CH357452A - Drehgriff zur schraubenlosen Befestigung auf einer Welle - Google Patents
Drehgriff zur schraubenlosen Befestigung auf einer WelleInfo
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- G05G1/08—Controlling members for hand actuation by rotary movement, e.g. hand wheels
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Description
Drehgriff zur schraubenlosen Befestigung auf einer Welle Drehgriffe sind oft mit einer Stellschraube an der zu drehenden Welle befestigt, beispielsweise indem die Stellschraube quer zur Achsrichtung auf die Welle drückt. Es ist auch bekannt, auf der Unter seite eines Drehgriffes für den Durchtritt der Welle ein eine Öffnung aufweisendes, federndes Blechstück anzuordnen und dieses durch eine von aussen dreh bare Schraube so zu verspannen, dass es mit der Welle klemmt und dadurch den Drehgriff festhält. Schraubenbefestigungen von Drehgriffen haben den Nachteil, dass sie von unbefugten Personen gelöst werden können.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, sind Drehgriffe zur schraubenlosen Befestigung auf einer Welle bekanntgeworden, welche beispielsweise ein auf der Unterseite des Drehgriffes befestigtes, federndes Blechstück aufweisen, das schräg zur Welle steht und das eine Öffnung für den Durchtritt der Welle aufweist. Wird ein solcher Drehgriff .auf die Welle geschoben, so muss das Blechstück gegen die Normalebene federn, damit die Welle durch die Öff nung treten kann. Will man den Drehgriff von der Welle abziehen, so klemmt das Federblech mit der Welle. Um den Drehgriff dennoch von der Welle ab ziehen zu können, ist es notwendig, mit einem Spe zialwerkzeug das Federblech in die Normalebene zu rückzudrücken.
Ein solcher Drehgriff kann somit ohne Kenntnis der Befestigungsart nur durch Gewalt und unter Inkaufnahme seiner Beschädigung entfernt werden.
Diesen bekannten Anordnungen gegenüber be trifft die Erfindung einen Drehgriff zur schrauben losen Befestigung auf einer Welle mit einem an der Unterseite angeordneten, eine dem Profil der den Drehgriff tragenden Welle entsprechenden Durchlass- öffnung aufweisenden Federblech, welcher Drehgriff dadurch gekennzeichnet ist, dass durch von der Durch lassöffnung des Federbleches ausgehende Schlitze min- destens eine Zunge gebildet ist, deren Stirnseite min destens teilweise die Durchlassöffnung bildet,
wobei die Durchlassweite durch entsprechende Gestaltung der Zunge kleiner ist als die Dicke der Welle und die Form der Durchlassöffnung mindestens teilweise von der Kreisform abweicht.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
Es zeigen: Fig. 1 einen aufgeschnittenen Drehgriff im Auf riss, Fig. 2 den zugehörigen Seitenriss, Fig. 3 eine Ansicht desselben Griffes von unten und Fig.4 den aufgeschnittenen Drehgriff teilweise von der Welle abgezogen.
In den Fig. 1 und 2 bedeutet 1 einen Drehgriff mit einer tellerförmigen Skalenscheibe 2, welcher Drehgriff vorzugsweise aus thermoplastischem Kunst stoff hergestellt ist und in seinem Innern einen Schacht 3 von quadratischem Querschnitt zum Auf stecken auf eine quadratische Welle 4 aufweist. Der Schacht 3 besitzt gegen sein geschlossenes Ende zu etwas Anzug, so dass der auf der Welle 4 auf gesetzte Drehgriff 1 gegenüber letzterer unverdrehbar ist. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, weist die Welle 4 eine abgeschrägte Kante 5 auf.
An der Stirnseite der Welle 4 ist eine Schraube 6 vorgesehen (s. Fig. 1 Und 2), mittels welcher im voraus die Einschieb- tiefe der Welle 4 in den Schacht 3 festgelegt werden kann. Der Drehgriff 1 weist in seinem Innern einen Absatz 7 auf, der senkrecht zur Drehgriffachse an geordnet ist. Auf diesem Absatz liegt ein Federblech 8 auf, welches mit vier Öffnungen versehen ist, in welche entsprechend angeordnete Zapfen 9 des.
Dreh griffes 1 hineinragen, deren freie Enden durch einen Druckvorgang nietkopfartig geformt sind. Gemäss der Fig. 3 weist das Federblech 8 eine Durchlass- öffnung entsprechend dem quadratischen Profil der Welle 4 auf.
Von drei Ecken der Durchlassöffnung aus geht je ein Schlitz 10 in Richtung von zwei sich gegenüberliegenden Seiten der Durchlassöffnung, während von der vierten Ecke, die abgeschrägt aus geführt ist, ein vierter Schlitz 11 etwas schräg zur Richtung der Schlitze 10 ausgeht, so dass zwei Zun gen 12, 13 entstehen, die an ihrem Ansatz gleich breit sind.
Die Stirnkanten 14, 15 dieser Zungen bilden zwei sich gegenüberliegende Seiten der Durchlass- öffnung, und der Abstand zwischen diesen Stirn- kanten ist kleiner als die Dicke der Welle 4.
