CH356588A - Sägeblatt - Google Patents

Sägeblatt

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CH356588A
CH356588A CH356588DA CH356588A CH 356588 A CH356588 A CH 356588A CH 356588D A CH356588D A CH 356588DA CH 356588 A CH356588 A CH 356588A
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CH
Switzerland
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tooth
saw blade
teeth
cutting
chip
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Application number
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English (en)
Inventor
Wellauer Oskar
Original Assignee
Hintermeister & Co
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Publication date
Application filed by Hintermeister & Co filed Critical Hintermeister & Co
Publication of CH356588A publication Critical patent/CH356588A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B23D61/02Circular saw blades
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B23D61/02Circular saw blades
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D61/00Tools for sawing machines or sawing devices; Clamping devices for these tools
    • B23D61/12Straight saw blades; Strap saw blades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description


      Sägeblatt       Die Erfindung betrifft     ein    Sägeblatt, dessen     Zähne     abwechselnd an der einen oder anderen Seite seitlich       angeschliffen    sind. Sägeblätter werden unter den  unterschiedlichsten Arbeitsbedingungen für spanab  hebende Bearbeitung von Materialien mit voneinander  stark abweichenden Eigenschaften verwendet. Am  häufigsten dienen sie für das Trennen bzw. Zerklei  nern des Materials in Teile, doch werden sie vielfach  als formgebende Werkzeuge, z. B. für das Erzeugen  von Schlitzen, Nuten und dergleichen benützt. Auch  die Liste der zu bearbeitenden Materialien ist sehr  weitläufig, es kommen für die Bearbeitung mittels  Sägeblättern Holz, Kunststoffe, Metalle, keramische  Werkstoffe und noch andere mehr in Frage.  



  Die erwähnten unterschiedlichen Arbeitsbedin  gungen und Materialien schaffen jeweils verschiedene  Schnittverhältnisse. Im Interesse der Leistungsfähig  keit der Sägeblätter werden die Zähne in ihrer Form  an die jeweiligen Schnittverhältnisse angepasst. Die  Formgebung der Zähne ist jedoch nicht der einzige  entscheidende Faktor für die Leistungsfähigkeit eines  Sägeblattes.  



  In dieser Hinsicht und auch hinsichtlich der  Arbeitsgüte ist in der spanabhebenden Bearbeitung  im allgemeinen die Spanabfuhr von grosser Bedeu  tung. Bei Sägeblättern jedoch wird sie ein eminenter  Faktor. Diese Werkzeuge arbeiten nämlich nur     selten     an der Materialoberfläche. Der Schnitt erfolgt mei  stens in Spalten, Nuten oder Schlitzen, deren Breite  die Blattdicke in der Regel nicht übersteigt. Der auf  gestossene Span, welcher je nach Beschaffenheit des  zu zerspanenden Materials und gemäss den jeweiligen       Schnittverhältnissen    die unterschiedlichsten Formen  und Dimensionen annimmt, ja mitunter in mehrere  Stücke zerfällt, wird zunächst in der Zahnlücke auf  genommen, welche die Brust des gerade schneiden  den Zahnes mit dem Rücken des vorhergehenden    Zahnes bildet.

   In     dieser    Zahnlücke wird     dann.    der  immer mehr wachsende Span bis     zu    dem Punkt mit  genommen, bei welchem der Zahn den Schnittbereich  verlässt, wo eine raschmöglichste Spanabgabe er  wünscht ist.  



  Die Zahnlücken müssen somit für die Aufnahme  der     Späne    Raum bieten. Diese Anforderung setzt  dem Bestreben     Grenzen,    welches im Interesse einer  grossen Leistungsfähigkeit und     Standzeit    der Säge  blätter bei gegebenen Dimensionen eine möglichst  grosse Zähnezahl erzielen will.  



  Es hat sich gezeigt, dass auch beim Vorhanden  sein von an sich genügend grosser     Zahnlücken    diese  leicht und gern verstopft werden. Die Folge ist Klem  men, überhitzen,     Anfressen,    Verziehen und letzten  Endes Zerstören des Sägeblattes, Ausschuss und     even-          tuelle    Beschädigung der Maschine.

   Eine bestimmte  Erleichterung konnte zwar erreicht werden, als man  für die Verbesserung der     Schnittverhältnisse    zum  abwechselnd an verschiedenen Seiten,     seitlichen    An  schleifen der Zähne überging, da hierbei die auf eine       Zahnlücke        anfallende        Spanmenge    verkleinert wurde,  doch waren auch die hierbei erzielbaren Resultate  noch nicht befriedigend.  



