CH356164A - Zahnradlagerung an den Antriebsmotoren eines elektrischen Schienenfahrzeuges - Google Patents

Zahnradlagerung an den Antriebsmotoren eines elektrischen Schienenfahrzeuges

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CH356164A
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CH
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Waldvogel Jakob
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Schweizerische Lokomotiv
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    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C17/00Arrangement or disposition of parts; Details or accessories not otherwise provided for; Use of control gear and control systems
    • B61C17/08Lubrication systems
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/38Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion

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Description


      Zahnradlagerung    an den Antriebsmotoren eines elektrischen     Schienenfahrzeuges       Die Erfindung bezieht sich auf eine     Zahnrad     Lagerung an den Antriebsmotoren eines elektrischen  Schienenfahrzeug-Triebgestelles, bei welchem die  Motoren am Rahmen befestigt sind und wenigstens  zwei Tatzen in verschiedenen Winkellagen besitzen,  an denen wahlweise gleiche Hohlwellenlager befestigt  sind.  



  Ein mit drei Radsätzen ausgerüstetes Triebgestell  dieser Art ist z. B. in der Schweiz. Patentschrift  Nr. 222 432 gezeigt.     Alle    drei Motoren sind dabei  gleich ausgebildet und vertauschbar. Auch die an den  Tatzen in drei voneinander verschiedener. Positionen  befestigten Hohlwellenlager sind darin als gleich ge  staltet angenommen. In bezug auf die Radachsen  nehmen sie lediglich eine     verschiedene        Winkellage     ein.  



  In gewissen     Fällen    kann aber ein und dasselbe  Hohlwellenlager, auch Hohlwellenstummel genannt,  nicht in verschiedenen Winkellagen verwendet werden.  Dies trifft z. B. dann zu, wenn eine sorgfältig ausgebil  dete und reichliche Schmierung der Lagerfläche des  auf dem Stummel sitzenden Achsantriebsrades ge  fordert wird. Ohne besondere Massnahmen vorzukeh  ren, müssten dann hiezu zwei oder sogar drei von  einander verschiedene Hohlwellenlager vorgesehen  werden.  



  Mit der Erfindung wird bezweckt, die Austausch  barkeit insbesondere eines Einzelachsantriebes der  eingangs erwähnten Gattung von Motoren auf deren  Hohlwellenlager auszudehnen, so dass dann alle Rad  sätze eines Triebgestelles mitsamt den Antrieben  lediglich gegen Ändern von Verschraubungen gegen  einander     vertauscht    werden können, ohne dass dabei  die Räder     abgenommen    werden müssten. Die Erfin  dung löst insbesondere die Aufgabe, das Hohlwellen  lager so zu gestalten, dass eine einwandfreie Schmie  rung des Zahnradlagers auch dann gewährleistet ist,    wenn das Hohlwellenlager in Schräglage am Motor  gehäuse befestigt ist.

   Erfindungsgemäss wird diese  Aufgabe dadurch gelöst, dass die Hohlwellenlager An  schlussflächen für Schmierölstutzen besitzen, in welche  Flächen die Schmierölkanäle des Zahnradlagers aus  münden, wobei der Neigungswinkel je der seitlichen  gegenüber der unteren Anschlussfläche gleich gross ist  wie der Neigungswinkel der Zentralen der seitlichen  Motortatzen zur Lotrechten und ferner zwei     achs-          parallele,    um den Neigungswinkel der Tatzenzentra  len gegeneinander versetzte Kanäle von der     Ölein-          Laufseite    des Hohlwellenlagers nach der Zahnrad  lagerstelle führen,

   so dass     die    unter sich gleichen  Schmierölstutzen bei allen am Triebgestell vorkom  menden Winkellagen des Hohlwellenlagers in nor  maler, durch das Ölniveau gegebener Lage     an    der  Anschlussfläche befestigt werden können.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des  Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:  Fig. 1 ein dreiachsiges Treibfahrgestell in Seiten  ansicht,  Fig.2 einen Querschnitt durch das     Hohlwellen-          Lager    des Mittelachsmotors nach der Schnittlinie  II-II der Fig. 3,  Fig. 3 einen Längsschnitt durch das Hohlwellen  lager nach der Schnittlinie III-III der Fig.

