CH356252A - Verbindungsbeschläge für Möbel, insbesondere Büromöbel - Google Patents
Verbindungsbeschläge für Möbel, insbesondere BüromöbelInfo
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
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Description
Verbindungsbeschläge für Möbel, insbesondere Büromöbel Die Erfindung betrifft ein Verbindungsbeschläge für Möbel, insbesondere Büromöbel. Dasselbe zeich net sich aus durch zwei Hebel, die<B>je</B> an einem Ende mit einer bogenförmigen Einbuchtung und am an deren Ende mit einer Aussparung versehen sind, wobei die Einbuchtungen, respektive die Aussparun gen, der beiden Hebel einander gegenüberliegen und durch einen Spermocken, der mit den genannten Ein buchtungen so zusammenarbeitet, dass er in seiner Sperrlage die mit diesen Einbuchtungen versehenen Hebelenden auseinanderspreizt, damit die genann ten Aussparungen einen an einem Gegenbeschläge vorgesehenen Halteteil umfassen können.
Die Erfindung betrifft ferner auch die Verwendung dieses Verbindungsbeschläges. Dieselbe zeichnet sich dadurch aus, dass dieses Beschläge zur Verbindung mindestens eines mit Schubladen versehenen Tisch sockels und einer Tischplatte verwendet wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Verbindungsbeschläges nach der Erfindung dar gestellt. In derselben ist- Fig. <B>1</B> eine Draufsicht eines Verbindungsbe- schläges; Fig. 2 ein Schnitt gemäss der Linie II-II von Fig. <B>1;</B> Fig. <B>3</B> eine perspektivische Darstellung eines unter Verwendung des Beschläges nach Fig. <B>1</B> und 2 zusammengebauten Büromöbels;
Fig. 4 ein Schnitt gemäss der Linie IV-IV von Fig. <B>3</B> und Fig. <B>5</B> eine Draufsicht auf eine Einzelheit gemäss der Linie V-V von Fig. 4.
Das Verbindungsbeschläge nach Fig. <B>1</B> und 2 weist eine Grundplatte<B>1</B> auf, auf welcher zwei in bezug auf die Längsmittelebene 2-2 des Beschläges spiegelsymmetrisch ausgebildete und angeordnete Hebel<B>3</B> mittels<B>je</B> eines Nietes 4 angebracht sind, und zwar so, dass die Hebel in einer zur Grund platte<B>1</B> parallelen Ebene verschwenkbar sind. Ein Ende eines jeden Hebels<B>3</B> befindet sich im Bereiche der Grundplatte<B>1</B> und wird daher als inneres Ende bezeichnet; dasselbe ist auf der der Ebene 2-2 zugekehrten Seite mit einer bogenförmigen Einbuchtung<B>5</B> versehen.
Das andere Ende eines jeden Hebels<B>3</B> befindet sich ausserhalb des Bereiches der Grundplatte<B>1</B> und wird daher als äusseres Ende bezeichnet; dasselbe ist auf der der Ebene 2-2 zu gekehrten Seite mit einer halbkreisförmigen Ausspa rung<B>6</B> versehen.
Zwischen den beiden Einbuchtungen<B>5</B> ist ein Zapfen<B>7</B> drehbar an der Grundplatte<B>1</B> angebracht, der auf einer Seite mit einem Sperrnocken<B>8</B> und auf der anderen Seite mit einem Nietkopf<B>9</B> versehen ist. Mit<B>10</B> ist eine Unterlegscheibe bezeichnet. Der Sperrnocken<B>8</B> weist zwei einander diametral gegen überstehende, abgerundete Sperrnasen<B>11</B> auf, die an den Einbuchtungen<B>5</B> mit den Hebeln<B>3</B> zusam menarbeiten. Der Spermocken ist ferner mit einer diametral verlaufenden Nut 12 versehen, die zum An setzen eines Schraubenziehers oder dergleichen be stimmt ist.
Eine bügelförrnige Drahtfeder<B>13</B> greift mit ihren einwärts abgebogenen Enden 14 in Boh rungen<B>15</B> ein, die in den äusseren Schmalseiten der Hebel<B>3</B> vorgesehen sind, und ist zwischen<B>je</B> einer Schulter<B>16</B> der Hebel<B>3</B> und der Grundplatte<B>1</B> so gehalten, dass sie nicht aus ihrer Ebene heraus schwenkbar ist. Die Feder<B>13</B> drückt die Hebelenden im Sinne der Pfeile aufeinander zu.
