CH356337A - Gewindeschneideapparat mit selbstöffnendem Schneidkopf - Google Patents

Gewindeschneideapparat mit selbstöffnendem Schneidkopf

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CH356337A
CH356337A CH356337DA CH356337A CH 356337 A CH356337 A CH 356337A CH 356337D A CH356337D A CH 356337DA CH 356337 A CH356337 A CH 356337A
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CH
Switzerland
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bushing
cutting head
thread
hub
thread cutting
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Application number
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Inventor
Ottersbach Erwin
Original Assignee
Fischer Ag Georg
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G5/00Thread-cutting tools; Die-heads
    • B23G5/08Thread-cutting tools; Die-heads with means for adjustment
    • B23G5/10Die-heads
    • B23G5/12Die-heads self-releasing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description


  Gewindeschneideapparat mit selbstöffnendem Schneidkopf    Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Ge  windeschneideapparat mit selbstöffnendem Schneid  kopf, wobei der letztere zusammen mit seinem Schaft  und mit einer Nabe des Gewindeschneideapparates  im Gehäuse des letzteren drehbar und in der genann  ten Nabe, durch eine Gewindepatrone geführt, axial  verschiebbar ist, wobei im Schneidkopfgehäuse mit  tels einer gegenüber dem letzteren verdrehbaren  Kurvensegmentbüchse, Gewindeschneidbacken in der  Radialrichtung verschiebbar sind und wobei der  Schneidkopf unter der Wirkung eines Federorgans  steht, das versucht, den Schneidkopf gegenüber der  Kurvensegmentbüchse in der Weise zu verdrehen,  dass sich die Schneidbacken in Richtung gegen ihre  äusserste Endstellung hin bewegen.  



  Bei bekannten Konstruktionen von selbstöffnen  den Gewindeschneidköpfen werden die     Schneidbak-          ken    zu Beginn des Schnittvorganges an die Stirn  seite des Werkstückes herangeführt und vom Zeit  punkt an, wo die Backen zu schneiden begonnen  haben, erfolgt das axiale Verschieben der Mittel, die  das Auslösen der Schneidbacken nach dem Errei  chen der gewünschten Gewindelänge bewirken, durch  das unmittelbar vorher     geschnittene    Gewinde selber.  



  Der erfindungsgemässe Gewindeschneidapparat  mit selbstöffnendem Schneidkopf unterscheidet sich  von den bekannten Konstruktionen, und er ist da  durch gekennzeichnet, dass auf der drehbaren Nabe  des Gewindeschneidapparates eine Klinkenbüchse  mit einer unter Federwirkung stehenden Klinke fest  angeordnet ist, die bei in Arbeitsstellung befindlichem  Schneidkopf in eine Nute einer Nutenbüchse ein  greift, die auf der Klinkenbüchse drehbar ist und  unter Wirkung des genannten Federorgans steht,  wobei die Kurvensegmentbüchse über einen die  Gewindelänge bestimmenden, einstellbaren Nuten  stein, mittels der mit dem Schaft fest verbundenen    Gewindepatrone und der zwangläufig die Gewinde  steigung bestimmenden Gewindeleitmutter auf der  Nutenbüchse schraubenlinienförmig verschiebbar ist.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und es zeigt:  Fig. 1 den Gewindeschneidapparat im Vertikal  schnitt,  Fig. 2 eine Ansicht, teilweise von oben gesehen  und teilweise im Horizontalschnitt gezeichnet,  Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch den Gewinde  schneidkopf nach der Schnittlinie III-III in Fig. 1,  Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch den Gewinde  schneidkopf nach der Schnittlinie IV-IV in Fig. 1,  Fig. 5 einen Vertikalschnitt durch den Gewinde  schneidapparat nach der Schnittlinie V-V der Fig. 1,  Fig. 6 Einzelheiten der Backenklemmung,  Fig. 7 Einzelheiten aus der Fig. 4.  



  In     Fig.    1 und 2 ist das Gehäuse des Gewinde  schneidapparates mit 1, das Gehäuse des Gewinde  schneidkopfes mit 2 und der Schaft des letzteren  mit 3 bezeichnet. Eine     Stirnplatte    28 ist durch nicht  dargestellte Mittel auf dem     Gewindeschneidkopf-          gehäuse    2 befestigt. Eine Radscheibe 49 mit einem  innen verzahnten Radkranz 4, dessen dem Gewinde  schneidkopf zugekehrte Nabe 5 auf den Schaft 3  aufgeschoben ist, ist in einer axialen     Bohrung    einer  Nabe 48 des Gehäuses 1 drehbar gelagert. Die Rad  scheibe 49 liegt stirnseitig gegen die Nabe 48 des  Gehäuses 1 an.

