CH357137A - Radialventilator bzw. -pumpe - Google Patents

Radialventilator bzw. -pumpe

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CH357137A
CH357137A CH357137DA CH357137A CH 357137 A CH357137 A CH 357137A CH 357137D A CH357137D A CH 357137DA CH 357137 A CH357137 A CH 357137A
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CH
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gap
inlet nozzle
flow
circular arc
fan
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Application number
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Inventor
Bommes Leonard
Original Assignee
Paul Pollrich & Comp
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Publication of CH357137A publication Critical patent/CH357137A/de

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/08Sealings
    • F04D29/16Sealings between pressure and suction sides
    • F04D29/161Sealings between pressure and suction sides especially adapted for elastic fluid pumps
    • F04D29/162Sealings between pressure and suction sides especially adapted for elastic fluid pumps of a centrifugal flow wheel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


      Radialventilator    bzw.     -pumpe       Zur Erzielung eines hohen Wirkungsgrades bei       Radialventilatoren    bzw. -pumpen ist es neben anderen  Massnahmen besonders wichtig, die unvermeidbaren  Strömungsverluste in dem Spalt zwischen der Ein  trittsdüse des Mediums und der rotierenden Laufrad  deckscheibe möglichst gering zu halten.  



  Es ist zu diesem Zweck vorgeschlagen worden,  den Spalt in verschiedener Weise, z. B. durch     Laby-          rinthdichtungen,    abzudichten. Dies ist fertigungstech  nisch umständlich und teuer.  



  Es ist weiter vorgeschlagen worden, die Energie  des im Gehäuse rückströmenden, durch den Spalt  eintretenden Luftanteils durch entsprechende Gestal  tung des Spaltes zur Beschleunigung der Grenzschicht  an der     Laufraddeckscheibe    zu benutzen.  



  Das verbessert zwar die Füllung des Laufrades,  hat aber den Nachteil, dass das Profil der Meridian  geschwindigkeiten quer zum Laufrad ungleichmässig  wird, und zwar derart, dass an der entscheidenden  Stelle, wo die Strömung das Laufrad verlässt und auf  die Gehäuseströmung trifft,     Strömungsschubkräfte     auftreten, die eine     Verwirbelung    der Gehäuseströ  mung und damit Strömungsverluste zur Folge haben.  



  Die Erfindung bezweckt, zur Vermeidung dieses  Nachteils hinter der Düse am Spalt durch Umwand  lung der kinetischen Energie in statische Energie  einen Druckanstieg zu erzeugen, und zwar durch eine  solche Formgebung der Düse, dass die Strömung in  Wandnähe verzögert wird. Dieser Druckanstieg er  gibt einen guten     Spaltabschluss    und     vermindert    so die  Spaltverluste.

   Durch den Druckanstieg mit verzöger  ter     Grenzschichtgeschwindigkeit    ist es erreichbar, ein  von der     Laufradscheibe    zur     Laufraddeckscheibe     gleichmässig abnehmendes Profil der Meridian  geschwindigkeiten zu erzielen, so dass im Laufradaus  tritt ein guter Übergang der Strömung in die koaxial  zur Eintrittsdüse gleichmässig kreisende Gehäuse-         strömung        erfolgt,    also ein Aufrollen der Gehäuseströ  mung vermieden wird.  



  Die     Erfindung    macht dabei von der bekannten  Erkenntnis Gebrauch, dass bei     Anströmung    einer Ku  gel im turbulenten, überkritischen Bereich die Strö  mung am Äquator nicht abreisst, und dass sich auf  der Rückseite der Kugel ein Druckanstieg ergibt.  



  Nicht bekannt ist es, diese     Erkenntnis    auf die An  strömung des inneren Teiles eines Kreisringes anzu  wenden und der Eintrittsdüse eine ganz bestimmte  Ringform zu geben, die die Durchdringung des Kreis  ringes mit einem koaxialen Zylinder ist.  



  Eintrittsdüsen -mit kreisbogenförmigen Umdre  hungsflächen sind an sich bekannt.  



  Wie Versuche ergeben haben, muss die Eintritts  düse am     Laufradspalt    durch einen zur     Ventilator-          bzw.    Pumpendrehachse normalen Schnitt begrenzt  sein, der kurz vor der zu     erwartenden        Grenzschicht-          ablösung    liegt. Der beabsichtigte Druckanstieg würde  zu gering sein, wenn dieser Schnitt zu weit vor der       Ablöselinie    liegt, anderseits muss er aber vor der Ab  löselinie liegen, um     Grenzschichtablösungen    zu ver  meiden.

