CH356600A - Gashaube an Aluminium-Elektrolyseofen - Google Patents

Gashaube an Aluminium-Elektrolyseofen

Info

Publication number
CH356600A
CH356600A CH356600DA CH356600A CH 356600 A CH356600 A CH 356600A CH 356600D A CH356600D A CH 356600DA CH 356600 A CH356600 A CH 356600A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
hood
anode
gas hood
gas
ribs
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Eigenheer Walter
Original Assignee
Aluminium Ind Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aluminium Ind Ag filed Critical Aluminium Ind Ag
Publication of CH356600A publication Critical patent/CH356600A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C3/00Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts
    • C25C3/06Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts of aluminium
    • C25C3/22Collecting emitted gases

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description


  Gashaube an     Aluniinium-Elektrolyseofen       Bekanntlich tritt bei der Herstellung von Alumi  nium durch     Schmelzflusselektrolyse    eine starke Gas  bildung auf. Die Abgase entstehen durch Verbrennen  der Anodenkohle durch den bei der Reduktion der  Tonerde befreiten Sauerstoff. Sie bestehen zur Haupt  sache aus Kohlenmonoxyd und Kohlendioxyd und  sind dazu noch mit verschiedenen     gasförinigen    oder  festen,     staubförmigen    Verunreinigungen beladen. Um  das Verunreinigen der Atmosphäre zu vermeiden, ist  man dazu gekommen, diese Abgase nach Möglich  keit in unmittelbarer Nähe der Anode einzufangen.  



  Bei     Elektrolyseöfen    mit selbstbackender Anode  und vertikalen     Stromzuführungsbolzen    ist es zu die  sem Zweck z. B. bekannt, am unteren Teil des me  tallenen Anodenmantels eine Haube zu befestigen  oder anzubringen, die eng an die Anode angeschlossen  ist und bis in die Nähe der     Badoberfläche    reicht. Bei  anderen Ofentypen wird die Haube auf dem Rand der  Ofenwanne abgestützt.  



  Die auf dem Rand der Ofenwanne sich abstützen  den Hauben weisen den Nachteil auf,     dass    sie den  ganzen Elektrolyt decken und deshalb für bestimmte  Arbeiten, z. B.     Tonerdezugabe,    Krustenbrechen     usw.     geöffnet werden müssen. Solche Hauben bestehen aus  diesem Grunde aus z. T.     entfernbaren    oder aufklapp  baren Deckeln und lassen sich daher nur schwierig  abdichten.  



  Die eng an die Anode angeschlossenen und bis in  die Nähe der     Badoberfläche    reichenden Hauben wer  den an ihrem unteren Rand durch eine Anhäufung  von     Tonerdepulver    abgedichtet und brauchen nicht  mit Arbeitsöffnungen oder anderen Türen versehen  zu sein, welche die Abdichtung erschweren würden.  Diese Hauben bilden also am unteren Teil der Anode,  im Bereich der     Badoberfläche    einen die Anode um  gebenden Kanal, in welchem die Ofenabgase in der    konzentriertesten Form, ohne     Ver-dünnung    durch  Luft, gesammelt werden können.  



  Die aus dem Kanal strömenden Abgase werden  in einem Brennkessel mit Luftzufuhr verbrannt und  anschliessend durch Rohrleitungen mit Hilfe von Ven  tilatoren zur     Gasreinigungsanlage    geführt, wie z. B. im  Schweizer Patent     Nr.   <B>278756.</B>  



  Diese im Prinzip sehr günstigen Hauben, welche  bisher im allgemeinen aus am unteren Rand des Man  tels und untereinander verschraubten     Gusseisenplatten     hergestellt wurden, sind jedoch im Betrieb sehr stren  gen Beanspruchungen ausgesetzt. An ihrem oberen  Rand sind sie am Anodenmantel befestigt, wo die  Temperatur<B>100</B> bis     20011   <B>C</B> beträgt. An ihrem unte  ren Rand in der Nähe der     Badoberfläche    kann die  Temperatur bis über<B>5000 C</B> steigen. Diese starken  Temperaturunterschiede in der Haube und auch zwi  schen Haube und Anodenmantel bewirken entspre  chende grosse Ausdehnungsunterschiede in der Haube.

    Weil die Haube aber dicht und damit am besten starr  am Anodenmantel befestigt sein     muss,    kann sie sich  nicht frei ausdehnen. Das hat zur Folge,     dass    in der  Praxis die Hauben nach verhältnismässig kurzer Zeit  sich entweder verwerfen oder sogar aufreissen, was  selbstverständlich zum Entweichen von Abgasen oder  zum Eindringen von Luft mit vermehrtem     Anoden-          abbrand    führt.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Gas  haube, die am unteren Teil des Anodenmantels be  festigt ist, bis in den Bereich der     Badoberfläche    reicht  und die beschriebenen Mängel der bekannten Aus  führungen der Gashauben vermeidet.  



