CH356725A - Von einer Batterie gespeister, kontaktloser, niederfrequenter, elektromechanischer Frequenzgeber für elektrische Uhren und andere Geräte mit genauen Laufzeiten - Google Patents

Von einer Batterie gespeister, kontaktloser, niederfrequenter, elektromechanischer Frequenzgeber für elektrische Uhren und andere Geräte mit genauen Laufzeiten

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CH356725A
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Thoma Fritz
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Description


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 Von einer    Batterie   gespeister, kontaktloser,    niederfrequenter,      elektromechanischer      Frequenzgeber   für    elektrische      Uhren   und andere    Geräte      mit   genauen    Laufzeiten   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen elektromechanischen    Oszillator   zu schaffen, welcher mit niedrigen akustischen    Schwingungsfrequenzen   und möglichst noch wesentlich niedrigeren, unterhalb der Hörgrenze liegenden Frequenzen zu schwingen vermag und sich sowohl zur Steuerung als auch zum Antrieb für Uhren und andere Geräte mit genauen Laufzeiten eignet.. 



  Elektrische Schwingungskreise wurden bekanntlich bisher in der Weise aufgebaut, dass ein nicht linearer Vierpol bezüglich Ein- und Ausgang rückgekoppelt wurde ; die sich bei einem solchen Schwingungskreis ergebende Eigenfrequenz war im wesentlichen durch Selbstinduktion und Kapazität des Gesamtkreises bestimmt. Ohne besonderen Aufwand liessen sich mit derartigen Schwingungskreisen nur schwer elektrische Frequenzen unterhalb der Hörgrenze erzielen. Aus diesem Grunde sind bisher    reine   elektrische Schwingungskreise zur Steuerung bzw. zum Antrieb von Uhren und    ähnlichen   mechanischen Laufwerken in der Praxis nicht angewendet worden. Statt dessen sind bisher verschiedene andere Wege eingeschlagen worden. 



  Im Schweizer Patent Nr. 345302 ist eine elektronisch, vorzugsweise durch Transistorschaltung, kontaktlos gesteuerte    Uhr   mit einem in impulserzeugendem bzw. angetriebenem Verhältnis zu zwei in der Schwingungsbahn koaxial zu dieser liegenden Spulen stehenden magnetischen    Schwingerteil,   vorzugsweise Pendelteil, insbesondere    stabförmigen,   in Schwingungsrichtung sich erstreckenden Permanentmagneten am Pendelende, beschrieben, deren wesentliches    Merkmal   darin besteht, dass der aus den beiden eng benachbarten Spulen und dem Transistor gebil-    dete   elektrische Schwingkreise einerseits durch den mit seinem einen Pol in beide Spulen eintauchenden    Magnetschwinger      beaufschlagt   wird,

   und andererseits seine Eigenschwingung durch Zuordnung elektrischer Ausgleichsglieder zu mindestens einer der beiden Spulen    unterdrückt   wird. Eine solche    Uhr   besitzt    eine   gute Ganggenauigkeit und ist weitgehend von    Temperatureinflüssen   unabhängig, besonders    dann,      wenn   die beiden Spulen durch ihre Wicklungsart    bzw.      räumliche   Zuordnung zueinander derartig stark    miteinander   gekoppelt sind, dass der Ein- und der Ausgangskreis der elektronischen Schaltung, vorzugsweise der Transistorschaltung, eine    möglichst   geringe    Phasendifferenz      aufweisen.   Dies wird beispielsweise dadurch erreicht,

   dass eine .Spule konzentrisch auf die andere angeordnet ist. 



  Den    erwähnten   Massnahmen    liegt   die Aufgabe zugrunde,    möglichst   scharfe elektrische Antriebsimpulse mit grosser Gleichmässigkeit zum Antrieb für das mechanische    Schwingungssystem,   beispielsweise    einen   als Pendel schwingenden Magneten, zu erzeugen. 



  Die Notwendigkeit, für einen derartigen elektrodynamischen Pendelantrieb möglichst scharfe    Impulse   zu verwenden, ist bereits seit Jahrzehnten in der Technik der elektrischen Kontaktuhr bekannt, und    in   dieser    Technik   ist das Problem durch eine entsprechend    präzise   Ausbildung der Kontakte selbst gelöst.

   Beim Ersatz der Kontakte durch eine kontaktlose,    insbesondere   induktive Steuerung, trat zunächst die Schwierigkeit auf, dass die in einer Generatorspule durch    einen   schwingenden Magneten erzeugten    Steuerimpulse,   die in strenger Analogie zur elektrischen Kontaktuhr die Stromerregung der Motor- 

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 spule zum    Antrieb   des Magneten auslösen sollten,    sinusförmig   ausgebildet sind.

   Dies ist einmal dadurch bedingt, dass sich mindestens ein Pol des Magneten, der am Pendel angeordnet ist, während der ganzen Schwingung    (it)   in der Spule befindet und auf Grund der    sinusförmigen   Geschwindigkeitsänderung eine    sinusförmige   Spannung erzeugt wird, zum anderen, weil die gesamten, an der kontaktlosen    -Steuerung   beteiligten Einzelteile so angeordnet sind, dass nur eine elektromechanische Rückkopplung vorhanden ist. Bei der    Kontaktuhr   dagegen sind die scharfen    Impulse   von der Teilung des vom Pendel bewegten Schaltrades abhängig.

   War nun die    Generatorspule   im Eingang und die Motorspule im Ausgang eines elektronischen Bauelementes, beispielsweise einer Elektronenröhre oder eines Transistors, angeordnet, wie es z. B. aus der amerikanischen Patentschrift Nr. 2260847    bekannt   ist, so konnte auch in der Motorspule nur ein    sinusförmiger      Impuls   entstehen, da der Magnet, in Abhängigkeit von der Bewegungsgeschwindigkeit des Pendels,    in   der Steuerspule einen Strom    induziert.   



  In    denfranzösischenPatentschriftenNrn.1090564,   1092411 und    Add.Nr.   65772 zu Patent Nr. 1092411 ist deshalb die Aufgabe behandelt worden, aus den im    Eingang   des Transistors entstehenden unscharfen    Induktionsimpulsen      möglichst   scharfe Impulse im Transistorausgang, d. h. in der Motorspule, zu gewinnen;    als   Lösungen dieser Aufgabe sind in den genannten französischen Patentschriften angegeben a) die Herstellung eines magnetischen Rückschlusses zur Zentrierung des Feldes ; b) eine    möglichst   schmale Treibspule (Motorspule) ;

   c)    Zusammenbringen   zweier Magnetpole gleicher Polarität, derart, dass sich die    Feldlinien      abstos-      sen   und dadurch ein schmales, radial um die Magnetachse laufendes Feld entsteht. 



  Die der Erfindung    zugrunde   liegenden Untersuchungen haben Jedoch gezeigt, dass die zuletzt erwähnte    Aufgabenstellung      samt   ihren Lösungen in    einer   Richtung    liegen,   die zu keinem befriedigenden praktischen Ergebnis    führt,   weil die Streuung des magnetischen Feldes zu gross ist und infolgedessen trotzdem noch    sinusförmige      Impulse   entstehen, wenn auch mit etwas höherer    Flankensteilheit.   



  Die Erfindung verlässt daher grundsätzlich den durch die genannten drei französischen Patentschriften gewiesenen Weg und knüpft statt dessen an die eingangs    geschilderten   Vorschläge    an.'      Erfindungsgemäss   wird die gestellte Aufgabe für einen von einer Batterie gespeisten kontaktlosen, niederfrequenten, elektromechanischen    Frequenzgeber   für elektrische Uhren, Plattenspieler und andere Geräte mit genauen    Laufzeiten   mit einem ein steuerbares Schaltglied, z.

   B. eine Röhre, einen Transistor, eine    Doppelbasisdiode,   eine    Hallsonde   oder andere    Halbleiter-Bauelemente   enthaltenden elektronischen Kreis, der die elektrischen Antriebsimpulse für das mechanische    Frequenzgebersystem      liefert,   dadurch gelöst, dass der Ein- und der Ausgangskreis des elek-    tronischen   Schaltgliedes über Impedanzen    derart   rückgekoppelt sind, dass die Frequenz des Schaltvorganges und der hierdurch bedingten elektrischen Schwingung des Kreises durch die    Verzögerungszeit   des Rückkopplungsvorganges - beispielsweise durch die Phasenverschiebung des elektrischen Stromes in zwei rückgekoppelten Spulen - bestimmt ist. 



  Zur Bestimmung der elektrischen Daten des elektrischen Schwingungskreises, insbesondere der Länge, des Durchmessers, des    ohm'schen   Widerstandes und der    Amperewindungszahl   der Spulen sowie der Feldstärke und Abmessung des Magnetschwingers sind folgende grundsätzliche Richtlinien zu beachten Da sich der mechanische Schwinger durch seine Wechselwirkung mit dem elektronischen Schwinger selbst steuern soll, müssen sich das mechanische Drehmoment, beispielsweise des Pendels, einer Unruh oder das mechanische    Trägheitsmoment   eines etwa    longitudinale   Schwingungen ausführenden mechanischen Schwingers, und die elektromotorische Kraft des elektrischen Antriebssystems das Gleichgewicht halten.

