CH356620A - Registriervorrichtung zur Betriebsüberwachung - Google Patents

Registriervorrichtung zur Betriebsüberwachung

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CH356620A
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CH
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Inventor
Burmester Heino
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Licentia Gmbh
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C3/00Registering or indicating the condition or the working of machines or other apparatus, other than vehicles
    • G07C3/08Registering or indicating the production of the machine either with or without registering working or idle time
    • G07C3/12Registering or indicating the production of the machine either with or without registering working or idle time in graphical form

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Registriervorrichtung      zur      Betriebsüberwachung   Im Zuge der Rationalisierung werden immer mehr Registrier- und    Betriebsüberwachungsgeräte   benötigt.    Derartige   Geräte sind in verschiedener Ausführung bekannt. Mit ihrer Hilfe können z. B. die Drehgeschwindigkeit oder die Arbeitsleistung von Maschinen überwacht werden, indem von der zu überwachenden Maschine Impulse ausgehen, die im    Zentralregi-      striergerät   aufgezeichnet werden. Bei anderen Geräten können Störungen an der Maschine durch besondere Geber manuell gemeldet und durch besondere Zeichen im    Registriergerät   notiert werden. Nachteilig ist dabei, dass entweder die    Messgrösse,   z.

   B. die    Dreh-      (Teschwincligkeit   oder die Störung,    aufgezeichnet   werden kann, jedoch beides nicht gleichzeitig. 



  Es ist Aufgabe der Erfindung, diesen Nachteil zu beheben. Gegenstand der Erfindung ist eine    Regi.-      striervorrichtung   zur    Betriebsüberwachung,   zur Impulszählung mit Zahlendruck oder zum Zeitdruck mit zwei vorzugsweise getrennten Signalstromkreisen. 



     Erfindungsgemäss   weist die    Registriervorrichtung   eine elektromagnetische    Markiervorrichtung   auf, die auf einen    Registrierstreifen      einzelne   Impulse aufzeichnet, und ein über ein elektromagnetisches Schrittschaltwerk    impulsgesteuertes   Typenrad, das beim Eintreffen einer Impulsfolge um die entsprechende Anzahl von    Schaltschritten   verstellt wird und    idessen   eingestellter Wert nach Beendigung der Impulsfolge durch eine    Druckvorrichtzmg      ebenfalls   auf den    Regi-      strierstreifen      übertragen   wird. 



  Der Gegenstand der    :Erfindung   kann ebensogut für den    Zeitaufdruck   auf    Registrierstreifen   und als druckendes Zählwerk    verwendet   werden. 



  Die Störungsmeldung kann je nach    Störungsart   so erfolgen, dass verschieden viele    nacheinanderfolgende   Impulse im Überwachungsgerät den Druck verschiedener Zeichen auf den    Registrierstreifen   veranlassen. Die Anzahl der Impulse einer Impulsfolge ist also für die Störungsart charakteristisch und kann am Standort der Maschine mit Hilfe eines Gebers (Wählscheibe) eingestellt werden. 



  Der Erfindungsgegenstand wird im folgenden anhand von in der Zeichnung dargestellten Beispielen näher erläutert. 



     Fig.   1 zeigt die Ausführungsform einer Registriervorrichtung zur Betriebsüberwachung, bei der sich die Bauelemente in Ausgangsstellung befinden. 



     Fig.   2 stellt einen    Diagrammstreifen   dar, auf dem die Markierung einer    Registriervorrichtung   gemäss    F!-.   1 verzeichnet ist. 



     Fig.   3 zeigt das Konstruktionselement für den    Druckvorgang   mit einer Kontaktanordnung    für   eine    Zehnerübertragung.   Diese Anordnung ist erforderlich, wenn    mehrere,der   Geräte nach    Fig.   1 zu    einem      viel-      stelligen,   registrierenden Zählwerk    zusammengebaut   werden. 



  In    Fig.   4 ist ein Bauelement ähnlich wie in    Fig.   3 gezeichnet, das zusätzlich einen    Nullstellkontakt   für die Rückstellung des Druckwerkes    in   die Ausgangslage    besitzt.   



