CH356967A - Kombiniertes Speiseleitungsventil für Zentralheizungsanlagen mit Radiatoren - Google Patents

Kombiniertes Speiseleitungsventil für Zentralheizungsanlagen mit Radiatoren

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CH356967A
CH356967A CH356967DA CH356967A CH 356967 A CH356967 A CH 356967A CH 356967D A CH356967D A CH 356967DA CH 356967 A CH356967 A CH 356967A
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Garfve Ragnar
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Tour Agenturer Ab
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/02Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with screw-spindle
    • F16K1/06Special arrangements for improving the flow, e.g. special shape of passages or casings
    • F16K1/10Special arrangements for improving the flow, e.g. special shape of passages or casings in which the spindle is inclined to the general direction of flow
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K27/00Construction of housing; Use of materials therefor
    • F16K27/02Construction of housing; Use of materials therefor of lift valves
    • F16K27/0263Construction of housing; Use of materials therefor of lift valves multiple way valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Preventing Unauthorised Actuation Of Valves (AREA)

Description


  Kombiniertes     Speiseleitungsventil    für     Zentralheizungsanlagen    mit     Radiatoren       Es ist wohl bekannt, dass man in Zentralheizungs  anlagen mit Radiatoren sogenannte Drosselventile zu  sätzlich zu den praktisch immer vorhandenen Regel  ventilen einzuschalten     pflegte.    Oft war das Drossel  ventil an demjenigen Ende des Radiators angeordnet,  welches das abgekühlte Wasser an die Rückleitung  abgibt, während das Regelventil an demjenigen Ende  des Radiators angeordnet war, wo dieser Heisswasser  aus der Speiseleitung empfängt.

   Das Regelventil hat  dabei den Zweck, je nach Bedürfnis zur Bestimmung  derjenigen Wärmemenge eingestellt werden zu kön  nen, welche von dem Radiator abgegeben werden soll,  während das Drosselventil den Zweck hatte, ein für  allemal eingestellt zu werden, so dass sämtliche Ra  diatoren in der Anlage einregulierte Wärmemengen  abgeben,     wenn    die Regelventile auf die Maximallage  eingestellt sind. Unter einregulierten Wärmemengen  werden dann solche Wärmemengen verstanden, bei  denen sich die erwünschte Temperatur unter norma  len Verhältnissen ergibt, z. B. für Wohnzimmer etwa  18 .  



  In grösseren Wohngebäuden hat man in der letz  teren Zeit in immer grösserem Umfang sogenannte  Zentralheizungsanlagen eingeführt, wobei eine Mehr  zahl von Speiseleitungen, oft in wesentlichem Ab  stande voneinander, mit Heisswasser von ein und dem  selben Heizkessel gespeist werden. Dabei entsteht die  Tendenz einer zu kleinen Wärmezufuhr zu den ent  fernteren Speiseleitungen, was die Einregulierung in  so hohem Mass gestört hat, dass sie nicht mehr     mit          Hilfe    derjenigen Drosselventile wiederhergestellt wer  den konnte, welche in den erwähnten, an die Radia  toren angeschlossenen Rückleitungen angeordnet sind.  Man hat deshalb grössere Drosselventile ebenfalls in  den Speiseleitungen selbst für deren unmittelbare Ein  regulierung eingeschaltet.

      Jede Speiseleitung muss von dem gemeinsamen  System von Speiseleitungen separiert werden können,  durch das sie mit dem Kessel verbunden ist. Dies hat  die Einschaltung eines     Abschlussventils    in die Spei  seleitung erforderlich gemacht. Weiter muss jede  Speiseleitung für gegebenenfalls vorkommende Repa  raturarbeiten oder dergleichen entleert werden kön  nen, was die Einschaltung eines     Abzapfventils    erfor  derlich gemacht hat.  



