CH356794A - Steuereinrichtung an Druckmittelbremsen mit Dreidrucksteuerventil von schienengebundenen Zugfahrzeugen - Google Patents

Steuereinrichtung an Druckmittelbremsen mit Dreidrucksteuerventil von schienengebundenen Zugfahrzeugen

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CH356794A
CH356794A CH356794DA CH356794A CH 356794 A CH356794 A CH 356794A CH 356794D A CH356794D A CH 356794DA CH 356794 A CH356794 A CH 356794A
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CH
Switzerland
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pressure
valve
chamber
control
piston
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Application number
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English (en)
Inventor
Friedrich Dr Ing Hildebrand
Original Assignee
Knorr Bremse Gmbh
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Publication of CH356794A publication Critical patent/CH356794A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/04Driver's valves
    • B60T15/16Arrangements enabling systems to be controlled from two or more positions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description


  Steuereinrichtung an     Druckmittelbremsen        mit        Dreidrucksteuerventil     von schienengebundenen Zugfahrzeugen    Bisherige Steuereinrichtungen an     Druckmittel-          bremsen    von Lokomotiven zeigen     dien    Nachteil einer  direkten Leitungsverbindung vom     Hauptluftbehälter     der Lokomotive über ein kurzes Stück der Haupt  luftleitung zur Kammer konstanten Druckes im Steuer  ventil der Lokomotive,

   so dass sich über das Führer  bremsventil aus dem Hauptbehälter in die Hauptluft       leitung    eingeleitete Füllstösse ungeschwächt auf das       Dreidrucksteuerventil    der Lokomotive auszuwirken  vermögen und dort Überladungen     hervorrufen    kön  nen.  



  Zur Vermeidung dieses Übelstandes sieht die Er  findung eine Steuereinrichtung an     Druckmittelbremsen     mit     Dreidrucksteuerventil    von schienengebundenen  Zugfahrzeugen vor, bei welcher die     Beaufschlagung     mindestens einer Steuerkammer des     Dreidrucksteuer-          ventils    über mindestens einen zur selbsttätigen Druck  regelung im     Führerbremsventil        verwendeten,    höch  stens auf normalen     Hauptluftleitungsdruck    aufgelade  nen     Druckmittelausgleichsbehälter    erfolgt.  



  Die Einrichtung kann so beschaffen sein, dass die  Kammer konstanten Druckes des     Dreidrucksteuer-          ventils    aus dem     Druckmittelausgleichsbehälter    des       Führerbremsventils        beaufschlagt    wird.

       Darüberhinaus     besteht die Möglichkeit, dass neben der     Beaufschla-          gung    der Steuerkammer konstanten Druckes des Drei  drucksteuerventils aus dem     Druckmittelausgleichsbe-          hälter    eine     Beaufschlagung    der von der Steuerkammer  durch einen Kolben getrennten Kammer aus der       Hauptluftleitung    erfolgt, wobei die     Beaufschlagungs-          vorgänge    synchron verlaufen.

   Weiterhin ist vorteilhaft  zur     überwachung    einer die Empfindlichkeitsöffnung  enthaltenden Verbindung der Kammer konstanten  Druckes mit der Kolbenkammer ein durch den     Brems-          zylind'erdruck        betätigtes    Ventil vorgesehen.

   Zur Ver  meidung einer     überladung    der Kolbenkammer des         Dreidrucksteuerventils    durch in die     Hauptluftleitung     eingeleitete Füllstösse kann ein in     Abhängigkeit    von  den Drücken im Ausgleichsbehälter und in der Haupt  luftleitung betätigtes Ventil mit dem     überwachungs-          ventil        hintereinandergesch.altet    in der     Hauptluftleitung     angeordnet sein.  



