CH356749A - Beständige Druckpaste - Google Patents

Beständige Druckpaste

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CH356749A
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Ronald Davies Robert
Price Raymond
Durham Rattee Ian
Elliot Stephen William
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Ici Ltd
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      Beständige    Druckpaste    Diese Erfindung bezieht sich auf eine beständige  Druckpaste, die sich insbesondere zum Bedrucken  von Textilmaterialien aus     Cellulose    eignet. Diese  Druckpaste ist dadurch gekennzeichnet, dass sie einen  Farbstoff, der mindestens eine     ionisierbare    Gruppe  und auch mindestens eine Gruppe der Formel       _S01R    enthält, wobei R eine     ss-Chloräthylamino-          oder    eine     ss-Bromäthylaminogruppe    bedeutet, ein  Verdickungsmittel und ein säurebindendes Mittel  enthält.  



  Für die vorliegende Erfindung geeignete Farb  stoffe können z. B. nach dem deutschen Patent       Nr.743766    erhalten werden, indem man primäre  aromatische Amine, die Gruppen enthalten, die in  obiger Formel durch     S02R    gekennzeichnet sind und  welche gegebenenfalls eine oder mehrere     Azogruppen     besitzen,     diazotiert    und die so erhaltenen     Diazonium-          verbindungen    mit     Azokupplungskomponenten    kup  pelt, die     ionisierbare    Gruppen, insbesondere     Sulfon-          säuregruppen,    enthalten.  



  Als Beispiele von aromatischen primären Aminen  seien z. B.  



  m     Amino-benzolsulfon-ss-chlor-äthylamid,          m-Amino-benzolsulfon-ss-brom-äthylamid    und       Anilin-3,5-di-(sulfon-ss-chlor-äthylamid)     erwähnt, während als Beispiele von     geeigneten        Azo-          kupplungskomponenten          1-(4'-Sulfo-phenyl)-3-carboxy-5-pyrazolon,          1-(2',5'-Dichlor-4'-sulfo-phenyl)-3-methyl-          5-pyrazolon,          1-p-Toluol-sulfonamido-8-hydroxy-naphthalin-          3,6-disulfonsäure,          2-Amino-8-hydroxy-naphthalin-6-sulfonsäure,

            2-Acetylamino-8-hydroxy-naphthalin-6-sulfon-          säure,            2-Acetylamino-5-naphthol-8-sulfonsäure    und       1-Naphthol-4-sulfonsäure     genannt werden können.  



  Andere Farbstoffe, die für die vorliegende Er  findung verwendet werden können, lassen sich durch  Behandlung     eines    geeigneten Farbstoffes, z. B. eines  solchen der     Azo-,        Nitro-    oder     Anthrachinonreihe     und insbesondere der     Phthaloeyaninreihe,    der mehr  als eine     Sulfonehloridgruppe    - aufweist,

   mit einer  wässerigen Lösung von     ss-Chlor-äthylamin    oder       ss-Brom-äthylamin    und durch anschliessendes über  führen eines Teils der     Sulfonchloridgruppen        in        Sul-          fonsäuregruppen    und der restlichen     Sulfonchlorid-          gruppen    in substituierte     Sulfonamidgruppen    her  stellen. Farbstoffe der Nitroreihe können auch her  gestellt werden, indem man z.

   B. ein     o-Chlor-nitro-          benzol,    welches eine     ss-Chlor-äthylsulfonamidgruppe     trägt, mit einem primären aromatischen Amin, das  durch eine geeignete     löslichmachende    Gruppe substi  tuiert ist, in Gegenwart eines säurebindenden Mittels,  wie z. B.     Calciumearbonat,    zur Umsetzung bringt.  