  Es ist somit bei Anlagen der oben angegebenen  Art     unumgänglich    erforderlich, wenigstens drei Ven  tile in jeder Speiseleitung zu haben; aber aus prakti  schen Gründen ordnet man oft dieselben drei Ventile  ebenfalls in kleineren Anlagen an, die     nicht    mit einer  Mehrzahl von Speiseleitungen im Abstand vonein  ander versehen sind. Zwar hat man versucht, ein ge  meinsames Ventil als Drosselventil und     Abschlussven-          til    zwecks Vereinfachung der Anlage zu benutzen,  aber diese Versuche sind nicht gut gelungen. Man hat       nämlich    keine gutdichtende Ventilkonstruktion zur  Verfügung gehabt, welche ausserdem eine genügend  breite Regelungscharakteristik aufwies, um als Dros  selventil benutzt werden zu können.

   Alle zu diesem  Zwecke benutzten     Abschlussventile,    welche gut dich  tend gewesen sind, haben     nämlich    die wenig er  wünschte Eigenschaft, dass sie schon nach einer sehr       unwesentlichen    Hebung der Ventilspindel praktisch  auf volle     Durchströmung    öffnen, während keine nen  nenswerte Änderung des     Durchströmungswiderstan-          des    durch das Ventil während der restlichen Hebe  bewegung entsteht.

   Anderseits fordert man von einem  guten Drosselventil eine     ziemlich    breite     Regelungs-          charakteristik,    was bedeutet, dass eine     wesentliche     Änderung des     Durchströmungswiderstandes    durch das  Ventil durch Änderung der Ventileinstellung erreicht  werden kann, unabhängig davon, ob diese Einstell-           änderung    in der Nähe der Lage für geschlossenes  oder in der Nähe der Lage für geöffnetes Ventil oder  aber in einer Zwischenlage stattfindet.

   Am besten  sollte ausserdem die Regelungscharakteristik für die  Veränderung des     Durchströmungswiderstandes    mit  der Ventileinstellung linear verlaufen, in welchem  Falle die Beurteilung der richtigen Lage der Drosse  lung sehr stark erleichtert wird.  



  Ein anderer Grund dafür, dass man dasselbe Ven  til als Drosselventil und als     Abschlussventil    nicht be  nutzen konnte, ist, dass die Einstellung des Drossel  ventils oft ziemlich schwierig festzustellen ist, wes  halb man nicht die Einstellung dieses Ventils ver  ändern wollte, wenn die richtige Einstellung einmal  gefunden wurde.  



  Es dürfte dem obigen zu entnehmen sein, dass die  Ventilanordnung in jeder Speiseleitung der oben an  gegebenen Art ziemlich kompliziert wird. Falls man,  wie das üblich sein dürfte, das Drosselventil in der  Speiseleitung und nicht in der Rückleitung anordnet,  hat man in dieser Leitung nahe der Hauptspeiselei  tung ein     Abschlussventil,    welches üblicherweise als  Sperrventil ausgeführt ist, danach ein Drosselventil,  welches     üblicherweise    in der Form einer drehbaren  Scheibe in Form eines     Tellerventils    ausgeführt ist,  wobei in der drehbaren Scheibe eine     sektorförmige     Öffnung vorgesehen ist, und in der festen Scheibe, auf  welcher die drehbare Scheibe angeordnet ist,

   ein Um  fangsschlitz mit veränderlicher radialer Ausdehnung  vorgesehen ist, so dass die     erwünschte        Regelungscha-          rakteristik    erhalten wird. Oberhalb des Drosselventils  hat man schliesslich eine     T-Kupplung    angeordnet,  welche zu einem     Abzapfventil    leitet. Diese Anord  nung ist aber nicht befriedigend, denn mit dieser kann  man das Wasser von der Rückleitung nicht abzapfen,  und ausserdem kann man diese Leitung von der     Sam-          melrückleitung    zum Kessel nicht trennen.

