CH357525A - Oberer Abschluss eines doppelwandigen Isolierbehälters - Google Patents

Oberer Abschluss eines doppelwandigen Isolierbehälters

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CH357525A
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CH
Switzerland
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Inventor
Rohde Karl
Original Assignee
Erhard & Soehne Gmbh
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J41/00Thermally-insulated vessels, e.g. flasks, jugs, jars
    • A47J41/0005Thermally-insulated vessels, e.g. flasks, jugs, jars comprising a single opening for filling and dispensing provided with a stopper
    • A47J41/0027Thermally-insulated vessels, e.g. flasks, jugs, jars comprising a single opening for filling and dispensing provided with a stopper the stopper incorporating a dispensing device, i.e. the fluid being dispensed through the stopper

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Description


  Oberer Abschluss eines doppelwandigen Isolierbehälters    Die bekannten, aus Glas geblasenen doppelwan  digen Isolierbehälter in Form von     Flaschen,    Kannen  und     dergleichen    werden bisher durch Korkpfropfen  oder     pfropfenähnliche    Körper aus anderen Materia  lien verschlossen, wobei in der Regel noch eine metal  lene     Abschlusskappe    vorhanden ist, die mit einem       Metallmantel    des Isolierbehälters verschraubt wird.  Solche Pfropfen sind für den Dauergebrauch in der  Handhabung, insbesondere bei     Mahlzeiten,    lästig.  



  Vor allem bei Verwendung eines Isolierbehälters  bei einem Tafelservice werden grössere Anforderun  gen an den Verschluss gestellt, die durch Verwendung  eines Pfropfens keineswegs erfüllt werden können.  Die Bedienung soll nämlich wie bei sonstigen Kannen  mit einer Hand und ohne Anstrengung erfolgen kön  nen. Ausserdem sollten keine     Verschlussteile    vorhan  den sein, die herunterfallen und auf dem Tischtuch  Flecken verursachen können.     Erwünscht    ist     fernerhin     eine Konstruktion, die ein leichtes Ausgiessen ohne       Tropfenbildung    ermöglicht, und die ein glattes, form  schönes Aussehen besitzt.

   Um die üblichen Pfropfen  zu ersetzen, hat man bereits Glasgefässe durch auf  schraubbare Metalldeckel verschlossen, jedoch kön  nen hierdurch nicht sämtliche der oben gestellten  Forderungen erfüllt werden, und ausserdem entste  hen gewisse Schwierigkeiten, weil der geblasene Hals  des Isolierbehälters in seinen Abmessungen oft ver  schieden ausfällt.  



  Erfindungsgemäss besteht der obere Abschluss  eines Isolierbehälters aus einer mit einer elastischen  Auskleidung versehenen Kappe, wobei die Kappe auf  den Behälterhals     aufgesetzt    ist und die Auskleidung  ein durch einen vom     Kappendeckel    getragenen Ven  tilkörper abschliessbares     Ausgussloch        besitzt.     



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel mit  Varianten des     Erfindungsgegenstandes    dargestellt.         Fig.    1     zeigt    einen mit der     Ausgusskappe        versehe-          nen    Isolierbehälter in Ansicht, wobei die geschlos  sene Kappe in einem senkrechten     Mittelschnitt    dar  gestellt ist.  



       Fig.    2     zeigt    die Kappe unter Weglassung des     Dek-          kels    von oben gesehen.  



       Fig.    3 zeigt die Kappe in Seitenansicht bei geöff  netem Deckel.  



       Fig.    4     zeigt    im Schnitt eine andere Ausführungs  form für sich allein gezeichnet.  



       Fig.    5 zeigt eine andere weitere     Ausbildung    des  Sperrhebels.  



  Der in bekannter Weise aus Glas geblasene dop  pelwandige Isolierbehälter 1, der auch von einem  Metallmantel umgeben sein kann, besitzt oben den  mit Gewindegängen 2 versehenen Hals 3. Als Ab  schluss dient eine beispielsweise aus     Metall    oder aus  einem sonst geeigneten, starren Werkstoff bestehende  Kappe 4, die mit einer Auskleidung 5 aus thermo  plastischem     Kunststoff,    beispielsweise aus einem  Polyäthylen, versehen ist. Diese     mit    der Kappe 4 fest  verbundene Auskleidung 5 besitzt nur eine verhält  nismässig geringe     Elastizität.    Die Auskleidung 5 trägt       ein    Innengewinde 6 zum Aufschrauben auf den Be  hälterhals 3.

