CH357184A - Fräswerkzeug zum Bearbeiten von Holz und Kunststoff - Google Patents

Fräswerkzeug zum Bearbeiten von Holz und Kunststoff

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CH357184A
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Montanwerke Walter Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G13/00Cutter blocks; Other rotary cutting tools
    • B27G13/08Cutter blocks; Other rotary cutting tools in the shape of disc-like members; Wood-milling cutters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Forests & Forestry (AREA)
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Description


      Fräswerkzeug        zum    Bearbeiten von     Holz        und        Kunststoff       Die Erfindung betrifft ein     Fräswerkzeug    zum Be  arbeiten von Holz und Kunststoffen, das einen nicht  mehr als vier Hauptschneiden als feste Bestückung  aufweisenden, zu rotierenden Körper besitzt, bei wel  chem je ein Teil als der Hauptschneide zugeordneter       Spanabweiser    ausgebildet ist.  



  Es sind Werkzeuge bekannt, bei welchen zum  Zweck der     Spandickenbegrenzung    die Schneiden aus  einer kreisrunden Mantelfläche des Werkzeugkörpers  um ein bestimmtes Mass hervorstehen. Bei der Instand  setzung solcher Werkzeuge muss die gesamte Mantel  fläche nachgearbeitet werden, um den ursprünglichen       Schneidenüberstand    wieder zu erreichen.  



  Es wurde auch schon vorgeschlagen, bei     Fräs-          werkzeugen    die     Spandickenbegrenzung    durch Anbrin  gen von am Werkzeugkörper aufgeschraubten, aus  schwenkbaren     bzw.    zusätzlich     aufgenieteten        Abwei-          sern    zu erreichen, die sich     jedoch    nur über einen  geringen Teil der     Schneidbreite    erstrecken, so dass  bei bestimmten Arbeitsvorgängen, z. B. beim     Fälzen,     die     Abweiser    praktisch nicht wirksam werden.

   Es  besteht die Möglichkeit, dass bei unsachgemässer  Handhabung eines solchen Werkzeuges, wie bei un  richtiger Einstellung eines schwenkbaren     Abweisers     oder aber bei Weglassen eines solchen die an sich  erstrebte Wirkung der     Rückschlagarmut    des     Werk-          zeuges    entfällt.  



  Ferner ist ein Werkzeug bekannt, bei dem jede  Schneide und     Abweiserkante    an einem auf     einem     Grundkörper exzentrisch zur Drehachse beweglichen  Gleitstück vorgesehen sind. Bei     derartigen    Werkzeu  gen ergibt sich die Schwierigkeit, dass, wenn man eine  zur     Rückschlagvermeidung    erforderliche     Spandicken-          begrenzung    anstrebt, diese eventuell schon nach dem  ersten Nachschliff nicht mehr gegeben ist.  



  Die Erfindung bezweckt, ein Werkzeug zu schaf  fen, bei welchem die Unvollkommenheiten, die bekann-         ten    Ausführungsformen noch anhaften, vermieden  sind und bei dem insbesondere erreicht sein kann,  dass auch bei zahlreichen Nachschliffen die Span  raumgrösse, die einen weitgehenden     Einfluss    auf die       Rückschlagsicherheit    des Werkzeuges und die Span  ableitung hat,     annähernd    konstant bleibt.  



  Das     erfindungsgemässe        Fräswerkzeug    kennzeich  net sich dadurch, dass, mit Ausnahme der Haupt  schneiden und mindestens eines Teils     ihrer    Rücken  fläche, alle Punkte der     Mantelfläche    des Werkzeug  körpers von der Werkzeugdrehachse einen geringe  ren Abstand haben als die der     Abweiserkante    und  dass, ausgehend von einem zwischen dem     Abweiser-          steg    und dem     Schneidenrücken    des     vorausliegenden          Schneidenträgers    liegenden, nicht nachzuschleifenden       Mantelflächenteil,

      die     Mantelfläche    sowohl zur Ab  weiserkante als auch zum     Schneidenträgerrücken    hin  ansteigt.  