  Damit zur Vereinfachung der Steuereinrichtung  die dem Bremszylinder     vorgeschalteten    beiden Kam  mern des     Dreidrucksteuerventils        unmittelbar    aus dem  Hauptbehälter unter Einsparung eines üblichen     Hilfs-          luftbehälters        druckbeaufschlagt    werden können, kann  im     Rückführkolben    des     Dreidrucksteuerventils    ein  mittels     Bremszylinderdruck    betätigter     mehrteiliger          Höchstdruckbegrenzer    vorgesehen sein,

   dessen für das       Bremszylinderentlüftungsventil    den Ventilsitz bilden  der Teil gegen die Kraft einer Feder in einem am       Rückführkolben    befestigten Hülsenteil relativbeweg  lich gelagert ist.  



  Die Ausbildung kann eine solche sein, dass sowohl  die Steuerkammer konstanten Druckes über eine im  Steuerkolben angeordnete, überwachte Empfindlich  keitsöffnung als auch die Kammer auf der einen Seite  des dieselbe von der Steuerkammer trennenden Kol  bens aus dem     Ausgleichsbehälter        beaufschlagt    werden.    Es kann auch die Steuereinrichtung so     beschaffen     sein, dass das     Dreidrucksteuerventil    zwei durch eine  Trennwand luftdicht gegeneinander abgeschlossene  Paare von     Steuerkammern        aufweist,    deren jedes mit       einem    gesonderten Ausgleichsbehälter je eines Führer  bremsventils verbunden ist.

   Dieser Fall     trifft    insbeson  dere dann zu, wenn sich bei einer beispielsweise elek  trischen Lokomotive am Bug und Heck derselben ein  Führerstand     befindet.     



  Die Steuereinrichtung kann auch so gestaltet sein,  dass ein und dasselbe     Paar    von Kammer konstanten           Druckes    und Kolbenkammer im     Dreidrucksteuerventil     mit je einem Ausgleichsbehälter je eines     Führerbrems-          ventils        vermittels    eines     Doppelrückschlagventils    ver  bunden ist.  



  In der Zeichnung sind     einige        Ausführungsbeispiele     der Erfindung schematisch dargestellt.  



  Bei der in     Fig.    1 gezeigten Steuereinrichtung weist  das     Dreidrucksteuerventil    1 in an sich bekannter  Weise eine Kammer 3 konstanten     Druckes    und eine  weitere, durch den Steuerkolben 5 von der Kammer 3  getrennte Kolbenkammer 7 auf, weiterhin     einen    Raum  9, der ständig über eine Entlüftungsöffnung 11 mit der  Atmosphäre verbunden ist, und über diesem Raum 9  den sogenannten     Rückführkolben    13 und die beiden  Druckkammern 15 und 17.  



  Der     Rückführkolben    13 steht unter dem Druck  einer Feder 19; im     Rückführkolben    ist ein Höchst  druckbegrenzer 21, welcher mit einem Ventilteller 24  eines     Doppelsitzventils    23 zusammenarbeitet, ange  ordnet.  



  Vom Hauptbehälter 25 führt eine Leitung 27 in  ein an sich bekanntes     Führerbremsventil,    welches aus  einem Regelteil 29 und einem Relaisteil 31 besteht.  Überdies verbindet eine weitere Leitung 33 den       Hauptbehälter    mit dem Relaisteil 31 des Führer  bremsventils, welcher     Behälter    dort, vom Druck im  Ausgleichsbehälter 35 durch eine Leitung 36 über  wacht, mit der     Hauptluftleitung    37 in leitender Ver  bindung steht und die Druckluft zunächst über ein       membrangesteuertes        Füllstosssicherungsventil    39 in     ein     vom Druck im Bremszylinder 41 über eine Leitung 43  überwachtes Ventil 45 führt.

   Schliesslich ist der  Hauptbehälter     vermittels    Leitung 46 mit der Kammer  17 des Steuerventils zwecks Speisung der     Bremszylin-          derleitung    42 verbunden.  