  In    Fig.   5 ist eine    Registriervorrichtung   dargestellt, die sich durch eine von der Anordnung nach    Fig.   1 abweichende Zusammenstellung der Bauelemente auszeichnet. 



  In    Fig.   1 stellt 1 einen    Spulenträger   aus    ferro-      magnetischem   Material dar, auf dem sich die drei Spulen 2, 3, 4 mit jeweils    in   sich geschlossenem    Kraft-      linienweg   befinden. Am Rande sei bemerkt, dass sich die    Kraftlinien   der    einzelnen   Spulen teilweise überschneiden und streckenweise die gleichen Eisenwege benutzen. An dem    Spulenträger   1    sind   ausserdem die    Platinen   5, 6    befestigt,   von denen die    eine   zur Sichtbarmachung der anderen Konstruktionselemente abgenommen ist.

   Die beiden Platinen    sind   -durch die 

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 Abstandsbolzen 7 miteinander verbunden.    Zwischen   den Platinen 5 und 6 ist das    Typenrad   8    gelagert,   dessen Umfang je nach Aufgabenstellung verschieden viele    Drucktypen   9, z. B.    Ziffern   oder    Buchstaben,      trägt.   An dem Typenrad ist auf der einen Seite der Schaltstern 10 und auf der anderen Seite der Betätigungsstift 11 angebracht. In den Schaltstern 10 greift die Schaltklinke 12 ein, die mit dem Anker 13 des Relais 2 verbunden ist. Die Feder 14 hält im Grundzustand den Anker in abgefallener Stellung, so    d'ass   der untere Arm der Schaltklinke den Schaltstern verriegelt.

   In der Platine 6 ist ausserdem mit dem Drehpunkt 15 ein Hebel 16 gelagert, der von der Feder 17 im Normalzustand gegen den Anschlag 18 nach links (das    heisst   in    Pfeilrichtung)      gezogen   wird. In dieser Stellung ist der    Korntakt   19 geöffnet. Die Federn ,des Kontaktes 19 sind über Isolierstücke an dem Teil 20 befestigt, das    ortsfest      im   Gesamtgerät angebracht ist. Unterhalb der Spule 3 ist gestrichelt ein Anker 21 zu sehen, dessen    Verlängerungsarm   22 einen Markierhammer 22a trägt, der hinter dem Typenrad liegt. Der Hammer    ist   natürlich so angeordnet, dass die    Fortschaltung   und Druckbewegung des Typenrades nicht behindert ist.

   Der Schwerpunkt des aus Anker 21, Verlängerungsarm 22 und Hammer 22a bestehenden Konstruktionsteils liegt rechts vom Drehpunkt 21a, so dass die    Anordnung   infolge der Schwerkraft in der gezeichneten Stellung gehalten wird. Falls das gesamte Gerät auch in anderen Lagen als der bezeichneten benutzt werden soll, kann die Grundstellung durch eine nicht dargestellte Feder eingehalten werden. Am rechten Ende des    Spulenträgers   1 ist der Anker 23 in dem Drehpunkt 24 gelagert. Bei einer    Beaufschlagung   der Spule 4 mit Strom wird der Anker 23 angezogen und sein Verlängerungsstück 25, das sich gegen die Grundplatte abstützt, löst sich von dem    Spulenträger   1.

   Dabei wird der gesamte Spulenträger mit dem Typenrad nach unten gekippt und die der    Walze   27 gegenüberliegende Drucktype wird auf dem nicht eingezeichneten    Registrierstreifen   abgedruckt. Im Grundzustand wird das gesamte System durch die auf Zug beanspruchte Feder 26 in der gezeichneten Lage gehalten. Der Schwerpunkt des um den Punkt 21a schwenkbaren Systems kann auch so gewählt sein, dass das Typenrad auch ohne die Feder 26 mit Hilfe der Schwerkraft in der gezeichneten Lage gehalten wird. Dadurch wird ein gewisser Mindestabstand A zwischen dem Typenrad 8 und der Walze 27 gewährleistet. In diesem Zwischenraum befindet sich ausser dem    Registrierstreifen   ein Farbband, das hier ebenfalls nicht eingezeichnet ist. 