   Jeder Eingriff in den    Isochronismus   des mechanischen Schwingers, der sich in der induzierten Spannung der    Generatorspule   abzeichnet, muss unverändert, d. h. ohne Veränderung seiner Frequenz oder seiner Form, dem mechanischen Schwinger als Antriebsimpuls mit erhöhtem Energieinhalt wieder    zugeführt   werden. 



  Wird beispielsweise das Pendel durch einen Stoss von aussen beschleunigt oder in seiner Amplitude verringert, so muss dies selbsttätig durch    eine   Änderung der Energiezuführung ausgeglichen werden. Bei    vergrösserter      Amplitilde   muss also die elektrische Energiezufuhr geringer sein ;

   da die Geschwindigkeit des Pendels im Nulldurchgang - bei bezüglich Lage und Abmessung fester Spule -    vergrössert   ist, ist auch die elektrische Impulslänge im Verhältnis zur Gesamtamplitude verkleinert und infolgedessen tatsächlich der elektrische Antrieb    verringert.   Hieraus ist ersichtlich, dass zwischen dem Moment des Pendels und der elektromotorischen Kraft des Antriebssystems eine    Differenz   entsteht, durch die das Gleichgewicht zwischen dem mechanischen und dem elektrodynamischen Energiepotential selbsttätig wieder hergestellt wird.

   Damit das soeben gekennzeichnete Verhalten einwandfrei und ohne Energieverluste in jedem Falle    garantiert   ist, muss das Schaltorgan, beispielsweise der Transistor, durch den das elektrische und das mechanische Schwingungssystem miteinander gekoppelt werden, so bemessen sein, dass die Eingangsspannung niemals begrenzt ist, sondern dass die im Transistoreingang induzierte Spannung auch dann auf den Ausgangskreis kongruent    übertragen   wird, wenn die Eingangsspannung durch äussere, den    Iso-      chronismus   des    Pendels   störende    Einflüsse      moduliert   ist.

   Der einzige Unterschied zwischen dem Ein- und dem Ausgangskreis des Transistors hat darin zu bestehen, dass die im Ausgangskreis für den Antrieb des mechanischen Schwingungssystems benötigte Energie aus der im Ausgangskreis befindlichen Bat- 

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    terie   entnommen wird und infolgedessen in der Amplitude gegenüber der Eingangsenergie in jedem Zeitpunkt proportional vergrössert ist. 



  Damit die    erwähnten   Forderungen erfüllt sind, muss bei der Konstruktion der rückgekoppelten elektrischen Uhr folgende Reihenfolge in bezug auf die Bemessung der einzelnen Bauteile beachtet werden Ein Pendel mit gewünschter Frequenz, gewünschter Stabilität und gewünschtem Direktionsmoment erhält ein bestimmtes    Trägheitsmoment.   Bei einer bestimmten    Pendelauslenkung,   die sich zwischen    3o   und 7 , beispielsweise für Kurzpendel, als zweckmässig erwiesen hat, erzeugt ein am Pendel befestigter, bezüglich Lage, Grösse und Abmessung bestimmter    Permanentmagnet   in einer von innen    durchschwun-      genen   Spule einen bezüglich Länge,

   Amplitude und    Amplitudenlage   bestimmten Spannungsimpuls und gleichzeitig einen dem    Eintauchvorgang   entgegenwirkenden Stromimpuls (als    Dämpfungwirkung   auf Grund der Gegeninduktion). 



  Auf Grund dieses in der im Transistoreingang liegenden    Generatorspule   erzeugten Spannungsimpulses, wobei das negative Potential des Spannungsimpulses an der Basis des Transistors liegt, wird der Transistor geöffnet. 



  Wenn nun Motor- und    Generatorspule   derart miteinander gekoppelt sind, dass sie mit dem Transistor zusammen einen Schwingungskreis ergeben, so würde auf Grund einer induktiven Erregung, beispielsweise für Kurzpendel, der Schwingungskreis    unbegrenzt   zu schwingen anfangen.

   Es sind deshalb in bereits vorgeschlagener Weise elektrische Ausgleichsglieder in der Schaltung vorgesehen, durch die die Schwingungen wieder unterdrückt werden ; jedoch nur soweit, dass der Kreis einerseits durch Eigenleitung des Transistors hervorrufende Temperaturschwankungen (- 30 bis +    60,)   C) nicht zu schwingen    beginnt,   andererseits bei einem Spannungsimpuls bestimmter Höhe,    hervorgerufen   durch den Dauermagneten, zu schwingen beginnt und dass bei Unterschreiten dieser Spannungshöhe die Schwingung wieder unterdrückt wird.

   Dies lässt sich mit der üblichen    Emitterschaltung   mit induktiver Rückkopplung entweder durch eine Stromgegenkopplung oder    eineSpannungsgegenkopplungbe-      wirken.   Die    Stromgegenkopplung   besteht darin, dass dem Aussenwiderstand, d. h. mindestens einer der beiden Spulen, ein    ohm'scher   Widerstand parallel geschaltet wird. Bei der    Spannungsgegenkopplung   wird die Ausgangsspannung auf den Eingang rückgekoppelt, und zwar unter Ausnutzung der Phasenverschiebung eines Kondensators, der zwischen    Emitter   und Basis geschaltet wird. Beide Massnahmen können auch kombiniert angewendet werden. 



  Zur Durchführung des Erfindungsgedankens werden nun Ein- und Ausgang des    Schwingungskreises   in einem solchen Masse gegeneinander gekoppelt, bzw. die erwähnten Ausgleichsglieder entsprechend bemessen sein, dass das Schwingen des Kreises nur möglich ist,    wenn   sich ein    Remanenz   enthaltender Körper, insbesondere Magnetmaterial, mindestens in einer Spule befindet.

   Weiter ist der Kreis so abzustimmen und der Arbeitspunkt des Schaltorgans, insbesondere des Transistors, so zu legen, dass während einer ganz    bestimmten      Amplitudenlage   des am Pendel    befestigten   Dauermagneten zu einer eng gekoppelten    Spulenanordnung   in dieser Anordnung durch    Induktionswirkung   und    Induktivitätsänderung,   bedingt durch die gleichzeitige Anwesenheit des    Rema-      nenz   enthaltenden Körpers, in mindestens einem    Teil   mindestens einer Spule, die Dämpfung des Kreises für die festgelegte Zeit des Antriebsimpulses aufgehoben, der Transistor    geöffnet   und der Stromimpuls aus der Batterie ausgelöst wird. 



  In der Zeichnung sind einige beispielsweise Ausführungsformen des    Frequenzgebers   nach der Erfindung schematisch dargestellt. 



     Fig.   1 zeigt einen    Frequenzgeber   nach der Erfindung mit zwei den Ein- und Ausgang eines Transistors    rückkoppelnden   Spulen und mit einem verschiebbaren Eisenkern ;    Fig.   2 zeigt einen    Frequenzgeber   mit einer Doppelbasisdiode, deren Ein- und Ausgang durch eine einzige Spule mit festem Eisenkern und einem magnetfeldabhängigen Widerstand rückgekoppelt sind ; die    Fig.   3 bis 8 zeigen den Aufbau einer Uhr, die von einem    Oszillator   angetrieben wird, der zwei den Ein- und Ausgang    eines   Transistors rückkoppelnde Spulen mit festem, den    Stator      eines   Synchronmotors bildendem Eisenkern aufweist ;

   die    Fig.   9 bis 12 stellen zwei weitere    Ausführungs-      beispiele   des erfindungsgemässen    Frequenzgebers   dar, bei denen der feste    Magnetkern   der    Oszillatoranord-      nung   als    Stator   eines nach dem    Ferraris-Prinzip   arbeitenden Läufers bzw.

   Schwingers ausgebildet ist ; die    Fig.   13 und 14    betreffen   eine    Oszillatoranord-      nung   mit periodisch schwingendem Magnetkern, der am Pendel einer Uhr befestigt ist ;    Fig.15   zeigt eine    Oszillatoranordnung   mit schwingendem Magnetkern und zwei getrennten Spulen, denen die enge Kopplung bewirkende    Hilfsspulen   zugeordnet sind ; die    Fig.   16 und 17 zeigen beispielsweise Ausführungsformen mit    longitudinal   schwingenden Magnetkernen ; die    Fig.   18 und 19 sind Ausführungsformen    mit   einem    elektrischen      RC-Schwingungskreis,   der durch einen als Unruh wirkenden Magnetschwinger synchronisiert ist. 



