitbahn 14 und der Finger 15 mit der Drahtwicklung 12 zusammen wirken. Hierdurch lässt sich erreichen, dass an den Anschlussklemmen 23 und 24 bei Umkehren der Schwenkrichtung des Knebels 17 auch ein Umkehren der Spannungsrichtung erfolgt.
Die Schwenkbewegung des Knebels 17 wird durch Anschlagstifte 31 und 32 auf der Deckplatte 21 begrenzt.
Falls aus irgendwelchen Gründen die einzelnen Bauteile des Reglers nicht zugänglich sein sollen, dann kann zur Abdeckung eine stülpdeckelförmige Haube herangezogen werden, wobei deren Boden die Deckplatte 21 bildet. Die Haube kann aus isolie rendem Werkstoff oder auch Metallblech gefertigt sein. Im letzteren Fall empfielt es sich, die Isolier- trägerscheibe in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise auszubilden.
Beim Aufbau des Reglers empfielt es sich, die einzelnen Windungen der Widerstandswicklung eng aneinander zu legen, damit eine feinstufige Regelung des über die Klemmen 23 und 24 zu entnehmenden Stromen möglich ist.
Der Regler ist insbesondere zur Verwendung bei Spielzeugeisenbahnen vorgesehen, wobei die Klem men 23 und 24 für den Bahntrieb und die Klemmen 25 und 26 zum Anschliessen von Weichen oder anderen Stromverbrauchern, die eine konstante Spannung benötigen, dienen können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Transformator mit Regler für Spielzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass der Transformator und der Re gler gesonderte Bauteile bilden, die über eine Steck vorrichtung lösbar miteinander verbundbar sind, wo bei der Transformator so ausgelegt ist, dass er die angelegte Hausnetzspannung auf ungefährliche Klein spannung umspannt. UNTERANSPRüCHE 1. Transformator mit Regler nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit einem Transformator (1) ein Gleichrichter (6) zusammen gebaut ist.2. Transformator mit Regler nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die elektrischen Verbindungselemente (7, 8, 9, 10) zugleich zur mechanischen Halterung von Transformator und Regler dienen. 3. Transformator mit Regler nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die elektrischen Verbindungsele- mente (7, 8, 9, 10) einen Verschluss nach Art des Druckknopfverschlusses bilden, wobei die Stecker stifte am Regler angebracht sind. 4.Transformator mit Regler nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Regler einen mit Widerstandsdraht bewickelten Isolierträger (11) und zwei metallische Gleitbahnen (13, 14) umfasst, die einerseits die Steckerstifte (9, 10) tragen und anderseits mit Gleit- kontaktstücken (15, 16) zusammenwirken, welche die Widerstandswicklung (12) abgreifen und die Ver bindung zu den Anschlusskontaktstücken (23, 24) herstellen. 5.Transformator mit Regler nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch gekenn zeichnet, dass der Isolierträger (11) scheibenförmig und die Gleitbahnen (13, 14) segmentförmig gestaltet sind, wobei die Gleitbahnen (13, 14) an gegenüber liegenden Stellen der Isolierträger-Scheibe (11) be festigt sind. 6.Transformator mit Regler nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1-5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Gleitkontaktstücke von Fingern (15, 16) gebildet sind, die ein mittig zur Isolierträger- Scheibe (11) schwenkbeweglich angebrachter Knebel (17) trägt und die durch Umkehren der Schwenk richtung des Knebels (17) die Umkehr der Span nungsrichtung an den Anschlusskontaktstücken (23, 24) herbeiführen. 7.Transformator mit Regler nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1-6, dadurch gekenn zeichnet, dass an der Isolierträger-Scheibe (11) eine, den Knebel (17) und die Anschlussklemmen (23, 24) tragende Deckplatte (21) befestigt ist. B. Transformator mit Regler nach Patentan- spruch und Unteransprüchen 1-7, dadurch gekenn zeichnet, dass an der Deckplatte (21) ausser den Anschlussklemmen (23, 24) für den regelbaren Stromkreis noch weitere Klemmen (25, 26) vorge sehen sind, die mit den Steckerstiften (9, 10) ver bunden sind. 9.Transformator mit Regler nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1-8, dadurch gekenn zeichnet, dass die Deckplatte (21) den Boden einer stülpdeckelförmigen Haube bildet, welche den Isolier- träger (11) von oben und von der Seite her abdeckt.
Applications Claiming Priority (1)
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Country Status (1)
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1957
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