CH357092A - Zweipol-PNP-NPN-Transistor-Verstärkereinheit mit niederohmigem negativem Wechselstromwiderstand - Google Patents

Zweipol-PNP-NPN-Transistor-Verstärkereinheit mit niederohmigem negativem Wechselstromwiderstand

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CH357092A
CH357092A CH357092DA CH357092A CH 357092 A CH357092 A CH 357092A CH 357092D A CH357092D A CH 357092DA CH 357092 A CH357092 A CH 357092A
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Description


      Zweipol-PNP-NPN-Transistor-Verstärkereinheit     mit     niederohmigem    negativem     Wechselstromwiderstand            Zweipol-PNTP-NPN-Transistor-Schalteinheiten    sind  Schaltelemente ohne innere Energiequelle. Sie weisen  in ihrer     Strom-Spannungs-Charakteristik    bekanntlich  drei wesentliche Hauptgebiete auf: erstens den soge  nannten Aus-Zustand, zweitens das Übergangsgebiet  und drittens den Ein-Zustand.

   Im Aus-Zustand stellt  die Einheit einen sehr hohen positiven Widerstand  dar und wirkt wie ein Schalter, wobei unter dem     Eiü-          fluss    einer angelegten Spannung nur ein praktisch       vernachlässigbarer    Reststrom fliesst. Eine Steigerung  der angelegten Spannung über einen - durch ein  spannungsabhängiges Element - festgelegten     Wert     hat ein starkes Anwachsen des Stromes und, infolge  eines lawinenartigen Effektes, ein kräftiges Absinken  der zur Aufrechterhaltung des Stromes notwendigen  Klemmenspannung auf einen Mindestwert zur Folge.

    Der zwischen der - durch das genannte spannungs  abhängige Element - festgelegten sogenannten     Kipp-          spannung    und diesem Mindestwert liegende Teil der       Strom-Spannungs-Charakteristik    wird als     übergangs-          gebiet    bezeichnet. In diesem Gebiet stellt die Zweipol  einheit einen grossen negativen     Wechselstromwider-          stand    dar.  



  Ist der oben angeführte Mindestwert der Span  nung mit dem zugehörigen Maximalstrom erreicht, so  bewirkt eine weitere Steigerung der angelegten Span  nung über den erwähnten Mindestwert hinaus wie  derum einen mit steigender Spannung zunehmenden  Strom. Die     Zweipol-Schalteinheit    weist jetzt im Ge  gensatz zum     übergangsgebiet    einen sehr kleinen posi  tiven Widerstand auf. Dieses Gebiet der     Strom-Span-          nungs-Charakteristik    bildet den sogenannten     Ein-Zu-          stand    und die     Zweipol-Schalteinheit    entspricht hier  einem geschlossenen,     stromdurchflossenen    Schalter.  



  Durch Absenken der angelegten Spannung unter  den zwischen dem Übergangsgebiet und dem Ein-    Zustand auftretenden Mindestwert kehrt die     Zweipol-          Schalteinheit    in den Aus-Zustand zurück.  



  Eine solche     Zweipol-PNP-NPN-Transistor-Ein-          heit        für    Schaltzwecke ist beispielsweise im US-Patent  Nr. 2 655 609 vom 13. Oktober 1953 beschrieben.  Sie besteht aus einer Anordnung von je einem     PNP-          und        NPN-Transistor,    einer     Bezugsspannungsdiode     und zwei     Emitterwiderständen.    Zwischen den beiden       Anschlussklemmen    liegen zwei zueinander parallele  Stromzweige,

   bestehend einerseits aus der     Emitter-          Kollektor-Strecke    eines     PNP-Transistors    in Serie mit  einem     Emitterwiderstand,    anderseits aus einem wei  teren     Emitterwiderstand    und der     Emitter-Kollektor-          Strecke    eines     NPN-Transistors.    Die Basiszuleitung des       PNP-Transistors    liegt direkt am Kollektor des     NPN-,     diejenige des     NPN-Transistors    am Kollektor des       PNP-Transistors,

      während die     Bezugsspannungsdiode     mit ihrer Anode am Kollektor des     PNP-,    mit ihrer  Kathode am Kollektor des     NPN-Transistors    liegt.  



