CH356664A - Blendeeinstellvorrichtung für einen photographischen Objektivverschluss bzw. für ein photographisches Objektiv - Google Patents

Blendeeinstellvorrichtung für einen photographischen Objektivverschluss bzw. für ein photographisches Objektiv

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CH356664A
CH356664A CH356664DA CH356664A CH 356664 A CH356664 A CH 356664A CH 356664D A CH356664D A CH 356664DA CH 356664 A CH356664 A CH 356664A
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CH
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scale
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aperture
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ring
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Inventor
Rentschler Waldemar
Original Assignee
Gauthier Gmbh A
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/42Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description


      Blendeeinstellvorrichtung    für einen photographischen     ObjektivverschluB     bzw. für     ein    photographisches Objektiv    Die Erfindung bezieht sich auf eine Einstellvor  richtung, welche zur Einstellung der in einen photo  graphischen     Objektivverschluss    oder in ein photogra  phisches Objektiv eingebauten Blende dient.  



  Bei Blitzlichtaufnahmen ist der     einzustellende          Blendewert    im wesentlichen von     Blitzlampentyp,    Auf  nahmeentfernung und Filmempfindlichkeit abhängig.  Dieser     Blendewert    wird in an sich     bekannter    Weise  aus der für eine bestimmte     Filmempfindlichkeit    gel  tenden sogenannten Leitzahl errechnet, wobei diese  Leitzahl das Produkt     aus        Blendewert    mal Entfernung  darstellt.

   Zur     Erleichterung    der     Ermittlung    des Blende  wertes sind     Wertetabellen    und     rechensahieberartige     Hilfsvorrichtungen bekannt. Hierdurch bedarf es sei  tens der Bedienungsperson keiner im Kopf     auszufüh-          renden    Rechenoperation, jedoch ist das     Mitführen     solcher Hilfsvorrichtungen     umständlich,    bzw. ist ihr  Vorhandensein an ein bestimmtes     Blitzliohtgerät    ge  bunden.

   Ausserdem ist das Ermitteln der Werte und  deren     übertragung    auf den Verschluss sowohl mit  einem nicht unwesentlichen     Zeitaufwand    als auch mit  einem Unsicherheitsfaktor verbunden.  



  Es ist weiterhin bekannt, zur Erzielung einer feh  lerfreien     Blendeeinstellung    in Abhängigkeit von sich  ändernder Aufnahmeentfernung die     Einstellmittel    für  Blende     und    Entfernung mittels einer Kupplung mit  einander zu verbinden. Dies     erfordert    jedoch, dass die  Einstellmarken sowohl für Blende als auch für Ent  fernung     äquidistant    und mit dem Faktor 2 gestuft  sind. Hierbei ist die Erfüllung dieser Bedingung für  die Entfernungseinstellung mit einem erheblichen Auf  wand verbunden, insbesondere wenn die Entfernungs  einstellung mittels     Frontlinsenverstellung        vorgenom-          men    wird.

   Ausserdem ist bei an sich bekannten Kame  ras mit einer solchen Kupplungseinrichtung letztere    nur für eine kleine Zahl von     Blitzlampentypen    und  nur für eine bestimmte     Filmempfindlichkeit    verwend  bar.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen  photographischen     Objektivverschluss        bzw.    ein photo  graphisches Objektiv mit einem     Blendeeinstellorgan     so     auszubilden,        d'ass    unter Vermeidung der für Werte  tabellen und     Hilfsrechenvorrichtungen    genannten       Nachteile    und unter Ausschluss eines hohen, der     Ent-          fernungseinstellvorrichtung    Bedingungen auferlegen  den Aufwands eine sicher zu handhabende und ein  fache     Blendeeinstellung    bei     Blitzlichtaufnahmen    ge  währleistet ist,

   wobei diese     Blendeeinstellung    für be  liebige     Filmempfindlichkeiten    und     Blitzlampentypen     anwendbar ist.  



