CH356850A - Festkörper-Bildverstärker mit einer Leuchtschicht und photoempfindlichen Elementen - Google Patents

Festkörper-Bildverstärker mit einer Leuchtschicht und photoempfindlichen Elementen

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CH356850A
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Diemer Gesinus
Maria Joormann Hendrik Jacobus
Gerrit Van Santen Johannes
Abraham Boter Pieter
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Philips Nv
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    • H01J29/18Luminescent screens
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • H10F55/00Radiation-sensitive semiconductor devices covered by groups H10F10/00, H10F19/00 or H10F30/00 being structurally associated with electric light sources and electrically or optically coupled thereto
    • H10F55/10Radiation-sensitive semiconductor devices covered by groups H10F10/00, H10F19/00 or H10F30/00 being structurally associated with electric light sources and electrically or optically coupled thereto wherein the radiation-sensitive semiconductor devices control the electric light source, e.g. image converters, image amplifiers or image storage devices

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Description


      Festkörper-Bildverstärker    mit einer Leuchtschicht     und        photoempfindlichen    Elementen    Die Erfindung bezieht sich auf einen     Festkörper-          Bildverstärker    mit einer auf     einem    mit einer durch  sichtigen Elektrode     versehenen,        ebenfalls    durchsichti  gen Träger angebrachten     Leuchtschicht,    deren Lu  mineszenz von an der von dem Träger abgekehrten  Seite der     Leuchtschicht    angeordneten, von einem pro  filierten, isolierenden Untergrund     getragenen,    photo  empfindlichen Elementen,

   denen eine     zweite    Elek  trode zugeordnet ist, gesteuert wird.  



  Bei einem     Festkörper-Bildverstärker    bewirken die  von einem auf die     photoempfindliche        Schicht    gewor  fenen primären     Strahlungsbild    herbeigeführten ört  lichen     Impedanzänderungen    dieser Schicht     eine    ört  liche Änderung     desjenigen    Teiles einer an die Elek  troden angelegten elektrischen     Spannung,

      welcher an  der Leuchtschicht     auftritt.    Diese örtlichen     Spannungs-          änCizrungerr    bewirken eine     örtliche    Änderung der       Leuchtstärke    dieser Schicht, so dass ein Leuchtbild  entsteht, das positiv oder negativ dem primären       Strahlunggsbild    entspricht.  



  Bei einem der ersten in der Literatur beschriebe  nen     Festkörper-Bildverstärker    war eine photoemp  findliche Schicht gleichmässiger Stärke     unmittelbar     oder unter Zwischenfügung einer dünnen undurch  sichtigen Zwischenschicht auf einer im wesentlichen  aus einem elektroleuchtenden     Stoff    bestehenden  Leuchtschicht angebracht.

   Da bei diesem Bildverstär  ker die     Photoizitung    in     d'er        Stärkerichtung    der photo  empfindlichen Schicht erfolgt, entsprach das Ergeb  nis nicht den     Erwartungen.    Darauf sind verschiedene  Bauarten     bekannegeword'en,    bei denen die Photolei  tung im wesentlichen in Richtung der     Oberfläche    der       photoempfindlichen    Schicht     erfolgt.    Hiermit ergibt  sich ein günstigeres Verhältnis zwischen der Dunkel  impedanz der     photoempfindlichen    Elemente und der  Impedanz der     zugeordneten    Leuchtelemente.

   So    wurde zum Beispiel     beschrie#ben,    dass man den photo  empfindlichen Stoff in Form von quer zur Leucht  schicht stehenden     kleinen    Säulen anbringen     kann,    die       mittels        eines    durchsichtigen,     die        auffallende    Primär  strahlung streuenden Isolators voneinander getrennt  sind.  



  Bei einer weiteren     bekannten    Bauart ist eine     grosse     Zahl von in einer durchsichtigen     Isolierplatte    aus  Kunstharz     eingeschnittenen    V-förmigen Nuten mit  dem photoempfindlichen Stoff aufgefüllt und darauf  eine undurchsichtige, den     elektrischen    Strom     diffun-          dierende    Zwischenschicht aus leitendem     Cadmiumsul-          fid    und eine     elektroleuchtende    Schicht angebracht.

