CH356519A - Widerstandsanordnung zur Steuerung der Löschfunkenstrecke von Überspannungsableitern mit spannungsabhängigen Strombegrenzungswiderständen - Google Patents

Widerstandsanordnung zur Steuerung der Löschfunkenstrecke von Überspannungsableitern mit spannungsabhängigen Strombegrenzungswiderständen

Info

Publication number
CH356519A
CH356519A CH356519DA CH356519A CH 356519 A CH356519 A CH 356519A CH 356519D A CH356519D A CH 356519DA CH 356519 A CH356519 A CH 356519A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
control
dependent
arrangement according
resistance
rings
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Dr Rabus
Original Assignee
Licentia Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Gmbh filed Critical Licentia Gmbh
Publication of CH356519A publication Critical patent/CH356519A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T4/00Overvoltage arresters using spark gaps
    • H01T4/16Overvoltage arresters using spark gaps having a plurality of gaps arranged in series
    • H01T4/20Arrangements for improving potential distribution

Landscapes

  • Thermistors And Varistors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Widerstandsanordnung    zur   Steuerung der    Löschfunkenstrecke   von    Überspannungsableitern   mit    spannungsabhängigen      Strombegrenzungswiderständen      Überspannungsableiter,   insbesondere solche mit Löschfunkenstrecke und    spannungsabhängigen   Widerständen, werden -heute in grossem Ausmass zur Begrenzung von Überspannungen in Hochspannungsanlagen verwendet.

   Bei Ableitern für hohe Nennspannungen, etwa über 60    kV,   und bei    überspan-      nungsableitern   für hohe Nennspannungen, die nach dem Bausteinsystem aus Teilableitern kleinerer Nennspannung aufgebaut werden, hat es sich dabei als vorteilhaft erwiesen, die Löschfunkenstrecke, bzw. die Löschfunkenstrecken    mit   Hilfe von parallelgeschalteten Widerständen so zu steuern, dass eine etwa auf die Ableiter kommende relativ niederfrequente    Wechselspannung,   d. h. gegebenenfalls eine Wechselspannung mit der Netzfrequenz, die zum Ansprechen des Ableiters führt, sich etwa linear auf den Ableiter aufteilt.

   Mit der Ausbildung dieser sogenannten Steuerwiderstände befasst sich die vorliegende Erfindung, wobei eine Form der Widerstandssteuerung von    Löschfunkenstrecken   ausser Acht gelassen sei,    nämlich   die der Steuerung der einzelnen    Elektrodenpaare   mit    jeweils   einem zugeordneten    Steuerwiderstand.   Diese Art von Funkenstreckensteuerung    ist   in bezug auf den Platzbedarf sehr aufwendig und stellt auch grosse Anforderungen an den    Abgleich   der Steuerwiderstände und die Justierung der Funkenstrecke selbst. 



  Eine bekannte vielfach verwendete    Funkenstrek-      kensteuerung   ist    in      Fig.   1 dargestellt. Mit 1 ist ein Isoliergehäuse bezeichnet, in dem die Elektroden der Löschfunkenstrecke 2 untergebracht sind. Mit 3 ist der Stapel der strombegrenzenden spannungsabhängigen Widerstände bezeichnet, 4 bezeichnet das äussere Isoliergehäuse des Ableiters, 5 den    kopfseiti-      gen   Anschluss und 6 den    erdseitigen      Gehäuseab-      schluss,   an dem meist der    Erdanschluss   vorgesehen ist.

   Zur    Steuerung   der in dem    Funkenstreckenge-      häuse   1 untergebrachten    Löschfunkenstrecke   ist vorgesehen, dass auf dieses    Funkenstreckengehäuse   in spiraligen Windungen ein    Steuerwiderstand   7, bestehend aus kurzen zylindrischen Widerständen mit    flexiblen   Verbindungen, herumgelegt ist. Diese    Widerstandsspirale,   die so dicht als mit Rücksicht auf die zwischen den einzelnen Windungen herrschenden Spannungen das    Funkenstreckengehäuse   umgibt und damit nach aussen    abschirmt,   ist einmal an den    Leitungsanschluss   5 angeschlossen und zum andern    Made   mit dem Stapel der strombegrenzenden Widerstände 3 verbunden.