  Der Ausgleichsbehälter 35 ist über die Leitung 47  an die Kammer 49 des     Führerbremsventils    angeschlos  sen und weist eine Leitung 51 zur Kammer 3 kon  stanten Druckes des Steuerventils auf. In der Leitung  51 ist ein     Rückschlagventil    53 angeordnet. Ein Lei  tungszweig 55 der Leitung 51 führt unter Zwischen  schaltung der an sich bekannten Empfindlichkeitsöff  nung 57 zu einer Kammer 59 des     überwachungs-          ventils    45.  



  Dieses letztere zeigt im einzelnen die unter Brems  zylinderdruck stehende Kammer 61, den gegen die  Zwischenwand 63 mittels einer Feder 65 abgestützten       Ventilkörper    62 und die am Ventilsitz 67 überwachte  Verbindung zwischen der Kammer 59 und der von der       Hauptluftleitung    37 gespeisten Kammer 69. Das     mem-          brangesteuerte    Sicherungsventil 39 setzt sich im ein  zelnen aus folgenden Elementen     zusammen,    nämlich  einem Ventilteller 71, welcher mit einer Membran 73  verbunden ist, einer     Justierfeder    75 und einem der       Entlüftung    der     Hauptluftleitung    dienenden Ventil 77  sowie den Kammern 79 und 81.

   Ein Leitungszweig 83  der     Ausgleichsbehälterleitung    51 führt in die Kammer  79, während die Kammer 81 an die     Hauptluftleitung     37 angeschlossen ist.    Die Wirkungsweise der beschriebenen     Einrichtung     ist folgende:  Bei Betätigung des Führerbremshebels 85 werden  vermittels des Konus 87 die Druckplatte 89, die Feder  91 und der Regelkolben 93 nach unten bewegt, was  zur Folge hat, dass sich der     Doppelventilkörper    95  von seinem unteren Ventilsitz abhebt und eine     Beauf-          schlagung    des Ausgleichsbehälters 35 aus dem Haupt  behälter 25 über die Leitung 27, den Relaisteil 31,  die Leitung 28, die Kammer 30, die Kammer 49 und  die Leitung 47 gestattet.  



  Durch Dimensionierung der     Reglerfeder    91 ist  dafür Sorge getragen, dass sich im Ausgleichsbehälter  maximal ein     Druck    von 5 atü ausbilden kann, während  der Mindestdruck auf 3,5 atü     (Maximalbremszylinder-          druck)    festgelegt ist.

   Druckluft des Ausgleichsbehälters  fliesst nun über die Leitung 51 und das     Rückschlag-          ventil    53 in die Kammer 3 konstanten Druckes, in  welcher in Fahrtstellung ein Druck von 5 atü herr  schen muss.     Synchron    mit der     Beaufschlagung    der  Kammer 3 durch den Ausgleichsbehälter erfolgt die       Beaufschlagung    der Kammer 7 des     Dreidrucksteuer-          ventils    aus dem Hauptbehälter 25 über den Relaisteil  31, die     Hauptluftleitung    37, das Sicherungsventil 39  und die Kammer 69.

   In der völligen Lösestellung ist  also zu beiden Seiten des Steuerkolbens 5 ein Druck  von 5 atü eingesteuert, was bewirkt, dass sich der       Rückführkolben    13 unter der Kraft der Feder 19 in  seine untere Lage begibt, so dass der     Bremszylinder     über die     Leitung    42, die Kammer 15 und das am  Druckbegrenzer 21     geöffnete    Ventil 23 und die Ent  lüftungsöffnung 11 sich vollkommen entlüften kann.

    Bei einem ungefähren Restdruck von 0,2 atü im  Bremszylinder und damit in der Kammer 61 öffnet  das     Überwachungsventil    45, so dass die Kammer 59  mit der Kammer 69 verbunden wird und auf diese  Weise die Drücke in den Kammern 3 und 7 des Drei  drucksteuerventils für den Fall von Druckschwankun  gen in der     Hauptluftleitung    sich nach Massgabe der  durch die Empfindlichkeitsöffnung bestimmten Zeit  verzögerung ausgleichen und damit eine auf Grund  von Druckschwankungen zwischen Kammer 3 und 7  eintretende Möglichkeit einer ungewollten Bremsung  zu verhüten vermögen.  



