CH356485A - Schienenfahrzeug zum Transport von Wandertransformatoren oder dergleichen - Google Patents

Schienenfahrzeug zum Transport von Wandertransformatoren oder dergleichen

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CH356485A
CH356485A CH356485DA CH356485A CH 356485 A CH356485 A CH 356485A CH 356485D A CH356485D A CH 356485DA CH 356485 A CH356485 A CH 356485A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
vehicle
intermediate frame
dependent
rail vehicle
bridge
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Application number
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English (en)
Inventor
Glaser Heinrich
Stein Albert
Original Assignee
Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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Publication of CH356485A publication Critical patent/CH356485A/de

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K27/00AC commutator motors or generators having mechanical commutator
    • H02K27/04AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection
    • H02K27/06AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection with a single or multiple short-circuited commutator, e.g. repulsion motor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D3/00Wagons or vans
    • B61D3/10Articulated vehicles
    • B61D3/14Articulated vehicles comprising running gear interconnected by load supports facilitating low-level load transport

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)

Description


  Schienenfahrzeug zum Transport von Wandertransformatoren oder dergleichen    Es sind Schienenfahrzeuge zum Transport von  Wandertransformatoren bekannt. Diese Fahrzeuge  weisen eine Fahrzeugbrücke zur Aufnahme der Trans  formatoren bzw. des Käfigs der Transformatoren auf.  Die Fahrzeugbrücke ist an ihren Enden auf Dreh  gestellen oder bei grösseren Fahrzeugen auf Dreh  gestellwagen abgestützt. Da die     Wandertransformato-          ren    häufig sehr breit sind, muss darauf geachtet wer  den, dass beim Durchfahren von Kurven das zulässige  Fahrzeugumgrenzungsprofil nicht überschritten wird.

    Bei grossen Fahrzeugen geschieht dies dadurch, dass  die Brücke als Gelenkbrücke     ausgebildet    ist, wobei  das Mittelteil der !Brücke gegenüber den als Schna  belstücke ausgebildeten Brückenenden beim Durch  fahren von Kurven in     horizontaler    Ebene ausschwenkt.  Es wurde für grosse Fahrzeuge mit     einer    in horizon  taler Ebene starren Brücke auch bereits vorgeschlagen,  die Brückenenden horizontal beweglich auf Dreh  gestellwagen zu lagern und die Brücke an nach der  Fahrzeugquermitte zu weisenden Enden von Dreh  gestellverbindungsrahmen der Drehgestellwagen an  zulenken.  



  Bei Schienenfahrzeugen zum Transport kleinerer  und leichterer Transformatoren mit nur einem Dreh  gestell an jedem Fahrzeugende lohnt sich nun der bei  den bereits bekannten Fahrzeugen mit Drehgestell  wagen an den Fahrzeugenden getriebene und dort  auch vertretbare technische Aufwand nicht. Trotzdem  können auch kleinere und leichtere Transformatoren  so breit sein, dass Massnahmen getroffen werden müs  sen, um ein Durchfahren von Kurven ohne Gefähr  dung durch den Gegenverkehr zu ermöglichen.

   Hier  von ausgehend liegt der     Erfindung    die Aufgabe zu  grunde, ein Schienenfahrzeug zu schaffen, das zum  Transport von Wandertransformatoren oder derglei  chen geeignet ist und bei welchem     beim.    Durchfahren  von Kurven mit einem breiten Transformator eine    Gefährdung durch den Gegenverkehr verhindert wer  den kann, jedoch mit einem technischen     Aufwand,    der  auch bei kleinen Schienenfahrzeugen     vertretbar    ist.

   Aus  gehend von einem Schienenfahrzeug miteiner zumindest  in horizontalerEbene ungelenkigen Fahrzeugbrücke, die  sich an jedem Ende auf einem Drehgestell     abstützt,     soll diese- Aufgabe gemäss der     Erfindung    dadurch ge  löst sein, dass mindestens einem der Drehgestelle ein       ,gegenüber    dem Drehgestell in     horizontaler    Ebene  schwenkbarer Zwischenrahmen zugeordnet ist, auf  dem die Fahrzeugbrücke mittels eines ein- und aus  schaltbaren Antriebes in Fahrzeugquerrichtung     ver-          schieblich    gelagert ist.

   Ein solches Fahrzeug ermöglicht  trotz einfachemAufbau einDurchfahrenvonKurvenmit  breiten Transformatoren ohne erheblichen betrieb  lichen     Aufwand    und ohne Gefährdung durch den  Gegenverkehr. Es ist vor dem Durchfahren     einer     Kurve mit einem breiten     Transformator    lediglich er  forderlich, die Fahrzeugbrücke nach der dem     Krüm-          mungsmittelpunkt    der Kurve abgewandten Seite so  weit zu     verschieben,    dass     eine    Gefährdung durch den  Gegenverkehr     ausgeschlossen    ist.