  In    Fig.   1 bedeutet 1 einen Transistor in    Kollek-      torschaltung,   dessen Ein- und Ausgang    mittels   zweier Induktionsspulen 2 und 3 rückgekoppelt    sind.   Die Windungen der beiden Spulen sind koaxial aufeinander gewickelt, damit eine möglichst enge Kopplung entsteht. 4 bedeutet eine Batterie. 5 ist ein Eisenkern, z. B. ein    Ferritkern.   Sobald der dargestellte elektrische Kreis mittels eines Schalters 6 geschlossen ist, schwingt er, und zwar überraschenderweise mit sehr niedrigen    Frequenzen.   Bei geeigneter    Dimensionie-      rung   lässt sich eine    Schwingung   von der    Grössenord-      nung   von 10 Hz erzielen.

   Die Frequenz    kann   durch 

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 Verschieben des    Magnetkerns   5 in Richtung seiner    Axe      beeinflusst   werden. Die erzeugte Frequenz kann mittels einer    Hilfswicklung   abgenommen werden, die    zweckmässigerweise   mit den beiden Spulen 2 und 3 gekoppelt ist. 



  Diese    Ausführungsform   kann in mannigfacher Weise abgeändert oder ergänzt werden. Die Spulenanordnung kann aus zwei oder mehreren Spulen, gegebenenfalls mit Spannungsübersetzung, bestehen und als Transformator mit gegebenenfalls verschiebbarem Kern ausgebildet sein. Unter Umständen ist es    zweck-      mässig,   die beiden Rückkopplungsspulen gleichartig    auszubilden   und den Abgriff sekundärseitig mittels einer    Hilfswicklung   abweichender    Windungszahl   vorzunehmen.

   Durch die Dimensionierung der Spulen und gegebenenfalls auch durch    Zuhilfenahme      ohm'-      scher      Vorschaltwiderstände   lässt sich erreichen, dass der Transistor bzw. ein entsprechendes Bauelement als reiner Schalter wirkt, indem beispielsweise der Arbeitspunkt in das Sättigungsgebiet der Charakteristik des Halbleiterbauelements gelegt wird oder mindestens am    Beginn   dieses Sättigungsgebiets liegt.

   In diesem Falle erhält man verhältnismässig scharf ausgeprägte,    rechteckförmige      Spannungsimpulse.   Aber auch    Sinusschwingungen   lassen sich erzielen, wenn man den Arbeitspunkt in den ansteigenden Teil der Charakteristik    legt   und das Halbleiterbauelement, beispielsweise einen Transistor, als Verstärker ausnutzt. 



  An Stelle der gemäss der    Fig.   1 vorgesehenen    Kollektorschaltung   kann beispielsweise auch eine    Emitterschaltung   benutzt werden. Dies empfiehlt sich besonders dann, wenn ein Eisenkern für die Rückkopplungsspule vorgesehen ist. Bei einer Anordnung ohne Kern ist bisweilen die    Kollektorschaltung   vorteilhafter. 



  Besonderes Augenmerk ist auf die Ausbildung und vor allem die    Dimensionierung   der Rückkopplungsanordnung zu legen. Bei Verwendung von Spulen sollte deren Kopplung verhältnismässig eng sein. Die Spulen können    mit      Lagenwicklung   oder besser in Waben- bzw. Kreuzform gewickelt sein. Eine besonders enge Kopplung erzielt man durch Aufeinanderwickeln der Spulen. Die    koaxiale      Ineinander-Anord-      nung   oder scheibenförmige    Nebeneinander-Anord-      nung   bietet andererseits die    zusätzliche   Möglichkeit einer gegenseitigen    Entfernungsänderung   der Spulen. 



  Man kann auch die Spulen nach Art eines    Ring-      modulators   auf einem gemeinsamen, gegebenenfalls    ringförmigen      Ferritkern   anordnen, unter Umständen    in   einer solchen Weise, dass sie als Schalter wirken, der    abwechselnd   den Eingang und den Ausgang des Transistors bzw. Halbleiterbauelements schliesst. 



  Die    rückkoppelnde   Wirkung der Spulen kann auch mittels Laufzeitgliedern, z. B. durch    kapazitative   Kopplung oder    RC-Kombinationen   und/oder    mittels   einer    Doppelbasisdiode      (Fadenhalbleiteranordnung)   erreicht werden. Auch hierbei ist die Dauer des jeweiligen Rückkopplungsvorganges massgebend für die entstehende Frequenz. Da unter Umständen auch hochfrequente, durch Selbstinduktion und Kapazität bestimmte Schwingungen des das Halbleiterbauelement, insbesondere den Transistor, enthaltenden elektrischen Kreises auftreten können, ist es    zweckmässig,   an sich bereits vorgeschlagene elektrische Ausgleichsglieder im Ein- und/ oder Ausgangskreis, z.

   B. in Form eines    ohm'schen   Widerstandes oder einer Kapazität, insbesondere parallel zu mindestens einer der    rückkoppelnden   Spulen vorzusehen, um damit die Schwingneigung des Transistors oder dergleichen zu unterdrücken oder zu vermindern. Auch sollte eine solche Schwingungen begünstigende    Polung   der elektrischen Spannung, insbesondere negativer    Vorspannung   des    Emitters,   vermieden werden. Bei der in    Fig.   1 angedeuteten    Po-      lung   der Batterie ist daher vorzugsweise ein Transistor vom Typ    p-n-p   vorausgesetzt. 



     Fig.   2 zeigt ein anderes    Ausführungsbeispiel   mit einer Fadendiode (=    Doppelbasisdiode),   in deren Ein- und Ausgangskreis ein magnetfeldabhängiger Widerstand 9 nach    Art   einer    Corbino-Scheibe   oder einer    Hallsonde   und ein Spule 10 liegen, die durch den Magnetkern 8 miteinander rückgekoppelt sind, in dessen Luftspalt der magnetfeldabhängige Widerstand 9 angeordnet ist. 12 bedeutet die Spannungsquelle für die Fadendiode. 7 ist ein magnetisches    Verzögerungsglied.   



  Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist folgende: Im abgeschalteten Zustand oder im Leerlauf besitzt die    Corbino-Scheibe   einen kleinen elektrischen Widerstand, was zur Folge hat, dass die Doppelbasisdiode beim Einschalten umkippt und bewirkt, dass die in ihrem Ausgang befindliche Spule 10 von Strom durchflossen wird und ein magnetisches Feld    aufbaut.   Hierdurch wird der elektrische Widerstand der    Corbino-Scheibe   9 vergrössert, wodurch die Doppelbasisdiode 11 instabil wird und den Strom in der Spule 10 wieder abschaltet, worauf sich das Spiel wiederholt. Die Frequenz kann durch Laufzeitglieder oder magnetische    Verzögerungen   am    Kern   8, z. B. mit    Hilfe   eines Kurzschlussringes, verändert werden. 



  Mit einem    Frequenzgeber   nach der    Erfindung   sind so niedrige Frequenzen erzielbar, dass mit ihrer Hilfe, zweckmässig über ein Relais, das Zeigerwerk einer Uhr angetrieben werden kann, wobei eine weitere    Frequenzteilung   kaum mehr angewendet zu werden braucht. Hierbei kann unter Umständen mindestens eines der die Rückkopplung    bewirkenden   Elemente, z. B. Spulen, unmittelbar - ganz oder teilweise - als Arbeitswiderstand, insbesondere Relaiswicklung bzw.    Schrittschaltwerkwicklung,   dienen. 



  Eine besonders zweckmässige Ausgestaltung eines    Frequenzgebers   nach der Erfindung besteht darin, dass der Ein- und/oder Ausgangskreis in elektromotorischer Wechselwirkung mit einem mechanischen Schwinger oder Drehteil steht, dessen Bewegungszustand er aufrecht erhält und/oder    bezüglich   seiner Frequenz stabilisiert.    Zweckmässigerweise   wird diese Wechselwirkung ganz oder teilweise mittels der Rück- 

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    kopplungsglieder,   beispielsweise Spulen oder Kondensatoren, bewirkt. 



  Bei einer weiteren Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes bilden die den Ein- und Ausgangskreis    rückkoppelnden   Spulen ganz oder teilweise die Wicklungen - vorzugsweise    Statorwicklungen   - eines Synchronmotors, der vorzugsweise mit Dauermagnetläufer ausgestattet ist. Es ergibt sich auf diese Weise ein    Langsamläufer,   der als Antrieb und Gangregler für Uhren und ähnliche feinmechanische Gebilde, z. B. Plattenspieler, mit Vorteil Anwendung finden kann.