    Die Elektrode für den     photoempfindlichen        Stoff    be  steht dabei aus mehreren elektrisch durchverbun  denen, schmalen, leitenden Streifen, die je auf dem  Boden einer Nut in der     Isolierplatte    angebracht sind.

    Eine Verbesserung     gegenüberdieser    Bauart wird er  zielt, wenn in     einer        verhältnismässig    starken     photo-          empfindlichen    Schicht, die unter     Zwischenfügung     einer undurchsichtigen Schicht und einer den elektri  schen Strom     diffundierenden,    schwach leitenden  Schicht auf einer elektroleuchtenden Schicht ange  bracht und an der von der     elektroleuchtenden    Schicht  abgekehrten Seite mit einer     flächenförmigen    Elek  trode versehen     ist,    gegenseitig parallele V-förmige  Nuten     -eingeschnitten    werden,

   die bis in die den     olek-          trischen        Strflm        diffundierende    Zwischenschicht rei  chen. Die auf den     Spitzen    zwischen den Nuten ver  bliebenen     linienförmigen        Edektrodenteile    werden ge  genseitig     diurchverbunden    und bilden auf diese Weise  die Elektrode für den     photoempfindlichen    Stoff.

   Die  Elektrode für die     elektroleuchtende    Schicht besteht  in üblicher Weise aus einer leitenden     Oberflächen-          schicht        einer    die     elektroleuchtende    Schicht tragenden,  durchsichtigen     Isolierplatte.         Auch letztere     Ausführungsform.    entspricht nicht  völlig den     Erwartungen,    da festgestellt wurde, dass mit  dem Schneiden der Nuten in der photoempfindlichen  Schicht, die aus einem     photoempfindlichen    Stoff in  einem auszuhärtenden     Bindemittel    besteht,

   eine An  derung der     Empfindlichkeit    und der     Ansprechzeit    des  photoempfindlichen Stoffes einhergeht und auch eine       Nachwirkung    des     Aushärtens        des        Bintdemittels    auf  diese     Eigenschaften    nachweisbar ist.  



  Die     Erfindung    bezweckt, einen Bildverstärker der  eingangs erwähnten     Art    zu     schaffen,    bei dem die  obenerwähnten Nachteile vermieden werden.  



  Der Bildverstärker nach der Erfindung     weist,das     Kennzeichen auf,     dass    der profilierte, isolierende, die  Photoelemente tragende Untergrund sich zwischen  der Leuchtschicht und den     photoempfindlichen    Ele  menten     befindet    und dazu     ummittelbar    oder unter  Zwischenfügung einer dünnen     lichtreflektierenden    und  den elektrischen Strom     diffundierenden        Schicht    auf  der Leuchtschicht angebracht ist, und dass die photo  empfindlichen Elemente sich in der Form einer ge  schlossenen, gleichmässig dicken Schicht über die von  der Leuchtschicht     abgekehrte,

      stellenweise bis in die  Nähe der     Lumineszenzschicht    reichende,     profilierte     Oberfläche des     Untergrundes    erstrecken, wobei die  dieser Schicht zugeordnete Elektrode sich an den  Stellen grösster Dicke des     Untergrundes    befindet.  



  Da die photoempfindliche Schicht nach ihrer Her  stellung nicht- mechanisch bearbeitet werden muss,  werden die Eigenschaften des     photompfindlichen     Stoffes nicht nachteilig     beeinflusst,    und wegen der  Dünnheit der Schicht ist von einer Nachwirkung     de:s     etwa     vorhandlenen        Bindemittels    auf den photoemp  findlichen Stoff wenig oder     nichts    zu spüren.

   Die       photoempfindfiche    Schicht kann aufgedampft werden,  wobei dann kein Bindemittel     erforderlich    ist, aber  die Schicht kann auch     aufgespritzt    oder auf andere  Weise auf     dem    profilierten Untergrund angebracht  sein.  



  Bei     einer    günstigen Ausführungsform des Bild  verstärkers besteht der Untergrund aus einer sich par  allel zur     Leuchtschicht    erstreckenden     Isolierschicht,     die mit mehreren     parallelen,    mehr oder weniger     V-för-          migen    Nuten versehen ist.  