  Die Arbeitsweise des beschriebenen Gerätes ist folgende: Mit der zu    überwachenden   Maschine ist - wie schon    erwähnt   - ein Impulsgeber verbunden,    dessen   Impulshäufigkeit der Drehzahl, der Zahl der Arbeitsgänge oder ähnliches    proportional   ist. Beim Eintreffen eines derartigen Impulses zieht die Spule 3 ihren Anker 21    an,   und der    Markierhammer   22a druckt einen Strich. Die Häufigkeit dieser Striche auf dem    Registrierstreifen   ist also ein Mass für die zu erfassende Grösse (siehe    Fig.   2). 



  Tritt an der zu überwachenden Maschine eine    StÖ-      rung   auf, so wählt der Bedienungsmann an einer Wählscheibe eine diese Störung charakterisierende Zahl oder Ziffer. Der Geber sendet daraufhin eine entsprechende Anzahl von Stromstössen in die Spule 2, so dass das Typenrad 8 durch wiederholtes Ansprechen des Ankers 13 um eine bestimmte Zahl von Typen verstellt wird. Nach Durchlaufen des letzten Impulses gelangt vom Geber ein Druckimpuls in die    Spule   4, so dass der Anker 23 angezogen und das gesamte drehbare System gekippt wird.

   Die der Störung entsprechende Type schlägt dabei gegen das Farbband und den    Registrierstreifen,   so dass die Störungsart in engem zeitlichem Zusammenhang zu den Markierungsstrichen auf dem    Registrierstreifen   verzeichnet wird (siehe Typenabdruck 1 und 4 auf dem    Registrierstreifen   gemäss    Fig.   2). 



  Beim Druckvorgang wird der Hebel 16 nach unten bewegt, so dass seine Oberkante von dem Anschlag 18 freikommt. In diesem Augenblick wird der Hebel 16 durch die Feder 17 in Pfeilrichtung nach links gezogen. Wenn nun der gesamte    Spulenträger   mit dem Typenrad durch die Feder 26 in die Ausgangslage gebracht wird, stösst der nach oben vorspringende Teil des Hebels 16 von unten gegen den Anschlag 18, so dass der Kontakt 19 geschlossen wird. Dieser Kontakt 19 bringt einen nicht dargestellten Nullstellmotor zum Anlaufen, der mit Hilfe eines periodisch schliessenden Kontaktwerkes    zusätzlich   und unabhängig vom Störungsgeber Stromimpulse auf die Spule 2 schickt.

   Durch diese Stromimpulse wird das Typenrad nach dem Druckvorgang in    Fortschaltrich-      tung   verdreht, bis der am Typenrad 8 befestigte Stift 11 gegen die Verlängerung des Hebels 16 stösst und das obere Ende dieses Hebels nach rechts drückt. In diesem Augenblick entspannt sich die untere Kontaktfeder des Kontaktes 19 und der Anschlag 18 rastet in die gezeichnete Grundstellung ein. Durch die Öffnung des Kontaktes 19 wird der Nullstellmotor abgeschaltet und die Weiterleitung von    Rückstell-      impulsen   an die Spule 2 unterbleibt. Der Stift 11 ist am Typenrad so angebracht, dass dieses nach    öff-      nung   des Kontaktes 19 die Nullstellung innehat.

   Nach beendigter Nullstellung, die nur wenige Sekunden dauert, ist die Vorrichtung für den Empfang der nächsten Störungsmeldung vorbereitet. 



  Da beim Druckvorgang das Typenrad mit dem gesamten    Spulenträger   gedreht wird, muss die Schaltklinke 12 diese Bewegung mitmachen, ohne dass dabei die    Verklinkung   des Schaltsterns gelöst wird. 



  In    Fig.   2 ist ein    Registrierstreifen   mit zehn    Regi-      strierbahnen   dargestellt. Dieser    Registrierstreifen   wird in einem zentralen Überwachungsgerät, das insgesamt zehn    nebeneinanderliegende      überwachungsvorrichtun-      gen   gemäss    Fig.   1 aufweist, verwendet. Bei dem dargestellten Re    gistrierstreifenstück   ist nur die erste Schreibbahn mit Strichmarkierungen und Kennziffern für die Störungsart bedruckt. 