  Es wurde herausgefunden, dass sich bei dieser  Werkzeugausführung eine     Spanform    und     Spanablei-          tung    ergibt, bei denen unter normalen Einsatzbedin  gungen zwei Hauptschneiden zum Erzielen einer zum  mindesten gleichwertigen     Fräsgüte    gegenüber mit vier  oder mehr Schneiden bestückten oder handelsüblichen       Werkzeugen    ausreichen können.  



  Diese zwei Hauptschneiden können eine Oval  form des Werkzeuges ermöglichen, die bei den in der  Holzbearbeitung üblichen hohen Umfangsgeschwin  digkeiten günstige aerodynamische     Verhältnisse    er  gibt. Es     kann    eine turbulente Umströmung des     Werk-          zeuges    und     Wirbelbildung    hinter der     Abweiserkante     erreicht und dadurch der Abfluss der Späne in ihrer  durch die     Schneidengeometrie    bedingten Form so  beeinflusst sein, dass Harzansätze an der Mantelfläche       vermieden    werden, und ein gelenkter     Spanablauf    er  reicht sein, durch den verhindert wird,

   dass Späne  gegen die nachfolgenden Schneiden schlagen. Diese      Erscheinung führt nämlich     zum    vorzeitigen Stumpfen  der     Schneidkanten    und zu einer Verschlechterung der       Schnittflächengüte,    so dass bei der bisher handelsübli  chen Werkzeugform meist eine höhere     Schneidenzahl     unerlässlich ist.  



  Als Folge der     erwähnten,    erreichbaren Vorteile,  kann die Zahl von vier Hauptschneiden nur für be  sondere Einsatzbedingungen des Werkzeuges anwend  bar sein.  



  Beim erfindungsgemässen Werkzeug kann sich der  Abstand der     Seitenflächen    des     Spanabweisers    mit zu  nehmendem Abstand von der     Spanabweiserbrust    ver  ringern.  



       Ferner    können seitliche Aussparungen in den den  Rücken des     Spanabweisers    und den Rücken des       Schneidenträgers    seitlich begrenzenden     Werkzeug-          körperrändern    vorgesehen sein.  



  Es ist beachtenswert, dass bisher in der einschlä  gigen Literatur noch keine Veröffentlichungen und  auch in der Praxis keine Ausführungen     aufzufinden     sind, aus welchen die     Anwendung    der Bestückung von       Fräswerkzeugen    mit nicht mehr als vier Hauptschnei  den in Verbindung mit einer entsprechenden Körper  raumform abgeleitet werden könnte.

   Dies ist durch  den Umstand zu erklären, dass bisher für verhältnis  mässig niedrige Drehzahlbereiche bis etwa 1200     U/min     niemals zweischneidige, sondern Werkzeuge mit we  sentlich mehr Hauptschneiden verwendet wurden, weil  sonst die erforderliche     Schnittflächengüte    nach den       Erfahrungen    der Fachwelt nicht zu erreichen war.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der  Erfindung dargestellt, und es zeigen:       Fig.    1 und 2 eine Seitenansicht bzw. eine abgebro  chen dargestellte Draufsicht auf einen     Fräser    mit vier  Schneiden,       Fig.    3 und 4 eine Seitenansicht bzw. eine abgebro  chene dargestellte Draufsicht auf einen     Fräser    mit  zwei Schneiden.  



  Der     Fräser    nach     Fig.    1 und 2 für die Bearbeitung  von     Holz    und Kunststoffen, mit vier Hauptschneiden  als feste Bestückung besitzt einen in der Seitenansicht  etwa viereckigen, zu rotierenden Scheibenkörper. In  den Ecken dieses Vierecks sind     Spanlücken    1 vor  gesehen, deren einander     gegenüberliegende    Seitenflä  chen 2 und 3 die     Brustflächen    eines     Spanabweiserste-          ges    4, und des zugeordneten     Schneidenträgers    5 bilden.  