   Besonders gut bewährt hat sich diese Kombination    beiVerwendung   eines    leistungsfähigenKlein-Syn-      chronmotors   mit einem Elektromagneten, auf dessen Eisenkern aus    Stanzblechen   bestehende Polschuhe angeordnet sind, welche die Spule von aussen zangenartig umgreifend neben dieser einen Polkranz bilden, innerhalb dessen ein    Polrad   angeordnet ist und dessen    wesentliches   Merkmal darin besteht, dass der Magnetkern ganz oder teilweise aus Verlängerungen der beiden Polschuhe besteht, die mit diesem je einen gemeinsamen    Stanzteil   bilden,

   wobei die eine Verlängerung von der einen und die andere    Verlängerung   von der anderen Seite in die Spule hinein- und gegebenenfalls durch diese    hindurchragen.   Bei dieser oder einer ähnlichen    Synchronmotoranordnung   können die beiden Rückkopplungsspulen ebenfalls mit Vorteil auf einem gemeinsamen    Spulenkörper   übereinander gewickelt sein. Man hält auf diese Weise eine günstige Wechselspannung mit nur minimaler Gleichstromkomponente, was ein günstiges Drehmoment des Synchronmotors bedingt. Ein solcher Synchronmotor kann auf Grund der Anordnung gemäss der    Erfindung   mit einer Batterie von etwa 4 bis 12 Volt Gleichspannung, gegebenenfalls sogar von einer    1,4-Volt-Batterie   betrieben werden. 



  Das Ausführungsbeispiel gemäss den    Fig.   3 bis 8 betrifft eine tragbare elektrische Uhr, z. B.    Armband-      oder   Taschenuhr, bei der als Energiequelle ein elektrischer Speicher, insbesondere eine Batterie oder ein Element dient, der ständig mit der Uhr verbunden ist, beispielsweise am oder im Uhrgehäuse angeordnet ist, und an den eine    Frequenzgeberanordnung   nach der Erfindung angeschlossen ist, von der ein das Räderwerk der Uhr antreibender Synchronmotor angetrieben wird. 



  Dadurch, dass die den Gang    regelnde   konstante    Frequenz   elektronisch schaltungsmässig unmittelbar hinter der elektrischen Energiequelle erzeugt wird, wird der Vorteil erreicht, dass anschliessend nur noch mit    einem   Synchronmotor gearbeitet zu werden braucht, der das Zeigerwerk direkt - gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Übersetzungsgetriebes -    anzutreiben   vermag. Gegebenenfalls ist der Synchronläufer mit einem    Gesperre   zu kombinieren, das eine eindeutige Laufrichtung garantiert. 



  Der Synchronmotor soll in der vorliegenden Ausführung als Aussenläufer    verwendet   werden. Die Laufrichtung    wird   durch die Anwendung des    Spalt-      polprinzipes   erreicht. Der Motor selbst ist ein War-    ren-   oder    Hysteresismotor,   bestehend aus folgenden vier Teilen a) Magnet- oder Triebkern aus Dynamoblech, b) Erregerspule, c) Stahlscheibe bzw. Läufertrommel aus    Kobaltstahl,   d)    Kurzschlussringe   aus Kupfer. 



  Die beschriebene Anordnung könnte nun beispielsweise mit einer    Photozellenanordnung   kombiniert werden, die in an sich bekannter Weise die elektrische Energiequelle, insbesondere den Akkumulator, ständig nachlädt. 



  Ein extrem geringer Raumbedarf kann dadurch    ermöglicht   werden, dass die    Ladestromquelle   in bereits vorgeschlagener Weise    (Schweizer   Patent Nr. 352969) als ein durch Relativbewegung mindestens zweier seiner Teile    zueinander   Strom erzeugender Generator ausgebildet ist. Der    bewegliche   Teil dieses Generators ist dabei derart auszubilden und zu lagern, dass er eine    pendelnde   Bewegung innerhalb eines Winkelbereiches von    etwa   3000 ausführt, so dass der    restliche   Winkelbereich für die Unterbringung der Energiequelle, insbesondere Batterie, ausgenutzt werden kann.

   Auf diese Weise lässt sich ein    Schichtenaufbau   der ganzen    Uhr   erzielen, der aus einer ersten Schicht mit der    Ladestromquelle   und der annähernd gleich hohen Batterie besteht, über der eine zweite Schicht angeordnet ist, in der der elektronische    Oszillator   mit dem von    ihm   angetriebenen Synchronmotor derart angeordnet ist, dass die gleichzeitig die    Spulenanordnung   des    Oszillators   bildende    Spulenanordnung   des Synchronmotors auf dem Kreisumfang der Schicht rotationssymmetrisch    angeordnet   ist und sowohl den Synchronläufer als auch das Räderwerk der    Uhr   und    zweckmässig   auch noch das Schaltelement bzw.

   die Schaltelemente des    Oszillators   umschliesst. Als Decke der zweiten Schicht dient das    Zifferblatt.   



  Der Dynamo oder das    Nachladegerät   kann auch so angeordnet sein, dass der als    Schwinganker   ausgebildete Dauermagnet nicht    sektorförmig   ausgebildet ist, sondern über eine Untersetzung    in   an sich bekannter Weise von    einem      Schwingpendelaufzug,   wie er in den Automatikuhren verwendet wird, angetrieben wird. 



     Fig.   3 zeigt den Boden 31 einer elektrischen    Uhr.   Die Lücken 32 dienen als Haltenuten für das Werkzeug zum Aufschrauben des Bodens. 



     Fig.   4 zeigt die erste scheibenförmige Baueinheit dieser elektrischen Uhr, auf die der Boden 31    aufsetz-      bar   ist. Sie besteht aus einem ringförmigen    Teil   40, auf dem kranzartig einige Induktionsspulen 33, 34, 35 und 36 angeordnet sind, die je einen Eisenkern 33', 34', 35' und 36'    umschliessen   und elektrisch hintereinander geschaltet sind. 37 bedeutet ein    sek-      torförmiges   Eisenpendel, das um die Achse 38 drehbar gelagert ist. Das Pendel 37 ist derart magnetisiert, dass es in    Achsnähe   seinen Nordpol N hat und an der Peripherie durch mehr oder    minder   tiefe Einschnitte getrennte Südpole aufweist.

   Das Pendel    Q37      kann   auch so magnetisiert sein, dass    abwechselnd   ein 

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 Nord- und ein Südpol folgen. Die Schaltung der Spulen muss dann auf    ein      Grätzgleichrichtsystem   abgestimmt werden. Durch Bewegungen der Uhr pendelt das Pendel 37    in   Richtung des Pfeiles 39 hin und her und erzeugt dabei Stromimpulse in den Spulen 33 bis 36, die über deren Zuleitungen 41 einer hochwertigen Batterie (Akkumulator oder Element) 42    zugeführt   werden. Die Pendelbewegung ist durch Anschläge derart    begrenzt,   dass zur Aufnahme der Batterie 42 ein Sektor von etwa    6011   verbleibt.

   Das Pendel 37 selbst besteht aus einem    hochwertigen      Ferrit-      material.   



     Fig.   5 zeigt die zweite    scheibenförmige   Baueinheit der elektrischen Uhr ; 43 ist ein    Hysteresisring   aus    Kobaltstahl,   44 ein Blech, das zum    Läuferteil   des Motors    gehört.   Die Öffnungen 45, 46 und 47 sind zur    Gewichtsverringerung   angebracht ; 48 bedeutet eine Wicklung, die aus zwei übereinander gewickelten, elektrisch eng miteinander gekoppelten Spulen besteht, die    einerseits   den    Stator   eines Synchronmotors bilden und anderseits im Ein- bzw. Ausgang eines an die Batterie angeschlossenen Transistors 49    (Fig.   6) liegen. 



  In    Fig.   6 ist das eigentliche Triebwerk mit den nötigen    Untersetzungen   angedeutet, in das auch die Schaltmittel wie Transistor und Diode eingebaut sind. 51 bedeutet die Achse für den Läufer, 50 die das Zifferblatt tragenden Platine. 



  In    Fig.   7 ist als    letzte   scheibenförmige Baueinheit der Gehäusedeckel 66 dargestellt. 



  Der    Schaltungsaufbau   gliedert sich gemäss    Fig.   8 in fünf Hauptabschnitte I bis V. 



  Der Abschnitt I umfasst den    Generatorteil,   der aus dem Pendelteil 52 besteht, der in diesem Falle mit    zwei   beweglichen Polen N und S dargestellt ist, die sich vor den Polschuhen 53 und 54 der Generatorspule 55 bewegen. 56 ist ein die Rückentladung der Batterie    verhindernder   Gleichrichter, der gleichzeitig zur Gleichrichtung des bei der Hin- und Herbewegung des Pendelteils 52 erzeugten Wechselstroms dient. 



  Der Abschnitt    II   umfasst den elektrischen Speicher in Gestalt der Batterie 57. 



  Im Abschnitt    III   ist der elektronische    Oszillator   zu    erkennen,   der den Gleichstrom der Batterie in Wechselstrom umformt und gleichzeitig den    Fre-      quenzregler   der    Uhr   bildet. Er besteht nach dem Beispiel aus einem Transistor 58, in dessen Ein- und Ausgangskreis die beiden Spulen 59 und 60 liegen. 