  Eine Teilentlüftung der     Hauptluftleitung    zum  Zwecke einer Betriebsbremsung vermittels des Führer  bremshebels 85 über den Relaisteil 31 bewirkt das  Öffnen des     Rückschlagventils    77 im Sicherungsven  til 39.  



  Infolge der Druckdifferenz zwischen der Kammer  3 konstanten Druckes und der Kolbenkammer 7 wer  den der Steuerkolben 5 und die Kolbenstange 10 nach  oben gedrückt, der     Rückführkolben    13 schliesst durch  den Ventilteller 24 die     Bremszyl'inderleitung    42 gegen  die Atmosphäre und öffnet gleichzeitig durch den  Ventilteller 26 des Doppelventils 23 die Kammer 17.  Nun strömt Druckluft aus dem Hauptbehälter über  die Leitung 46 in die Kammer 17, in die Kammer 15,  über die Leitung 42 in den Bremszylinder 41 und       gleichzeitig    über die Leitung 43 in die     Kammer    61 des      Überwachungsventils 45.

   Im Falle einer Vollbremsung  tritt der     Höchstd\ruckbegrenzer    in Tätigkeit, sobald  sich im Bremszylinder ein Höchstdruck von 3,5 atü  ausgebildet hat, der sich damit auch in der     Kammer     15 einstellt und gegen den Druck der auf genau 3,5 atü  dimensionierten Feder 20 des     Höchstdruckbegrenzers     dessen Ventilsitz nach unten drückt, wobei der Ventil  teller 24 im Falle von Bremsdrücken über 3,5 atü  kurzzeitig wieder öffnet und der Ventilteller 26 in  seine     Abschlussstellung    gelangt.  



  Das Lösen der Bremse erfolgt durch Belüften der       Hauptluftleitung    37. Zur rascheren Lösung der  Bremse an den hinteren Wagen eines langen Zuges  werden aus dem Hauptbehälter Füllstösse bis zu einem  Druck von 8 atü in die     Hauptluftleitung    eingeleitet,  gegen welche das     Dreidrucksteuerventil    1 der Loko  motive geschützt werden muss.

   Sobald sich im Raum  81 des Sicherungsventils 39 ein Hauptleitungsdruck  von mehr wie 5 atü ausbildet, drückt dieser die Mem  brane 73 gegen den maximal in der Kammer 79 auf  tretenden     Ausgleichsbehälterdruck    von 5 atü so weit  nach links, dass der Ventilteller 71 in seine     Abschluss-          stellung    gelangt und dabei die     Hauptluftleitung    gegen  das Überwachungsventil 45 und das     Dreidrucksteuer-          ventil    1 abgeschlossen wird.  



  Das in     Fig.    2 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt  ebenfalls eine Steuereinrichtung, bei welcher die Kam  mer 3 konstanten Druckes aus dem Ausgleichsbehäl  ter 35 synchron zu der Kolbenkammer 7 aus der       Hauptluftleitung    37     beaufschlagt    wird. Die Empfind  lichkeitsöffnung 57 ist in     den    Steuerkolben 5     verlegt,     womit - in Vereinfachung der Konstruktion - das       Überwachungsventil    45 und das Sicherungsventil 39  gegen     Füllstossüberladung    der Kammer 3 eingespart  werden können.  



  Die Wirkungsweise dieser Einrichtung unterschei  det sich von der nach     Fig.    1 lediglich dadurch, dass  der Steuerkolben 5 unter dem Druck einer Feder 99  im Zylinder des     Dreidrucksteuerventils    gelagert ist und  in Lösestellung mit seinem     Doppelventilkörper    98 zwi  schen den beiden Ventilsitzen 96 und Sitz 97 der Kol  benstange 10 so gehalten ist, dass die Empfindlich  keitsöffnung 57 einen Druckausgleich von bestimmter  zeitlicher Verzögerung zwischen den Kammern 3 und  7 zulässt. Im übrigen stimmt die Ausführung nach       Fig.    2 mit der nach     Fig.    1 völlig überein.  