  Als säurebindendes Mittel kann man wasser  lösliche     Alkaliverbindungen,    z. B.     kaustische        Alka-          lien,    beispielsweise     Ätznatron    oder     Ätzkali,    oder       Alkalimetallsalze    von schwacher Säure, wie     Natrium-          carbonat    oder     Natriumbicarbonat,        Trinatrium-          phosphat    oder     Natriummetasilikat,    und wasser  unlösliche     Alkalien,    wie hydratisiertes Magnesium  oxyd, verwenden.  



  Die Druckpaste kann üblicherweise verwendete       Hilfsstoffe,    wie z. B. Harnstoff, und Verdickungs  mittel, wie z. B.     Methyleellulose,    Stärke,     Johannis-          brotgelee,    enthalten. Es wird jedoch ein Verdickungs  mittel     bevorzugt,    welches frei von primären alkoho  lischen     Hydroxylgruppen    ist, wie z. B. eine Wasser-           in-Öl-Emulsion,    eine     öl-in-Wasser-Emulsion    und  vorzugsweise ein     Alginat,    wie z. B.     Natriumalginat.     



  Das Fixieren der in der     erfindungsgemässen     Druckpaste vorhandenen Farbstoffe auf dem Textil  gut kann in üblicher Weise erfolgen. So kann man  das Textilmaterial in einfacher Weise, z. B. in     einer     Heizkammer bei Temperaturen zwischen 40 bis 70  C  oder durch Hindurchführen des bedruckten Textil  materials über eine Reihe von mit Dampf geheizter       Zylinder,    trocknen. In manchen Fällen wird jedoch  eine verbesserte     Fixierung    erhalten, wenn man das  bedruckte Textilmaterial während kurzer Zeit, z. B.  während 10 Minuten oder weniger, dämpft.  



  Soll nach erfolgter Anwendung der     Druckpaste     gedämpft werden, so können gleichzeitig mit den  oben definierten Farbstoffen noch andere Farbstoffe,  die beim Erhitzen oder Dämpfen saure Dämpfe ent  wickeln oder durch Behandlung mit Säuren oder  sauren Dämpfen fixiert werden, zugegen sein. Solche  Farbstoffe sind z. B. die     Leukoschwefelsäureester     von     Küpenfarbstoffen    und     Farbstoffe,    welche durch  Umsetzung von     Halogenmethylgruppen    enthaltenden  färbenden Substanzen mit tertiären Aminen oder       Thioharnstoffen    erhältlich sind.  



  Die Wasch- oder     Nassechtheit    der mit der er  findungsgemässen Druckpaste erhaltenen Färbungen  kann im allgemeinen durch ein Schwemmverfahren  z. B. in einer heissen     wässrigen    Lösung von Seife  und     Natriumcarbonat    und durch anschliessendes  Spülen in heissem Wasser und Trocknen verbessert  werden.  



  Die mit der erfindungsgemässen     Druckpaste    auf       Cellulosematerialien        o    erzielten Färbungen besitzen,  einen hohen Grad von     Nassechtheit,    z. B. bei wieder  holtem Waschen.  



  Teile und Prozente der folgenden Beispiele be  ziehen sich auf das Gewicht.  



  <I>Beispiel 1</I>  Es wird eine Druckpaste folgender Zusammen  setzung hergestellt:  
EMI0002.0022     
  
    Farbstoff, <SEP> wie <SEP> nachstehend <SEP> angegeben <SEP> 5 <SEP> Teile
<tb>  Harnstoff <SEP> 5 <SEP> Teile
<tb>  Wasser <SEP> 54 <SEP> Teile
<tb>  Natriumalginat <SEP> (5 <SEP> % <SEP> ige <SEP> wässrige <SEP> Lösung) <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> Teile
<tb>  Natriumbicarbonat <SEP> 1 <SEP> Teil
<tb>  100 <SEP> Teile       Der verwendete Farbstoff wird durch Kuppeln  von     diazotiertem        m-Amino-benzolsulfon-ss-chlor-          äthylamid    mit 1     Acetylamino-8-hydroxy-naphthalin-          3,6-disulfonsäure    erhalten.  



