CH356863A - Fadenzubringer an einer Strick- oder Wirkmaschine - Google Patents
Fadenzubringer an einer Strick- oder WirkmaschineInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
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- D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B15/38—Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
- D04B15/48—Thread-feeding devices
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Description
Fadenzubringer an einer Strick- oder Wirkmaschine Die üblichen. Fadenzubringer an Strick- und Wirk maschinen bestehen aus zwei miteinander kämmenden Zahnrädern, die von der Maschine angetrieben wer den. Der Faden läuft zwischen den Zähnen dieser Räder, deren Achsabstände verstellbar sind, wodurch die Liefergeschwindigkeit veränderbar ist. Die Ver stellung erfolgt von Hand. Es ist auch bekannt, die Verstellung mittels eines Fadenspannhebels in Ab hängigkeit von der Fadenspannung zu regeln.
Diese Fadenzubringer verursachen eine uner wünschte, dem Faden schädliche, mehrfache Knickung desselben beim Durchlaufen der Radzähne. Der un vermeidliche Schlupf lässt auch eine genaue Regelung der Liefermenge nicht zu. Bei selbsttätiger Regelung sind. Übersetzungsvorrichtungen zwischen dem Faden spannhebel und der Radabstand-Verstellvorrichtung notwendig, die kostspielig sowie störanfällig sind, und infolge des unkontrollierbaren Schlupfes keine Sicher heit für eine gleichmässige fadenspannungsabhängige Lieferung verbürgen.
Zwecks Vereinfachung der Fa denzubringer mit selbsttätig regelbarer Liefermenga sind Fadenzubringer vorgeschlagen worden, die aus einer angetriebenen Walze bestehen, um die der Faden ein- oder mehrmals herumgeschlungen ist und dabei je nach Spannung mit mehr oder weniger Schlupf mit genommen wird. Die Walze wird mit einer Geschwin digkeit angetrieben, die etwas grösser ist als .die Höchst- geschwindigkeit, welche für den Faden verlangt wer den kann.
Beim Wachsen der Fadenspannung, gleich gültig, ob sie - in der Fadenlaufrichtung - vor oder hinter der als Fadenzubringer dienenden Walze ent steht, legt sich das Garn fester an die Walze, die Rei bung zwischen ihr und dem Faden wird grösser, der dadurch schneller gefördert wird. Beim Sinken der Fadenspannung wird die Reibung des Fadens auf der Walze geringer, d!er infolgedessen mit geringerer Ge schwindigkeit gefördert wird.
Bei schlupflosem Auf- liegen des Fadens auf der Walze erfolgt die Förderung des Fadens mit einer Geschwindigkeit, die gleich der Umfangsgeschwindigkeit der Walze ist. Derartige Fa- dbnzubringer arbeiten aber nur dann zufriedenstellend, wenn d'ie Walzenoberfläche so beschaffen ist, dass ein hoher Reibungskoeffizient vorhanden ist.
Eine der artige Walze als Fadenzubringer reagiert nicht auf feine Spannungsunterschiede und ist nicht die ideale Lösung der Aufgabe, jeden geringsten Spannungs- unterschied durch sofortige And'erung der Fadenför- dergeschwindsgkeit auszugleichen.
Es hat sich gezeigt, dass der gewünschte volle Effekt bei als Fadenzubringer dienender, angetrie bener Walze, über welche der Faden so geführt ist, dass er zumindest auf einen Teil ihres Umfanges auf liegt, dann erzielt wird, wenn gemäss der Erfindung die Walze eine spiegelglatte, harte Oberfläche hat und sich mit so hoher Geschwindigkeit dreht, dass ihre Umfangsgeschwindigkeit ein Vielfaches der beim Arbeiten der Strick- bzw. Wirkmaschine vorkommen den höchsten Fadengeschwindigkeit ist.
Es handelt sich dabei um Drehzahlen von 1500-5000 Um- drehungen,!Minute, bei Walzen von etwa 60 mm Durchmesser.
Die Übersetzung der geringen Umlaufsgeschwin- digkeit der Maschine auf n = 1500-5000 verlangt teure Getriebe und viel Raum. Derartige hochtourige Getriebe verursachen auch unerwünschte Geräusche, sind verschleissempfindlich und verbürgen nicht den notwendigen ruhigen Lauf der Walze. Diese Nachteile können dadurch beseitigt werden, dass die Walze mittels eines Umlaufmotors unmittelbar angetrieben wird-.
Jede Strickstelle der Rundstrickmaschine hat be- kanntlich einen Fadenzubringer, die bei einer Aus- führungsform der zuletzt genannten Art,
alle infolge des unmittelbaren elektromotorischen Antriebes mit einfachen Mitteln sicher zentral gesteuert werden können. Es können mustergemäss oder aus anderen Gründen bestimmte Fadenzubringer ab- oder zu geschaltet werden. Der Anlauf erfolgt durch -den elek tromotorischen unmittelbaren Antrieb gleichförmig weich und, schnell.
Der umlaufende Mantel des Elektromotors kann die als Fadenzubringer dienende Walze oder ein Fortsatz derselben sein.
In einer Ausführungsform der vorliegenden Er findung kann der Rotor des Umlaufmotors als Walze mit der spiegelglatten, gehärteten Oberfläche aus-. gebildet sein. In vorzugsweiser Ausführungsart sind zwei Motoren mit nach beiden Seiten freitragendem Rotor achsgleich nebeneinander an einer Haltevor richtung befestigt, an der für jeden Motor ein Schal ter sowie die Fadenösen angebracht sind.
