CH356156A - Verfahren zum Beschneiden der Ränder von Belägen von Wegen, Strassen, Flugplatzpisten und dergleichen, und Maschine zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Beschneiden der Ränder von Belägen von Wegen, Strassen, Flugplatzpisten und dergleichen, und Maschine zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C23/00—Auxiliary devices or arrangements for constructing, repairing, reconditioning, or taking-up road or like surfaces
- E01C23/06—Devices or arrangements for working the finished surface; Devices for repairing or reconditioning the surface of damaged paving; Recycling in place or on the road
- E01C23/09—Devices or arrangements for working the finished surface; Devices for repairing or reconditioning the surface of damaged paving; Recycling in place or on the road for forming cuts, grooves, or recesses, e.g. for making joints or channels for markings, for cutting-out sections to be removed; for cleaning, treating, or filling cuts, grooves, recesses, or fissures; for trimming paving edges
- E01C23/0906—Devices or arrangements for working the finished surface; Devices for repairing or reconditioning the surface of damaged paving; Recycling in place or on the road for forming cuts, grooves, or recesses, e.g. for making joints or channels for markings, for cutting-out sections to be removed; for cleaning, treating, or filling cuts, grooves, recesses, or fissures; for trimming paving edges for forming, opening-out, cleaning, drying or heating cuts, grooves, recesses or, excluding forming, cracks, e.g. cleaning by sand-blasting or air-jet ; for trimming paving edges
- E01C23/0926—Devices or arrangements for working the finished surface; Devices for repairing or reconditioning the surface of damaged paving; Recycling in place or on the road for forming cuts, grooves, or recesses, e.g. for making joints or channels for markings, for cutting-out sections to be removed; for cleaning, treating, or filling cuts, grooves, recesses, or fissures; for trimming paving edges for forming, opening-out, cleaning, drying or heating cuts, grooves, recesses or, excluding forming, cracks, e.g. cleaning by sand-blasting or air-jet ; for trimming paving edges with power-driven tools, e.g. vibrated, percussive cutters
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Description
Verfahren zum Beschneiden der Ränder von Belägen von Wegen, Strassen, Flugplatzpisten und dergleichen, und Maschine zur Durchführung des Verfahrens Das vorliegende Patent betrifft ein Verfahren zum Beschneiden der Ränder von Belägen, insbeson dere bituminösen Belägen, von Wegen, Strassen, Flug platzpisten und dergleichen.
Bisher war es üblich, die Ränder solcher Beläge längs einer angelegten Latte von Hand mittels Mei ssels und Hammers abzuschneiden; diese Arbeit ist mühsam, zeitraubend und kostspielig.
Demgegenüber ist das Verfahren gemäss der Er findung dadurch gekennzeichnet, dass der Meissel durch Motorkraft auf und ab bewegt wird.
Das Patent betrifft ferner eine Maschine zur Durchführung dieses Verfahrens. Diese Maschine ist gekennzeichnet durch ein auf Rädern gelagertes Gestell, in welchem der Meissel auf- und abwärts verschiebbar geführt ist, und eine mittels eines Motors antreibbare Vorrichtung zum Auf- und Abwärts bewegen des Meissels.
Die Zeichnung stellt schematisch ein Ausführungs beispiel der erfindungsgemässen, zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens geeigneten Ma schine dar.
Dieses Ausführungsbeispiel der Maschine ist gezeigt: in Fig. 1 in Seitenansicht mit geschnittenen Par- tien, in Fig. 2 im Grundriss und in Fig.3 im Querschnitt.