   Es kann dafür ge  sorgt sein, dass ein     derartiges    Verschieben vom     Füh-          rerstand    des Triebfahrzeuges des Transportfahrzeuges  aus erfolgen kann, um mit geringstem     Aufwand    an  Zeit und Personal den Betrieb aufrechterhalten zu  können. In der Regel wird es jedoch genügen,     eine     Handkurbel vorzusehen, mit deren Hilfe die Fahr  zeugbrücke über einen     Ketten-    und     Gelenkwellen-          trieb    von Hand verschoben werden     kann.     



  In der beiliegenden Zeichnung ist     ein    Ausfüh  rungsbeispiel eines Schienenfahrzeuges nach der Er  findung dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 das eine Ende des     Fahrzeuges    von der  Seite     gesehen,          Fig.    2 einen     Schnitt    nach der Linie     11-II    in       Fig.    1,      Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in  Fig. 2,  Fig. 4 eine Einzelheit des Fahrzeuges in einer  grösseren Darstellung und  Fig. 5 die in Fig. 4 dargestellte Einzelheit in  Richtung des Pfeiles A der Fig. 4 ,gesehen.  



  Das Fahrzeug weist eine starre Fahrzeugbrücke 1  zur Aufnahme eines zu transportierenden Wander  transformators auf. An jedem Ende     stützt    sich die  Brücke 1 auf vier Rollen 2 ab. Die Rollen sind zu  mindest     annähernd    an den Ecken     eines    in sich  geschlossenen viereckigen Zwischenrahmens 3 dreh  bar gelagert. Die Drehachsen der Rollen 2 weisen in  Fahrzeuglängsrichtung. Die Führung der Fahrzeug  brücke 1 gegenüber dem Zwischenrahmen 3 erfolgt  durch zwei Zapfen 4 der Fahrzeugbrücke. Die Zap  fen sind symmetrisch zur Fahrzeuglängsachse an  geordnet. Sie ragen in Schlitze 5 des Zwischenrahmens  3, die sich in     Fahrzeugquerrichtung    erstrecken.

   Die       Abstützung    und Führung des Zwischenrahmens 3 auf  dem Rahmen des Drehgestelles 6 erfolgt durch ein  Drehgelenk. Dieses Drehgelenk ist als Kugelgelenk  ausgebildet, dessen Kugelteil 7 am Zwischenrahmen  3 und dessen Pfanne 8 am Rahmen des Drehgestelles  sitzt. Zur Unterstützung des Drehgelenkes sind seit  lich von diesem auf. dem Drehgestellrahmen laufende  Rollen 9 angeordnet. Diese Rollen sind drehbar im  Zwischenrahmen 3 gelagert und ihre Drehachsen  weisen in Fahrzeugquerrichtung.  



  Am Zwischenrahmen 3 ist auf einer Achse 10  schwenkbar ein Bock 11 gelagert. Der Bock 11 ist  gegenüber dem Zwischenrahmen 3 durch einen Bol  zen 12 festgelegt, der durch Bohrungen des Bockes  und des     Zwischenrahmens    gesteckt ist. Im Bereich des  Bockes 11 sitzt auf der Achse 10 ein Kettenrad 13.  Dieses kann über eine schräg von oben nach unten  verlaufende     Kette    14 und ein im oberen Ende des  Bockes     gelagertes    Kettenrad 15 mittels einer abnehm  baren Handkurbel 16 angetrieben werden. Die dreh  bar im Zwischenrahmen 3     gelagerte    Achse 10 ist mit  einer Gelenkwelle 17 verbunden, die sich in Fahrzeug  längsrichtung erstreckt.

   Diese Gelenkwelle wirkt auf  das Antriebsrad 18 einer Winde, deren Gehäuse 19  im Zwischenrahmen 3     gelagert    ist und deren Zahn  stange 20 mit ihrem einen aus dem Gehäuse 19 her  ausragenden Ende an der Fahrzeugbrücke 1 an  gelenkt ist. Für die Geradeausfahrt nimmt die Fahr  zeugbrücke 1 eine solche Stellung ein, dass ihre lot  rechte Längsmittelebene mit den lotrechten     Längs-          mittelebenen    der Drehgestelle zusammenfällt. Soll das  Fahrzeug mit einem breiten Transformator eine Kurve  durchfahren, so wird die Winde durch Betätigen der  Handkurbel angetrieben, und zwar in der Weise, dass  die Fahrzeugbrücke nach der dem     Krümmungsmittel-          punkt    der Kurve abgewandten Seite bewegt wird.

   Für  Rechts- und Linkskurven ist also die Drehrichtung  der Handkurbel 16 verschieden.  