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 Die Anwendung des beschriebenen Gerätes ist keineswegs auf die reine Betriebsüberwachung beschränkt. So kann man z.

   B. eine Reihe derartiger    Registriervorrichtungen   zu einem vielstelligen registrierenden Zählwerk    zusammenschalten.      Dazu   ist lediglich erforderlich, dass zwischen den    einzelnen   Typenrädern eine Zehnerübertragung stattfindet. Anordnungen zur Zehnerübertragung werden anhand von    Fig.   3 und 4 erläutert. Die der    Vorrichtung   nach    Fig.   1 entsprechenden Teile tragen die gleichen Bezugszeichen. Das Typenrad 8 in    Fig.   3    besitzt   wiederum einen Stift 11, der bei jedem Umlauf den Hebel 16a in Pfeilrichtung betätigt. Dieser Hebel 16a besitzt eine    Abschrägung   29, die die Feder 30 des Kontaktes 28 nach oben drückt und den Kontakt kurzzeitig schliesst.

   Dieser Kontakt schickt einen Stromimpuls in die    Fortschaltspule   des in der nächsthöheren Dekade liegenden Zählwerkes. Der Hebel 16a wird nach seiner Betätigung von der Feder 17 in die Ausgangslage zurückgeholt und stösst dabei gegen den Anschlagstift 15a. Das Bauelement gemäss    Fig.   2 kann für ein Zählwerk verwendet werden, bei dem eine Nullstellung nicht erforderlich ist. Soll dagegen das Zählwerk mit Nullstellvorrichtung ausgerüstet werden, so kommt ein Bauelement gemäss    Fig.   4 in Frage. Dieses Bauelement weist zusätzlich den schon in    Fig.   1 beschriebenen Kontakt 19 auf. Der Hebel 31 stellt eine Kombination des Hebels 16 aus    Fig.   1 mit dem Hebel 16a aus    Fig.   3 dar.

   Die Arbeitsweise des Nullstellmotors ist die gleiche wie bereits beschrieben. Nach jedem Druckvorgang wird der Kontakt 19 geschlossen, so dass der Nullstellmotor anläuft und durch seine Impulse das Typenrad in die Nullstellung    weiterschaltet.   Da bei der Nullstellung die Zehnerübertragung abgeschaltet sein muss,    öffnet   der Nullstellmotor bei seinem Anlaufen    zusätzlich   einen Kontakt, der die Impulsleitung oder    -leitungen   für die Zehnerübertragung unterbricht. Selbstverständlich kann für sämtliche    Registrierungs-   und Zählwerke eines    Zählwerksatzes   ein gemeinsamer Nullstellmotor vorgesehen werden.

   Man kann auch einen Handschalter vorsehen, der bei Betätigung den Stromkreis des Kontaktes 19 unterbricht, so dass die automatische Nullstellung nach jedem Druckvorgang unterbleibt. Durch einen weiteren    Handschalter   kann der Strom für den Nullstellmotor zu jedem beliebigen Zeitpunkt eingeschaltet werden, so dass die Nullstellung nur noch bei    Bedarf   ausgelöst wird. Bei der selbsttätigen sowie auch bei der von Hand ausgelösten Nullstellung wird zwar der    Nullstellvorgang   für sämtliche registrierenden Zählwerke zu gleicher Zeit begonnen, jedoch zu verschiedenen Zeiten, je nach Stellung der einzelnen Typenräder beendet. 



  Bei Verwendung der in    Fig.   1 beschriebenen Vorrichtung als registrierendes Zählwerk werden    Strich-      markierungsvorrichtungen   für den eigentlichen Zählvorgang nicht benötigt und können andere    über-      wachungsaufgaben,   wie z. B.    zweifache   Maximummarkierung oder    Tarifumschaltungsmarkierung,   übernehmen. Die Verwendung der beschriebenen Vorrich-    tung   als mehrstelliges Zählwerk ist besonders dann vorteilhaft, wenn eine sehr kurze Einstellzeit verlangt    wird.   Dies trifft z. B. für die Wiedergabe elektronisch gespeicherter    Werte   zu.