  Diese Aufgabe wird gemäss der     Erfindung    dadurch  gelöst, dass     zur        halbselbsttätigen        Blendeeinstellung     bei Blitzlichtaufnahmen in Abhängigkeit von Blitz  lampentyp und Aufnahmeentfernung eine Entfer  nungsskala und eine     Kennmarkenskala    für     Blitzlam-          pentypen    in bezug     .aufeinander    verstellbar     angeordnet     sind,

   von denen wahlweise entweder die eine in bezug  auf die     Blendeeinstellbewegung    ortsfest und die an  dere an     einem    mit dem     Blendebetätigungsmechanis-          mus    verbundenen Einstellglied oder beide an diesem  Einstellglied oder beide in bezug auf die     Blendeein-          stellbewegung    ortsfest angeordnet     sind,

      und dass zur  Einstellung der Blende in eine dem verwendeten     Blitz-          lampentyp    und der gewählten Aufnahmeentfernung  entsprechende Stellung die am Einstellglied angeord  nete Skala mit der bei der     Blendeeinstellbewegung     ortsfest bleibenden Skala oder     eine    am     Einstellglied     oder ortsfest bleibende Marke mit einer der ortsfest  bleibenden oder am Einstellglied angeordneten     Ent-          fernungs-    und     Kennmarkenskalen        zusammenarbeitet,         und dass von den miteinander zusammenarbeitenden  Skalen und Marken, die eine auf einem Träger an  geordnet ist,

   welcher gegenüber einem Grundträger  verstellbar ist, wobei zur Relativeinstellung dieser  beiden Träger am einen eine     Filmempfindlichkeits-          skala    und am anderen eine     Einstellmarke    für diese  angeordnet ist.  



  Wie dies im einzelnen gedacht ist und welche Vor  teile sich aus besonderen Ausgestaltungen des Erfin  dungsgegenstandes ergeben, ist nachstehend     anhand     der Figuren an zwei Ausführungsbeispielen gezeigt.  



       Fig.    1 zeigt in Frontansicht einen photographi  schen     Objektivverschluss    mit einer gemäss der Erfin  dung     ausgebildeten        Blendeeinstellvorrichtung.     



       Fig.    2     zeigt    in Seitenansicht, teilweise im     Schnitt,     den Verschluss gemäss     Fig.    1.  



       Fig.    3 zeigt in Frontansicht einen photographischen       Objektivverschluss    mit     erfindungsgemässer        Blendeein-          stellvorrichtung,    wobei für die Einstellung ein anderes  Betätigungsglied als bei dem Verschluss gemäss den       Fig.    1 und 2 dient.  



       Fig.    4 zeigt in Seitenansicht, teilweise im Schnitt,  den Verschluss gemäss     Fig.    3.  



       Fig.    5 zeigt Teile des     Blendebetätigungsmechanis-          mus    des Verschlusses gemäss den     Fig.    3 und 4.  



  In den     Fig.    2, 4 und 5 ist mit 1 das Gehäuse eines  photographischen     Objektivverschlusses    bezeichnet. An  der Rückseite des' Gehäuses ist ein     Blendeeinstellring     2 angeordnet, während an der Stirnfläche der     Ge-          häuseseitenwand    ein mit einer     Griffrändelung    3a     ver-          sehener        Belichtungszeit-Einstellring    3 aufliegt.

   Dieser  ist in an sich bekannter Weise     am    Rohrstutzen 4 einer  nicht gezeigten     Verschlussgrundplatte    geführt und ist  in     axialer    Richtung durch eine Frontplatte 5 gehalten.  Eine Sicherung der Frontplatte erfolgt mittels eines       Schraubrings    6, der auf den Rohrstutzen 4     aufschraub-          bar    ist.  



  Gemäss der Erfindung ist nunmehr zur halbselbst  tätigen     Blendeeinstellung    bei Blitzlichtaufnahmen in  Abhängigkeit von     Blitzlampentyp    und Aufnahmeent  fernung eine     Entfernungsskala    7 und eine     Kennmar-          kenskala    8 für     Blitzlampentypen    gegeneinander ver  stellbar angeordnet.

   Von diesen beiden Skalen sind  wahlweise entweder die eine in     bezug    auf die Blende  einstellbewegung     ortsfest    und die andere an einem mit  dem     Blendebetätigungsmechanismus    verbundenen  Einstellglied oder beide an diesem Einstellglied oder  beide in bezug auf die     Blendeeinstellbewegung    orts  fest angeordnet.