  Die radial äusserste, der Schneide 6 des Schneid  organs des     Schneidenträgers    5 gegenüberliegende  Kante 7 des     Spanabweisers    bildet eine Begrenzung  für die Dicke des von der Schneide 6 abzuhebenden  Spanes. Der den Rücken 8 des     Spanabweisers    bil  dende     Mantelflächenteil    des Werkzeugkörpers geht in  der Seitenansicht geradlinig von der     Abweiserkante    7  aus und verläuft längs der einen Seite des von der       Fräserscheibe    gebildeten Quadrates.

   Diese Quadrat  seite liegt auf einer Sehne in einem durch die     Abwei-          serkante    7 gezogenen, in der Zeichnung strichpunk  tiert dargestellten Kreis 9 mit der Werkzeugachse als  Zentrum. Das bedeutet aber, dass abgesehen von noch       zur        Abweiserkante    7     zu    zählenden Punkten alle    Punkte der Rückenfläche 8 des     Spanabweisers    vor  der     Werkzeugdrehachse    einen geringeren Abstand ha  ben als die Punkte der     Abweiserkante    7.

   Das der  Kante 7 des     Spanabweisers    abgekehrte Ende seines  Rückens 8 geht vor dem betreffenden Sehnenende in  den ebenfalls von der     Körpermantelfläche    gebildeten  Rücken 10 des vorausliegenden     Schneidenträgers    5  über, der, wie     in        Fig.    1 dargestellt, mit einem Schneid  organ 11 bestückt ist, wobei nur die von diesem Or  gan gebildete     Schneidenrückenfläche    ausserhalb des  erwähnten Kreises liegt.

   Von dem nicht nachzuschlei  fenden     Mantelflächenteil    zwischen     Abweisersteg    4  und     Schneidenträgerrücken    ausgehend steigt die Man  telfläche sowohl zur     Abweiserkante    7, als auch zum       Schneidenträgerrücken    hin an. In den den Rücken 8  des     Spanabweisers    und den Rücken 10 des     Schnei-          denträgers    5 begrenzenden Kanten der     Fräserscheibe     können, wie in     Fig.    1 und 2 dargestellt ist, seitliche  Aussparungen 12 vorgesehen sein.

   Durch diese seit  lichen Aussparungen 12 wird eine Material- und da  mit eine Gewichtsersparnis erzielt und das Abschlei  fen der     Abweiserkante    7 erleichtert.  



  Bei dem in     Fig.    1 dargestellten     Fräser    ist  die Rückenfläche des     Schneidenträgers    eben und  wird beim Schärfen der Schneide 6     mitge-          schliffen,    so dass sich mit der Abnutzung des       Schneidorgans    der     Schneidenabstand    von der Dreh  achse des Werkzeuges verringert. Ein solcher ab  geschliffener Zustand des     Schneidorgans    und des       Schneidenträgers    ist in     Fig.    1 durch die gestrichelte  Linie 10' dargestellt.

   Durch dieses Abschleifen wird  aber der überstand der Schneide über die     Abweiser-          kante    7 und damit die abzuhebende     Spandicke    ver  ringert. Um diese Verringerung des     überstandes    aus  zugleichen, ist bei dem in     Fig.    1 und 2 dargestellten  Werkzeugkörper die     Abweiserkante    7 um einen ent  sprechenden Betrag zurückgeschliffen. Der Verlauf  des     Spanabweiserrückens    nach dem Abschleifen des       Abweisersteges    ist durch die gestrichelte Linie 8' dar  gestellt.

   Durch diesen Abschliff des     Schneidorgans     und     Schneidenträgers    und des     Spanabweisersteges,     wird also lediglich der Durchmesser des     Fräsers    ver  ringert, ohne dass dabei die     Spanlücken    der     Fräser-          scheibe    vergrössert und die abzuhebende     Spandicke    in  ungewünschter Weise verändert werden.  