   Diese Werte werden im Rechengerät in Dezimaleinheiten (Hunderter, Zehner, Einer) zerlegt und entsprechend ihrer Wertigkeit den einzelnen Zählwerken direkt    zugeleitet.   Die Zehner- übertragung ist dabei abgeschaltet. Die    Einstellzeit      eines   solchen Zählwerkes ist wesentlich geringer als bei einem Zählwerk, dessen    Einerrolle   bei Verwendung der Zehnerübertragung sämtliche Zählschritte durchlaufen muss. Ist z. B. bei einem dreistelligen Zählwerk die    Einstellzeit   auf maximal eine Sekunde begrenzt, so kann man gemäss der    Erfindung   mit einer Impulsfrequenz von 10 Hz arbeiten.

   Ein übliches Zählwerk mit Zehnerübertragung    müsste   dagegen mit einer Impulsfrequenz von 1000 Hz    beaufschlagt   werden, was äusserste Schwierigkeiten bereitet. 



  Das Grundgerät nach    Fig.   1 kann ausser für die Betriebsüberwachung und für registrierende Zählwerke auch zum    Zeitaufdruck   in den üblichen    Regi-      striergeräten   verwendet werden. Zu diesem Zweck wird -die    Typenradrolle   mit zwölf oder    vierundzwanzig   Typen versehen, die die Tagesstunden    kennzeichnen.   Die    Strichmarkiervorrichtung   ist mit einem Zeitgeber gekoppelt, der jede Minute oder auch alle fünf Minuten einen Impuls liefert.

   Der Zusammenhang zwischen    Strichmarkiervorrichtung   und    Typenraddruk-      ker   wird dadurch hergestellt, dass mit der    Strichmar-      kiervorrichtung   ein    Klinkschaltwerk   verbunden ist,    das   nach 60 Impulsen oder einem    Bruchteil   davon einen    Fortschaltimpuls   an das Typenrad und das Klinkschaltwerk weitergibt. Die    Stundenimpulse   können aber auch von einem Zeitgeber direkt geliefert werden. 



  In    Fig.5   der Zeichnung ist eine Bauform der Typendruck- und    Strichmarkiervorrichtung   dargestellt, die sich durch relativ kleine zu bewegende Massen auszeichnet. Gegenüber der    Ausführung   nach    Fig.   1, bei der der gesamte    Spulensatz   beim Druckvorgang bewegt werden muss, geht hier der Druckvorgang so vor sich, dass nur der    eigentliche      Zählkreis   gekippt wird. Die Zählspule zur Weiterschaltung des Typenrades ist hier mit 32 bezeichnet, die Druckspule mit 33 und die    Strichmarkierspule   mit 34. Die Spulen 33 und 34 werden mit Hilfe des    Grundgestells   35 dadurch gehalten, dass die Kernbleche mittels der Schrauben 36 und 37 mit dem Gestell verbunden sind.

   Diese beiden Spulen sind also    im   Gerät fest angebracht. Das    Strichmarkierrelais   zieht    beim   Eintreffen eines Impulses seinen Anker 38 an und markiert mit dem an der Verlängerung des    Armes   befestigten Hammer einen Strich. Der aus dem Anker 38 und dem Arm 39 bestehende Winkelhebel dreht sich dabei um die Achse 40. Die Feder 41    bringt   den    Arm   39 in die Ausgangslage zurück.

   Die durch die Feder 41 hervorgerufene Abfallbewegung des Ankers 38 wird durch den Stift 42a    begrenzt,   der gegen die schräge Fläche 42 des Grundgestells    anstösst.   Das Zählrelais 32 wird beim Drucken der Zahlen um die Achse 43 