  Ihre elektrischen Eigenschaften und der Schal  tungsaufbau machen diese     Zweipol-PNP-NPN-Tran-          sistor-Einheit    - wie bereits erwähnt - speziell ge  eignet zur Verwendung     als    elektronischen Schalter  mit je einem stabilen Arbeitspunkt im Aus- und     Ein-          Zustand.    Der hohe negative Widerstand im über  gangsgebiet und seine möglichen Abweichungen vom  Nennwert sind für diese Anwendung von untergeord  neter Bedeutung.  



  Im Gegensatz dazu sind für     Zweiwegverstärker     auf der bekannten Grundlage von negativen Wider  ständen zur Kompensation der positiven Leitungs  widerstände relativ kleine, aber konstante negative       Wechselstromwiderstände    wesentlich.

   Dies gilt so  wohl für die genaue Kompensationsmethode mittels       wechselstrommässig    gekoppelten negativen Widerstän  den in Längs- und Quergliedern, wie auch für die      einfachste Methode mit alleiniger Kompensation des  positiven     Leitungslängswiderstandes.    Die für diesen  Zweck verwendbaren     Zweipol-NPN-PNP-Transistor-          Verstärkereinheiten    arbeiten dabei in einem Arbeits  punkt in der Mitte ihres sogenannten     übergangsge-          bietes.     



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine     Zwei-          pol-PNP-NPN-Transistor-Verstärkereinheit    mit zwei  parallelen Zweigen, deren jeder die     Serieschaltung    der       Emitter-Kollektor-Strecke    eines Transistors und eines  Widerstandes, der den     Emitterwiderstand    des anderen  Transistors bildet, enthält und zeichnet sich dadurch  aus, dass in die Basiszuleitung jedes der Transistoren  ein Widerstand eingeschaltet ist, und die Basen der  Transistoren zur Erzielung eines genau vorgegebenen,       niederohmigen,    von den Transistoreigenschaften un  abhängigen, linearen,

   negativen     Wechselstromwider-          standes    durch einen Dosierungswiderstand verbunden  sind.  



  Im folgenden soll anhand der Zeichnung Aufbau  und Wirkungsweise eines Ausführungsbeispiels des  Erfindungsgegenstandes beschrieben werden.  



  Dabei zeigt:       Fig.    1 ein elektrisches     Pringipschema    einer bereits  bekannten     Zweipol-PNP-NPN-Transistor-Schaltein-          heit,          Fig.    2 als     Diagramm    die     Strom-Spannungs-Cha-          rakteristik    einer     Zweipol-PNP-NPN-Transistor-Schalt-          einheit    nach     Fig.    1,

         Fig.    3     ein    elektrisches     Prinzipschema    einer erfin  dungsgemäss ausgebildeten     Zweipol-PNP-NPN-Tran-          sistor-Verstärkereinheit,          Fig.    4 als Diagramm die     Strom-Spannungs-Cha-          rakteristik    einer     Zweipol-PNP-NPN-Transistor-Ver-          stärkereinheit,

            Fig.    5 ein elektrisches     Prinzipschema        einer    Kom  pensation des positiven     Leitungslängswiderstandes     durch einen dazu in Serie liegenden negativen     Wech-          selstromwiderstand.     



  In     Fig.    1 stellen 1 und 7 die beiden Anschluss  klemmen einer bereits bekannten     Zweipol-PNP-NPN-          Transistor-Schalteinheit    dar. Zwischen diesen beiden  Punkten bilden der     PNP-Transistor    2 und der     Emit-          terwiderstand    6 den     einen    Parallelzweig, der     Emitter-          widerstand    3 und der     NPN-Transistor    5 den anderen  Parallelzweig. Die Diode 4 ist eine     Zenerdiode    und  ihre     Zenerspannung    stellt eine Bezugsspannung für  die Schaltung dar.

   Das Verhalten der Schaltung nach       Fig.    1 ist folgendes:  Der sich unter einer kleinen, an den     Klemmen    1  und 7 angelegten positiven, von Null ansteigenden  Gleichspannung U einstellende Strom 1 bestimmt sich  selbst durch den am     Emitterwiderstand    3 auftreten  den Spannungsabfall UR im Verhältnis zur     Emitter-          Basis-Spannung        UEss.    Bei kleinen Widerstandswerten  ist die erzeugte Spannung UR kleiner als die für das  Fliessen eines aus der Basis austretenden Steuerstro  mes     1P    minimal notwendige     Emitter-Basis-Spannung          UERmi".    Die Transistoren arbeiten infolgedessen mit  

  umgekehrten Basisströmen, und die Kollektorstrom-    werte     liegen    zwischen den Werten für offenen     Emit-          ter        (1c")    und offener Basis     (1.ö)    und sind daher  relativ klein. Die Schaltung ist in diesem Zustand       hochohmig,    ähnlich einer Diode im Sperrzustand, und       befindet    sich somit im sogenannten Aus-Zustand  (Punkt 11 in     Fig.    2).  