  Die in     Fig.    3     dargestdl'lte    Ausführungsform lässt er  kennen, dass sowohl die Kolbenkammer 7 als auch die  Kammer 3 konstanten Druckes vom Ausgleichsbehäl  ter 35 über die Leitung 51 gespeist werden kann.  Beim     Dreidrucksteuerventil    kann wiederum auf das  Sicherungsventil 39 und auf das     überwachungsventil     45 infolge der im Steuerkolben 5 angeordneten Emp  findlichkeitsöffnung 57 verzichtet sein.

   Ebenfalls gerät  der     Höchstdruckbegrenzer    im     Rückführkolben    da  durch in Wegfall, dass die Kammer 7 nunmehr anstatt  durch die     Hauptluftleitung    vom Ausgleichsbehälter  her     beaufschlagt    wird, was     bewirkt,    dass der Druck  in der Kammer 7 nur     zwischen    3,5 und 5 atü schwan  ken kann, nicht aber     zwischen    0 und 5 atü wie bei    den Ausführungsformen nach     Fig.    1 und 2.

   Entspre  chend dem maximal zwischen Kammer 3 und Kam  mer 7 auftretenden Differenzdruck     von    5 zu 3,5 atü  vermag auch bei einem     maximalen    Bremsdruck von  3,5 atü der Druck in der Kammer 15     unterstützt    durch  die Kraft der Feder 19 die Kolbenstange 10 zwecks  Belüftung des Bremszylinders 41 wieder nach unten  zu führen, so dass der     Ventilteller    26 auch ahne Mit  wirkung eines     Höchstdruckbegrenzers    von seiner Fe  der wieder in die     Abschlussstellung    gedrückt und die  Zuleitung von Druckluft über die Leitung 46 aus dem       Hauptbehälter    25 unterbunden wird.  



  Die Wirkungsweise ist ähnlich derjenigen der vor  angegangenen     Ausführungsformen:    Bei Betätigung des  Führerbremshebels 85 fliesst Druckluft aus dem  Hauptbehälter 25 über die Leitung 27 und den Relais  teil 31, die Kammer 30, die geöffnete Kammer 49 und  die Leitung 47 in den Ausgleichsbehälter 35 und von  dort über die Leitung 51 in die Kolbenkammer 7,  deren Druck in der Füllperiode auf 5 atü steigt und,       unterstützt    durch die     Steuerkolbenfed@r    99, die Emp  findlichkeitsöffnung 57 so weit öffnet, dass Druckluft  auch in die Kammer 3 konstanten Druckes zu fliessen       vermag,    sofern dort ein Druck unter 5 atü herrscht.

    Damit ist die völlige Lösestellung des     Dreidrucksteuer-          ventils    erreicht und die     Empfindlichkeitsöffnung    ge  rade so weit geöffnet, dass     in    der Leitung 51 des Aus  gleichsbehälters 35 auftretende Druckschwankungen  zwischen den Kammern 3 und 7 kompensiert werden  können.  



  Ausserdem befindet sich der     Rückführkolben    unter  der Kraft der     Rückführfeder    19 in seiner Ruhestel  lung, in welcher der Ventilteller 24 des Doppelsitz  ventils abgehoben ist, so     aass    sich der     Bremszylinder     völlig zu entlüften vermag.  



  Bei Einleitung einer Betriebsbremsung wird der  Druck im Ausgleichsbehälter 35 abgesenkt, welche  Druckabsenkung sich infolge Fehlens des Rückschlag  ventils 53 der Ausführungsformen nach den     Fig.    1  und 2 auch auf die Kolbenkammer 7 überträgt. Die  Druckdifferenz zwischen Kammer 3 und Kammer 7  lässt den Steuerkolben 5 und die Kolbenstange 10  sowie den     Rückführkolben    13 nach oben     wandern,     wobei die     Verbindung    des Bremszylinders zur Atmo  sphäre durch Schliessen mittels des Ventiltellers 24 un  terbrochen wird und gleichzeitig die     Öffnung    mittels  des Ventiltellers 26 gegen den Druck von 8 atü im  Hauptbehälter erfolgt.

