CH357530A - Bauelement - Google Patents

Bauelement

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CH357530A
CH357530A CH357530DA CH357530A CH 357530 A CH357530 A CH 357530A CH 357530D A CH357530D A CH 357530DA CH 357530 A CH357530 A CH 357530A
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CH
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clay
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clay bodies
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Inventor
Tropp Emmerich
Original Assignee
Staussziegel Ind Aktiengesells
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/02Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings of plastic materials hardening after applying, e.g. plaster
    • E04F13/04Bases for plaster

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description


  Bauelement    Die Erfindung bezieht sich auf ein Bauelement,  bestehend aus einem Drahtgeflecht und an den Kreu  zungsstellen desselben angeordneten, den Draht um  schliessenden, gebrannten Tonkörperchen.  



  Das     erfindungsgemässe    Bauelement soll insbeson  dere als     Verblender,    also als verlorene     Schalungsein-          lage    für Betonbauten verschiedener Art mit statisch  wirksamer Bewehrung und als Putzuntergrund, ver  wendet werden; es kann darüber hinaus aber auch  für Schall- und Wärmeschutz, feuerhemmende Ver  kleidung und dergleichen dienen.

   Besonders bei der       Verwendung    als     Verblender    erscheint damit ein tech  nisches und wirtschaftliches Problem beim modernen       Massivbau    gelöst, da dadurch eine     grossflächige    Über  schalung von Bauteilen schal'- und     wärmeschützend     und mit witterungsbeständigen Eigenschaften sowie  gleichzeitigem Schutz gegen schädliche chemische  Einwirkungen ermöglicht wird. Ein solches Bauele  ment soll ausserdem sehr gute     Putzträgereigenschaften     besitzen.  



  Das erfindungsgemässe Bauelement ist dadurch  gekennzeichnet, dass die Abmessungen der einzelnen  "Tonkörperchen in Richtung der Schuss- und Ketten  drähte mindestens annähernd gleich der entsprechen  den Maschenweite sind, wobei im Verhältnis zu der  mit Tonkörperchen besetzten Fläche des Bauelemen  tes an diesem geringfügige     Durchlässe        angeordnet     sind.  



  In besonders     vorteilhafter    Ausführung weisen die  gebrannten Tonkörperchen, je nachdem, ob der Ab  stand der     Schussdrähte    gleich oder verschieden dem  Abstand der Kettendrähte ist, eine quadratische oder  rechteckige Form auf. Dabei entsteht also ein Pro  dukt, bei dem die     ganze        Drahtgeflechtfläche    mit den  Tonkörperchen bedeckt ist, lediglich an ihren Stoss  stellen können mindestens     in    Richtung der Ketten-         drähte    im Verhältnis     zu    den Abmessungen der Ton  körperchen     schmale        Schlitze    angeordnet sein.  



  Die Tonkörperchen können aber auch an     ihren     Ecken     Ausnehmungen        aufweisen,    so dass     zwischen     ihnen im     Verhältnis    zu den Abmessungen der Ton  körperchen kleine viereckige Durchlässe entstehen.  



  Im Gegensatz zum     bekannten        Drahtziegelgewebe,     bei dem die Abmessungen der Tonkörperchen in  Richtung der Schuss- und der Kettendrähte nur un  gefähr die     Hälfte    der Maschenweite ausmachen, be  sitzt also das     erfindungsgemässe    Bauelement, im Ver  hältnis zu der     mit    Tonkörperchen besetzten Fläche  nur geringfügige Durchlässe.  



  Es ergibt sich von selbst, dass die verschiedensten  Formen der Tonkörperchen möglich sind, um die ge  stellte Forderung zu erfüllen.  



  Das Bauelement kann wie das     gewöhnliche    Draht  ziegelgewebe gerollt und verformt werden, dadurch  ergibt sich ein weiterer Vorteil gegenüber den bisher  als     Verblender    und dergleichen     verwendeten    Platten.  



  Um Material zu sparen und gleichzeitig damit das  Gewicht des Bauelementes zu erniedrigen, ist es vor  teilhaft, mindestens an einer Seite     in    der Mitte der  Tonkörperchen Vertiefungen     anzuordnen.    Die Form  der Tonkörperchen sowie die     Vertiefungen    in deren  Mitte können durch geeignete Ausgestaltung der       Presswalzen        erreicht        werden.    Die Vertiefungen be  zwecken ausserdem eine Verbesserung der Bindung  des Bauelementes mit dem Beton bzw. mit dem Putz  material.  



  Diese Bindung kann auch dadurch noch erhöht  werden,     wenn    mindestens eine Seite der gebrannten  Tonkörperchen     aufgerauht        wird.     