  Der Abschnitt    IV   enthält den Antriebsmotor, der durch den Teil    III      frequenzgeregelt   ist. Er besteht aus einem    Synchronmotor,   mit Spaltpolen 61 und 62 und einem    Polradläufer   63. 



  Der Abschnitt V umfasst die Anzeige mit dem Räderwerk 64 und der Zeigeranordnung 65. 



  Das Ausführungsbeispiel lässt sich in verschiedener    Hinsicht      abwandeln.   Ausser bereits angedeuteten Abwandlungen im mechanischen Aufbau und in der elektrischen Schaltung ist es z. B. denkbar, den    Generatorteil   I entweder ganz fortzulassen und die Batterie entweder zeitweilig aus dem Netz aufzuladen oder nach Ablauf zu ersetzen oder den beweglichen Teil des Generators mit einem mechanischen    Aufziehorgan   zu kuppeln, so dass die Uhr entweder mit einem Schlüssel oder einem festen Aufziehkopf mindestens zusätzlich nach Art des bei mechanischen Uhren üblichen    Aufziehvorganges   elektrisch nachgeladen werden kann.

   Auch ist es möglich, das Ladeorgan mit der Stellvorrichtung für die Zeiger oder bei einer Kapseltaschenuhr mit dem    Dek-      kel   derart zu kombinieren, dass bei jeder Betätigung eine elektrische    Aufladung   bzw. Nachladung erfolgt. 



  Das Zeigerräderwerk lässt sich unter Umständen dadurch stark vereinfachen, dass der elektronische    Oszillator   auf Frequenzen unter 100 Hz oder noch besser unter 10 Hz bemessen wird. Ausser den bereits obengenannten Möglichkeiten lässt sich dies unter Umständen auch durch Anwendung bzw. Kombination anderer    bzw.   verschiedener Halbleiterbauelemente erzielen. So kann beispielsweise durch Kombination zweier elektronischer Schaltungen gemäss    Fig.   8    III   eine    Schwebungsfrequenz   erzeugt werden, so dass z. B. der Sekundenzeiger direkt ohne übersetzung    antreibbar   ist.

   Anderseits lassen sich langsame Schwingungsvorgänge auch durch Doppelbasisdioden oder andere    Fadenhalbleiterbauelemente   mit gegebenenfalls mehreren    Emitter-   und gegebenenfalls    Kollektor-Elektroden,   die zwischen zwei sperrfreien Basiselektroden unterschiedlichen Potentials angeordnet sind, niedrige Frequenzen erzeugen. 



     Fig.   9 zeigt eine    Bauart,   die nach dem    Ferraris-      Prinzip   arbeitet. 70 bedeutet ein Joch, dessen Kern von zwei Spulen 72 und 73 umschlossen ist, die im Ein- bzw. Ausgang des Transistors 82 liegen. 83 bedeutet die    Speisespannungsquelle.   Durch den elektronischen Schalt- und gegebenenfalls Verstärkerkreis werden in dem Joch 70 verhältnismässig niedrige magnetische Wechselfrequenzen erzeugt.

   Das Joch 70 weist zwei Polpaare auf, von denen das eine von zwei Kurzschlussringen 74 umgeben ist, wodurch das zwischen diesem Polpaar aufgebaute Magnetfeld jeweils um    90,1   gegenüber dem magnetischen    Kraft-      fluss   des anderen Polpaares verschoben ist. 77 bedeutet eine Aluminiumscheibe, die den    Ferraris-Läufer   bildet. Die Scheibe 77 ist mit    Reibungsschluss   auf der Welle 76 befestigt, die in zwei    Körnerlagern   75 gelagert ist. 78 bedeutet die Spiralfeder einer Uhr mit dem Ankerrad 79, das drehbeweglich auf der Welle 76 angeordnet ist. 80 ist ein Anker und 81 eine Unruh.

   Die Wirkungsweise ist folgende: Durch das ständig wirkende magnetische Drehfeld wird der    Fer-      raris-Scheibe   77 ein durch die Reibungskupplung begrenztes Drehmoment    erteilt,   durch das die Spiralfeder 78 ständig um einen bestimmten Winkelweg vorgespannt ist und somit das Uhrwerk über die Gangpartie angetrieben wird. 



  In den    Fig.   10 bis 12 ist ein anderes Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem der    Ferraris-Läufer   direkt - ohne zwischengeschaltete    Spiralfeder   - zum Antrieb eines Gangreglers dient. 

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 Auf einer in    Lagern   86 laufenden    Welle   92 ist eine Schwungmasse 88 nach Art einer Unruh und eine den    Ferraris-Läufer   bildende Aluminiumscheibe 87 angeordnet, welche die Form eines Sektors von vorzugsweise 900 Scheitelwinkel aufweist. 89 bedeutet eine    Spiralfeder,   deren eines Ende im Gehäuse    fixiert   ist und die der Welle 92 eine elastische Direktionskraft erteilt.

   Die Wirkungsweise ist folgende: Wenn das Schwingungsgebilde beispielsweise in Pfeilrichtung, d. h. in entgegengesetztem    Uhrzeigerdrehsinn   schwingt, tritt die Aluminiumscheibe in den Luftspalt der beiden räumlich und um    9011   phasenverschobenen magnetischen Wechselfelder und erfährt auf Grund der in ihr induzierten Wirbelströme in der Richtung des Drehfeldes eine Beschleunigung. Sobald der Sektor 87 aus dem Luftspalt des Joches 70 ausgetreten ist, schwingt das Gebilde völlig frei bis zu einem Umkehrpunkt, der durch die in den    Fig.   11 und 12 in Querschnitt und Draufsicht dargestellte Getriebeanordnung bedingt ist. In diesem Punkt wird die Scheibe 87 festgehalten, wenn die Welle 92 auf Grund der Direktionskraft der Feder 89 wieder zurückzuschwingen versucht.

   Die Aluminiumscheibe 87 bleibt in dieser Lage durch eine    Schaltklinkenanord-      nung   97    (Fig.   12) gesperrt. Die Scheibe 87 wird erst dann wieder mitgenommen, wenn die Unruh 88 an ihrem zweiten Umkehrpunkt    angelangt   ist. Die Scheibe 87 vermag sich also nur in einer Richtung zu drehen und wird an der Rückschwingung durch die fest auf ihr angeordnete Schaltklinke 97 gehindert, die auf ein Sperrad 91 arbeitet, das fest mit der Welle 92 der Unruh 88 verbunden ist. Aus    Fig.   11 ist noch etwas deutlicher ersichtlich, wie die    einzelnen   Teile auf der Welle 92 angeordnet sind.

   Die Scheibe 93 ist über eine Verbindungsbuchse 94 mit einer Scheibe 95 verbunden, auf deren Peripherie ein Schaltstift 96 angeordnet ist, der in die Lücke eines Malteser Kreuzes 90 einzutauchen vermag und dieses bei jeder Schwingung um einen Zahn    weiterschaltet.   Das Malteser Kreuz ist derart ausgebildet, dass es gleichzeitig als    Rücklaufsperre   für die Scheibe 93 dient. Als Kupplung zwischen der Welle 92 und der nur in einer Richtung drehbaren Scheibe 93 dient das Sperrad 91 mit der Schaltklinke 97. 



  Gemäss    Fig.   13 ist der in den    Oszillatorspulen   befindliche Kern als magnetischer Pendelschwinger ausgebildet. 100 bedeutet eine um den raumfesten Punkt 102 schwenkbare Pendelstange, an deren Ende ein Bügel 103 angeordnet ist, der einen schwach gebogenen Stab 104 aus Messing oder einem anderen elektrisch gut leitenden Metall trägt, das jedoch keine magnetischen Eigenschaften besitzt. Innerhalb des mindestens auf der linken Seite teilweise hohlen Stabes 104 befindet sich ein Dauermagnet 105 mit den Polen N und S. 107 und 108 sind zwei gleich lange und konzentrisch aufeinander gewickelte Spulen, von denen die innere 107 im Eingang und die äussere 108 im Ausgang eines Transistors 109 liegen.

   Bei ge- öffnetem Transistor wird die äussere Spule 108, welche in bezug auf den Magneten 105 als Motorspule wirkt, an eine elektrische    Spannungsquelle   110 gelegt, die nach dem Ausführungsbeispiel als handels- übliche Batterie, beispielsweise als Primärelement oder als Akkumulator mit Ladegerät in Form einer handelsüblichen Batterie, ausgebildet ist. Ein    ohm'-      scher   Widerstand 111 und/oder ein Kondensator 106 dienen als elektrische    Ausgleichsglieder,   die eine    Dämpfung   der elektrischen Schwingungen des aus den beiden Spulen 107 und 108 und dem Transistor 109 mit der Batterie 110 gebildeten Schwingungskreises bewirken.