   Zur Einstellung der Blende in eine  dem verwendeten     Blitzlampentyp    und der gewählten  Aufnahmeentfernung entsprechende Stellung arbeiten  hierbei die am Einstellglied angeordnete Skala mit der  bei der     Blendeeinstellbewegung    ortsfest bleibenden  Skala oder eine wahlweise am Einstellglied bzw.     oTts-          fest    bleibende Marke mit einer der ortsfest bleibenden       bzw.    am Einstellglied angeordneten     Entfernungs-    und       Kennmarkenskalen        zusammen.    Zur Berücksichtigung  der Filmempfindlichkeit ist weiterhin von den mit  einander zusammenarbeitenden Skalen bzw.

   Skala und  Marke die eine auf einem     Träger    angeordnet, wel-         cher    gegenüber einem Grundträger verstellbar ist, wo  bei zur Relativeinstellung dieser beiden Träger am  einen eine     Filmempfindlichkeitsskala    10 und am an  deren eine Einstellmarke für diese angeordnet ist.  



  Als     Kennmarken    der Skala 8 sind in den Ausfüh  rungsbeispielen mit 9 bezeichnete Handelsmarken von  Blitzlampen angeordnet. Ebenso könnte die     Kenn-          markenskala    als Folge der natürlichen Zahlen aus  gebildet sein, wobei diese Zahlen mit den Leitzahlen  (Leitzahl =     Blendezahl    mal Entfernungszahl) für  eine bestimmte Filmempfindlichkeit, beispielsweise  17/10 DIN, gleichgesetzt sind.     Diese    Leitzahlen könn  ten hierbei auch zusätzlich zu den Handelsbezeichnun  gen angeordnet sein, um eine leichte und freizügige       Einstellbarkeit    der     Blitzlampentypen    zu gewährleisten.

    Weiterhin könnte die     Kennmarkenskala    auch aus  Symbolen verschiedener     Form    und bzw. oder Farbe  bestehen, beispielsweise aus den Darstellungen ver  schieden geformter Blitzlampen oder aus einer Folge  verschiedenfarbiger Symbole, beispielsweise Punkten  oder Feldern.  



  Der Aufbau des mit dem     Blendebetätigungs-          mechanismus    verbundenen Einstellglieds ist in den  Ausführungsbeispielen aus zwei gegeneinander ver  stellbaren Teilen vorgenommen, von denen das eine  mit dem     Blendeeinstellring    2 verbunden ist und die       Filmempfindlichkeitsska.la    10 trägt, während am an  dern die     Kennmarkenskala    8 und eine Einstellmarke  für die     Filmempfindlichkeitsskala    10 angeordnet ist.

    Als Träger der in bezug auf die     Blendeeinstellbewe-          gung    ortsfest bleibenden, mit der     Kennmarkenskala     zusammenarbeitenden Entfernungsskala 7 dient die  Frontplatte 5. Auf diese Weise ist jede der drei Ska  len 7, 8 und 10 auf einem besonderen Trägerglied  angeordnet, so dass eine bestmögliche übersichtlich  keit und damit eine schnelle Bedienung gewährleistet  ist.  



  Zur Erleichterung des     Gegenüberstellens    bestimm  ter Werte der     Kennmarkenskala    8 und der mit dieser  zusammenarbeitenden Entfernungsskala 7 ist zwi  schen diese Skalen eine Hilfsmarke 11 dazwischen  geschaltet, die mit dem Träger der einen     Skala        ver-          bindbar    ist.

   Da bei Blitzlichtaufnahmen im allgemei  nen der verwendete     Blitzlampentyp    weniger oft ge  wechselt wird, als die Entfernung, und somit bei einer  Verbindung der Hilfsmarke mit dem Trägerglied für  die     Kennmarkenskala    weniger oft ein Lösen dieser  Verbindung zwecks Einstellung der Marke erforder  lich ist, ist im Ausführungsbeispiel aus Gründen einer  schnellen, wenige Handgriffe     erfordernden    Bedie  nungsweise der Vorrichtung die Hilfsmarke mit dem  Träger der     Kennmarkenskala    verbunden.    Als Verbindungsmittel dient hierbei eine lösbare  Kupplungsvorrichtung.

   Diese umfasst ein am ver  schiebbaren Träger der Hilfsmarke befestigtes, aus  federndem     Werkstoff    hergestelltes Teil 12, das mittels  einer an ihm ausgebildeten Kupplungsklaue 12a in  am     Kennmarkenskalenträger    ausgebildete, den Kenn  marken zugeordnete     Ausnehmungen    14a eingreift.      Zur Erzielung einer freizügigen Anordnung der  Skalen sowie der Hilfsmarke sind die beiden Teile des  mit dem     Blendemechanismus    verbundenen Einstell  glieds und der Markenträger als zur     Verschlussachse          konzentrische    Ringe ausgebildet.