  Erfindungsgemäss ist die Gashaube an ihrem auf  steigenden Teil der Wandung zwecks Aufnahme der  horizontalen Wärmeausdehnung mit     Dilatationsschlit-          zen    versehen, die mit angeschweissten, nachgiebigen           Dilatationshohlrippen    versehen und dadurch nach  aussen abgedichtet sind.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der  erfindungsgemässen Gashaube an der Anode eines  Ofens für die elektrolytische Herstellung von Alu  minium im     Schmelzfluss.     



  Die     Fig.   <B>1</B> ist eine Seitenansicht der Anode mit  Gashaube und Gasbrenner,       Fig.    2 eine Draufsicht der Anode mit Gashaube,  jedoch nach Wegnahme des Gasbrenners,       Fig.   <B>3</B> eine Ansicht einer     Dilatationshohlrippe     der Gashaube,       Fig.    4 ein Längsschnitt durch eine     Dilatations-          hohlrippe    nach Linie     IV-IV    der     Fig.   <B>3,

  </B>       Fig.   <B>5</B> ein Querschnitt durch eine     Dilatationshohl-          rippe    nach Linie     V-V    der     Fig.    4 und       Fig.   <B>6</B> ein Querschnitt durch den     Abgassammel-          kanal    zwischen den     Dilatationshohlrippen    nach Linie       VI-VI    von     Fig.    2.  



  Die selbstbackende     Kohlenanode   <B>1</B> mit vertikalen       Stromzuführungsbolzen    2 ist mit einem permanenten  metallenen und mit Rippen<B>3</B> versteiften Mantel 4  umgeben. Am unteren Teil ist der Mantel 4 mit einem  nach aussen gerichteten Flansch<B>5</B> versehen, dessen  freier Rand<B>7</B> nach oben umgebördelt ist. An diesem  Flansch<B>5</B> ist die aus schweissbarem Eisenblech be  stehende Wand<B>8</B> durch Schraubenbolzen<B>9</B> befestigt.  Der Flansch<B>5</B> und die Wand<B>8</B> bilden zusammen die  Gashaube, welche als     Abgassammelkanal   <B>6</B> dient.  



  Die Wand<B>8</B> der Gashaube ist mit     Dilatations-          schlitzen   <B>10</B> versehen, die durch angeschweisste     Dila-          tationshohlrippen   <B>11</B> nach aussen abgedichtet sind.  



  Die Schlitze<B>10</B> sind vertikal angeordnet und er  strecken sich vom unteren Rand bis in die Nähe des  oberen Randes der Wand<B>8.</B> Sie können z. B. durch  Absägen oder Abbrennen aus der vollen Haube an  gefertigt werden. Anderseits ist es auch möglich, die       Dilatationsschlitze    dadurch zustande zu bringen,     dass     die Haube aus einzelnen, nicht     aneinanderstossenden     aber oben zusammengeschweissten Blechen hergestellt  wird. Wichtig ist bei den Schlitzen,     dass    sie zwecks  Abdichtung des Sammelkanals oben abgeschlossen  sind.  



  Die     Dilatationshohlrippen   <B>11</B> lassen sich durch  Umbiegen eines zurechtgeschnittenen Blechstückes  herstellen und werden mit ihren Längsseiten 12 sowie  an ihrem oberen Teil<B>13</B> an die Haube angeschweisst.  Weil die Wärmeausdehnung am unteren Rand der  Haube am grössten ist, sind die     Dilatationshohlrippen     in diesem Bereich am meisten beansprucht. Es ist  daher vorteilhaft, wenn sie sich von oben nach unten  erweitern.  



  Die Haube ist ferner<B>-</B> vorzugsweise auf einer       Ouerseite    der Anode<B>-</B> in bekannter Weise mit einem  Kanalausgang 14 versehen, der als     Anschluss    zum  Brenner<B>15</B> dient.    Wie in der     Fig.   <B>6</B> ersichtlich ist, reicht die Haube  bis in die Nähe der erstarrten     Elektrolytkruste   <B>16,</B>  auf welcher eine Schicht frischer Tonerde<B>17</B> zur     Vor-          wärmung    aufliegt. Diese Tonerde wird gegen die  Haube angehäuft und dichtet diese damit am unteren  Rande ab. Mit<B>18</B> ist die     Elektrolytschicht,    mit<B>19</B>  die Aluminiumschicht und mit 20 der Ofenboden be  zeichnet.