   Durch diese Abschirmung wird erreicht, dass die    Ansprechwechsel-      spannung   einer so ausgerüsteten Löschfunkenstrecke praktisch unabhängig von äusseren Bedingungen, etwa Verschmutzung des    Ableitergehäuses   4, oder sonstigen klimatischen    Einflüssen   wird. 



  Allerdings ist diese Art der Funkenstreckensteuerung relativ teuer, da, um    ein   gutes    Anliegen   der Widerstandsspirale auf dem Trägergehäuse zu erreichen, eine Unterteilung in viele kleine Widerstandsstäbe und deren flexible Verbindung erforderlich ist. Ausserdem muss durch entsprechende Massnahmen, etwa Schlitze auf dem Tragzylinder oder auch aussen zusätzlich auf die Widerstandskette aufgebrachte Bandagen dafür gesorgt werden, dass die Widerstandsspirale in ihrer Lage fixiert wird, da zwischen den einzelnen Windungen der Spirale eine doch ziemlich hohe Spannung herrscht. Meist sind die Konstruktionen so ausgeführt, dass zur Aufnahme der Widerstandsspirale ein eigener Tragzylinder vorgesehen ist, der unabhängig ist von dem Gehäuse der Löschfunkenstrecke. 



  Ein Vorteil dieser teuren Bauform einer Widerstandssteuerung ist der, dass der Weg für den Steuer- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Strom zufolge des spiraligen Verlaufs des Steuerwiderstandes sehr lang ist, d. h. die spezifische Spannungsbelastung der einzelnen Steuerwiderstände sehr klein ist. 



  Eine bekannte wesentliche Vereinfachung des Aufbaues der Widerstandssteuerung einer Löschfunkenstrecke wird durch den Vorschlag nach    Fig.   2 erreicht. Mit 1 ist hier wieder das Gehäuse der Löschfunkenstrecke, mit 2 die    Löschfunkenstrecken-      elektroden   gekennzeichnet, 3 ist ebenfalls wieder der Stapel spannungsabhängiger Widerstände, 4 das äussere    Ableitergehäuse,   5 der obere Anschluss und 6 der untere    Abschlussboden.   Die Steuerung erfolgt nun mit Hilfe    eines   mit 8 bezeichneten, sich selbst tragenden Widerstandszylinders, der die    Löschfun-      kenstrecke   1 und 2 umschliesst und einerseits mit dem Anschluss 5 und anderseits mit dem Widerstandsstapel 3 verbunden ist.

   Sieht man von    Inho-      mogenitäten   des Widerstandsmaterials ab, dann fliesst der Steuerstrom innerhalb der Wandung des Steuerzylinders 8 in Bahnen parallel zu seiner Achse, im Gegensatz zur Richtung des Steuerstromes in    Fig.   1, die im wesentlichen senkrecht zur Achse der Widerstandsspirale beziehungsweise der    Löschfun-      kenstrecke   gerichtet ist. 



  Der Vorteil des Steuerzylinders 8 in    Fig.   2 ist der, dass er keine besondere Tragkonstruktion braucht, und dass er, wenn er aus    einzelnen   unter sich gleichen Steuerzylindern durch deren Übereinandersetzen aufgebaut wird, auch relativ billig herzustellen ist, da die Herstellung von kurzen Widerstandszylindern kein schwieriges Problem ist. Zur Erzielung des Zusammenhalts der einzelnen Teilsteuerzylinder wird die ganze Steuersäule meist mit einem Klebelack überzogen. 



  Der Vorteil dieses Steuerzylinders liegt in dem bereits schon erwähnten sehr einfachen und robusten Aufbau und darin, dass er mit sehr grosser Wärmekapazität ausgeführt werden kann. 