   Von diesen Ringen  ist der     Hilfsmarken-Trägerring    13 an der     Frontplatte    5  gelagert     (Fig,    2 und 4), während ein die Kennmarken  skala 8 tragender Ring 14 zwischen der Frontplatte 5  und dem     Belichtungszeit-Einstellring    3 gelagert ist. Um  hierbei die Abmessungen des Verschlusses in axialer  Richtung nicht zu vergrössern und um einen geschlos  senen     Verschlussaufbau    zu erzielen, sind die Ringe 13  und 14 in     Ausdrehungen   <I>5a bzw.</I> 3g- angeordnet, die  an der Frontplatte     bzw.    an der Vorderseite des     Be-          lichtungszeit-Einstellrings    3 ausgebildet sind.  



  Wie aus den     Fig.    1 und 3 ersichtlich, trägt der       ,Ring    14 ausser der     Kenn@markenskala    8     eine    als Sicht  fenster 14b ausgebildete Einstellmarke für die Film  empfindlichkeitsskala 10, welche auf einem unter dem  Ring 14 liegenden, mit dem     Blendeeinstellring    2 ver  bundenen Ring angeordnet ist. Die Wahrnehmung der  eingestellten Filmempfindlichkeit wird auf diese Weise  besonders übersichtlich, da für die Bedienungsperson  nur der gerade eingestellte Empfindlichkeitswert sicht  bar ist.

   Die bei der Einstellurig ,der Filmempfindlich  keit erfolgende     Relativverstellung    des Rings 14 gegen  über dem die Skala 10 tragenden Ring wird mittels  zweier am Ring 14 angeordneter Griffstifte 15 vor  genommen.  



  Als Trägerring für die     Filmempfindlichkeitsskala     ist im Ausführungsbeispiel gemäss den     Fig.    1 und 2  unter dem Ring 14 ein weiterer Ring 16 angeordnet,  der mittels eines durch das     Verschlussgehäuse    hin  durchgeführten     Arms    17 mit dem     Blendeeinstellring     2 fest verbunden ist. Im Ausführungsbeispiel gemäss  den Fixe. 3 bis 5 dient dagegen als Träger für die       Filmempfindlichkeitsskala    der     Belichtungszeit-Ein-          stellring    3, der mit dem     Blendeeinstellring    2 in Ver  bindung steht.  



  Die Verbindung zwischen dem Ring 14 und dem  Ring 16 bzw. dem Ring 3 kann entweder mittels einer  an sich bekannten     Friktionsverbindung    oder form  schlüssig vorgenommen sein. Zur Erzielung einer       formschlüssigen    Verbindung könnte einer der Griff  stifte 15 axial verschiebbar angeordnet sein und mit  im Ring 16     bzw.    im Ring 3 angeordneten Bohrun  gen     zusammenarbeiten,    welche ihrerseits den Marken  der     Filmempfindlichkeitsskala    10 zugeordnet sind.  



  Im Ausführungsbeispiel gemäss den     Fig.    3 bis 5  dient der Einstellring 3 zur Einstellung sowohl der  Belichtungszeiten als auch der Blende, so dass die Be  dienungsperson zur Einstellung der Belichtungsdaten  nur ein einziges Einstellorgan zu betätigen hat. Die  Einstellung erfolgt hierbei weder nach einer     Zeit-          noch    nach einer     Blendeskala,    sondern nach einer Be  lichtungswertskala, die in     Fig.    3 mit 22 .bezeichnet ist.  Jedem Belichtungswert ist     ein.bestimmtes        Zeit-Blende-          Wertepaar    zugeordnet.

   Die Belichtungswertskala 22,  die in     Fig.    3 vom     Einstellring    3 getragen ist, arbeitet  mit einer     ortsfesten    Zeigermarke 23 zusammen.    Die Verbindung zwischen dem     Belichtungseinstell-          ring    3 und dem     Blendeeinstellring    2 ist kraftschlüs  sig vorgenommen, und zwar in der Weise, dass ein  am     Blendeeinsteliring    2 befestigter,

   durch einen an der       Verschlussgehäuse-Rückwand    ausgebildeten Schlitz     la     in das     Verschlussinnere    geführter Stift 18     unter    Wir  kung einer Feder 19 an einem an der Rückseite des       Belichtungszeit-Einstellrings    3 angeordneten     Anschlag-          Lappen    20 anliegt.