   Die unter der Anode<B>1</B> entstehenden Gas  blasen 21 werden im Sammelkanal<B>6</B> aufgefangen.  Die     Fig.   <B>6</B> zeigt ausserdem,     dass    die Wand<B>8</B>     vorteil-          hafterweise    leicht gegen die Anode geneigt sein kann.  Diese Massnahme soll es verhindern,     dass    Elektrolyt  oder Schaumkrusten an der Innenfläche der Haube  hängen bleiben.  



  üblicherweise wird die Wand<B>8</B> der Gashaube in  zwei U-förmigen Hälften vorfabriziert, die<B>je</B> von den  Längsseiten der Anode her in Stellung gebracht, an  den Flansch<B>5</B> angeschraubt und anschliessend mitein  ander verschweisst werden.  



  Die Haube     lässt    sich aber auch in der Weise auf  der Anode anbringen,     dass    einzelne Formatbleche in  kurzem Abstand voneinander am unteren Flansch des  Anodenmantels befestigt werden, worauf die dadurch  entstehenden     Dilatationsschlitze    oben mit Schweiss  material abgeschlossen und die     Dilatationshohlrippen     angeschweisst werden.  



  An der Haube können noch Tragbügel 22 be  festigt werden, die beim Transport und bei der Mon  tage als Tragvorrichtungen dienen.  



  Im Betrieb bewährt sich die erfindungsgemässe  Haube sehr gut. Sie zeigt keine Neigung, sich zu ver  werfen und gewährleistet eine einwandfreie Abdich  tung des     Abgasesammelkanals.    Wenn sie sich nach  längerer Zeit am unteren Rand örtlich durch     Abzun-          dern    abnützt,     lässt    sie sich auch leicht und einfach  durch Auftragen von Schweissmaterial oder durch  Anschweissen von Ersatzteilen wieder instand stellen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Am unteren Teil des Anodenmantels eines Ofens für die elektrolytische Herstellung von Aluminium befestigte, bis in den Bereich der Badoberfläche rei chende Gashaube, dadurch gekennzeichnet, dass sie an ihrem aufsteigenden Teil der Wandung zwecks Auf nahme der horizontalen Wärmeausdehnung mit Dila- tationsschlitzen versehen ist, die durch angeschweisste, nachgiebige Dilatationshohlrippen nach aussen abge dichtet sind.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Gashaube nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die angeschweissten Dilatations- hohlrippen sich nach unten verbreitern. 2. Gashaube nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie mit Tragbügeln versehen ist, die bei dem Transport und der Montage benützt wer den können.
CH356600D 1958-02-24 1958-02-24 Gashaube an Aluminium-Elektrolyseofen CH356600A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH356600T 1958-02-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH356600A true CH356600A (de) 1961-08-31

Family

ID=4511255

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH356600D CH356600A (de) 1958-02-24 1958-02-24 Gashaube an Aluminium-Elektrolyseofen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH356600A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2211978A1 (de) Glühofen
CH648349A5 (de) Vorrichtung zum vorwaermen von stahlschrott.
CH356600A (de) Gashaube an Aluminium-Elektrolyseofen
AT212034B (de) Gashaube für Aluminium-Elektrolyseöfen
DE1096042B (de) Gashaube fuer Aluminiumelektrolyseoefen
DE202012105093U1 (de) Heizeinrichtung für Gebäude
DE364454C (de) Fuchsschieberanordnung zum dichten Abschluss des Fuchses in den Betriebspausen
DE4026725C1 (de)
DE2733834C3 (de) Flanunrohr-Rauchrohr-Dampferzeuger
DE824955C (de) Konverterkaminkuehlung
DE454492C (de) Zerlegbarer Herd fuer Waeschekochkessel u. dgl.
WO1987002124A1 (fr) Four de fusion et de maintien en temperature
DE679819C (de) Drehherdofen
DE3543423C2 (de)
DE2713766A1 (de) Trag- oder verfahrbarer deckel fuer grubenglueh- und warmhalte-oefen in einer bei auftretenden waermedehnungen verzugsfreien bauweise
DE909452C (de) Selbstdichtende Koksofentuer
DE630822C (de) Selbstdichtende Koksofentuer
CN207031349U (zh) 旋转床热解装置
DE1178095B (de) Auskleidung fuer Konverterkamine
DE10058583B4 (de) Wandelement mit lösbarer Befestigungsvorrichtung zur Anbringung an Gebäudewänden
DE1267664B (de) Verkokungsofentuer mit metallischer Selbstdichtung
DE8012498U1 (de) Heizkasten, insbesondere fuer kacheloefen
DE601398C (de) Elektrisch beheizter Ofen
AT347645B (de) Kuehlturm
CN206956116U (zh) 一种炉顶加料口除尘罩