   Die beiden Spulen 107 und 108 sind derart gewickelt, dass durch den Südpol des    schwingendenMagneten      durchInduktionswirkung   und    Induktivitätsänderung   in mindestens einer Spule die Dämpfung des Kreises derart    vermindert   wird, dass der Kreis zum Schwingen kommt und auf diese Weise ein Antriebsimpuls in    Rechteckform,   bestehend aus der Rückkopplungsfrequenz, entsteht. Dieser modulierte Gleichstromimpuls baut in der Motorspule 108 ein Feld N' - S' auf, das den Dauermagneten abstösst bzw. anzieht. 



  Die gestrichelte Vertikale 113 gibt die Symmetrielage des Pendels an, in deren Umgebung das Pendel beim Schwingen seine grösste Geschwindigkeit besitzt. Das    Trägheitsmoment   des Pendels und die durch den elektrischen    Kreisgelieferten      Antriebsimpulse   auf den Magneten 105 sind so aufeinander abgestimmt, dass das Pendel beispielsweise eine Amplitude von    etwa      5o   besitzt. 



  Das    Spulenpaar   107, 108 ist derart justiert, dass der Südpol des schwingenden Magneten 105 in seiner rechten Umkehrlage mit dem Nordpol N' der Spulen zur Deckung kommt. Die    Spulenlänge   und damit die Lage des    Poles   S' ist derart gewählt, dass der Südpol S des Magneten 105 den Pol S' kurz vor Erreichen seiner Maximalgeschwindigkeit passiert ; dies ist ungefähr dann der Fall, wenn er von seiner    linken   Umkehrlage ungefähr die halbe Amplitude, d. h. den vierten Teil des Weges von der linken bis zur rechten Umkehrlage    entfernt   ist. Die Länge des Magneten 105 ist mindestens gleich der    Spulenlänge.   



  Die während einer    Schwingung   des Pendels von links, 112, nach rechts, 114, in der Motorspule 108 auftretenden elektrischen Spannungsimpulse U sind auf dem in    Fig.   14    gezeichneten      Diagramm   in Abhängigkeit von der beim einmaligen Durchschwingen des ganzen Schwingweges verstreichenden Zeit t schematisch aufgetragen.

   Ungefähr beim Eintreten des Magneten 105 in die linke    Spulenöffnung   besitzt dieser bereits eine so hohe Geschwindigkeit, dass der von ihm in der Spule 107 erzeugte Induktionsimpuls dazu ausreicht, um den Transistor 109 zu    öffnen.   Infolgedessen fängt der Schwingungskreis zur Zeit    t1   an zu schwingen, und    zwar   sofort    mit   der vollen,    ihm   durch die elektrischen    Werte   bestimmten Amplitude, die durch den Schwingungskreis gegeben und unabhän- gig von der Grösse des    ursprünglichen      Induktions-      stosses   in der Spule 107 ist.

   Diese bei der Abstimmung des elektrischen Schwingungskreises - im allgemeinen zwischen 1000 und 10000 Hz, nach dem 

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 Beispiel bei 4000 bis 5000 Hz -    liegenden   Schwingungen dauern bis zum Zeitpunkt    t,   in dem die Geschwindigkeit des Magneten 105 wieder so weit    abgenommen   hat, dass die Induktionsimpulse in der Spule 107    unterhalb   der    Ansprechschwelle   des Arbeitspunktes der Transistor-Schaltung 109    liegen.   Auf diese Weise entsteht zwischen    t1   und    t.   ein    kasten-      förmiger      Stromspannungsimpuls   von extrem grosser    Flankensteilheit,

     der durch    Hochfrequenzschwingun-      gen      moduliert   ist und mit seinem in der Motorspule erzeugten Feld als    Antriebsimpuls   auf den Schwinger 105    einwirkt.   Die Frequenz entspricht der Laufzeit der Gesamtschaltung ; und zwar entsteht dieser Impuls in beiden Spulen 107 und 108 gleichzeitig, nur mit dem Unterschied, dass beispielsweise der Strom in der Spule 108 ungefähr zehnmal grösser ist als in der Spule 107. 



  Kurz vor seiner rechten Umkehrlage, die im Diagramm durch die gestrichelte Vertikale 114 eingezeichnet ist, ruft der Magnet bei der Zeit    t3   nochmals ein Schwingen des elektrischen Kreises hervor, was durch die    Remanenzänderung   innerhalb der Spulen bewirkt wird; in diesem Schwingungsumkehrstadium ist nämlich die ganze    Spulenlänge   durch den Magneten 105 ausgefüllt. Hierdurch entsteht eine Verstimmung des Schwingungskreises, auf Grund deren die durch die    Glieder   111 und/oder 106 bewirkte Dämpfung bis zum Zeitpunkt    t4   wieder aufgehoben wird, zu dem der Magnet 105 die Spule nur mehr teilweise ausfüllt, so dass die Dämpfung der    Glieder   111, 106 wieder ausreicht, um die Schwingungen zu beenden.

   Dieser zweite Impuls,    t3   bis    tj,   übt keinen Antrieb auf den Magneten aus, sondern dient zur    Stabilisierung   seiner Endlage und damit seiner Amplitude ; das Vorhandensein des Stabilisierungsimpulses ist für das Aufrechterhalten der Pendelschwingungen nicht unbedingt erforderlich ; er erhöht jedoch in überraschendem Masse die Ganggenauigkeit des    Frequenzgebers   bzw. der Uhr. 



  In der zweiten    linken   Umkehrlage tritt ein solcher    Stabilisierungsimpuls   nicht ein, da sich zu diesem Zeitpunkt kein Eisen in den Spulen befindet. Der Stab 104 besteht in bekannter Weise aus elektrisch leitendem Material, z. B. Messing, Kupfer oder Aluminium.

   Die der Erfindung zugrunde liegenden Untersuchungen haben nämlich ergeben, dass    unmagne-      tische   Leiter, insbesondere Nichteisenmetalle, die Schwingneigung des    quasistabilen      elektrischen   Schwingungskreises, wie er durch die    Glieder   106 bis 111 des    Ausführungsbeispiels   gegeben ist, dämpfen und unterdrücken, die    HF-Schwingfrequenz   aber etwa    um      1/3   erhöhen, während die Schwingneigung durch die Anwesenheit eisenhaltigen oder gar magnetischen Materials in den Spulen    gefördert,   die Schwingfrequenz aber stark (bis auf etwa den    100sten   Teil) verkleinert wird. 



  Es lassen sich noch weitere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes denken, insbesondere kann der elektrische    quasistabile   Schwingungskreis auch durch andere, gegebenenfalls an sich bekannte Mittel, verwirklicht werden, wobei insbesondere der Transistor durch andere Schaltungsorgane ersetzt oder ergänzt sein und die    Quasistabilität   durch andere, gegebenenfalls an sich bekannte Mittel erreicht oder ergänzt werden kann. 



  In der Ausführungsform nach    Fig.   15 sind die Spulen 107 und 108 nicht aufeinander angeordnet, sondern räumlich getrennt und durch    Kopplungs-      hilfsspulen   115 und 116 miteinander elektrisch, insbesondere galvanisch, gekoppelt. 



  Die die Schwingungen anfachende Verstimmung bzw.    Entdämpfung   des Kreises kann gemäss einer weiteren Variante auch durch eine Schwingbewegung herbeigeführt und/oder unterstützt werden, die die Spulen - mit oder ohne Eisen- bzw.    Magnetkern   relativ zueinander ausführen ; beispielsweise dadurch, dass die zweite Spule fest auf den schwingenden Magneten oder einem anderen schwingenden    Remanenz-      kern   angeordnet ist oder zusätzlich zur anderen Spule und zum Magneten Schwingungen ausführt.

   Auch kann die Kopplung der Spulen während des mechanischen Vorganges im Rhythmus mit diesem derart variiert werden, dass die Spulen nur während des Antriebsimpulses und gegebenenfalls des Stabilisierungsimpulses eine bevorzugt enge elektrische Kopplung miteinander aufweisen, bzw. während der übrigen Zeitintervalle elektrisch mindestens bis zu einem gewissen Grade entkoppelt sind. Dies kann ebenfalls durch eine Relativbewegung der Spulen zueinander bewirkt werden ; oder es kann zu diesem Zweck ein die Kopplung der Spulen abschirmender Leiter rhythmisch zwischen sie gehoben und wieder entfernt werden: Es sei ferner darauf hingewiesen, dass die gemäss dem Ausführungsbeispiel vorgesehenen Spulen auch durch entsprechende andere Rückkopplungsglieder, insbesondere Kapazitäten, ersetzt oder ergänzt sein können.