  Eine Erhöhung der angelegten Spannung über die       Zenerspannung    Uz der     Zenerdiode    4 hinaus bewirkt  ein starkes Anwachsen des     Diodenstromes,    der von       Klemme    1 über den     Emitterwiderstand    3, durch die       Zenerdiode    4 und den     Emitterwiderstand    6 zur  Klemme 7 fliesst.

   Dieser Strom seinerseits erzeugt  am Widerstand 3 einen erhöhten Spannungsabfall UR  und verursacht beim weiteren Ansteigen ein Fliessen  des Basisstromes in Vorwärtsrichtung, d. h. vom       Emitter    zur Basis und damit einen proportional grö  sseren     Kollektorstrom    in Transistor 2, welcher als  erhöhter Basisstrom in Transistor 5 ebenfalls einen  entsprechend vergrösserten     Kollektorstrom    verursacht.  Dieser hat anderseits, da er von Klemme 1 vorwie  gend über den Widerstand 3 fliesst, eine weitere Ver  grösserung des ursprünglichen, durch den     Zener-          diodenstrom    erzeugten Spannungsabfall UP zur Folge.

    Der gesamte Vorgang stellt eine positive Rückkopp  lung des Ausgangswertes auf den Eingangswert dar  und ergibt dadurch ein Übergangsgebiet der     Strom-          Spannungs-Kennlinie    mit steigendem Strom bei sin  kender Spannung, d. h. ein Gebiet mit grossem nega  tivem     Wechselstromwiderstand,    dargestellt in     Fig.    2  durch den Kurventeil 12.  



  Eine weitere Erhöhung des Stromes     1P    durch die  Schalteinheit bis zum     Haltestromwert    IH führt zum  Übergangspunkt 13 mit der kleinsten notwendigen  Spannung     U",i",    welcher das Übergangsgebiet vom an  schliessenden Ein-Zustand trennt. In letzterem Teil  der Kennlinie, dargestellt durch die Gerade 14, sind  die beiden Transistoren durch die grossen, an den       Emitterwiderständen    entwickelten positiven     Emitter-          Basis-Spannungen    bis in das Sättigungsgebiet ausge  steuert.  



  Der Gesamtstrom I     fliesst    jetzt von Klemme 1  einerseits über den     Emitter-Kollektor    des Transistors  2 und den Widerstand 6, anderseits über den Wider  stand 3 und den     Kollektor-Emitter    des Transistors 5  zur Klemme 7. Die für die Aufrechterhaltung des  Stromes notwendige Klemmenspannung ist infolge  der niedrigen     Transistor-Kollektor-Emitter-Spannun-          gen    im Sättigungsgebiet sehr klein und wächst nur  wenig mit steigendem Strom.

   Die     Zweipol-Schaltein-          heit    verhält sich daher im Ein-Zustand ähnlich einer  Diode im     Durchlassgebiet    und stellt einen kleinen  positiven     Wechselstromwiderstand    dar.  



  Senkt man endlich die Klemmenspannung 1-7  der     Zweipol-Einheit    wieder unter den für den Halte  stromwert IH in Punkt 13 notwendigen     Spannungs-          minimalwert        1-7        i"    ab, so springt der Strom auf den       Ruhestrompunkt    15 der     Aus-Zustands-Kurve    zurück.  



  Zur Verkleinerung und Stabilisierung des hohen  negativen     Wechselstromwiderstandes    im Übergangs  gebiet wird die Schaltung     Fig.    1 durch den Einbau      des Basiswiderstandes 8 in Serie zur Basiszuleitung  des     PNP-Transistors    2 und des Basiswiderstandes 9  in Serie zur Basiszuleitung des     NPN-Transistors    5  sowie durch die Verbindung der beiden Basen über  den Dosierungswiderstand 10 in die Schaltung als       Zweipol-PNP-NPN-Transistor-Verstärker    nach     Fig.    3  umgewandelt. Die     Zenerdiode    4 aus     Fig.    1 fällt weg.

