CH356737A - Messgerät für die Massschneiderei - Google Patents

Messgerät für die Massschneiderei

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CH356737A
CH356737A CH356737DA CH356737A CH 356737 A CH356737 A CH 356737A CH 356737D A CH356737D A CH 356737DA CH 356737 A CH356737 A CH 356737A
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CH
Switzerland
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measuring
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arms
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arm
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Inventor
August Jochheim Hans Rudolf
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August Jochheim Hans Rudolf
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H1/00Measuring aids or methods
    • A41H1/02Devices for taking measurements on the human body
    • A41H1/04Stands for taking measurements

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


  Messgerät     für    die     Massschneiderei       Die genaue     Massbestimmung    am menschlichen  Körper stösst in der Massschneiderei auf Schwierig  keiten, da diese Masse wegen ungleicher Körper  haltung und anderer     Wuchsmerkmale    sehr verschie  den sind. Die auf diesem Gebiet bekannten Messgeräte  können die auftretenden Unterschiede nicht genügend  berücksichtigen. Die Erfindung bezweckt, ein     Mess-          aerät    zu     schaffen,    das die individuellen Körperformen  besser zu berücksichtigen gestattet als die bisher  bekannten     Messgeräte.     



  Die Erfindung     betrifft    ein Messgerät für die  Massschneiderei mit einer vertikalen, eine Massein  teilung aufweisenden Säule, auf welcher längsver  schiebbare     Gleitschuhe    geführt sind, die waagrechte,  unter sich parallele in ihren Gleitschuhen schiebbare       Messarme    tragen, wobei einer dieser Arme eine  Nackenstütze trägt, und ist dadurch gekennzeichnet,  dass     Messvorrichtungen    für die Bestimmung von     Mess-          punkten    an verschiedenen Körperstellen der zu  messenden Person derart angeordnet und     ausgebildet     sind,

   dass die vorgenommenen Messungen durch die  genannten     Messvorrichtungen    unmittelbar auf einen  Fixpunkt an, der Nackenstütze bezogen sind, wobei  die Nackenstütze mit Armen zum Halten des Halses  der zu messenden Person in einer festen Lage bezüg  lich des Fixpunktes versehen ist.  



  In der beigelegten Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine perspektivische Seitenansicht des     Mess-          gerätes,          Fig.    2 und 3 eine     Rückansicht        bzw.    eine Drauf  sicht eines zugehörigen Einzelteils in grösserem     Mass-          stabe,          Fig.    4 die Stirnansicht eines Teils hiervon, und die       Fig.    5 und 6 eine Seitenansicht bzw. Draufsicht  eines anderen zugehörigen Einzelteils.

      Das Messgerät weist eine lotrechte Säule 1 auf,  die mit     Masseinteilung    versehen     -ist    und beliebigen  Querschnitt hat. Die Säule steht beim     Ausführungs-          beispiel    auf einer Fussplatte 2 und! trägt eine Anzahl       übereinanderliegender    Gleitschuhe 3, 4, 5 mit nach       vorwärts    waagrecht gleichgerichteten verschiebbaren       Messarmen    3a, 4a, 5a.

   Darüber ist     noch    ein Gleit  schuh 6 mit einem waagrechten Arm 6a     für    die An  gabe der Körperlänge der     betreffenden    Person ange  ordnet und über diesem ist die Säule     mit    einer  Lampe 7 für     abwärts    gerichtetes Licht abgeschlossen.  



  Der     Messarm        5a    trägt an seinem vorderen freien  Ende eine waagrechte, sich nach beiden Seiten  erstreckende Querstange, deren beide Arme 8a, 8b,  je für sich mit     Messskaien    versehen     sind.    Jeder Arm  ist mit einem Gleitschuh 9a bzw. 9b versehen und  jeder     Gleitschuh    trägt eine waagrechte nach vorne  verschiebbare     Messstange    10a bzw.     10b.    Diese     Mess-          stangen    tragen.

   an ihrem freien Ende je ein Schiebe  lager     11a,        llb    für eine lotrecht verschiebbare eben  falls mit Masseinteilung     versehene    Tragstange 12a  bzw. 12b. An den Tragstangen sind längliche ge  wölbte Schulterplatten 13a bzw. 13b befestigt. Diese  beiden Schulterplatten verjüngen sich nach ihrem  freien Ende und die freien Schmalenden sind ein  ander zugekehrt. Die Schulterplatten weisen an ihrem  breiten Ende ein     Doppelgelenk    auf. Dieses Doppel  gelenk besteht aus zwei waagrechten, zueinander  senkrecht stehenden Drehzapfen 14, 15.