  Die erfindungsgemässe Druckpaste kann auf  Baumwollgewebe durch eine Walzendruckmaschine  aufgetragen, dann getrocknet und 5 Minuten lang  gedämpft werden. Das Gewebe wird dann in kaltem  Wasser gespült, in einer Lösung, die 3 Teile eines.       Alkylphenol-Äthylenoxydkondensates    und 0,5     Teil     wasserfreies     Natriumcarbonat    in 1000 Teilen Wasser    enthält, 5 Minuten lang bei 100  C gewaschen, in  Wasser gespült und getrocknet. Der so erhaltene  Druck besitzt einen roten Farbton und gute Wasch  echtheit.  



  <I>Beispiel 2</I>  Es wird eine Druckpaste folgender Zusammen  setzung hergestellt:  
EMI0002.0031     
  
    Farbstoff, <SEP> wie <SEP> nachstehend <SEP> angegeben <SEP> 3 <SEP> Teile
<tb>  Harnstoff <SEP> 30 <SEP> Teile
<tb>  Wasser <SEP> 31 <SEP> Teile
<tb>  Natriumalginat <SEP> (5 <SEP> % <SEP> ige <SEP> wässrige <SEP> Lösung) <SEP> 35 <SEP> Teile
<tb>  Natriumbicarbonat <SEP> 1 <SEP> Teil
<tb>  100 <SEP> Teile       Der verwendete Farbstoff kann wie folgt erhal  ten werden:       Kupferphthalocyanin    wird mit     Chlorsulfonsäure     während 4 Stunden bei 140  C erhitzt und die Re  aktionsmasse in Wasser gegossen.

   Der Niederschlag  wird     abfiltriert,    mit Wasser gewaschen und mit einer       wässrigen    Lösung von 2     Mol        ss-Chlor-äthylamin    in       Gegenwart    von genügend     Natriumbicarbonat,    um  das     pH    auf 7-8 zu halten, bei 20  C während 16  Stunden behandelt. Dann versetzt man mit     Kochsalz.     Hierauf wird der ausgefällte Farbstoff     abfiltriert,    mit  Sole gewaschen und getrocknet.

   Das so erhaltene  Produkt enthält etwa 2,7     Sulfonsäuregruppen    und  1,3     ss    -     Chloräthylsulfamylgruppen    pro     Kupfer-          phthalocyaninkern,    und zwar zur Hauptsache in  Form von     3'-Substituenten.     



  Wird diese Druckpaste in gleicher Weise, wie in  Beispiel 1 erwähnt wird,     appliziert,    so erhält man  einen klaren,     türkisblauen    Druck von ausgezeichne  ter Wasch- und Reibechtheit.  



  <I>Beispiel 3</I>  Es wird eine Druckpaste folgender Zusammen  setzung verwendet:  
EMI0002.0051     
  
    Farbstoff, <SEP> wie <SEP> nachstehend <SEP> angegeben <SEP> 2,5 <SEP> Teile
<tb>  Wasser <SEP> 56,5 <SEP> Teile
<tb>  Natriumalginat <SEP> (5 <SEP> % <SEP> ige <SEP> wässrige <SEP> Lösung) <SEP> 35,0 <SEP> Teile
<tb>  Harnstoff <SEP> 5,0 <SEP> Teile
<tb>  Natriumbicarbonat <SEP> 1,0 <SEP> Teil
<tb>  100,0 <SEP> Teile       Der verwendete Farbstoff kann durch Kuppeln  von     diazotiertem    m -     Amino-benzolsulfon    -     ,8    -     brom-          äthylamid    mit     1-Acetylamino-8-hydroxy-naphthalin-          3,6-disulfonsäure    erhalten werden.  