Die dargestellte Maschine weist ein von drei Rädern 1, 2 und 3 getragenes Gestell 4 auf. Zwei dieser Räder 1 und 2 sind auf der gleichen, mit dem Gestell 4 verbundenen Achse 5 drehbar ge lagert; das dritte Rad 3 ist auf einem Lagerzapfen 6 an einem Stützbein 7 gelagert, das in einem am Gestell 4 fest angebrachten Führungsrohr 8 vertikal verschiebbar geführt ist. Das Gestell 4 stützt sich über eine Schraubenfeder 9 auf das Bein 7 und somit auf das Rad 3 ab. Durch grössere oder kleinere Belastung der Deichsel 10 des Gestells kann dessen Neigung unter Schwenken um die Achse 5 der Räder 1 und 2 verändert werden.
Am Gestell 4 ist eine vertikale Führung 11 be festigt, in welcher ein Meissel 12 auf- und abwärts verschiebbar geführt ist. Dieser Meissel 12 besteht aus einer Stahlstange von rechteckigem Querschnitt, die unten gehärtet und zu einer Schneide 13 geschlif fen ist. Zum Abwärtsbewegen dieser Stahlstange in der Führung 11 dient eine kräftige Blattfeder 14, die in ihrer hinteren Hälfte an zwei Auslegern 15 des Gestells 4 befestigt ist und mit ihrem freien vordern Ende in eine Ausnehmung 16 in der einen Schmal seite des Meissels 12 eingreift.
Unterhalb der Feder 14 ist in der Nähe von deren in den Meissel 12 eingreifendem Ende eine Welle 17 angeordnet, die von einem Motor 18 angetrieben wird, in einem Lager 19 gelagert ist und einen Nocken 20 trägt. Dieser wirkt mit einem an der Feder 14 ange brachten Stein 21 derart zusammen, dass bei seinem Umlaufen diese Feder unter Aufwärtsbewegen des Meissels 12 allmählich gespannt und dann plötzlich freigegeben wird, so d'ass sie den Meissel 12 nach unten schlägt.
Soll der Rand eines Strassenbelages längs einer geraden Linie 22 beschnitten werden, so wird zu nächst eine ebenfalls gerade Schiene 23 von U-Profil, zwischen deren Flanschen 24 die Felgen der Räder 2 und 3 passen, mit den Flanschen nach oben, parallel zur Linie 22, in einem bestimmten Abstand von die ser auf den zu beschneidenden Belag gelegt: Hierauf wird die Maschine derart aufgefahren, dass ihre ge nannten Räder 2 und 3 zwischen den Flanschen 24 auf der Schiene 23 stehen, und der Motor 18 in Gang gesetzt.
Der Meissel 12 wird dann abwechselnd durch den auf die Feder 14 wirkenden Nocken 20 ange hoben und durch die sich teilweise entspannende Feder 14 nach unten getrieben, so dass seine Schneide 13 die zu beschneidende Schicht des Strassenbelags durchschlägt. Der erwähnte Abstand der Schiene 23 von der Linie 22 ist so bestimmt, dass die Schneide 13 den Belag in einem Abschnitt dieser Linie 22 trifft. Die Maschine wird hierauf mittels der Deichsel 10 langsam von einem Ende der Schiene 23 zum andern vorgeschoben, so dass der Belag abschnittweise längs einem zusammenhängenden Teil der Linie 22 durch schlagen wird.
In der Verlängerung der Schiene 23 wird in gleicher Weise eine zweite Schiene angeordnet und die Maschine durch weiteres Vorschieben bei laufendem Motor 18 von der Schiene 23 auf diese zweite Schiene übergeführt, worauf die freigewordene Schiene 23 am entgegengesetzten Ende dieser zweiten Schiene in deren Verlängerung angeordnet und die Maschine wieder auf sie übergeführt wird, und so fort, bis der Belag auf der ganzen Länge der Linie 22 durchschlagen ist.
Soll die Linie 22 bogenförmig laufen, so kann man statt einer geraden Schiene 23 eine entsprechend gebogene verwenden, oder im Falle eines Kreisbogens die Maschine statt mittels dieser Schiene mit Hilfe eines Kabels, einer Stange, eines Stahlbandes oder dergleichen führen, dessen eines Ende an der Ma schine befestigt und dessen anderes Ende an einem Pflock im Zentrum des von der Linie 22 gebildeten Bogens angelenkt ist. Im allgemeinen wird es jedoch genügen, den Meissel 12 durch entsprechendes Ver legen der Schiene 23 und der erwähnten zweiten Schiene längs einem der Linie 22 folgenden polygo nalen Linienzug zu führen.