  Bei einer weiteren     Ausführungsform    des     Bildver-          stärkers    besteht der     Untergrund    aus dem     Isolierman-          tel    mehrerer gegenseitig und zur Leuchtschicht parallel  laufender dünner Metalldrähte, deren Durchmesser  wesentlich geringer ist als die     Isolierumhüllung.    Es  ist günstig, die Umhüllung der     Drähte    aus     katapho-          retisch    angebrachtem Aluminiumoxyd bestehen zu  lassen.  



  Bei einer noch weiteren     Ausführungsform    des  Bildverstärkers besteht der     Untergrund    aus     mehreren     Perlen aus     Isoliermaterial,    z. B. Glas, die mehr     oller     weniger     aneinander        anliegend    in     einer    zur     Leucht-          schicht        parallelen    Ebene     angeordnet    sind und     mit    der  dieser Schicht zugekehrten Hälfte in einer schwach  leitenden, den elektrischen Strom     diffundierenden     Schicht eingebettet sind.

      Wie oben     erwähnt,    ist es bekannt, zwischen einer  aus mehreren, im Querschnitt dreieckigen Leisten be  stehenden photoempfindlichen Schicht und der  Leuchtschicht eines     Fes@tkörp;.rbildverstärkers    eine  den     elektrischen    Strom diffundierende Schicht zu ver  wenden. Auf diese Weise wird vermieden, dass sich  die Lumineszenz der Leuchtschicht in Linien am Fuss  der photoempfindlichen Leisten konzentriert. Eine  solche     diffundierende    Schicht, deren elektrischer  Widerstand spannungsabhängig und die bei geringer  Spannung schwach leitend ist, z. B. indem diese  Schicht im wesentlichen aus leitendem Cadmium  sulfid besteht, ist vorteilhaft auch beim Bildschirm  nach der Erfindung anwendbar.  



  Eine     unerwünschte    Konzentration der Lumines  zenz kann auf günstige Weise dadurch vermieden  werden, dass zwischen der     Leu.chtstoffschicht    und dem       Untergrund,    an der Stelle seiner Täler, getrennte elek  trisch gut leitende     Hilfselektrodenelemente        anLye-          bracht    werden.  



  Beim Bildverstärker nach der Erfindung kann die       Leuchtschicht    aus einem elektroleuchtenden Stoff und  einem Bindemittel bestehen. Es ist jedoch möglich,  die Schicht im wesentlichen aus einem     Phophor    be  stehen zu lassen, welcher Feldlöschung der Lumines  zenz aufweist.

   Beim Betrieb einer solchen Ausfüh  rungsform des     Bildverstärkers    nach der Erfindung  wird die     Leuchtschicht    mehr oder weniger gleich  mässig mit einer diese Schicht zum     Aufleuchten    brin  genden     Hilfsstrahlung    bestrahlt. Örtliche Spannungs  zunahmen an dieser Schicht unter der Einwirkung von       Impadanzänderungen    in der photoempfindlichen  Schicht     bewirken    eine mehr oder weniger grosse Ab  nahme der Lumineszenz, so     d'ass    die     Leuchtschicht    ein  Bild ergibt, welches das Negativ des auf.

   die photo  empfindliche Schicht geworfenen primären     Strah-          lungsbildes    ist.  



  In -der beiliegenden Zeichnung sind     einig;.    Aus  führungsbeispiele des     Bildverstärkers    nach der Erfin  dung dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1     in    isometrischer Projektion einen Teil eines  ersten     Ausführungsbeispiels    des Bildverstärkers nach  der Erfindung, wobei     verschiedene    Schichten teilweise       entfernt    sind,       Fig.    2     einen    Teil des     Querschnitts    eines zweiten       Ausführungsbeispiels,

      und       Fig.    3 zeigt     einen    Teil des Querschnitts eines wei  teren     Ausführungsbeispiels.     



  Bemerkt wird,     d'ass    deutlichkeitshalber verschie  dene Abmessungen in den in vergrössertem Massstab  dargestellten Figuren nicht im gegenseitig richtigen  Verhältnis angegeben sind. Insbesondere sind die Ab  messungen einiger Schichten in deren Stärkerichtung       mehr    oder weniger übertrieben dargestellt. Die we  sentlichen Abmessungen sind grösstenteils in der  nachfolgenden Beschreibung     bung    erwähnt.  



