CH356826A - Stromrichter - Google Patents

Stromrichter

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CH356826A
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Baer Walter
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Siemens Ag
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F1/00Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
    • G05F1/10Regulating voltage or current 
    • G05F1/12Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC
    • G05F1/32Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC using magnetic devices having a controllable degree of saturation as final control devices
    • G05F1/33Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC using magnetic devices having a controllable degree of saturation as final control devices with plural windings through which current to be controlled is conducted

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Stromrichter   Es ist an sich bekannt, bei Stromrichtern in Reihe mit den Ventilen sättigungsfähige Drosselspulen vorzusehen, die beim Auftreten einer der    Durchlassrich-      tung   des Ventils entsprechenden treibenden Spannung das Ansteigen des Ventilstromes durch Bildung einer sogenannten Einschaltstufe zunächst verzögern. Bei derartigen Einrichtungen kann die Ausgangsspannung des Stromrichters dadurch gesteuert bzw. geregelt werden, dass die    Spannungsfläche   der Einschaltstufe verändert wird.

   Dies geschieht, wie es ebenfalls an sich bekannt ist, durch eine    steuer-   bzw. regelbare    Rückmagnetisierung   der Drosselspulen während der Sperrzeit des    Ventils.   Die    Rückmagne-      tisierungsschaltungen   werden dabei allgemein durch ein von dem den Stromrichter speisenden Netz abhängiges Hilfsnetz gespeist. 



  Erfindungsgemäss sind die geschilderten Rückmagnetisierungskreise    derart   ausgebildet, dass die an den Drosselspulen auftretenden    rückmagnetisierenden      Spannungszeitflächen   bei Spannungsschwankungen des speisenden Netzes sich nicht gleichläufig ändern, vorzugsweise sich jedoch bei Spannungserniedrigung    des   speisenden Netzes    vergrössern   und umgekehrt. Die bisher bekannten bzw. vorgeschlagenen    Rückmagneti-      sierungsschaltungen   haben die Eigenschaft, dass die rückmagnetisierenden    Spannungsflächen   sich bei Spannungsschwankungen des speisenden Netzes im gleichen Sinne    ändern,   d. h. also sich bei Spannungserhöhung vergrössern und bei Spannungserniedrigung verkleinern.

   Das hat zur Folge, dass Spannungsschwankungen des speisenden Netzes sich auf die Ausgangsspannung des Stromrichters mehr als proportional auswirken. Eine Spannungsabsenkung des speisenden Netzes würde nämlich die Ausgangsspannung des Stromrichters zunächst proportional herabsetzen; da ausserdem bei den älteren    Anordnungen   in diesem Fall    gleichzeitig   die    rückmagnetisierende   Span-    nungsfläche   für    die      Einschaltdrosselspulen   kleiner wird, ergibt sich eine weitere    Verminderung   der Ausgangsspannung des Stromrichters durch    eine   dementsprechende Vergrösserung der    Einschaltstufen.   Die Erfindung    ermöglicht,

     diesen Mangel    zu   beseitigen. 



  Es ist bereits eine    Rückmagnetisierungsschaltung   vorgeschlagen worden, bei der die Reihenschaltung einer Hilfswicklung der sättigungsfähigen Drosselspule und die Wirkung einer    ebenfalls   sättigungsfähigen Hilfsdrosselspule an einer    unsymmetrischen   Wechselspannung liegt.

   Bei einer    Rückmagnetisie-      rung   dieser Art ist die Hilfsdrosselspule so bemessen, dass der zu ihrer    Ummagnetisierung   erforderliche    Magnetisierungsstrom      kleiner   ist als der    Magnetisie-      rungsstrom   der    Schaltdrosselspule,   und dass sie den symmetrischen Anteil der    unsymmetrischen   Wechselspannung zuzüglich der in dem Kreis auftretenden    Schaltdrosselspannungen      aufnehmen   kann, ohne dass ihr Kern gesättigt wird:

   Wird nun an die oben beschriebene Reihenschaltung eine unsymmetrische Wechselspannung gelegt, so ist die    Hilfsdrosselspule   während eines Teils der    Wechselspannungsperiode   gesättigt; beim    Eintritt   der Sättigung geht    der   von der Reihenschaltung    geführte   Strom    sprunghaft   von dem kleineren    Magnetisierungsstrom   der    Hilfsdrosselspule   zu dem sehr viel grösseren    Magnetisierungsstrom   der Schaltdrosselspule über. In    diesem   Teil der Periode liegt eine rückmagnetisierende Spannung an der Rückmagnetisierungswicklung der Schaltdrosselspule.