   Hierdurch  wird eine Verstellung jeder Platte in eine schräge  Lage sowohl um ihre     Längsmittellinie    wie um eine  Querachse an dem breiteren Ende der Platte     möglich.     Diese     Verstellbarkeit    7 ist aus den     Fig.2    und 4  ersichtlich. Beide Einstellungen sind durch Winkel  skalen ablesbar.  



  An der Querstange 8a, 8b und am Säulenarm  5a ist eine     halslagebestimmende    Nackenstütze 16 be-      festigt, von welcher zwei für die Messung des Hals  umfanges vorgesehene Arme 17a, 17b ausgehen.  Diese     Arme    weisen Gelenke auf und durch die Betä  tigung eines Drehzapfens 18     (Fig.    2) können sie sich  bogenförmig an die Abrundung des Halses anschlie  ssen, wobei ein an dem Drehzapfen befestigter Zeiger  32 den Umfang des Halses auf einer beliebigen     Mess-          skala    31 angibt.

   Um diese Bewegung zu ermög  lichen, ist ein Draht 33 durch die     Gelenkglieder    der  Innenkante des Armes und den Drehzapfen 34a, 34b  der Gelenke von einem Befestigungspunkt 35 an dem  äussersten Gelenk zu dem Drehzapfen 18 gezogen  und an diesem befestigt. Der Draht wird an jeder       Gelenkfuge    von einer     Schraubendruckfeder    36       (Fig.6)    umgeben. Diese     Federn    erstrecken sich je  von einer Bohrung in dem einen Gelenk in die Boh  rung des     nächstliegenden    Gelenkes und sind bestrebt,  die Gelenkarme zu strecken.

   Gegen die Wirkung  dieser Federn wird bei dem Anziehen der Drähte die  in     Fig.3    mit strichpunktierten Linien angedeutete  Bogenform der Arme erreicht, und wenn die Drähte  wieder freigegeben werden, so werden die Arme in  die     Ursprungsstellung    zurückgeführt, wie die ausge  zogenen Linien in der letztgenannten Figur andeuten.  



       Als    Ausgangspunkt für die Messungen dient ein  Nackenfixpunkt 16a     (Fig.    1), der in der Mitte der  Nackenstütze 16 liegt. Zentrisch an der Nackenstütze  ist vorne ein     Messband    20 zum Messen der Rücken  wölbung befestigt. Am Arm 8b ist ferner eine Band  rolle 19 mit einem ausziehbaren     Messband    21 ange  ordnet, das zum Messen der Brustwölbung dient.  



  Unter dem     Gleitschuh    5 ist der     Gleitschuh    4 an  geordnet, und an dessen nach vorne gerichtetem     Mess-          arm    4a ist eine Rückenstütze 22 befestigt. Diese  Rückenstütze ist mit einem Schlitz 23 oder mit einer  anderen Führung für das     Rückenmessband    20 ver  sehen, welches durch den Schlitz nach unten ver  längert ist.  



  Gegenüber der Rückenstütze ist eine Bruststütze  24 an einem dem     Säulenarm    4a     entgegengerichteten          Messarm    25 angebracht, welcher waagrecht an dem  Kopf     einer    mit Masseinteilung versehenen lotrechten  Tragstange 26 verschiebbar ist. Diese Tragstange ist  teleskopisch in einer lotrechten an der Fussplatte 2  angebrachten Frontsäule 27 verschiebbar geführt.  



  Durch Verschiebung in eine niedrigere Lage kann  die     Bruststütze    24 auch für Bauchmessungen verwen  det werden und wirkt dabei mit einer Taillenstütze  28 zusammen, die an dem     Vorderende    des in dem  Gleitschuh 3 verschiebbaren     Messarmes    3a der Säule  1 angebracht ist. An dieser     Taillenstütze    ist ein aus  ziehbares     Messband    29 für die Messung des Bauch  umfanges angeordnet.  



