CH356638A - Gasturbinenanlage - Google Patents
GasturbinenanlageInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
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- B60K3/04—Arrangement or mounting of steam or gaseous-pressure propulsion units of turbine type
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Description
Gasturbinenanlage Die Erfindung betrifft eine Gasturbinenanlage, insbesondere für Fahrzeuge mit zwei Turbinen, wobei die erste Turbine den Kompressor antreibt und die von der ersten mechanisch getrennte, zweite Turbine das restliche Gefälle verarbeitet und für die Abgabe der Nutzleistung vorgesehen ist.
Die Erfindung bezweckt die Steigerung des An fahrdrehmomentes bei gleichzeitig getriebetechnisch einfacher Verwirklichung des Rückwärtsganges und der Bremsmöglichkeit bei stossendem Fahrzeug. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Nutzleistungsturbinenräder gegenläufige Schaufel kränze aufweist. Zweckmässig werden die von den gegenläufigen Schaufelkränzen aufgenommenen Lei stungen in einem Additionsgetriebe zusammengefasst und in eine einzige Abtriebswelle geleitet. Vorteilhaft ist das Additionsgetriebe als einstufiges Umlauf getriebe ausgebildet, wobei die Nutzleistung vom Pla netenträger des Umlaufgetriebes abgenommen wird.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 zeigt schematisch eine Nutzleistungsturbi- nenanlage.
Fig. 2 veranschaulicht den linken Teil der Anlage nach Fig. 1, aber mit zusätzlichem, ortsfestem Leit- schaufelkranz und im Betrieb verdrehbaren Leitschau- feln.
Fig. 3 ist eine Ausführung entsprechend Fig. 1, je doch mit Untersetzungsgetriebe zwischen Nutzlei- stungsturbine und Leistungsabgabewelle.
Die Nutzleistungsturbine entsprechend Fig. 1 be steht aus den beiden Turbinenrädern 1 und 2 mit den gegenläufigen Schaufelkränzen 3 und 4, wobei das Turbinenrad 2 als Rad für den Vorwärtsgang und das Turbinenrad 1 als Rad für den Rückwärtsgang der Turbine vorgesehen ist. Die Drehrichtung dieser bei den Räder ist in Fig. 1 von links nach rechts gesehen für das Rad 1 im Uhrzeigersinn, also rechts, und für das Rad 2 im Gegenuhrzeigersinn, also links. Vom Turbinenrad 1 führt die Welle 10 zum Sonnenrad 7 des Additionsgetriebes 5, 6, 7.
Das Turbinenrad 2 ist über die Welle 11 mit dem Aussenkranzrad 5 des Ge triebes 5, 6, 7 verbunden. Zwischen dem Aussenkranz rad 5 und dem Sonnenrad 7 sind die Planetenräder 6 vorgesehen. Die Achsen der Planetenräder 6 sind durch den Planetenradträger 8 miteinander verbun den. Am Planetenradträger 8 ist die Abtriebswelle 9 angeordnet. Die Anlage nach Fig. 1 ist also derart, dass die von den Turbinenrädern 1 und 2 abgegebene Nutzleistung über die Wellen 10 und 11 im Umlauf getriebe 5, 6, 7 zusammengefasst ist und von diesem über den Planetenradträger 8 durch die Welle 9 ab genommen wird.
Die vom Turbinenrad 1 zum Son nenrad 7 führende Welle 10 und die vom Turbinen rad 2 zum Aussenkranzrad 5 führende Welle 11 wei sen die Bremsen B2 bzw. Bi auf,, welche wahlweise betätigt werden können.
Die Arbeitsweise der Nutzleistungsturbine ist nach Fig. 1 wie folgt: Für den Vorwärtsgang wird die Bremse B2 an gezogen, so dass das Turbinenrad 1 und das Sonnen rad 7 stillstehen. Das Turbinenrad 2 und das Aussen kranzrad 5 drehen sich bei gelöster Bremse Bi im Gegenuhrzeigersinn. Die Planetenräder 6 werden durch das sich nach links drehende Aussenkranzrad 5 in Linksdrehung versetzt und rollen auf dem festste henden Sonnenrad 7 ab.
Dadurch werden auch der Planetenradträger 8 und die Welle 9 im Gegenuhr zeigersinn verdreht, was dem Vorwärtsgang der Tur bine entspricht.
Für den Vorwärtsgangdrehsinn der Abtriebswelle 9 können aber auch beide Bremsen gelöst sein. Um in diesem Fall den Vorwärtsgangdrehsinn zu erzielen, müssen die Schaufelungen 3 und 4 der Turbinenräder 1 und 2 und die Abmessungen der Räder des Umlauf getriebes 5, 6, 7 derart aufeinander abgestimmt sein, dass die Teilkreisgeschwindigkeit des Aussenkranzrades 5 grösser ist als die Teilkreisgeschwindigkeit des Son nenrades 7.
Beim Rückwärtsgang steht das Turbinenrad 2 und das Aussenkranzrad 5 bei angezogener Bremse Bi still. Das Turbinenrad 1 und das Sonnenrad 7 drehen sich bei gelöster Bremse B2 im Uhrzeigersinn. Die Planetenräder 6 werden durch das nach rechts dre hende Sonnenrad 7 in Linksdrehung versetzt und rol len auf dem feststehenden Aussenkranzrad 5 ab. Da durch werden der Planetenradträger 8 und die Welle 9 im Uhrzeigersinn verdreht, was dem Rückwärtsgang der Turbine entspricht.