  Soll die Fahrzeugbrücke von der Fahrzeugstirn  seite her beladen werden, so wird der Bolzen 12 aus  den Bohrungen des Zwischenrahmens 3 und des    Bockes 11 herausgezogen und der Bock 11 kann  gegenüber dem Zwischenrahmen 3 in eine zumindest  angenähert horizontale Lage unter die Oberkante des  Zwischenrahmens 3     eeschwenkt    werden. In dieser  Stellung ist der Bolzen 12 durch Bohrungen des     Bok-          kes    11 und durch eine Bohrung 21 des Zwischenrah  mens 3 gesteckt.  



  Es ist darauf hinzuweisen, dass in der Regel beide  Drehgestelle in der beschriebenen Weise ausgeführt  sein werden. Unter Umständen ist es jedoch auch  denkbar, dass nur eines der beiden Drehgestelle in der  beschriebenen Weise ausgebildet ist, während die Ab  stützung der Fahrzeugbrücke auf dem anderen Dreh  gestell in herkömmlicher Weise ausgebildet ist. Es  ist ferner darauf hinzuweisen, dass das beschriebene  Schienenfahrzeug nicht nur für den Transport von  Wandertransformatoren, sondern auch für den Trans  Aport anderer grosser Güter geeignet ist, die an den  Transport ähnliche Anforderungen stellen wie Wander  transformatoren.  



  Der Vollständigkeit halber ist schliesslich noch  darauf hinzuweisen, dass die Brücke selbstverständ  lich nicht nur beim Durchfahren von Kurven     zu    ver  stellen ist, sondern beispielsweise auch dann, wenn  beim Durchfahren eines Tunnels oder     einer    Brücke  zu befürchten ist, dass das Transportgut, insbesondere  also der     Transformator,    mit einer Seite in Berührung  mit der Tunnelwand oder dergleichen kommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schienenfahrzeug zum Transport von Wander transformatoren oder dergleichen, mit einer zumindest in horizontaler Ebene ungelenkigen Fahrzeugbrücke, die sich an jedem Ende auf einem Drehgestell ab stützt, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einem der Drehgestelle (6) ein gegenüber dem Drehgestell in horizontaler Ebene schwenkbarer Zwischenrahmen (3) zugeordnet ist, auf dem die Fahrzeugbrücke (1) mittels eines ein- und ausschaltbaren Antriebes in Fahrzeugquerrichtung verschieblich gelagert ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Schienenfahrzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Fahrzeugbrücke (1) mittels Rollen (2) mit in Fahrzeuglängsrichtung wei senden Drehachsen auf dem Zwischenrahmen (3) ab gestützt ist. 2.
    Schienenfahrzeug nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Zwischenrahmen (3) ein in sich geschlossener viereckiger Rahmen ist, wo bei mindestens annähernd an den Ecken des Rahmens Rollen (2) mit in Fahrzeuglängsrichtung weisenden Drehachsen zur Abstützung der Fahrzeugbrücke (1) angeordnet sind. 3. Schienenfahrzeug nach Unteranspruch 2, ge kennzeichnet durch Führungsbolzen (4) der Fahr zeugbrücke (1), die in Schlitze (5) des Zwischenrah mens (3) eingreifen. 4.
    Schienenfahrzeug nach Unteranspruch 3, ge kennzeichnet durch eine am Zwischenrahmen (3) aus- geordnete Handkurbel (16), die über einen Ketten- und Gelenkwellentrieb eine Winde antreibt, deren un- verschiebliches Teil (18) im Zwischenrahmen gelagert ist und deren bewegliches Teil (20) an der Fahrzeug brücke (1) angreift. 5. Schienenfahrzeug nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Handkurbel (16) an einem schwenkbaren Bock (11) des Zwischenrahmens (3) gelagert ist. 6.
    Schienenfahrzeug nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass der Zwischenrahmen (3) durch ein Drehgelenk horizontal schwenkbar gegen über dem Drehgestell (6) geführt ist. 7. Schienenfahrzeug nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass das Drehgelenk ein Kugel- gelenk ist, dessen Kugelteil (7) am Zwischenrahmen (3) und dessen Pfanne -(8) am Drehgestell (6) sitzt. B. Schienenfahrzeug nach Unteranspruch 7, ge kennzeichnet durch seitlich vom Drehgelenk angeord nete Stützrollen (9) mit bei der Geradeausfahrt des Fahrzeuges in Fahrzeugquerrichtung weisenden Dreh achsen. 9.
    Schienenfahrzeuge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass beiden Drehgestellen ein gegenüber dem Drehgestell in horizontaler Ebene schwenkbarer Zwischenrahmen (3) zugeordnet ist, auf dem die Fahrzeugbrücke (1) mittels eines ein und ausschaltbaren Antriebes in Fahrzeugquerrich tung verschieblich gelagert ist.
CH356485D 1956-10-27 1957-10-02 Schienenfahrzeug zum Transport von Wandertransformatoren oder dergleichen CH356485A (de)

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