  Die Fussplatte 2, welche die beiden Säulen trägt,  kann durch     Fussschrauben    und     Winkelwasserwaage     in eine genaue waagrechte Lage eingestellt werden.  Die Fussplatte ist quadratisch liniert und mit Mass  stab sowie mit einer     T-förmigen        Anschlagleiste    30  für die Füsse versehen.    Bei der Durchführung der Messungen, beispiels  weise für einen Herrenanzug, wählt man, wie erwähnt,  den Nackenpunkt 16a     als    Ausgangspunkt. Man kann  am Modell z.

   B. den Fixpunkt wählen, wo die Nei  gungslinien der Schultern einander an der Rückseite  des Halses schneiden und auf diesen Fixpunkt den  Punkt 16a der Nackenstütze einstellen, nachdem sich  die Person in aufrechter Haltung mit dem Rücken zur  Säule 1 auf die Fussplatte 2 gestellt hat, wobei der  oberste Säulenarm 6a zum Messen der Grösse der  Person einzustellen ist. Da es am besten ist, wenn  das Modell während der ganzen Zeitdauer der Mes  sungen dieselbe Stellung einnimmt, können nicht ge  zeigte Kopfstützen,     Armlochstützen    oder dergleichen  für eine     Erleichterung    zur Beibehaltung der richtigen  Stellung angeordnet sein. In dieser Stellung stützt die  Person die Rückseite des Halses gegen die Nacken  stütze 16.

   Die     Messarme    17a, 17b der Nackenstütze  werden mit Hilfe des Drehzapfens 18 für die Messung  und Stütze des Halses derart eingestellt, dass sie den  Hals umgreifen. Danach werden die Schulterplatten  13a, 13b durch die Verschiebung der Gleitschuhe 9a,  9b der     Messstangen    10a, 10b und der Tragstangen  <I>12a, 12b</I> sowie durch Schrägstellung der Platten um  ihre Drehzapfen 14, 15 gegen die Schultern der Per  son angelegt. Dadurch, dass alle entsprechenden Ab  messungen in drei zueinander senkrechten Raum  richtungen auf den festen Nackenstützpunkt 16a be  zogen werden, werden genaue Angaben über erfor  derliche Masse auch von etwaigen verschiedenen  Lagen der Schultern und gleichzeitig ebenfalls die  Schrägstellung der Schultern an der Person erhalten.

    Die Rücken- und Bruststützen 22, 24 sowie die Taillen  stütze 28 werden durch Anlegen eingestellt und an der  Säule festgelegt und die Körperdicke wird in Brust  höhe durch die zwei erstgenannten Stützen gemessen.  Mittels des     Messbandes    20 wird die Rückenlänge  vom Nackenstützpunkt 16a bis an die Rückenstütze  22 gemessen. Mittels des     Messbandes    21 wird ferner  die Brustwölbung von der Höhe der Nackenstütze bis  an die     Bruststütze    22 gemessen.

   Dann wird der Ab  stand der Wirbelsäule entlang zwischen der Rücken  stütze 22 und der Taillenstütze 28 auch mittels des  verlängerten     Messbandes    20 vom Nackenstützpunkt  aus gemessen, ferner der Bauchumfang an der Taillen  stütze 28 mit dem     Messband    29. Da die Höhenlagen  der verschiedenen Gleitschuhe 3, 4, 5 und 6 an der  Säule 1 festgestellt sind, können die erforderlichen  Masse, auf den erwähnten Nackenpunkt 16a bezogen,  abgelesen werden.  



  Es ist hierbei zu bemerken, dass mit Hilfe des  beschriebenen     Messgerätes    die verschiedensten Kör  performen sowie abnorme Schräglagen der Schultern  der zu messenden Person und unterschiedliche       Rückenkrümmungsverhältnisse    mit Leichtigkeit be  rücksichtigt werden können. Dass alle Messungen auf  einen festen, zentralen     Messpunkt    bezogen werden,  erleichtert wesentlich das     Massnehmen.     