  Ein Nachteil macht sich dann bemerkbar, wenn man mit Rücksicht auf eine Reduzierung der Ableiterbauhöhe die Löschfunkenstrecke in ihren Längsabmessungen auf das kleinstmögliche Mass reduzieren möchte. Es kann dann sein, dass der Weg des Steuerstromes sehr kurz, und dadurch bedingt die elektrische Beanspruchung des Widerstandsmaterials durch die anliegende Spannung so hoch wird, dass die Herstellung der Steuerringe grosse Schwierigkeiten macht. 



  Das Ziel der Erfindung ist nun, die Vorteile der Steuerung mit einem spiralig um die Funkenstrecke angeordneten Steuerwiderstand nach    Fig.   1 mit jenen des selbsttragenden Steuerzylinders nach    Fig.   2 zu vereinigen, und die Nachteile der beiden Konstruktionen zu vermeiden. Dieses Ziel wird dadurch erreicht, dass ein die fragliche Löschfunkenstrecke umgebender selbsttragender Steuerzylinder vorgesehen ist, der so ausgebildet ist, dass der in der Wand des Steuerzylinders fliessende Steuerstrom eine Komponente in einer Richtung senkrecht zur Achse des Steuer-    zylinders   besitzt.

   Bei geeigneter Ausbildung des Steuerzylinders wird dadurch ein relativ langer Weg des Steuerstromes und damit eine, grosse elektrische Festigkeit des Steuerzylinders erreicht, trotz dessen sehr gedrängter und einfacher selbsttragender Ausführung. Die beispielsweise Verlängerung des Stromweges auf etwa das über    1,5fache   der axialen Länge des Steuerzylinders kann dabei schon einen entscheidenden Gewinn bedeuten. 



  Der gemäss der Erfindung vorgeschlagene, selbsttragende Steuerzylinder wird zweckmässig wieder aus einzelnen Steuerringen aufgebaut, die vorzugsweise um eine gemeinsame Achse, eben die Achse des Steuerzylinders, zu gruppieren sind. 



  Vorzugsweise werden die einzelnen Steuerringe so ausgebildet, dass sie aus mindestens einer leitenden und einer isolierenden Schicht bestehen (Zweischichtringe),    gegebenenfalls   auch aus einer leitenden Schicht, der Widerstandsschicht, und zwei, die    ebengenannte   Widerstandsschicht zweckmässig umschliessende Isolierschichten    (Dreischichtringe).   



  Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert: In    Fig.   3 ist die Abwicklung und in    Fig.   4 ein Querschnitt durch die Zylinderwände zweier aufeinandergesetzter    Zweischichtsteuerringe   gegeben. In dem Querschnitt    Fig.   4 ist die leitende Schicht mit 9 und die isolierende Schicht mit 10 bezeichnet.. Die leitende Schicht 9 (mit feinen waagrechten Strichen angelegter Teil der Steuerringe) geht, wie aus    Fig.   3 ersichtlich, aber nicht über den ganzen Umfang des Steuerringes, sondern ein kurzes Stück im Umfang ist durch ein Isolierstück 12 unterbrochen. Zweckmässig wird dieses Isolierstück 12 mit der ebenfalls auf ihrem Umfang unterbrochenen Isolierschicht 10 verbunden.

   Die Verbindung der Strombahnen der einzelnen Steuerringe untereinander erfolgt über entsprechend geformte aus dem Material der Widerstandsschicht bestehende leitende Verbindungsnasen 13, die über die Kontaktstücke 14 diese Kontaktstücke sind ihrerseits mit der    Leit-      schicht   9 des folgenden Steuerringes verbunden die durchgehende Verbindung herstellen. Zur gegenseitigen Zentrierung der Steuerringe untereinander können Nut 15 und Feder 16 (siehe Bild 4) in die Steuerringe    eingepresst   oder andere Verzahnungen vorgesehen werden, so dass bei    Ineinanderfügen   der Steuerringe die einwandfreie    Kontaktierung   sichergestellt ist. 



  In    Fig.   3 ist gestrichelt der Verlauf einer    Nut-      und   Federanordnung mit den Zahlen 17 und 18 gekennzeichnet. 