  Beim Bildverstärker nach     Fig.    1 ist auf einer  durchsichtigen, aus Glas bestehenden Tragplatte 1  eine     flächenförmige    durchsichtige Elektrode 2     an-          gebracht,    die aus einer dünnen leitenden Zinnoxyd-      Schicht besteht. Auf dieser Elektrode befindet sich  eine elektroleuchtende Schicht 3, die im wesentlichen  aus einem elektroleuchtenden Stoff, z. B.     mit    Kup  fer und Aluminium aktiviertem Zinksulfid, und  einem     Bindemittel,    wie     Harnstoff-Formaldchyd,    be  steht. Die Schicht 3 hat eine Stärke von etwa 50       Mikron.     



  An der von der Tragplatte 1 abgekehrten Seite  der Schicht 3 sind mehrere parallele isolierende Lei  sten 5 vorgesehen. Zwischen     aufeipand'erfolgenden     Leisten 5 wird jeweils eine V-förmige Nut 6     gebildet,     deren Wände einen Winkel von etwa 60  einschlie  ssen und die bis an die Schicht 3 reichen. Die Lei  sten 5 bestehen aus einem Isoliermaterial, z. B.

   Poly  styrol oder feinkörnigem     Glaspiulver    in     einem    Binde  mittel wie     Harnstoff-Formaldehyd,    welches nötigen  falls durch Zusatz eines Farbstoffs oder eines schwar  zen Lacks für die von der Schicht 3 emittierte     Strah-          lupg        undurchlässig    gemacht ist. Die Leisten haben       eine,    Höhl von etwa 0,5 mm und einen     Abstand          zwischen    ihren Mitten von etwa 0,8 mm. Die fla  chen Scheitel der Leisten haben eine Breite von etwa  200     Mikron    und sind mit gut leitenden, z.

   B. aus  Silber bestehenden,     Elektrodenstreifen    7 gleicher  Breite versehen.  



  Zwischen der elektroleuchtenden Schicht 3 und  den Leisten 5 sind mehrere getrennte, elektrisch  auf leitende     Hilfsefektrod'enelemente    4 vorgesehen,  die aus einem     aufgedampften    oder auf     andre    Weise       niedergeschlagenen    Metall, z. B. Aluminium, beste  hen können. Die Stärke dieser Elemente kann einige       Mikron    betragen.

   Die Elemente 4 sind derart ge  ordnet, dass jede Nut 6 auf einer Reihe von     Hüfs-          elektrodenelementen        liegt,    die sich beiderseits dieser  Nut unter einem Teil der     nebenlieggenden    Leisten 5  erstrecken.     Die:    Abmessung der     Hilfselektro-denele-          mente    ist in der     Längsrichtung    der Nuten     praktisch     gleich derjenigen in     ihrer    Querrichtung.

   Da die     Hüfs-          elektroJenelemente    gegenseitig galvanisch getrennt  sein müssen, ist letztere     Abmessung    kleiner als der  Abstand     zwisc::en    den Mitten zweier aufeinander  folgender Nuten. Die Breite der Zwischenräume zwi  schen den     Hilfselektrodenzlementen        beträgt        etwa     200     Mikron.     



  Die Leisten 5 mit den darauf     angebrachten        Elek-          trodenstreifen    7 werden dadurch erzielt, dass in einer  auf der elektroleuchtenden Schicht 3 mit den Hilfs  elektroden 4 angebrachten, geschlossenen Isolier  schicht, die vorzugsweise aus einem     feinkörnigen     Glaspulver und einem Bindemittel besteht und mit  einer     Metall'isierung    versehen ist, mittels eines     Kratz-          instrumentes    gleichzeitig mehrere parallele Nuten  gekratzt werden, die bis an die     Hilfselektroden-          elemente    4 reichen.

   Die Nuten können     aber    auch  auf andere Weise als mittels eines     Kratzinstrumentes     hergestellt werden.  



  Würden beim Schneiden der Nuten 6 die     Hilfs-          elektrodenelemente    4 durchschnitten werden, so  braucht dies nicht als bedenklich angesehen     zu    wer  den,     vorausgesetzt,    dass nicht tief in der elektroleuch-         tenden    Schicht 3     eingeschnitten    wird.