   Auch in diesem Falle ist es möglich, mit einem relativ zu mindestens einer Spule bewegten    remanenten   oder magnetischen Körper zu arbeiten oder aber in an sich bekannter Weise einen    kapazitiven   Pendelantrieb vorzusehen, bei dem eine    Kondensatorbewegung   relativ zu mindestens einer anderen eine mechanische Schwingbewegung ausführt. Auch    piezo-elektrische,      magnetostriktive   Impulsauslösungen sind im Rahmen der Erfindung möglich. Es können auch umgekehrt die Spulen gegenüber einem raumfesten Magneten schwingen. Ferner können an die Stelle eines Pendels auch eine    Unruh,   ein Schwingmotor oder ein Drehmotor oder sonstige periodisch bewegte mechanische Systeme treten. 



     Fig.   16 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem die elektrische Schaltung die gleiche ist wie in    Fig.   13, jedoch statt des Pendels ein    Longitudinalschwinger   vorgesehen ist, wie er bei Uhren bisher noch nicht bekannt war. Mit 117 ist ein Stabmagnet bezeichnet, der mittels Kappen 118 und 119 senkrecht zwischen zwei Zylinderfedern 120 und 121 aufgehängt ist, von denen die Feder 120 am Gehäuse 122 und die Feder 121 an einer elastischen Schaltklinke 123 befestigt ist. Die Schaltklinke 123 ist als Blattfeder ausgebildet. 

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 107 und 108 sind die beiden Induktionsspulen; mit 109 ist schematisch der Transistor und mit 111 der    Dämpfungswiderstand   dargestellt.

   Die    Schaltklinke   123 wirkt als elastisch nachgiebiges Glied und überträgt die mechanischen Schwingungen auf ein Schaltrad 124. Die Frequenz ist durch die Schwingungsmasse und die Elastizitäten der Federn bestimmt. Durch Änderung der    Vorspannung   mindestens einer der Federn lässt sich die Frequenz leicht beeinflussen. Zu diesem Zweck kann beispielsweise die Feder 120 in einer    Regulierschraube   befestigt sein. 



  Durch das    Schaltklinkenrad   124 wird ein Nockenrad 125 gedreht, das periodisch einen Kontakt 126 schliesst, der über eine Leitung und die Batterie 110    zwei   Nebenuhren 127 und 128 steuert oder synchronisiert. 



  Die elastischen    Halterungsglieder   können auch in vom    Ausführungsbeispiel   abweichender Form ausgebildet und angeordnet sein, insbesondere könnte die Feder 120 fehlen. Es könnten andere, sich selbst    ge-      radeführende   elastische Glieder aus Stäben oder dergleichen Verwendung finden. 



  In    Fig.   17 ist eine Abwandlung des Ausführungsbeispiels nach    Fig.   16 dargestellt. 129 und 130 sind zwei    unmagnetische,      stabförmige   Massenteile, die durch den Permanentmagneten 117 miteinander verbunden sind. An den Enden der Massen 129 und 130 sind Permanentmagnete 131 und 132 angesetzt, die in gleichpolige    Magnettopflager   133 und 134 tauchen, von denen das eine am Gehäuse und das andere an einer Blattfeder 135 montiert ist. Jedes Lager besteht aus einem    radialmagnetisierten   Ringmagneten und einer diesen abschliessenden    axiahnagnetisierten   Endscheibe.

   Durch das aus den zwei Induktionsspulen 107 und 108, den Transistor 109, den Ausgleichswiderstand 111 und die Spannungsquelle 110    gebildete   elektrische Schwingungssystem wird der Magnet 117 in der beschriebenen Weise zum Schwingen veranlasst. Die bei diesen Schwingungen mitwirkende    rücktreibende   Kraft der magnetischen Lager 133 und 134 geht als Elastizität bestimmend in die Schwingfrequenz ein. 



  Die sich hierbei ergebenden Schwingungen können auf verschiedene Weise verwertet werden. Zwei Möglichkeiten sind in der Zeichnung angedeutet. Die eine besteht im Abgriff der    in   der    einen   Spule, insbesondere der Spule 107, erzeugten Strom- und Spannungsimpulse im Ausgang der elektrischen Rückkopplungsschaltung 136, an der gemäss dem Ausführungsbeispiel ein aus einem Elektromagneten 137, einem als    Schaltklinke   wirkenden Anker 138 und einem Schaltrad 139 bestehendes    Schrittschalt-      werk   angeschlossen ist ; dieses dient beispielsweise zum Antrieb von Nebenuhren.

   Die andere dargestellte Möglichkeit besteht darin, dass das eine der beiden magnetischen Lager - gemäss der Figur das obere seinerseits elastisch nachgiebig in einer Blattfeder 135 gelagert ist, der eine elastische    Klinke   140 zum Fortschalten eines Schaltrades 141 zugeordnet ist. Das Schaltrad 141 kann zum Antrieb einer    Hauptuhr,   zum Nachspannen eines Kraftspeichers, beispielsweise einer Zugfeder für eine Uhr, oder dergleichen dienen. 



  Die    Fig.   18 und 19 zeigen zwei Ausführungsformen eines als Kippgenerator ausgebildeten, niederfrequenten elektronischen Kreises, der in Wechselwirkung mit einem    stabförmigen   Magneten steht, der nach Art einer Unruh oder eines    Schwinggenerators   mechanische Schwingungen, insbesondere Drehschwingungen,    ausführt,   die mit den    Kippschwingun-      gen   des elektrischen Kreises synchronisiert werden.

   Es bedeuten in diesen Figuren 150 der Transistor    mit   der Basis 1', dem    Emitter   1" und dem Kollektor 1"' ; 151 der Basiswiderstand, dessen    Ohmwert   in der Grössenordnung von einigen Hundert Ohm ist; 152 der    Kollektorwiderstand   (einige    Kiloohm)   und 153 der    Emitterwiderstand   (etwa 100 Ohm). 



  Für den niederfrequenten Schwingkreis ist nun das    RC-Glied,   das    in      vorliegendem   Fall aus dem Kondensator 154 und der Spule 155 des    Schrittschalt-      werkes   156 besteht, vorgesehen. Die Batterie 160 liefert die Energie und hat eine Spannung von etwa 1 bis 4 Volt. 



  Wie aus    Fig.   19 ersichtlich und an sich bekannt ist, besteht das    Schrittschaltwerk   156 aus einem Schaltrad 157, das von dem Anker 158 der Spule 155 angetrieben wird. Der Anker sieht unter der Wirkung der Feder 159. 



  Gemäss den    Fig.   18 und 19 sind die Widerstände 151 und 152 als Spulen ausgebildet, die auf einen mechanischen Schwinger 161 wirken, der als ein in einer Unruh angeordneter    Dauermagnet   ausgebildet ist. Diese    Unruh      stabilisiert   die Frequenz des ganzen Systems, so dass    Spannungs-   und Temperatureinflüsse die Frequenz nicht mehr beeinträchtigen können und die Spannungsabhängigkeit auf ein    Minimum   herabgesetzt wird. 