   Entsprechend dem am Führer  bremsventil 29 eingesteuerten Bremsdruck wird der  Bremszylinder auf maximal 3,5 atü     belüftet,    wie oben  näher erläutert.  



  Mit der Konstruktion nach     Fig.    3 können dem       Dreidrucksteuerventil    der Lokomotive keine Füllstösse  zum Zwecke einer rascheren Bremslösung zugeleitet  werden, da die Kammer 7 nicht mehr an die Haupt  luftleitung, sondern direkt an die     Ausgleichsbehälter-          leitung    angeschlossen ist.

   Dies ist jedoch auch völlig  überflüssig, da die Füllstösse insbesondere für die von  dem Hauptbehälter     entfernter    liegenden Bremsventile  der Wagen     eines    langen Zuges gedacht     sind,    nicht aber      für ein Ventil wie das     Dreidrucksteuerventil    1, das  auf der Lokomotive sich     in    unmittelbarer     Nähe    des  Hauptbehälters befindet.

   Wie demgegenüber bereits  oben     ausgeführt,    erfolgt das Lösen der Bremse der  Lokomotive durch Belüften der Kammer 7 unter  gleichzeitiger Einwirkung des Bremsdruckes auf den       Rückführkolben    13 in     Unterstützung    durch die Feder  19 und somit infolge     Abhebens    des Ventiltellers 24  durch den herabgehenden     Rückführkolben    13, wobei  sich die,     Bremszylinderleitung    42 entleert.  



  Das in     Fig.    4 gezeigte Schema lässt zwei Führer  bremsventile 29 und 129 sowie zwei Ausgleichsbehäl  ter 35 und 135 erkennen, welche auf das Dreidruck  steuerventil 1 der Lokomotive über je ein Kolben  ventil 45 bzw. 145 arbeiten. Zu diesem Zwecke     sind     zwei     Kammern    3 bzw. 103     konstanten    Druckes und  zwei     Kolbenkammern    7 bzw.

   107 im     Dreidrucksteuer-          ventil        angeordnet,    wobei die mit jedem     Kammernpaar     zu lösende Aufgabe genau dieselbe bleibt wie bei den  bisherigen     Ausführungsbeispielen.    Lediglich soll dem  Lokomotivführer beispielsweise einer elektrischen  Lokomotive die Möglichkeit gegeben werden, von  Führerständen am Bug bzw. am Heck der Lokomo  tive gleichermassen auf das     Dreidrucksteuerventil    1 der  Lokomotive einwirken zu können.

   Infolgedessen un  terscheidet sich das vorliegende     Dreidiucksteuerventil     nach     Fig.    4 lediglich durch die     Hintereinanderschal-          tung    der beiden durch eine Trennwand 100 getrennten  Paare von Steuerkammern 3, 7 bzw.

   103,<B>107,</B> wobei  jeweils eines der beiden Paare ausgeschaltet ist und das  andere auf die Kolbenstange 10     einwirkt.    Zu diesem  Zwecke sind zwei Steuerkolben 5 und 105 unter dem       Druck    von     Steuerkolbenfedern    99 bzw.<B>199</B> im Steuer  ventil axial     verschieblich    angeordnet, derart, dass der  Flansch 94 des Steuerkolbens 5 zwischen zwei An  schlägen 92 und 90 der     Kolbenstange    10 liegt und  die Kolbenstange 110 des Kolbens 105 Gelegenheit  hat, auf den Anschlag 90 der Kolbenstange 10 in  gleicher Weise einzuwirken wie der     Flansch    94 des       Steuerkdlbens    5 auf den Anschlag 92.  