   Gegen das dem Gewindeschneid  kopf     zugekehrte    Stirnende der Nabe 48 liegt das       Stirnende    einer auf der Nabe 5 befestigten Klinken  büchse 50 an. Drei     im    Umfang gleichmässig ver  teilt angeordnete Zapfenschrauben 54     in    der Klin  kenbüchse 50 greifen in Löcher 53 der Nabe 5 der  Radscheibe 49. Auf der Klinkenbüchse 50 ist eine       Nutenbüchse    56 drehbar angeordnet.

   Eine Zugfeder  63, die teilweise in eine Ringnute 51 der Klinken-      Büchse 50 hineinragt, ist einenends mittels einer  Schraube 46 in der Klinkenbüchse 50 und andernends  mittels eines Stiftes 47 an der Nutenbüchse 56 be  festigt, und sie versucht die letztere gegenüber der  stillstehenden Klinkenbüchse 50 im Gegenuhrzeiger  sinn zu verdrehen. Wie die Fig. 1 und 7 zeigen, ist  in der Klinkenbüchse 50 in einer Aussparung 31 eine  Klinke 33 um einen Zapfen 34 verschwenkbar an  geordnet. Eine     Druckfeder    32 versucht die Klinke 33  im Uhrzeigersinn (Fig. 1) zu verschwenken; beim  Übereinstimmen der Aussparung 31 der Klinken  büchse 50 mit einer in der Nutenbüchse 56 angeord  neten Nute 67 kann die Klinke 33 teilweise in die  letztere hineinragen.  



  In der Nutenbüchse 56 ist ferner eine über die  ganze Büchsenlänge reichende,     schraubenlinienför-          mig    angeordnete Aussparung 25 vorgesehen, in der  ein Nutenstein 52 längsverschiebbar und festklemm  bar ist. Auf der Nutenbüchse 56 ist eine weitere  Büchse 57 längsverschieb- und drehbar angeordnet.  



  Die Büchse 57 ist am vorderen     Stirnende    als  Kurvensegmentbüchse ausgebildet in der Weise, dass  an einem     stirnseitigen    Flansch 58 eine mit den  Schneidbacken 60 übereinstimmende Anzahl von       stirnseitig    vorstehenden, in der Planebene spiralförmig  gestalteten, Kurvensegmenten 59 vorgesehen sind,  die in Nuten 36 der im Gewindeschneidkopfgehäuse 2  im radialen Sinne in Schlitzen 62 gleitend geführten  Gewindeschneidbacken 60 eingreifen, wie dies an und  für sich bei Gewindeschneidköpfen allgemein bekannt  ist. Der Abstand zwischen den einzelnen Kurven  segmenten 59 ist derart bemessen, dass die Schneid  backen 60 in radialer Richtung eingeschoben     bzw.     herausgezogen werden können.

   Im Gewindeschneid  kopfgehäuse 2 sind, wie Fig. 6 zeigt, jeweils an auf  die Schlitze 62 mündenden Stellen abgesetzte Boh  rung 61 vorgesehen, in denen je eine Druckfeder 38  und eine Kugel 37 sitzen. Durch leichtes Verstemmen  des Endes der Bohrung 61 wird jeweils die Kugel 37  am Herausfallen aus derselben verhindert. Durch die  Wirkung der     Druckfedern    38 werden die Gewinde  schneidbacken 60 leicht gegen die Stirnplatte 28 ge  presst und so am Herausfallen verhindert. Der Schneid  kopf besteht somit aus den Teilen 2, 3, 26, 27, 28,  37, 38 und 60.

   Die Büchse 57 besitzt eine schräg zur  Büchsenachse und parallel     zur    Aussparung 25 ver  laufende Nute 41, die von einer im Nutenstein 52  in der Nutenbüchse 56 gehaltenen Klemmschraube  42 durchdrungen     ist.    Auf der letzteren sitzt eine  Klemmplatte 43, die mittels einer auf der Klemm  schraube 42 vorgesehenen Mutter 44 gegen den  äusseren Umfang der Büchse 57 gepresst werden kann,  derart, dass der Nutenstein 52, die Büchse 57 und  die Klemmplatte 43 miteinander in starrer Verbin  dung stehen. Wird die Mutter 44 gelöst, so können  der Nutenstein 52 und die Klemmplatte 43 gegenüber  der Büchse 57 verschoben werden.