   2,       Fig.4        einen        Querschnitt    durch das Hohlwellen  lager des     linksseitigen    Radsatzes,       Fig.    5 einen Querschnitt durch das Hohlwellen  lager des rechtsseitigen Radsatzes,       Fig.    6 ein zweiachsiges     Triebfahrgetstell    in Seiten  ansicht,       Fig.    7 dasselbe im Grundriss,       Fig.    8 und 9 je ein vierachsiges     Triebfahrgestell     in schematischer     Darstellung.     



  Das in     Fig.    1 dargestellte Fahrgestell oder Dreh  gestell eines elektrischen Schienenfahrzeuges ist mit      drei Radsätzen 1-3 ausgerüstet, auf welche sich der  Fahrgestellrahmen 4 mittels nicht gezeichneter Federn  stützt. Die Antriebsmotoren 5 sind an     Querträgern     des Rahmens befestigt. Der Motor der mittleren  Achse steht senkrecht über dieser, während die Mo  Toren der beiden äussern Achsen tiefer liegen und der  Fahrgestellmitte zugewandt sind. Alle drei Motoren  sind gleich ausgebildet. Ihr Gehäuse weist eine untere  Tatze 6 und zwei seitliche     Tatzen    7, 8 auf, wobei die  Zentralen der seitlichen     Tatzen    in einem Winkel a  von 60  zur Lotrechten stehen.

   An jedem Motor  gehäuse ist ein Hohlwellenlager 9 für den betreffen  den Hohlwellenstummel befestigt, der an seinem  überhängenden Teil einen     zylindrischen    Kragen 10  zur Lagerung des     Antriebszahnrades    11 besitzt. Für  die Mittelachse ist das Hohlwellenlager 9 an der  untern Tatze 6 befestigt. Für die beiden äussern  Achsen ist es dagegen mit der entsprechenden seit  lichen Tatze 7, 8 verschraubt und ist damit um den  Neigungswinkel     u    der Zentralen der Seitentatzen ver  dreht angeordnet. Die Anschlagflächen aller drei  Tatzen sind zu diesem Zwecke gleich gestaltet.  



  Um die Lagerpartie des Kragens 10     während    des  Betriebes dauernd und ausreichend mit Schmieröl zu  versehen, ist das Hohlwellenlager 9 mit einem Docht  schmiersystem ausgerüstet. Zu diesem Zweck ist der  am Motorgehäuse befestigte Teil des Lagers zum  Ölbehälter 13 erweitert und mit einem grossen     Ölein-          füllstutzen    14 verschraubt, in welchen ein Schmier  docht 15 taucht und Tropföl in den     Schmierkanal    20  fördert. Wie aus den Fig.2 und 3 ersichtlich, steht  der Kanal 20 für die Mittelachsgruppe über die  Schmierkanäle 21 und 22 mit der Zahnradlager  stelle 29 in Verbindung.

   Die zur Befestigung des  Stutzens 14 dienende Anschlussfläche 16 ist um den  Winkel     /3    = 60  gegen die     Horizontale    geneigt, wel  cher Winkel der Neigung a der Tatzenzentralen gegen  die Lotrechte entspricht. Die Ölkammer 13 ist über  die Durchbrechung 23 mit dem Innenraum des Ein  füllstutzens 14 verbunden, während der untere,  horizontal liegende Flansch 17 der Ölkammer 13 mit  einem Deckel 18 abgedichtet ist, der alle nach dieser  Anschlussfläche ausmündenden Kanäle und Durch  brechungen abschliesst.  



  Aus Fig. 4 ist die Anordnung des Systems für den  linksseitigen Radsatz ersichtlich. Wie oben bereits  erwähnt, ist hier das Hohlwellenlager 9 um den  Neigungswinkel a der Tatzenzentrale, im vorliegenden  Fall um 60  geneigt. Der Öleinfüllstutzen 14 ist aber  nicht mehr am seitlichen, sondern am unteren Flansch  17 befestigt,     während        nun    der     Flansch    16 durch den  Deckel 18 verschlossen ist.