   Auf die Zahl der Gewindegänge     kommt     es nicht an, es kann sich jeweils auch nur um einen  einzigen vollen oder teilweisen Gewindegang     handeln.     Es sei hier     erwähnt,    dass die mit der Auskleidung ver  sehene Kappe auch in anderer Weise lösbar mit dem  Behälterhals verbunden sein kann.  



  Die Auskleidung 5 besitzt im gezeichneten Bei  spiel ein zentrales Loch 7     zum    Füllen und Ausgiessen.  Der Rand des     vorzugsweise    kreisförmigen Loches 7  bildet den     Ventilsitz    10 für     einen    tellerartigen Ventil  körper B. Die Auskleidung 5     kann    mit einem Dich  tungsring 9 aus einem etwas weicheren elastischen      Werkstoff versehen sein. Der Dichtungsring 9 kommt  am oberen Rand des     Behälterhalses    zur dichtenden  Anlage.  



  Die     Auskleidung    5 ist, abgesehen von dem Ven  tilsitz 10, durch einen einwärts gerichteten Rand 11  der Kappe 4 abgedeckt. Dieser     Kappenrand    11 ist zu  einer     Ausgussschnalize    12 ausgebildet.  



  Mit der Kappe 4 bzw. mit einem seitlichen Kap  penansatz 13 ist der     aufklappbare        Kappendeckel    14  durch eine Achse 15 verbunden. Eine an sich be  kannte, auf der Achse 15 angeordnete Feder 16 ist  dauernd bestrebt, die Kappe 14 in ihre geöffnete  Stellung zu     verschwenken.    Die Kappe 14     besitzt    im  gezeichneten Beispiel im Innern eine Hülse 17 oder  eine sonstige Halterung für einen an dem Ventilteller  8 ausgebildeten Zapfen 18. Der vorzugsweise aus  thermoplastischem Kunststoff bestehende     Ventilteller     8 ist mittels des Zapfens 18 einfach in die Halterung  17 eingesteckt, in der er durch Reibung     innerhalb    der  Halterung 17 festgehalten ist.

   Damit sich der Ventil  teller 8 dem Ventilsitz 10 der Auskleidung 5 gut an  pressen kann, kann er in sich gewellt ausgebildet sein,  wie aus     Fig.    1     ersichtlich    ist. Ein     kleines,    im Ventil  teller vorgesehenes Loch 19 sorgt dafür, dass sich im       Behälterinnern,    beispielsweise bei Abkühlung eines       warmen    Behälterinhalts, kein Unterdruck bilden  kann.  



  Um die Wärmeisolation in der     Abschlusskappe    zu  verbessern,     kann    der Ventilteller auch als Hohlkörper  ausgebildet sein. Eine derartige     beispielsweise    Aus  führungsform des     Ventiltellers    ist in     Fig.4    darge  stellt. Dieser     Ventilteller    26 besteht aus elastischem  Werkstoff und schliesst einen mit Luft gefüllten Hohl  raum 27 in sich ein. Mit dem Rand 26' kommt die  ser     Ventilteiler    auf den     Ventilsitz    10 zur Auflage.

   Um  bei dieser Ausführung einen Druckausgleich zwischen  dem Behälterinnern und der Aussenluft     herbeiführen     zu können, kann sich     entweder    im Rand 26' des  Ventiltellers oder auch in dem     Ventilsitz    10 eine  kleine Rille befinden, die in     Fig.    2 bei 28 gestrichelt  dargestellt ist.  



  Dem     Kappendeckel    14 ist hinten ein zu einer  Handhabe 20 ausgebildeter Sperrhebel 21 zugeord  net, der durch eine Achse 22 schwenkbar mit der  Kappe 4 oder dem     Kappenansatz    13 verbunden ist.  Durch eine auf den     Sperrhebel    21 einwirkende Feder  23 ist dafür gesorgt, dass der     Sperrhebel    dauernd seine  in     Fig.    1 dargestellte Sperrstellung     einzunehmen     trachtet.

