CH356750A - Heftmechanik - Google Patents

Heftmechanik

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CH356750A
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Boegner Georg
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Boegner Georg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/02Filing appliances with means for engaging perforations or slots with flexible or resilient means

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description


      Heftmechanik       Die Erfindung     betrifft    eine Heftmechanik für  Schnellhefter, Sammelmappen,     Zeitungshalter,    Buch  haltungen oder     dergleichen    zur Sammlung und Hal  terung von am Rande gelochten Blättern mittels min  destens eines     Aufreihelementes.     



  Die bekannten     Heftmechaniken    für Schnellhefter,  bei denen die mit Randlochung     versehenen    Blätter auf  zwei Metallstreifen aufgereiht werden und bei denen  der aufgereihte Blätterstoss durch einen     gelochten     Oberstreifen unter Umbiegen der Enden der Metall  streifen zusammengehalten wird, weisen die Nachteile  auf, dass die Randlochung der zu heftenden     Blätter     durch die Metallstreifen leicht ausgerissen wird, dass  die Metallstreifen durch das häufige Umbiegen wellig  werden oder sogar brechen,     d'ass    die freien Enden der  Metallstreifen oftmals schräg nach oben von dem  gehefteten Blätterstoss abstehen und so das Deckblatt  des Schnellhefters beschädigen,

   dass die Metallstreifen  genau so aufgebogen werden müssen, dass ihre Spitzen  den Abstand der Löcher der Randlochung der zu  heftenden Blätter voneinander     aufweisen,    und     d'ass     wenigstens ein 2     cm    breiter Randstreifen der gehef  teten Blätter bei geschlossener Heftmechanik nicht  eingesehen werden kann.  



  Durch das Abstehen der freien Enden der Metall  streifen müssen     zwangläufig    für die     Schnellhefter     stärkere Deckblätter im allgemeinen aus Karton ver  wendet werden, was zu einer erheblichen Verteue  rung der Schnellhefter führt. Weiterhin verursachen  die abstehenden freien Enden der     Metallstreifen    einer.  erhöhten Platzbedarf des Schnellhefters.

   Diese Nach  teile und insbesondere der Nachteil, dass beim Be  schriften der zu heftenden Blätter ein verhältnismässig  breiter Randstreifen freigelassen werden muss, führte  dazu,     d'ass    bei Schnellheftern auch bereits anstelle  der Metallstreifen Spiralfedern oder ähnliche elastische         Aufreihelemente        verwendet    werden. Durch derartige  Heftmechaniken konnten jedoch die oben angegebe  nen     Nachteile    nicht vollständig überwunden werden.

    Ausserdem verhinderte die Verteuerung der Heft  mechanik infolge der     kostµpieligen        Spiralfedern    und  der Nachteil, dass sich nach längerer Benützung die  Spiralfedern aufbiegen und einzelne     Blätter    des Heft  gutes einklemmen oder beschädigen, dass     derartige     Schnellhefter die üblichen oben beschriebenen Schnell  hefter mit Metallstreifen verdrängen konnten. Es  wurde auch weiterhin     bereits    schon vorgeschlagen,  die zu heftenden Blätter     mittels    Gummischnüren oder  dergleichen zusammenzuhalten.

   Das Einlegen der  Blätter ist jedoch bei diesen Anordnungen umständ  lich und zeitraubend, so dass sich auch     derartige     Heftmechaniken in der Praxis nicht durchsetzen  konnten.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung sollen nun die  oben angegebenen Nachteile     beseitigt    und eine  wesentlich schnellere und einfachere     Bedienung    des  Schnellhefters     ermöglicht    werden. Bei der Heftmecha  nik     gemäss    der Erfindung ist das     Aufreihelement     nadelförmig ausgebildet.

   Es weist einen     Schlitz    auf,  durch den ein elastisches Mittel     geführt    ist, das die       Aufreihnadel    zum Aufreihen der     Blätter    senkrecht  stehend an eine Grundplatte eines     Schnellhefters        an-          legt.    Nach Beendigung des     Aufreihens    der Blätter  oder nach dem Hinzufügen eines oder mehrerer Blätter  zu einem bereits aufgereihten Blätterstapel, lässt das  elastische Mittel ein Ausziehen der Nadel durch die  Löcher der Blätter bis über den aufgereihten Blätter  stapel hinaus zu,

   so     d'ass    die Nadel     unter    Verschiebung  des elastischen Mittels in dem     Schlitz    quer über das  Loch des     obersten    Blattes des Stapels gelegt, so unter  der Federwirkung des elastischen Mittels den Blätter  stoss zusammendrückt und festhält.      Auf den beiliegenden Zeichnungen sind bevor  zugte     Ausführungsformen    des     Gegenstandes    der Erfin  dung dargestellt.  