   Die Feder 19, die den     Blendemecha-          nismus    in seine eine Endstellung zu bewegen sucht,  ist an der Innenseite der     Verschlussgehäuse-Rückwand          in    einer an dieser ausgebildeten     Ausnehmung    1g- an  geordnet und ist mit ihren beiden Enden am Stift 18  bzw. an einem ortsfesten     Stift    21 eingehängt. Zur Si  cherung des Einstellrings 3 in seinen markierten Ein  stellagen ist eine an sich bekannte     Rastvorrichtung     angeordnet.  



  Bei Verschlüssen der     vorbeschriebenen,        in    den       Fig.    3 bis 5 gezeigten Art kommt der Erfindung eine  besondere Bedeutung zu, da auf Grund der Einstel  lung nach Belichtungswerten die Bedienungsperson  nicht weiss, welche     Blendeöffnung    einem bestimmten  Belichtungswert zugeordnet ist. Für Blitzlichtaufnah  men war daher die Bedienungsperson bis jetzt voll  kommen auf die Hilfe von Tabellen angewiesen, in  denen die Zuordnung bestimmter     Belichtungswerte     zu bestimmten Entfernungen und Filmempfindlich  keiten angegeben ist.

   Damit erwiesen sich solche, für  die Einstellung bei Tageslichtaufnahmen einfach     zu     handhabenden Verschlüsse in ihrer Einstellbedienung  für     Blitzlichtaufnahmen    sehr verwickelt und nach  teilig.  



  Durch die Erfindung wird gewährleistet, dass bei  diesen     Verschlüssen    auch für Blitzlichtaufnahmen  eine einfache Einstellung durchführbar ist, bei der die  sonst notwendigen Hilfstabellen und Merkregeln     völlig     in Wegfall kommen.  



  Die Paarung von Zeit- und     Blendewerten    ist so  vorgenommen, dass bei der gemeinsamen Blende- und       Belichtungszeit-Einstellung    mittels des einzigen Be  tätigungsglieds mindestens über einen geschlossenen  Teilbereich des     Gesamtverstellbereichs    dieses Betäti  gungsglieds eine Änderung der     Blendeeinstellung    her-,       beiführt    und dass die innerhalb dieses Teilbereichs  liegenden Einstellmarkierungen     äquidistant    sind und  zu     Blendeöffnungswerten    führen, die mit dem Faktor  2 gestuft sind.  



  Durch diese Ausbildung der     Einstellvorrichtung     wird erreicht, dass bei Blitzlichtaufnahmen die durch  die Erfindung gewährleistete einfache, keine Denk  operation der Bedienungsperson erfordernde Blende  einstellung durchführbar ist.  



  Bei dem in den     Fig.    3 bis 5 gezeigten Verschluss  ist die Voraussetzung getroffen, dass dem oberen Be  reich der Belichtungswerte, etwa dem Bereich 4 bis  9, die kürzeste, mit dem Verschluss erzielbare Belich  tungszeit und verschiedene     Blendeöffnungen    von der  kleinsten bis zur grössten zugeordnet sind, während  die     Belichtungswerte    des unteren Bereichs Paarungen  der grössten     Blendeöffnung    mit verschiedenen, länge-           ren    Belichtungszeiten entsprechen.

   Die kürzeste Be  lichtungszeit ist hierbei vorzugsweise so     gewählt,    dass  sie     verwacklungsfreie    Aufnahmen aus der Hand ge  währleistet, also     beispielsweise    eine     Belichtungszeit    von  der Grössenordnung     1/5o    bis     1!10o    sec. Gleichzeitig ist  durch an sich bekannte     Blitzlicht-Synchronisiervor-          richtung    dafür gesorgt, dass     einzelne    oder alle der ge  bräuchlichen     Blitzlichtsorten    in Verbindung mit der  erwähnten kürzesten Belichtungszeit verwendbar sind.  



  Um der Bedienungsperson einen deutlichen Hin  weis zu geben, innerhalb welchen Belichtungswerte  bereichs eine nach dem Faktor 2 gestufte Blende  änderung     stattfindet,    das heisst also der Bedienungs  person den der     Blendeverstellung    entsprechenden       Teilverstelibereich    des Betätigungsgliedes     kenntlich     zu machen, sind     Begrenzungen    für die Verstellung des  Betätigungsgliedes angeordnet, die durch das Auge  oder durch das Gefühl     wahrnehmbar    sind.  