   Bei geschlossenem     Kappendeckel    14     stützt     sich eine hintere Verlängerung 14' des Deckels an  der mit 24 bezeichneten Stelle auf dem Sperrhebel 21  ab, wodurch der Deckel und damit auch das     Ventil    8  in geschlossener Stellung     gehalten    wird. Wird der       Handgriff    20 des Sperrhebels 21 nach unten gedrückt,  dann wird der hintere Deckelansatz 14' frei, so dass  der Deckel in die aus     Fig.    3     ersichtliche        geöffnete     Stellung aufspringt. Damit ist das     Ausgussloch    7 ge  öffnet, so dass der     Behälterinhalt    ausgegossen werden  kann.

   Der Verschluss erfolgt durch     einfache    Rück  schwenkung des Deckels 14, wobei in der Verschluss-    Stellung der Sperrhebel 21 den Deckelansatz 14' wie  der     untergreift.     



  Da bei dem vollen Aufspringen des Deckels 14  an ihm befindliche Flüssigkeitsteilchen, beispielsweise  Kondenswasser,     abgeschleudert    werden können, was  unerwünscht ist, kann der Sperrhebel 21 auch die  aus     Fig.5    ersichtliche Ausbildung aufweisen. Aus  dem Sperrhebel ist unterhalb der Stelle 24 eine Nase  29 ausgestanzt und nach innen abgebogen. Bei der  Öffnungsbewegung des Sperrhebels trifft der Deckel  ansatz 14' auf die Nase 29, durch welche der Deckel  in einer nur teilweise geöffneten oder schrägen Stel  lung festgehalten wird.

   Erst bei weiterer Schwenkung  des Sperrhebels gleitet der Deckelansatz 14' von der  Nase 29 ab, so dass der Deckel nunmehr seine voll  geöffnete Stellung     einnimmt,    die zu     Reinigungszwek-          ken    des     Behälters    erforderlich ist.  



  Aus     Fig.    1 ist ferner noch ersichtlich, dass ein  Handgriff 25 mit der Kappe 4 fest verbunden sein  kann. Dieser Handgriff 25 dient zum Tragen und  Handhaben des Behälters. Der Handgriff kann mit  seinem oberen Ende 25' in den     Kappenansatz    13 ein  greifen und beispielsweise zusätzliche Lager für die  Achsen 15, 22     bilden.    Diese Anordnung des Hand  griffs 25 hat noch den Vorteil, dass sich der Sperr  hebel oberhalb des     Handgriffs    befindet, so dass ein  Finger, insbesondere der Daumen der den     Handgriff          umfassenden    menschlichen Hand, den Sperrhebel  leicht bedienen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Oberer Abschluss eines doppelwandigen Isolier- behälters, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit einer elastischen Auskleidung (5) versehene Kappe (4) auf den Behälterhals (3) aufgesetzt ist, wobei ein Aus gussloch (7) der Auskleidung (5) durch einen Ventil körper (8) abschliessbar ist, der sich an einem auf klappbaren Kappendeckel (14) befindet. UNTERANSPRÜCHE 1. Abschluss nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ventilkörper (8) aus elasti schem Werkstoff besteht und lösbar mit dem Deckel (14) verbunden ist.
    2. Abschiluss nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, d'ass sich der federbeeinflusste Deckel (14) in seiner Verschlussstellung auf einem an der Kappe schwenkbar gelagerten, federbeeinflussten Sperrhebel (21) abstützt. 3. Abschluss nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kappe (4) einen Handgriff (25) zum Tragen des Behälters besitzt. 4.
    Abschluss nach den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrhebel (20, 21) dem Handgriff (25) derart zugeordnet ist, dass der Sperrhebel durch einen Finger der den Handgriff um fassenden menschlichen Hand bedienbar ist. 5. Abschluss nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventil- körper (26) als Hohlkörper ausgebildet ist. 6.
    Abschluss nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch ein Loch (19) im Ventilteller (8) für einen Druckaus gleich zwischen dem Behälterinnern und der Aussen luft gesorgt ist. 7. Abschluss nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Sperrhebel (21) mit einer Nase (29) versehen ist, auf welcher sieh der Deckel (14, 14') in einer nur teilweise geöffneten Stellung ab stützt.
CH357525D 1957-03-19 1958-03-14 Oberer Abschluss eines doppelwandigen Isolierbehälters CH357525A (de)

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