  Es zeigen:       Fig.    1     eine    schematische     schaubildliche    Ansicht  eines     aufgeschlagenen        Schnellhefters    mit der     Heft-          mechanik,        bci    der die     Aufreihnadeln    in ihrer dem  Aufreihen der zu heftenden Blätter dienenden senk  rechten Stellung stehen,       Fig.    2 eine Ansicht ähnlich     Fig.    1 mit umgelegten  A     ufreihnadeln,

            Fig.    3 eine schematische     Schnittansicht    der Heft  mechanik mit senkrecht stehenden     Aufreihnadeln,          Fig.   <I>4</I> eine schematische Ansicht einer abgewan  delten Ausführungsform des die     Aufreihnadeln    ver  bindenden elastischen Mittels unter Verwendung einer  Bügelfeder.  



  Bei dem gemäss     Fig.    1 und 2 mit einer Heftmecha  nik versehenen Schnellhefter in ein Umschlagblatt 1  aus Papier, Pappe oder Kunststoff in üblicher     Weise     längs eines oder mehrerer     Falzen    3 so gefaltet, dass  ein Grundblatt und ein Deckblatt 2 entsteht. In der  Nähe des     Falzes    3 ist auf dem Grundblatt oder bei       Doppelheftung    sowohl auf dem Grundblatt als auch auf  dem Deckblatt beispielsweise     mittels    Heftklammern 4  eine Grundplatte 5 aus Pappe, Kunststoff oder Metall  befestigt. Die Grundplatte weist zwei Löcher 6 auf,  deren gegenseitiger Abstand dem Abstand der Löcher  in den zu heftenden     Blättern    entspricht.

   Der Durch  messer der Löcher 6 in der Grundplatte ist wesentlich  kleiner als der Durchmesser der Löcher in der Rand  lochung der Blätter. Durch die Löcher sind .die beiden  Endschlaufen eines     Gummischnurringes    7 gezogen.  In diese Endschlaufen. ist je eine     Aufreihnadel    8 ein  gehängt (siehe     Fig.    3).

   Es verläuft also der grösste  Teil des     Gummischnurringes    7 unterhalb der Grund  platte 5 in Form eines Doppelstranges, wobei die  Endschlaufen des Doppelstranges durch die Löcher 6  an die Oberfläche der Grundplatte 5     hindurchtreten.     Da die     Grundbasisbreite    der     Aufreihnadeln    8     grösser     ist als der Durchmesser der Löcher 6, können die  beiden Endschlaufen des     Gummischnurrinaes    nicht  durch die Löcher 6     zurückgleiten.    Der Durchmesser  das     Gummischnurringes    7 eist so gewählt,

   dass bei  senkrecht stehenden     Aufreihnadeln    8 gemäss den Dar  stellungen in     Fig.    1 und     Fig.    3 der an der Unterseite  der Grundplatte 5 verlaufende Doppelstrang des       Gummischnurringes    7 unter einer leichten     Vorspan-          nung    steht, die ausreicht, um die gekrümmten unteren  Enden der     Aufreihnadeln    8 etwas in die Löcher 6  hineinzuziehen, so dass die     Senkrechtstellung    der Auf  reihnadeln 8 in einem für das Aufreihen der zu  heftenden Blätter ausreichenden Masse     fixiert    wird.  



  Die     Aufreihn.adeln    8 können in der verschieden  artigsten Art und Weise ausgebildet sein. Sie können,  wie in den Zeichnungen dargestellt, aus einem Draht  stück bestehen, das um seine Mitte so gebogen     ist,     dass die     Spitzen    der Schenkel der Nadel aneinander  anliegen.

   Sie können jedoch auch aus einem einzigen  geraden Stück eines Rundmaterials oder     dergleichen       bestehen in das dann ein von dem einen Ende bis etwa in  die Mitte der Nadel reichendes Öhr oder ein Schlitz  eingearbeitet ist.     Wesentlich    für das Funktionieren  der Heftmechanik ist in jedem Falle, dass die auf  genommene Schlaufe der Gummischnur 7 ein ge  wisses Stück weit der Nadel     entlanggleiten    kann, so  dass diese nach dem Aufreihen der zu heftenden  Blätter aus den Löchern der Blätter ausgezogen  werden kann und unter Verschiebung der Gummi  schnur in dem Öhr der Nadel quergestellt werden  kann, wie aus     Fig.2    ersichtlich.