   Um ein Verdrehen  der Klemmplatte 43 um die Klemmschraube 42  herum zu     verhindern,    ist in der Büchse 57 eine par  allel zur Nute 41 verlaufende, weitere Nute 40 vor-    gesehen, in der ein in der Klemmplatte 43 angeord  neter Stift 39 gleiten kann. Im Nutenstein 52 ist eine  Auslöseschraube 35 angeordnet, die in die, in der  Büchse 56 angeordnete Nute 67 hineinragt. Auf der  Büchse 57 sind eine Durchmesserskala 65 und eine  Gewindelängenskala 66 vorgesehen. Ein durch  Schrauben 27 mit dem Gewindeschneidkopfgehäuse  2 verbundener Haltering 26 gestattet ein gegen  seitiges Verdrehen von Gewindeschneidkopf und  Büchse 57, 58, 59.

   Eine an geeigneter Stelle am  Umfang der Nutenbüchse 56 angeordnete Zapfen  schraube 68, deren Zapfen in einer dazu passen  den Nute 55 der Klinkenbüchse 50 gleiten kann,  dient zur Begrenzung des Rückweges der Backen<B>60'</B>  beim Öffnen des Gewindeschneidkopfes. Eine am  Umfang der Büchse 57 angeordnete Schraube 30  dient dazu, um unter Verwendung eines aufgesetzten,  nicht. gezeichneten Steckschlüssels den Schneidkopf  wieder in Bereitschaftstellung zu bringen, das heisst  die Zugfeder 63 zu spannen.  



  Der Schaft 3 trägt in Nuten angeordnete Längs  keile 6, welche in Längsnuten der Bohrung der  Nabe 5 eingreifen, derart, dass ein axiales Verschie  ben des Gewindeschneidkopfes, der Büchse 57, der  Klemmplatte 43 und der Schraube 42 gegenüber der  Nabe 5, der Radscheibe 49 und den Büchsen 50  und 56 erfolgen kann. Auf den an der Rückseite  des Gehäuses 1 über den Radkranz 4 hinausragen  den Achsteil 7 des drehbaren Schaftes 3 des Ge  windeschneidkopfes ist in bekannter Weise eine aus  wechselbare Gewindepatrone 8 für das Axialverschie  ben und Führen des Schaftes 3 gegenüber der Nabe  5 aufgesteckt. Die Gewindepatrone 8 ist auf dem  Achsteil 7 des Schaftes 3 durch einen Keil 8a gegen  Drehen gesichert, und eine Gewindeleitmutter 9 ist  darauf aufgeschraubt.

   Die letztere ist am äusseren  Umfang zylindrisch gestaltet, und sie ist in einer  zylindrischen Bohrung 64 des Gehäuses 1 abgestützt.  Ein am rückwärtigen Ende der Gewindeleitmutter 9  vorgesehener Flansch 10 liegt stirnseitig am Ge  häuse 1 an, an welchem auch auf einem Drehzapfen  11 eine Klinke 12 angebracht ist, deren Nase 13 über  den Flansch 10' der Gewindeleitmutter 9 greift, der  art, dass die letztere in der Axialrichtung gesichert  ist. Die Gewindeleitmutter 9 dient sowohl als Füh  rung für die Gewindepatrone 8 als auch als radiales  Stützlager für den Achsteil 7 des Schaftes 3 des  Gewindeschneidkopfes. Die Gewindepatrone 8 ist  durch eine Mutter 14, die auf einen mit Gewinde  versehenen Achsteil 15 des Schaftes 3 aufgeschraubt  ist, in der     Axialrichtung    gesichert.

   Das an den mit  Gewinde versehenen Achsteil 15 anschliessende Ende  des Schaftes 3 ist als Vierkant 16 ausgebildet, auf  welchen, wie     Fig.    2 zeigt, die mit     Vierkantloch    ver  sehene Nabe einer teilweise dargestellten Handkurbel  17 aufgeschoben werden kann. Ein Verdrehen der       Gewind'eleitmutter    9 gegenüber dem Gehäuse 1 wird  dadurch verhindert, dass die Klinke 12 in eine am  Flansch 10 der     Gewindeleitmutter    9 vorgesehene  Nute 18 in Eingriff gebracht ist     (Fig.    5).      In die Verzahnung des Radkranzes 4 greift ein  Ritzel 19, dessen mit ihm starr verbundene Achse  20 am Gehäuse 1 drehbar gelagert ist.

