CH357048A - Waschmaschine - Google Patents
WaschmaschineInfo
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Classifications
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- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
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- D06F39/08—Liquid supply or discharge arrangements
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Description
Waschmaschine Die Erfindung betrifft eine Waschmaschine mit feststehender Aussentrommel und in dieser angeord neter, um eine liegende Achse drehbarer Innentrom mel, einem mit der Aussentrommel zusammengebau ten drucklosen Frischwasserbehälter mit abschliess barer Zuleitung und einer Ableitung zum Zuführen von Wasser in die Aussentrommel, und ferner mit einer Dampf- oder elektrischen Heizung.
Namentlich zum Spülen der Wäsche ist es zur Vermeidung von Kalkseifenbildung von Vorteil, wenn statt mit kaltem Wasser mit warmem Wasser nach gespült werden kann.
Es sind bereits Waschmaschinen bekannt, bei denen die Aussentrommel teilweise mit einem Behäl ter umgeben ist. Diese Behälter dienten jedoch nur als Wasservorratsbehälter, ohne dass ein Wärmeüber gang von der Aussentrommel erfolgt. Ausserdem sind auch schon Vorratsbehälter mit eingebauter Heizung vorgeschlagen worden, welche jedoch nicht um die Aussentrommel herum angeordnet wurden oder zwi schen dieser und dem Vorratsbehälter einen Zwi schenraum aufwiesen. Ferner ist es bekannt, auf der Trommelstirnseite einen Wasserbehälter anzuordnen, dessen Inhalt von der Waschlauge aufgeheizt wird.
Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Ver besserung einer Waschmaschine der eingangs erwähn ten Art und besteht darin, dass der Frischwasserbehäl ter die Aussentrommel unterhalb der Drehachse man- telförmig umgibt und die Wand der Aussentrommel im Bereich des Frischwasserbehälters zugleich eine Wand des letzteren bildet, so dass die Beheizung des Frischwasserbehälters durch unmittelbaren Wärme übergang von der Aussentrommel her erfolgt, und dass die Ableitung unterhalb der Trommelmitte be ginnt und ihr Scheitel höher als diese liegt.
Die Vorteile dieser Waschmaschinenkonstruktion bestehen darin, dass eine zusätzliche, separate Einrich- tung zur Erzeugung von Heisswasser entfällt und der Frischwasserbehälter mit einfachen Mitteln hergestellt und angebaut werden kann, wobei die Abstrahlungs- wärme im unteren Bereich der Aussentrommel aus genützt werden kann.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch die Wasch maschine, Fig. 2 stellt ein vergrössertes Detail einer Variante der Waschmaschine dar.
In der Aussentrommel 1 ist eine Innentrommel 2 mit liegender Drehachse drehbar gelagert. Diese weist an ihrem Umfange Löcher 3 auf, durch welche das Wasser mit der sich im Innern der Innentrommel be findlichen Wäsche in Berührung kommt. Um den unteren Teil der Aussentrommel ist parallel zu deren Aussenseite ein Blech angeordnet, das mit der Trom melwandung zusammen einen Behälter 4 in Form eines geschlossenen Mantels bildet, welcher als Boi ler ausgebildet ist.
Da die Zuleitung 5 vor diesem Behälter einerseits ein abschliessbares Ventil 7 aufweist, und anderseits an den Behälter eine stets offene Rohrleitung 9 zur Zuführung von Wasser in die Aussentrommel an schliesst, ist der Behälter dem Leitungsdruck nicht ausgesetzt und ist demzufolge drucklos. In der in die sen Behälter 4 einmündenden Frischwasserzuleitung 5 befindet sich ein Mengenregler 6, welcher die Zu flussmenge pro Zeiteinheit unabhängig von auftreten den Druckschwankungen reguliert. Ferner ist ein Ab schlussventil 7 und ein Filter 8 vorhanden.
Der Behälter 4 ist im Betriebszustand mit Frisch wasser vollständig gefüllt und hat zweckmässigerweise eine solche Grösse, dass er pro Kilogramm Trocken wäsche, welche in die Waschmaschine eingebracht werden kann, ein Fassungsvermögen von mindestens 2 Liter Wasser hat. Der Behälter 4 umgibt die Aussen trommel 1 unterhalb der Drehachse, so dass vor allem die Wärmeabstrahlung der Lauge aufgefangen und für die Wassererwärmung ausgenützt werden kann. Die Wand der Aussentrommel bildet somit im Be reich des Frischwasserbehälters . die gemeinsame Trennwand zwischen letzterem und der Aussentrom mel.
Zur Verhütung eines Rückflusses wird die Ableitung 9 so ausgeführt, dass ihr Scheitel oberhalb der Trom melmitte und ihre Anschlussstelle unterhalb der Trom melmitte liegt. Diese Leitung 9 mündet in einen Trich ter 10 ein, welcher für die Zugabe von Waschmitteln eingerichtet ist. Die Leitung 9 wird gemäss Fig. 2 in ein Gefäss 12 geführt, welches beispielsweise Vor wasch- oder Enthärtungsmittel enthält. Im Verlaufe des Waschprozesses werden dann die Behälter 13, welche das Waschmittel enthalten, gekippt.
Sie sind um einen Drehpunkt schwenkbar und weisen eine Haltestange 14 auf, welche gegen einen Bolzen 15 anliegt, der durch eine Solenoidspule 16 verschoben werden kann, so dass der Behälter 13 kippt, sobald die Spule beispielsweise durch den Schaltautomaten einen Stromimpuls erhält.
Damit das Frischwasser im Behälter möglichst gut erwärmt wird, ist es vorteilhaft, die Wasserzufluss- und die Wasserabflussleitung bezüglich der Drehachse der Innentrommel auf verschiedenen Seiten anzuord nen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Waschmaschine mit feststehender Aussentrommel und in dieser angeordneter, um eine liegende Achse drehbarer Innentrommel, einem mit der Aussentrom mel zusammengebauten drucklosen Frischwasser behälter mit abschliessbarer Zuleitung und einer Ab leitung zum Zuführen von Wasser in die Aussen trommel, ferner mit einer Dampf- oder elektrischen Heizung, dadurch gekennzeichnet, dass der Frisch wasserbehälter die Aussentrommel unterhalb der Dreh achse mantelförmig umgibt und die Wand der Aussen trommel im Bereich des Frischwasserbehälters zu gleich eine Wand des letzteren bildet,so dass die Beheizung des Frischwasserbehälters durch unmittel baren Wärmeübergang von der Aussentrommel her erfolgt, und dass die Ableitung unterhalb der Trom melmitte beginnt und ihr Scheitel höher als diese liegt. UNTERANSPRÜCHE 1. Waschmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ableitung in einen Wasch mittel Behälter einmündet. 2. Waschmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Fassungsvermögen des Frischwasserbehälters pro Kilogramm in die Wasch maschine einbringbare Trockenwäsche mindestens zwei Liter beträgt. 3.Waschmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenwand des Frischwas serbehälters zum Aussentrommelmantel äquidistant verläuft.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH357048T | 1957-06-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH357048A true CH357048A (de) | 1961-09-30 |
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| CH357048D CH357048A (de) | 1957-06-01 | 1957-06-01 | Waschmaschine |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH357048A (de) |
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1957
- 1957-06-01 CH CH357048D patent/CH357048A/de unknown
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