Die Einrichtung erweist sich auch als für die Bremsung der Anlage wirksam, wenn also die Welle 9 bei stossendem Fahrzeug abgebremst werden soll. Die Bremsung erfolgt dadurch, dass bei stossendem Fahr zeug bei gelöster Bremse B2 die Bremse Bi angezogen ist. Dadurch steht das Aussenkranzrad 5 still, und das Sonnenrad 7 dreht sich im Gegenuhrzeigersinn. Da es über die Welle 10 mit dem Turbinenrad 1 fest ver bunden ist, nimmt dieses entsprechend Ventilatorlei- stung auf, welche bremsend auf die Welle 9 wirkt.
Bei der Ausführung nach Fig. 2 ist zwischen den Turbinenrädern 1 und 2 der ortsfeste Leitschaufel- kranz 16 mit den im Betrieb verdrehbaren Leitschau- feln 17 angeordnet. Ein solcher ortsfester Leitschau- felkranz mit im Betrieb verdrehbaren Leitschaufeln könnte statt zwischen auch vor den beiden Turbinen rädern vorgesehen sein.
Durch diese zusätzliche Ein richtung ist es möglich, die Beaufschlagung der Schau felkränze 3 und 4 innert weiten Grenzen beliebig zu verändern.
Durch Verdrehen der am ortsfesten Kranz 16 be festigten Leitschaufeln 17 kann die Leistungsauf nahme und der Durchsatz der Laufschaufelkränze 3 und 4 zusätzlich verändert, das heisst vergrössert oder verkleinert werden. Sb wird beispielsweise durch eine Vergrösserung der Leistungsaufnahme und des Durch satzes beim Anfahren (beide Laufschaufelkränze dre hen gegensinnig) eine erwünschte, grössere Dreh momentabgabe an die Abtriebswelle 9 möglich.
Die Anordnung nach Fig. 3 weist zusätzlich zur Turbinenanlage nach Fig. 1 zwischen den Turbinen rädern 1 und 2 einerseits und dem Additionsgetriebe 5, 6, 7 anderseits noch die aus den Rädern 12 und 13 bzw. 14 und 15 bestehenden Untersetzungsgetriebe auf. Durch die Einschaltung dieser Getriebe ist das Turbinenrad 1 über die Welle 20, das Getriebe 14, 15 und die Welle 21 mit dem Aussenkranzrad 5 verbun den, während das Turbinenrad 2 über die Welle 22, das Getriebe 12, 13 und die Welle 23 mit dem Son nenrad 7 in Verbindung steht.
Die Nutzleistung der Turbinenräder 1 und 2 wird wiederum im Umlauf getriebe 5, 6, 7 zusammengefasst und über den Pla- netenradträger 8 durch die Welle 9 abgenommen. Die wahlweise betätigbaren Bremsen Bi und B2 wirken hier auf die Welle 21 bzw. 23. Bei der Turbinenanlage nach Fig. 3 wirken die Turbinenschaufeln 3, 4 ent gegengesetzt zur Anordnung nach Fig. 1, so dass sich von links und rechts gesehen, das Turbinenrad 1 im Gegenuhrzeigersinn, also links, und das Turbinen rad 2 im Uhrzeigersinn, also rechts, dreht.
Zur Erweiterung des Drehzahlbereiches könnte nach dem Umlaufgetriebe 5, 6, 7 ein Schaltgetriebe mit mindestens zwei Drehzahlstufen angeordnet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gasturbinenanlage mit zwei Turbinen, insbeson dere für Fahrzeuge, bei welcher die erste Turbine den Kompressor antreibt und die von der ersten mecha nisch getrennte, zweite Turbine das restliche Gefälle verarbeitet und für die Abgabe der Nutzleistung vor gesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Nutzleistungsturbinenräder (1, 2) gegen läufige Schaufelkränze (3, 4) aufweist.UNTERANSPRÜCHE 1. Gasturbinenanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die von den gegenläufigen Schaufelkränzen (3, 4) aufgenommenen Leistungen in einem Additionsgetriebe (5, 6, 7) zusammengefasst und in eine einzige Abtriebswelle (9) geleitet werden. 2. Gasturbinenanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Nutzleistungsturbine (1, 2) nur zwei gegenläufige Schaufelkränze (3, 4) auf weist.3. Gasturbinenanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d'ass das Additionsgetriebe (5, 6, 7) als einstufiges Umlauf getriebe ausgebildet ist. 4. Gasturbinenanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Nutzleistung vom Planetenradträger (8) des Umlauf getriebes abgenommen wird. 5. Gasturbinen.anlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich net, dass zwischen der Nutzleistungsturbine (1, 2) und dem Additionsgetriebe (5, 6, 7) Untersetzungsgetriebe (12, 13; 14, 15) eingeschaltet sind.6. Gasturbinenanlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeich net, dass den gegenläufigen Laufschaufelkränzen (3, 4) ein feststehender Leitschaufelkranz (16) mit im Be trieb verdrehbaren Leitschaufeln (17) zugeordnet ist. 7. Gasturbinenanlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeich net, dass zwischen Nutzleistungsturbine (1, 2) und Ad ditionsgetriebe (5, 6, 7) Bremsen (B1 und B2) vorgese hen sind, durch welche das Sonnenrad (7) und das Aussenkranzrad (5) wahlweise gebremst werden kön nen.B. Gasturbinenanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erweiterung des Drehzahlbereiches nach dem Additionsgetriebe (5, 6, 7) ein Schaltgetriebe mit min destens zwei Drehzahlstufen angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH356638T | 1958-02-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH356638A true CH356638A (de) | 1961-08-31 |
Family
ID=4511265
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH356638D CH356638A (de) | 1958-02-25 | 1958-02-25 | Gasturbinenanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH356638A (de) |
-
1958
- 1958-02-25 CH CH356638D patent/CH356638A/de unknown
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