  In    Fig.   5 ist, ähnlich wie in    Fig.   3, die Abwicklung zweier    Zweischichtsteuerringe   dargestellt, wobei wieder mit 9 und 10 die leitenden bzw. isolierenden Schichten bezeichnet sind, die diesmal mit    Hilfe   von innerhalb der Zylinderwand verlegter metallischer Verbindungsstücke 19 galvanisch verbunden sind. Die Isolierstücke 12 unterbrechen wieder auf dem 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Umfang der einzelnen Steuerringe die Widerstandsschicht 9. 



  Der Querschnitt durch einen komplett zusammengebauten, selbsttragenden Steuerzylinder, und zwar aufgebaut aus Steuerringen nach    Fig.   5, zeigt    Fig.   6. Die leitenden Schichten sind wieder mit 9 und die Isolierschichten mit 10 bezeichnet. Soweit die Kontaktstücke zwischen den einzelnen Steuerringen (10) in der im Schnittbild    Fig.   6 erfassten rückwärtigen Ansicht des    kompletten   Steuerzylinders enthalten sind, sind sie in    Fig.   6 dargestellt. Ebenso ist in    Fig.   6 der Weg des Steuerstromes dargestellt, aus dem zu ersehen ist, dass die    Hauptflusskompo-      nente   des Steuerstromes senkrecht zur Achse des Steuerzylinders liegt. 



  Aus diesem Bild ist weiter zu ersehen, dass zur Komplettierung eines Steuerzylinders bei der dargestellten Ausführung zweckmässig auf die obere Ringfläche, die ohne besondere Massnahme ja eine Widerstandsschicht sein würde, noch ein halbhoher    Ring   aus Isoliermaterial 20 aufgesetzt und dessen leitende Kontaktschicht 21 mittels eines Verbinders 22 mit der darunter liegenden Widerstandsschicht verbunden wird.

   Ähnlich wird man auf die isolierende untere Ringfläche des untersten Steuerringes eine Kontaktschicht 23 aufbringen, zweckmässig im    Metal.lspritzverfahren,   so dass nach    Aufbringen   einer äusseren und eventuell auch inneren    Kleb.elackschicht   24 der Steuerzylinder ein kompaktes Ganzes    bildet,   dem über seinen    Stirnflächen   der Steuerstrom zugeführt werden kann. 



  In    Fig.   3 und 5 ist die Abwicklung je    zweier   Steuerringe dargestellt, bei denen die leitende Schicht auf dem Umfang durch ein Isolierstück unterbrochen ist, wobei die Schichten in zur Ringachse senkrechten Ebenen liegen. Zur Verbindung der einzelnen Steuerringe untereinander waren dann besondere Kontakteinrichtungen notwendig geworden.    Fig.   7 zeigt die Abwicklung eines Steuerringes, bei dem innerhalb der Höhe des Ringes die leitende Schicht 25 in Form eines Schraubenganges verläuft, wobei die Isoliermasse 26 den verbleibenden Raum der Zylinderwand zu einem ebenen Ring ausfällt.

   Führt man die leitende Schicht 25 jeweils bis in die kreisringförmigen Oberflächen und metallisiert man diese Ringflächen etwa nach dem    Metallspritzverfahren,   die metallischen Schichten sind dabei mit 27 und 28 gekennzeichnet, dann ist bei Aufbau eines Steuerzylinders aus derartigen Steuerringen eine zusätzliche    Kontaktierung   zwischen den einzelnen Teilringen nicht mehr notwendig. 



  In    Fig.   8 endlich ist ein Steuerring dargestellt, bei dem die Widerstandsschicht 29 in Form eines    schief   zwischen die beiden    Kreisringflächen   eingelagerten Ringes angeordnet ist; dieser Ring    besteht   also aus einer schief zur Ringachse liegenden Widerstandsschicht und zwei diese Widerstandsschicht in Richtung der Zylinderachse einschliessenden Isolierschichten; er kann als    Dreischichtring   bezeichnet werden. Mit 30 ist das Isoliermaterial bezeichnet, mit 31 und 32 Kontaktbahnen auf den    Kreisring-      flächen.   