   Es kann gün  stig sein, zwischen der elektroleuchtenden Schicht 3  und den     Hilfselektrodenelementen    eine in     Fig.    1  nicht     dargestellte,    dünne Isolierschicht anzubringen,  die im wesentlichen aus     Titandioxyd    oder     Magne-          siumoxyd    besteht.

   Diese Schicht reflektiert das beim  Betrieb     dels    Bildverstärkers von der Schicht 3 emit  tierte Licht und kann ein     Einschneiden    der Schicht 3  verhüten, wenn     beim    Bilden der Leisten 5 die     Hilfs-          elektrodenelemente        gegebenenfalls        durchschnitten     würden.  



  Die Leisten 5 mit den     Elektrodenstreifen    7 auf  ihren Scheiteln bilden den Untergrund für eine un  unterbrochene Schicht 8, die im wesentlichen aus       einem        photoempfindlichen        Stoff,    das     heisst    einem       Stoff    besteht, dessen     spezifische    elektrische Impe  danz durch     eloktromabnetische        und/oder        korpusku-          lare    Strahlung     umkehrbar    zu ändern ist.

   Die Schicht  8, die zum Beispiel aus mit Kupfer und Chlor     akti-          viertem        Cad'miumsulfi,d        bestehen    kann, hat     eine          durchschnittliche    Stärke von 15 bis 30     Mikron    und  kann zum Beispiel durch Aufdampfen oder Aufsprit  zen auf dem Untergrund angebracht sein.  



       Zum        Inbetriebsetzen    des beschriebenen Bildver  stärkers werden die elektrisch durchverbundenen       Elektrodenstreifen    7 (diese     Durchverbindung    ist in       Fig.    1 schematisch mit 9 dargestellt) mit der einen       Klemme    einer Spannungsquelle 10 verbunden, deren  andere Klemme mit der durchsichtigen flachen Elek  trode 2 auf der Tragplatte 1 verbunden ist.

   Bei Be  strahlung der Schicht 8 mildem photoempfindlichen       Stoff    wird die von dieser Schicht stellenweise gebil  dete     Impedanz        zwischen        einem        Elektrodenstreifen    7  und einem     Hilfselektro,denelement    4 am Boden einer  Nut 6 mehr oder weniger     oreänd'ei-t,    so dass die Span  nung an demjenigen Teil der elektroleuchtenden       Schicht    3, welcher sich     zwischen        dem    betreffenden       Hilfselektro,d'enelemerit    4 und ,

  dem     gegenüberliegen-          den    Teil der flachen Elektrode 2     befindet,    stellen  weise gleichfalls     geändert    wird. Die Spannung an  der elektroleuchtenden Schicht 3 ändert sich somit  in     Abhängigkeit    von der Bestrahlungsintensität der  Schicht 8, so     -d'ass    die Schicht 3     gemäss    -dem     Muster     eines auf die Schicht 8 geworfenen     Strahlungsbildes     aufleuchtet.  



  Die     Spannungsquelle    10     liefert    vorzugsweise  eine     Wechselspannung    oder periodische Spannungs  impulse, wobei die     Frequenz    gewöhnlich nicht nied  riger als 50 Hz gewählt wird. Es kann     vorteilhaft     sein., die an die Elektroden des     Bildverstärkers    an  zulegende     Spannung    mehr als eine Frequenz     aufweisen     zu lassen.  



  Bei dem     in        Fig.    1     dargestellten    Bildverstärker  befinden sich die der     photoempfindlichen    Schicht 8  zugeordneten     Elektrodenstreifen    7 unter dieser  Schicht. Diese     Elektrodenstreifen    können daher, wie  es oben beschrieben wurde, gleichzeitig mit den Nu  ten 6     gebildet        sein:    Es bestehen aber keine grund  sätzlichen Bedenken     dagegen,    die     Elektrodenstreifen     7     anzubringen,    nachdem die Schicht 8 angebracht      worden ist, also auf der Aussenseite der Schicht B.