  Die Druckpaste kann wie folgt verwendet werden:  Sie wird auf leichtes Gewebe aus     Viskosekunstseide     vermittels Walzen aufgetragen, das Gewebe ge  trocknet und bei     Atmosphärendruck    5 Minuten lang  gedämpft. Es wird dann in kaltem Wasser gespült,  5 Minuten lang mit einer kochenden Lösung, welche  3 Teile eines synthetischen Reinigungsmittels und  1 Teil     Natriumcarbonat    in 1000 Teilen Wasser ent  hält, gewaschen, wieder in Wasser gespült und ge  trocknet.      Das so erhaltene bedruckte Gewebe besitzt einen  klaren roten Farbton und eine gute Waschechtheit.

    <I>Beispiel 4</I>  Es wird eine Druckpaste folgender Zusammen  setzung verwendet:  
EMI0003.0001     
  
    Farbstoff, <SEP> wie <SEP> nachstehend <SEP> angegeben <SEP> 2,5 <SEP> Teile
<tb>  Wasser <SEP> 56,5 <SEP> Teile
<tb>  Natriumalginat <SEP> (5 <SEP>  /oige <SEP> wässrige <SEP> Lösung) <SEP> 35,0 <SEP> Teile
<tb>  Harnstoff <SEP> 5,0 <SEP> Teile
<tb>  Natriumbicarbonat <SEP> 1,0 <SEP> Teil
<tb>  <B>100,

  0</B> <SEP> Teile       Der verwendete Farbstoff kann durch Kuppeln  von     diazotiertem        m-Amino    -     benzolsulfon    -     ss    -     brom-          äthylamid    mit     2-Amino-8-hydroxy-naphthalin-6-sul-          fonsäure    erhalten werden.  



  Wird diese Druckpaste in gleicher Weise, wie  es im Beispiel 3 beschrieben ist, appliziert, so wird  ein Druck mit mattrotem Farbton und guter Wasch  echtheit erhalten.  



  <I>Beispiel 5</I>  Der in diesem Beispiel verwendete Farbstoff  kann wie folgt erhalten werden:       1,4-Di-(4'-phenoxy-anilin)-anthrachinon    wird  20 Stunden lang bei 20  C und dann 1 Stunde lang  bei 75  C mit     Chlorsulfonsäure    behandelt und das  Gemisch hierauf in Wasser gegossen.

   Der Nieder  schlag, der im wesentlichen aus dem     Tetrasulfon-          chloridderivat    des Ausgangsproduktes besteht, wird       abfiltriert,    mit Wasser gewaschen und mit einer       wässrigen    Lösung, die 2     Mol        ss-Chlor-äthylamin    und  genügend     Natriumcarbonat    enthält, um das     pH    auf  7,5-8 zu halten, 18 Stunden lang bei 20  C ge  rührt.

   Dann werden die restlichen     Sulfonchlorid-          gruppen    durch Zusatz von     Pyridin        hydrolysiert,    bis  sich der Farbstoff auflöst, und die erhaltene Lösung  eine Stunde lang     gerührt.    Es wird dann Salz zugege  ben, der ausgefällte Farbstoff     abfiltriert,    mit Salz  sole gewaschen und getrocknet. Das Produkt ent  hält ungefähr 2     Sulfonsäuregruppen    und 2     ss-Chlor-          äthylsulfamylgruppen    für jeden     Anthrachinonkern.     



  Dieser Farbstoff liefert auf Baumwollgewebe  grüne Farbtöne von ausgezeichneter Waschechtheit.  
EMI0003.0030     
  