   Die Dauer dieses Teils und damit die Grösse des    zeitlichen   Spannungsintegrals    können   durch    Änderung   des Grales der    Unsymmetrie   der    unsymmetrischen   Wechselspannung geregelt werden. Wird beispielsweise die    Unsymmetrie   der    Rückmagnetisierungsspannung   gesteigert, so vergrössert sich das für die    Rückmagne-      tisierung   der    Schaltdrosselspule   zur Verfügung stehende zeitliche Spannungsintegral.

   Die unsymmetri- 

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 sehe    Wechselspannung   ist dabei vorzugsweise aus einem    reinen      Wechselspannungsanteil   und einem steuerbaren    Gleichspannungs.anteil   zusammensetzt Eine solche Anordnung kann als    Ausführungsbeispiel   der Erfindung derart ausgeführt werden, dass der    Gleichspannungsanteil   der    unsymmetrischen   Wechselspannung sich bei Erniedrigung der    Netzspannung   erhöht und umgekehrt. Gemäss dem    früheren   Vorschlag kann durch einen die    Spannungsaussteuerung   des Umformers    bestimmenden   Regler    zusätzlich   beeinflusst werden.

   Der Erfindungsgedanke kann    in   diesem Fall mit Vorteil derart    verwirklicht   werden, dass    in   der    Hilfsgleichrichteranordnung   eine vom speisenden Netz    abhängige,   ungeregelte    Gleichspannung   einer grösseren,    konstanten      Gleichspannung   entgegengeschaltet ist. 



  In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel    der   Erfindung eine    Gleichrichteranord'nung   dargestellt. Die Phasen des speisenden Netzes sind    mit   R, S und T bezeichnet; an das Netz sind ein Haupttransformator 1 und ein Hilfstransformator 2 angeschlossen. Der Haupttransformator 1 speist den Gleichrichter 3, der in    beliebiger   Weise geschaltet sein kann, beispielsweise in einer drei- oder mehrphasigen Brückenschaltung oder in einer    Saugdrosselschaltung.   Der Einfachheit halber ist jeweils nur ein Ventilzweig einschliesslich der zugehörigen Drosselspulen dargestellt.

   Jeder Ventilzweig enthält ein Ventil 4, das an sich beliebiger Art sein kann, also beispielsweise ein mechanisch oder magnetisch gesteuertes    Schaltventil,   ein Trockengleichrichter oder ein    p-n-Gleichrichter   nach Art der Germanium- oder    Siliziumventile.   In Reihe mit dem Ventil liegt. die Hauptwicklung 6 einer sättigungsfähigen Drosselspule 5, die    zu,r   Herstellung einer Einschaltstufe, gegebenenfalls aber auch zur    Herstellung   einer Ausschaltstufe dient. Für die Rückmagnetisierung der Drosselspule 5 ist    ein   Kreis vorgesehen, der aus einer    Hilfswicklung   7 der Drosselspule 5    und,der   Wicklung 9 einer ebenfalls sättigungsfähigen Hilfsdrosselspule 10 besteht.

   Diesem Rückmagnetisierungskreis wird eine unsymmetrische    Wechselspannung   aufgeprägt, deren Herstellung im folgenden beschrieben ist. 



