CH356950A - Kranz und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents
Kranz und Verfahren zu dessen HerstellungInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G5/00—Floral handling
- A01G5/04—Mountings for wreaths, or the like; Racks or holders for flowers
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Description
Kranz und Verfahren zu dessen Herstellung Bisher bestanden Kränze in der Hauptsache aus rohen Stroh-oder Kunststoffreifen, die von Gärt- nereien und Blumenbindereien zum Zwecke der Fertigstellung des jeweiligen Kranzes bei extra hiefür eingerichteten Strohflechtereien oder Fabrikanten von Kunststoffartikeln bezogen wurden. Dieses Fertigstellen der so im rohen Zustande gelieferten Kranzreifen vollzog sich meistens durch deren Umwickeln mittels Papierbändern, welche entweder mittels Agraffen oder Wickeldraht durch Lorbeerblätter, Tannenreisig oder dergleichen teilweise belegt und erst dann mit natürlichen oder künstlichen Blumen versehen wurden. Dieses Verarbeiten des bezogenen Stroh-oder Kunststoffreifens zu einem fertigen Kranz erfordert jedoch verhältnismässig viel Zeit, und zwar hervorgerufen nicht nur durch das obengenannte teilweise Belegen der durch Papierbänder umwickelten Reifen Oberfläche, sondern auch durch deren nachherige Verzierung mittels natürlichen oder künstlichen Blumen und dergleichen. Vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf einen Kranz, der wohl den an sich bekannten rohen Strohoder Kunststoffreifen aufweist, der mit einem Papierband umwickelt wird, jedoch das bisherige Belegen eines Teils seiner Oberfläche mit Lorbeerblättern, Islandmoos oder Tannenreisig erübrigt. Dieser Teil weist gemäss der Erfindung einen im Trockenzustande harten Belag auf, auf den ein durch Beflockung auf elektrostatischem Wege erstellter Überzug aufgetragen ist. Das Verfahren der Belegung des rohen Stroh- oder Kunststoffreifens nach dem an sich bekannten Umwickeln desselben mit Papierbändern geht beispielsweise wie folgt vor sich : Auf der einen, beim Gebrauch als Vorderseite bestimmten Hälfte der mit den Papierbändern umwickelten Oberfläche des Reifens wird ein Grundbelag aufgetragen, der ein Gemisch von Sägemehl, Kalk, Zement, Leim und Gips darstellt, und zwar in folgende Mengen aufgeteilt : 25% Sägemehl 20% Kalk 30% Zement 15% Leim und 10% Gips Beim Auftragen dieses Grundbelages lassen sich, solange er sich noch im feuchten Zustande befindet, je nach Wunsch alle möglichen Vertiefungen, Er höhungen, Verzierungen und dergleichen nachbilden. Der mit diesem Grundbelag versehene Reifen wird alsdann mindestens einen Tag lang der Trocknung ausgesetzt und hierauf mit dem erhärteten Grundbelag nach unten gekehrt, in eine Masse getaucht und sofort aus dieser herausgenommen. Letztere setzt sich zusammen aus : 162/3% Kunstharz 16 2/3 % Leim 162 13% Farbstoff 162 13% Wasser 16213% Nitrolack und 16 213 % Leinölfirnis Alsdann wird der erwähnte Stroh-oder Kunststoffreifen mit dem Grundbelag und der zuletzt genannten, noch nicht eingetrockneten Masse nach bekanntem Verfahren über einen Elektrostat mit Flockmaterial gehalten und so lange der sogenannten Beflockung ausgesetzt, bis der zuletzt genannten, als Bindemittel dienenden Masse nach ihrem Eintrock- nen und folglich Anhaften des Flockmaterials das Aussehen eines Samtüberzuges mit nachgebildeten Vertiefungen, Erhöhungen, Verzierungen und dergleichen verliehen wird. Die Farbe und Beschaffenheit des Flockmaterials kann verschiedenartig sein. Auch ist es denkbar, dass der Kranz ohne künstliche oder natürliche Blumen, also nur mit dem Grundbelag und dem samtähnlichen Dberzuge versehen, an Gärtnereien oder Blumenbin- dereien geliefert wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Kranz, dadurch gekennzeichnet, dass der mit einem Papierband umwickelte Reifen einen harten Belag aufweist, auf dem ein durch Beflockung auf elektrostatischem Wege erhaltener tYberzug aufgetragen ist.II. Verfahren zur Herstellung des im Patentanspruch I umschriebenen Kranzes, dadurch gekennzeichnet, dass auf den mit einem Papierband umwickelten Reifen ein sich erhärtender Belag und auf diesen nach seiner Trocknung eine Klebemasse aufgetragen wird, worauf der Reifen vor Erhärtung der Klebemasse im elektrostatischen Feld beflockt wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ein Belag verwendet wird, der sich aus 25% Sägemehl, 20% Kalk, 30% Zement, 15% Leim und 10% Gips zusammensetzt.2. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dal3 eine Klebemasse verwendet wird, die je llss Kunstharz, Leim, Farbstoff, Wasser, Nitrolack und Leinölfirnis enthält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH356950T | 1961-04-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH356950A true CH356950A (de) | 1961-09-15 |
Family
ID=4511371
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH356950D CH356950A (de) | 1961-04-17 | 1961-04-17 | Kranz und Verfahren zu dessen Herstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH356950A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29702149U1 (de) * | 1997-02-10 | 1997-04-10 | Smithers-Oasis W. Germany GmbH & Co. KG, 67269 Grünstadt | Steckkörper für natürliche und künstliche Blumen, Zweige u.dgl. |
-
1961
- 1961-04-17 CH CH356950D patent/CH356950A/de unknown
Cited By (1)
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