    <I>Beispiel <SEP> 6</I>
<tb>  Es <SEP> wird <SEP> eine <SEP> Druckpaste <SEP> folgender <SEP> Zusammen  setzung <SEP> hergestellt:
<tb>  Farbstoff, <SEP> wie <SEP> nachstehend <SEP> angegeben <SEP> 3 <SEP> Teile
<tb>  Harnstoff <SEP> 20 <SEP> Teile
<tb>  Wasser <SEP> 41 <SEP> Teile
<tb>  Natriumcarbonat <SEP> 1 <SEP> Teil
<tb>  N <SEP> atriumalginat <SEP> (5 <SEP> % <SEP> ige <SEP> wässrige <SEP> Lösung) <SEP> 35 <SEP> Teile
<tb>  100 <SEP> Teile       Der verwendete Farbstoff kann wie folgt erhalten  werden:       Kupferphthalocyanin    wird 4 Stunden lang mit       Chlorsulfonsäure    auf 140  C erhitzt und das Reak-         tionsprodukt    in Wasser gegossen.

   Der Niederschlag  wird     abfiltriert,    mit Wasser gewaschen und mit einer       wässrigen    Lösung von 1,5     Mol        ss-Chlor-äthylamin    in  Gegenwart von genügend     Natriumbicarbonat,    um  das     pH    auf 7-8 zu halten, 16 Stunden lang bei  20 C behandelt. Es wird dann Salz zugesetzt, der  ausgefällte Farbstoff     abfiltriert,    mit Salzlösung ge  waschen und getrocknet.

   Das so erhaltene Produkt  besitzt ungefähr 3     Sulfonsäuregruppen    und 1     ss-Chlor-          äthylsulfamylgruppe    für jeden     Kupferphthalocyanin-          kern,    die sich als     Substituenten    hauptsächlich in       3'-Stellung    befinden.  



  Die Druckpaste kann auf Baumwollgewebe ver  mittels einer Walzendruckmaschine aufgebracht und  getrocknet werden. 100 Teile des bedruckten Ge  webes werden dann bei Raumtemperatur mit einer  Lösung geklotzt, die 30 Teile     Ätznatron    in 1000  Teilen Wasser enthält. Das Gewebe wird dann in  einer     Klotzmange        abgequetscht,    so dass sein Ge  wicht 180 Teile beträgt. Das Gewebe wird     dann    auf       dampfgeheizten    Trockenzylindern mit einer Ober  flächentemperatur zwischen 100 und 105  C ge  trocknet, dann gespült, gewaschen, noch einmal ge  spült und getrocknet.  



  Das bedruckte Gewebe besitzt einen klaren       türkisblauen    Farbton von ausgezeichneter     Wasch-          und        Abreibfestigkeit.     
EMI0003.0057     
  
    <I>Beispiel <SEP> 7</I>
<tb>  Es <SEP> wird <SEP> eine <SEP> Druckpaste <SEP> hergestellt, <SEP> indem <SEP> man
<tb>  folgende <SEP> Bestandteile <SEP> miteinander <SEP> mischt:
<tb>  Farbstoff, <SEP> wie <SEP> nachstehend <SEP> angegeben <SEP> 2 <SEP> Teile
<tb>  Harnstoff <SEP> 15 <SEP> Teile
<tb>  Wasser <SEP> 47 <SEP> Teile
<tb>  Natriumcarbonat <SEP> 1 <SEP> Teil
<tb>  Natriumalginat <SEP> (5 <SEP> % <SEP> ige <SEP> wässrige <SEP> Lösung) <SEP> 35 <SEP> Teile
<tb>  100 <SEP> Teile       Der verwendete Farbstoff kann wie folgt erhal  ten werden:

         Kupferphthalocyanin    wird mit     Chlorsulfonsäure     während 4 Stunden bei 140  C erhitzt und die Re  aktionsmasse in Wasser gegossen. Der Niederschlag  wird     abfiltriert,    mit Wasser gewaschen und mit  einer     wässrigen    Lösung von 3     Mol        ss-Brom-äthylamin     in Gegenwart von genügend     Natriumbicarbonat,    um  das     pH    auf 7-8 zu halten, bei 20  C während 16  Stunden behandelt. Dann versetzt man mit Kochsalz.       Hierauf    wird der ausgefällte     Farbstoff        abfiltriert,     mit Sole gewaschen und getrocknet.