In der in Fig. <B>1</B> in vollen Linien dargestellten Sperrlage des Spermockens <B>8,</B> in welcher die Sperr nasen<B>11</B> um<B>900</B> aus der Ebene 2-2 herausge- schwenkt sind, werden die inneren Hebelenden ent gegen der Wirkung der Feder<B>13</B> auseinanderge- spreizt, wobei die äusseren Hebelenden aufeinander zu liegen kommen, so dass die halbkreisförmigen Aus sparungen<B>6</B> sich zu einem kreisförmigen Loch er- Z,
Cränzen. Die äusseren Hebelenden liegen dabei unter Druck aufeinander, so dass die Hebel<B>3</B> in dieser Lage etwas elastisch gespannt sind. Infolgedessen kann der Sperrnocken<B>8</B> nur unter überwindung starker Rei bung aus seiner Sperrlage in seine in strichpunktier ten Linien dargestellte Entsperrlage <B>8'</B> verschwenkt werden.
In der letzteren Nockenlage kommen die Hebel<B>3</B> unter der Einwirkung der Feder<B>13</B> in die strichpunktiert dargestellte, mit<B>31</B> bezeichnete Ent- sperrlage.
Die Grundplatte<B>1</B> ist mit vier angesenkten U- chern <B>17</B> versehen, die unter Anwendung von Schrau ben zur Befestigung des Verbindungsbeschläges an einem Möbelteil, z. B. an einer Tischplatte, dienen. An einem anderen Möbeltell, z. B. einem mit Schub laden verschenen Tischsockel, an dem die Tischplatte seitlich zu befestigen ist, wird ein Gegenbeschläge, z.
B. eine Schraube, angebracht, deren Hals in der Sperrlage des Beschläges von den beiden halbkreis förmigen Hebelaussparungen<B>6</B> umfasst, in der Ent- sperrlage dagegen von denselben freigegeben wird.
In den Fig. <B>3-5</B> ist diese Verwendung des be schriebenen Verbindungsbeschläges beispielsweise dargestellt.
In Fig. <B>3</B> ist ein Büromöbel dargestellt, das aus zwei mit Schubladen versehenen Tischsockeln<B>18</B> und<B>19,</B> einem Ansatztisch 20 und einer Tischplatte 21 zusammengebaut ist. Zwischen der Deckplatte 22 (s. Fig. 4) des Tischsockels<B>18</B> und jeder seiner bei den Seitenwände<B>23</B> ist<B>je</B> eine Nut 24 ausgespart. Eine Schraube<B>25</B> ist vertikal in die in Fig. 4 ge zeigte, rechte Seitenwand<B>23</B> eingeschraubt, so dass ihr Kopf<B>26</B> in einer oberen Ausbuchtung 24a der Nut 24 liegt. Die Schraube<B>25</B> weist einen glatten Hals<B>27</B> auf, der so lang ist, wie der öffnungsschlitz 24b der Nut 24 breit ist.
Der Schraubenhals<B>27</B> wird gemäss Fig. <B>5</B> von den beiden halbkreisförmigen Aus sparungen<B>6</B> der äusseren Enden der Hebel<B>3</B> eines den Fig. <B>1</B> und 2 entsprechenden Beschläges. um schlossen, dessen Grundplatte<B>1</B> in eine Aussparung <B>28</B> der unteren Seite der Tischplatte<B>29</B> des Ansatz tisches 20 eingelassen und daselbst festgeschraubt ist. Die Befestigungsschrauben sind in Fig. 4 nicht sichtbar, woselbst der Schnitt im einzelnen ebenso verläuft, wie es Linie 11-II für Fig. 2 zeigt. Zur Befestigung der Tischplatte<B>29</B> am Tischsockel<B>18</B> sind drei Beschläge auf die beschriebene Weise ange bracht.
Drei Schrauben<B>25</B> sind auf gleiche Weise auch in der linken Seitenwand<B>23</B> angebracht, so dass man den Ansatztisch 20 wahlweise auch an der lin ken Seite des Tischsockels<B>18</B> anbringen kann. Da bei sind die unbenützten Schrauben<B>25</B> praktisch un sichtbar, indem man deren Hälse<B>27</B> nur sehen kann, wenn man sich so weit bückt, dass man in die be treffende Nut 24 hineinschauen kann.
Der Ansatztisch<B>29</B> weist nur zwei Beine<B>30</B> auf, die dem Tischsockel<B>18</B> gegenüber angeordnet sind. Unterhalb der Tischplatte<B>29</B> verlaufen längs deren Längsränder zwei Tischzargen<B>3 1.</B> In die vordere, in Fig. <B>3</B> sichtbare Längszarge<B>31</B> sind von unten zwei den Schrauben<B>25</B> entsprechende Schrauben einge schraubt, von denen nur die Köpfe bei<B>32</B> angedeu tet sind. Diese Schrauben werden von den äusseren Enden der Hebel zweier Fig. <B>1</B> und 2 entsprechender Beschläge gefasst, die auf der Unterseite der Tisch platte 21 befestigt sind, deren rechter Teil auf dem Tischsockei <B>19</B> abgestützt und auf irgend eine be kannte Weise befestigt ist.