   Man muss  deshalb in der Rückleitung teils ein     Abschlussventil,     teils auch ein     Abzapfventil    anordnen, und diese bei  den können im Prinzip von derselben Art wie die  entsprechenden Ventile in der Speiseleitung sein. Ins  gesamt müsste man somit nicht weniger als fünf Ven  tile für jede vorhandene Speiseleitung zusammen mit  deren Rückleitung anordnen. Nun liegen diese Lei  tungen     üblicherweise    dicht nebeneinander, woraus  folgt, dass die     fünf    Ventile     ebenfalls    innerhalb eines  begrenzten Raumes angeordnet sein müssen, und es  kommt oft vor, dass der zur Verfügung stehende  Raum derart knapp ist, dass die Ventile in einer ungeeig  neten Weise zusammengedrängt werden.

   Es hat sich  auch in der Praxis gezeigt, dass man in vielen Fällen  die Ventile     derart    stark     zusammendrängen    muss, dass  sie teils schwierig zu betätigen sind, teils auch die  Übersicht verloren geht, was später zu fehlerhaften  Verbindungen     führt.     



  Man muss sich nur den Fall denken, dass ein un  geübter Maschinist     irrtümlicherweise    das Drosselven  til statt das     Abschlussventil    zumacht. Er verliert dann  die wertvolle Einstellung des Drosselventils, welche  sehr schwierig wieder zu finden ist. Ausserdem erhält    er eine Leckage zwischen dem     Abzapfventil    und der  Speiseleitung, und in schweren Fällen kann es passie  ren, dass in unbeabsichtigter Weise alles Wasser nicht  nur von der besonderen betreffenden Speiseleitung  und den dazu angeschlossenen Radiatoren, sondern in  der ganzen Anlage einschliesslich des Kessels ab  gezapft wird, wobei der Kessel trocken kochen kann  und zerstört wird. Solche Fälle sind tatsächlich vor  gekommen.  



  Abgesehen von den oben genannten Übelständen  wird eine Ventilgruppe, welche die     erwähnten    fünf  Ventile enthält, ziemlich teuer.  



  Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, eine  Ventilkonstruktion zu schaffen, durch welche die An  lage im ganzen vereinfacht wird, die Betriebssicher  heit vergrössert wird und die Anlagekosten vermindert  werden.  



  Erfindungsgemäss wird bei einem kombinierten       Speiseleitungsventil    für Heizungsanlagen mit Radia  toren, welches ein     Abschlussventil    mit Schliessmitteln  aufweist sowie ein     Abzapfventil    mit Ablauf für das  abzuzapfende Wasser, diese Aufgabe dadurch gelöst,  dass die Schliessmittel, zusammen mit dem     Abzapf-          ventil,    innerhalb eines gemeinsamen Gehäuses an  geordnet sind,

   welches     andreaskreuzartig    ausgebildet  ist und auf einer Seite einen aufwärtsgerichteten An  schluss für die Speiseleitung zu den Radiatoren und  einen nach unten gerichteten Anschluss für die Speise  leitung des Kessels sowie auf der anderen Seite einen  aufwärtsgerichteten Stutzen zur Aufnahme der Ventil  spindel für das     Abzapfventil    und einen nach unten  gerichteten Stutzen zur Aufnahme der Ventilspindel  für das     Abschlussventil    aufweist.  



  Wie diese Ventile und die mit denselben zusam  menhängenden Mittel zusammengebaut sind, ist der  nachfolgenden Beschreibung im Anschluss an die  Zeichnung zu entnehmen, in welcher beispielsweise  eine Ausführungsform der Erfindung gezeigt wird,  welche sich nicht nur bequem und zuverlässig son  dern ausserdem derart einfach gezeigt hat, dass Fehl  betätigungen kaum vorkommen können. Ausserdem  ist die Ventilkonstruktion derart beschaffen, dass sie in  der Rückleitung mit demselben Vorteil wie die frü  her benutzten zwei Ventile verwendet werden kann.  