   In dieser Stellung  läuft also die Schlaufe der Gummischnur etwa in  der Mitte der     Aufreihnadel    von aussen um den  einen Schenkel oder Ast der Nadel und durch das  Öhr oder den Zwischenraum zwischen den beiden       Schenkeln    der Nadel durch die Löcher der aufgereih  ten Blätter, im Falle, dass solche in den Schnellhefter  eingeheftet sind, und durch ein Loch 6 in der     Grund-          platte    5,

   von dort an der Unterseite der Grundplatte 5  zu dem nächsten Loch 6 der Grundplatte 5 und von  dort nach oben     durch    die Löcher der aufgereihten  Blätter durch das Öhr in der zweiten     Aufreihnadel     und     zurück.    Die beiden     Aufreihnadeln    liegen quer über  ein Loch des obersten Blattes der eingehefteten     Blätter     und werden- von der Gummischnur 7 an den ein  gehefteten Blätterstapel angedrückt, so     dass    dieser  entsprechend zusammengepresst und     gehalten    wird.  



  Die in den Zeichnungen dargestellte Ausführungs  form der     Aufreihnadel    8 ist besonders einfach her  zustellen, da das     Einarbeiten    eines Öhres oder eines       Schlitzes    entfallen kann. Ausserdem kann von vorn  herein ein geschlossener     Gummischnurring    verwendet  werden, da die durch die Löcher 6 gezogenen Schlau  fen desselben von den     Aufreihnadeln    8 unter     Spreizen     der Schenkel leicht aufgenommen werden können.

   Bei  anderen Ausführungsformen wird     zweckmässigerweise     anstelle eines     Gummischnurringes    ein offenes Gummi  schnurstück verwende, das in ähnlicher Weise durch  die     Schlitze    oder Öhre der Nadeln und durch die  Löcher 6 gezogen wird und dessen freie Enden dann,  beispielsweise     mittels    einer Heftklammer, an der Un  terseite der Grundplatte 5 fixiert werden.  



  Anstelle einer Gummischnur kann auch eine  unelastische Schnur verwendet werden,     in    die dann  mindestens ein federndes Element eingeschaltet ist.  Eine derartige Ausführungsform ist beispielsweise in       Fig.4    dargestellt. Bei dieser Ausführungsform wird  eine Bügelfeder 12 verwendet, die nach der Montage  der Heftmechanik an der Unterseite der Grundplatte 5  liegt. Die Bügelfeder weist an ihren Enden Ösen auf,  durch die Schlaufen einer unelastischen Schnur 13 ge  zogen sind, die die Ösen mit den     Aufreihnadeln    8  verbinden. Die Wirkungsweise dieser Ausführungs  form ist dieselbe wie im Zusammenhang mit den       Fig.    1 bis 3 beschrieben.  



  Die Löcher 6 können zur weiteren Erleichterung  der Montage der Heftmechanik mittels schräg nach  aussen verlaufenden Schlitzen 10 versehen sein. Bei  der in     Fig.    1 und 2 dargestellten     Ausführungsform    ist  das untere Loch 6 mit einem derartigen     Schlitz    10      versehen. Wenn das obere Loch 6 ebenfalls mit einem  Schlitz 10 versehen wird, so muss dieser schräg nach  oben verlaufen, damit die Gummischnur 6 nicht von  selbst aus den     Löchern        gleiten    kann.

   Eine derartige  Anordnung ermöglicht, dass, ähnlich wie in     Fig.4     dargestellt, die     Aufreihnadeln    8 ausserhalb der Heft  mechanik in den     Gummischnurring    7 oder in die       Schnurschlaufen    13     eingehängt    werden.

   Diese Anord  nung wird- dann, nachdem die beiden     Aufreihnadeln    8  je mit einer Hand unter Spannen der Gummischnur 7  oder der Bügelfeder 12     erfasst    werden, durch die       Schlitze    10 in Richtung des in     F'ig.    1 und 2 dar  gestellten Pfeiles     eingehängt.    Wenn nur ein     Schlitz     vorgesehen ist, wird eine der     Aufreihnadeln    durch  eines der Löcher 6 gefädelt und dann die Anordnung  in den     Schlitz    10     eingehängt.     