  Schliesslich ist in     Fig.    5 ein weiteres Ausführungs  beispiel der Einrichtung     dargestellt,    welches wiederum  zwei     Führerbremsventile    29 bzw. 129 erkennen lässt,  von welchen aus das     Dreidrucksteuerventil    1 der  Lokomotive betätigt wird. Die beiden Ausgleichs  behälter 35 und 135     sind        mittels    Leitungen 51 bzw.  151 an ein     membrangesteuertes        Doppelrückschlag-          ventil    190 angeschlossen.

   Dieses Ventil 190 weist zwei       Kammern    auf, die mit dem Ausgleichsbehälter 135  verbundene Kammer 191 und die mit dem Ausgleichs  behälter 35 verbundene Kammer 189.  



  Leitungszweige 188 und 192 führen aus beiden       Kammern    über eine gemeinsame     Leitung    193 zur       Kammer    69 des Überwachungsventils 45. Bei Öffnung  des Ventils 45 in     Abhängigkeit    vom Bremszylinder  druck     strömt        Druckluft    mit     Ausgleichsbehälterdruck     in die Kammer 59 und von     dort    über die Empfindlich  keitsöffnung 57 in die Kammer 3     konstanten    Druckes.  Ebenfalls fliesst     Druckluft    aus der Kammer 69 über    die Leitung 194 in die Kolbenkammer 7 des Drei  drucksteuerventils.  



  Die Wirkungsweise dieser     Ausführung    ist folgende:  Wie bei der     Einrichtung    nach     Fig.    4 ist     eines    der  beiden     Führerbremsventile,    angenommen das Führer  bremsventil 129, unbesetzt, während das     Führer-          bremsventil    29 vom Lokomotivführer bedient werden  soll. Für diesen Fall herrscht im Ausgleichsbehälter  135 des unbesetzten     Führerbremsventils    129 ein  Druck von 5 atü, der sich über die Leitung 151 in  die Kammer 191     fortpflanzt    und hinter die Membran  180 legt.

   Die Membran<B>180</B>     schliesst    unter dem Druck  des Ausgleichsbehälters 135 mittels des Ventiltellers  181 des     Doppelsitzventils    190, während gleichzeitig  der Ventilteller 182 abgehoben ist, solange der Aus  gleichsbehälter 35 über das     Führerbremsventil    29  nicht aus dem Hauptbehälter 25 über die Leitung 27,  den Relaisteil 31 und das Ventil 95 voll auf 5 atü       beaufschlagt    ist. In dieser Stellung lassen sich die  Kammer 69 des Kolbenventils 45 und damit die  Steuerkammern 3 und 7 des     Dreidrucksteuerventils     aus dem     Ausgleichsbehälter    35 speisen (Lösen der  Bremse).

   Sobald jedoch in den     Kammern    3 und 7 ein  Druck von 5 atü herrscht     (Fahrtstellung),    befinden  sich infolge der Mittelstellung der Membrane 180  unter dem nunmehr bestehenden Gleichgewicht der  Drücke von je 5 atü in den     Kammern    189 und 191  die beiden Ventilteller 181 und 182 auf Grund der  Ventilform in einer gedrosselten     Öffnungsstellung.     



  Bei einer     Betriebsbremsung    wird der Ausgleichs  behälter 35 über den Relaisteil 31 des     Führerbrems-          ventils    29, wie schon oben erläutert, belüftet, wobei  die entstehende     Druckdifferenz    zwischen den Kam  mern 189 und<B>191</B> sich infolge der Drosselung der  Ventilteller 181, 182 nicht über die Leitungen 188,  192 wieder kompensieren kann, sondern bestehen  bleibt,

   was ein Abheben des Ventiltellers 182 und da  mit eine Teilbelüftung der Kammer 7 des Dreidruck  steuerventils einleitet und ein Abheben des Ventil  tellers 26 und damit eine     Beaufschlagung    des     Brems-          zylinders    41 über die Kammern 15 und 17 und die  Leitung 46 aus dem Hauptbehälter 25 zur Folge hat.  