  Der Hilfstransformator 2 speist einen Hilfsgleichrichter 11, dessen Ausgangsgleichspannung    in   beliebiger Weise auf Konstanz geregelt ist. Ferner speist der Transformator 2 einen    Gleichrichter   12 mit ungeregelter    Ausgangsgleichspannung.   Die Ausgangsspannung des Gleichrichters 12 folgt    also      sämtlichen   Schwankungen des am    Hilfstransformator   2    liegenden      Hilfsnetzes,   also auch den Schwankungen des Speisenetzes    RST.   Die Gleichspannung des Gleichrichters 11 ist, beispielsweise mit    Hilfe   eines zwischengeschalteten Transformators, so bemessen,

   dass sie im Bereich der betriebsmässig zu erwartenden    Schwankungen   des Netzes    RST   stets grösser ist als die Gleichspannung des Gleichrichters 12. Der Gleichrichter 11 kann auch durch eine netzunabhängige, konstante Spannungsquelle, beispielsweise eine Batterie, ersetzt werden. Die    Differenzspannung   zwischen den Ausgangsspan-    nungen   der Gleichrichter 11 und 12 wird nun zur Herstellung der    Gleichspannungskomponente   der    Rückmagnetisierungskreise   für die    Gleichrichteran-      ord'nung   3 benutzt.

   Sie    liegt   an der Reihenschaltung dreier fester Widerstände 13, 14 und 15 und eines einstellbaren Widerstandes 16, dessen Betrag durch ein Regelgerät    RG   gesteuert wird. Das Regelgerät    RG   arbeitet in Abhängigkeit von der Ausgangsspannung des Gleichrichters 3. 



  Die an den Widerständen 13, 14 und 15 abgenommenen Gleichspannungen bestimmen den Gleichspannungsanteil der den    Rückmagnetisierungskreisen   der Drosselspule 5    zugeführten   unsymmetrischen Wechselspannungen. In jeder Phase ist eine besondere Einrichtung WR, WS und    WT   vorgesehen, die dazu dient, die unsymmetrische Wechselspannung durch    Summierung   der an 13, 14 bzw. 15 abgenommenen Gleichspannung und    einer   symmetrischen Wechselspannung herzustellen. 



  Die an der Einrichtung WR (für WS und    WT      gilt   Entsprechendes) gewonnene unsymmetrische Wechselspannung wird der Reihenschaltung der Wicklungen 7 und 9, die den Drosselspulen 5 bzw. 10 der Phase R zugeordnet sind, zugeführt. Je grösser der    Gleichspannungsanteil      der   unsymmetrischen Wechselspannung ist, umso weiter    wird   die Drosselspule 5 während der Sperrzeit des Ventils 4 rückmagnetisiert;    umso   kleiner ist infolgedessen die restliche Spannungszeitfläche,    die   die Drosselspule 5 nach Beginn der Stromführung des Ventils 4 durchlaufen muss, und damit die    Einschaltstufe.   Je kleiner aber die Einschaltstufe ist, umso grösser ist die von der Gleichrichteranordnung abgegebene Ausgangsgleichspannung.

   Zusammenfassend ergibt sich also, dass die Ausgangsspannung der    Gleichrichteranordnung   unter sonst gleichen Verhältnissen umso    grösser   ist, je grösser der    Gleichspannungsanteil   der an WR gebildeten unsymmetrischen Wechselspannung ist. 



  Es sei nun angenommen, dass die Netzspannung    RST   aus irgendwelchen    Gründen   sinkt. Dadurch würde sich, wenn keine weiteren Vorkehrungen getroffen werden,    eine   entsprechende Senkung der Ausgangsgleichspannung ergeben. Bei der beschriebenen Anordnung wird einer Senkung der Ausgangsgleichspannung dadurch entgegengewirkt, dass sich der    Gleichspannungsanteil   der unsymmetrischen Wechselspannung, der für die    Rückmagnetisierung   der Drosselspule 5 massgebend ist, selbsttätig vergrössert. Er ist nämlich, wie bereits erläutert, gleich der Differenz zwischen der grösseren, konstanten Ausgangsspannung des geregelten Gleichrichters 11 und der kleineren, der Netzspannung folgenden Ausgangsspannung des ungeregelten Gleichrichters 12.