  Eine visuelle Erkennung des dem     Gesamtverstell-          weg    der Blende zugeordneten Teilbereichs auf der  Einstellskala des Betätigungsgliedes ist in einfacher  Weise und mit geringem Aufwand durch besondere  Farbgebung der Belichtungswertskala über diesem  Bereich oder durch besondere Symbole durchführbar.  Diese Symbole können beispielsweise aus zwei Ab  grenzungsmarken bestehen, die zur besonderen Kennt  lichmachung     ihres    Zwecks als Nachbildungen von  Blitzlampen ausgebildet sein können.  



  Ein gefühlsmässiges Erfassen der     Endstellungen     des     Blendeeinstellmechanismus    lässt sich beispielsweise  mittels einer lösbaren Sicherungsvorrichtung an sich  bekannter     Art    erzielen, welche im Augenblick des       Erreichens    der     Blendeendstellung    in Wirkstellung tritt  und ein Weiterdrehen des Betätigungsgliedes ahne  vorheriges Lösen der Sperre verhindert. Die Ausbil  dung der     Sicherungsvorrichtung    kann hierbei so vor  genommen sein, dass ihr Lösen durch Anwendung  eines stärkeren Drehmoments auf den Betätigungs  ring oder durch Betätigen eines Sperrglieds durch  führbar ist.  



  Letztgenannte, durch das Gefühl wahrnehmbare  Begrenzung des     Verstellbereichs    der Blende schliesst  mit Sicherheit ein     unbemerktes    Weiterbewegen des       Belichtungszeit-Einstellorgans    über den     Blendeein-          stellbereich    hinaus aus, erfordert jedoch gegenüber  einer visuellen     Kenntlichmachung    des     Blendeverstell-          bereichs    einen grösseren Aufwand.  



  Die Zuordnung der Skalen und ihrer Einstellmar  ken zu ihren     jeweiligen    Trägern ist nicht auf die aus  den Ausführungsbeispielen ersichtlichen     Arten    be  schränkt.     Viehmehr    kann eine eine     halbselbsttätige          Blendeeinstellung    gemäss der Erfindung gewährlei  stende Zuordnung stets so erfolgen, wie sie sich an  gesichts der baulichen Gegebenheiten und     Erforder-          nisse    eines Verschlusses bzw.     Objektivs    als am gün  stigsten erweist. Die hierfür sich bietenden Möglich  keiten sind aus dem zweiten     Absatz    der Figuren  beschreibung ersichtlich.  



  Eine     halbselbsttätige        Blendeeinstellung    für     Blitz-          lichtaufnahmen    wird mit     Hilfe    einer gemäss der Er-         findung    ausgebildeten Vorrichtung nach zuvor ein  gestellter Filmempfindlichkeit wie folgt durchgeführt:  Im Ausführungsbeispiel gemäss den     Fig.    1 und 2  wird zunächst mittels des     Belichtungszeit-Einstellrings     3 die     Einsteilung    derjenigen Belichtungszeit vor  genommen, auf welche sich die     Kennmarkenskala    8  bezieht.

   Bei     M-Blitzlampen    und     X-Synchronisierung     des Verschlusses ist dies beispielsweise     1130    sec, wäh  rend bei     Elektronenblitzverwendung    eine beliebige  Belichtungszeit verwendbar ist. Weiterhin wird an der       Kennmarkenskala    8     mittels    der Hilfsmarke 11 der zur  Verwendung gelangende     Blitzlampentyp    eingestellt.  



  Der dem verwendeten     Blitzlampentyp    und der  Entfernung des Aufnahmegegenstandes zugeordnete       Blendewert    wird sodann dadurch eingestellt, dass der       Blendeeinstellring    2 mit Hilfe seines     Griffs    2a so weit  gedreht wird, bis die Hilfsmarke 11 der Aufnahme  entfernung auf der Skala 7 gegenübersteht.  