  Die Einzelteile des     Messgerätes    könnten auch  anders ausgebildet sein. Beispielsweise könnten die      gebogenen Gelenkarme der Nackenstütze durch den  Halsdurchmesser messende gerade Arme ersetzt wer  den, wobei diese Arme hinsichtlich des Fixpunktes  ebenfalls als die Halslage bestimmende Arme dienen.  Die beschriebene Vorrichtung kann auch für das  Nehmen der Masse für Damenbekleidung benutzt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Messgerät für die Massschneiderei mit einer verti kalen, eine Masseinteilung aufweisenden Säule, auf welcher längsverschiebbare Gleitschuhe geführt sind, die waagrechte, unter sich parallele in ihren Gleit- schuhen schiebbare Messarme tragen, wobei einer dieser Arme eine Nackenstütze trägt, dadurch ge kennzeichnet, dass Messvorrichtungen für die Bestim mung von Messpunkten an verschiedenen Körper stellen der zu messenden Person derart angeordnet und ausgebildet sind, dass die vorgenommenen Mes sungen durch die genannten Messvorrichtungen un mittelbar auf einen Fixpunkt (16a) an der Nacken stütze (16)
    bezogen sind, wobei die Nackenstütze mit Armen (17a, 17b) zum Halten des Halses der zu messenden Person in einer festen Lage bezüglich des Fixpunktes versehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Messgerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass von der Nackenstütze (16) ein auf jeder Schulter der zu messenden Person aufzuliegen bestimmtes Messsystem seitlich herausragt, welches je drei in zueinander senkrechte Raumrichtungen ge richtete und gegeneinander verschiebbare, mit Skalen versehene Messarme (8a,<I>10a, 12a</I> bzw. 8b, 10b, 12b) aufweist, wobei der hinsichtlich der Nackenstütze (16) letzte Messarm (12a bzw.
    12b) lotrecht nach unten gerichtet ist und am unteren Ende eine zur Anlage gegen die Schulter der Person bestimmte Schulter- platte (13a bzw. 13b) trägt, welche Platte drehbar am sie tragenden Messarm (12a bzw. 12b) gelagert ist, und wobei die beiden Schulterplatten der Mess- systeme ihre inneren freien Enden gegeneinander ge richtet haben. 2.
    Messgerät nach Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass jede Schulterplatte (13a bzw. 13b) mittels eines Doppel-Gelenkes am Messarm ange schlossen ist, das zwei waagrechte und zueinander senkrechtstehende Drehzapfen enthält und dadurch eine Schrägeinstellung um die Längsmittellinie der Schulterplatte sowie eine Einstellung des freien Endes derselben schräg nach oben erlaubt. 3.
    Messgerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Messband (21) für die Messung der Brustwölbung von der Nackenstütze (16) oder von einem daran fest angeschlossenen Teil nach unten zu einer einer Rückenstütze (22) gegenüberliegenden und an einem waagrecht verschiebbaren Messarm (25) angebrachten, Bruststütze (24) reicht, welcher Brust stützenarm (25) an einer lotrechten Stange (26) gela gert ist, welche Stange teleskopisch in einer in Ab stand vor der genannten Säule (1) aufragenden Front säule (27) verschiebbar ist. 4.
    Messgerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die die Halslage bestimmenden Arme (17a, 17b) aus Gelenkgliedern bestehen, durch welche ein Draht (33) gezogen ist, der einerseits in einem Punkt (35) des äussersten Gliedes und ander seits an einem von Hand zu betätigenden Dreh zapfen (18) an der Nackenstütze (16) befestigt ist, derart, dass durch Spannen der Drähte beim Drehen des Drehzapfens (18) die Arme (17a, 17b) in eine den Hals umgreifende Lage gebracht werden, dass ferner zwischen den einzelnen Gelenkgliedern Federn (36) angeordnet sind,
    welche bestrebt sind, entgegen der Zugkraft der Drähte (33) die Arme (17a,<I>17b) zu</I> strecken.
CH356737D 1956-08-27 1956-08-27 Messgerät für die Massschneiderei CH356737A (de)

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