   Sinkt also die    Netzspannung   ab, so vergrössert sich diese Spannungsdifferenz und damit der    Gleichspannungsanteil,   der zur    Rückmagnetisierung   der Drosselspule 5 zur Verfügung steht. Wie oben bereits abgeleitet wurde, entspricht eine Vergrösserung des rückmagnetisierenden    Gleichspannungsanteiles   einer Vergrösserung der    Ausgleichsspannung   der    Gleichrichteranordnung,   so 

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 dass also die Auswirkung der    Netzspannungssenkung   auf die Ausgangsspannung des    Gleichrichters   durch den beschriebenen    Rückmagnetisierungskreis   ganz oder zum Teil    kompensiert   wird. 



     Entsprechend:   führt eine Vergrösserung der Netzspannung    RST   zu einer Verkleinerung der Differenz zwischen den Ausgangsspannungen der Hilfsgleichrichter 11 und 12, so dass die rückmagnetisierende    Spannungszeitfläche   an der Drosselspule 5 verkleinert und die Eingangsstufe vergrössert wird. Diese Vergrö- sserung der Einschaltstufe wirkt im Sinne einer Verkleinerung der Ausgangsspannung der Gleichrichteranordnung;    d-.   h. also, dass bei Vergrösserung der Netzspannung ein Anstieg der Ausgangsgleichspannung gemildert oder verhindert wird. 



  Aus den vorstehenden Ausführungen ergibt sich, dass die beschriebene Ausbildung der    Rückmagneti-      sierungskreise   es vor allem    ermöglicht,   die    Auswirkung   kurzzeitiger    Netzspannungsschwankungen   auf die Ausgangsspannung des Stromrichters zu    vermindern.   Das Regelgerät    RG   des Ausführungsbeispiels kann daher im Zusammenwirken mit der beschriebenen    Rückmagnetisierungsschaltung   von der Aufgabe entlastet werden, kurzzeitige Spannungsschwankungen des Netzes auszugleichen, für die es    seiner   Trägheit wegen ohnehin wenig geeignet ist.

   Es ist dann nur noch dazu bestimmt, langsame Spannungsschwankungen, soweit sie von der kompensierenden Rückmagnetisierung nicht voll erfasst werden,    auszuregeln.   Es kann aber beispielsweise auch dazu dienen, den Ausgangsstrom des    Gleichrichters   konstant zu halten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Stromrichter, bei dem in Reihe mit den Ventilen sättigungsfähige Drosselspuken liegen, die zur Rege- Jung der Ausgangsspannung des Stromrichters mit Rückmagnetisierungskreisen versehen sind, die durch ein mit dem speisenden Netz zusammenhängendes Hilfsnetz gespeist sind, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Rückmagnetisierungskreis.e, dass die an den Drosselspulen auftretenden rückmagnetisierenden Spannungszeitflächen bei Spannungsschwankungen des speisenden Netzes sich nicht gleichläufig ändern. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Stromrichter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die rückmagnetisierenden Spannungszeitflächen bei Spannungserniedrigung des speisenden Netzes vergrössern und umgekehrt. 2. Stromrichter nach Unteranspruch 1, bei dem in den Rückmagnetisierungskreisen die Reihenschal- tung einer Hilfswicklung der sättigungsfähigen Dross 1- spule und die Wicklung einer Hilfsdrosselspule an einer unsymmetrischen Wechselspannung liegt, dadurch gekennzeichnet,
    dass der Gleichspannungsanteil der unsymmetrischen Wechselspannung sich bei Erniedrigung der Netzspannung erhöht und umgekehrt. 3. Stromrichter nach Unteranspruch 2, bei dem der Gleichspannungsanteil der unsymmetrischen Wechselspannung durch eine in Abhängigkeit vom speisenden Netz gespeiste Hilfsgleichrichteranordnung erzeugt und gegebenenfalls durch einen die Spannungsaussteuerung des Umformers bestimmenden Regler zusätzlich beeinflusst wird, dadurch gekennzeichnet, dass in der Hilfsgleichrichteranordnung eine vom speisenden Netz abhängige,
    ungeregelte Gleichspannung einer grösseren, konstanten Gleichspannung entgegengeschaltet ist.
CH356826D 1956-07-21 1957-07-16 Stromrichter CH356826A (de)

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