   Die beiden Ölkammern  kommunizieren über die Durchbrechung 24, und das  Tropföl fliesst dem zweiten achsparallelen Schmier  kanal 25 über den Verbindungskanal 26 zu, in welchen  jetzt der Kanal 20     mündet.    Da der Schmierkanal 25  gegenüber dem ersten     Längskanal    22 ebenfalls um  60  Drehwinkel     versetzt    ist, liegt er wieder auf glei  cher Höhe, und das Schmiersystem kann unverändert  arbeiten.

      Schliesslich ist aus Fig.5 die Anordnung des  Systems für den rechtsseitigen Radsatz     erkenntlich.     Der Öleinfüllstutzen 14 ist wieder am seitlichen       Flansch,    nun aber in     umgekehrter    Lage befestigt, so  dass der Öltropfkanal 20 mit dem zweiten zum Längs  kanal 22 führenden     Verbindungskanal    27 kommu  niziert und die Ölkammer des Stutzens über die  Durchbrechung 28 mit dem Ölbehälter 13 verbunden  ist. Als Längsverbindungskanal arbeitet wie bei der  Disposition nach Fig. 2 der Kanal 22. Anderseits sind  der Kanal 21 und die Durchbrechung 23 durch  den am     Serienflansch    16 befestigten Deckel 18 ver  schlossen.  



  Aus den dargestellten Kombinationen von Hohl  wellenlager und Einfüllstutzen ersieht man, dass es  mit an sich identischen Stücken möglich ist, drei ein  wandfrei     arbeitende    gleichwertige Schmiersysteme zu  stande zu bringen. Zur     Verwandlung    von einer Kom  bination in eine andere müssen lediglich die Schrau  benverbindungen geändert werden. Dank dieser Ver  einheitlichungsmöglichkeiten können die Herstellungs  und Lagerhaltungskosten wesentlich gesenkt werden.  



  Das in den Fig. 6 und 7 dargestellte zweite Aus  führungsbeispiel bezieht sich auf ein zweiachsiges  Fahr- und Drehgestell. Beide Motoren 31. sind be  züglich ihrer Achsen 32 der Fahrgestellmitte zu  gewandt und am Fahrgestellrahmen 33 befestigt. Sie  treiben die Achsen über ein Stirnvorgelege 34 und  einen allseitig elastischen     Übertragungsmechanismus     35 an.  



  Man kann sich diese zweiachsige Anordnung aus  der oben beschriebenen dreiachsigen Bauart durch  Weglassen des Mittelradsatzes abgeleitet denken.  Dabei können aber Vereinfachungen vorgenommen  werden. Denn an den Motoren 31 braucht nun die  Unterseite 31a des Gehäuses nicht als Tatze ausgebil  det zu sein und anderseits kann an den Hohlwellen  lagern 36 der zweite, seitliche Anschlussflansch 16  samt Verbindungskanal 21 und Deckel 18 entfallen.  Die Öleinfüllstutzen 14 sind indessen gleich gestaltet.  



  Wie aus Fig. 7 ersichtlich, können dank der Ver  setzungsmöglichkeit des Hohlwellenlagers 36 und des  Öleinfüllstutzens 14 die Antriebsseiten der Motoren  und mithin auch ihre Kühllufteinlassöffnungen 37 auf  die gleiche Querseite des Fahrgestelles verlegt werden.  Dies ermöglicht, die Platzverhältnisse oberhalb der  Motoren besser zu gestalten, indem nun alle     Luftzu-          führungskanäle    auf die eine Maschinenquerseite zu  liegen     kommen,    und die andere Querseite z. B. für  Leitungen oder Laufgänge frei bleibt. Diese Möglich  keit ist selbstverständlich auch für das oben beschrie  bene dreiachsige Fahrgestell vorhanden.  



       Fig.    8 und 9 zeigen die beispielsweise Anwendung  der Erfindung auf ein vierachsiges Drehgestell. In der  Disposition von     Fig.8    ist angenommen, dass bei  beiden     Mittelradsätzen    die     Motoren    senkrecht über  ihren Achsen stehen und der Drehzapfen 39     zentral     angeordnet ist, während' gemäss     Fig.    9 die Motoren  aller Radsätze der     Fahrgestellmitte    zugewandt und  zwei Drehzapfen 40 etwa nach dem Schweiz. Patent      Nr. 278 832 vorgesehen sind.