   Gemäss den Untersuchungen, die zu der Erfin  dung geführt haben, lässt sich die Lage dieses Schnit  tes durch das Verhältnis der Höhe h zur Sehne s des  Kreisbogens ausdrücken, mit dem die Eintrittsdüse  endet. Erfindungsgemäss bildet an der engsten Stelle  des Spaltes die Tangente an den Kreisbogen der       Laufraddeckscheibe    mit der Tangente des von der  Gehäuseführung gebildeten kreisbogenförmigen Dü  senteils einen stumpfen     Winkel    und der letztgenannte  Kreisbogen besitzt ein Verhältnis Höhe (h) zu Sehne  (s) zwischen 1 : 6 und 1 : B.  



  Versuche haben ergeben, dass bei     einer    solchen  Ausführung der Spaltbeiwert 0,325 ist, gegenüber  einem bisher üblichen Spaltwert von 0,55 bis 0,65.      In der beiliegenden Zeichnung sind zwei Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt, und zwar zeigt:

         Fig.    1 die     laminare        Anströmung    einer Kugel,       Fig.    2 die turbulente     Anströmung    einer Kugel,       Fig.    3 den     Axialschnitt    durch einen Kreisring,       Fig.    4 schematisch einen     Axialschnitt    durch ein       Ventilatorgehäuse    mit der erfindungsgemässen An  ordnung von Eintrittsdüse und Laufrad und       Fig.    5 eine weitere Ausführungsform nach     Fig.    4.

         Fig.    1 zeigt den bekannten Verlauf der     Grenz-          schicht    bei     laminarer        Anströmung    einer Kugel mit  der     Ablöselinie    1 und     Fig.    2 die durch     Anbringung     eines Drahtreifens 2 verursachte Umwandlung der       laminaren    in eine turbulente     Grenzschichtströmung     mit der     Ablöselinie    1', wobei sich hinter der Kugel  ein Druckanstieg ergibt.

   Aus     Fig.    3 ergibt sich, dass  bei     Anströmung    des inneren Teiles eines Kreisringes  3 und Anordnung eines     Drahtreifens    2 das Verhalten  der     Grenzschichtströmung    ähnlich ist wie bei der       Kugelanströmung.    Die Düse wird dargestellt als der  Ausschnitt 5 einer aus der Durchdringung des Kreis  ringes 3 mit einem Zylinder 4 entstehenden Fläche.  Dieser Ausschnitt ist identisch mit der Umdrehungs  fläche des Kreisbogens 5 als Erzeugende um die ge  meinsame Drehachse. Mit 1 ist die Linie des     Abrei-          ssens    der     Grenzschichtströmung    bezeichnet.

   Der  Drahtreifen 2 bewirkt die Umwandlung von     lamina-          rer    in eine turbulente     Grenzschichtströmung.    Gemäss       Fig.    4 endet die an der Gehäusewandung 11 befestigte  Eintrittsdüse 6 in einer     inneren    Abrundung, die die  Umdrehungsfläche eines Kreisbogens 5 mit der Höhe  h und der Sehne s ist. Der Kreisbogen 5 erstreckt  sich so weit bis zu dem     Laufradspalt    7, dass am Spalt  ein Anstieg des statischen Druckes ohne     Grenzschicht-          ablösung    erreicht wird.

   Die Grenzen des Verhältnis  ses von Höhe h zu Sehne s liegen     erfindungsgemäss     in einer Zone, die sich von dem Verhältnis h : s 1 : 6  bis zu dem Verhältnis 1 : 8 erstreckt. Die Tangente  13     berührt    den Kreisbogen 14 der     Laufraddeck-          scheibe    8 an der engsten Stelle des Spaltes 7 und die  Tangente 15 das Ende des Kreisbogens 5. Die Tan  genten 13, 15 bilden erfindungsgemäss einen stump  fen Winkel.  



  Die     Darstellung    der Profile der     Meridiangeschwin-          digkeit    c", zeigt, wie durch die Form der Abrundung  5 der     Einlaufdüse    zuerst bis zum     Laufradspalt    7 eine  Verzögerung der     Grenzschichtgeschwindigkeit    ein  tritt, und dann nach dem Übergang zur rotierenden       Laufraddeckscheibe    8 das sich ergebende Profil der       Meridiangeschwindigkeiten    in seiner Struktur bis zum  Austritt aus der     Laufradschaufel    9 erhalten bleibt.