  Die     Aufreihnadeln    8 können aus beliebigem Ma  terial bestehen. Vorzugsweise wird     Rundmaterial    ver  wendet, da von diesem die Löcher der zu heftenden  Blätter am wenigsten beansprucht werden. Die  oberen Enden der     Aufreihnadeln    8 sind     vorzugsweiso     zugespitzt oder, wie in den Zeichnungen dargestellt,  gekröpft, wodurch das Aufreihen der zu heftenden  Blätter erleichtert wird.  



  Die Löcher 6 können wie in     Fig.    2 angedeutet an  ihrem Rande mit einem kegelförmigen Trichter 9 aus  gearbeitet sein, so dass die     Aufreihnadel    8 zur besseren  Fixierung ihrer senkrechten: Stellung unter der Feder  wirkung der Gummischnur 7 oder der Bügelfeder 12  in die Ränder der trichterförmigen Erweiterung des  Loches 6     einfällt.     



  Die beschriebene     Heftmechanik        ermöglicht    ein  wesentlich rascheres Einlegen oder Entnehmen von  Blättern wie die bekannten Heftmechaniken. Zum       Öffnen    der Heftmechanik müssen die     Aufreihnadeln     lediglich in der in     Fig.    2 dargestellten Stellung nach  oben     bzw.    nach unten ausgezogen werden, bis die  Schlaufen der Gummischnur in die     ösenförmigen    Er  weiterungen am unteren Ende der     Aufreihnadeln     gelangen.

   Die     Aufreihnadeln    schnellen .dann durch die  Federwirkung der Gummischnur von selbst in ihre  senkrechte Stellung und werden durch die Löcher  des gehefteten Blätterstapels nach unten gezogen. Es  können nun weitere Blätter dem bereits gehefteten  Blätterstapel     hinzugefügt    werden.  



  Zum Schliessen der     Hefrinechanik    werden die Auf  reihnadeln etwas nach oben ausgezogen und quer  gelegt. Weiterhin ist wesentlich, dass die gehefteten  Blätter auch bei     geschlossener    Heftmechanik bis zu  ihrem Heftrand eingesehen werden können, da die  durch die Löcher der .zu heftenden Blätter gezogene  Gummischnur ein völliges Umblättern des Blätter  stapels in Höhe jedes gehefteten Blattes zulässt.     Dies     ist auch von besonderer Bedeutung, wenn beispiels  weise zur Abtrennung des gehefteten     Schriftgutes    ein  Kartonblatt mit abgeheftet wurde, da dann dieses  und der über ihm befindliche Blätterstoss völlig nach  der anderen Seite     umgeblättert    werden kann.

   Weiter  hin ist von Bedeutung, dass eine Beschädigung des  Oberblattes 11 des Schnellhefters durch die Heft-         mechanik        ausgeschlossen    ist, so dass     in    vielen Fällen  ein einfacher Umschlag aus dünnem Papier genügt.  Die Grundplatte 5 kann weiterhin noch eine Lochung  tragen, so dass sie auch in     Ordnerheftmechaniken        ein-          geführt    werden     kann.     



  Die     Grundplatte    5 kann .sich auch über die ge  samte Länge des     Schnellhefters    erstrecken und bei  spielsweise vier oder mehr     Aufreihnadeln    tragen. In  diesem Falle kann dann die     Abheftung        stufenförmig     erfolgen, d. h. eine Heftnadel wird durch den gesamten  gehefteten Blätterstoss über dem obersten Blatt in ver  schiedenen Höhen in dem Stapel quergelegt werden.  Dies erleichtert das Auffinden von besonders wichti  gen     Schriftstücken    oder das leichtere Herausnehmen  von Teilstapeln.

   Dies stellt insoweit einen besonderen  Vorzug der beschriebenen     Heftmechanik    dar, da die       Aufreihnadeln    8 immer völlig flach liegen und dem  entsprechend die über     ihnen    liegenden Blätter nicht<B>be-</B>  schädigen können. Wenn in dem Schnellhefter zwei  Heftmechaniken verwendet werden     (Doppelheftung),     wird bei der beschriebenen Heftmechanik ein Um  heften des Schriftgutes von der einen Heftmechanik  auf die andere wesentlich erleichtert.