   Die Lufteintrittsöffnun  gen der Motoren können hier beliebig gruppiert wer  den, da wieder für jeden Radsatz die Möglichkeit  besteht, die Antriebsseite des Motors auf     die    eine  oder andere Radsatzseite zu verlegen. Analoge Dispo  sitionen können für Triebgestelle mit fünf oder noch  mehr Achsen getroffen werden.  



  Dank der geschilderten freien Dispositionsmög  lichkeiten, die sich mit der     erfindungsgemässen    An  ordnung     bieten,    lässt sich in weitgehendem Masse ein  einheitlicher Motortyp aber auch ein einheitlicher  Radsatz mit Stummel, Öleinfüllstutzen, Reduktions  getriebe und Übertragungsmechanismus für verschie  dene Fahrzeugarten eines     Bahnunternehmens    ver  wenden, was zur Senkung der Anschaffungskosten  und zur Vereinfachung der Lagerhaltung wesentlich  beiträgt. Im Interesse dieser Vereinheitlichung würde  man dann auf die für die zweiachsige     Anordnung     geschilderten Vereinfachungsmöglichkeiten von Mo  tor und Hohlwellenlagerung zweckmässigerweise ver  zichten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zahnradlagerung an den Antriebsmotoren eines elektrischen Schienenfahrzeug-Triebgestelles, bei wel chem die Motoren am Rahmen befestigt sind und wenig stens zwei Tatzen in verschiedenen Winkellagen be sitzen, an denen wahlweise gleiche Hohlwellenlager befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohl wellenlager (9) Anschlussflächen (16, 17) für Schmier ölstutzen (14) besitzen, in welche Flächen (16, 17) die Schmierölkanäle des Zahnradlagers (20 bis 28) aus münden, wobei der Neigungswinkel (/3) je der seit lichen gegenüber der unteren Anschlussfläche (16 bzw.
    17) gleich gross ist wie der Neigungswinkel (a) der Zentralen der seitlichen Motortatzen (7, 8) zur Lotrechten und ferner zwei achsparallele, um den Neigungswinkel (a) der Tatzenzentralen gegeneinander versetzte Kanäle (22, 25) von der Öleinlaufseite des Hohlwellenlagers (9) nach der Zahnradagerstelle (29) führen, so dass die unter sich gleichen Schmierölstutzen (14) bei allen am Triebgestell vorkommenden Win kellagen des Hohlwellenlagers (9) in normaler, durch das Ölniveau gegebener Lage an der Anschlussfläche (16, 17) befestigt werden können. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Zahnradlagerung nach Patentanspruch, für ein mit mindestens drei Achsen ausgerüstetes Schienen fahrzeug-Triebgestell, bei welchem der Motor der mittleren Achse senkrecht über dieser steht und ein Hohlwellenlager an einer unteren Tatze trägt, während die Motoren der äussern Achsen der Fahrgestellmitte zugewandt sind und ein Hohlwellenlager an einer seit lichen Tatze tragen, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlwellenlager eine untere, sowie eine seitliche An schlussfläche aufweist, wobei die seitliche Anschluss fläche (16) zum Befestigen des Öleinfüllstutzens (14) am Hohlwellenlager (9) des Mittelmotors, .die untere Anschlussfläche (17) zum Befestigen des Öleinfüll- stutzens (14) am Hohlwellenlager (9)
    der Aussen motoren bestimmt ist. 2. Zahnradlagerung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass de beiden achsparallelen Kanäle (22, 25) durch Quer kanäle (21, 26, 27) so mit den beiden Anschluss flächen (l6,17) verbunden sind, dass in den drei Be festigungskombinationen von Hohlwellenlager (9) und Öleinfüllstutzen (14) je der horizontal liegende Ver bindungskanal mit dem Einlaufkanal (20) des Stutzens (14) kommuniziert, während die beiden andern Ver bindungskanäle durch die Stutzenabschliessfläche und einen Flanschdeckel (23) verschlossen sind.
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