  Die beschriebenen Steuerringe werden zweckmässig unter Verwendung von    Siliziumcarbid   . für die Widerstandsschicht und von Quarzsand für die Isolierschicht unter Zufügung geeigneter Binder gemeinsam gepresst und dann bei hoher Temperatur gebrannt. Es ist dabei darauf zu achten, dass die Schichten der    Mehrschicht-Steuerringe   den gleichen Ausdehnungskoeffizienten besitzen. 



  Die vorliegenden    Steuerzylindejr   bzw. Steuerringe können aus    einem   spannungsunabhängigen, oder auch, insbesondere bei    L7berspannungsableitern   für höhere    Nennspannung,      spannungsabhängigen   Widerstandsmaterial gefertigt    sein.   



  Da bei dem vorliegenden    Steuerzylinder   eine Stromkomponente senkrecht zur Zylinderachse auftritt, müssen in Richtung der Zylinderachse Isolationsstrecken vorhanden sein. Diese    Isolationsstrek-      ken   werden dementsprechend auch elektrisch beansprucht. Es ist zweckmässig, die    Steuerringe,   aus dem die Steuerzylinder aufgebaut werden, bzw. deren leitende und nicht leitende Schichten so anzuordnen, dass die    Aussenüberschlagswege   möglichst lang werden. Nach    Fig.   9 kann das etwa so geschehen, dass bei den beiden dort im Querschnitt gezeichneten    Zweischi.chtsteuerringen   die leitenden Schichten teilweise in die an den Aussenwänden hochgezogenen Isolierschichten 10 versenkt werden.

   Ein Dreischichtring nach    Fig.   10 kann sogar so ausgebildet werden, dass die leitende Schicht 9 völlig von der oberen und unteren Isolierschicht 10 eingehüllt wird und diese Widerstandsschicht nur an den    Anschl'uss-      stellen   auf die    Kreisringstirnflächen   zur    Kontak-      tierung   durchdringt, wie punktiert mit 33 und 34 eingezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Widerstandsanordnung zur Steuerung der Lösch- funkenstrecke von überspannungsableitern mit spannungsabhängigen Strombegrenzungswiderständen, bestehend aus einem selbsttragenden, die Löschfun- kenstrecke umschliessenden Steuerzylinder, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Wand des Steuerzylinders fliessende Steuerstrom eine Komponente in einer Richtung senkrecht zur Achse des Steuerzylinders besitzt. UNTERANSPRÜCHE 1. Widerstandsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch die zur Achse des Steuerzylinders senkrechte Stromkomponente der Gesamtweg des Steuerstromes auf mindestens das 1,5fache der Achslänge des Steuerzylinders verlängert wird. 2.
    Widerstandsanordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der selbsttragende Steuerzylinder aus einzelnen Steuerringen aufgebaut wird. 3. Widerstandsanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich- <Desc/Clms Page number 4> net, dass die Steuerringe mindestens eine leitende Schicht und eine Isolierschicht besitzen. 4. Widerstandsanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerringe eine leitende Schicht und zwei diese umschliessende Isolierschichten besitzen. 5.
    Widerstandsanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Verbindung zwischen den einzelnen leitenden Schichten der Steuerringe über aus dem Material der Widerstandsschicht bestehende Verbindungsnasen erfolgt. 6. Widerstandsanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich- dass die Verbindung der Widerstandsschichten der einzelnen Steuerringe durch innerhalb der Zylinderwand verlegte metallische Verbindungsstücke erfolgt. 7. Widerstandsanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerzylinder aus Zweischichtringen aufgebaut ist und dass auf der einen Seite des Steuerzylinders ein Ring aus Isoliermaterial vorgesehen ist.
    B. Widerstandsanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, d.ass die Widerstandsschicht den Steuerring in Form eines Schraubenganges durchdringt. 9. Widerstandsanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4 und 8, dadurch gekenn- zeichnet, dass die kreisringförmigen Oberflächen der Steuerringe als geschlossene Kontaktflächen ausgebildet sind. 10. Widerstandsanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstandsschicht der Steuerringe in Form eines schief zwischen den beiden Kontaktkreisringflächen eingebetteten Ringes angeordnet ist. 11.
    Widerstandsanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die leitenden Schichten aus Siliziumcarbid und die Isolierschichten aus Quarzsand bestehen und mittels härtender Bindestoffe verfestigt sind. 12. Widerstandsanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstandsschichten und Isolierschichten so ausgebildet sind, dass die Luftüberschlagswege möglichst lang werden. 13. Widerstandsanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerzylinder durch Überziehen mit Klebelack zusammengehalten wird. 14.
    Widerstandsanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass dem durch Klebelack zusammengehaltenen Steuerzylinder auf seinen beiden Stirnflächen der Steuerstrom zugeführt wird.
CH356519D 1956-09-05 1957-08-28 Widerstandsanordnung zur Steuerung der Löschfunkenstrecke von Überspannungsableitern mit spannungsabhängigen Strombegrenzungswiderständen CH356519A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE356519X 1956-09-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH356519A true CH356519A (de) 1961-08-31