  Die     vorliegende    Erfindung stützt sich auf die  Erkenntnis,     d'ass    nicht nur die     Zahnlücke,    sondern  auch deren Form für den     Spantransport    und für  die     Spanabfuhr    von entscheidender Bedeutung sind.  Gemäss dieser Erkenntnis kann durch     entsprechende     Formgebung insbesondere eines eine Zahnlücke be  grenzenden Zahnrückens der in dieser Zahnlücke auf  genommene Span für die Mitnahme und für die Ab  gabe desselben vorteilhaft verformt werden.

   Entspre  chend dieser Erkenntnis zeichnet sich die     Erfindung     dadurch aus, dass die seitliche Schlifffläche     eines     Zahnes von der Brust und vom Rücken dieses Zahnes  und von der Verlängerung der Ebene der Brust des      nachfolgenden Zahnes sowie von einer Linie begrenzt  ist,     welche    ohne Knick in die     Verlängerung    der  Schnittlinie des Rückens des vorhergehenden Zahnes  mit der betreffenden     Seitenfläche    des Sägeblattes  übergeht.  



  In der beiliegenden     Zeichnung    ist ein Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt,  und zwar     zeigt:     Fig. 1 einen Teil der Verzahnung eines Sägeblattes  in Seitenansicht und  Fig. 2 den gleichen Teil in Draufsicht.  



  Die in der Fig. 1 ersichtliche Anordnung der  Zähne an einer flachen     Bogenlinie    ist keinesfalls ein  begrenzender Hinweis auf Kreissägen.  



  Einfachheitshalber wurde ein Sägeblatt gewählt,  dessen Zähne durchwegs von     ebenen    Flächen be  grenzt sind. Der Erfindungsgedanke lässt sich dem  gegenüber bei     Sägeblättern    und Verzahnungen aller  Art realisieren, also auch dann,     wenn    z. B. der Zahn  rücken bzw. der seitliche Anschliff einfach oder even  tuell     mehrfach        gekrümmte    Flächen sind.  



  Das mit 1 bezeichnete Sägeblatt weist an seinem       Umfang    abwechselnd an verschiedenen Seiten seitlich  angeschliffene     Zähne    2 bzw. 3 auf. Zufolge des ab  wechselnden seitlichen Anschliffes erstrecken sich  die Schneiden 21 bzw. 31 der Zähne 2 bzw. 3 von  den entsprechenden Seitenflächen des Sägeblattes 1       etwas    über die     Hälfte    der Blattdicke gegen die andere  Seite zu, so dass die Zähne an einer Seite jeweils  immer nur einen Teil des gesamten Schneidbereiches  des Sägeblattes bearbeiten.

   In der rein beispielsweise  gewählten Ausführung verlaufen die ebenen     Brust-          und    Rückenflächen 22, 32 bzw. 23, 33 der Zähne 2  bzw. 3 von den entsprechenden Schneiden senkrecht  zu den Seitenflächen des     Sägeblattes    jeweils gegen  den     Zahnfuss.     



  Die ebenen seitlich angeschliffenen Flächen 24  bzw. 34 der Zähne 2 bzw. 3 sind jeweils so gerichtet,  dass ihre Schnittlinie 35 bzw. 25 mit der Seiten  fläche des     Sägeblattes    eine Verlängerung der Schnitt  linie der     Rückenfläche    des vorhergehenden Zahnes  mit der betreffenden Seitenfläche bildet. In der Fig. 1  sind lediglich diese Schnittlinien 35 der Anschliff  flächen 34 ersichtlich, während die Schnittlinien 25  der Flächen 24 verdeckt sind. Bei der dargestellten  Ausführung sind die Schnittlinien 26 bzw. 36 der  Anschliffflächen 24 bzw. 34 mit den Zahnrücken  flächen 23 bzw. 33 gerade.  



  Dieser Umstand ist jedoch Keinesfalls zwingend,  denn z. B. bei einer Ausführung eines Sägeblattes  mit gekrümmten Zahnrückenflächen, würden auch  die Anschliffflächen gekrümmt sein, wobei sich ebene  gekrümmte     Schnittlinien    25 bzw. 35     und    räumlich  gekrümmte Schnittlinien 26 bzw. 36 ergeben kön  nen. Selbstverständlich würden die ebenen gekrümm  ten     Schnittlinien    25 bzw. 35 auch hier Verlängerun  gen der Schnittlinien der Zahnrücken mit den ent  sprechenden     Seitenflächen    des Sägeblattes bilden.  



  Durch den dargestellten Seitenanschliff der Zähne  erstreckt sich nun z. B.     eine    Zahnlücke vor einem    Zahn 2 entlang der Anschlifffläche 34 des vorher  gehenden Zahnes 3 bis in die nächste Zahnlücke  zwischen diesem vorhergehenden Zahn 3 und dem  nächstvorhergehenden Zahn 2. Die in dieser Weise  verlängerten Zahnlücken stehen nun derart mitein  ander in Verbindung, dass z. B. Kühlluft oder eine  Kühlflüssigkeit in einem praktisch ununterbrochenen  Strom durch den Schneidbereich des Sägeblattes  strömen kann.