Der Abwärtsweg des Meissels 12 ist praktisch durch den Nocken 20 begrenzt, da sich die Feder 14 zwischen dem Stein 21 und ihrem in den Meissel eingreifenden Ende nicht stark durchbiegen kann. Es ist daher möglich, die Tiefe, um die die Schneide 13 des Meissels in den Belag eindringt, dadurch zu regulie ren, dass die Deichsel 10 der Maschine mehr oder weniger belastet, und somit die Schraubenfeder 9 mehr oder weniger zusammengedrückt und das Gestell 4 mit dem Antriebsmechanismus des Meissels mehr oder weniger weit um die Achse 5 nach unten ge schwenkt wird.
Das Gestell könnte auch auf vier Rädern gela gert sein, wobei das vierte Rad zweckmässig in bezug auf das Rad 1 gleich angeordnet sein könnte wie das Rad 3 in bezug auf das Rad 2.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zum Beschneiden der Ränder von Belägen von Wegen, Strassen, Flugplatzpisten und dergleichen mittels eines Meissels, dadurch gekenn zeichnet, dass der Meissel durch Motorkraft auf und ab bewegt wird. 1I. Maschine zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch ein auf Rädern gelagertes Gestell, in welchem der Meissel auf- und abwärts verschiebbar geführt ist, und eine mittels eines Motors antreibbare Vorrichtung zum Auf- und Abwärtsbewegen des Meissels. UNTERANSPRÜCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d'ass eine auf Rädern laufende Ma schine, in welcher der Meissel auf- und abwärts be wegt wird, längs einer auf den Belag gelegten Schiene, in welcher mindestens zwei der genannten Räder ge führt sind, fortbewegt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Motorkraft der Meissel aufwärts bewegt und gleichzeitig eine Federkraft er zeugt wird, welche hierauf den Meissel abwärts bewegt. 3. Maschine nach Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell von mindestens drei Rädern getragen wird. 4.Maschine nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, d'ass zwei der Räder gleichachsig am Gestell und mindestens eines an einem in bezug auf das Gestell vertikal verschiebbaren Lager gelagert sind. 5. Maschine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell sich über eine Feder auf das vertikal verschiebbare Lager stützt. 6. Maschine nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Meisselführung die Achse der beiden erstgenannten Räder mit Abstand kreuzt, so dass die Arbeitstiefe des Meissels durch Schwenken des Gestells um diese Achse veränderbar ist. 7.Maschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass am Meissel eine Feder angreift, die ihn nach unten zu drücken sucht. B. Maschine nach Unteranspruch 7, gekennzeich net durch einen mit der Feder zusammenwirkenden motorgetriebenen Nocken, durch dessen Drehung die Feder periodisch unter Heben des Meissels gespannt und dann zum Abwärtsbewegen des Meissels frei gegeben wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH356156T | 1958-01-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH356156A true CH356156A (de) | 1961-08-15 |
Family
ID=4511091
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH356156D CH356156A (de) | 1958-01-21 | 1958-01-21 | Verfahren zum Beschneiden der Ränder von Belägen von Wegen, Strassen, Flugplatzpisten und dergleichen, und Maschine zur Durchführung des Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH356156A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1175261B (de) * | 1962-03-16 | 1964-08-06 | Berthold Wurmbach | Randabschneidemaschine fuer bituminoese Fahrbahnbelaege |
-
1958
- 1958-01-21 CH CH356156D patent/CH356156A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1175261B (de) * | 1962-03-16 | 1964-08-06 | Berthold Wurmbach | Randabschneidemaschine fuer bituminoese Fahrbahnbelaege |
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