    Man kann sie dann zum     Beispiel    mit     Hilfe    einer lei  tenden Tinte an der Stelle der Scheitel der Leisten 5  der Schicht 8 aufdrucken. Ein auf     diese    Weise auf  gebauter Bildverstärker kann vorteilhaft     sein,    wenn  die von der Schicht 8 zu verarbeitende Primärstrah  lung von ihr stark absorbiert wird und somit eine       geringe        Eindringtiefe    aufweist.  



  Zur Unterdrückung einer etwaigen Rückkopplung  des von der Schicht 3     emittierten        Lumineszenzlich-          tes    auf die photoempfindliche Schicht 8     kann    das  Material der Leisten 5 für diese Strahlung     undlurchläs-          sig    gewählt werden, wie es eingangs     erwähnt    wurde.  Die     Hilfselaktrodenelemente    4 können     naturgemäss     die in der Tiefe der Nuten liegenden     Teile    der  Schicht 8 für das     Lumineszenzlicht    abschirmen.

   Die  Zwischenräume zwischen den     Hilfselektrodenelemen-          ten    können dabei mit einem schwarzen Lack bedeckt  sein.  



  Diese Massnahmen können     unterbleiben,    wenn,  wie im vorstehenden erwähnt wurde, zwischen der  elektroleuchtenden Schicht 3 und den     Hüfselektro-          d'enelementen    4 ein-- dünne isolierende und reflektie  rende Schicht angebracht ist.  



  In     Fig.    2 ist von einem     zweiten    Ausführungsbei  spiel des Bildverstärkers nach der     Erfindung,    bei  dem ebenso wie     beim    Beispiel nach     Fig.    1 eine  durchsichtige Tragplatte vorhanden ist, ein Teil eines  Querschnitts in einer quer zu dieser Tragplatte ste  henden Ebene dargestellt.

   Die     Tragplatte    20 ist ein  seitig mit einer durchsichtigen     Elektrode    21 ver  sehen, auf der eine elektroleuchtende Schicht 23 an  gebracht ist. über diese elektroleuchtende Schicht  erstreckt sich eine den elektrischen Strom     diffundie-          rende    Schicht 24, die aus leitendem     Cadmiumsulfid     mit einem     Bindemittel    besteht.  



  An der von der Tragplatte 20     abgekehrten    Seite  der Schicht 24 befindet sich     ein    aus mehreren, in  gleichen Abständen parallellaufenden dünnen Me  talldrähten 25     bestehendes    Gitter. Die Drähte dieses       Gitters,    die zum Beispiel aus     Molybd'ändraht    mit  einem Durchmesser von 30     Mikron    bestehen, sind  je mit einer isolierenden     Umhüllung    26     umgeben.     Diese     Umhüllungen,    die.

   aus     Aluminiumoxyd        (A1203)          bestehen,    sind     auf        kataphoretischem    Wege auf     die     Drähte     aufgebracht.    .Die     Umhüllungen    26, die aus  genommen auf der Seite der Schicht 24 eine Stärke  von etwa 300     Mikron    haben,

   bilden parallele Leisten  mit jeweils einem Zwischenraum 27 mit einer Breite  von etwa 150     Mikron.    Diese Leisten bilden     samt    den  zwischenliegenden schmalen Streifen der leitenden  Schicht 24 den Untergrund für eine photoempfind  liche Schicht 28 mit einer Stärke von 10 bis 25     Mi-          kron,    die aus     aufgedampftem        photo=pfin.dlichem          Cadmiumsulfid    besteht.

   Die     Schicht    28 ist an der  Stelle der Scheitel der von den Umhüllungen 26 ge  bildeten Leisten mit     linienförmigen    Elektroden 29  versehen, die gegenseitig elektrisch     durchverbunden     sind. Diese     linienförmigen    Elektroden sind nach dem  Aufbringen der Schicht 28 dieser Schicht aufgedruckt.

      Anstelle der den elektrischen Strom     diffundie-          renden    Schicht 24 kann eine im wesentlichen aus       Titandioxyd    oder     Magnesiumoxyd    bestehende reflek  tierende Schicht verwendet werden, die an der Seite  des mit den Leisten 26 versehenen Drahtgitters 25  mit     einer    grösseren Zahl von getrennten, gut leiten  den     Hilfselektrodenelementen    bedeckt ist.