Schiebt man den Drehgriff 1 auf die Welle 4, so werden die Zungen 12, 13 -gegen das Innere des Dreh griffes durchgebogen, und ihre Stirnkanten 14, 15 gleiten nachher auf der Welle so lange, bis letztere ganz in den Drehgriff eingeführt ist. Die dann von den Zungen 12, 13 eingenommene Lage ist aus der Fig. 1 ersichtlich. Will man den Drehgriff wieder von der Welle abziehen, so dringen die scharfen Stirn kanten 14, 15 in die Welle ein, und die Zungen 12, 13 üben eine Sperrwirkung aus, die nur mit einer verhältnismässig grossen Kraftanstrengung überwun den werden kann.
Die Zungen 12, 13 werden dabei zum Einknicken gebracht und biegen sich dann, wie in Fig. 4 dargestellt, nach der entgegengesetzten Seite des Federbleches 8 um, worauf sich der Drehgriff 1 mit .geringer Kraft von der Welle 4 abziehen lässt. Die Zungen 12, 13 sind so dimensioniert, dass zu ihrem Durchknicken eine Kraft benötigt wird, die etwa das Zehnfache der Aufschiebekraft beträgt.
Je nachdem, in welcher Lage das Federblech 8 auf den Absatz 7 aufgesetzt und mit dem Dreh- griff 1 verbunden wird, ergeben sich für die Montage des Drehgriffes an einem Apparat vier um 90 gegen einander versetzte Aufsteckmöglichkeiten. Die be schriebene schraubenlose Befestigung ist nicht an das Vorhandensein einer quadratischen Welle gebunden. Letztere kann ein beliebiges Profil aufweisen, welches aber mindestens mit einer geraden Seite, einer Ein buchtung, einem Einschnitt usw. versehen sein muss.
Das Federblech 8 braucht ferner nicht auf die er läuterte Art und Weise mit dem Drehgriff 1 verbun den zu sein. Zu seiner Befestigung können vielmehr auch selbstschneidende Schrauben, Schrauben zusam men mit im Drehgriff eingepressten Gewindebüchsen, im Drehgriff eingepresste Blechstreifen, die nach dem Aufsetzen des Federbleches verdreht oder abgebogen werden usw., dienen.
Die beschriebene Einrichtung hat den Vorteil, dass der der Befestigung des Drehgriffes dienende Teil von aussen nicht sichtbar ist, dass trotz sehr einfacher Montage eine Demontage durch spielende Kinder usw. unmöglich ist, dass eine unrichtige Montage aus geschlossen ist und d'ass unter Verwendung der glei chen Teile mehrere Montagevarianten möglich sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Drehgriff zur schraubenlosen Befestigung auf einer Welle mit einem an der Unterseite angeordneten, eine dem Profil der den Drehgriff tragenden Welle entsprechenden Durchlassöffnung aufweisenden Fe derblech, dadurch gekennzeichnet, dass durch von der Durchlassöffnung des Federbleches ausgehende Schlitze mindestens eine Zunge gebildet ist, deren Stirnseite mindestens teilweise die Durchlassöffnung bildet, wobei die Durchlassweite durch entsprechende Gestaltung der Zunge kleiner ist als die Dicke der Welle,und die Form der Durchlassöffnung minde stens teilweise von der Kreisform abweicht. UNTERANSPRüCHE 1. Drehgriff nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Federblech mit vier von der Durchlassöffnung ausgehenden Schlitzen versehen ist, derart, dass sich zwei Zungen ergeben.2. Drehgriff nach Patentanspruch für eine Welle mit quadratischem Profil und einer abgeschrägten Kante, dadurch gekennzeichnet, dass im Federblech von drei Ecken der Durchlassöffnung je ein Schlitz in Richtung von zwei sich gegenüberliegenden Seiten der Durchlassöffnung und neben der vierten Ecke, die eine Abschrägung aufweist, ein weiterer, zu den übrigen Schlitzen schräg verlaufender Schlitz aus geht, derart, dass sich zwei Zungen ergeben, die an ihrem Ansatz gleich breit sind und deren Stirnkanten gegen die Welle eine Sperrwirkung ausüben.3. Drehgriff nach Patentanspruch aus thermo plastischem Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, dass das Federblech Befestigungsöffnungen aufweist, durch welche von der Auflagefläche am Griff heraustre tende Zapfen hindurchragen, deren freie Enden niet- kopfartig geformt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH357452T | 1958-06-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH357452A true CH357452A (de) | 1961-10-15 |
Family
ID=4511569
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH357452D CH357452A (de) | 1958-06-25 | 1958-06-25 | Drehgriff zur schraubenlosen Befestigung auf einer Welle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH357452A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5921119A (en) * | 1996-08-01 | 1999-07-13 | Fort Lock Corporation | Pop-out handle lock assembly |
-
1958
- 1958-06-25 CH CH357452D patent/CH357452A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5921119A (en) * | 1996-08-01 | 1999-07-13 | Fort Lock Corporation | Pop-out handle lock assembly |
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