Family

ID=6290294

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH356519D CH356519A (de) 1956-09-05 1957-08-28 Widerstandsanordnung zur Steuerung der Löschfunkenstrecke von Überspannungsableitern mit spannungsabhängigen Strombegrenzungswiderständen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH356519A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2236854C2 (de) Abstandshalter für gasisolierte Hochspannungskabel
DE2325442C2 (de) Meßwandleranordnung
DE3306583A1 (de) Ueberspannungsableiter
DE3148482A1 (de) Ventilableiter
CH356519A (de) Widerstandsanordnung zur Steuerung der Löschfunkenstrecke von Überspannungsableitern mit spannungsabhängigen Strombegrenzungswiderständen
DE2930672A1 (de) Einrichtung zur messung hoher wechselspannungen in hochspannungsschaltanlagen
DE2050727A1 (de) Blitzableiteranordnung
DE968215C (de) Aus Vollkupferleitern bestehende, zusammensetzbare Primaerwicklung fuer Stromwandler
DE2325447B2 (de) Spannungswandler fuer eine mehrere leiter fuehrende gas- oder fluessigkeitsisolierte hochspannungsschaltanlage
DE1196280B (de) Widerstand zur Steuerung der Loeschfunken-strecke von UEberspannungsableitern, insbesondere solchen mit spannungsabhaengigen Strom-begrenzungswiderstaenden
DE2619317C2 (de) Blitzschutzvorrichtung
DE940002C (de) Funkenstreckenanordnung fuer hohe Spannungen
DE2845122A1 (de) Magnetkerne fuer dreidimensionale magnetfelder
CH622648A5 (de)
DE818665C (de) UEberspannungsableiter
DE593679C (de) Hochspannungsdrosselspule mit einer oder mehreren zwischen Druckplatten angeordneten, gegebenenfalls durch isolierende Zwischenstuecke voneinander getrennten Wicklungslagen
AT206502B (de) Überspannungsableiter für Hochspannung mit verringerter Bauhöhe
DE2248113B2 (de) Überspannungsableiter mit gesonderten steuereinheiten
DE2247999A1 (de) Metallgekapselte hochspannungsanlage mit einem ueberspannungsableiter
DE1007866B (de) UEberspannungsableiter mit spannungsabhaengigem Begrenzungswiderstand und Loeschfunkenstrecke mit verringerter Bauhoehe
DE1087278B (de) Kondensatoranordnung mit kleiner Eigeninduktivitaet
DE1120567B (de) UEberspannungsableiter
DE1538679C (de) Kapazitive Steuerung von Funkenstreckenstapeln für Überspannungsableiter
AT339980B (de) Losbare, hochspannungsfeste dichtungsstelle fur hochspannungsausleitungen von elektrischen geraten
DE524816C (de) Einrichtung zur Verteilung der Spannung an Anschluss- und Verbindungsstellen elektrischer Leiter