   Diese       Hilfselektrodienelemente    erstrecken sich je unter     ne-          beneinanderl'iegenden    Leisten 26 und den     dazwischen     befindlichen Zwischenräumen 27 auf ähnliche Weise,  wie sich die     Hilfselektrodenelemente    4 im Beispiel  nach     Fig.    1 unter den Leisten 5 und den Nuten 6       erstrecken.     



  Beim Beispiel, von dem ein Teil des Querschnitts  in     Fig.    3 dargestellt ist, besteht der Untergrund für  die photoempfindliche Schicht 30 aus einer grösseren  Zahl von kleinen isolierenden Kügelchen 32, die mit  der unteren Hälfte     in.    einer den elektrischen Strom       diffundierenden    Schicht 33 eingebettet sind. Diese  schwach leitende, spannungsempfindliche Schicht ist  auf einer elektroleuchtenden Schicht 34 angebracht,  die auf der leitenden, eine Elektrode bildenden Ober  flächenschicht 35 einer Glasplatte 36 liegt. Die Kü  gelchen 32 bestehen aus Glasperlen mit je einem  Durchmesser von 400 bis 500     Mikron.    Diese Perlen  sind mehr oder weniger aneinander anliegend in der  Schicht 33 eingebettet.  



  Die -der photoempfindlichen Schicht 30 zugeord  nete Elektrode besteht aus einer     Metallisierung    37  einer     Kunststoffolie    38, die mit dieser     Metallisierung     den     Scheiteln    der photoempfindlichen Schicht 30  aufgedrückt ist. Die     Metallisierung    37 kann aus einem  geschlossenen oder     einem    gitterförmigen Metallbelag  der Folie 38 bestehen. Die Folie 38 und die     Metalli-          sierung    37 müssen für die von der photoempfind  lichen Schicht 30 zu verarbeitende     Primärstrahlung          -durchlässig    sein.  



  Bei den Ausführungsbeispielen nach den     Fig.    1  und 2 besteht die der photoempfindlichen Schicht  zugeordnete Elektrode aus mehreren Elektroden  streifen, die vom Untergrund oder von -der photo  empfindlichen Schicht selbst     unterstützt    werden. Es  ist aber möglich, ebenso wie beim Beispiel nach       Fig.    3, die Elektrode aus einer     Metallisierung    einer  durchsichtigen biegsamen Folie bestehen zu lassen,  die     mit    der     Metallisierung    den Scheiteln der     photo-          empfindlichen    Schicht aufgedrückt wird.

   Bei den Bei  spielen nach den     Fig.    1     und    2, bei denen die Schei  tel parallele Streifen bilden, kann eine solche Metalli  sierung aus den Scheiteln der Leisten entsprechenden       parallelen    Streifen bestehen. In einem solchen Falle  brauchen diese Streifen für die     Primärstrahlung    nicht  durchlässig zu sein.  



  Bei einem Bildverstärker nach der Erfindung  kann auf die photoempfindliche Schicht, zum Schutz       dieser    Schicht, ein die Täler derselben     auffüllender,     isolierender und durchsichtiger Stoff aufgebracht sein.  Man kann zu diesem Zweck auch ein Material wäh  len,     welches    unter der Einwirkung der Primärstrah  lung aufleuchtet, wobei dann die     photoempfindliche         Schicht auf diese     Lumineszenzstrahlurvg    ansprechen  muss.  



  Bei den     oben    beschriebenen Beispielen wurde  immer über elektroleuchtenden Stoff als wesentlicher  Bestandteil der Leuchtschicht gesprochen. Anstelle  eines     elektroleuchtenden        Stoffes    kann auch     ein     Leuchtstoff verwendet werden, der Feldlöschung der  von einer Hilfsstrahlung erzeugten Lumineszenz auf  weist.