  In der     Fig.    3 und 4 ist ein     Fräser    mit zwei Haupt  schneiden 106 als feste Bestückung dargestellt. In  diesem Fall ist der zu rotierende     Fräserkörper    eine  in der Seitenansicht etwa ovale Scheibe, an deren  schmalen Enden die     Spanlücken    101 vorgesehen  sind, wobei die einander gegenüberliegenden Seiten  flächen einer jeden     Spanlücke    101 die Brustfläche  102 eines     Spanabweisers    104 und die Brustfläche 103  des zugeordneten     Schneidenträgers    105 bilden.

   Auch  bei der     Fräserscheibe    nach den     Fig.    3 und 4 bildet  ihre Mantelfläche den Rücken 108 jedes     Spanabwei-          sers    104 und den Rücken 110 des jeweils vorauslie  genden     Schneidenträgers    105, wobei mit Ausnahme  eines an die Schneide des     Schneidenträgers    angren  zenden Teils der Rückenfläche 110 die Mantelfläche      der     Fräserscheibe    von der     Abweiserkante    107 aus  gehend so verläuft, dass alle ihre Punkte von der  Werkzeugdrehachse einen geringeren Abstand haben  als die Punkte der     Abweiserkante    107,

   wie das in       Fig.    3 durch die strichpunktiert dargestellte, um die  Drehachse der     Fräserscheibe    durch die     Abweiser-          kante    107 gezogene Kreislinie 109     veranschaulicht     ist, wobei von einem mittleren, konzentrischen, nicht       nachzuschleifenden        Mantelflächenteil    aus die Man  telfläche sowohl zur     Abweiserkante    107 als auch  zum     Schneidenträgerrücken    hin ansteigt.  



  Ebenso wie beim Beispiel nach     Fig.    1 und 2 sind  bei der     Fräserscheibe    nach     Fig.    3 und 4 die die     Rük-          ken    108 und 110 des     Spanabweisers    und des     Schnei-          denträgers    begrenzenden Ränder der     Fräserscheibe     mit     Aussparungen    112 versehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fräswerkzeug zum Bearbeiten von Holz und Kunststoffen, das einen nicht mehr als vier Haupt schneiden als feste Bestückung aufweisenden, zu ro tierenden Körper besitzt, bei welchem je ein Teil als der Hauptschneide zugeordneter Spanabweiser aus gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass mit Aus- nahme der Hauptschneiden und mindestens eines Teils ihrer Rückenfläche alle Punkte der Mantel fläche (10, 110) des Werkzeugkörpers von der Werk zeugdrehachse einen geringeren Abstand haben als die der Abweiserkante (7, 107) und dass, ausgehend von einem zwischen dem Abweisersteg (4, 104)
    und dem Schneidemücken des vorausliegenden, Schnei- denträgers (5, 105) liegenden, nicht nachzuschleifen den Mantelflächenteil, die Mantelfläche sowohl zur Abweiserkante (7, 107) als auch zum Schneidenträ- gerrücken hin ansteigt.
    UNTERANSPRüCHE 1. Fräswerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenseitige Abstand der Seitenflächen (13) des Spanabweisers (4, 104) mit zunehmendem Abstand von der Spanabweiserbrust (2, 102) abnimmt. 2.
    Fräswerkzeug nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch seitliche Aussparungen (12, 112) in den die Rückenfläche (8, 108) des Spanabweisers (4, 104) und die Rückenfläche (10, 110) des Schneiden trägers (5, 105) seitlich begrenzenden Werkzeugkör- perrändern.
CH357184D 1957-01-19 1957-05-21 Fräswerkzeug zum Bearbeiten von Holz und Kunststoff CH357184A (de)

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DE9300569U1 (de) * 1993-01-18 1993-03-11 A. Oppold GmbH & Co. KG, 7082 Oberkochen Werkzeugmesser, insbesondere Nutmesser für eine Fräseinheit

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DE1084470B (de) 1960-06-30

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