  Die Ventilkonstruktion ist bestimmt durch die  Ausbildung des gemeinsamen Gehäuses in Form eines  Andreaskreuzes, das heisst eines X mit nicht notwen  dig rechten Winkeln zwischen den     X-Balken.    Unten  rechts ist der Anschluss 10 zur Speiseleitung vom Kes  sel angeordnet. Unten links sitzt das Handrad 11 des  kombinierten Abschluss- und Drosselventils. Rechts  oben ist der Anschluss 12 zur Speiseleitung angeord  net und links oben ist ein     Vierkantzapfen    13 angeord  net, zwecks Regelung des     Abzapfventils,    dessen Ab  lauf geradeaus nach links in Form eines Rohranschlus  ses 14 gerichtet ist.

   Man sieht leicht, dass die drei  Mittel, die der Maschinist betätigen können soll, näm  lich das Handrad 11, der     Vierkantzapfen    13 und der       Rohranschluss    14, in derselben Ebene liegen, welche  senkrecht zu derjenigen Wand gerichtet sein wird,      längs welcher die Speiseleitung (oder aber die Rück  leitung) gezogen ist. Auf Grund dessen werden alle  diese drei Mittel leicht zugänglich sein, und man muss  nicht eine besondere Linkskonstruktion und Rechts  konstruktion haben, um den verschiedenen Bedürf  nissen der Zugänglichkeit gerecht zu werden, je nach  dem ob die Speiseleitung längs einer ebenen Wand  oder in einer Ecke     verläuft    bzw. ob die Ecke eine  Linksecke oder eine     Rechtsecke    ist.  



  Es ist ein Vorteil, wenn die Ventilkonstruktion  einigermassen hoch an der Wand angebracht wird,  damit unberufene Leute nicht versucht werden, die  Ventile zu betätigen. Eine solche Montage ist auch  dadurch ohne Beeinträchtigung der     Betätigbarkeit     des Ventils leicht möglich, dass das     Abschlussventil     nach unten gekehrt wird, wodurch das nach oben  gerichtete     Abzapfventil    schwerer zugänglich ist als  jenes. Der     Rohranschluss    14, an welchem man nor  malerweise einen Schlauch anzuschliessen pflegt, wird       zweckmässigerweise    senkrecht zur Wand angeordnet.  



  In der Zwischenwand 15 befindet sich ein zylin  drisches Loch, in dem ein zylindrischer, während der  Betätigungsbewegung des Ventils in der     Axialrich-          tung    verschiebbarer     Ventilkörer    16 angeordnet ist.  Durch den Ventilkörper 16 ist ein diametral verlau  fender und in Achsrichtung sich erweiternder  Schlitz 17 angeordnet. Dieser Schlitz kann der  art ausgebildet sein, dass der     Durchströmungs-          widerstand    durch das Ventil unter den vor  handenen Druckverhältnissen einigermassen linear mit  dem Drehwinkel der Ventilspindel 18 veränderlich ist.

    An seiner der Ventilspindel 1.8 zugewandten Seite ist  der zylindrische Ventilkörper 16 mit einem heraus  ragenden Flansch 19 versehen, der bei geschlossenem  Ventil mit einer entsprechenden Eindrehung 20 in der  Zwischenwand 15 zusammenwirkt, welche somit als  Ventilsitz für den den Abschluss ausübenden Flansch  19 dient. Durch diese Ausführung wird erreicht, dass  das Ventil, wenn es völlig geschlossen ist, eine gute  Dichtung und, wenn es teilweise geöffnet ist, eine  durch Wahl der Form des Schlitzes 17 gegebene     Re-          gelungscharakteristik    für die Drosselung ergibt. Da  die Einstellung des Drosselventils verlorengeht, wenn  das Ventil verstellt wird, sind besondere Vorrichtun  gen vorgesehen, mit Hilfe derer diese Einstellung  selbsttätig bei der Öffnung des Ventils wiederher  gestellt werden kann.