    Die Funktionsweise dieser Schaltung ist nun folgende:  Ausgehend von Spannung Null an den Klemmen 1  bis 7 fliesst bei steigender positiver Spannung U vor  erst der Strom 1 durch die     Serieschaltung    der fünf  Widerstände 3, 8, 10, 9 und 6. Die sich über den       Serieschaltungen    der Widerstände 3 und 8 einerseits  und 9 und 6 anderseits ausbildenden Spannungs  abfälle     Ur,    sind vorerst kleiner als die zur Erzeugung  eines vom     Emitter    zur Basis des     PNP-    bzw.

   von der  Basis zum     Emitter    des     NPN-Transistors        fliessenden          Vorwärts-Basisstromes    notwendigen     Emitter-Basis-          bzw.        Basis-Emitter-Spannungen.    Die Basisströme flie  ssen daher in der     Rückwärtsrichtung    und die unter  der angelegten Klemmenspannung U entstehenden       Kollektorströme    sind klein. Der gesamte in die Zwei  pol-Einheit fliessende Strom wächst proportional zur  angelegten Spannung U entsprechend der ansteigen  den Geraden 21 in     Fig.    4.  



  Die Neigung derselben entspricht dem Wider  standswert des Widerstandes 10     (Rp")    und ist wesent  lich grösser als bei der Schalteinheit ohne Dosierungs  widerstand R,",.  



  Die bei höherer Klemmenspannung U auftretende  Krümmung der Kennlinie 21 setzt bei derjenigen  Spannung ein, wo die Basisströme der beiden Tran  sistoren unter dem Einfluss der steigenden     Emitter-          Basis-Spannung    ihre Richtung wechseln und beim       PNP-Transistor    aus der Basis heraus-, beim     NPN-          Transistor    in die Basis     hineinfliessen.    Gleichzeitig  setzt auch die positive Rückkopplung mit wachsendem  Rückkopplungsgrad ein. Mit weiter zunehmender  Spannung U wird die maximale Spannung     U,nax    in  Punkt 22 der     Fig.    4 erreicht.

   Bei diesem Wert weisen  auch die durch die Basiswiderstände 8 und 9     fliessen-          den    Ströme ihren maximalen Wert auf. Oberhalb  Punkt 22 sinken die Ströme durch die Basiswider  stände bei gleichzeitigem Anwachsen des Gesamt  stromes 1 und fallender Klemmenspannung U ab.  Die     Strom-Spannungs-Charakteristik    der     Zweipol-          Verstärkereinheit    geht in das Übergangsgebiet 23 mit  relativ kleinem negativem     Wechselstromwiderstand     über. Bei weiter steigendem Gesamtstrom wechselt  der durch den     Emitter-    und Basiswiderstand 3 bzw.

    8 fliessende Strom durch den Dosierungswiderstand  10 auf die     Emitter-Basis-Strecke    des     PNP-Transistors     2 über. Dasselbe gilt in entsprechender Weise für  den Transistor 5. Beide Transistoren werden durch  die wachsenden Basisströme bis zum Sättigungswert  ihrer     Kollektorströme    ausgesteuert. Die Kennlinie  durchläuft in der Folge Punkt 24 mit der niedrigsten  Spannung     U";",    um anschliessend mit steigendem  Strom wieder kleine positive     Wechselstromwider-          standswerte    im Ein-Zustand entsprechend dem Kenn-         linienteil    25 aufzuweisen.

   Der Gesamtstrom 1     fliesst     in diesen Teil der Kennlinie praktisch nur noch durch  die     Serieschaltung    der     Emitter-Kollektor-Strecke    des       PNP-Transistors    2 mit dem     Emitterwiderstand    6       einerseits,    und durch die     Serieschaltung    des     Emitter-          widerstandes    3 mit der     Kollektor-Emitter-Strecke    des       NPN-Transistors    5 anderseits.  



  Von wesentlicher Bedeutung für die vorgeschla  gene Verwendung dieser     Zweipol-PNP-NPN-Transi-          stor-Einheit    als     Zweiwegverstärker    ist, dass - abge  sehen von einem nachstehend definierten Korrektur  faktor - der Dosierungswiderstand 10     (Rp")    im       wesentlichen    die Grösse des negativen Wechselstrom  widerstandes R gemäss folgender allgemeinen Nähe  rungsgleichung     bestimmt:

       
EMI0003.0062     
  
    _1 <SEP> <U>qp <SEP> ' <SEP> qbn <SEP> + <SEP> qn <SEP> ' <SEP> qbp <SEP> 1</U> <SEP> (1)
<tb>  R <SEP> - <SEP> - <SEP> RPn
<tb>  wobei     
EMI0003.0063     
         bp    und     b"    sind die     Basis-Kollektor-Gleichstromver-          stärkungsfaktoren    des     PNP-    bzw.     NPN-Transistors     bei mittleren     Kollektorspannungen.     