   Ein solcher Stoff     ist    zum Beispiel     mit    Silber  und Gallium aktiviertes     Zinksulfid.    Beim Betrieb  eines Bildverstärkers mit einem eine solche Feld  löschung aufweisenden Leuchtstoff ist es     erforderlich,     die     betreffende    Schicht mittels einer dazu     geeigneten     Hilfsstrahlung zum Aufleuchten zu bringen, wobei  die     Aufl@euchturng    bei     Impedanzänderungen    der photo  empfindlichen Schicht dann stellenweise mehr oder  weniger gelöscht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Festkörper Bildverstärker mit einer auf einem mit einer durchsichtigen Elektrode versebenen, ebenfalls durchsichtigen Träger angebrachten Leuchtschicht, deren Lumineszenz von an der von dem Träger ab gekehrten Seite der Leuchtschicht angeordneten, von einem profilierten, isolierenden Untergrund getrage nen ph(Xoempfind'lichen Elementen, denen eine zweite Elektrode zugeordnet ist, gesteuert wird, dadurch ge kennzeichnet,
    dass der Untergrund sich zwischen der Leuchtschicht und den photoempfindlichen Elemen ten befindet und dazu unmittelbar oder unter Zwi schenfügung einer dünnen lichtreflektierenden und den elektrischen Strom diffundierenden Schicht auf der Leuchtschicht angebracht ist, und dass die photo empfindlichen Elemente, sich in der Form einer ge schlossenen, gleichmässig dicken Schicht über die von der Leuchtschicht abgekehrte, stellenweise bis in die Nähe der Lumineszenzschicht reichende, profilierte Oberfläche des Untergrundes erstrecken, wobei die dieser Schicht zugeordnete Elektrode sich an den Stellen grösster Dicke dies Untergrundes befindet.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Bildverstärker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Untergrund von einer sich parallel zur Leuchtschicht erstreckenden Isolier schicht gebildet wird, die mit mehreren parallelen, mindestens annähernd V-förmigen Nuten versehen ist. z. Bildverstärker nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Untergrund ein feinkörni- ges Glaspulver und ein Bindemittel enthält. 3.
    Bildverstärker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Untergrund aus den Isolier- mänteln mehrerer gegenseitig und zur Leuchtschicht parallel verlaufender dünner Metalldrähte besteht, deren Durchmesser wesentlich kleiner ist als der der Isolierumhüllung. 4. Bildverstärker nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, ddss die Umhüllung der Drähte aus Aluminiumoxyd (A1203) besteht.
    5. Bildverstärker nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stärke der Drahtumhüllung an der Seite ider Leuchtschicht weniger als die Hälfte der Stärke an der anderen Seite ist. 6.
    Bildverstärker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass -der Untergrund aus mehreren Perlen aus Isoliermaterial besteht, die mehr oder weniger aneinander anliegend in einer zur Leucht- schicht parallelen Ebene angeordhet sind und mit der dieser Schicht zugekehrten Hälfte in einer schwach leitenden,
    den elektrischen Strom diffundie- renden Schicht eingebettet sind. 7. Bildverstärker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Material des Untergrunds für die von der Leuchtschicht emittierte Strahlung undurchlässig ist. B. Bildverstärker mach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass diie Elektrode für die photo empfindliche Schicht in Form eines Gitters auf einem separaten durchsichtigen Träger angebracht und diese Elektrode auf :den Hügelscheiteln des Unter grundes auf der photoempfindlichen Schicht aufliegt. 9.
    Bildverstärker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode für die photo empfindliche Schicht in Form einer leitenden Fläche auf einem separaten .durchsichtigen Träger ange bracht und diese Elektrode auf den Hügelscheiteln des Untergrundes auf der photoempfindlichen 'Schicht aufliegt. 10. Bildverstärker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, rlass zwischen :
    der Leuchtschicht und .dem Untergrund, an der Stelle seiner Täler, ge trennte, elektrisch gut leitende Hilfselektrodenele- mente angebracht sind. 11.
    Bildverstärker nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die grösste Abmessung der Hilfselektrodeneliemente kleiner ist als der Abstand zwischen zwei nebeneinanderliegenden, gegenseitig durch einen Hügel getrennten Tälern. 12. Bildverstärker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichrnet, d'ass die Leuchtschicht im wesent lichen einen elektrolumineszierendlen Stoff enthält. 13.
    Bildverstärker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtschicht im wesent lichen einen Leuchtstoff enthält, der Feldlöschung der Lumineszenz aufweist.
CH356850D 1956-09-05 1957-09-03 Festkörper-Bildverstärker mit einer Leuchtschicht und photoempfindlichen Elementen CH356850A (de)

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NL1194516X 1956-09-05
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