  Gemäss    Fig.   19    kann   - um eine noch grössere Genauigkeit der abgegebenen Frequenzen mit diesen einfachen    Mitteln   zu bekommen - eine als Verstärker wirkende Schaltung mit    Hilfe   eines weiteren Halbleiterbauelementes zur    Amplitudendämpfung   des mechanischen Schwingbildes    verwendet   werden. Der schwingende Dauermagnet erzeugt bei einer zu grossen Amplitude eine Induktionsspannung in der Erregerspule 162, die den Transistor 164 erregt und so in der Spule 163 ein Feld aufbaut, das die    Amplitude   des mechanischen    Frequenzreglers   begrenzt. 165 ist die erforderliche Speisebatterie.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Von einer Batterie gespeister, kontaktloser, niederfrequenter, elektromechanischer Frequenzgeber für elektrische Uhren, Plattenspieler und andere konstante Laufzeiten einhaltende Geräte, mit einem ein steuerbares elektronisches Schaltglied enthaltenden elektronischen Kreis, der die elektrischen Antriebsimpulse für das mechanische Frequenzgebersystem liefert, dadurch gekennzeichnet, dass der Ein- und der Ausgangskreis des elektrischen Schaltgliedes über <Desc/Clms Page number 10> Impedanzen derart rückgekoppelt sind, dass die Frequenz des Schaltvorganges und der hierdurch bedingten elektrischen Schwingung durch die Verzögerungszeit des Rückkopplungsvorganges bestimmt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Frequenzgeber nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Ein- und der Ausgangskreis eines Transistors über im Verhältnis zum Spu- lendurchmesser lange Spulen miteinander rückgekoppelt sind. 2. Frequenzgeber nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei räumlich getrennt voneinander angeordneten Spulen diesen miteinander galvanisch verbundene Hilfsspulen zugeordnet sind. 3. Frequenzgeber nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplung veränderbar ist. 4.
    Frequenzgeber nach den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplung durch Abstandsänderung mindestens einer Hilfsspule mit der ihr zugeordneten Hauptspule veränderbar ist. 5. Frequenzgeber nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hilfsspulen verschieden dimensioniert sind und zwar derart, dass sie den ihnen zugeordneten Hauptspulen angepasst sind. 6. Frequenzgeber nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hilfsspulen verschiedene Windungszahlen aufweisen. 7.
    Frequenzgeber nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in die Verbindung der Hilfsspulen Schaltelemente, z. B. Verstärkungselemente, eingeschaltet sind. B. Frequenzgeber nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Rückkopplungsspulen transformatorartig gewickelt und auf einem Kern angeordnet sind. 9. Frequenzgeber nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zwei gleichartige Rückkopplungsspulen vorgesehen sind, denen als Abgriff eine Hilfswicklung zugeordnet ist. 10.
    Frequenzgeber nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Spulen koaxial aufeinander angeordnet sind. 11. Frequenzgeber nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückkopplungsspulen kreuzförmig gewickelt sind. 12. Frequenzgeber nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Impedanzen derart dimensioniert sind, dass der Arbeitspunkt in das Sättigungsgebiet der Charakteristik eines Halbleiterbauelements gelegt ist. 13. Frequenzgeber nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Impedanzen derart dimensioniert sind, dass der Arbeitspunkt an eine solche Stelle des ansteigenden Teils der Charakteristik eines Halbleiterbauelements gelegt ist, dass Sinusschwingungen entstehen. 14.
    Frequenzgeber nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das als Transistor ausge- bildete elektronische Schaltglied in Kolletorschaltung liegt. 15. Frequenzgeber nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch die Kombination zweier mindestens teilweise über einen Magnetkern, z. B. Ferritkern, gekoppelter Spulen mit einem Transistor in Emitterschaltung. 16. Frequenzgeber nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Rückkopplung von Ein- und Ausgangskreis Laufzeitglieder, z.
    B. in Form von Widerstands-Kapazitäts-Kombinationen, dienen. 17. Frequenzgeber nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine kapazitive Rückkopplung. 18. Frequenzgeber nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine Rückkopplung mittels einer alsLaufzeitglied wirkendenFadenhalbleiteranordnung. 19. Frequenzgeber nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der die Rückkopplung bewirkenden Elemente gleichzeitig mindestens teilweise als Arbeitswiderstand in einem Schrittschaltwerk dient. 20.
    Frequenzgeber nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Ein- und/oder Ausgangskreis des elektronischen Schaltgliedes in elektromotorischer Wechselwirkung mit einem mechanischen Schwinger oder Drehteil steht, dessen Bewegungszustand er aufrecht erhält und/ oder bezüglich seiner Frequenz stabilisiert. 21. Frequenzgeber nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass im Ein- und/oder Ausgangskreis des elektronischen Schaltgliedes elektrische Ausgleichsglieder, z.
    B. in Form eines ohm'schen Widerstandes oder einer Kapazität angeordnet sind zur Unterdrückung der Schwingneigung des elektronischen Kreises. 22. Frequenzgeber nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die den Aus- und Eingangskreis rückkoppelnden Spulen mindestens teilweise die Wicklungen eines ein Zeigerwerk antreibenden Synchronmotors bilden. 23. Frequenzgeber nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die den Ein- und Ausgangskreis rückkoppelnden Spulen mindestens teilweise die Statorwicklungen mit Spaltpolen für einen nach dem Ferraris-Prinzip arbeitenden Motor bilden. 24.
    Frequenzgeber nach den Unteransprüchen 20 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Kreis als quasistabiler elektrischer Oszillator derart ausgebildet ist, dass er infolge Dämpfung einmal angefachte Schwingungen durch sich allein nicht aufrechtzuerhalten vermag, und dass auf Grund der gegenseitigen Wechselwirkung in seinem Eingang angefachte Schwingungszustände in kongruenter Form auch in seinem Ausgang auftreten und durch Umsetzung in kinetische Energie die Aufrechterhaltung der niederfrequenten mechanischen Schwingungen als erzwungene Schwingungen bewirken. 25.
    Frequenzgeber nach Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass der mechanische Schwinger ein Körper mit magnetischer Remanenz ist. <Desc/Clms Page number 11> 26. Frequenzgeber nach Unteranspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Motorspule und ihre Lage relativ zu den Umkehrlagen des schwingenden, remanenten Körpers derart gewählt ist, dass dieser kurz vor Erreichen seiner grössten kinetischen Energie in die Spule einzutauchen beginnt und in seiner danach erreichten Umkehrlage die Spule im wesentlichen ganz ausfüllt. 27.
    Frequenzgeber nach Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden, den Ein- und Ausgangskreis rückkoppelnden Spulen derart gewickelt sind, dass durch den Südpol eines schwingenden Magneten durch Induktionswirkung und Induk- tivitätsänderung in mindestens einer Spule die Dämpfung des Kreises derart vermindert wird, dass der Kreis zum Schwingen kommt und auf diese Weise ein Antriebsimpuls in Rechteckform, bestehend aus der Rückkopplungsfrequenz, entsteht. 28. Frequenzgeber nach Unteranspruch 24, gekennzeichnet durch eine derartige Bemessung der die Dämpfung bzw.
    den Sprungcharakter des quasista- bilen Oszillators bewirkenden elektrischenAusgleichs- glieder, dass das elektronische Schaltglied des elektrischen Kreises bereits bei mindestens teilweiser Anwesenheit des magnetische Remanenz enthaltenden schwingenden Körpers in mindestens einer Spule anzusprechen vermag. 29. Frequenzgeber nach Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichsglieder derart bemessen sind, dass die durch sie bewirkte Gegenkopplung durch einen Magneten gerade aufgehoben ist, wenn der schwingende Körper völlig in mindestens eine Spule eingeschwungen ist. 30.
    Frequenzgeber nach Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der rückkoppelnden Spulen derart bemessen ist, dass der zeitliche Abstand zwischen Treibimpuls und Steuerimpuls grösser ist als die Dauer des Treibimpulses. 31. Frequenzgeber nach Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, durch die die Schwingfähigkeit des elektrischen Oszil- lators in den Zeitintervallen ausserhalb der zum Antrieb und zur Stabilisierung dienenden Impulse unterdrückt bzw. aufgehoben ist. 32. Frequenzgeber nach Unteranspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass ausserhalb der Impulszeiten mindestens in einer Spule ein elektrischer Leiter angeordnet ist. 33.
    Frequenzgeber nach Unteranspruch 31, gekennzeichnet durch eine solche relative Schwingbewegung der Spulen gegen- oder durcheinander, auf Grund deren die Spulen im Rhythmus der Schwingbewegung abwechselnd so stark gekoppelt werden, dass jeweils bei Kopplung der Spulen elektrische Impulse entstehen, jedoch bei Entkopplung der Spulen die Schwingfähigkeit des elektrischen Oszillators zurückgehoben wird. 34. Frequenzgeber nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der mechanische Schwinger zwischen elastisch nachgiebigen Gliedern longi- tudinalbeweglich aufgehängt ist. 35.
    Frequenzgeber nach Unteranspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass ein mindestens teilweise magnetischer stabförmiger Körper in radialmagneti- sierten magnetischen Ringen gelagert und mindestens in einer Richtung durch ein axiales Magnetfeld gestützt ist.
    PATENTANSPRUCH 1I Verwendung des Frequenzgebers nach Unteranspruch 22 für elektrische Uhr, insbesondere für Armband- oder Taschenuhr, mit scheibenförmigen Baueinheiten, bestehend aus einer ersten Baueinheit mit einer Ladestromquelle und einer Batterie, die annähernd gleich hoch ist wie die Ladestromquelle und einer über der ersten Baueinheit angeordneten zweiten Baueinheit, in der eine elektronischer Oszillator mit dem von ihm angetriebenen Motor derart angeordnet ist,
    dass die gleichzeitig die Spulenanordnung des Oszil- lators bildende Spulenanordnung des Motors auf dem Kreisumfang der Baueinheit rotationssymmetrisch angeordnet ist. UNTERANSPRüCHE 36.
    Verwendung des Frequenzgebers nach Patentanspruch II für eine elektrische Uhr mit zeitweilig selbsttätig aufgeladenem elektrischem Gleichstromspeicher, insbesondere Akkumulator oder Primärelement, wobei die Ladestromquelle durch Relativbewegung mindestens zweier seiner Teile zueinander als stromerzeugender Generator ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Teil des Generators derart ausgebildet und gelagert ist, dass er eine pendelnde Bewegung innerhalb eines beschränkten Winkelbereichs ausführt und dass der restliche Winkelbereich für die Unterbringung des Gleichstromspeichers ausgenutzt ist. 37.
    Verwendung des Frequenzgebers nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass in der zweiten Baueinheit innerhalb der Spulenanordnung sowohl der Synchronläufer als auch das Räderwerk der Uhr angeordnet sind. 38. Verwendung des Frequenzgebers nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der elektronische Oszillator auf eine derart niedrige Frequenz bemessen ist, dass ein Zeiger, z. B. Sekundenzeiger, ohne mechanische übersetzung direkt vom Synchronmotor antreibbar ist.
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