  Die Wirkungsweise der vorstehenden Ausführung  ändert sich nicht,     wenn    der     Lokomotivführer    das       Führerbremsventil    129 bedient und dafür das Führer  bremsventil 29 unbesetzt bleibt, in welchem Falle der  Ausgleichsbehälter 35 mit einem Druck von 5 atü     ge-          füllt    ist.  



  Die Erfindung     beschränkt    sich nicht auf die dar  gestellten     Ausführungsbeispiele.    So wäre es auch mög  lich, die Steuereinrichtung so auszubilden, dass eine  Einbeziehung eines Druckübersetzers oder eines Vor  steuerbehälters vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steuereinrichtung an Druckmittelbremsen mit Drei drLcksteuerventil von schienengebundenen Zugfahr zeugen, dadurch gekennzeichnet, dass die Beaufschla- gung mindestens einer Steuerkammer des Dreidruck- steuerventils über mindestens einen zur selbsttätigen Druckregelung im Führerbremsventil verwendeten, höchstens auf normalen Hauptluftleitungsdruck auf geladenen Druckmittelausgleichsbehälter erfolgt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Steuereinrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass die Kammer (3) konstanten Druckes des Dreidrucksteuer- ventils (1) aus dem Druckmittelausgleichsbehälter (35) des Führerbremsventils (29) beaufschlagt wird. 2.
    Steuereinrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass neben der Beaufschlagung der Steuerkammer (3) konstanten Druckes des Dreidrucksteuerventils aus dem Druck mittelausgleichsbehälter (35) eine Beaufschlagung der von der Steuerkammer durch einen Kolben (5) ge trennten Kammer (7) aus der Hauptluftleitung (37) erfolgt, wobei die Beaufschlagungsvorgänge synchron verlaufen. 3.
    Steuereinrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass zur Überwachung einer die Empfindlichkeitsöffnung (57) enthaltenden Verbin dung der Kammer (3) konstanten Druckes mit der Kol benkammer (7) ein durch den Bremszylinderdruck be tätigtes Ventil (45) vorgesehen ist.
    4. Steuereinrichtung nach Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermeidung einer Überladung der Kolbenkammer (7) des Dreidruck steuerventils durch in die Hauptluftheitung (37) einge leitete Füllstösse ein in Abhängigkeit von den Drücken im Ausgleichsbehälter (35) und in der Hauptluftlei- tung betätigtes Ventil (39) mit dem überwachungs- ventil (45) hintereinandergeschaltet in der Haupt luftleitung angeordnet ist.
    5. Steuereinrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 4, gekennzeichnet durch die An ordnung eines mittels Bremszylinderd'ruckes betätig ten mehrteiligen Höchstdruckbegrenzers (21), dessen für das Bremszylinderentlüftungsventil (24) den Ven tilsitz bildender Teil (22) gegen die Kraft einer Feder (20) in einem am Rückführkolben (13) des Dreidruck steuerventils befestigten Hülsenteil (18) relativbeweg lich gelagert ist. 6.
    Steuereinrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass dafür gesorgt ist, dass sowohl die Steuerkammer (3) konstanten Druckes über eine im Steuerkolben angeordnete, überwachte Empfindlichkeitsöffnung (57) als auch die Kammer (7) auf der einen Seite des dieselbe von der Steuerkammer (3) trennenden Kol bens (5) aus dem Ausgleichsbehälter (35) beaufschlagt worden. 7.
    Steuereinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Dreidrucksteuerventil (1) zwei durch eine Trennwand (100) luftdicht gegen einander abgeschlossene Paare von Steuerkammern (3, 7 bzw. 103, 107) aufweist, deren jedes mit einem gesonderten Ausgleichsbehälter (35 bzw. 135) je eines Führerbremsventils (29 bzw.<B>129)</B> verbunden ist. B.
    Steuereinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein und dasselbe Paar von Kammer konstanten Druckes und Kolbenkammer im Dreidrucksteuerventil mit je einem Ausgleichsbehälter (35 bzw. 135) je -eines Führerbremsventils vermittels eines Doppelrückschlagventils (190) verbunden ist.
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