  Wird bei einer Blitzlichtaufnahme ein Film mit  einer anderen als der zuvor eingestellten Filmempfind  lichkeit verwendet, so wird dies durch Einstellen der  neuen Filmempfindlichkeit am Verschluss berücksich  tigt. Dies     erfolgt    dadurch, dass der Ring 14 durch An  fassen seiner Griffstifte 15 so weit bewegt wird, bis  in dem an ihm ausgebildeten Sichtfenster 14a die  Empfindlichkeitszahl des verwendeten Films sichtbar  ist.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss den     Fig.    3  bis 5 entfällt infolge der Verbindung der Einstellringe  für Blende und Belichtungszeit eine     Voreinstellung    der  Belichtungszeit. Es wird lediglich auf der     Kennmar-          kenskala    8 mittels der Marke 11 der zur     Verwendung     gelangende     Blitzlampentyp    eingestellt und     sodann    der  Einstellring 3 so weit gedreht, bis sich die Marke 11  und die     Aufnahmeentfernung    auf der Skala 7 gegen  überstehen.  



  Beim Drehen des Einstellrings 3 ist hierbei darauf  zu achten, dass die Verstellung nur innerhalb des dem  Änderungsbereich der Blende entsprechenden     Belich-          tungswertbereichs    erfolgt.  



  Die     Entfernungseinstellskala    7, deren Einstellmar  ken     äquidistant    sind und sich in ihren Werten um den  Faktor     v2    unterscheiden, braucht nicht mit der     Ent-          fernungseinstellskala    des Aufnahmeobjektivs identisch  zu sein; vielmehr kann die Einstellskala des Auf  nahmeobjektivs eine andere Teilung besitzen und an  einem anderen     Ort    angeordnet sein wie die     Skala    17.

    Gerade hierin liegt ein besonderer     Vorteil    der Erfin  dung, die eine einfache und bedienungssichere     halb-          selbsttätige        Blendeeinstellung    bei Blitzlichtaufnahmen       gestattet,

      ohne an die     Charakteristik    der     Objektiv-          Entfernungseinstellung    die     mindesten    Bedingungen zu       stellen.       Die     Bedienungsanweisung    für eine     Blendeeinstel-          lung    mit Hilfe der erfindungsgemässen Vorrichtung  lautet unter der Voraussetzung der bereits vorgenom  menen     Filmempfindlichkeitseinstellung    kurz wie folgt:  1.     Einstellen    des Aufnahmeobjektivs auf die Auf  nahmeentfernung.      2.

   Verstellen des     Blendeeinstellglieds    so weit, bis  eine Marke auf dieselbe Entfernungszahl zeigt, die am  Aufnahmeobjektiv eingestellt ist.  



  Irgendeine weitere Denk- oder     übertragungsope-          ration    ist nicht     erforderlich,    so dass durch die Erfin  dung eine hinsichtlich der Einfachheit und Sicherheit  und des erforderlichen Aufwands in     optimal        einfacher     Weise     bedienbare        Blendeeinstellvorrichtung    geschaf  fen ist, die bei Verwendung von Filmen beliebiger  Empfindlichkeit und     Blitzlicht    beliebiger Sorte in glei  cher Weise vorteilhaft ist.  