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    Qedreht,   indem das Druckrelais 33 den Winkelanker 44 um die Achse 45 kippt. Die Feder 46 bringt die    Zahlendruckvorrichtung   in die Grundstellung zurück, wobei der Anker 44    abfällt.   Mit Hilfe der Schrauben 47 wird die gesamte Anordnung im Gerät an der Schiene 48 befestigt. Das Klemmbrett 49 dient zum Anschluss der Impulsleitung. Die Anordnung der hier nicht gezeichneten Typenrolle mit der Nullstellvorrichtung entspricht derjenigen gemäss    Fig.   1.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Registriervorrichtung zur Betriebsüberwachung mit zwei getrennten Signalstromkreisen, dadurch gekennzeichnet, dass eine elektromagnetische Markier- vorrichtung, die auf einen Registrierstreifen einzelne Impulse aufzeichnet und ein über ein elektromagnetisches Schrittschaltwerk impulsgesteuertes Typenrad vorgesehen sind, das beim Eintreffen einer Impulsfolge um die entsprechende Anzahl von Schaltschritten verstellt wird und dessen eingestellter Wert nach Beendigung der Impulsfolge durch eine Druckvorrichtung ebenfalls auf den Registrierstreifen übertragen wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Registriervorrichtung nach Patentanspruch zur Betriebsüberwachung, dadurch gekennzeichnet, dass die Markiervorrichtung die der Messgrösse entsprechenden Impulse aufzeichnet, während das Typenrad durch einen von Hand zu betätigenden und den Betriebszustand kennzeichnenden Impulsgeber verstellbar ist und anschliessend eine der Störungsart zugeordnete Ziffer druckt. 2.
    Registriergerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Nullstellmotor durch Aussenden von Fortschaltimpulsen das Typenrad nach vollendetem Druckvorgang in die Ausgangslage bringt, wobei der Nullstellmotor durch einen von der Druckvorrichtung geschlossenen und beim Erreichen der Nullstellung vom Typenrad geöffneten Kontakt gesteuert wird. 3. Registriervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Eisenkreise der Elektromagnete für die :
    Markierung, die Typenradverstel- lung und den Druckvorgang derart angeordnet sind, dass sie teilweise doppelt ausgenutzt sind. 4. Registriervorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehpunkte des Markierhebels und des Typenradarmes so angebracht sind, dass die Markier- und Druckvorrichtungen selbsttätig ihre Grundstellung einnehmen. 5. Registriervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verklinkung des Typenrades während des Druckvorganges nicht freigegeben wird. 6.
    Registriergerät, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Registriervorrichtungen gemäss Patentanspruch nebeneinander zu einem zentralen Überwachungsgerät zusammengefasst sind und dass für dieses Gerät nur ein Nullstellmotor gemäss Unteranspruch 2 und ein Registrierstreifen entsprechender Breite vorgesehen sind. 7. Registriergerät, gekennzeichnet durch die Zusammenstellung mehrerer Vorrichtungen gemäss Patentanspruch zu einem druckenden Impulszählwerk mit beliebig vielen Stellen, wobei die Nullstellung gemäss Unteranspruch 2 erfolgt.
    B. Registriergerät nach Unteranspruch 7, gekennzeichnet durch je einen bei voller Umdrehung der Typenräder betätigten Kontakt, der dem Schrittschalt- werk des nächsthöheren Typenrades einen Fortschalt- impuls erteilt. 9. Registriergerät nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Schrittschaltwerke der Typenräder zur Verkürzung der Einstellzeit über Impulsleitungen direkt mit den jeder Dekade eines Rechenwerkes zugeordneten Speichern verbunden sind, so dass die Einstellung sämtlicher Typenräder zum gleichen Zeitpunkt beginnt. 10.
    Registriergerät nach den Unteransprüchen 7 und 8, gekennzeichnet durch einen mit dem Zehner- übertragungskontakt in Reihe liegenden Kontakt, der vom Nullstellmotor bei dessen Anlauf betätigt wird und die Zehnerübertragung unterbricht. 11. Registriervorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ihre Verwendung als Zeitdruk- ker, indem ein mit vierundzwanzig Typen versehenes Typenrad für die Stunden vorhanden ist und die Mar- kiervorrichtung jede Minute anspricht. 12. Registriervorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Markiervorrichtung jeden :
    Minutenimpuls registriert und dabei gleichzeitig ein Klinkschaltwerk für die Stundenimpulse antreibt.
CH356620D 1957-02-04 1958-02-03 Registriervorrichtung zur Betriebsüberwachung CH356620A (de)

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