    Der Verlauf der     Meridiangeschwindigkeiten        c",    ist  also auch an der Austrittskante der     Laufradschaufel     9 von der     Laufradscheibe    10 bis zur     Laufraddeck-          scheibe    8 gleichmässig abnehmend, das heisst ohne  Zunahme der     Meridiangeschwindigkeit    in der     Grenz-          schicht    an der     Laufraddeckscheibe    B.

   Es werden da  durch Schubkräfte zwischen dem aus dem Laufrad  austretenden Luftstrom und dem im Gehäuse 11 ro-         tierenden    Gehäusestrom, wie sie bei höherer     Meri-          diangeschwindigkeit    in der Grenzschicht an der Lauf  raddeckscheibe 8 auftreten würden, und damit eine  Störung bzw. ein Aufrollen des Gehäusestromes ver  mieden. Der Strömungsverlust im Gehäuse wird da  durch geringer.  



  Voraussetzung für die zu erzielende Wirkung ist  eine turbulente     Grenzschichtströmung    in der Eintritts  düse. Dieser Fall liegt bekanntlich meistens vor. Die  Erzeugung einer turbulenten     Grenzschichtströmung     kann aber - wenn nicht vorhanden - durch An  ordnung eines Reifens 2 an der Eintrittsdüse 5 unter  stützt werden. Der Reifen 2 kann als ein Drahtreifen  oder als eine Schweissraupe oder in ähnlicher Weise  ausgeführt sein.  



       Fig.    5 zeigt einen einfachen und leicht zu ferti  genden teilweisen Abschluss 12 des     Laufradspaltes,     der zusätzlich eine weitere Herabsetzung des Spalt  verlustes ermöglicht. Dieser Abschluss kann durch  eine axiale Verschiebung der Düse beliebig eingestellt  werden.  



  Die Anwendung der Erfindung ist sowohl bei       Radialventilatoren    als auch bei     Radialpumpen    jeder  Bauart möglich, da die Voraussetzung turbulenter       Grenzschichtströmung    in den meisten Fällen     vorliegt     - und wo sie nicht gegeben ist - leicht erzeugt wer  den kann.  



  Die Anwendung der     Erfindung    verringert nicht  nur den Spaltverlust, sondern auch die Gehäuse  abmessungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Radialventilator oder -pumpe mit einer Eintritts düse, die aus abgerundeten Flächen der Gehäusefüh rung und der Laufraddeckscheibe gebildet wird, wobei die inneren Abrundungen um die Ventilator drehachse erzeugte kreisbogenförmige Umdrehungs flächen sind und einen Spalt zum Durchtritt der Ge- häuserückströmung bilden, dadurch gekennzeichnet, dass die Tangente an der engsten Stelle des Spaltes an den Kreisbogen der Laufraddeckscheibe an genähert parallel zur Ventilatorachse verläuft und mit der Tangente am Endpunkt des Kreisbogens der Ein trittsdüse einen stumpfen Winkel bildet,
    und dass der Kreisbogen der Eintrittsdüse ein Verhältnis Höhe (h) zu Sehne (s) zwischen 1 : 6 und 1 : 8 besitzt. UNTERANSPRÜCHE 1. Radialventilator oder -pumpe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am inneren Mantel (5) im vorderen Teil der Eintrittsdüse ein eine turbulente Grenzschichtströmung erzeugender Vor sprung angebracht ist. 2. Radialventilator oder -pumpe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den Spalt begrenzende Eintrittsdüse mit einem den Spalt teil weise abdichtenden Vorsprung (12) versehen und zwecks Veränderung des Spaltdurchtritts axial ver schiebbar ist.
CH357137D 1957-03-12 1958-02-22 Radialventilator bzw. -pumpe CH357137A (de)

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DE357137X 1957-03-12

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CH357137D CH357137A (de) 1957-03-12 1958-02-22 Radialventilator bzw. -pumpe

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2711397A1 (fr) * 1993-10-20 1995-04-28 Bosch Gmbh Robert Ventilateur adapté à l'habitacle d'un véhicule automobile.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2711397A1 (fr) * 1993-10-20 1995-04-28 Bosch Gmbh Robert Ventilateur adapté à l'habitacle d'un véhicule automobile.

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