   Diese Strömung erstreckt sich     infolge     der Breite der Anschliffflächen, welche etwa der  Zahnhöhe gleich ist, jeweils auf die ganze Zahn  lücke, wobei eine Schmierung und Kühlung sowohl  des Sägeblattes, wie auch der Späne und gleichzeitig  noch die Auflockerung der letzteren erfolgt, so dass  die Leistungsfähigkeit herauf- und die Verstopfungs  gefahr herabgesetzt wird.  



  Das seitliche Anschleifen der Zähne bietet noch  weitere Vorteile. Es sei z. B. angenommen, dass die  Bearbeitung eines bestimmten Materials Fliessspäne  ergibt. Die Gefahr der Verstopfung der Zahnlücken  wäre in einem solchen Falle     besonders    gross. Bei  einem Sägeblatt wird jeweils ein z. B. von einem  Zahn 2 aufgestossener Span sich gegen den Zahn  rücken 33 des vorhergehenden Zahnes 3 abbiegen  und sich anschliessend durch das fortschreitende  Aufstossen in übereinanderliegende Wicklungen auf  wickeln, wobei der Zahnrücken als Leitfläche dient.

    Bei einem solchen Sägeblatt wird nun der Span an  der bis zum     Zahnfuss    des schneidenden Zahnes rei  chenden Anschlifffläche beim Aufwickeln auch seit  lich abgewiesen, so dass die Wicklungen nicht mehr  aufeinander, sondern etwa nebeneinander zu liegen  kommen. Der Span liegt also nicht mehr an einer  im Durchmesser stets wachsenden Spirale in der  Zahnlücke, vielmehr an einer in der Achsrichtung  wachsenden Schraubenlinie. Die Achse dieser Schrau  benlinie ist nicht zwangsweise gerade, sie kann unter  der Wirkung z. B. einer gekrümmten Anschlifffläche  auch eine Kurve sein.  



  Aus dem Gesagten ist es     klar    ersichtlich, dass  bei diesem Vorgang der Span weitgehend in dem ver  fügbaren Raum einer     Zahnlücke    verteilt wird. Ist da  durch und durch     Vermeidung    einer     spiralförmigen          Spanbildung    die Verstopfungsgefahr bereits weit  gehend herabgesetzt, so wird gleichzeitig auch das  Auswerfen des     schraubenlinienförmigen    Spanes aus  der Zahnlücke durch das Federn desselben sowie  durch die in der     Zahnlücke    eingenommene Lage ge  fördert.

   Eine sehr vorteilhafte Wirkung übt die seit  liche     Anschlifffläche    noch dadurch aus, dass dem  entlang einer Zahnbrust gleitenden Span zwischen  dieser Zahnbrust und der seitlichen     Anschlifffläche     des nächsten Zahnes ein viel grösserer Raum für das  Abbiegen und Aufwickeln zur Verfügung steht, als  z. B. bei der herkömmlichen Ausbildung der Zahn  lücken. Die Wicklungen werden dadurch weniger  eng gelegt.     Fig.    1 lässt diese Merkmale besonders gut  erkennen.  



  Wenn sich auch das Letztgesagte auf ein Mate  rial mit     Fliessspanbildung    bezogen hat, ist es klar,      dass die Vorteile des beschriebenen Sägeblattes auch  bei kurzen, abbröckelnden Spänen voll zur Geltung  kommen:, so dass solche Sägeblätter, Kreissägen  oder Blattsägen bei besonders grosser Schnittge  schwindigkeit und Schnittiefe störungsfrei benützt  werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sägeblatt, dessen Zähne abwechselnd an verschie denen Seiten seitlich angeschliffen sind, dadurch ge- kennzeichnet, dass die seitliche Schlifffläche eines Zahnes von der Brust und vom Rücken und von der Verlängerung der Ebene der Brust des nachfol genden Zahnes sowie von einer Linie begrenzt ist, welche ohne Knick in die Schnittlinie des Rückens des vorhergehenden Zahnes mit der betreffenden Seitenfläche des Sägeblattes übergeht.
CH356588D 1957-06-12 1957-06-12 Sägeblatt CH356588A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH356588T 1957-06-12

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CH356588A true CH356588A (de) 1961-08-31

Family

ID=4511254

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CH356588D CH356588A (de) 1957-06-12 1957-06-12 Sägeblatt

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0023475A1 (de) * 1979-07-31 1981-02-04 C.S.R. Consorzio Studi e Ricerche Kreissäge mit einem niedrigen Geräuschpegel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0023475A1 (de) * 1979-07-31 1981-02-04 C.S.R. Consorzio Studi e Ricerche Kreissäge mit einem niedrigen Geräuschpegel

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