Mit solchen Fadenzubringern werden mit einfachsten Mittkin Leistungen erzielt, die mit bekannten Fadenzubrin gern nicht erreicht werden können. Durch die un mittelbare elektrische Betätigung der Zubringerwalzen fallen, wie schon gesagt, nicht nur kostspielige und störanfällige übertragungsmittel weg, sondern es ist auch möglich, mit einfachen, an sich bekannten Schalt mitteln das Einschalten der Fadenzubringer vor dem Anlaufen der Maschine und das Abschalten der selben vor dem Stillsetzen der Maschine zu erwirken,
so dass kein Nachlaufen oder Stauen in der Faden lieferung beim Abschalten und Stillsetzen der Ma schine entsteht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Fadenzubringers dargestellt.
Es zeigt: Fig. 1 einen Längsschnitt durch Walze und Motor, Fig. 2 eine Vorderansicht und Fig.3 eine Seitenansicht eines aus zwei Faden zubringern bestehenden Aggregats.
Bei der unmittelbaren Verbindung der als Faden zubringer dienenden Walze mit einem Elektromotor (Induktionsmotor), ist die Walze 1, die eine spiegel glatte, harte Oberfläche hat, als Rotor (nach dem Ferraris-Prinzip arbeitender Wirbelstromanker), aus gebildet; die Walze ist aus weichem Stahl hergestellt. Ihre Manteloberfläche ist hart verchromt, wobei die Chromschicht nach dem Abschleifen eine Dicke von etwa 1i'10 mm hat.
Der Stator (Fib. 1) ist an einem feststehenden Teil 6 der Rundstrickmaschine befestigt. Der Stator besteht aus der Wicklung 2 und der Hohl welle 3 mit dem Flansch 3a, der am Flansch 4 des Bolzens 5 angeschraubt ist. Der Bolzen 5 ist durch die Schraube 7 mit dem festen Maschinenteil 6 verbun den. Der Rotor besteht aus der topfartigen Walze 1, die fest auf einer zu ihr gleichachsigen Welle 9 sitzt. Die Welle 9 sitzt drehbar in der Axialbohrung der Statorwelle 3.
Gegen Verschiebung nach rechts (Fig.1) sichert die Kugel 10, die zwischen der rechten Stirn fläche der Rotorwelle 9 und der Stirnfläche des Flansches 4 liegt. In der anderen Richtung ist die Rotorwelle 9 durch den Sprengring 11 gegen Ver schiebung gesichert. Die Stromzuführung ist durch die drei Kabel 8 angedeutet.
Fig.2 und 3 zeigen ein aus zwei Walzen la und 1b bestehendes Aggregat. Jede der beiden Walzen ist als Zubringervorrichtung für je einen Faden ge dacht.
Jeder Faden durchläuft, wie strichpunktiert dargestellt, von seiner (nicht dargestellten) Spule kommend, die Fadenösen 23 bzw. 24 und 21 bzw. 22 und liegt auf einem Teil des Umfanges der Walze 1 <I>bzw. la,</I> 1b auf und läuft nach dem Verlassen der Walze zur Strickstelle. Der Faden kann auch ein oder mehrere Male um die Walze herumgelegt sein.
Dem feststehenden Maschinenteil 6 entsprechen bei der Ausführungsart nach Fig. 2 und 3 die Teile 6(s und 6b, die mittels Schrauben 28 und 29 an einem Gehäuse 31 befestigt sind, welches bei 32 und 33 an einem fegten Teil 44 einsgeschraubt ist.
Bei 34 und 35 werden die elektrischen Kabel in das Gehäuse 31 ein geführt. Die Fadenösen 23 bzw. 24 und 21 bzw. 22 sind dem Gehäuse 31 zugeordnet. Ein Schalter 30 für jeden Motor (1, 2) oder ein Schalter für je zwei Mo toren ist zum Abschalten des Fadenzubringers von Hand vorgesehen.
Die Walze 1 kann auch konisch sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Fadenzubringer an einer Strick- oder Wirk maschine, bestehend aus einer angetriebenen Walze, über welche der Faden so geführt ist, dass er min destens auf einen Teil ihres Umfanges aufliegt, da durch gekennzeichnet, däss die Walze (1) eine spiegel glatte, harte Oberfläche hat und sieh mit so hoher Geschwindigkeit dreht,dass ihre Umfangsgeschwin digkeit ein Vielfaches der beim Arbeiten der Strick- bzw. Wirkmaschine vorkommenden höchsten Faden geschwindigkeit ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Fadenzubringer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (1) zylindrisch ist. 2. Fadenzubringer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (1) konisch ist. 3. Fadenzubringer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (1) von einem Elektro motor unmittelbar angetrieben ist. 4.Fadenzubringer nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (1) der umlaufende Teil eines Elektromotors ist. 5. Fadenzubringer nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Walzen (1 a,<B><I>l b)</I></B> je mit ihrem zugehörigen Stator (2) achsgleich nebeneinander an einem Gehäuse (31) befestigt sind, an dem min- destens ein Schalter (30) für beide Motoren sowie die Fadenösen (21, 22, 23, 24) angebracht sind.
Applications Claiming Priority (4)
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Publications (1)
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Family
ID=32931393
Family Applications (2)
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| CH356863D CH356863A (de) | 1957-09-05 | 1958-05-27 | Fadenzubringer an einer Strick- oder Wirkmaschine |
| CH191360A CH363433A (de) | 1957-09-05 | 1960-02-19 | Fadenzubringer an einer Strick- oder Wirkmaschine |
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| CH191360A CH363433A (de) | 1957-09-05 | 1960-02-19 | Fadenzubringer an einer Strick- oder Wirkmaschine |
Country Status (1)
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| CH (2) | CH356863A (de) |
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1958
- 1958-05-27 CH CH356863D patent/CH356863A/de unknown
-
1960
- 1960-02-19 CH CH191360A patent/CH363433A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH363433A (de) | 1962-07-31 |
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