   Das so erhaltene  Produkt enthält etwa 2,7     Sulfonsäuregruppen    und  1,3     ss-Chlor-äthylsulfamylgruppen    pro     Kupferphthalo-          cyaninkern,    und zwar zur Hauptsache in Form von       3'-Substituenten.     



  Die Druckpaste kann wie folgt verwendet wer  den: 100 Teile eines leichten Gewebes aus Viskose  kunstseide werden bei Raumtemperatur mit einer  Lösung geklotzt, die 30 Teile     Ätznatron    in 1000  Teilen Wasser enthält. Das Gewebe wird dann in  einer     Klotzmange    abgequetscht, so dass     sein    Gewicht      170 Teile     beträgt    und -bei 100  C getrocknet. Das  Gewebe wird mit der oben beschriebenen Druckpaste  bedruckt und auf dampfgeheizten Trockenzylindern  mit einer Oberflächentemperatur zwischen 100 und  105  C getrocknet, dann gespült, gewaschen, ge  spült und getrocknet.  



  Es wird ein klarer     türkisblauer    Druck von aus  gezeichneter Wasch- und     Abreibechtheit    erhalten.  
EMI0004.0004     
  
    <I>Beispiel <SEP> 8</I>
<tb>  Es <SEP> wird <SEP> eine <SEP> Druckpaste <SEP> folgender <SEP> Zusammen  setzung <SEP> hergestellt:
<tb>  Farbstoff, <SEP> wie <SEP> nachstehend <SEP> angegeben <SEP> 3,0 <SEP> Teile
<tb>  Harnstoff <SEP> 20,0 <SEP> Teile
<tb>  Wasser <SEP> 40,5 <SEP> Teile
<tb>  Natriumalginat <SEP> (5%ige <SEP> wässrige <SEP> Lösung) <SEP> 35,0 <SEP> Teile
<tb>  Natriumcarbonat <SEP> 1,5 <SEP> Teile
<tb>  100,0 <SEP> Teile       Der in diesem Beispiel verwendete Farbstoff  kann gemäss Angaben in Beispiel 2 erhalten werden.

    Es wird jedoch anstelle von     Kupferphthalocyanin          Kupferphthalocyanintri-4'-sulfonsäure    verwendet. Die  Behandlung mit     Chlorsulfonsäure    wird 4 Stunden  lang bei 120  C vorgenommen und das Produkt wird  mit 1,5 Molen     ss-Chlor-äthylamin    behandelt.  



  Die Druckpaste kann vermittels Siebdruck auf  Baumwolle aufgebracht werden. Das Gewebe wird  in einem Ofen 5 Minuten lang bei 150  C getrock  net. Das Gewebe wird dann     gespült,    gewaschen, ge  spült und getrocknet.    Es wird ein klarer     türkisblauer    Druck mit ausge  zeichneten Wasch- und     Abreibfestigkeiten    erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Beständige Druckpaste zum Bedrucken von Textilmaterialien aus Cellulose, dadurch gekennzeich net, dass sie einen Farbstoff, der mindestens eine ionisierbare Gruppe und auch mindestens eine Gruppe der Formel --S02R enthält, wobei R eine ss-Chlor-äthylamino- oder eine ss-Brom-äthylamino- gruppe bedeutet, ein Verdickungsmittel und ein säurebindendes Mittel enthält. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Druckpaste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdickungsmittel frei von primären alkoholischen Hydroxylgruppen ist. 2. Druckpaste nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das ver wendete Verdickungsmittel Natriumalginat ist. 3. Druckpaste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckpaste einen Migra- tionsinhibitor enthält. 4. Druckpaste nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Druck paste Harnstoff enthält. 5. Druckpaste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das säurebindende Mittel Na- triumbicarbonat ist.
CH356749D 1956-12-14 1957-12-14 Beständige Druckpaste CH356749A (de)

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