   Das über  das Gehäuse 1 hinausragende freie Ende der Achse  20 ist als Vierkant 21 ausgebildet, auf welches die  Handkurbel 17 aufgeschoben werden kann. Dem  Zahnritzel 19 diametral gegenüber greift in die Ver  zahnung des Radkranzes 4 ein zweites Ritzel 22, das  einen grösseren Durchmesser aufweist als, das Ritzel  19. Die mit dem Ritzel 22 starr verbundene Achse  23 ist im Gehäuse 1 drehbar gelagert. Das über das  Gehäuse 1 hinausragende freie Ende der Achse 23  ist als Vierkant 24 ausgebildet, auf welches die  Handkurbel 17 aufgeschoben werden kann.

   Durch  diese getroffene Anordnung kann wahlweise dem  Schaft 3 des Gewindeschneidkopfes und den Teilen  4, 49, 5 sowohl von dem gleichachsig mit dem  Gewindeschneidkopf angeordneten Vierkant 16 aus  als auch über das Zahnrad von den gleichachsig mit  den Ritzeln 19, 22 angeordneten Vierkanten 21, 24  aus eine Drehbewegung verliehen werden, wobei ver  schieden grosse Drehmomente erzeugt werden, bei  jeweils gleichbleibendem Kraftaufwand am Handgriff  der Handkurbel 17.  



  Die Wirkungsweise des dargestellten Gewinde  schneidapparates mit selbstöffnendem Schneidkopf  ist folgende:  Durch gegenseitiges Verdrehen des Gewinde  schneidkopfes 2 und der Büchse 57 werden die Kur  vensegmente 59 am Flansch 58 der Büchse 57 in die  Stellung gebracht, in der die Kurvensegmente 59  nicht mehr in die Schneidbacken 60 eingreifen und  die zur Verwendung gelangenden Gewindeschneid  backen 60 radial in den Schneidkopf eingeführt wer  den können. Dieses nacheinander erfolgende Ein  setzen der einzelnen Backen 60 wird     erleichtert     durch die Druckfedern 38 und Kugeln 37, die die  Backen mit leichtem Druck in der eingesetzten Stel  lung nachgiebig festhalten, bis die Kurvenleisten 59  in die letzteren eingreifen.  



  Soll nun auf einem Werkstück, beispielsweise  einem Rohrstück, das in einer nicht dargestellten  Spannvorrichtung fest eingespannt ist, ein Gewinde  geschnitten werden, so müssen vorerst die der ge  wünschten Gewindesteigung entsprechende Gewinde  patrone 8 und die dazu passende Gewindeleitmutter  9, welche die Steigung des zu schneidenden Gewindes  zwangläufig bestimmt eingesetzt werden. Dann wird  die Handkurbel 17 auf das für die auszuführende  Arbeit geeignetste Vierkant 16 oder 21 oder 24 auf  gesteckt.  



  Mittels eines nicht gezeichneten Steckschlüssels,  der auf das Sechskant der Schraube 30 passt, wird bei  stillstehendem Gewindeschneidapparat die Büchse  57 zusammen mit der Büchse 56 im Uhrzeigersinn  (Fig. 3) so weit verdreht, bis die Klinke 33, die unter  der Wirkung der Druckfeder 32 steht, in die Aus  sparung 67 der Nutenbüchse 56 einklinkt. Der  Schneidkopf befindet sich nun in Arbeitsstellung.    Das Einstellen der Gewindebacken 60 auf den ge  wünschten Gewindedurchmesser kann erst vor  genommen werden, nachdem 33 in 67     eingeklinkt     ist und erfolgt durch gegenseitiges Verdrehen des  Schneidkopfes und der Büchse 57, was durch Drehen  des Schaftes 3 mittels Kurbel 17 erreicht wird; die  Durchmesserskala 65 gestattet das Ablesen des ein  gestellten Durchmessers.

   Die gewünschte Gewinde  länge ist an der Längenskala 66 auf der Büchse 57  einstellbar durch axiales Verschieben der Klemm  schraube 42 mit dem Nutenstein 52, in dem die Aus  löseschraube 35 angeordnet ist.  