   So kann bei  spielsweise nach Lösen     einer        Aufrei'hnadiel    der einen  Heftmechanik und Herausnehmen     d'es        Blätterstapels     aus dieser Nadel die Heftnadel der anderen Mechanik  unter Ausziehen der Gummischnur und Umlegen der       Aufreihnadel        aufgespiesst    werden. Weiterhin weist     die     beschriebene Heftmechanik auch den Vorteil auf, dass  kein erhöhter     Platzbedarf    des gehefteten Blätterstapels  beispielsweise infolge     Abstehens    der Enden .der Auf  reihelemente     besteht.     



  Die beschriebene Heftmechanik eignet sich nicht  nur für Schnellhefter, sondern allgemein für sämtliche  Zwecke, bei denen am Rande gelochte Blätter. bei  spielsweise Formulare,     Zeitungen,        Schriftstücke    oder  dergleichen, in Stössen     zusammengehalten    werden  sollen. Für     Spezialzwecke    können auch     Heftmechani-          ken    verwendet werden, die nur     eine    einzige     Aufreih-          nadel        enthalten.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Heftmechanik für Schnellhefter, Sammelmappen, Zeitungshalter, Buchhaltungen oder dergleichen zur Sammlung und Halterung von am Rande gelochten Blättern mittels mindestens eines Aufreihelementes, dadurch gekennzeichnet, d'ass das Aufreihelement (8) nadelförmig ausgebildet ist und einen Schlitz aufweist, durch den ein elastisches Mittel (7) geführt ist, das die Aufreihnadel (8) zum Aufreihen der Blätter senkrecht stehend an eine Grundplatte (5)
    eines Schnellhefters anlegt und das nach Beendigung des Aufreihens der Blätter oder nach dem Hinzufügen eines oder mehrerer Blätter zu einem bereits auf gereihten Blätterstapel ein Ausziehen der Nadel (9) durch die Löcher der Blätter bis über den aufgereihten Blätterstapel hinaus zulässt, -so dass die Nadel unter Verschiebung des elastischen Mittels in dem Schlitz quer über das Loch so unter der Federwirkung des elastischen Mittels (7) den Blätterstoss zusammen drückt und festhält. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Heftmechanik für Schnellhefter nach Patent anspruch, diadurch gekennzeichnet, d'ass die Aufreih- nadel (8) aus einem Drahtstück besteht, das um seine Mitte so gebogen ist, dass die Enden seiner beiden Schenkel aneinander anliegen und dass die Gesamt breite der Nadel (8) grösser als der Durchmesser der das Ausziehen der Nadel ermöglichenden Gummi schnur (7) ist. 2.
    Heftmechanik nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Emden der Schenkel der Na del (8) zur Erleichterung des Aufreihens der Blätter zugespitzt oder gekröpft :sind.
    3. Heftmechanik nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, d'ad'urch gekennzeichnet, dass das den Schlitz aufweisende Ende der Aufreihnadel (8) abgerundet ist, so d'ass dieses Ende in der dem Auf- reihen der Blätter dienenden senkrechten Stellung der Aufreihnadel (8) von dem elastischen Mittel (7) an die Ränder eines entsprechend geformten Loches in der Grundplatte (5) zur Fixierung der senkrechten Stellung der Nadel (8) angelegt wird.
    4. Heftmechanik nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Grundplatte (5) zwei denselben Abstand vonein ander, jedoch einen wesentlich geringeren Durch messer als die Löcher in den Blättern aufweisende Löcher (9) vorgesehen sind, durch die je eine Schlaufe eines Gummischnurringes (7) so gezogen ist, d'ass nach Einhängen je einer Aufreihnadel (8)
    in jede der Schlaufen ein Doppelstrang des Gummiringes mit einer die Fixierung der Senkrechtstellung der Auf reihnadeln sichernden Vorspannung unterhalb der Grundplatte von einem Loch (9) zu dem anderen läuft. 5.
    Heftmechanik nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Mittel von einer Bügelfeder (12) gebildet wird, deren Enden mit Ösen versehen sind und dass zwei Aufreihstifte je mittels einer durch je ein Loch (9) oder einen Schlitz (10) in der Grundplatte (5) verlaufende Fadenschlaufe (13) mit je einer der Losen verbunden sind!. 6.
    Heftmechanik nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Mittel aus einer Schlaufe einer unelastischen Schnur besteht, in die mindestens eine Feder oder ein anderes längselastisches Glied eingeschaltet ist.
CH356750D 1957-05-06 1957-07-19 Heftmechanik CH356750A (de)

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