  Für den Sonderfall mit     rnp    >     RF,n    >     REp     und     Y""    >     Rpn        i    RE.,  wobei     r,p    und     Y,n    die     Kollektor-Wechselstromwider-          stände    der verwendeten     PNP-    und     NPN-Transistoren     bedeuten, gilt bei     b,        >        q,    und<I>b" ></I>     q.     
EMI0003.0087     
    Wird weiter     qp   <I>= q" = 1</I> gewählt,

   so ergibt sich  noch als weitere Vereinfachung  
EMI0003.0089     
    Aus Gleichung 3 geht hervor, dass der negative       Wechselstromwiderstand    der nach     Fig.    3 ausgebilde  ten     Zweipol-PNP-NPN-Transisto;r-Verstärkereinheit     direkt proportional dem Wert des Dosierungswider  standes     Rpn    ist,     sofern    die     Gleichstromverstärkungs-          faktoren    wesentlich grösser als die sogenannten Güte-           faktoren        q,    und     q"    gewählt werden.

   Der negative       Wechselstromwiderstand    ist     damit    gleichzeitig voll  kommen unabhängig von Fabrikationstoleranzen und  Betriebstemperaturen der verwendeten Transistoren.  



       Fig.    5 zeigt beispielsweise eine einfache Schalt  anordnung zur Kompensation des durch den positiven       Gleichstromlängswiderstand    33 (+R) verursachten  Wechselspannungsabfalles mit     Hilfe    eines gleich gro  ssen dazu in Serie geschalteten negativen Wechsel  stromwiderstandes 34 (-R).  



  Die von der     Wechselspannungsquelle    31 über  ihren Innenwiderstand 32 an den     Klemmen    38  und 39 erzeugte     Klemmenspannung    U12 erfährt durch  den resultierenden Längswiderstand +R + (-R) = 0  keine Schwächung und tritt an den     Klemmen    40 und  41 der für diesen Fall ohne elektromotorische Kraft  ausgerüsteten     Abschlussimpedanz    35 in gleicher  Grösse     U21    auf.  



  Eine Vergrösserung des negativen Wechselstrom  widerstandes 34 ergibt sinngemäss eine Verstärkung  der Klemmenspannung     U21    an den     Klemmen    40 und  41. Das Ausmass dieser Verstärkung     wird    begrenzt  durch die Konstanz der Schaltelemente, da bei einem  resultierenden negativen Gesamtwiderstand Schwin  gungen auftreten, welche die     ganze        Verstärkereinrich-          tung    in ihrer Funktion stören.

      Die Schaltung arbeitet nur mit     unterlagertem     Gleichstrom     I"    und die Amplituden der Wechsel  ströme dürfen das lineare Gebiet des negativen     Wech-          selstromwiderstandsbereiches    beidseits der Arbeits  punkte 27 auf den     Kennlinien    23 und 26 der     Fig.    4  nicht überschreiten. Dagegen ist die Kompensation  oder eine     allfällige    Verstärkung richtungsunabhängig,  d. h. die Schaltung arbeitet - wie beabsichtigt - als       Zweiwegverstärker.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zweipol- PNP - NPN -Transistor-Verstärkereinheit mit zwei parallelen Zweigen, deren jeder die Serie schaltung der Emitter-Kollektor-Strecke eines Transi stors (2 bzw. 5) und eines Widerstandes (3 bzw. 6), der den Emitterwiderstand des anderen Transistors bildet, enthält, dadurch gekennzeichnet, dass in die Basiszuleitung jedes der Transistoren ein Widerstand (8 bzw.
    9) eingeschaltet ist, und die Basen der Tran sistoren zur Erzielung eines genau vorgegebenen, nie- derohmigen, von den Transistoreigenschaften unab hängigen, linearen, negativen Wechselstromwider- standes durch einen Dosierungswiderstand (10) ver bunden sind.
CH357092D 1958-04-29 1958-04-29 Zweipol-PNP-NPN-Transistor-Verstärkereinheit mit niederohmigem negativem Wechselstromwiderstand CH357092A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11431334B2 (en) 2020-04-06 2022-08-30 Analog Devices International Unlimited Company Closed loop switch control system and method

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