  Beim Drehen an der Handkurbel 17 drehen sich  auch der Schaft 3 und die Nabe 5, wobei jedoch  der Gewindeschneidkopf und die Büchse 57, gegen  über der axial feststehenden Nabe 5 mit der Klinken  büchse 50 und der Nutenbüchse 56, eine axiale Ver  schiebebewegung nach links ausführen (Fig. 1), die  der Steigung der Gewindepatrone 8 entspricht.  



  Beim Arbeiten verschiebt sich also die Büchse 57  mit dem Nutenstein 52 und der Auslöseschraube 35  nach links (Fig. 1). Infolge der     schraubenlinienförmi-          gen    Aussparung 25 in der axial nicht verschiebbaren  Nutenbüchse 56 wird die Kurvensegmentbüchse 57  auf der letzteren     schraubenlinienförmig    verschoben,  wodurch sich die Backen 60 im Schneidkopfgehäuse  radial verschieben, so dass am nicht dargestellten  Werkstück ein konisches Gewinde entsteht. Beim Er  reichen der an der Längenskala 66 eingestellten Ge  windelänge gelangt die Auslöseschraube 35 auf die  Klinke 33, die bis zu diesem Zeitpunkt in der Nute 67  der Nutenbüchse 56 ruhte.

   Wird nun die Klinke 33  durch die Auslöseschraube 35 aus der Nute 67 ge  drückt, so verdreht die unter Spannung stehende Zug  feder 63 die beiden Büchsen 50 und 56 gegeneinan  der, wodurch über die Kurvenleisten 59, die Backen  60 in radialer Richtung vom Werkstück nach aussen  in ihre äusserste Endstellung weggezogen werden.  Der Verdrehwinkel 29 der Büchsen 50 und 56 zu  einander ist bestimmt durch die Nute 55 und die darin  gleitende Zapfenschraube 68.  



  Nachdem das mit Gewinde versehene Werkstück  ausgespannt ist, wird mittels der Handkurbel 17 der  Schneidkopf mit der Büchse 57 in axialer Richtung  wieder in seine Ausgangsstellung zurückgebracht.  Mittels eines nicht dargestellten Schlüssels, der auf  die Schraube 30 aufsetzbar ist, werden die Schneid  backen 60, unter Überwindung der Wirkung der  Feder 63, in die zugestellte Stellung verbracht, in der  die Klinke 33 in die Nute 67 einschnappt. Damit ist  der Gewindeschneidapparat mit dem selbstöffnenden  Schneidkopf wieder betriebsbereit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gewindeschneidapparat mit selbstöffnendem Schneidkopf, wobei der letztere zusammen mit seinem Schaft und mit einer Nabe des Gewindeschneidappa- rates im Gehäuse des letzteren drehbar und in der genannten Nabe durch eine Gewindepatrone geführt, axial verschiebbar ist, wobei im Schneidkopfgehäuse mittels einer gegenüber dem letzteren verdrehbaren Kurvensegmentbüchse, Gewindeschneidbacken in der Radialrichtung verschiebbar sind und wobei der Schneidkopf unter der Wirkung eines Federorganes steht, das versucht, den Schneidkopf gegenüber der Kurvensegmentbüchse in der Weise zu verdrehen,
    dass sich die Schneidbacken in Richtung gegen ihre äusserste Endstellung hin bewegen, dadurch gekenn zeichnet, dass auf der drehbaren Nabe (5) des Ge windeschneidapparates eine Klinkenbüchse (50) mit einer unter Federwirkung (32) stehenden Klinke (33) fest angeordnet ist, die bei in Arbeitsstellung be findlichem Schneidkopf in eine Nute (67) einer Nutenbüchse (56) eingreift, die auf der Klinken- büchse (50) drehbar ist, und unter Wirkung des genannten Federorgans (63) steht, wobei die Kur vensegmentbüchse (57, 58, 59) über einen einstell baren, die Gewindelänge bestimmenden Nutenstein (52), mittels der mit dem Schaft (3) fest verbundenen Gewindepatrone (8) und der zwangläufig die Ge windesteigung bestimmenden Gewindeleitmutter (9) auf der Nutenbüchse (56) schraubenlinienförmig ver schiebbar ist.
    UNTERANSPRUCH Selbstöffnender Gewindeschneidkopf nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Nu tenstein (52) eine auf die Klinke (33) einwirkende Auslöseschraube (35) aufweist.
CH356337D 1957-05-09 1957-05-09 Gewindeschneideapparat mit selbstöffnendem Schneidkopf CH356337A (de)

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