  In den Ausführungsbeispielen wurde der Erfin  dungsgegenstand anhand eines photographischen Ob  jektivverschlusses mit eingebauter Blende     beschrieben.     Indessen ist die     Erfindung    nicht auf photographische       Objektivverschlüsse    beschränkt, sondern hat in glei  cher Weise Bedeutung bei photographischen Auf  nahmeobjektiven, die eine     eingebaute    Blende besitzen,       insbesondere    -bei Auswechselobjektiven. Die Anord  nung und Zuordnung der verschiedenen Skalen und  Marken     bedarf    hierbei keiner weiteren Erklärung, da  diese Anordnung und Zuordnung analog zu den Dar  stellungen der     vorbeschriebenen    Ausführungsbeispiele  erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Blendeeinstellvorrichtung für einen photographi schen Objektivverschluss bzw. für ein photographi sches Objektiv, dadurch gekennzeichnet, dass zur halbselbsttätigen Blendeeinstellung bei Blitzlichtauf nahmen in Abhängigkeit von Blitzlampentyp und Auf nahmeentfernung eine Entfernungsskala (7) und eine Kennmarkenskala (8) für Blitzlampentypen in bezug aufeinander verstellbar angeordnet sind,
    von denen wahlweise entweder die eine in bezug auf die Blende- einstelibewegung ortsfest und die andere an einem mit dem Blendebetätigungsmechanismus verbundenen Einstellglied oder beide an diesem Einstellglied oder beide in bezug auf die Blendeeinstellbewegung ortsfest angeordnet sind,
    und dass zur Einstellung der Blende in eine dem verwendeten Blitzlampentyp und der ge wählten Aufnahmeentfernung entsprechende Stellung die am Einstellglied angeordnete Skala mit der bei der Blendeeinstellbewegung ortsfest bleibenden Skala oder eine am Einstellglied oder ortsfest bleibende Marke mit einer der ortsfest bleibenden oder am Ein.- ,stellglied angeordneten Entfemungs- und Kennmar- kenskalen zusammenarbeitet,
    und dass von den mitein ander zusammenarbeitenden Skalen und Marken die eine auf einem Träger angeordnet ist, welcher gegen über einem Grundträger verstellbar ist, wobei zur Relativeinstellung dieser beiden Träger am einen eine Fihnempfindlichkeitsskala (10) und am anderen eine Einstellmarke für diese angeordnet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Blendeeinstellvorrichtung nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erleich terung des Gegenüberstellens bestimmter Marken der Entfernungsskala (7) und der Kennmarken- bzw. ,Entfernungsskala (8 bzw. 10) zwischen beide Skalen eine verstellbare Hilfsmarke (11) zwischen geschaltet ist, welche mit dem Träger der einen Skala lösbar verbunden ist.
    z. Blendeeinstellvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsmarke (11) mit dem Träger der Kennmarkenskala (8) lösbar ver bunden ist.
    3. Blendeeinstellvorrichtung nach den Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein einziges Betätigungsglied für die Einstellbewegung von Blende und Belichtungszeit angeordnet ist, wobei mindestens über einen geschlossenen Teilbereich des Gesamtverstellbereichs des Betätigungsglieds eine Än derung der Blendeeinstellung herbeiführbar ist,
    und dass die innerhalb dieses Teilbereichs liegenden Ein- stellmarkierungen äquidistant sind und zu Blendeöff- nungswerten führen, die mit dem Faktor 2 gestuft sind.
    4. Blendeeinstellvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Kenntlichmachung des der Blendeverstellung entsprechenden Teilver stellbereichs des Betätigungsglieds durch das Auge oder durch das Gefühl wahrnehmbare Begrenzungs- organe angeordnet sind. 5.
    Blendeeinstellvorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, d'ass zur visuellen Erken nung des dem Blendeeinstellweg zugeordneten Teil verstellbereichs des Betätigungsglieds dessen Einstell skala über diesem Bereich durch besondere Farb- ,gebung oder besondere Begrenzungssymbole gekenn zeichnet ist.
    6. Blendeeinstellvorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur gefühlsmässigen Erkennung eine lösbare Sicherungsvorrichtung, bei spielsweise eine Rastvorrichtung, angeordnet ist, wel che ein Bewegen des Betätigungsglieds über den ab gegrenzten Bereich hinaus erst nach Lösen der Siche rung gestattet. 7. Blendeeinstellvorrichtung nach den Unter ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet;
    dass der Träger der Hilfsmarke und die Träger der Kenmnar- ken- und Entfernungsskalen als zur Verschlussachse konzentrische Ringe ausgebildet sind, von denen der :die Hilfsmarke tragende Ring @(13) an einer Front platte (5) des Verschlusses und der Kennmarken- bzw. Entfernungsskalenring (14) zwischen dieser Frontplatte und einem Belichtungszeit-Einstellring (3) angeordnet ist.
    B. Blendeeinstellvorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsmarkenring (13) und der Kennmarken- bzw. Entfernungsskalen ring (14) in an der Frontplatte bzw. an der Vorder seite des Belichtungszeit-Einstellrings ausgebildeten Ein- bzw. Ausdrehungen (5a bzw. 3b) angeordnet sind.
    9. Blendeeinstellvorrichtung nach den Unter ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei zwei aufeinandergeführten, in bezug aufeinander mit tels einer Skala einstellbaren Ringen diese Skala auf dem unteren dieser Ringe angeordnet und durch einen im oberen Ring ausgebildeten Fensterausschnitt ab lesbar ist. 10. Blendeeinstellvorrichtung nach den Unter ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennmarken der Skala (8) für die Blitzlampentypen aus Symbolen verschiedener Form und bzw. oder Farbe bestehen.
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