  Im weiteren hat dieses Bauelement zum Zweck,  bei seiner Verwendung als     Verblender    auch bei dünn  flüssigem     Gussbeton    und bei der Anwendung des Rüt-           telverfahrens    die     Gefahr    der     Verschwemmung    zu ver  hindern, welche bei der     jetzt    üblichen Verwendung  von dünnen     Hohlziegeln,

          Verblenderplatten    oder       Drahtziegelgeweben        bekannterweise    auftritt und die       mühselige    und teure     Anbringung    derselben in der  Wirkung wesentlich     herabsetzt.     



  Durch die Anordnung der im Verhältnis zur Flä  che des Bauelementes     geringfügigen        Durchlässe    soll  etwas von der ersten     flüssigen    Betonmasse durchtre  ten und so eine Art     Pfropfenbildung        erreicht    werden,       während    das     kornmässig    grössere Betonmaterial die  Durchlässe verschliesst. Dadurch soll ein unerwünsch  ter Austritt von Beton durch diesen     Verblender        ver-          hindert    werden.  



  In der Zeichnung sind einige Ausführungsbei  spiele des     Erfindungsgegenstandes    dargestellt.  



  Es zeigen:       Fig.    1 eine Draufsicht auf ein Bauelement,       Fig.    2 einen Schnitt entlang der Linie<B><I>A -A'</I></B>     in          Fig.    1,       Fig.    3 einen Schnitt entlang der     Linie    B     -B'     durch das Bauelement     gemäss        Fig.    1,       Fig.    4 eine Draufsicht auf eine weitere Ausfüh  rungsform eines Bauelementes,       Fig.    5 einen     Schnitt    entlang der     Linie        C-C    in       Fig.    4,

         Fig.    6 einen Schnitt entlang der Linie     D-D'    in       Fig.    4,       Fig.    7 ein drittes Ausführungsbeispiel eines Bau  elementes von oben gesehen,       Fig.    8 einen Schnitt entlang der Linie     F-F'    in       Fig.    7,       Fig.    9 einen Schnitt entlang der Linie     G-G'        in          Fig.    7.  



  Bei dem in den     Fig.    1 bis 3 dargestellten Bau  element sind an den Kreuzungsstellen der     Schuss-          drähte    1 mit den Kettendrähten 2 Tonkörperchen 3,  die dachförmige     Schrägflächen    4 aufweisen, angeord  net. Die Tonkörperchen 3 weisen bei einer Maschen  weite von 20 X 20 mm in den Ecken eine solche       Ausnehmung    auf, dass zwischen ihnen Durchlässe 5  im Ausmass von 4 X 4 mm verbleiben.    Beim Ausführungsbeispiel nach den     Fig.    4 bis 6  sind die Tonkörperchen 6 quadratisch ausgebildet.  Ihre Abmessungen entsprechen     annähernd    den Ma  schenbreiten.

   In Richtung der Kettendrähte 2 verlau  fen schmale     schlitzartige        Durchlässe    11.  



  Die     Fig.    7, 8 und 9 zeigen eine Ausführungsform,  bei der der Abstand der Kettendrähte 2 grösser ist  als der Abstand der     Schussdrähte    1. Zwischen den im  wesentlichen rechteckigen Tonkörperchen 9, deren  Breite und Länge den Maschenweiten entsprechen,  verbleiben bei einer Maschenweite von 20 X 25 mm  kleine Durchlässe 10 von 2 X 4 mm.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bauelement, bestehend aus einem Drahtgeflecht und an den Kreuzungsstellen desselben angeordneten, den Draht umschliessenden, gebrannten Tonkörper chen, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessungen der einzelnen Tonkörperchen in Richtung der Schuss- und der Kettendrähte mindestens annähernd gleich der entsprechenden Maschenweite sind,
    wobei im Verhältnis zu der mit Tonkörperchen besetzten Flä che des Bauelementes an diesem geringfügige Durch- lässe angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Bauelement nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Tonkörperchen eine viereckige Form aufweisen und die Durchlässe mindestens in Richtung der Kettendrähte als im Verhältnis zu den Abmessungen der Tonkörperchen schmale Schlitze ausgebildet sind. z.
    Bauelement nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Tonkörperchen an den Ecken Ausnehmungen aufweisen, so dass zwischen ihnen im Verhältnis zu den Abmessungen der Tonkörperchen kleine viereckige Durchlässe entstehen. 3. Bauelement nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Tonkörperchen mindestens an einer Seite in der Mitte eine Vertiefung aufweisen. 4. Bauelement nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens eine Seite der Tonkör- perchen rauh ausgebildet ist.
CH357530D 1960-03-09 1960-03-09 Bauelement CH357530A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD374943S (en) 1995-03-14 1996-10-22 Carter Jr Morris Tufted interior wall panel
US5606841A (en) * 1995-04-25 1997-03-04 Carter, Jr.; Morris Filled interior wall panels

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD374943S (en) 1995-03-14 1996-10-22 Carter Jr Morris Tufted interior wall panel
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