   Diese Vorrichtungen bestehen  aus einer am Handgriff 11 angeordneten Sperre 21  und einer mittels eines     Verschlussringes    22 fixierbaren  Scheibe 23, welche einen mit der Sperre 21 zusam  menwirkenden Absatz 24 trägt. Die Scheibe 23 ist  vorzugsweise mit einem umgebogenen Rand 25 ver  sehen, durch welchen eine Anzahl von kleinen Lö  chern gebohrt sind. Auf einem anderen Teil des Ven  tils ist ein zur Scheibe 23 paralleler Ring 26 angeord  net, welcher ebenfalls eine Anzahl von kleinen     Löchern     enthält.     Zweckmässigerweise    ist die Teilung der Lö  cher des Flansches 25 von derjenigen des Ringes 26  verschieden, so dass eine     Noniuswirkung    erhalten  wird.

   Die Löcher dienen gleichzeitig zur Einführung    einer Schnur, eines Metalldrahtes oder dergleichen für       Plombierungszwecke.    Eine solche Plombe hat zwei  verschiedene Zwecke. Einerseits ist es eine wohl  bekannte psychologische Erscheinung, dass die mei  sten Menschen einen eingewurzelten Widerwillen da  gegen haben, eine Plombe zu brechen, weshalb man  damit rechnen kann, das Ventil durch die Plombe  gegen unerwünschte Umstellung durch Nichtsachver  ständige zu schützen. Anderseits sieht der Maschinist  unmittelbar, ob die Plombe gebrochen ist, und hat  dann     Grund    zu vermuten, dass die Einstellung der  Scheibe 23 mit dem Ansatz 24 verändert worden ist.  



  Wenn die beschriebene Anordnung in Betrieb ist,  braucht der Maschinist, nachdem er aus     irgendeinem     Grund das Ventil geschlossen und dabei die Einstel  lung des Drosselventils verändert hat, nur wieder das  Ventil soweit wie möglich zu öffnen. Die Öffnung des  Ventils wird automatisch zum Stillstand gebracht,  wenn die Sperre 21 mit dem Ansatz 24 in Kontakt  kommt, und dann ist auch der eingestellte Wert des  Drosselventils wieder hergestellt worden.  



  Das mit dem     Vierkantzapfen    13 versehene Ab  zapfventil kann vorzugsweise einen mit einem kreis  ringförmigen Ventilsitz 28 zusammenarbeitenden, zy  lindrischen Ventilkörper 27 aufweisen, entsprechend  den bereits beschriebenen Teilen 19 und 20 des Ab  schlussventils. Um zu     verhindern,    dass die Verunrei  nigungen in dieses Ventil hineinkommen, kann die  Öffnung zum Anschluss eines Schlauches oder Rohres  zum Ableiten des abgezapften Wassers normalerweise  mit einer Kappe 29 bedeckt sein.  



  Falls noch eine weitere Sicherung gegen un  erlaubte Betätigung des Drosselventils erwünscht ist,  kann an der Sperre 21 eine Öse 30 mit Löchern zum  Durchziehen eines     Plombierungsdrahtes    angeordnet  werden, welcher ausserdem durch ein naheliegendes  Loch am Ring 26 gezogen wird.  



  Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die  oben beschriebene und in der Zeichnung gezeigte  Ausführungsform beschränkt, sondern es sind ver  schiedene     Modifikationen    innerhalb des Rahmens der       Erfindung    möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kombiniertes Speiseleitungsventil für Heizungs anlagen mit Radiatoren, welches ein Abschlussventil (11, 15-20) mit Schliessmitteln (19, 20) aufweist so wie ein Abzapfventil (13, 27, 28) mit Ablauf (14) für das abzuzapfende Wasser, dadurch gekennzeichnet, dass die Schliessmittel (19, 20), zusammen mit dem Abzapfventil (13, 27, 28), innerhalb eines gemein samen Gehäuses angeordnet sind, welches andreas- kreuzartig ausgebildet ist und auf einer Seite einen aufwärtsgerichteten Anschluss (12) für die Speiselei tung zu den Radiatoren und einen nach unten gerich teten Anschluss (10)
    für die Speiseleitung des Kessels sowie auf der anderen Seite einen aufwärtsgerichteten Stutzen zur Aufnahme der Ventilspindel (13) für das Abzapfventil (13, 27, 28) und einen nach unten ge- richteten Stutzen zur Aufnahme der Ventilspindel (18) für das Abschlussventil (15, 16, 18, 19, 20) auf weist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Speiseleitungsventil nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Abschlussventil als kombiniertes Drosselventil und Abschlussventil (11, <B>15-20)</B> mit Mitteln <B>(15-17)</B> ausgebildet ist, welche eine vorbestimmte Regelungscharakteristik er geben, und mit weiteren besonderen Mitteln (21-25) zum selbsttätigen Sperren der Öffnungsbewegung des Ventils bei Erreichung einer im voraus eingestellten Drossellage versehen ist.
    2. Speiseleitungsventil nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Ablauf (14) des ab zuzapfenden Wassers mindestens annähernd horizon tal und auf derselben Ventilseite wie die Spindeln (13, 18) des Abzapfventils (13, 27, 28) bzw. des Ab schlussventils (15, 16, 18, 19, 20) angeordnet ist.
    3. Speiseleitungsventil nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindeln (13, 18) des Abzapfventils (13, 27, 28) und des Abschlussventils (15, 16, 18, 19, 20) sowie die Achse des Ablaufes (14) des abzuzapfenden Wassers in derselben vertikalen Ebene angeordnet sind.
    4. Speiseleitungsventil nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das kombinierte Drossel- und Abschlussventil (11, 15 bis 20) mit einer mit dem Handgriff (11) verbundenen Sperre (21) versehen ist. zwecks Zusammenwirkung mit einem einstellbaren Anschlag (24), derart, dass beim Öffnen des Ventils die Öffnungsbewegung in dem Augenblick zum Stillstand gebracht wird, in wel- chem die Sperre gegen den Anschlag zum Anliegen kommt.
    5. Speiseleitungsventil nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (24) auf einer um die Spindel (18) des Ventils drehbaren Scheibe (23) angeordnet ist, welche mit Perforierungen für einen Plombierdräht versehen ist, und dass parallel zur Scheibe (23) ein nichteinstellbarer Ring (26) angeordnet ist, welcher mit entsprechenden Perforierungen für den Plombier- draht versehen ist.
    6. Speiseleitungsventil nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeich net, dass die Perforierungen in der Scheibe (23) und im Ring (26) mit verschiedener Teilung zwecks No- niuswirkung angeordnet sind. 7. Speiseleitungsventil nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4-6, dadurch gekennzeich net, dass die Sperre (21) eine Öse (30) mit einer Öff nung für einen Plombierdraht aufweist.
    B. Speiseleitungsventil nach Patentanspruch und Unteranspruch l., dadurch gekennzeichnet, dass das Drosselventil einen zylindrischen Ventilkörper (16) mit einem diametral verlaufenden und in Achsrich tung sich erweiternden Schlitz (17) aufweist, zwecks axialer Bewegung in einer zylindrischen Bohrung einer Zwischenwand (15) des Ventils und ferner dadurch, dass der Schliessteil des Abschlussventils (15, 16, 18, 19, 20) durch einen am Ventilkörper (16) angeord neten Flansch (19) gebildet ist, welcher dazu be stimmt ist, in geschlossenem Zustand an einem in der Zwischenwand (15) angeordneten Ventilsitz (20) an zuliegen.
CH356967D 1956-10-22 1957-08-19 Kombiniertes Speiseleitungsventil für Zentralheizungsanlagen mit Radiatoren CH356967A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9017300U1 (de) * 1990-12-21 1991-03-28 Lutz, Wilhelm Heizungsventil für eine Einrohrheizungsanlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE9017300U1 (de) * 1990-12-21 1991-03-28 Lutz, Wilhelm Heizungsventil für eine Einrohrheizungsanlage

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