Die mittels des beschriebenen Beschläges zwi schen den verschiedenen Möbelteilen hergestellten Verbindungen sind sehr fest und auf einfache Weise lösbar, nicht aber durch zufälliges Anstossen oder der gleichen, wie etwa Verbindungen mittels Haken und öse. Man kann insbesondere Tischsockel, Tischplat ten und Ansatztische in sehr vorteilhafter Weise mit tels dieses Beschläges aneinander befestigen, wobei sehr viele Kombinationsmöglichkeiten dieser Ele mente möglich sind. Eine sehr zweckmässige Kombi nation ist z. B. die von zwei Tischsockeln und einer zwischen denselben angeordneten, an dieselben wie in Fig. 4 und<B>5</B> befestigten Tischplatte.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE <B>1.</B> Verbindungsbeschläge für Möbel, gekennzeich net durch zwei Hebel<B>(3),</B> die<B>je</B> an einem Ende mit einer bogenförmigen Einbuchtung<B>(5)</B> und am anderen Ende mit einer Aussparung<B>(6)</B> versehen sind, wobei die Einbuchtungen, respektive die Aus sparungen, der beiden Hebel einander gegenüber liegen, und durch einen Sperrnocken<B>(8),</B> der mit den genannten Einbuchtungen so zusammenarbeitet, dass er in seiner Sperrlage die mit diesen Einbuch tungen versehenen Hebelenden auseinanderspreizt, damit die genannten Aussparungen einen an einem Gegenbeschläge vorgesehenen Halteteil<B>(27)</B> umfas sen können.II. Verwendung des Verbindungsbeschläges nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die ses Beschläge zur Verbindung mindestens eines mit Schubladen versehenen Tischsockels<B>(18)</B> und einer Tischplatte<B>(29)</B> verwendet wird. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Beschläge nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Hebel<B>(3)</B> symmetrisch angeordnet und ausgebildet sind und unter dem Ein- fluss einer Feder<B>(13)</B> stehen, welche bestrebt ist, sie in die Entsperrlage zu verschwenken. 2.Beschläge nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Hebel<B>(3)</B> und der Sperrnocken<B>(8)</B> an einer Grundplatte<B>(1)</B> montiert sind, wobei die Feder<B>(13)</B> aus einem bügelförmig gebogenen Draht besteht, dessen einwärts abgebo gene Enden (14) in Bohrungen<B>(15)</B> der inneren Hebelenden eingreifen, und wobei die Feder zwi schen den Hebeln und der Grundplatte so gehalten ist, dass sie nicht aus ihrer Ebene heraus schwenk bar ist. <B>3.</B> Beschläge nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden genannten Aussparun gen<B>(6)</B> halbkreisförmig sind. 4.Beschläge nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Hebel<B>(3)</B> in der Sperr lage elastisch gespannt sind, um eine der Verschwen- kung des Sperrnockens<B>(8)</B> aus der Sperrlage in die Entsperrlage entgegenstehende Reibung auf diesen Necken auszuüben. <B>5.</B> Beschläge nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der Sperrnocken<B>(8)</B> zwei mit den genannten Einbuchtungen<B>(5)</B> zusammenarbeitende, abgerundete Sperrnasen<B>(11)</B> aufweist und mit einer diametral verlaufenden Nut (12) versehen ist.<B>6.</B> Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass als Gegenbeschläge eine Schraube<B>(25)</B> vorgesehen ist, die einen als Halteteil dienenden glatten Hals<B>(27)</B> aufweist, der in einer am Tischsockel<B>(18)</B> vorgesehenen Nut (24) liegt. <B>7.</B> Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschläge an der unteren Seite einer Tischplatte<B>(29,</B> 21) montiert ist. <B>8.</B> Verwendung nach Unteranspruch<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte<B>(1)</B> des Be- schläges in eine Aussparung<B>(28)</B> der Tischplatte eingelassen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH356252T | 1958-03-28 |
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| CH356252A true CH356252A (de) | 1961-08-15 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH356252D CH356252A (de) | 1958-03-28 | 1958-03-28 | Verbindungsbeschläge für Möbel, insbesondere Büromöbel |
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|---|---|
| CH (1) | CH356252A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0571650A1 (de) * | 1992-05-26 | 1993-12-01 | WIESNER-HAGER MÖBEL GmbH | Zerlegbares Tischsystem |
| DE202014005636U1 (de) * | 2014-07-10 | 2015-10-13 | MAJA-WERK Manfred Jarosch GmbH & Co. KG | Tischsystem |
-
1958
- 1958-03-28 CH CH356252D patent/CH356252A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0571650A1 (de) * | 1992-05-26 | 1993-12-01 | WIESNER-HAGER MÖBEL GmbH | Zerlegbares Tischsystem |
| DE202014005636U1 (de) * | 2014-07-10 | 2015-10-13 | MAJA-WERK Manfred Jarosch GmbH & Co. KG | Tischsystem |
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